Atem und Leben

gemalt von Dörte Müller

Das Universum atmet. Alles im Universum atmet. Wir sind Teil eines atmenden Universums. Leben ist Atem. Für uns unmittelbar erfahrbar durch unsere Ein- und Ausatmung.

Atem ist mit Gefühlen verbunden. Gefühle wie Angst zeigen sich unmittelbar in unserer Atmung. Gleichzeitig können wir aber über unsere Atmung auch Einfluss auf unsere Gefühle nehmen. Wenn wir z.B. erstmal tief durchatmen, bewusst langsam atmen, lange ausatmen.
Plötzlich nicht mehr atmen zu können, keine Luft mehr zu bekommen, ist eine menschliche Urangst. Es ist unmittelbare Todesangst.

In einem Buch über „Atmen“ von 2019 las ich gerade über Erkrankungen der Atemwege als dritthäufigste Todesursache in Europa. Herr Wieler vom RKI wird zitiert mit dem Ausspruch: „Grippe und akute Atemwegsinfektionen, Asthma und COPD sind sehr häufige Krankheiten mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. COPD ist zudem eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland und weltweit.“ (Zitat von 2017).

Längst vor Corona hatte diese Welt also ein „Atem-Problem“. Das dürfte an unserer Luftverschmutzung liegen. Auch am Rauchen. Aber auch an energetisch ungünstigen Atemmustern.

Nicht umsonst haben die alten Traditionen in China und Indien viel Wert auf Atmung gelegt und mit Qi Gong bzw. Pranayama Übungssysteme für eine bessere Gesundheit entwickelt. Atem hängt unmittelbar mit dem Energiefluss in unserem System zusammen. Wo Energie nicht fließen kann, wo sie blockiert ist, oder gar nicht genug da ist, da entsteht Krankheit.

In unseren heutigen westlichen Gesellschaften liegt diese Blockade vielleicht sogar öfter im Beckenbereich, als in der Lunge. Wir unterschätzen die Bedeutung des Zwerchfells und des Beckenbodens für die Atmung.
Der Beckenbereich steht gleichzeitig energetisch auch für Lebenslust und Lebendigkeit.

Wir sind eine Gesellschaft, die eher oberflächlich atmet – und oft auch lebt. Brustatmung, eine geschwellte stolze Brust – bei einer gleichzeitigen Verhärtung im Beckenbereich, die die Verbindung zur Erde (und damit zu einem wesentlichen Teil der Schöpfung) blockiert. Das ist bei uns relativ normal.

Pfingsten. Nie erschien mir dieser christliche Feiertag in seiner Symbolik so bedeutend, wie dieses Jahr. Die Pfingstbotschaft, die m.E. aussagt: „Gottes Atem ist immer und unmittelbar in der gesamten Schöpfung. Er ist die Schöpfung. Du musst dich diesem Atem nur öffnen.“

In den Nachrichten wurden kurze Ausschnitte aus den Pfingstgottesdiensten gezeigt: Ein Bischof predigt über den Atem Gottes, der den Menschen geschenkt wurde und werde – …. und in den Bankreihen der gesamten Kirche sitzen ausschließlich Menschen mit einer Art Tüte vor Mund und Nase.

Was für ein Symbol! Angst vor dem lebendigen Atem Gottes. Angst vor dem Lebendigen an sich. Was genau feiern die denn da in den Kirchen zu Pfingsten dieses Jahr?!, habe ich mich gefragt.
Müsste der Bischof nicht eigentlich sagen: „Reißt euch die Masken vom Gesicht! Atmet! Es ist der lebendige Atem Gottes! Nehmt ihn in euch auf! Lebt! Umarmt euch! Spürt die Herzen der anderen! Vertraut!“?

„Geheimnis des Glaubens: Im Tod ist das Leben.“ Unzählige Male habe ich das in meiner Kindheit und Jugend aufgesagt in katholischen Kirchen mit all den anderen daran „Glaubenden“.

