Von einem anderen Stern

Die Erde litt. Schon lange. Aber in der letzten Zeit hatte sich das Leiden dramatisch beschleunigt.
Stumme Hilferufe vom Wasser, von Flüssen, Seen und den Meeren, von Bäumen, von Wäldern, von Tieren vibrierten durch das All.

Da endlich kam

SIE.

Im Sauseschritt. Von einem anderen Stern. Und brachte die Liebe mit.

Die beiden erkannten schnell, dass es schwer werden würde für sie auf der Erde.

Ganz offensichtlich hatte eine Spezies das Kommando auf der eigentlich wunderschönen Erde übernommen, die aus einem weniger angenehmen Teil der Galaxie stammte.
Eine Robotspezies.
Wesen, die nicht fühlen konnten.
Und vielleicht deshalb die Erde mit ihren fühlenden Wesen als besonders interessantes Forschungsgebiet betrachteten?

Die Liebe gab alles. Sie setzte ihren gesamten Körper ein. Ihr Herz. Aber sie rannte gegen Mauern. Wieder und wieder.

Die Robotwesen hatten bereits Herz und Hirn der allermeisten Menschen gekapert. Diese Menschen konnten die Liebe nicht (mehr) erkennen.
Sie missbrauchten sie. Ihren Körper. Ihr Herz.

So, wie sie selbst von den Robotwesen missbraucht wurden.
Aber diese Menschen bemerkten den an ihnen verübten Missbrauch nicht, denn die Robotwesen verstanden es geschickt, sich zu tarnen. Sich der von ihnen beherrschten Menschen zu bedienen und sie zu manipulieren, ohne dass diese das zu erkennen vermochten.

Die Robotwesen hielten die Menschen permanent mit irgendetwas beschäftigt und redeten ihnen ein, dass das, womit sie sich beschäftigten, TOTAL wichtig sei. Für wen oder was auch immer … .

Insbesondere Menschen, die in der Politik oder einem großen Unternehmen arbeiteten, flüsterten sie zu, wie wichtig sie auch selbst als Personen seien. Viel wichtiger als andere.
Und so nahmen diese Personen sich wichtiger als andere.

Die Liebe sah, wie diese sich so wichtig Nehmenden mit den Menschen umgingen:
Wollte einer der wenigen nicht von einem Robotwesen infizierten Menschen wirklich etwas von einem solchen großen Unternehmen, bei dem er oft gezwungenermaßen „Kunde“ war, oder von einem Politiker, bekam er eine Standardabsage. Manchmal sogar direkt von einem Roboter.

Beschwerte er sich, weil mal ihm nicht zuhörte, oder weil mal wieder etwas zwangsweise und gegen den Willen der Betroffenen „von oben“ verordnet und durchgedrückt wurde, waren die Robotwesen inzwischen dreist genug, höhnisch antworten zu lassen, dass sie den Ärger ja verstünden… . Er ihnen aber am A… vorbeiginge.
Sie wussten, der betroffene Mensch würde ihrem Machtmissbrauch als Einzelperson ohnmächtig gegenüberstehen.

Machte die Liebe darauf aufmerksam, dass es xy schlecht gehe, sagten die meisten der zumindest teilweise robotinfizierten Menschen, das tue ihnen leid, sei aber nicht wirklich ihr Problem. Selbstverständlich würden sie gerne mal helfen, aber bitte nicht zu oft und auch nicht unbedingt gerade jetzt. Sie hätten schließlich ein eigenes Leben und müssten auch an sich denken. Sagte sie: „Der Regenwald! Das Wasser!“, sagten diese Menschen: „Ja, schlimm. Finde ich auch. Aber ich alleine kann da eh nichts machen. Und warum sollte ICH auf irgendwas verzichten, während die anderen sich weiter ein gutes Leben machen?!“

Den Menschen war das Mitgefühl abhanden gekommen.
Die Robotwesen hatten es getilgt.
Zwar führten die von ihnen beherrschten Menschen das Wort sehr oft auf der Zunge. Es schien geradezu Mode geworden, dieses Wort auf der Zunge zu führen.
Aber diese robotinfizierten Menschen führten es nicht mehr im Herzen. Sie konnten nicht mehr mitFÜHLEN.

Hatten die Robotwesen ihr wahres Gesicht lange hinter Masken von angeblicher Liebe, Mitgefühl und „Solidarität“ (mit wem auch immer) verborgen, waren sie inzwischen schon so weit in die Menschenwelt eingedrungen, dass sie immer dreister und offener agierten. Immer schamloser wurden.

Sie schreckten nicht einmal mehr davor zurück, dieselben Menschen etwas von Mitgefühl reden zu lassen, die sie dazu benutzten, die Lieferung schwerer Waffen zu fordern oder mit dieser Lieferung zu prahlen.

Immer wieder hoffte die Liebe, ihr immens großer Einsatz hätte sich vielleicht doch gelohnt. Hätte vielleicht doch noch etwas bewirken können in den Herzen der Menschen.

