Die Rhythmen der Natur

Seit ich letztens bei Lisa dieses Bild gesehen habe, ließ es mich nicht mehr los:

P1060618

Die Assoziationen waren frappierend, und sie haben auch meine Rauhnachtsprozesse begleitet:
Anmaßung der Weltherrschaft (nicht durch den „weißen alten Mannes“ an sich – gegen den ich absolut nichts habe-, sondern durch bestimmte „weiße alte Männer“, die sich für irgendwie „erwählt“ zu halten scheinen … 😉.);
eine Spritze, aufgerichtet wie eine Rakete (genauer gesagt, wie ein Phallussymbol) – ins Weltall und auf steigende Börsenkurse zeigend;
ein Mundschutz als sichtbares Symbol der Abtrennung vom Lebendigen;
ein klein und irgendwie schutzlos wirkender Planet Erde, dem auch noch selbst ein Mundschutz angezogen wurde (ganz unten links);
die Überschrift „Börse„, Gold … .

Daneben das kleine Mädchen, das möglicherweise zweifelt, aber seinen Weg noch nicht gefunden hat. Vielleicht sogar dem „wichtigen Mann“ irgendwie zu Diensten sein will, weil ihm das so beigebracht wurde / wird.

Das Thema „unterdrückte / blockierte Weiblichkeit„, „Schutzlosigkeit des Lebendigen, Verletzlichen“ zeigte sich in meinen Rauhnachtsmeditationen immer wieder.

Und es zeigte sich auch, dass Heilung wohl von „der Weiblichkeit“ ausgehen muss. Denn eine außer Rand und Band geratene zerstörerisch aktionistische „Männlichkeit“ ist aus sich heraus zur Heilung der Welt völlig außerstande. Ganz im Gegenteil bedarf der Planet aus meiner Sicht dringend des Schutzes vor genau dieser Art „Männlichkeit“.

Das bedeutet meines Erachtens, dass insbesondere Frauen wieder zu den natürlichen Rhythmen, zur Natur und zum Lebendigen zurückfinden müssen.

Sie werden als Erstes lernen müssen, sich selber zu nähren. Denn nur, wenn sie selbst genährt sind, können sie aus der Fülle heraus das Nährende, Heilende in die Welt bringen.

Frauen brauchen dafür natürlicherweise Zeiten des Rückzugs nach Innen. Und sie sollten diese nicht übergehen.

Frauen wie Merkel, von der Leyen, Lagarde etc. sind keine „Vorbilder“, sondern erweisen der „Weiblichkeit“ einen Bärendienst.

Es geht mir dabei nicht darum, dass Frauen keine Karriere machen sollten. Aber die genannten Damen führen ein Leben vor, das sich völlig von den Rhythmen der Natur und auch von ihrer eigenen weiblichen Intuition abgeschnitten hat. Solche Art Karrieren sind oberflächlich und weisen – wie die Spritze auf dem Plakat – in ein nach Außen gerichtetes Nichts. Sie machen weder Männer noch Frauen glücklich.
Frauen schaden sie meiner Ansicht nach aber besonders (ich spreche durchaus auch aus eigener Erfahrung … 😉).

Die „weibliche“ Art ist die „Hingabe“ an die Rhythmen der Natur, statt des ständigen Versuchs, die Natur und ihre Rhythmen zu „optimieren“ oder gar zu bekämpfen.

Die „weibliche“ Art ist, der Natur und dem Leben, der lebendigen Schöpfung, zu vertrauen! Statt sie um jeden Preis kontrollieren zu wollen! Und sich dazu krampfhaft an Geld, vergänglicher Materie und Technik festzuklammern.

Der „weibliche“ Weg ist „fließen“ lassen, statt krampfhaft Vergängliches festhalten zu wollen.

Der „weibliche“ Weg ist nach Innen gerichtet. Er kann deshalb Intuition und Weisheit erkennen, statt auf das Nachplappern angeblicher „Fakten“ setzen zu müssen, die heutzutage lächerlicherweise per „Mehrheitsentscheidung“ zu solchen erklärt werden.

Der „weibliche“ Weg ist, die Gleichwertigkeit alles Lebendigen anzuerkennen. Statt Hierarchien innerhalb der Natur zu erfinden, sich selbst an die Spitze zu setzen – und sich dann wohlmöglich auch noch innerhalb der Menschheit für etwas „Besonderes“ (für „erwählt“) zu halten, weil man zum Beispiel besonders viel Geld hat. Und daraus dann einen „Herrschaftsanspruch“ über andere abzuleiten.
Denn ein „Herrschaftsanspruch“ über andere steht KEINEM Menschen zu!

