Selbstwert

Gerade fällt mich das Thema „Selbstwert“ an – und ich merke, da hat sich Zündstoff angesammelt in mir:

Wieso meinen Menschen, gegen meinen Willen, mit einer Nadel in meinen Körper eindringen zu dürfen??

Wieso meinen Menschen, mein „NEIN!“ nicht akzeptieren zu müssen??

Wieso meinen Menschen, mich für mein „NEIN!“ verurteilen zu dürfen?? Spinnen die???

Wieso meinen Menschen, mir meine Haltung und meine Meinung vorschreiben zu dürfen??

Wieso meinen Menschen, mich kritisieren oder gar beschimpfen zu dürfen, nur weil ich anderer Meinung bin, als sie?

Wieso meinen Menschen, auf mich herabschauen zu dürfen, nur weil ich eine „Minderheitsmeinung“ vertrete?

Wieso meinen Menschen, die mich überhaupt nicht kennen, mir erzählen zu dürfen, ich sei „unsolidarisch“??

Wieso meinen Menschen, von mir fordern zu dürfen, dafür zu sorgen, dass SIE sich gut fühlen?

Wieso meinen Menschen, auf meinen Gefühlen herumtrampeln zu dürfen??

Menschen wie ich neigen dazu, sich „zurückzuhalten“, um andere nicht zu verletzen.

Ich komme mehr und mehr zu dem Eindruck, diese Zurückhaltung ist eine Schwäche, die in heutiger Zeit einfach nur ausgenutzt wird. Und das macht mich gerade ziemlich wütend.

Nein, ich bin nicht für Gewalt. Ganz und gar nicht. Und ich bin auch absolut dagegen, Gewalt mit Gewalt zu beantworten.

Aber mit einem klaren Bekenntnis zum eigenen Wert. Und das heißt für mich:
Behaltet eure Ängste und Aggressionen endlich da, wo sie hingehören: ZU EUCH!
Hört auf, sie auf mich oder andere zu projizieren, die damit nichts zu tun haben.
Redet über eure Ängste und Aggressionen in „Ich-Botschaften“ und hört endlich auf, euch hinter anderen zu verstecken!!!

Und bitte, kommt mir nicht mit eurer „DIE-WISSENSCHAFT“-Religion. Es ist mir völlig egal, woran ihr glaubt, solange ihr von mir und anderen nicht verlangt, euren Glauben zu teilen!

Zu eurer Übergriffigkeit, euren Grenzüberschreitungen, eurer Art, andere im Grunde vergewaltigen zu wollen – und euren Versuchen, andere zu manipulieren:
NEIN!!!

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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43 Kommentare

  1. Aus der Sicht der Geimpften sieht das so aus: Daß sie die ganze Zeit uns zu schützen versuchten und um unseretwegen auf ihre Freiheitsrechte… verzichten mußten. Und daß sie uns mutig vorangegangen sind, beispielgebend, um die Pandemie zu bekämpfen.

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  2. Ja, liebe Maren, mir ist gerade selber nach Stille, das Dorf im Schwarzwald in welchem auch ich wohne liegt seit Tagen unterm Nebel. Beim Lesen deines Post erinnerte ich mich an diesen interessanten Link, und erlaube mir ihn hier zu setzen, ja, die weltweite Oligarchie pfeift aus dem letzten Loch …. ! Herzlichen Gruß.

    https://conspirantencompendium.wordpress.com/2020/04/16/hypnotisierte-menschenmasse-vom-shut-down-zum-shut-up/

