Zwangsimpfung? Ich habe Verständnisprobleme…

gefertigt von Dörte Müller

Es vergeht gefühlt keine Nachrichtensendung ohne Erwähnung von „Impfquoten“ und dem Satz, dass man unbedingt noch mehr Menschen dazu bringen müsse, sich „impfen“ zu lassen.

„Impfskeptiker“, so wirkt es, werden von vielen „Funktionsträgern“ und Journalist*innen als „schwer erziehbar“ betrachtet. Und indirekten oder sogar direkten Zwang scheinen sie für eine geeignete „Erziehungsmethode“ zu halten.

WARUM?

Das Ziel dieser „Erzieher*innen“ wirkt diffus. Nicht einmal die Zahl an „Geimpften“, die irgendjemand anstrebt, wird richtig klar. Der Grund für eine solche Zahl noch viel weniger:

War man mal mit der Aussage gestartet, dass man eine „Impfquote“ von gut 60 % für ausreichend halte, waren es dann irgendwann plötzlich 85 % und sind jetzt teilweise gar fanatisch anmutende 95 %.
Also jede*r, vom Greis bis zum Säugling? Oder meint man 95 % der zwölf- bis hundertjährigen? Man weiß es nicht genau.

Der Nutzen? Der wird recht wild und kreuz und quer – und manchmal auch echt wirr – irgendwie halt einfach mal so … behauptet.

Ja, ich lese und höre durchaus auch „Impfbefürworter“. Und ich bilde mir ein, eine sehr gute Auffassungsgabe zu haben. Aber die jeweils angebotene Logik scheint meine intellektuellen Fähigkeiten entweder zu übersteigen. – Oder diese Logik ist vielleicht gar nicht vorhanden … ?

In den Morgennachrichten kam gerade, dass in Israel jetzt die Drittimpfung empfohlen wird. Mit der Begründung, dass in diesem „vorbildlich“ „geimpften“ Land die Zahl der Krankenhauseinweisungen und auch die Todesfälle erheblich steigen.
Für diesen Befund gibt es nur zwei alternative Erklärungsmöglichkeiten, (die freilich von den Journalisten nicht thematisiert wurden, in den weiteren halbstündlichen Nachrichten wurde das Thema „Israel“ stattdessen gar nicht mehr erwähnt…):
– Die gegen die (inzwischen nicht mehr vorhandene) „Alpha-Variante“ angelegte „Impfung“ bringt nicht genug bei den jetzt herrschenden Varianten. (Wenn diese Varianten tatsächlich „gefährlicher“ wären, müsste man nach der Logik der „Impfbefürworter“ allerdings eine hohe Dramatik in den Ländern mit sehr niedrigen „Impfquoten“ beobachten können. Dem ist jedoch nicht so.) Den Nutzen einer „Impfung“, die nicht schützt, vermag ich nicht zu erkennen.
– Der Anstieg von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen ist (mit)ursächlich auf die „Impfung“ zurückzuführen.

Diese Fragen scheinen die Entscheidungsträger jedoch nicht zu interessieren, auch die deutschen nicht. Es wird völlig unverdrossen weiter „geworben“.

Mir stellen sich die Aussagen dabei so dar:

Man hat einen „Impfstoff“, von dem eine „Wirksamkeit“ von rund 97 % behauptet wird. „Wirksamkeit“, da sind sich ausnahmsweise alle einig, bedeutet dabei nicht, dass die gespritzten Menschen „immun“ sind gegen Covid 19, sondern dass sie gegen einen schweren bis tödlichen Verlauf „geschützt“ seien. Sie können sich weiterhin infizieren und das Virus entsprechend auch weitergeben, tun das aber möglicherweise in geringerem Ausmaß.

Ebenfalls Einigkeit bestand von Beginn der „Pandemie“ an, dass Covid 19 bei 80 % aller Infizierten zu leichten bis kaum spürbaren Erkrankungen führe, aber bei 20 % (insbesondere alten und schwer vorerkrankten Menschen) einen schweren bis tödlichen Verlauf haben könne.

Als Sinn aller „Corona-Maßnahmen“ wurde stets angegeben, das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen (und vermeidbare Todesfälle zu reduzieren).

Ohne jetzt auf die „Sinnhaftigkeit“ der Lockdowns näher einzugehen (mit denen man aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit, dass sich viele besonders gefährdete Menschen in den Alten-, Pflegeheimen gleichzeitig anstecken, deutlich erhöht hat). Und auch ohne die wirtschaftlichen Zwänge unseres Gesundheitssystem, das systembedingt immer am Rande der Kapazität arbeitet (alles andere gilt als „unwirtschaftlich“), zu thematisieren:

Bei dieser Ausgangslage könnte eine „Impfung“ theoretisch für die besonders gefährdeten 20 % empfehlenswert sein. Just diese, also die sehr Alten, die Vorerkrankten, Multimorbiden, waren in den Studien, aufgrund derer die Notfallzulassung für die „Impfstoffe“ erteilt wurden, allerdings zum größten Teil ausdrücklich ausgeschlossen (s. z.B. hier: A Trial Investigating the Safety and Effects of Four BNT162 Vaccines Against COVID-2019 in Healthy and Immunocompromised Adults – Full Text View – ClinicalTrials.gov).
Über die „Wirksamkeit“ bei genau dieser Gruppe gab es also fast keine Aussagen! Die Zulassungsbehörden scheint das nicht interessiert zu haben. Obwohl man mit gesundem Menschenverstand erwarten würde: Genau bei dieser Gruppe wirkt der „Impfstoff“ eher schlecht und / oder zeigt besonders starke Nebenwirkungen. Was wohl auch der Grund für den Ausschluss aus der Studie gewesen sein dürfte… .