„Jeder Tote ist einer zu viel.“, hieß es hingegen in dieser „Pandemie“ oft, auch von Christen. Also jedenfalls jede*r „Corona-Tote“. Wer an was anderem gestorben ist, war nicht so relevant. Relevant war wohl ausschließlich, den Menschen eine möglichst hohe Zahl an „Corona-Toten“ präsentieren zu können.

Das einzige Ziel schien zu sein, den Menschen Angst zu machen. Vor dem Tod, … den sie angeblich mit Gentechnik vermeiden könnten…? Jedenfalls den Tod an Corona, oder so… ?
Es gab sogar eine äußerst merkwürdige Gedenkfeier für die „Corona-Toten“. Irgendwie mussten diese Verstorbenen während der ganzen Zeit dafür herhalten, alle möglichen und unmöglichen staatlichen Maßnahmen zu „legitimieren“. Eine seltsame Politik.

„Gott existiert. Der Tod existiert nicht.“, so beginnt das Buch von P.M.H. Atwater „Im Tod das Leben“, in dem sie die Erfahrungen von über 4.000 von ihr interviewter Nahtoderfahrener (Erwachsener und Kinder) sowie ihre eigenen entsprechenden Erfahrungen zusammenfasst.

Es gibt unzählige Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben. Und inzwischen gibt es auch etliche Bücher darüber. Auch von Mediziner*innen, die vorher oft „Skeptiker“ waren.

Die erhebliche Zunahme dieser Berichte macht deutlich, dass sich im Gesamtbewusstsein etwas zu ändern beginnt. Aber die meisten der Betroffenen berichten, dass es sehr schwer sei, ihr durch die Erfahrung erworbenes Wissen anderen zu vermitteln. Zum Einen fehlt der passende Wortschatz für etwas, was in der Alltagsrealität niemand kennt. Zum Anderen ist dieses etwas, worüber sie berichten, vielen Menschen unheimlich. Und erscheint ihnen total unverständlich.
Zum Dritten widerfährt ihnen sehr oft etwas, was in der heutigen Zeit leider typisch ist: Das Gegenüber, das solche Erfahrungen nicht kennt und für unheimlich hält, kann nicht einfach akzeptieren, dass die andere Person solche Erfahrungen gemacht hat. Sondern sie versucht, dieser ihre Erfahrungen irgendwie auszureden, sie zu bagatellisieren oder zu ignorieren.
DIE Wissenschaft vollführt teilweise absurde Pirouetten, um die Erfahrungen nur irgendwie abtun zu können, als Halluzination eines gehirntoten Gehirns, ausgedacht oder was auch immer.

Dass der Tod gar kein Tod ist, scheint ebenso beängstigend zu sein, wie ein Tod, der das absolute Ende bedeutet. Beängstigend zumindest für alle, die unbedingt wollen, dass die Menschheit bei der Vorstellung bleibt, dass der Mensch ein rein materielles Wesen ist, zufällig entstanden, unperfekt und vergänglich.

Das o.g. Buch endet mit einer Art Offenbarung, in der die Autorin u.a. schreibt:
„Es gibt nur zwei Religionen auf dieser Erde. Die Religion der Liebe. Und die Religion der Angst.“

Corona scheint mir hier eine Art Scheideweg zu sein:
Das Ganze hat nach meiner Wahrnehmung etwas von einer Art symbolischer „Krönung“ der Angst als vorherrschender „Religion“. Oder zumindest dem Versuch einer solchen Krönung.

