Ich wünsche mir eine Welt, in der

Lebenswünsche; Künstlerin: Dörte Müller
  • alle Regierungen ihren Bürgerinnen und Bürgern ausschließlich die Wahrheit sagen oder zumindest das, was sie als Wahrheit wahrnehmen.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der Politiker*innen sich nicht von Macht oder Geld korrumpieren lassen. In der sie jede Entscheidung daraufhin prüfen, ob sie wirklich dem Gemeinwohl, oder hauptsächlich Lobbyinteressen dient. Und in der sie sich vor jeder wichtigen Entscheidung fragen, ob sie diese auch noch in den Stunden ihren Todes vor ihrem eigenen Gewissen werden verantworten können.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der es keine Geheimdienste gibt. Eine Welt, in der nicht mehr groß angelegter Lug und Trug, sondern Wahrheit und Wahrhaftigkeit zählen.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der es keine Verteidigungs- oder Kriegsministerien gibt, keine Verteidigungshaushalte, keine Armeen und Milizen, keine Rüstungsindustrie. Und niemanden, der chemische, biologische oder sonstige Waffen produziert.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der alle Wissenschaftler*innen und Forscher*innen sich ihrer Verantwortung für Mensch und Natur bewusst sind. Eine Welt, in der sie verstehen, dass sie Teil der Natur sind – und nicht deren Gegner.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der Physiker, Ingenieure, Chemiker, Genetiker, Virologen – oder wer auch immer – ihre Forschung so verantwortlich betreiben, dass sie auch dann nicht zu verheerenden Schäden führen kann, sollten ihre Ergebnisse zu irgendeinem Zeitpunkt den „Falschen“ in die Hände fallen und von ihnen genutzt werden.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der Forscher*innen offen legen, von wem die Einrichtung, für die sie arbeiten, bezahlt wird. Und in der bei jeder Veröffentlichung dazu geschrieben wird, wer die betreffende Forschung finanziert hat.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der niemand mehr die eigene Ansicht von technologischem, medizinischem oder wirtschaftlichem „Fortschritt“ (oder das, was er oder sie aus einer oft egozentrischen Weltsicht heraus für einen solchen „Fortschritt“ hält) anderen Menschen oder Nationen zwangsweise aufzudrängen versucht.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der kein Mensch und kein Staat versucht, seine religiösen oder politischen Vorstellungen anderen Menschen oder Staaten aufzuzwingen.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der alle großen Finanzkonzerne und Finanzstiftungen aufgelöst wurden. Und das dort angesammelte zig Billionen-Vermögen dazu genutzt wurde, die von Krieg gebeutelten Staaten dieser Welt wieder aufzubauen: Syrien, Jemen, Libanon, Irak, etliche afrikanische Staaten etc. Und das dann noch übrig gebliebene Geld so gleichmäßig wie möglich auf die ärmsten Menschen dieser Welt aufgeteilt wurde.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der es keine Börsen und Aktien mehr gibt. Damit unternehmerische Entscheidungen nicht mehr in erster Linie die Rendite ihrer Aktionäre im Blick haben müssen – und dadurch ständigem Wachstumsdruck ausgesetzt sind.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der es gesellschaftsrechtlich nicht mehr möglich ist, dass es Konzerne gibt, also Unternehmen, die sich aus steuerlichen oder sonstigen Gründen in vielfache Tochterunternehmen und weltweite Verflechtungen spalten.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der kleine und mittelständische Unternehmen, Stiftungen und Hilfsorganisationen, die sich für andere engagieren, als „systemrelevanter“ gelten, als Großunternehmen z.B. der Luftfahrt-, Auto-, Technologie- oder Chemieindustrie.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der die Mitarbeiter*innen der Medien und auch der Unterhaltungsindustrie verstehen, dass sie allein schon aufgrund ihrer Reichweite Gedankenbilder erzeugen, die auf unsere Realität zurückwirken – dies umso machtvoller, je mehr die Gedankenbilder mit Emotionen verknüpft sind. Dass Medien und Unterhaltungsindustrie daher ihre Inhalte sorgfältig und verantwortungsbewusst auswählen. Dass sie vor allem Inhalte wählen, die positive und aufbauende Energien ausstrahlen.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der sich jede*r schämen würde, andere Menschen zu diskreditieren, schlecht zu machen und zu mobben. Und dass niemand mehr für Interessengruppen arbeitet, die dafür bezahlen, andere zu mobben, weil diese eine der fraglichen Interessengruppe nicht passende Meinung vertreten haben.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der die Ausübung von Grundrechten und Menschenrechten sich ausschließlich an den Grund- und Menschenrechten der anderen messen lassen muss – und nicht staatlicherseits aus welchen Gründen auch immer plötzlich zwangsweise eingeschränkt werden kann.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der Menschen verstehen, dass Profit- und Konsumgier sie nicht glücklich macht. Dass „technologischer Fortschritt“ kein Selbstzweck ist. Dass Mensch und Natur fragile Ökosysteme sind, die NICHT dadurch „verbessert“ werden, dass man in ihnen herumpfuscht – ohne das Zusammenspiel aller Komponenten, das Ganze, vorher wirklich verstanden zu haben.
  • Ich wünsche mir eine Welt, in der die Menschen die Schönheit der Natur verstehen – und ehren.