Die restlichen 80 % werden zu einer Überlastung des Gesundheitssystems nicht beitragen, jedenfalls nicht durch Covid. Man braucht den Stoff aus übergeordneter gesellschaftlicher Sicht für sie also nicht.
Man kann ihn ihnen selbstverständlich anbieten, aber auf rein freiwilliger Basis und nach vollumfänglicher Aufklärung über Nutzen und Risiken. Für Kinder ist er völlig unsinnig (s.a. hier: Kinder entwickeln langfristige Immunität gegen COVID-19 (uni-heidelberg.de))

Die „Impfstoffe“ haben (derzeit für Kinder ab 12) eine bedingte Notfallzulassung. Eine Notfallzulassung setzt eine Notlage voraus (die mir nicht erkennbar ist). UND sie erfolgt aufgrund vorläufiger Daten, die ausschließlich von den Herstellern stammen… .

Allen Beteiligten war klar, dass die Datenlage bei Ergehen der Notfallzulassungen äußerst dünn war und keine seriöse Aussage über die Risiken erlaubte. Die Studien laufen bis 2023. Weitere Daten sollten aus den laufenden „Impfungen“ gewonnen werden.

WARUM also machen insbesondere Politiker*innen (und Virolog*innen etc.) Druck, JETZT nahezu 100 % der Bevölkerung diese Mittel zu verabreichen?

In laufenden Medikamentenstudien die Vergleichsgruppe auf nahezu „Null“ zu reduzieren, wird normalerweise ausschließlich dann gemacht, wenn Erfolg und Nutzen des Medikaments so eindeutig – und die Krankheitslage der Vergleichsgruppe so schwer ist -, dass es ethisch nicht vertretbar erschiene, dieser Vergleichsgruppe das Medikament weiter vorzuenthalten. Einen Zwang, dieses zu nehmen, gibt es selbstverständlich auch dann nicht.

Bei diesen „Impfstoffen“ hingegen sind Erfolg und Nutzen zweifelhaft: Nicht nur, dass in den Ländern, wo dies erfasst wurde, ein hoher Prozentsatz der Hospitalisierten geimpft war.
Die Forderung einer hohen „Impfquote“ ist aus gesellschaftlicher Sicht ausschließlich dann gerechtfertigt, wenn völlig zweifelsfrei feststeht, dass der Nutzen die Risiken für jeden Einzelnen um ein Vielfaches überwiegt.

Das ist jedoch keineswegs der Fall. Selbst, wenn man davon ausgeht, dass bei solchen Löschungen schwerer Nebenwirkungen und Todesfälle, wie sie hier dargestellt sind (Die verschwundenen Impfschadensfälle der EMA-Datenbank – (tkp.at)), alles mit rechten Dingen zugehe. Selbst wenn man davon ausgeht, dass es eine hohe Meldequote von Nebenwirkungen und Todesfälle gäbe (aus meiner Sicht wäre 10 % dabei eine durchaus hohe Quote, ich kenne so einige Fälle von Nebenwirkungen – aber keinen einzigen, wo diese gemeldet worden sind … .).
Selbst dann lassen die wenigen vorhandenen Zahlen einen überragenden Erfolg und Nutzen der Stoffe (also das einzige Kriterium, dass den Wunsch nach einer so hohen „Impfquote“ rechtfertigen könnte) nicht erkennen. Schon gar nicht in einem Zeitraum, bei dem sich die längerfristigen Folgen noch gar nicht zeigen konnten! Und die Erfahrungen in Israel scheinen ja bereits jetzt eher das Gegenteil zu belegen.

Der Ruf nach 95 % berücksichtigt nicht einmal, dass es inzwischen eine hohe Zahl von Menschen gibt, die bereits eine Corona-Infektion hinter sich haben. Wie viele Studien (Weitere Studie zeigt langfristige und starke Immunität nach Infektion – (tkp.at) ) zeigen (und ja auch zu erwarten ist), sind diese gegen Wiedererkrankung am besten geschützt. Natürlich erworbene Immunität ist durch eine Impfung nicht zu „toppen“, kann aber verschlechtert werden, da das Immunsystem, das vielleicht ohnehin noch mit Virusnachwirkungen kämpft (Long Covid… ) zusätzlich mit toxischen Stoffen durch die „Impfung“ belastet würde. Es gibt keinen Grund, warum diese Immunität nach einem halben Jahr „weg“ sein sollte. Das Immungedächtnis ist nicht durch die Zahl der Antikörper zu bestimmen.

Wer nichts zu verbergen hat, kann und sollte all diese Fragen öffentlich diskutieren, „Geimpfte“ nach der Spritze auf Mikrothromben untersuchen (Stichwort: D-Dimer), nach einem positiven PCR-Test- Verstorbene ebenso wie nach einer „Impfung“ Verstorbene von Anfang an obduzieren etc. .
Wer hingegen all dies nicht tat und tut, Kritik unterdrückt, Studien zu Behandlungsmöglichkeiten (Stichwort: Ivermectin) unterdrückt, nach gut 1 1/2 Jahren „Pandemie“ immer noch mit Behauptungen, wenig aussagekräftigen „Inzidenzen“ – und mit realitätsfernen Modellierungen arbeitet, – der sollte sich über fehlendes Vertrauen in ihn vielleicht nicht wundern … . „Seriös“ geht anders … .