Diese ganze „Pandemie“ steckt im Grunde voller Symbolik: Maske. Abstand. Ständiges Desinfizieren. Händewaschen. Wie könnte man Angst vor dem Lebendigen noch deutlicher werden lassen? Es ist gar eine Art „Verteufelung“ des Lebendigen. Auch des lebendigen Atems.
Auch die Spritze, die den Menschen auf gentechnischem Weg „immun“ machen soll (gegen was auch immer), ist ein interessantes Symbol. Ein Symbol, das z.B. für Abhängigkeit / Sucht stehen kann… .
Symbole haben eine erhebliche Wirkung auf unser Unterbewusstsein. Das wissen die „Priester“ der Angst natürlich.

Angst blockiert unsere Atmung. Unser lebendiges Potential. Unsere Liebe. Wollen wir das?

In den letzten Zeilen der „Offenbarung“ der Autorin in dem genannten Buch steht:
„Gott existiert.
Gott ist Liebe.
Gott als Liebe ist der einzige Maßstab.
Wahrheit lässt sich in vier Worten zusammenfassen: ein Geist, viele Denker.“

Die „Religion der Angst“ hat viele Verlockungen. Das ist klar. Aber die tiefere Sehnsucht der meisten Menschen geht wohl doch zur „Religion der Liebe“, denke ich. Unabhängig davon, ob sie Nahtoderfahrungen für real halten oder an Gott glauben oder nicht.

Und das macht mir Hoffnung.

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

Beteilige dich an der Unterhaltung

65 Kommentare

  1. Zwerchfell und Beckenboden, – darauf zu achten, ist sicher wichtiger, als wir denken. Das betrifft die Gesundheitsvorsorge, also einen wichtigen Bereich. Der allererste Anfang aber umfaßte einen universellen, viel größeren, auch spirituellen Bereich. Ich unterscheide immer die Ebenen, um die es jeweils geht.

    Gefällt 2 Personen

  2. Die „Religion der Angst“ ist von Menschen gemacht und wird von ihnen bewusst verbreitet. Sowohl in der Politik, wie in den Kirchen. Der Glaube an den lebendigen Gott, an seinen Sohn, an den heiligen Geist, all das müsste(!) die Menschen in der Corona-Krise einen. Stattdessen tragen auch die beiden christlichen Kirchen mit zur Spaltung bei. Kann es sein, dass deren Oberhäupter keine Menschenfreunde sind?

    Buddha hat keine Angst verbreitet. „Buddha ist fröhlich, frei und aufgeweckt. Seine Weisheit lässt sich in keine Begriffe fassen. Doch alle Welt scheint zu glauben, Buddha sei ein unglücksverheißender Pessimist.“ (Kodo Sawaki)

    Vielleicht wäre es wieder an der Zeit, die Kirche/n zu reformieren. Vielleicht sollten Geistliche, die frei von Zwängen (des Vatikans) sind, Geistliche die sozusagen frei atmen können, das Wort ihres Gottes verbreiten. Falls nicht, machen es die Christen selbst. Ohne Drohungen und Angst vor einem „zürnenden“ Gott. Den haben sich ohnehin nur Menschen ausgedacht.

    Ein Tipp aus dem Zazen für gute Atmung: Still sitzen und atmen. Das ist so einfach, „man“ glaubt es kaum.

    Gefällt 4 Personen

    1. „Die Religion der Angst“ wird wahrscheinlich immer von denen verbreitet, die dadurch gerne Macht über andere erlangen möchten. Die Institution Kirche hat damit viel „gearbeitet“, vielleicht schon seit sie überhaupt zur „Institution“ geworden ist. Es ist insofern auch nicht verwunderlich, dass es den wenigsten ihrer „Würdenträger“ heutzutage gelingt, Liebe zu verkörpern, in dem Sinne, dass man spüren könnte, dass sie sich der Religion der Liebe, und nicht der der Angst verschrieben hätten. Die „Frohe Botschaft“ wurde vielleicht fast von Anfang an – wie du ja auch sagst -, mit der Angst vor einem zürnenden Gott verknüpft. Etwas, was mir schon als Kind komisch vorkam. Denn die Botschaft, dass ich nur geliebt werde, wenn ich bestimmte Bedingungen erfülle, ist ja eigentlich keine Botschaft der Liebe, sondern eine Botschaft, die Angst fördert… .

