Die Weihnachtsbotschaft 2020: Aufbruch zu mehr Ganzheitlichkeit?

Künstlerin: Meine Nichte Carolyn

In Afrika wütet eine Heuschreckenplage dieses Jahr. Was macht man dagegen? Die Einheimischen haben wenig Möglichkeiten. Hilfsorganisationen kommen mit schwerem Gerät und sprühen Tonnen von Insektiziden über die Felder. Ich sehe das im Fernsehen und bin entsetzt. Aus meiner Sicht versucht man hier Menschen vor dem Verhungern zu retten, indem man ihre Ernte, ihre Böden und ihr Grundwasser auf Generationen hinaus -vergiftet. Es scheint mir die typisch westliche Vorgehensweise: Man bekämpft mit viel Aufwand und mit Chemie und / oder Stahl, was einen stört. Kollateralschäden gehören dazu.

Heuschrecken sind normalerweise ein guter Eiweißlieferant. Warum also versuchen die Hilfsorganisationen nicht – statt der Vergiftung -, Möglichkeiten zu entwickeln, wie man möglichst viele von ihnen fängt? Und überlässt den Menschen dort die Technologie, daraus gesunde „Eiweißsnacks“ herzustellen? Es wäre doch eigentlich so viel nahe liegender und so viel nutzbringender.

Ähnliches frage ich mich natürlich auch beim „Kampf“ gegen Corona schon lange. An dem Virus sterben vor allem alte Menschen, während insbesondere kleine Kinder gut klar zu kommen scheinen. Die Gefährlichkeit des Virus ergibt sich also offensichtlich nicht aus dem Virus selbst, sondern daraus, wie stark das Immunsystem des potentiellen Wirtes ist. Das ist bei alten Menschen naturgemäß schwächer.

Es gibt eine Kreativitätstechnik, die nennt sich „Kopfstandfragen“. Man fragt sich dabei, was man tun müsste, um das Gegenteil von dem zu erreichen, was man eigentlich möchte. Diese Antworten stellt man dann wieder auf die Füße, dreht sie also ins Gegenteil – und bekommt so häufig neue gute Einfälle, um das zu fördern, was man eigentlich wollte. Wenn ich also sehe, dass alte Menschen besonders gefährdet sind, kann ich mir die Kopfstandfrage stellen, was man tun müsste, um ihr Immunsystem weiter zu schwächen. So dass sie dem Virus so schutzlos wie möglich ausgeliefert sind.

Mir würde einfallen: Man müsste sie isolieren. Möglichst über Monate. Insbesondere sollte der Zugang zu den Enkelkindern verhindert werden, denn der gibt alten Menschen meist besonders Kraft. Niemand sollte sie berühren oder gar umarmen, ihre Hände streicheln. Aktivitäten mit anderen sollte man ihnen verbieten. Sie haben alleine in ihren Zimmern zu bleiben und möglichst Fernsehen zu schauen (mangels anderer Ablenkung). Dort sollte man die Sendungen so ausgestalten, dass sie so viel Angst bekommen, wie nur möglich, dass sie sich eine Krankheit zuziehen, an der sie ersticken werden, wenn sie den Fuß vor die Tür setzen. Entsprechende Beiträge sollte man jeden Tag im Fernsehen wieder und wieder wiederholen. Das Pflegepersonal sollte man so stressen, dass es noch weniger Zeit hat für die Betreuung. Außerdem sollte man dem Personal eine Maske vor Mund und Nase hängen, damit die alten Leute kein Lächeln mehr sehen, die Pfleger*innen kaum noch erkennen und sie akustisch auch nicht mehr verstehen können. Und so natürlich noch mehr Angst bekommen. Vielleicht nimmt man sie auch zusätzlich aus dem gewohnten Umfeld und schiebt sie „vorbeugend“ in irgendeine andere Einrichtung.

Damit hätte man die alten Menschen mit ziemlicher Sicherheit so gestresst, dass sie dem Virus, wenn er bei ihnen ankommt, nichts mehr entgegen zu setzen haben; das vielleicht auch gar nicht mehr wollen (wozu sollte sich ein solches Leben für sie lohnen?).