Zusammenfassung:

  • Es sind gut 50 % der Deutschen „geimpft“. Wenn man der Aussage glaubt, dass die „Impfung“ eine Wirksamkeit von 97 % hat, wären also höchstens bei 3 % dieser Gruppe schwere bis tödliche Verläufe zu erwarten.
  • Covid ist für alte und schwer vorerkrankte Menschen bedrohlich. Daher ist bei den „ungeimpften“ 50 % die Alters– und Gesundheitsstruktur entscheidend. Bei Kindern und Jugendlichen geht das Risiko eines schweren bis tödlichen Verlaufs im Fall einer Infizierung gen Null. Die jetzt noch „Ungeimpften“ gehören zu einem großen Teil in diese Altersgruppe. Wo bitte ist da die angebliche Gefahr, unser Gesundheitssystem an die Belastungsgrenze zu bringen, wenn alle „Ungeimpften“ „ungeimpft“ bleiben?? Zumal die Jugendlichen zu der Altersgruppe gehören, bei der z.B. Herzmuskelentzündungen DURCH die Impfung deutlich überproportional auftreten… . Einem nicht erkennbaren Nutzen für die Betroffenen also durchaus erkennbare Risiken gegenüber stehen.
  • Oder glauben die Entscheidungsträger doch eher, dass die „Wirksamkeit“ der „Impfung“ weit unter 97% (bei vielleicht realistischen 30 %) liegt? Aber dann gibt es ebenfalls keinen Grund, diesen Stoff weiter Menschen aufzudrängen. Denn dann hat er kaum Nutzen. Bei unbekannten (Langzeit-)Risiken.
  • Wenn man wirklich an seriösen Daten interessiert ist, die auch Langzeiteinschätzungen möglicher unerwünschter Wirkungen erlauben, braucht man zwingend eine „ungeimpfte“ Vergleichsgruppe, die groß und heterogen genug ist, um entsprechende Vergleiche und Auswertungen zu ermöglichen. Eine „Impfquote“ von weit über 60 % wäre also kontraproduktiv aus gesamtgesellschaftlicher Sicht, denn eine seriöse Auswertung würde damit völlig unmöglich gemacht.
  • Für die Pharmaindustrie ist die mRNA-Technologie äußerst vielversprechend. Sie wird uns ziemlich sicher in Kürze für so ziemlich jede mögliche Erkrankung angedient werden. Es sei denn, die jetzige „Generalprobe“ sollte sich als Schlag ins Wasser erweisen. Wieviel hier für die Pharma- und sonstige beteiligte Industrien auf dem Spiel steht, ist klar. Dass diese Industrien daher nur ein sehr „bedingtes“ Interesse an objektiven (und v.a. an veröffentlichen) Zahlen und Daten über die Risiken der Technologie haben, erscheint mir unmittelbar nachvollziehbar.
    Ich frage mich jedoch, inwieweit unseren Entscheidungsträgern bewusst ist, dass die Interessen dieser Industrien NICHT mit den gesamtgesellschaftlichen Interessen identisch sind. Hier scheint es mir die ein oder andere Ver(w)irrung zu geben.
    Und auch bei ziemlich vielen Journalist*innen scheint mir eine gewisse Ver(w)irrung darüber zu herrschen, was guter, kritischer und UNABHÄNGIGER Journalismus bedeuten könnte … .

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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65 Kommentare

    1. Danke!
      Ich habe etwas dagegen, anderen das „Gendern“ vorzuschreiben…, Ich mag es aber genauso wenig, wenn jemand anderen (oder mir ;-)) vorschreiben möchte, nicht zu „gendern“ … . 😎 Die Ideologie, die daraus gemacht wird, erscheint mir auf beiden Seiten ziemlich übertrieben.

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      1. Tja, aber dann auch konsequent: Greisinnen, weibliche und männliche Säuglinge……zwinker…… Übrigens hat eigentlich nur eine Seite eine Ideologie draus gemacht und dann angefangen, überall hinzupinkeln. Wenn mir ein Hund permanent ans Bein pinkelt, gibts irgendwann einen Tritt. Als Hundefreund trete ich allerdings überwiegend linksrotgrüne „Hunde“.

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  1. Danke wieder für das fröhliche, aufmunternde Gemälde von Dörte Müller. Das erleichtert den Zugang zu den nicht ganz einfach „zu verdauenden“ Texten.
    Noch bin ich beim Lesen der ersten Sätze und muß gleich wieder innerhalten bei einigen Wörtern, die mir „entgegenspringen“💃

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  2. „Impfskeptiker werden von vielen Funktionsträgern …als schwererziehbar betrachtet“, oh, wie wahr dieser Satz ist, habe ich gerade erlebt, – war nicht einfach. Da gibt es kein Pardon.Damit muß man nun rechnen.
    Ich hoffe aber, daß nun doch ein „Durchbruch“ bei einigen möglich ist, nicht vom Grundsatz her, sondern auf der Basis der Sympathie, Anteilnahme, Mitmenschlichkeit❤💛✋

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  3. Ja, es geht um „Erziehungsmethoden“ – ganz klar. Aber klar ist auch, daß ich mich nicht „erziehen“ lasse. Sachlich – und in gegenseitigem Respekt nur kommt man – Schritt vor Schritt – ein wenig voran. Das Gegenüber ist jedenfalls nicht mein „Feind“, sondern ein Mitmensch.🙋💓💕

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  4. D. h. der“offene Bruch“ geschah meinerseits. Und gerade das half zur „Versöhnung“. Aber das ist nur diesmal so gewesen, läßt sich nicht verallgemeinern. Und dann habe ich mein Gegenüber nicht einfach „hinausgeworfen“, sondern hörte erneut zu.😊🙏💓💕