Und ihr? Was wünscht ihr euch für eine Welt???

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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28 Kommentare

  1. Oh ja, daraus spricht Wahrheit und Klarheit, und die muß auch einmal gesagt werden. Warum ist diese Welt so, wie hier beschrieben? Haben wir dazu irgendwo vielleicht auch einen kleinen Beitrag geleistet? Ich glaube, damit müssen wir nun konfrontiert werden, um die Wahrheit zu erkennen, die für uns meistens erst an letzter Stelle stand und nicht den ersten Platz in unserem Leben einnahm. Es wird uns wohl nichts anderes übrigbleiben, als im Erleben und Erleiden selbst zu immer klarerer Erkenntnis zu kommen, wie eine gottgewollte Welt eigentlch sein sollte, wo Sein Wille regiert. Und hier inmitten aller Zwickmühlen und Engpässen das Vorbildliche selbst zu tun. Solche gab es auch in allen Zeiten.Und immer wieder vermittelten sie den Menschen ideale, indem sie es unter Schwierigkeiten und Entbehrungen selbst vorlebten. Sie stehen als Leuchttürme in unserer Erinnerung.

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    1. …ich glaube nicht, dass der normale kleine Mensch bewusst seinen Beitrag dazu geleistet hat…wenn er es tat, dann weil er von Anbeginn dazu manipuliert wurde, verletzt und klein gemacht…ich glaube, dass der gesunde Mensch von Natur aus gut ist, denn er ist ein soziales Wesen, was den anderen braucht, was auch die Natur braucht, um zu leben und glücklich sein zu können…indem uns immer wieder Schuld zugewiesen wird, werden wir klein gemacht…und warum macht man uns klein? …weil DIE – wer auch immer das ist, auf jeden Fall die, die uns beherrschen wollen – Angst vor unserer wahren Größe haben…

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      1. …nein, wir, Du, ich und andere, wir machen niemanden klein…ich meine die negativen Kräfte auf der Erde, die daran interessiert sind, uns auszunutzen…sie nehmen uns unsere Kraft dadurch, dass sie und Schuld zuweisen, uns Angst machen und uns in Abhängigkeit halten…

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      2. …genau, das hast Du schön gesagt, zum Licht schauen, es ist auch in uns, das Licht und wir können es verstärken…

        …ich denke, ich jedem, auch in guten Menschen, gibt es Schwächen und Ungeklärtes und es ist sehr schwer zu sehen, weil wir ja da mitten drin stecken…(darum fallen uns auch eher die Schwächen anderer Menschen auf, weil wir das, was in uns selbst ist, so schwer sehen können…)

        …und Licht ist überall!