      Gefällt 5 Personen

      1. Vor allem, ist diese Botschaft allzu menschlich. Ein strafender Gott, dem Opfer gebracht werden, ist vermutlich ein Teufel.

        In Japan hat sich der Shintoismus erhalten und mit dem Buddhismus. sowie ansatzweise mit dem christlichen Glauben vermischt. Wir haben Götter, Hausgeister, Buddha sowieso und kein Problem mit christlichen Kirchen. Die fotografieren wir bekanntlich gern, wenn wir vor deren atemberaubender Schönheit stehen.

        Spaß beiseite, ich mag deinen Beitrag sehr. Bewusstes Atmen wird auch in den Kampfkünsten, im Karate gelehrt. Das ist dann „meine Religion.“

        Gefällt 4 Personen

  3. Das Thema „Atem“ und die „Tüte vor dem Mund“ passen natürlich nicht zusammen. Dieser Widerspruch wird den Veranstaltern und Gästen sicher bewußt gewesen sein. Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich mich aber auch an die Anweisungen halten müssen.

    Gefällt mir

  4. „Angst vor dem Atem Gottes? Angst vor dem Lebendigen an sich?“ so will es uns erscheinen, wenn wir es von außen betrachten. Dennoch sehe ich das etwas anders. Es kommt ja auch darauf an, mit welch einer inneren Einstellung wir dahingehen.

    Gefällt mir

  5. Es muß nicht die Angst sein als Motiv. Es kann auch Zeichen sein für einen persönlichen Mut. Das können wir aber von außen nicht erkennen und sollten wohl doch mit fertigen Urteilen etwas vorsichtiger sein.

    Gefällt mir

  6. Liebe Maren,

    wieder hast du so Einiges exakt formuliert, beleuchtet und den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Mir ist spontan der Satz eingefallen,
    „laß die Toten ihre Toten begraben“ …!

    Und da findet sich wohl auch der „Kasus Knacktus“ –
    denn Religion ist ein „menschliches Un-Ding“, gerade die Beispiele, die du aufgeführt hast,
    wie eben auch diese anderen „Handlungsmuster“ in der Tiefe (wie der geschichte) zeigen das auf.
    Jesus ist Liebe
    und ihm geht es um unsere Erkenntnis, unser Wachstum,
    eben auch oder im Besonderen im Geist.
    Wenn wir sein Prinzip des Lebens und der Liebe nur verstehen, wie verinnerlichen würden –
    das Ganze auch noch in die Tat umsetzen, dann …

    Doch so, wie mit den von Menschen (?) gekaperten „Prinzipien“ bleibt uns vielleicht nur,
    wie von dir in den Fokus gestellt und ablesbar,
    daß wir fern der Liebe und des Lebens unser Toten beerdigen.

    Anders herum gibt es gerade „die Zeit her“, wo das Widersprüchliche der maßen Konjunktur hat,
    zu wachsen in Erkenntnis.

    Alles Liebe und Merci,
    Raphael.

    Gefällt 3 Personen

    1. Oh, mein Fokus war eigentlich gar nicht so negativ…. ;-). Insbesondere auch, was den Tod angeht. … Mir ging es um die Unterscheidung der „Religion der Liebe“ von der „Religion der Angst“, weil ich das als spannenden Aspekt aus dem genannten Buch empfand, gerade für die heutige Zeit.