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  5. Gerade beim gemeinsamen Lesen dieses Artikels hier bahnte sich leise eine Wandlung an, die sich zuerst nach Streit und Bruch anfühlte. Es fehlt eben bei sehr vielen Impfbefürwortern der Durchblick..Nach und nach aber kommt er bei den Gutwilligen, – und das ist gut . 🌈🌹🍃

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  6. „Natürlich erworbene Immunität ist durch eine Impfung nicht zu „toppen“, kann aber verschlechtert werden…“Allein dieser eine (halbe) Satz entkräftigt alle Argumenre für eine möglichst schnelle Impfung, – und an diesen halben Satz knüpfte ich heute auch an, und wird wohl zum Nachdenken und Umdenken bei Einzelnen beitragen. Somit bin ich sehr froh über diese Klarstellungen hier🌞🍃🌈🌹🍀

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  7. Die Gefahr von „Mikrothroben“ nach Impungen ist sicher auch nicht zu unterschätzen. Da ich zu Thrombosen neige, schon eine ziemlich gefährliche Throbose hatte, bin ich für diesen Hinweis sehr dankbar. Ich nehme ja seitdem regelmäßig Blutverdünner ein, darf darauf nicht verzichten, laut ärztlicher Anweisung.

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  8. Sachlich mit Fakten auf den Punkt gebracht. Ein wie immer sehr guter Beitrag, liebe Maren! Danke Dir dafür.
    „Erziehung“ … bin mal gespannt, wann Herr Spahn auf die Idee kommt, es Mr. Biden gleichzutun. Der zahlt (oder lässt zahlen) Impfwilligen laut einer Tagesschau-Meldung 100 $. Andernfalls müssen sie bei der Arbeit im Weißen Haus immer Maske tragen und sich oft testen lassen …
    Ich würde mich nicht wundern, wenn neben gehörigem Druck auch ein finanzieller Anreiz für steigende Impfquoten sorgen könnte.

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  9. Tja, wie immer sind deine Worte mehr als passend,
    liebe Maren – danke dafür.

    Bei mir kommt immer wieder der „Gedanke hoch“, der schon etwas älter ist,
    daß doch so eine Impfung, laut Ausssage, Ankündigung (alsp Propaganda) und vermeintlicher Intention,
    daß Immun-System des Geimpften stärken und „erweitern“ soll.
    Ziel ist es ja, eine Ansteckung zu unterbinden.

    Denken wir dann mal simpel und doch konsequent nach dem „Wenn-Dann-Prinzip“
    geht ja prinzipiell dann von den Nicht-Geimpften keine Gefahr für den Rest aus …

    … und jetzt wird die Sache mit der „Zwangs-Beglückung“ mehr als spannend,
    wenn man mal wieder simpel und doch konsequent nach Intention und Prinzip der Beglückung Aussachau hält …

    Wie schön, daß bestimmte Kreise immer nur Gutes im Schilde führen,
    selbst wenn sie das Prinzip von „Wenn-Dann“ in Frage stellen!

    Das nur meine kryptisch-wirren Gedanken am Sonntag-Morgen,
    Raphael.

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    1. Ja, wenn die Impfbefürworter der eigenen Propaganda glauben würden, könnte es ihnen völlig egal sein, ob andere „ungeimpft“ sind. Wenn diese sich anstecken, ist es ja deren Problem … . Aber deshalb konstruieren sie ja vermutlich diese „Begründung“, wonach die Krankenhäuser (nach Modellrechnungen…!) irgendwann überlastet sein würden durch die „Ungeimpften“.
      Zahlen, wie viele Menschen, die im Krankenhaus sind (egal weswegen, denn Herz-Kreislaufprobleme, Schlaganfälle etc. können zwar „immer“ auftreten, sind aber gleichzeitig auch typische „Nebenwirkungen“ der „Impfung“), „geimpft“ sind, gibt es selbstverständlich nicht. Wie viele Personen innerhalb von 28 Tage nach der „Impfung“ verstorben sind, erfährt man schon gar nicht, – während jeder, der innerhalb von 28 Tage nach einem positiven PCR-Test an irgendwas verstorben war, ja immer als „Corona-Toter“ galt.
      Tja, so was wird dann als „seriös“ verkauft … . Disqualifiziert sich im Grunde einfach nur selbst.
      Schönen Sonntag dir!

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  10. Ich bin mittlerweile nach langem Zögern zweifach geimpft und fühle mich ganz gut damit.
    Ich wundere mich dennoch auch, wie hoch die Impfquote mittlerweile angesetzt wird und wie groß der Druck ist. Soll jeder selbst entscheiden. Es soll auch nicht unterschiedliche Rechte für Geimpfte und Ungeimpfte geben. In Ländern mit ähnlicher Impfquote und höherer Inzidenz sind die Krankenhäuser durchaus nicht überlastet. Geht also. Meine Kinder werde ich noch lange nicht impfen lassen. Und wenn es nach mir ginge, könnten wir´s jetzt gut sein lassen und uns anderen Themen zuwenden. 🙂 Klimaschutz, Frieden, Bildung, …
    Allen alles Gute

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  11. Die angebliche bis zu 95%ige Wirksamkeit der sogenannten Impfung ist eine (bewusste?) Fehlinformation und bezeichnet lediglich die Relative Risk Reduction (RRR). Das wurde im Lancet, eine der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt, bereits vor Monaten aufgeklärt, von Politik und Medien aber nie transportiert. Die Absolute Risk Reduction (ARR) der einzelnen Präparate sieht wie folgt aus:

    – AstraZeneca: 1,3%
    – Moderna: 1,2%
    – J&J: 1,2%
    – BioNTech: 0,84%

    Die sogenannte Impfung ist also mehr oder weniger nutzlos, dazu noch gefährlich und zeigt als finanziellen Nutznießer klar die Pharmaindustrie auf. Pfizer spricht bereits unverhohlen von einer Preiserhöhung und der Drittimpfung, bzw. einer regelmäßigen (halb)jährlichen Spritze. Wissenschaftler, wie Dr. Robert Malone, der Entdecker der mRNA-Technologie, warnen eindringlich davor. Es gibt sogar eine Aussage, dass erst die den Menschen jetzt injizierten Spike-Proteine, die Pandemie richtig auslösen werden. Schaut man sich die Zahl der (angeblichen) Neuerkrankungen an, wird man mit einigem Staunen feststellen, dass viele, wenn nicht die meisten „Geimpfte“ sind.

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    1. Ja, den Unterschied zwischen relativer und absoluter Risikominderung müsste man eigentlich auch betrachten. Ich nehme allerdings an, dass bei den meisten Impfungen, also z.B. der Grippeimpfung immer nur die relative Risikominderung angegeben wird als „Wirksamkeit“. Bei der Grippeimpfung liegt diese wohl zwischen 30 und 40 %. Und das könnte auch bei Corona theoretisch realistisch sein. Allerdings war die politische Vorgabe, dass die Spritze eine „Wirksamkeit“ von über 50 % erreichen müsse (denn das klingt natürlich besser). Wie macht man das also? Man schließt alle die aus den Studien aus, bei denen eine schlechte „Wirksamkeit“ und starke Nebenwirkungen bis hin zum Tod zu erwarten sind. Also die sogenannten „Hochrisikogruppen“. Gibt die Spritze in den Studien also fast ausschließlich gesunden jungen Menschen (so laufen Medikamentenstudien allerdings nicht nur bei Corona …), die zwar auch von Covid kaum gefährdet wären, aber eben dadurch auch nicht so sehr von der „Spritze“. Wenn man dann nach der ersten Spritze feststellt, dass man dennoch eine unerwartet hohe Anzahl an Nebenwirkungen hat, dann schließt man diese paar Tausend Leute eben ohne weitere Begründung aus der laufenden „Studie“ aus – und veröffentlicht hinterher nur die Zahlen derer, die die gesamte „Studie“ durchlaufen haben. Und dann verkündet man, das Ding wäre „wirksam“ und „sicher“… . Also jedenfalls bei denen, die ohnehin nie von Corona gefährdet waren / sind (aber das lässt man eben lieber weg,. Für diese „Kreativität“ erhält man dann ein Bundesverdienstkreuz … ;-)).
      Wenn dann später in einem Altenheim 10 Menschen direkt nach der „Impfung“ versterben, lässt macht man vorsichtshalber keine Obduktion zu. Vielleicht führt man diese Menschen dann auch als „Corona-Tote“. Und vielleicht sind sie das sogar: Impfinduzierte Corona-Tote. Denn den wenigsten Menschen scheint wirklich klar zu sein, WAS diese Spritze bewirkt: Dass die injizierte mRNA ihren Körper dazu bringen soll, genau dieses Spike-Protein herzustellen, was dieses Corona-Virus überhaupt erst gefährlich machen kann. Und sie – anders als bei natürlicher Infektion – ausgerechnet dieses Protein dann auch sofort im Blut haben – ohne dass der Körper eine Chance hat, es in den Atemwegen bereits abzuwehren. Deshalb halte ich die von dir zitierte Aussage für durchaus plausibel.
      Aber bis es hier eine seriöse Aufarbeitung des Ganzen gibt / geben kann, wird wohl noch eine gewisse Zeit vergehen.

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      1. Dr. Füllmich hat in einem Interview die Aussage gemacht, ein amerikanischer Wissenschaftler mache das in den USA eingesetzte Medikament Remdesivir für viele „Corona Todefälle“ verantwortlich. Auch das halte ich bei dem ohnehin schlechten Gesundheitszustand vieler US-Amerikaner für möglich. Ebenso wie die oft zu schnell – des schnöden Mammons wegen – durchgeführte künstliche Beatmung.

        Wichtig ist es, dass die Menschen sich nicht länger spalten lassen und begreifen, dass, egal ob Asiaten, Afrikaner oder Europäer, wir alle Menschen sind, die in Frieden leben wollen. Setzen wir die Profiteure der Krisen, die Kriegstreiber vor die Tür.

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    2. Ist die Pharma der einzige Nutznießer dieser Impf-Aktion?
      und ja, wie im zweiten Kommentar richtigerweise angedacht,
      sollten wir uns von den Profiteuren und eben auch „Createuren“ der Krisen distanzieren.

      Es mag scheinen, daß es zu düster oder an den Haaren herbei gezogen sei,
      doch hier läuft alles nach Plan, einer alten Agenda
      – da bekommt die Deagle-Liste wahrlich wieder mehr Gewicht –
      und eben nach einem perfiden, globalen Genozid.

      Trauen wir uns hinzuschauen,
      mit offenem Mund, Unglauben und auch wenn uns übel wird
      und durchschauen dieses satanische Werk.

      Trotzallem oder gerade jetzt,
      alles Liebe,
      Raphael.

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      1. Die Deagle-Liste ist ein statistisches Zahlenspiel, das von vielen Seiten zur Verbreitung von Angst benutzt worden ist.