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  3. Wut, die fühle ich auch, ja, es macht eben wütend, denn es ist unerhört, was zurzeit passiert. Und wir dürfen es uns nicht gefallen lasen. Aus diesem Grund ist Dein Beitrag hier so wertvoll. Ich wünschte, die ungezählten anderen Menschen, die leider nichts mehr lesen, nicht mehr denken und fragen, würden ihn lesen. Er spricht m. E. doch jedem einzelnen Menschen aus der Seele, denn niemand will das eigentlich. Doch es ist schrecklich, mit welchen Rechtfertigungen sie einem kommen, um genau diesen Selbstwert ja nicht fühlen zu müssen. Könnten sie die Verletzungen spüren, sie müssten laut aufschreien vor Qual. Aber sie sind weit davon entfernt, denn sie haben die Verantwortung für sich abgegeben, deshalb ist’s auch Essig mit dem Selbstwert.
    Ich bin froh, nicht zu denen zu gehören. Ich schätze meinen Selbstwert, denn ich habe lange darum gekämpft und gebe ihn um keinen Preis dieser Welt wieder auf. Wer beabsichtigt, mich körperlich oder seelisch oder sonst wie verletzen zu wollen, wird staunen, zu welcher Gegenwehr ich fähig bin.
    Danke, dass Du Deine Gedanken und Gefühle mit uns teilst.

    Einen schönen 4. Advent wünsche ich Dir und grüße herzlichst
    Wilma 🕯🎄

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    1. Dankeschön, liebe Wilma! Ja, ich habe eigentlich auch einen gar nicht so schlechten Selbstwert, aber ich neige dazu (nicht nur bei Corona), auch immer gleich Verständnis für die andere Seite zu haben. Brücken bauen zu wollen. Entgegen zu kommen. Zu entschuldigen. Und ich merke, dass mir das überhaupt nicht gut tut. Der oder die Menschen auf der anderen Seite können für sich selbst stehen und sollten das auch. Meine Aufgabe ist es, für mich zu stehen! Ich kann versuchen, als Angebot eine Brücke zu bauen. Wenn diese nicht genutzt wird, ist es aber nicht meine Aufgabe, die nächste zu bauen … .
      Dir auch einen schönen 4. Advent und alles Gute!!!
      Maren 💝💖

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  4. Liebe Maren,
    ja, ich kann dich sehr gut verstehen. Mich macht es auch unglaublich wütend, dass man versucht, uns dazu zu zwingen und daß zum allem Überfluss auch noch eine solche mediale Hetzjagd (oder man könnte fast sagen: Hexenjagd) stattfindet, um uns, die wir uns nicht zwingen lassen möchten, unter Druck zu setzen und zu demütigen. Mein Mann und ich haben inzwischen alle Zeitungen, die wir abonniert hatten, abbestellt, bis auf den Freitag. Die Süddeutsche und die FAZ, ja, sogar die NZZ, die wir auch ganz gerne gelesen haben, sind unerträglich geworden.
    Mein Mann ist inzwischen zwar geimpft (was mich anfangs sehr bekümmert hat, aber nungut, es ist seine Entscheidung) – aber auch er findet die mediale Hetze unerträglich.
    Ja, wie soll man da nicht wütend werden, wenn man solche Dinge liest oder hört… ?
    Für mich hilft da nur eines: alles abschalten. Radio abschalten, Zeitungen abbestellen, das Fernsehen sowieso abschalten (ich sehe schon seit vielen Jahren nicht mehr fern). Und sonst…? Gute Bücher lesen, hauptsächlich Romane und Gedichte, Musik hören, Freunde treffen – und mit ihnen über andere Themen als Corona sprechen.
    Und – wie du, liebe Maren – doch ab und zu über alles schreiben, was mich / uns bewegt, ab und zu muss man sich auch mal Luft verschaffen, denn ja, wir stehen alle unter Druck und sozusagen mit dem Rücken zur Wand. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen…. !! ❤
    Alles Liebe, Hannah

    Gefällt 4 Personen

    1. Danke dir, liebe Hannah! Genau, wir lassen uns nicht unterkriegen. Warum sollten wir es erlauben, dass andere unsere Grenzen überschreiten? Ich übe gerade für mich, das nicht (mehr) zuzulassen (nicht nur bei Corona).
      Ganz herzliche Grüße an dich und alles alles Liebe!!!
      Maren 💝💖💕💞💖💝

      Gefällt 3 Personen

  5. Welchen Wert hat ein Selbst unter lauter „Uniformierten“?
    Welchen Wert hat ein Selbst, wenn es sich „zu einer Insel“ macht?