      Gefällt 3 Personen

      1. Das stimmt ebenfalls mit meiner Meinung überein. Dazu kann ich auch nur „ja“ sagen, auch wenn ich beide Aussagen nicht vergleiche. Jede steht für sich allein da ( die von Raphael und die von Maren). Beide leuchten, aber unterschiedlich. 🌟🌞

        Gefällt mir

      2. Nee, negativ ist es keineswegs, sondern klar und faktisch.
        Wenn ich recht verstehe, sehen wir halt beide das Problem bei den/der Institution(en), welche sich Kirche „schimpfen“…
        und leider (weil allzu menschlich?) das Prinzip, die Ausrichtung, wie die Gesetzmäßigkeiten etwas zu „ihren“ (wessen? eigentlich) Gunsten verschieben/manipulieren etc.
        Da kommt dann leider immer wieder der Aspekt Angst dazu.

        Doch um dieses Erkennen unserseits, samt der damit verbundenen Entscheidung geht es in unseren Tagen(?!).
        Das eine Prinzip „opperiert“ mit Offenheit, Klarheit, Freiheit und Liebe, während das andere durch Unwahrheiten, Verführung, Zwang und was? „brilliert“.

        Schauen wir ergo hin und entscheiden uns …

        Alles Liebe,
        Raphael.

        Gefällt 3 Personen

  7. Wir mpssen unterscheiden zwischen den oft wirkluch guten Predigern und Vorbildern wahren Christentums einerseits und den Virgaben der atheoligie andererseits. Und eine weitere Unterscheidung gibt es: Bibel- und Chrustuslehre. Wiederum unterscheiden sich oft das AT und das NT (Altes und Neues Testament) voneinander. Zu der Gerechtigkeit des Schöpfers kam die Liebe JESU hinzu.Aber auch nicht 1ohne Grechtigkeit.
    Und noch viele andere Unterscheidungen gibt es: zum Beispiel die von Staat und Kirche, da beide jetzt eng zusammenarbeitem. Bei JESUS war das anders.

    Gefällt mir

    1. Liebe Gisela,
      du schreibst, daß sich AT und NT oft unterscheiden.
      War die Liebe Jesu nicht von Anbeginn bei den Menschen?
      Und … wer ist der Schöpfer, wenn man das AT liest?

      Ja, und deine Feststellung zum Ende ist besonders wichtig und da kann ich dir abslut zustimmen: die Trennung von Staat und Kirche
      (wenn ich das jetzt zu „grammatisch/semantisch umstellen“ darf).
      Dieses Thema wird in der kommenden Zeit richtig interessant werden und wir sollten ein „Auge darauf haben“. Denn wie du schon sagt/schreibst, ist das bei Jesus ganz anders …!

      Gefällt mir

      1. Gerade stelle ich fest, wie oft ich mich vertippt habe. Das zu lesen, ist wirklich kein Vergnügen. Trotzdem wurde der Sinn wohl verstanden. Nun, was antworte ich auf diese Antwort?——Und auf viele neue Fragen an mich? —– Es sind Fragen an mich, die ich so gar nicht stellte und auch nicht gestellt hätte, und die sehr kompliziert sind, um sie gut zu beantworten. Nur eine Unterscheidung ist für mich klar, aber so hatte ich es nicht gemeint: Die Trennung von Staat und Kirche meinte ich nicht, sondern ihre Zusammenarbeit.

        Gefällt 1 Person

      2. Ja, Gisela,

        daß ist doch die „Baustelle“ – die Zusammenarbeit von Staat und Kirche,
        welche im Mittelalter doch sooo „wunderbar“ geklappt hat, daß sie eben nicht zum Vorteil der Menschen war.
        Daher, u.a. hatten die „Gründungsväter“ der USA so einen Wert darauf gelegt, das eben beides getrennt bleibt.
        Was sehen wir derzeit, ganz gleich, wer da Präsident der Vereinigten Staaten ist?
        Es laufen derzeit etliche Dinge Hand in Hand und leider auch gut orchestriert ….

        Haben wir ein Augen darauf und bleiben in der Wahrheit und der Liebe.
        Liebe Grüße,
        Raphael.