        Ob es einen Plan gibt oder „Corona“ lediglich zur Umsetzung der Agenda 2030 ausgenutzt worden ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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      2. Wieso gibt es diese Liste,
        warum ist sie frei zugänglich
        und wer oder was ist die „Kraft“ dahinter?
        Das sind die Frage, die zumindest ich mir stelle, wie eben auch etliche andere?

        Die Antworten, die sich dann aufdrängen und mit der Zeit mehr und mehr bestätigen,
        selbst oder gerade wenn sie mir persönlich nicht gefallen oder unwahrscheinlich, wie unglaubwürdig anmuten, haben eine Aussagekraft.
        Wo Rauch ist, das ist Feuer, zu der Wirkung gibt es eine Ursache [und eine Intention].

        Am Anfang einer jeder Beobachtung stößt man erstmal nur auf ein „Symptom“ – werden es dann mehr, kann man sehen, in welcher verbindung oder auch „Nicht-Verbindung“ sie stehen. Erkennen wir Wiederholungen, Muster, gleiche Ergebnisse, wird es Zeit, die Brille aufzusetzen, mit der wir Kausal-Ketten erkennen können.

        Nur ein Beispiel aus der relativ jungen Vergangenheit hier vor Ort:
        „Niemand hat vor, eine Mauer zu errichten“
        Als diese Aussage gemacht wurde, hat die Mehrheit dem Überbringer der Information geglaubt – doch es bedurfte nur weniger Tage, um dann in der Realität und mit der Zeit zu erkennen, daß die gemachte Aussage beschwichtigender Natur war.

        Wir haben oder sollen gar diesen Eindruck haben, daß wir, wie du schreibst, Nandalya, die Freiheit haben selbst zu entscheiden.
        … und so kann es auch ein jeder halten, doch die Wirklichkeit und die Welt lehren uns, daß wir weder bei Pippi Langstrumpf, noch bei Lidl sind (wenn du deren relativ frischen Werbeslogan kennst).

        Von daher ist es besser wachsam zu sein und das auch ohne Angst, bevor wir noch mithelfen, daß man uns einmauert.
        Im Gegensatz zu dir bin ich weder vom Fach und in der Tiefe vertraut mit der fernöstlichen Kampfkunst, doch lehrt diese nicht auch, exakt zu beobachten, nichts auszuschließen, wachsam und vorbereitet zu sein?

        Ja, die Zeit wird es zeigen und die Wirksamkeit in der Wirklichkeit offenbaren.
        Ich, wie auch jeder andere verliert nichts, wenn er geistig wie materiell vorbereitet ist,
        sich mit den Umständen und den wirkenden Kräften befasst und versucht zu durchschauen und zu erkennen.
        Und der Mensch hat in der Regel mehr Angst vor dem Unbekannten, ist dann entweder gelähmt oder er blendet etliches bis alles aus, um der Welt, dem Unbekannten zu entfliehen …

        Ja, es ist unsere Wahl, welches „Verhaltensmuster“ wir an den Tag legen
        und logischerweise trägt auch jeder die Konsequenzen für seine Entscheidungen, wie sie Handeln oder Nicht-Handeln.

        Sorry, ob der vielen Worte,
        die wahrlich keine Mauer bauen sollen.

        Alles Liebe,
        Raphael.

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  12. Ich habe mich zweimal impfen lasssen und das ist gut so.
    Wie alle meine Bekannten und Freunde ausser zweien, die das notorisch nicht wollen.
    Schon 1813 hat sich ein Apotheker in unserem Ort gegen Fleckenfieber impfen lassen. Da war vermutlich nicht jedem die Chance gegeben.

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    1. Du und deine Bekannten, ihr habt es freiwillig gemacht – und euch offenbar auch zuvor gut aufgeklärt gefühlt über mögliche (Langzeit-)Risiken. Das ist dann auch gut so. Ich gehe davon aus, dass es für dich und deine Bekannten dann aber auch gut so ist, wenn andere sich NICHT spritzen lassen möchten – und sie dementsprechend sowohl direkten wir indirekten Zwang ablehnen.

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      1. Sie brauchen sich nicht spritzen lassen, die anderen. Natürlich 🙂
        Bloss mangelt es generell an Solidarität – und diese brauchen wir in der Gesellschaft dringend, auch bei anderen Themen wie etwa dem Umweltschutz.
        Wir geben unsere Kinder in den Unterricht.
        Wir zahlen Steuern.
        Wir helfen.
        Wir…

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      2. Ich glaube gar nicht, dass es generell an Solidarität mangelt. Wenn ich mir z.B. die Hilfsbereitschaft bei der Hochwasserkatastrophe ansehe, scheint es mir sehr viel Solidarität zu geben.
        „Solidarität“ wird aber heutzutage gern als Schlagwort verwendet, um damit bestimmte Interessen zu fördern: Eine Art „selektive Solidarität“. Wenn „Solidarität“ „von oben“ eingefordert wird, spricht immer viel für „selektive interessenabhängige Solidarität“. Und solche Forderungen werden genau deshalb auch immer auf Widerstand stoßen, denn es scheint etwas Heuchlerisches darin durch.

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      3. Wenn du es jetzt auf Corona beziehst, ja das Wort „Solidarität“ wird sicherlich auch auf Seiten der Maßnahmengegner*innen teilweise missbraucht. Allerdings schon deshalb in geringerem Maße, weil sie weitaus weniger Medien- und sonstige Macht zur Verfügung haben … ..