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  2. …ich glaube, diese Welt, nach der wir uns sehnen, existiert schon, auf einer anderen Ebene, doch auf eine bestimmte Weise sind wir mit ihr verbunden, vielleicht weilten wir dort, bevor wir geboren wurden, vielleicht kehren wir dorthin in unseren nächtlichen Träumen zurück…

    …ich denke, wir sind hier, um die materielle Ebene zu überwinden, die mit Habgier, Neid, Missgunst usw. verbunden ist…der Weg dorthin bedeutet also, sich selber möglichst weitgehend von diesen Eigenschaften zu befreien…

    …und wir sind hier, um das zu verstehen und zu lernen, um uns zu reinigen von diesen Dingen…

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    1. Tja, vielleicht existiert diese Welt schon irgendwo. Ziemlich sicher sogar, zumindest auf gedanklicher Ebene. Aber zurzeit scheinen sich in dieser Welt hauptsächlich andere Gedanken materialisiert zu haben… . Und da aus meiner Sicht mit Emotionen verbundene Gedankenformen, die von vielen Menschen geteilt werden, in dieser äußeren Welt leider auch auf die Rückwirkungen haben, die sich der entsprechenden Gedankenform nicht unterworfen haben, scheint es mir wichtig, auch anderen Gedanken einen Weg zu bahnen… Alles, was sich in dieser Welt materialisiert hat, ist ja vorher mal von Menschen gedacht worden.

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  3. Liebe Maren, danke, das wünsche ich mir auch!!
    Es scheinen so viele Aspekte zu sein, und das Herz mag verzweifeln ob der vielen Probleme und Ansätze… was ist das Verbindende in Allem? Ich denke, der letzte Punkt der Liebe und Ehrfurcht vor dem Leben… das heisst, wahres Menschentum! Wenn jeder Mensch ab morgen ausschliesslich nach seinem Gewissen handeln würde, hätten wir übermorgen (oder bald…) schon ein Paradies auf Erden 💛🌱

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    1. Liebe Johanna, danke für deinen schönen Kommentar! Ja, das glaube ich auch, wenn jeder Mensch beginnen würde, Ehrfurcht vor und Liebe zu dem Leben und der Natur zu leben, hätten wir hier ein Paradies. Leider gibt es so viel Verwirrung in der Welt – und aus meiner Sicht so viele Institutionen und Organisationen, die diese Verwirrung aktiv fördern -, dass das derzeit noch sehr unrealistisch zu sein scheint. Organisationen wie Geheimdienste oder auch Rüstungsfirmen brauchen eine verwirrte Welt, sonst wären sie überflüssig….
      Liebe Grüße dir
      Maren ❤💞

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  4. Ich wünsche mir nichts

    ein jeder meint
    die Wahrheit zu wissen

    ich habe genug zu tun
    mit meinem schlechten Gewissen

    was den anderen die Wahrheit
    ob es Lug und Trug ist
    muss ein jeder
    für sich selbst verantworten

    die mächtigen Männer
    hören lieber das
    Rauschen der Kanonen
    sie freuen sich tagtäglich
    am Morden und Schlachten

    ich bin ein Teil der Natur
    ich bin Natur
    darauf will ich täglich achten

    alles was der Mensch je erfunden
    hat in der Handhabung
    seine Schattenseiten

    ich mache vieles falsch
    dafür ich mich schäme

    das Geld hält
    den Besitzer wach
    auch er wird wieder
    nach Hause gehen
    woher wir alle gekommen

    die Armut
    der Ärmsten der Armen
    die religiös
    die Verfolgten
    die Unterdrückung
    der Frau
    und den Kinder

    ich kann den Horror
    die Ausbeutung
    der Natur
    verabscheuen

    doch ändern
    kann ich mich
    nur mich selbst

    die unteilbare Menschenwürde
    gilt den Bösen und den Guten

    die Einsicht dass
    unsere Dummheit
    unsere Scheusslichkeit
    von Schwachen
    und den Edlen
    ertragen werden muss
    erklärt sich von selbst

    dem Universum
    den anderen
    habe ich nichts zu bieten

    als das was ich
    in meinem kleinen Umfeld
    der Einsicht
    der Versuch
    was ich zu tun habe
    besser zu machen