Hmm. Hat da vielleicht jemand vergessen, dass das die Antworten auf eine „Kopfstandfrage“ waren? Hat man schlicht vergessen, die Antworten vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen?

Ich bin mir nicht sicher, ob sich überhaupt jemand diese Frage nach der Stärkung oder Schwächung der Menschen gestellt hat. Virologen scheinen so beschäftigt mit dem Blick auf das Kleinste, dass sie das Große, das Ganze, vielleicht gar nicht mehr richtig wahrnehmen können. Fixiert darauf, dass die Menschheit „Abstand“ zu einem Virus hält, was im Grunde nicht gelingen KANN. Gleichzeitig den körperlichen und psychischen Schaden, der durch solche Maßnahmen angerichtet wird, aus irgendwelchen Gründen völlig ausblendend.

Wie wäre es mit einem Blick aus der anderen Richtung, jetzt, wo die Helligkeit auch draußen wieder zunimmt? Wie wäre es, wenn der nette Herr aus dem RKI, der nahezu jeden Abend mit sorgenvollem Gesicht irgendwelche Statistiken über Krankheiten und Todesfälle präsentiert, stattdessen einmal pro Woche freudestrahlend präsentieren würde, wie viele Menschen bereits wieder gesund sind? Die Erkrankung vielleicht sogar weitgehend ohne Schäden überstanden haben? Gerade weil die Erkrankung (auch aus meiner Sicht) alles andere als harmlos ist, wären das positive und hoffnungsvoll stimmende Botschaften. Zusätzlich könnte er auf die Dunkelziffer derer hinweisen, die vermutlich infiziert waren, ohne es bemerkt zu haben. Darauf hinweisen, dass bisher jede Epidemie in der Menschheitsgeschichte sich irgendwann von selbst „tot gelaufen“ hat. Und unter Zugrundelegung der Zeitdauer früherer Pandemien dürften wir eigentlich nicht allzu weit davon entfernt sein (jedenfalls, was das ursprüngliche Virus angeht).

Da es aber auch immer wieder neue Virenmutationen und Epidemien geben wird: Wie wäre es, wenn gleichzeitig den Menschen immer wieder nahe gebracht würde, für sich zu sorgen? Für sich zu sorgen, indem sie den eigenen Körper als Tempel betrachten. Und ihn entsprechend behandeln und ehren? Durch gesunde Nahrung, reines Wasser und gesunde gute Luft (was einen entsprechenden Schutz der Umwelt bedingt!)? – Ebenso wie durch aufbauende „geistige“ Nahrung?

Und könnte man nicht zudem darauf hinwirken, dass auch die Körper der Mitmenschen als Tempel betrachtet werden? Tempel, die man nicht mit Aggression, Wut oder Schuldzuweisungen besudeln sollte. Denn das tut auch dem eigenen „Tempel“ nicht gut.

Der einzige Weihnachtsfilm, den ich früher öfters geschaut habe, ist „Der kleine Lord“. Ich mochte es, dass die Mutter ihrem Sohn beigebracht hat, dass alle Menschen im Grunde Liebe sind, auch wenn man ihnen das nicht immer anmerkt. Und dass der Kleine mit dieser Einstellung seinen verbitterten Großvater heilen konnte, weil er gar nicht auf die Idee gekommen ist, dass dieser etwas Anderes als Liebe sein könne.

Virologen bringen uns heute stattdessen bei, dass jeder Mensch potentiell „ansteckend“ sei mit einer gefährlichen Erkrankung. Gegen die man „kämpfen“ müsse, indem man Abstand hält, Masken aufsetzt, Gifte versprüht, sich soweit wie möglich isoliert und verbarrikadiert, und vor der man in große Angst und Furcht verfallen sollte.