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    2. Mir gefällt einfach der Ausdruck: „notorisch nicht wollen“ nicht! Darin liegt bereits etwas Rechthaberisches, das sich dann verbietet, wenn man die ausgeführten Tatsachen zur Kenntnis nimmt. Der Geschichte jenes Apothekers können diverse Gegenschichten entgegengestellt werden, die ganz anderes zeigen. Ihr Wissen ist begrenzt und einseitig! Darüber hinaus hat jeder das Recht sich zu vergiften/schützen/abzusichern wie er/sie es will. Die Frage ist aber: Wer kommt für die Folgen auf?

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      1. Lieber Herr …?

        kopfundgestalt ist ein Ausdruck, der durchaus tiefer blicken lässt: Als ob (menschliche) Gestalt allein mit Kopf zu tun hätte! Wo bleibt das Gefühl, wo der Wille und wo das Handeln?

        Bitte verzeihen Sie mir, wenn das Geschriebene aggressiv oder ungehalten wirkt: Auch Sie kennen mich ja nicht. Ich antworte nur scharf und möglichst genau, das kann falsch verstanden werden.

        Meine Urteilsgrundlage beruht auf vielen Pfeilern, unter anderem die anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft. Ich vertrauen Rudolf Steiners Forschungen, die viel Positives und für eine gute singerfüllte menschliche Entwicklung Förderliches in die Welt gebracht hat. Da gibt es den medizinischen und heilpädagogischen Kurs, was da alles gezeigt wird, wird leider heute immer noch nicht gekannt.

        Ich habe mich -wie geschrieben- an dem Ausdruck „notorisch nicht gewollt“ gestört. Diese Rede(Schreib-)weise implizit für mich, dass sie genau wüssten was Sache ist und was nicht. Es kommt so rüber: „Da müssen diese Menschen doch eigentlich wissen, dass wir eine gefährliche Pandemie haben und das Impfen die einzige Hilfe sein kann, wie diese Geschichte mit dem Apotheker aus dem 19. Jh. dass ja beweist, wie kann man sich nur so (dumm-naiv-unwissend-) und verantwortungslos verhalten…“ So in etwa kommt es bei mir herüber (ich weiss ja nicht wie es andere empfinden, immerhin verkneifen sie sich das Wort „Leugner“, denn damit kommt man gar nicht weiter). Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie das gar so nicht wollen und gemeint haben aber: Darin schwingt für mich zunächst eine Portion Überheblichkeit mit. Überheblichkeit ist nie gut, denn Wissen ist nie fertig, wie ich versucht habe zu erläutern. Auch Steiner und andere Tiefengelehrte und spirituelle meister wusste nicht alles obwohl er gigantisch viel wusste.

        Es stimmt: Ich kenne Sie nicht! Vielleicht wäre ein Diskurs erhellend und würde zeigen, was noch zu besprechen wäre, um Standpunkt anzunähern. Möglicherweise würden dann, wenn die Bereitschaft zum Zuhören da ist, beide Seiten lernen.

        Überhaupt glaube ich, dass, wenn die soziale Gestalt des Menschen ernst genommen wird und eine wirklich Gesprächskultur gepflegt wird 8dies bleibt zur Zeit auf der Strecke, was mich traurig macht), die Corona-Krise sogar zur Stärkung des menschlich-sozialen und demokratischen Verständnisses beitragen kann. Daneben kann sie Wissen steigern und aus der Einseitigkeit erlösen helfen.

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      2. Es könnte sich aus Menschen, die den Blogg von Maren mitgestalten eine kleine Gruppe bilden – sinnvoller Weise zusammen mit Maren.
        Das genaue Ziel des Gesprächs oder der Gespräche wäre zu umreissen. Was ich nicht möchte ist ein Pingpongspiel zwischen den üblichen Meinungen verteilt auf die bereits bekannten „Meinungsufer“ oder „Denk-Loipen“.

        Mich interessiert der spirituell-soziale Aspekt der Krise, quasi die tieferen Schichten. Es ginge um Strategien, wie sich Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zu diesem oder ähnlich emotionalisierenden Themen (wie zu, Klima) dennoch begegnen können. Es geht nur am Rande um die Sachinhalte: Es geht darum, einen Beitrag zu leisten, wie Gräben zugeschüttet und Begegnung stattfinden kann.

        Ich verweise hierzu auf das Gespräch zwischen Hans J. Maaz und Robert Cibis (die kollektive Grössenklein-Störung) unter

        Maaz schlägt gegen Schluss vor, doch einen kollektiven Tanz zu finden, der Menschen zusammenbringt. Bei dieser Gelegenheit fiel mir dieser schöne Text des Aurelius Augustinus ein: „Ich lobe den Tanz“

        Das Ergebnis des Gesprächs zwischen völlig fremden Menschen könnte dann an die Öffentlichkeit gebracht werden. Zeichen setzen: Mit uns so nicht weiter sondern ganz anders!

        Nur so als Beispiel…

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      3. Bisher gestaltet niemand meinen Blog mit, aber natürlich könnte man so etwas probieren. Ich bin für Kommunikation und kommunikative Begegnung immer sehr offen, habe aber keine direkte Vorstellung, wie ich so etwas auf meinem Blog bewerkstelligen könnte (zumal ich in Technikfragen leider eine Niete bin …). Ideen gerne!!!

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  13. Danke für diese gute und den bisherigen Verlauf der „Gentherapieproblematik“ zusammenfassende Darstellung!