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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16 Kommentare

    1. Lieber Arkis, ich danke dir von Herzen für diese Resonanz! Mir ging es genauso. Das Foto empfinde ich als extrem aussagekräftig – und die darin steckende Aussage als bedrohlich für unseren Planeten und für das Leben auf diesem Planeten.
      Ich hoffe, dass immer mehr Männer beginnen zu verstehen, was schutzbedürftig ist in dieser Welt (du tust das nach meinem Eindruck … 💖)!

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  1. Ich würde die Symbolik des Bildes nicht überstrapazieren, doch hat sich jemand bei der Komposition natürlich etwas gedacht.
    Hinterfragen könnte man natürlich, woher ein Global Player den Stoff für seine Vorhersagen bezieht. Wenn nicht aus der Pharmaindustrie, dann wohl am ehesten aus der Riege jener fachlich versierten Kritiker, die öffentlich mundtot gemacht werden.
    Deine Haltung zur Diskrepanz zwischen männlichen/weiblichen Vorgangsweisen kann ich gut nachvollziehen. Es scheint jedoch mehr Mann in Frauen zu stecken, als dies umgekehrt der Fall sein dürfte.

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    1. B. Gates ist an jedem der relevanten Pharma- und Biotechnologiekonzerne in erheblicher Weise finanziell beteiligt … .
      Natürlich haben Frauen auch eine männliche – und Männer auch eine weibliche Seite. Mir geht es darum, dass Frauen aus meiner Sicht lernen müssen, in ihre weibliche Kraft zu kommen (statt vermeintlichen „männlichen“ Vorstellungen und Idealen hinterher (oder gar vorneweg) zu rennen).
      Denn: Wenn Frauen sich nicht wertschätzen, als FRAU…, wie sollen Männer es dann tun?
      Wenn die weibliche Hälfte der Menschheit in einem emotional völlig unterernährten Zustand lebt, führt das zu verIRRtEN Männern. Männer, wie Gates, die zu denken scheinen, ihr Daseinszweck läge in hohen Börsenkursen und einer noch oben gerichteten Spritze im Dauereinsatz ;-). Und wenn sie so verIRRt sind, wie Gates, dann sogar vorhaben, in alle Menschen dieser Welt einzudringen, auch in Kinder und sogar Babys… .

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  2. Liebe Maren, ich bin tief berührt über den Abdruck des Fotos und deinen Text, der mir aus der Seele und aus dem Herzen spricht. Ich sehe es so wie du. Dass die Erde einen Mundschutz trägt, war mir übrigens gar nicht aufgefallen. Danke für den Hinweis.
    Ich bin tagtäglich immer wieder erschlagen von den neuen irrwitzigen Auswüchsen des männlichen Größenwahns, den wir zur Zeit so klar zu Gesicht bekommen wie nie zuvor, aber dann nehme ich meine Kraft zusammen und rappele mich auf. Perfide finde ich, dass man uns die aggressiven Grenzüberschreitungen noch als Wohltat verkauft. Heute lautete eine Schlagzeile auf web.de: „Scholz kann Impfpflicht-Versprechen wohl nicht halten.“ Dieses „Versprechen“ ist doch eine einzige Drohung! Ich fühle mich durch die Männer Scholz, Lauterbach, Wüst & Co und durch die Frauen von der Leyen, Baerbock, Buyx & Co bedroht. Was erlauben sie sich?!
    Diese („erfolgreichen“) Frauen, die den Männern dienen und dabei ihre Weiblichkeit verlieren und verraten, hat, wenn ich mich recht erinnere, Christina Thürmer-Rohr in den 80er Jahren als „Mittäterinnen“ bezeichnet.
    Es wird und muss knallen, so denke ich. „Wir müssen vor Hoffnung verrückt sein“ heißt es in einem Lied von Wolf Biermann. Und der meistzitierte Satz in Hölderlins „Hyperion“ lautet: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“. In diesem Sinne sende ich dir verbundene und verbündete Grüße aus Köln-Nippes, Lisa

