Die großen Fragen

Gegenüber von unserem Haus steht eine große Eiche. Sie hinterlässt regelmäßig viele kleine Eicheln in unserem Vorgarten. Und wenn ich mir eine Eichel anschaue – und dann den großen Baum. Dann erfasst mich immer wieder ein Staunen:

Aus so einem kleinen Samen entsteht so ein großer mächtiger Baum.
Der kleine Samen enthält alle dafür erforderlichen Informationen und diese materialisieren sich dann im Laufe der Jahre als Baumstamm, Blätter, und irgendwann auch neue Samen. Wow!

Und gar der Apfelbaum. Mit seinen hübschen Blüten. Alles ist so gemacht, dass in Zusammenwirken mit anderen Lebewesen Neues entsteht. Zum Nutzen für verschiedenste Lebensformen. Ein Netz des Lebens, das sich gegenseitig erhält. Und sich in sich wiederholenden Mustern immer wieder selbst reproduziert.

Welcher Geheimkünstler hat all diese kleinen Samen so wunderbar „programmiert“?

Vom Kleinen auf das Große und das ganz Große schließend:
Aus was für einem Samen ist eigentlich unser Universum entstanden? Hat diesen Samen jemand „programmiert“? Mit welchen Informationen? Und warum?

Manche Quantenphysiker suggerieren gar, unser gesamtes Universum sei ein Hologramm. Die mathematischen Formeln, mit denen sie dies belegen wollen, sind viel zu sperrig, als dass ich sie verstehen würde. Aber interessant erscheint mir die Idee und auch nicht völlig abwegig.

Was würde das über den großen Geheimkünstler hinter allem aussagen?

Und wer oder was wären wir dann eigentlich?

Und wäre es nicht eigentlich ohnehin viel logischer, dass es unendlich viele bewohnte Planeten und Menschenwesen unterschiedlicher Formen und Ausprägungen in dieser und anderen Galaxien gibt, als dass wir die einzigen Menschen wären? Erwarten wir nicht irgendwie sogar, dass wir nicht die einzigen sind – oder warum erfreuen sich all diese Filme, die mit „Star“ beginnen, so einer großen Beliebtheit?

Fragen über Fragen. Aber, ob die Antwort wirklich „42“ ist …?😎

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Wie immer mit herzlichem Dank an Christiane für ihre liebevolle Betreuung der Etüden, deren aktuelle Einladung hier https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/10/03/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-40-41-21-wortspende-von-umgebucht/ zu finden ist. Und an Yvonne für die Wortspende!

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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32 Kommentare

  1. Begegnen sich zwei Planeten im Universum. Sagt der eine zum anderen: Bleib weg von mir, ich hab da so einen Virus, nennt sich „Mensch“. Sagt der andere: Jaja, aber das geht vorbei, den hatte ich auch schon …
    Eigentlich zielt deine Etüde (für mich) auf die Frage nach den Gottesbeweisen. Nun ist es echt lange her, dass ich da eingetaucht bin, aber ich möchte zum Einstieg trotzdem gern auf den Wikipedia-Artikel verweisen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis
    Hab Dank für deine Etüde und die damit verbundenen Denkanstöße!
    Nachmittagskaffeegrüße 😁🌤️🌻🌳☕🍪👍

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    1. Danke dir! Interessanter link! Mit dem Begriff „Beweis“ habe ich immer ein wenig Probleme, weil Menschen aus meiner Sicht immer in jeden „Beweis “ ihren eigenen Glauben hineinlegen. Auch in jeden sogenannten naturwissenschaftlichen Beweis… . Mir geht es daher immer eher um die Fragen, als um die „Beweise“, die ja letztlich nur den Zweck haben, „Recht haben “ zu wollen.
      Herzlichen Gruß!

      Gefällt 3 Personen

    1. Das bezieht sich auf einen populären (und wohl recht klamaukigen) Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“, den ich allerdings selbst nie gelesen habe. … . (Ich bin auch selbst gar kein Science Fiction Fan…. .) In diesem Roman wird als Antwort auf die „Frage aller Fragen“ „42“ genannt. Und dieses Zitat ist recht bekannt.

      Gefällt 1 Person

  2. Ich stehe auch immer staunend vor den Apfelbäumen. Und wenn ich mir einen pflücke und dann esse, dann esse ich auch immer die Kerne mit, weil ich der Überzeugung bin, dass sie Informationen über das „Leben“ enthalten, die auch meinem Körper gut tun und aus denen mein „Ich“ vielleicht einiges auslesen und kopieren kann.
    Ich weiß, das ist verrückt, aber irgendwie glaube ich daran (und erzähle es heute zum ersten Male jemandem).

    Gefällt 4 Personen

      1. Es wurde Zeit, und ich bin froh, daß ich diesen „Impuls“ nicht „verschlafen“ habe.
        Aufgeschoben ist je leider meist: Aufgehoben, d.h. es wird nicht getan.
        Daher der Hinweis, die inneren „Impulse“ (der „Inneren Stimme“) zu beachten!🌟

        Gefällt 1 Person

  3. Übrigens habe ich über die 42 auch noch nachgedacht: 7×6=42 oder umgekehrt: 6×7=42. Das sind, glaube ich 2 verschiedene Bedeutungen.
    Die 6 steht für irdische Vollkommenheit, wie es ja in den Bienenwaben und in den Schneeflocken und in verschiedenen Kristallbildungen zum Ausdruck kommt.
    Die 7 steht wohl eher für himmlische Vollkommenheit. Jedoch kenne ich mich darin nicht aus und will es auch nicht lernen oder übernehmen, es sei denn, ich würde selbst „erleuchtet“, so daß ich klar erkenne.
    In 7 Jahren haben sich alle Zellen unseres Körpers erneuert. Das ist also ein 7-Jahres-Rhythmus.
    Auf solch einfachen Beobachtungen bestehender Natur- bzw. Schöpfungsgesetze könnte man/frau weiterforschen.
    So könnte darin evtl. ein „Erkenntnis-Schlüssel“ zur Zahl 42 stecken, jedenfalls zu dem Sinn, den ihm die Autorin/Autor gegeben (unterlegt) hat.

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