    Die Frage, die mich beschäftigt, ist und bleib jedoch: Wie kommen wir dazu, dass es auch von den Menschen gelesen wird, die es unbedingt lesen sollten, den Skeptikern und nicht nur von denen, die es ohnehin schon wissen. Um „Corona“, „Klima“ uvm. besser zu verstehen ist es unumgänglich, die Geschichte Europas seit dem Beginn des 19. Jh. neu zu verstehen. Man wird dann gewahr, wie die aufsteigende Industriemacht und zugleich die Weigerung der Bevölkerung, sich mit den Fakten auseinanderzusetzen und selbstständig zu denken (was ja nie das Ziel der Volksschulbildung war!), das heutige Desaster herbeigeführt hat. Das Nicht-Wissen-Wollen muss generell überwunden werden. Der Schmerz darüber, dass es keinen uns behütenden „Vater Staat“ gibt und je gab, muss ausgehalten werden.

    Das Wissen um die wirklichen Zusammenhänge ist natürlich fliessend und muss ständig geprüft und ergänzt werden. Wenn man aber zur Kenntnis nimmt was Leute wie Ch. L. Preparata, H. Ploppa, E. Wolff oder auch Carl Amery („Hitler als Vorläufer“) uvm. herausgefunden haben, kann man das, was uns heute offiziell aufgetischt wird, getrost in den Schredder werfen. Bei all dem: Niemals den Willen zur Differenzierung der Dinge verlieren, Wissen endet nie und: Immer auch Geistig Seelisch hinschauen: Was geschieht in der Tiefe des Mensch-Seins?

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    1. Genau das sehe ich auch so und halte es auch für ganz wichtig: Niemals den Willen zur Differenzierung verlieren. Und immer auch geistig-seelisch hinschauen!
      Für mich steht hinter dem Umgang der Mehrheit(?) mit dem Thema „Corona“ die Illusion, dass es so etwas wie „Sicherheit im Außen“ geben könne – und jemanden, der für diese Sicherheit sorgt. Ich bin überzeugt, dass „Sicherheit“ nur aus dem Innen kommen kann – und versuche genau das auf meinem Blog immer wieder zu vermitteln.
      Danke für deine wertvollen Kommentare!!

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      1. Das Denken von der „Welt da draussen“ und mir als „ICH als abgetrenntes Wesen von der Welt“ beruht eben auf jenem Dualismus, den auch Kant wieder aufgenommen hat (einige Griechen hatten das schon durchgespielt, so viel ich weiss). Das führt zu dem Denken: Dort ist Gott-das Göttliche, da bin ich. Der aussen thronende und herrschende Gott/die Göttin…

        Das ist ein Teil des Kerns des Patriarchats.

        In dem Moment wo ich erkenne, das mein Innen und das Aussen miteinander verschränkt sind, liegt das Göttliche in mir: Mein Innen ist ein Aussen und umgekehrt. Dann ist klar, was ich erkenne ist nicht Objekt, mein Denken ist subjektiv (der Grundirrtum der materialistischen Wissenschaften heute!) sondern: Weil mein Denken die Begriffe Subjekt und Objekt erst bildet, ist es ein „Eigenwesen“- auch vom ICH getrennt. Ich bin Teil dieser Welt, die auch in mir ist und ich in ihr.

        Sinnspruch:
        Mensch, du bist das zusammengezogene
        Bild der Welt.
        Welt, du bist das in Weiten ergossene
        Wesen des Menschen. –

        Damit habe ich volle Eigenverantwortung. „Vater Staat“ gibt es nicht, es ist ein Unding! das wollte ich in aller Kürze noch dazustellen.

        Überhaupt: Wir sind uns da ja ohnehin einig!

        Ein Glück gibt es auch noch Uneinigkeit, sonst hätte wir gar keinen Grund, einen Austausch zu pflegen…

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  14. Liebe Maren

    Vielleicht würde so ein Treffen per Zoom oder so ähnl. stattfinden und von Deinem Blog abgelöst werden. Mit „gestalten“ meinte ich nicht die Gestaltung als Rahmen an sich – die mir übrigens sehr gefällt bis hin zum Schriftbild!- sondern dadurch, dass ja Beiträge kommen (und zwar auf eine sehr kultivierte Art wie ich finde) erhält Dein Blogg eine gewisse soziale Gestalt, so meinte ich es, die Beiträge haben Anteil an der Gestalt.

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      1. Ja, in der Bewusstseinsforschung gibt es natürlich einige Wissenschaftler, die dem Bewusstsein einen anderen Stellenwert einräumen. Aber wie du auch schreibst, selbst da sind einige auch immer noch der Ansicht, Bewusstsein sei ein „Substrat“ des Gehirns… .
        In der Physik, insbesondere im Bereich Quantenphysik, gibt es ebenfalls etliche Wissenschaftler, die kein materielles Weltbild (mehr) haben, weil ihre Forschungen eben klar darauf hinweisen, dass dieses nicht stimmen kann. Das ist aber an weiten Teilen der Wissenschaft recht spurlos vorbei gegangen (was v.a. an den dahinter stehenden finanziellen Interessen liegen dürfte).

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  15. Da wäre zuerst einmal gründlich zu erläutern, was „materialistisch“ überhaupt bedeutet! Dann kommen wir auf den Geist- und Seele-Begriff. Ich behaupte: Eine Wissenschaft, die keine präzise Anschauung von Geist und Seele hat, was ein, gegenüber üblichen Denkweisen ganz anderes Menschenbild voraussetzt, und diese in ihr Forschungsfeld voll und ganz einbezieht, ist und bleibt materialistisch. Von Seele und Geist zu reden, sie in Erwägung zu ziehen oder sie zumindest als Möglichkeit zu zulassen genügt nicht, um den Nimbus „materialistisch“ weg zu bekommen. Bei den Systemwissenschaften finden wir Grenzphänomene/Übergänge.

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