Was für merkwürdige Ideen und Verhaltensweisen, wenn es einem darum geht, dass man die Menschen schützen – und als Menschheit weiterbringen möchte! Als hätten Mauern oder Gifte jemals irgendetwas Positives bewirkt. Oder als würden sie auch nur vor Schaden bewahren können. Es ist eine aus Angst geborenen Sichtweise, von der ich denke, dass wir Menschen fähig sein sollten, sie zu überwinden!

Sollte man in einen Tempel Krankheitserreger bzw. Fragmente von Krankheitserregern gewaltsam eingebringen von außen? In der Hoffnung, dass der Tempel so „lernt“, sich von diesen selbständig wieder zu reinigen? Oder sollte man nicht vielleicht lieber ausschließlich Substanzen in den Tempel bringen, die ihn bereichern und ihm gut tun?

Menschen, die jetzt zustimmen, dass ihre Eltern oder Großeltern in den Pflegeheimen geimpft werden, tun das sicherlich aus Liebe. Vermutlich wird ihnen ohne Zustimmung zu dieser „freiwilligen“ Impfung der Besuch ihrer Lieben weiterhin verweigert. Und vielleicht sind sie auch aus tiefstem Herzen überzeugt, dass die Impfung hilfreich ist. Und freuen sich über das Angebot. Das finde ich völlig okay.

Aber all die, die diese Impfung – merkwürdigerweise schon seit Beginn der Pandemie – so vehement als „alleinigen Ausweg aus der Krise“, als „rettendes Licht am Ende des Tunnels“ propagieren und jede Kritik daran von Beginn an konsequent unterdrückt und zensiert haben: Tut Ihr das aus Liebe zu den Menschen?

Oder vielleicht doch mehr aus Gewinnstreben, Karrieregründen, Machtinteressen – oder vielleicht auch nur aus eigener Angst?

Liebe unterdrückt keine Kritik, keine andere Meinung. … .

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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14 Kommentare

  1. …ich bin völlig d`accord mit Dir, das, was uns stört, nicht einfach zu bekämpfen auf eine Weise, die die Natur über viele Jahre hinweg schädigt…Heuschrecken kann man essen, aber was macht man mit einem Virus? …impfen mittels eines Stoffes, der eine viel zu kurze Entwicklungszeit hatte und über dessen Wirkungsweise keine ausreichenden Erkenntnisse vorliegen? …vielleicht werden dadurch Schäden entstehen, die heute nicht absehbar sein können?

    …vielleicht sollten wir das Auftauchen des Virus unter dem Aspekt „Krankheit als Weg“ verstehen lernen…was will es uns lehren?

    …was kann es uns helfen zu verstehen? …vielleicht, uns besser um uns selbst zu kümmern, um die wirklichen Bedürfnisse des Körpers und der Seele…

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    1. Danke dir. Ja, das ist ja auch mein Gedanke: Wenn wir unsere Körper als „Tempel “ sehen und unsere Umwelt dementsprechend schützen, dann ist es deutlich unwahrscheinlicher, dass wir (schwer) erkranken an einem Virus. Und wenn wir die Umwelt besser schützen würden und weniger in die Lebensräume von Wildtieren eindringen würden usw., dann wäre dieser vielleicht überhaupt nie aufgetaucht bei uns …
      Liebe Grüße

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      1. …wenn etwas aus dem Gleichgewicht fällt, muss man es wieder ins Gleichgewicht bringen und nicht noch mehr Gift und Unheil…wir sind uns da einig und viele andere…jetzt müssen es noch mehr Leute verstehen…

        …aber, es gibt die dunklen Kräfte auf der Welt, die vielleicht einen Nutzen für sich daraus ziehen, wenn sie Unglück verbreiten und sich gegen das Leben richten…

        Dir auch liebe Grüße, noch immer weihnachtlich!