Aber jedes mal, wenn sie das Radio einschaltete, – die Sendung, von der die Robotwesen wollten, dass die Menschen sich danach richteten -, hörte sie in letzter Zeit die Worte „schwere Waffen“. Und „Krieg“. Und dass man keinen „Diktat-Frieden“ akzeptiere usw. (Man akzeptiere nur einen Frieden, dessen Bedingungen von den Robotwesen oder den von ihnen beherrschten Menschen diktiert wurde, – sollte das damit ausgedrückt werden?) Man ließ sich alles von den Robotwesen diktieren. Und die Robotwesen waren an Frieden nicht interessiert.

Die Liebe wurde sehr traurig.

Sie fragte sich, ob sie nicht besser auf ihren Heimatplanten zurückkehrte.
Ob sie die Menschen nicht einfach ihrem furchtbaren Schicksal auf der Erde überlassen sollte, das sie erwarten würde, wenn die Robotwesen sich in ihrer vollen Widerlichkeit zu erkennen gegeben haben würden.

Es schien zu spät für eine Rettung der Menschen. Hopfen und Malz schienen bereits verloren. Die Robotwesen waren schon zu tief und zu weit in die Menschheit eingedrungen, hatten sie unterworfen, ohne dass diese es überhaupt so richtig bemerkt hatten. Die meisten fühlten nur eine diffuse Erschöpfung.

Der Liebe hingegen tat nur noch alles weh.

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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18 Kommentare

      1. Ja leider. Aber wenn wir dies mit durchleiden, kommt uns/mir auch eine Ahnung von der Sendung JESU, der ja aus der GOTTES-LiEBE zu uns Menschen gesandt wurde, um uns aus dem falschen Prinzip auf Erden herauszuführen.

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      2. Ehrlich gesagt halte ich nichts von Denkkonstrukten – welcher Art auch immer -, die das Leiden anderer in irgendeiner Form rationalisieren wollen. Wer das Leiden anderer WIRKLICH FÜHLEN kann, würde niemals annehmen, dass Leid – aus welchen Gründen auch immer – eine „gute“ Idee sein kann.

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      3. Ich meinte nicht zuerst das Leiden sondern die LIEBE, die sich erbarmt und heraushilft. Das ist für mich keine Denkkonstruktion, und ich meine es nicht im Sinne der Kirchen, sondern habe nun selbst einen neuen eigenen Zugang dazu gefunden.

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      4. Wie erbarmt sich die Liebe denn?
        Durch einen biblischen „Gott“, der zu den Menschen in Geboten und Verboten spricht? Der die weibliche Hälfte der Menschheit als „Besitz“ der männlichen ansieht („Begehre nicht „deines“ nächsten Weib.“), die Frauen auch gar nicht als wert erachtet, überhaupt mit ihnen zu reden? Der von den Männern unbedingte Loyalität einfordert, die er darin sieht, dass sie bereit sind, ihm ihren geliebten Sohn (Issak…) zu opfern? Der bestraft, wenn er meint, nicht genug Verehrung zu erhalten? Der sich dafür preisen lässt, dass er die Ägypter ins Meer geworfen hat, wo sie ertrunken sind (was auch immer „Böses“ an den Ägyptern gewesen sein soll)?
        Der seinen eigenen „geliebten“ Sohn foltern und auf bestialische Weise töten lässt, um damit zu „zeigen, wie sehr er die Menschheit „liebt““?

        Das ist ein nicht besonders sympathisches Geistwesen, das sich über die Bibel zum „Herrn der Welt“ aufgeschwungen hat…. .
        Aber ganz sicher nicht DIE Kraft, die wirklich hinter der Erschaffung der Welt steht! Und schon gar nicht die Kraft, die irgendetwas mit Liebe zu tun hat … !
        (Ja, mir ist bewusst, dass das jetzt sehr „ketzerisch“ wirkt. Aber der biblische „Gott“ ist ein Denkkonstrukt, das tief in die Gedankenwelt der Menschheit eingegraben wurde und dort viel Schaden anrichtet, denn all die von mir genannten Beispiele präsentieren das Gegenteil von Liebe. Und die Auswirkungen all dieser Gedankenkonstrukte sind ein wesentlicher Grund dafür, dass die Welt derzeit so aussieht, wie sie aussieht. Von „Macht euch die Erde untertan.“ über „opfere deinen Sohn für ein „höheres Ideal“ (wie sie im Krieg immer präsentiert werden), die Anbetung von „Macht und Herrlichkeit“ (das Wort „Herrlichkeit“ ist ja kein Zufall …), die Unterdrückung von Frauen, das Akzeptieren von Gewalt etc. … .)