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    1. Liebe Lisa, ganz herzlichen Dank für deine Resonanz, die mir gerade sehr gut tut! Das Foto war mir noch lange nachgegangen, nachdem ich es damals bei dir gesehen hatte – und deine Interpretation der Intention des Fotografen bezüglich des Ausdrucks des Mädchens, die ich ja zunächst reflexartig abgewehrt hatte, kam mir (leider) immer stimmiger vor … .
      Dass man diese Spritze als „Wohltat“ für uns zu verkaufen sucht, nervt mich auch. Aber auch dieses „nun hab dich doch nicht so… , es ist doch nur ein kleiner Pieks!“. Und es entsetzt mich, wenn so etwas auch noch von Frauen kommt. Statt zusammenzuhalten gegen fremde Übergriffigkeiten gegen den eigenen Körper lassen sie alles zu bei sich. Und reagieren verärgert, wenn andere solche Übergriffigkeit nicht zulassen. Von daher kann ich den Begriff „Mittäterin“ in dem Zusammenhang gut nachvollziehen.
      Ich wünschte, Frauen würden endlich wirkliche Wertschätzung für ihre Körper entwickeln. Dann wäre so etwas nicht möglich, was wir jetzt erleben.
      Danke für deine Beiträge, die mir immer wieder neue Facetten des aktuellen Dramas zeigen! Und für deine Verbundenheit!!!
      Ja, auch das Rettende wächst!!!
      Herzliche Grüße zu dir nach Köln
      Maren

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  3. Das heutige Frauenbild ist ein Produkt des alles beherrschenden Patriarchats. Die Matriarchatsforscherin und Autorin Irene Fleiss, hat es so ausgedrückt. „Frauen, wie auch Männer, werden in unserer heutigen Kultur einer Gehirnwäsche unterzogen und nach dem Willen des Patriarchats geformt.“ Merkel und von der Leyen sind solche Produkte, sie haben ihre Weiblichkeit vergessen.

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    1. Danke dir! Ja, das sehe ich genauso. Und zu welchem Wahn diese jahrtausendelange Konditionierung führt, zeigt sich aus meiner Sicht besonders deutlich im Bereich der „Biotechnologie“. Alleine der Begriff ist an und für sich schon pervers, denn das Leben ist eben gerade keine Technologie!

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  4. Danke Maren,

    für den geführten Blick, der da Augen öffnet
    und auch die folgenden Worten.
    So einiges relativiert sich dann doch und nimmt auch das Trennende weg,
    wenn man mal schaut, wer oder was diese Personen,
    in diesem Fall Bill Gates,
    steuert.
    Sei es auf „menschlicher Ebene“, wie auch das, was den Geist angeht –
    die Auswirkungen von beidem sind jedoch für jeden,
    der da genau hinschaut, leicht und schnell erkennbar.
    So mag man dann auch übereinkommen,
    daß sich hier, wie auch woanders, satanische Dinge abspielen,
    Dinge, die da absolut fern der Liebe sind
    und eigentlich das Gegenteil beinhalten.

    Schaut man sich dann mal, mit den gleichen wachen Augen, so eine Darstellung Baphomets an,
    dann kann man ganz schgnell erkennen, daß …

    So setze ich auf den wachen Verstand, wie den der Leser natürlich auch.
    Wir müssen auch nicht verurteilen, jedoch dürfen wir erkennen und bewerten
    und dann infolge unser Tun in diese eine Richtung lenken.
    eben aus Erkenntnis, mit Freude und Hoffnung.
    Vielleicht können wir dann auch dazu stehen,
    daß dieser eine Liebe ist
    und gleichwohl die Liebe Gott ist.

    Alles Liebe,
    Raphael.

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  5. Danke wiedermal! Wenn es nicht alles so dreist und offensichtlich wäre……! Aber diese Zuspitzung zwingt das wahre Gesicht hervor, und bringt somit seine eigene Zerstörung mit sich….. früher oder später 🙏 und gleichzeitig zwingt es die Mitläufer zur Entscheidung….

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    1. Das sehe ich auch so! Und ich glaube auch, dass das das „Geschenk“ dieser Zeit ist: Dass lang verdeckte Ursachen für die Zerstörung der Natur endlich sichtbar werden – und dass die Menschen auf die ein oder andere Art gezwungen werden, diese Ursachen zu bearbeiten, statt immer nur an Symptomen „herumzudoktern“. Vor allem bei sich selbst. Denn nur dann kann wohl auch das Große Ganze heilen.

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