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    1. Lieber Hans, vielen Dank für deine schönen und klugen Worte! Ich stimme dir zu, aus psychologischer und auch aus spiritueller Sicht kann ich niemals einen anderen Menschen ändern, sondern immer nur mich selbst – und / oder meine Blickweise auf den anderen Menschen. Und die meisten Dinge und Konzepte, auch die, die mit bester Absicht in diese Welt gebracht wurden, haben auch eine Kehrseite. Das gilt nicht zuletzt für die großen Religionen. Sobald Ideen zu Ideologien werden, bekommen sie einen zerstörerischen Aspekt, der sich seiner Natur nach verselbständigt.
      Und genau das ist aus meiner Sicht das Problem: Diese Welt ist voller Ideologien. Ideologien, die letztlich von Menschen / Institutionen geschaffen wurden, aus bestimmten Interessen heraus. Geheimdienste / Verteidigungsministerien usw. ziehen aus meiner Sicht ihr „Leben“ aus solchen Ideologien. Und ziehen damit anderen Leben ab, oft sogar wortwörtlich. Wirtschaftswachstum ist auch so ein Konstrukt, das äußerst gierig ist … ;-). Diese Konstrukte werden aus meiner Sicht nicht von selbst vergehen, sondern dafür bedarf es zumindest Änderungen in dem heute vorherrschenden Denken, das Alternativen meist als unmöglich ansieht – und sie dann auch nicht herbeiführen können wird … .
      Liebe Grüße
      Maren

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      1. Liebe Maren,
        ich bedanke mich für Deine aufschlussreichen Zeilen.

        Die Gier
        nach noch mehr
        nach Wachstum
        und Erfolg

        die Erde
        die Menschen
        zu verskalven
        sie auszubeuten
        ist so alt
        wie die Menschheitsgeschichte

        meiner Erfahrung nach
        liegt das Verdorbene
        in der Wirklichkeit

        was ich
        warnehme und sehe
        vorerst nicht
        bei den anderen

        ich will mir
        tagtäglich
        über meine
        Schattenseiten
        bewusster werden

        dem einen ist das Böse
        dem anderen das Gute
        vise versa

        mein Urteil
        den anderen gilt
        in meiner Eigenschaft
        als ein nichts

        Verstrickungen
        in der Weltgemeinschaft
        kann ich nicht lösen
        nicht bewältigen

        eine neue Sicht
        zur unteilbaren
        Würde aller Menschen

        mit dieser Grundhaltung
        denke ich
        kann ich
        im Umgang mit anderen
        mich anders verhalten

        Herzliche Grüße
        Hans

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    1. Ich glaube, dass das zumindest ab einem bestimmten Alter ein innerer Antrieb ist, den viele verspüren, wenn auch nicht jede Person diesem Antrieb nachgeben wird. Letztlich dient ja das ganze Bloggen und Schreiben überhaupt meist auch der Selbsterforschung. Das heißt, diese von dir gewünschte Welt, die haben wie m.E. schon ;-).

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      1. Das stimmt! Aber ich glaube, wir haben einen „eingebauten“ Antrieb, danach zu suchen … . Vielleicht glaube ich das auch nur, weil ich einen solchen habe … (mein Mann erzählt mir oft, ich solle nicht immer von mir auf andere schließen … ;-)) .
        Also, ja, eine Welt, bei der jede Person zunächst mal bei sich anfängt, wäre sicher eine bessere Welt. Da gebe ich dir unbedingt recht!

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      2. Ja, so könnte man es umreissen. 🙂

        Dein Mann hat recht, so geht es einem selbst, daß man meint, der andere würde auch so empfinden. Das geht so gut wie nie. Jeder ist ein Unikat und was in ihm vorgeht, ist schwer zu entschlüsseln.

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