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    1. Ja! Nutzen wir aus, dass wir noch fühlen können (also auch die Liebe noch fühlen können …💖). Und verschwinden wir aus dieser im Wortsinne armseeligen Roboterwelt, in der Menschen zu Maschinen werden! Nichts wie weg hier… . Vor allem nichts wie weg mit diesen seelen- und gefühllosen Robotwesen, die die Menschen beherrschen … .
      Bäume und Wasser klagen in meinen Gesprächen mit ihnen auch, dass Menschen anscheinend nicht (mehr?) fühlen können, was sie ihnen antun 🤔. Irgendwie wäre alles viel einfacher, wenn Menschen FÜHLEN würden. Ich meine, wer würde Waffen bauen oder gar einsetzen wollen, der in SEINEM Herzen FÜHLEN könnte, wie eine solche Waffe Menschen zerfetzt? 😥

      Dir auch ein wunderbares Pfingstwochenende!!! Vielleicht geschehen ja wirklich endlich Wunder (und nicht nur „Zeichen“ …, denn die nutzen nichts beim Fühlen wieder erlernen…) .🌈💕

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      1. Ich glaube daran, dass Wunder geschehen, tagtäglich. wir müssen sie nur (wieder lernen zu..) sehen. Es ist der Blickwinkel.
        Die seelen und gefühllosen Wesen werden sterben, früher oder später. Es ist ein letztes Aufbäumen und dazu gehört auch der Krieg, der uns nochmals mehr die Augen öffnet, wie falsch unser bisherigen Leben ist. Da müssen wir durch. Auch die Geschichte des 2. Weltkrieges ist noch nicht aufgearbeitet. die letzten Jahrzehnte war es wie eine Art Waffenstillstand, so kommt es mir vor. In den Geschichtsbüchern steht nur die Wahrheit, die wir sehen sollten. Jetzt ist Deutschland wieder vorne mit dabei. Aber auch das gehört dazu. Wir sind mitten drin im Wandel, der noch einige Jahre dauern kann.
        Am Ende siegt das Gute. Konzentrieren wir uns schon jetzt darauf. Wir können es fühlen, unser Herz weist uns den Weg.
        Alles alles Liebe Maren. Genieße den herrlichen Tag. 💚

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      2. Ja, ich habe auch den Eindruck, dass die unseeligen Energien der beiden Weltkriege und allem, was damit und insbesondere auch mit dem 2. zusammenhängt, noch unschön aktiv sind. Aber – wie du – denke ich auch, dass es im Prinzip gut ist, dass sich diese Energien jetzt zumindest zeigen (zumindest denen, die in der Lage sind, so etwas zu sehen ….). (Nur), Was man erkennt, kann man auflösen … . Und genau daran arbeiten wir 💕💖!

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    1. 💖! Ich hoffe, ich habe nicht zu harsch darauf geantwortet! Mir war das wichtig, noch einmal klarzustellen, dass der alttestamentarische biblische „Gott“ keine Figur ist, die in irgendeiner Weise Liebe verkörpert. Und leider ist die Figur Jesu – die das auch aus meiner Sicht durchaus tut – von den Kirchen ja eng mit dem alttestamentarischen Gott verbunden worden.

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  1. Die Liebe sollte sich etwas Ruhe gönnen und dann weiter suchen. Nach den wenigen Menschen, die immer mehr werden durch sie. Alles ist ein Kreislauf. Alles fängt klein an, wächst, blüht, trägt Früchte, verwelkt und stirbt ab. Wir sterben gerade ab. Wenn man ein Feld abbrennt, ist nichts mehr da. Auch wenn die Sonne alles verbrennt, wächst im nächsten Jahr wieder etwas auf diesem Feld und wenn es nur ein paar kleine Pflänzchen sind. Es ist ein Kreislauf. Wenn man einen Berg besteigt, kommt man an die Spitze und man muss wieder runter. Wir gehen gerade wieder runter oder sind schon angelangt. Was wir dann unten machen, liegt an uns. Wir können uns begraben lassen oder den Mut aufbringen, alles Alte hinter uns zu lassen und neue Wege zu gehen. Den Berg neu zu ersteigen. Es erfordert Mut, Gemeinschaften und die Liebe.

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    1. Danke dir. Ich glaube inzwischen, es erfordert eigentlich nicht viel mehr, als das Fühlen können! Vielleicht ist es dann plötzlich gar kein Berg mehr.
      Es gibt die Theorie, dass Menschen im Todesprozess noch einmal gezeigt würde, was sie anderen Wesen in ihrem Leben an Freude und eben auch an Leid gebracht haben. So gezeigt würde, dass sie es in ihrem Herzen / ihrer Seele FÜHLEN würden.. Ich bin überzeugt: Wenn DAS HEUTE bereits allen Menschen auf dieser Erde gezeigt würde / beigebracht würde, OHNE DASS sie dafür sterben müssten. Dann wäre diese Erde bereits MORGEN, Pfingstmontag 2022 😉, ein ganz anderer und sehr sehr viel besserer Ort. Und wir würden vielleicht noch in diesem Jahr in einer Art Paradies leben!!!
      🌈💖💕🦋🌸🌹🌹🌹

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