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  2. Ich freue mich, dass du sagst, was ich fühle. Und was alle, die sich ein gesundes Empfinden bewahrt haben, fühlen müssen. Heute war ich mit drei Frauen in den Bergen, dort trafen wir zufällig ein anderes Paar, stießen mit Tsipuro an und riefen eine neue Revolution aus, um den schleichenden Faschismus zu beenden. 🙂

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    1. Liebe Gerda, das freut mich, dass ich dir aus dem Herzen gesprochen habe. Ich glaube ja wirklich, dass es zu mehr Ganzheitlichkeit kommen wird, kommen muss. Die nächste Zeit wird sicherlich erstmal noch chaotisch werden rund um die Impfung. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, der Samen ist gesät. Immerhin haben 2020 nach meinem Eindruck so viele Menschen, wie nie zuvor Fragen gestellt. Sich nicht mehr einfach nur zufrieden gegeben mit dem, was ihnen „gesagt“ wurde. Trotz Repressalien und Wut, die ihnen entgegen schlug. ..

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  3. Das hast Du großartig geschrieben und ich fühle in jedem Satz mit Dir! Danke für diese heilsamen Worte! Mögen diesen Text ganz, ganz, ganz viele Menschen lesen. Darf ich ihn teilen?

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      1. Bin noch nicht dazu gekommen! Auch dein nachfolgender Beitrag – der mit den vielen Fragen! – hat mich fasziniert! Ich hoffe im neuen Jahr wieder mehr Zeit zu finden. Naja, auf jeden Fall, eventuell ab Februar… Du bringst die Dinge wirklich sehr gut auf den Punkt und scheinst auch gründlich recherchiert zu haben (auch auf den Beitrag mit den Fragen bezogen). Auf jeden Fall schreibst Du mir direkt aus der Seele. DANKE dafür!
        Für Dich einen zauberhaften Silvesterabend und komm gut im neuen Jahr an!
        Lilli

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      2. Liebe Lilly, vielen Dank für deine Komplimente und deine guten Wünsche!!! Ich freue mich sehr darüber, dass dir meine Texte so gut gefallen und dir aus der Seele sprechen!!! Für dich auch alles Gute für 2021!!! Einen möglichst stressfreien Umzug und eine gute Ankunft im neuen Haus – mit viel Entspannung, Natur und Genuss!!! Liebe Grüße
        Maren

        Liken

  4. Liebe Maren,
    alle Deine Betrachtungen rund um die Kopfstandfragen teile ich.
    Dem offiziellen Umgang mit Corona fehlt es an ganzheitlicher Sicht und am Willen konstruktiv-multiperspektivisch mit einer möglichen Infektion und/oder Erkrankung umzugehen. Die mediale Angstpropaganda ist destruktiv, Angst schwächt nachweislich das Immunsystem.
    In der Zeitschrift „Natur & Heilen“ vom Oktober 2020 findet sich übrigens ein lohnenswerter Bericht über Homöopathische Behandlungserfolge bei COVID-19
    https://www.naturundheilen.de/artikel/homoeopathie-behandlungserfolge-bei-covid-19/
    Die gleichen Medien, die seit März 2020 als alleinigen Ausweg eine Impfung und ans Neurotische grenzende Hygienemaßnahmen propagieren, haben in der Vergangenheit wiederholt komplemetärmedizinische, naturheilkundliche und homöopathische Therapien diskreditiert und diffamiert. Anstatt gebündeltes Wissen anzuwenden, kommen fast nur einseitige pharmazeutische Heilsversprechen zu Wort.
    Es bleibt die Hoffnung, daß immer mehr Menschen inzwischen bemerkt haben, wie massiv das Wissen unabhängiger Wissenschaftler und Ärzte ignoriert und zensiert wurde.
    Wer jedoch naiv-gläubig alltäglich eine Überdosis Mainstreammedien einnimmt, wird auch alltäglich mit Angst infiziert.
    Da hilft nur mündige Medienauswahl und -Diät und ein bißchen mehr selbständiges Denken in komplexeren Zusammenhängen.
    Dir gelingen solche komplexen Darstellungen und deshalb bin ich sehr gerne bei Dir auf Lesebesuch!
    Herzensgruß von
    Ulrike von Leselebenszeichen

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  5. Pingback: Die Weihnachtsbotschaft 2020: Aufbruch zu mehr Ganzheitlichkeit? — Ich lache mich gesund – Schreibnische
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