    Wieviel Selbst gibt es noch, wenn es keine Beziehungen (mehr) gibt?
    Bedarf es der Selbsterkenntnis, um überhaupt in Richtung Wertigkeit zu gehen?

    und wenn ich erkenne, wer dieses vermeintliche ICH ist
    und in welcher Beziehung ich stehe dann zu dem Maßstab,
    den ich für die „Wertigkeit“ brauche …?

    Danke für deinen Text Maren,
    samt der wunderbaren Impulse,
    die sich in den Fragen ausdrücken …
    und wo ein anderes „ICH“ vielleicht eine helfende, wie erkenntnisreiche Antwort hat,
    die ich so oder so wertschätzen mag.

    Danke für die Buchstaben hier,
    wie für weitere,
    die da noch kommen mögen.

    Alles Liebe,
    Raphael.

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    1. Man kann immer nur am eigenen Selbst ansetzen. Bei sich bleiben – und nicht „die anderen“ verändern wollen. Aber klare Grenzen aufzeigen, wenn diese MICH verändern wollen. Darum geht es mir mit diesem Beitrag.
      Alles Liebe zurück und einen schönen 4. Advent!

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      1. Wenn ich weiß, wer und was ich bin
        und dabei einen unbestechlichen Maßstab habe,
        den ich jedoch nicht erdacht habe …
        – dann können mich „die anderen, die mich da verändern wollen“ doch eigentlich nicht erreichen. Wenn ich ergo mein Haus, auf einem Fels baue, welches die Wahrheit ist, dann …
        Anders herum ist es jedoch mehr als positiv und Wachstum-fördernd, wenn es da jemanden gibt, der das Prinzip des „Felsens“ ebenso kennt, verinnerlicht hat und auch lebt — und mir hilft, den einen oder anderen Riß in „meinem“ Fels zu kitten oder mir hilft, den „blinden Fleck“ in meinem Auge zu erkennen und ein wenig von seinem Horizont abgibt.

        Denn eine solche Beziehung, in einer umfassenden Liebe, ist für mich als „Dauer-Lehrling“ immer und jederzeit herzlich willkommen. im „Status Quo“ wächst es sich ja bekanntlich äußerst schlecht (;-)

        Danke für den Tausch der Buchstaben, die Impulse und Erinnerung,
        Raphael.

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  6. Liebe Maren, du sprichst vielen aus der Seele, auch mir. ich hoffe du hattest schöne Feiertage. Ich wünsche dir von Herzen ein mutiges, kraftvolles und auch glückliches Jahr mit vielen aufbauenden und stärkenden Erlebnissen. Alles Liebe ♥

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    1. Liebe Monika, herzlichen Dank für deine lieben Wünsche, die ich aus ganzem Herzen erwidere!!! Ich habe mich dieses Jahr erstmals zu den gesamten Rauhnächten komplett zurückgezogen – und es hat mir sehr sehr gut getan.. So begann das Jahr für mich tatsächlich sehr aufbauend und stärkend 💞💝. Ganz herzliche Grüße an dich und ein Jahr 2022 voller Wunder!!!

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  7. liebe Maren, wo steckst du denn? Ich habe dich schon vermisst und hoffe es geht dir gut. Rückzüge aus WordPress versuche ich auch von Zeit zu Zeit, meist mit dem Wunsch mich komplett zu verabschieden. Kann Rückzüge aus unterschiedlichsten Gründen also gut verstehen. Und wenn es dir gut geht, dann ist alles wunderbar. Liebe Grüße, Leela

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    1. Liebe Leela, ich freue mich sehr, dass du an mich denkst! Ich habe mich dieses Jahr die gesamten Rauhnächte ausschließlich von meiner Intuition leiten lassen – und das Äußere soweit wie möglich ausgeschaltet. Dazu gehörten dann auch die Blogs … . Es hat mir sehr gut getan. Gerade für Frauen scheinen mir solche Rückzüge ab und zu sehr heilsam und irgendwie auch nährend zu sein. 💝💌💕. Liebe Grüße an dich und ein wundervolles Jahr 2022!!! Maren

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