        Gefällt mir

      3. Ich glaube, das ist ein ganz anderes Thema. Was mich vor allem bewegt und wofür ich mich einsetze, möchte ich einmal mit dem Wort „Wahrheitssuche“ bezeichnen.
        Hier aber geht es, soweit ich es erkennen kann, eher um Machtkämpfe. Wer ist oben? Wer ist unten? Wer führt? Wer muß gehorchen, sich anpassen, unterordnen, …?
        DIE WAHRHEIT bleibt sich immer gleich, das stimmt. Aber die ewige Wahrheit ändert ihre Formen. Doch wir müssen genau unterscheiden, worum es w i r k l i c h geht.
        Und letztlich gilt ja das JESUS-WORT: „Du sollst nicht richten!“
        Nein, richten will ich nicht. Und darum beschäftige ich mich mit diesen Themen nicht.

        Gefällt 1 Person

      4. Hinter den „offiziellen“ Machtkämpfen, die die wir bitte schön sehen sollen, gibt es noch andere „Bewegungen“, Veränderungen und Agenden – da dürfen wir gerne unseren Horizont erweitern.

        Die Wahrheit bleibt immer gleich.
        (u.a. heißt es ja: „der Herr ist treu“)
        Unser Eindruck, daß sich die Wahrheit verändert liegt wohl daran, daß wir die ganze Wahrheit nicht überblicken und nur ein kleines Spektrum erkennen können.
        Wenn du nach 10 JAhren etwas im neuen Licht siehst – wer hatr sich da verändert? – die Wahrheit oder du selbst?

        Ist doch schön, genial und auch erstaunlich,
        daß wir wachsen dürfen, entwickeln und eben auch dazu lernen können …
        Und wie du schon schreibst, richten muß nicht unser Ding sein – doch erkennen und beurteilen ist so verkehrt, wie abwegig nicht.

        Gefällt 1 Person

      5. Yepp, Gisela,
        alles gut.
        Es sind diese zwei gegensätzlichen Prinzipien …
        – zwischen denen wir wählen dürfen und letztendlich eine Entscheidung föllen müssen.
        Alles Liebe,
        Raphael.

        Gefällt mir

      6. Was in der Off. (Offenbarung des Johannes) und in dem „einen Buch“ (Bibel) gesagt wird, ist mir wichtig.
        Daß „fast alles schon an seinem Platz“ steht, ist möglicherweise richtig. Und daß es in der Bibel, im Buch der „Offb.“steht, bezweifle ich nicht.
        Dennoch sind die Interpretationen sehr unterschiedlich und verändern oft den gemeinten Sinn.
        Welches ist nun der „einzig wahre Sinn“, die „einzig richtige Auslegung“ des WORTES?
        Ich glaube, das ist der wahre „Kasus knaktus“.

        Gefällt 1 Person

      7. Das ist sehr einfach, zu erkennen, was uns da gesagt wird. Das Gute ist, daß die Bibel sich selbst erklärt. Ich pflichte dir bei, daß es meist besser ist, wenn man keine Theologie studiert hat (;-)

        Gefällt mir

      8. Ergänzen wollte ich noch: „casus cnaktus“, – das meinte ich hier etwa in dem Sinne: Nicht um „die eintzig richtige“ Auslegung der Bibel geht es mir , sondern um etwas anderes: Welche „einzig richtigen“ Auslegungen stehen eineinder gegenüber?

        Gefällt mir

      9. Aber letztlich geht es mir nicht einmal darum, wer davon nun recht hat oder nicht. Auch nicht darum, vie viele arten es davon gibt und wie sie heißen. Auch nicht darum, was von ihnen ausging und wofür sie damals kämpften und auch nicht, gegen wen oder was sie kämpften und welche geschichtlichen Folgen daraus vielleicht hervorgingen, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen und versuchen, uns eine Meinung aufzudrücken ider zu lehren….

        Gefällt mir

  8. „Gott existiert. Der Tod existiert nichr“. Das Buch kenne ich nicht, habe auch von der Autorin noch nie gehört, halte ihre Aussagen aber trotzdem für lesenswert. Denn den irdischen Tod gibt es, – das ist wohl jedem klar. Aber was ist nach dem irdischen Tod? Das bleibt die spannende Frage…

    Gefällt mir

  9. Sehr interessant finde ich den Hinweis, liebe Maren, auf das Wortspiel „Corona/ Krönung“. Das sagt s e h r viel aus über das dahinterstehende Prinzip der Angst . Natürlich gibt es die Angst, das läßt sich nicht leugnen. Mir macht aber vor allem dies „Prinzip der Angst“ Angst.

    Gefällt 3 Personen

  10. Oh Maren, das ist ein so wunderbarer Beitrag! Er spricht mir so ganz aus dem Herzen 💛
    Genau dieses denke ich auch schon ein Weilchen… und dass die Kirchen sich haben kapern lassen.
    Wir stehen an einem Scheideweg in der ganzen Geschichte der Menschheit. Und diesmal ist die Weggabelung so klar, so krass, dass es doch wirklich jedem auffallen könnte: der Weg des Gottvertrauens, des Vertrauens des Geschöpfes in seinen Schöpfer oder der Weg der Menschenüberheblichkeit, der Hybris und Unglaubens, in der der Mensch die Schöpfung verbessern muss….

    Gefällt 2 Personen

    1. Danke schön! Deine liebevolle Resonanz freut mich sehr!!! Vielleicht wird die Kirche jetzt auch von unten her reformiert? Gestern Abend schickte mir eine Freundin ein Bild, sie war gerade dabei mit ihrem Mann den Innenraum einer kleinen Kirche zu restaurieren, die dann Pilgern auf einem Radweg als gemeinsame (konfessionell unabhängige) Gebetsstätte dienen soll. Dieses Restaurieren durch „Laien “ erschien mir auch wie ein Symbol, diesmal ein schönes…😃.
      Aber gleichzeitig bin ich auch immer wieder erstaunt, wie viele Menschen diese Weggabelung, an der wir uns befinden, gar nicht wahrnehmen scheinen. Denn irgendwie vermag ich nicht zu akzeptieren, dass es eine bewusste und „freiwillige “ Entscheidung so vieler gegen den Weg des Vertrauens in die göttliche Liebe sein könnte….

      Gefällt 2 Personen

      1. Danke, nein das mag ich auch nicht glauben… und es ist sicherlich keine bewusste Entscheidung, denn jeder Mensch sucht ja im Tiefsten der Seele nach dieser Verbindung, nach Liebe und Geborgenheit.
        Aber wie Du sagst, schnürt die Angst diese Verbindung ab. Und daher ist diese Angst das grösste Problem und die stärkste Kontrollmethode….

        Gefällt 2 Personen

      2. Danke, interessanterweise bin ich auch vor ein paar Tagen über dieses Video von 2005 gestolpert. Es scheint echt (meine ich)… allerdings bin ich mir nicht sicher, nicht, ob seine Rechnung aufgehen wird….

        Gefällt 1 Person

      3. Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht vielleicht aus einem Film stammt. Auch würde ich den Vortragenden eher für einen Genetiker halten (den Direktor des NIH???) und die Zuhörer auch nicht unbedingt für CIA (kann mir nicht vorstellen, dass die ihre Anhörungen aufzeichnen und das öffentlich zugänglich machen…). Aber das ich es überhaupt für realistisch halte, dass Leute so denken, wie dort dargestellt- und mir sicher bin, dass sich für entsprechende Forschung Geldgeber finden lassen, DAS erscheint mir schon entsetzlich genug.
        Dass das mit dem Gen funktionieren würde, halte ich für unwahrscheinlich. Aber die dahinter stehende Idee lässt diesen Impfpass für mich nochmal in einem anderen Licht erscheinen. …

        Gefällt 1 Person

Kommentar hinterlassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: