Fragen an die Welt

Eigentlich hatte ich vor, meine Serie zum Thema „körperliche Liebe“ weiterzuschreiben. Ich war sozusagen beim 3. Chakra angekommen … .

Aus meiner Sicht sind dort die Themen angesiedelt, die mit dem Ego zusammenhängen, „Sonnengeflecht“, „Nabelschau“. Also mit all dem, was mir eine wichtige Ursache zu sein scheint, warum zwischen Männern und Frauen, aber auch sonst in der Welt so Vieles so schlecht läuft. Wo eine der Ursachen zu liegen scheint, warum Männer und Frauen sich „Ersatzbefriedigungen“ suchen (Anerkennung, Bewunderung, „Spielzeuge“ jeglicher Art etc.) – und über diese „Ersatzbefriedigungen“ entsprechend politisch manipulierbar sind.

Ich hing fest.
Eine liebe Mitbloggerin brachte mir dann den Hinweis: „Mutterthema“.

Und klar: Der Nabel! Der Bereich, in dem all die Verletzungen gespeichert sind. Verletzungen aus der eigenen Kindheit, Verletzungen der Ahnen, die man „energetisch“ mitgenommen hat usw. .

Wie also kann frau / mann diese Verletzungen heilen? Denn ohne eine solche Heilung wird das mit einer erfüllten Sexualität, wie ich sie mir vorstelle, kaum möglich sein.
Die üblichen Empfehlungen zur Heilung (Therapien, Rituale etc.) wirken meist leider allenfalls auf einer sehr oberflächlichen Ebene.

Dann las ich gestern auf einem anderen Blog, wie jemand von unerträglichen Schmerzen berichtete und von Nachbarn, die ausgerechnet während dieser Schmerzattacken die Flex anschmeißen oder den Hochdruckreiniger.
DAS kam mir sehr bekannt vor… . Wochen bis Monate von heftigsten Schmerzen gepeinigt zu werden, die einen immer wieder an den Rand des Zusammenbruchs treiben (ich bin Schmerzen bereits seit Jahrzehnten gewohnt, aber DAS war selbst für mich unerträglich). Eine Nachbarin, die genau in der Zeit eine Art Besessenheit für ihren Hochdruckreiniger entwickelt zu haben schien; andere Nachbarn, die ihre Laubsauger, Sägen etc. anschmissen.

Das Ganze ganz offensichtlich begleitet bzw. orchestriert von einer „geistigen Welt“.

Einer „geistigen Welt“, die so „liebevoll“ war, mich mit dem „Erlebendürfen“ von Kindheitstraumata, die meinem normalen Bewusstsein nicht zugänglich waren, zu „beglücken“. Mit dem Gefühl, in einer Art „Horrorhaus“ aufgewachsen zu sein, in dem wenig so war, wie es schien.
Dann das Geführtwerden in eigene vergangene Leben, das – insbesondere bezüglich der Verbindung von meiner Mutter und mir – Aufzeigen von Zusammenhängen. Verstehen meiner „Traumata“. Erkenntnis, dass der erlebte „Horror“ nichts war, wofür ICH irgendjemanden als Mensch verurteilen könnte … .

Die Erklärung, dass es meine Aufgabe sei, zur Heilung der über Jahrtausende tief verletzten Weiblichkeit beizutragen. Und dass ich dazu in meinen Inkarnationen in diesem Zyklus vieles, was zur weiblichen Sexualität gehöre, habe „durchspielen“ müssen – in den positiven und den negativen Aspekten, um selbst zu erleben, was diese bedeuten und auslösen.
Damit es mir dadurch möglich werde, unterscheiden zu können.
Aha … .

Nein, ich habe NICHT den Eindruck, eine „göttlich Auserwählte“ zu sein.

Ich finde diese ganze Idee, dass man sich gegenseitig quälen müsse und Schmerzen zufügen müsse – weil man angeblich nur so erkennen könne, dass Schmerzen sich nicht gut anfühlen, total bescheuert.

Ich verstehe auch nicht, warum es „nötig“ war, mir diese ganzen „Zusammenhänge“ unter extremsten Schmerzen zu zeigen. Ich bin mir sicher, ich hätte es auch ohne diese Schmerzen „verstanden“.

Und, nein, ich habe auch keine Ahnung, ob irgendetwas von dem, was mir „gezeigt“ wurde, wirklich irgendeiner „Wahrheit“ entspricht.

Die „Wahrheit“ kann auch sein, dass wir Menschen nur irgendwelche „Marionetten“ einer wie auch immer gearteten „geistigen Welt“ sind. Spielfiguren, die benutzt werden für Interessen, die wir Menschen nicht zu durchschauen vermögen.

Vielleicht ist die „Wahrheit“ auch ganz anders. Und vielleicht gibt es auch ganz viele verschiedene „Wahrheiten“.
Ich weiß es einfach nicht.

Ich merke, wie wütend mich diese ganzen strategischen Spiele machen, die derzeit in der Welt mit den Menschen „gespielt“ werden, ob bei dieser Corona-Geschichte, der Ukraine-Geschichte uvm. .

Ich merke, wie wütend mich die strategischen Spiele machen, die seit Jahrtausenden mit den Menschen „gespielt“ wurden: Die Bibel, die mit ihrem AT dafür gesorgt hat, dass eine zürnende, egoistische, gewalttätig agierende Männergestalt als „Gott“ verehrt wurde (und wird …).
Das NT, das auf sehr subtile und manipulative Art die Frau auf ihren Sohn – und die Männer auf „die Jungfrau“ fixiert – und das Ganze als „Heilige Familie“ verkauft hat.

Ich reagiere innerlich aggressiv, wenn ich in sogenannten „spirituellen“ Blogs immer wieder lese, dass ER alles so wunderbar eingerichtet habe, und dass sie IHM dafür danken. „Muss das sein, dass ihr „den Mann“ als Gott verehrt? Merkt ihr nicht, was ihr da immer wieder für Energien beschwört und am Leben zu halten sucht? Merkt ihr nicht, was ihr damit FÜR ANDERE immer wieder zerstört???“

Und gleichzeitig habe ich auch keine Ahnung, ob nicht auch ich nur benutzt werde, weil möglicherweise hinter den für uns sichtbaren „Kulissen“ verschiedene „geistige Kräfte“ gegeneinander arbeiten – und sich der Menschen für ihre jeweiligen Interessen bedienen.

Vielleicht also bin ich nur eine Art Computersimulation, mit der irgendwelche Wesen aus „anderen Dimensionen“ ihren „Spaß“ haben? Vielleicht bin ich eine Schachfigur, die für strategische Spiele „schwarz gegen weiß“ benutzt wird? Womöglich rührt meine Wut auf diese „strategischen Spiele“ aber auch daher, dass ich sie selbst aus irgendwelchen Gründen in irgendeiner Form einst mitgeplant habe? Wenn wir alle Teil des Urgöttlichen sind, wäre auch das nicht ausgeschlossen.

Vielleicht aber ist auch tatsächlich eine Zeit der Heilung angebrochen, in der wir auf mehr oder weniger unangenehme Art „unterstützt“ werden, all die in unserem Nabel gespeicherten Verletzungen aus dem jetzigen und früheren Leben zu heilen? So dass wir „gereinigt“ wieder zu Mitschöpfer*innen werden, als die wir vielleicht tatsächlich mal gestartet sind?

Vielleicht ist es eine Zeit, in der immer mehr Menschen mit ähnlichen Erlebnissen „beglückt“ werden, wie sie mir zuteil wurden? (Eine Zeit, in der mit Hochdruck gereinigt, und Altes abgesägt wird …?)
Menschen, die sich dann gegenseitig helfen können? So dass es für die Nachfolgenden vermutlich deutlich einfacher wird (denn die, die als Erste die Schallmauer durchbrechen, haben es immer am Schwersten … Und ja, manchmal hätte ich schon gerne DANK 😉).

Denn dass die Dinge anders sind, als sie auf der Oberfläche scheinen, DAS zumindest WEISS ich sicher … . Vielleicht haben ja schon sehr viel mehr Menschen ähnliche Erfahrungen gemacht, und sich bisher nur nicht getraut, es öffentlich zu machen? Weil es all dem widerspricht, was ihnen in allen Institutionen immer beigebracht wurde …? All dem, wovon sie bisher „geglaubt“ haben, es handele sich um „Wahrheiten“?

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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46 Kommentare

  1. Danke für diese Gedanken, die mich auch sprachlos zurück lassen. Sorry, ich brauche da auch etwas länger, um das mal für mich selbst zu durchdenken. Leider scheinen wir jetzt alle irgendwie wieder auf uns zurück geworfen zu sein, und bisherige Werte nichts mehr zu zählen. So uns diese vielleicht auch nur deshalb vermittelt worden waren, damit „andere“ es genau andersrum machen konnten. LG Michael

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      1. Das Sonnengeflecht ist ja ein Chakra. Es verbindet aber vor allem unser Empfindungsgehirn mit dem Herzen und dann erst mit dem Bauch. Aber wessen Sonnengeflecht ist noch frei und unbesetzt, nach „Oben“, zum „Himmel“, geöffnet? So können wir auch keinen „RAT“ empfangen, der uns die rechten Antworten geben würde.

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      2. Ja, wir Menschen können nicht wissen, „wo“ ein Rat her kommt. Und ob „der Himmel“ einen „besseren“ Rat gibt, als die Erde. Welche „geistigen Wesen“ uns wirklich wohlgesonnen sind, und welche vielleicht nur eigene Interessen verfolgen (wie unten so oben … .🤔). Wir glauben bestimmte Dinge. „Wissen“ tut sie niemand. Woher auch?

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      3. Ja, so ist es. Wer aber ernsthaft nach der Wahrheit sucht, kann sie überall finden, jedenfalls „Lichtblicke“ empfangen, die ihm weiterhelfen.
        Und dann entscheiden wir natürlich selbst darüber, auf wen wir hören wollen und was wir übernehmen.
        Zuletzt entscheidet das, was uns innerlich führt und bewegt und welche Fragen wir selbst an das Leben stellen.

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      4. Wobei ich „die Wahrheit“ für einen schwierigen Begriff halte. Es ist (mir jedenfalls) häufig möglich zu erkennen, wo etwas „Unwahres“, „Unechtes“ hinter steht. Auch Manipulationen erkenne ich vermutlich eher, als es den meisten anderen derzeit noch möglich ist. Was aber wirklich „die Wahrheit“ ist, bezüglich dieser Welt, das vermögen wir Menschen wohl derzeit (noch?) nicht zu entscheiden.

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      5. Ja, das stimmt, Unwahres, Unechtes zu empfinden und dann deutlich zu trennen von dem, was wier als wahr und echt empfinden, ist ja bereits der Anfang des Weges. So kommen wir ja der Wahrheit immer ein Stück näher.

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      6. Es ist aber schwierig, wenn wir das Unwahre und Unechte mit dem Wahren vermischen und damit zugleich die Wahrheit verwerfen, ohne sie zu kennen. Damit schneiden wir uns dann selbst ab von dem einzigen, was uns halfen könnte.
        Das Unwahre und Unechte aber hat sich derzeit über die Wahrheit gelegt, und das bereits seit Jahrtausenden. und so wurde die Menschheit auf ganz falsche Wege geführt. Und wenn diese „Wahrheiten“ dann auch noch „im Namen Gottes“ und in den „Gotteshäusern“ verkündet wird, ist die Verwirrung perfekt.
        Doch gerade darin könnten diejenigen stark werden, die sich nicht irritieren ließen und mitten in all diesen Unwahrheiten trotzdem das „LICHT der WAHRHEIT“ hervorleuchten sahen, es mit dem Herzen spürten, das dahinter noch mehr ist und sie nur weiterzusuchen brauchen, ohne irgendetwas und irgendwem zu verurteilen und feste Urteile zu formulieren.

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      7. Der Glaube kann blind oder schon ein wenig „sehend“ sein. Was aber kommen muß, ist die Überzeugung. Nur was ein Mensch wirklich erlebt hat, ist sein eigen. Von da aus kann er weiterkommen, wenn er/sie sich nicht schon selbst alle Wege verschhlossen hat zuvor.

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      8. Ja,, das ist natürlich auch das, was meine Beiträge prägt: Das, was ich selbst erlebt habe bzw. erlebe. Es ist das, was mir die Sicherheit gibt, zu sagen, dass die meisten Dinge, an die sehr viele Menschen sehr selbstverständlich glauben, keine „Wahrheiten“ sind. Es aber Gründe gibt, warum sie glauben, dass es „Wahrheiten“ seien. Und es gibt mir eben auch die Sicherheit zu sagen, dass viele dieser „Wahrheiten“ insbesondere dem weiblichen Teil der Menschheit nicht gut tun. Und damit auch der gesamten Menschheit nicht gut tun. Denn was den Frauen schadet, schadet im Ergebnis immer auch den Männern.

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      9. Weiblichkeit ist als etwas Wunderschönes in die Schöpfung gegeben worden. Adam sollte deshalb eine Gefährtin haben, die ihm zur Seite steht und ihn berät. Das Problem mit Eva ist aber leider, daß sie sich zuerst von der Schlange verführen ließ und danach Adam verführte.
        Das alles ist bildhaft, symbolisch zu verstehen. Das Irdische folgte dann nach, aber leider in einer Richtung, die viel Irrtum und Leid nach sich zog.

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      10. Genau, das alles ist bildhaft zu verstehen. Das Irdische folgt(e) diesem Bild bis heute.
        Aber jetzt könnte die Zeit gekommen sein, in der diese uralten Bilder zerstört werden müssen, um endlich in etwas Neues Freudvolles „weiterschreiten“ zu können als Menschheit. Es könnte die Zeit gekommen sein, Frauen und Männer zu befreien von solchen schädlichen Bildern, die die Welt ins Dunkle gestürzt und viel Leid und Schmerz verursacht haben.

        Vielleicht hatte dieses „dunkle Zeitalter“ der Bibel einen „tieferen“ oder meinetwegen auch „höheren“ Sinn. Aber dieses „dunkle Zeitalter“, das den Frauen die Rolle eines „schmückenden Beiwerks“ zugeschrieben hat (oder gar einer „Schlampe“, die sich „verführen“ lässt, und damit den „bedauernswerten“ Adam ins Unglück getrieben hat) geht jetzt (hoffentlich) endlich komplett zuende.

        Denn wenn es eine „Zeitenwende“ geben soll, müssen die Frauen ganz dringend(!) wieder in ihre ureigene Kraft gebracht werden. Zum Wohle nicht zuletzt auch der Männer.

        In ihre ureigene Kraft kommen Frauen nicht, wenn sie auf IHN warten. IHN als „ihren Erlöser“ anbeten.

        Und vielleicht versperren sie sich mit ihrer Fixierung auf eine „Erlösung durch IHN“ auch ihren Blick auf genau das, was wirklich Erlösung bringen könnte? Erlösung von schädlichen Bildern, Vorstellungen und Konzepten. Konzepten, die so unglaublich viel Leid über die Menschen gebracht haben und noch immer bringen. Heilung der Wunden, die durch diese schädlichen Konzepte geschlagen wurden.

        Es geht um Heilung!!!

        Vielleicht erfolgt diese Heilung auf einem anderen Weg, als den, den gerade Frauen so oft als den Weg der Heilung angesehen haben, weil wir Frauen das NT der Bibel zu lange für eine „göttliche Wahrheit“ gehalten haben?

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      11. Ja, in Teilen sind unsere beiden Antworten jeweils bereits „fertig“. Vor wenigen Jahren allerdings hätte ich noch ganz anders „geantwortet“, als ich das inzwischen tue. Dazwischen liegt ein Lernprozess, der bei mir sehr rasant vorangetrieben wird, und noch nicht abgeschlossen ist.

        Deine und meine „Antworten“ kommen aus etwas unterschiedlichen Richtungen der „geistigen Welt“.

        Bei mir geht es um die Wiederherstellung der weiblichen Kraft, um die Heilung der IHR zugefügten Wunden.
        Und – ich weiß nicht, warum -, aber irgendetwas sagt mir, dass du (und auch Johanna) eigentlich in ähnlicher Sache „unterwegs bist“. Das ist der Grund, warum ich dich manchmal so deutlich anspreche. Denn mir scheint da etwas zu spüren zu sein von einer ursprünglichen weiblichen Kraft (und einer großen Gabe in dieser Hinsicht).
        Vielleicht ist genau das auch der Grund, warum du überhaupt auf meinen Blog geführt wurdest.
        Ich weiß es nicht.
        Ich gehe aber davon aus, dass deine Seele es wissen wird, wenn es so ist.
        Vielleicht spürst du zuerst nur so etwas wie Ärger oder „Widerstand“ (weil ich die Aufgabe habe, bestimmte Konzepte zu zerstören), was auch eine Form von Resonanz wäre, – und sich nach einigen Tagen eines im Herzen Bewegens vielleicht anders darstellt.

        Wenn du hingegen keinerlei Resonanz verspürst, dann vergiss meine Kommentare einfach.

        Herzliche Grüße 💖
        Maren

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      12. Wer kennt den Weg des anderen wirklich? Verknüpfungen herzustellen, kommen gar nicht in Frage. Jeder Mensch steht für sich allein, und niemand sollte einen anderen in irgendeine Schublade stecken wollen. Wir kennen uns ja selbst kaum. Ich möchte nur einfach offen sein für alle wichtigen Fragen des Lebens. Bevor ich andere belehre, muß ich die Antworten in mir selbst finden. Und letztlich kommt es dann zu der Erkenntnis, das alles auf eine Selbsterkenntnis zusteuert.

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  2. Wie finde ich mich in deinen Schilderungen wieder!!! Es verschlägt mir glatt die Sprache. Auch ich stecke in so einer Phase – seit einiger Zeit schon -, und es ist nicht absehbar, wie lange das dauern soll. Ist das Finale noch nicht geschrieben? 🤔
    Schallmauer … autsch! Muss ich nicht unbedingt haben, andererseits hab ich darin Übung. Wenn ich sie sähe, würde ich im Augenblick sogar Vollgas geben. Knall-Puff-Peng!!! Staub abschütteln, hüsteln, Wunden verpflastern und weiter gehen.
    Mal sehen, ob tatsächlich hinter unserem Rücken oder in einer nicht sichtbaren Sphäre irgendwelche geheimnisvollen „Drahtzieher“ am Werk sind oder ob wir es nicht doch selbst in die Hand nehmen können. Letzteres wäre mir entschieden lieber.
    Sonnige Grüße von meiner Terrasse.
    Tief nachdenklich …
    Wilma 🌞😊

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    1. Liebe Wilma, ich danke dir ganz herzlich für deine Resonanz!!! Auch mir wäre es irgendwie lieber, es selbst „in die Hand nehmen zu können“. Andererseits wäre ich persönlich in der derzeitigen politischen Weltlage damit klar überfordert. INSOFERN bin ich für Unterstützung aus der „geistigen“ bzw. der für uns mit unseren „normalen“ Sinnen nicht direkt sichtbaren Welt durchaus dankbar. Nur wäre mir eben eine Unterstützung deutlich lieber, die ohne Schmerzen auskommt! Herzlichen Gruß
      Maren

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    1. Hallo! Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich dich „gesperrt“ hätte 🤔? Ich habe lediglich einmal einen Kommentar von dir gelöscht. Allerdings mag ich es tatsächlich lieber, wenn Blogger*innen unter ihrem (echten) Vornamen auftreten. Pseudonyme geben mir nicht selten das Gefühl, dass es da irgendetwas „Unechtes“ gibt, jemand etwas von sich verbergen möchte. Und „Nirmalo“ ist aus irgendwelchen Gründen, die ich selbst nicht kenne, ein Pseudonym, das mir überhaupt nicht gefällt … . 😉

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  3. Maren: „Ich habe lediglich einmal einen Kommentar von dir gelöscht.“

    Und warum… hast du ihn gelöscht? Ich hab ihn mir eben noch mal angesehen. Ich kann mir nicht erklären, woran du Anstoß nehmen konntest.

    Natürlich kannst du in deinem Blog machen was du willst – das Recht nehme ich mir in meinen Blogs auch – aber warum mitten im Gespräch: Zensur?

    🌻

    Maren: „Pseudonyme geben mir nicht selten das Gefühl, dass es da irgendetwas „Unechtes“ gibt, jemand etwas von sich verbergen möchte.“

    Warum sollte sich denn jeder als „offenes Buch“ geben? Das ist nicht nötig und die Hausadresse braucht auch niemand zu kennen – der nichts Arges im Schilde führt.

    Nur sollte jeder in einem beliebigen Forum/Blog mit NUR EINEM Namen oder Pseudonym auftreten können und die analoge Identität sollte (für den Notfall) einer unabhängigen Stelle bekannt sein.

    Ich selber bin vorrangig mit meinem Vornamen „Nirmalo“ unterwegs, in einem Forum ausnahmsweise unter einem Nick und in einem anderen und auf meiner Homepage mit Vor- und Nachnamen.

    🌻

    „Nirmalo“ ist aus irgendwelchen Gründen, die ich selbst nicht kenne, ein Pseudonym, das mir überhaupt nicht gefällt

    Nirmalo ist seit fast 40 Jahren mein Vorname und heißt übersetzt „Unschuld“. Meine soziale Umgebung, der Paket-Bote und Andere haben hier kein Problem – nur Maren. 🤗

    Zu „Maren“ fällt mir Maritimes ein: Meer und wogende Gefühle. Was ich mit Maren vorläufig (!) nicht in Verbindung bekomme, ist… heitere Gelassenheit. 😎

    🌻

    Maren: „manchmal hätte ich schon gerne DANK“

    Wofür?

    Habe gerade mal nachgesehen und festgestellt, daß ich das Bedürfnis, daß sich jemand bei mir oder für ein Tun von mir bedanken möge, nicht kenne.

    Statt dessen kenne ich das sich gelegentlich zeigende Bedürfnis, gesehen oder beachtet zu werden. Das verschwindet aber so schnell wieder, wie es gekommen ist.

    Selbst die größten Wohltäter müssen mit sehr kurzen Danksagungen zurechtkommen.

    Das erinnert mich an den Nazarener Jesus. Der wurde der Geschichte nach sogar umgebracht. Vielen Dank auch.

    Dem Lehrer Sokrates erging es nicht viel besser. Vorwurf: Er hätte die Jugend verdorben.

    Wenn wir mit uns selbst liebevoll und unserem Tun und Denken im Reinen sind, brauchen wir weder Bestätigung, noch Anerkennung.

    🌻

    Maren: „Ich reagiere innerlich aggressiv, wenn ich … lese, dass ER alles so wunderbar eingerichtet habe, und dass sie IHM dafür danken. „Muss das sein, dass ihr „den Mann“ als Gott verehrt?“

    So viel Rochus auf das männliche Geschlecht? „Gott“ ist doch bloß eine Metapher. Was ist mit „die Existenz“?

    Vor einigen Monaten hatte ich im Familienkreis von einem Erlebnis, einer Erinnerung erzählt, in der mir der Unterkiefer wehtat und sich so etwas wie ein Gedanke: „Um Himmelswillen, nicht schon wieder!“ auftat. Ich wollte wohl nicht, jedenfalls nicht so schnell wieder in ein neues Leben.

    Meine Mutter reagierte sofort: „Das war deine Geburt.“ Man hatte mir gesagt, daß ich nicht aus dem Schoß wollte und man mich also mit der Zange ziehen mußte. Anschließend hat man das Baby „blau geschlagen“ (Zitat), weil es immer noch nicht atmen wollte.

    Es gab dann ein „Gespräch“ zwischen mir und der Existenz (wobei es nicht wirklich eine Distanz gab zwischen „mir“ und der „Existenz“, da war nur Einheit), daß die Angelegenheit alternativlos ist. Da war TOTALE Einsicht.

    Wahrscheinlich habe ich dann mit dem Atmen angefangen.

    Seit dieser Erinnerung weiß ich, daß ich jeden Umstand meines Lebens so gewollt habe – auch wenn ich die Entscheidung der Einzelheiten nicht erinnere und mit meinem Erden-Verstand auch gar nicht verstehen kann.

    🌻

    Maren: „ich habe NICHT den Eindruck, eine „göttlich Auserwählte“ zu sein.“

    Na, immerhin hast du es zum „Menschen“ gebracht. 😇 Er wird wegen seiner Möglichkeiten auch die „Krone der Schöpfung“ genannt. Wegen seines besonderen spirituellen Potenzials.

    Es geht die Geschichte… Buddha ist am Tor zum Paradies angekommen und wird vom Petrus freudig begrüßt und willkommen geheißen.
    Doch Buddha bleibt vor dem Tor stehen.
    Petrus fragt erstaunt, „Buddha, warum bleibst du draußen stehen, statt ins Paradies einzugehen?“
    Buddha´s Antwort: „Wie kann ich denn in das Paradies eintreten, solange noch EIN Mensch unglücklich ist?“

    Also, über kurz oder lang muß sich dort jeder die Füße abtreten und: Wie lange wollen wir den armen Mann denn dort noch warten lassen?

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    1. Hallo Unschuld…! Interessant, dass du sagst, die Bedeutung von „Nirmalo“ sei „Unschuld“. Bei mir weckt der Name Assoziationen an „Normalo“, bei dem nur das erste „o“ (der Kreis, der in symbolischer Hinsicht für Vollkommenheit bzw. für völlige Akzeptanz von allem was ist, stehen könnte) ausgetauscht wurde gegen ein „i“ (das „i“, das für das „ich“ stehen könnte, das dazu neigt, sich zu wichtig zu nehmen …) 😉. Ich empfinde deine Kommentare nicht als „Gespräch“ sondern als Versuch der „Belehrung“ „von oben herab“. Wobei du das „von oben herab“ durch die ständige Wiederholung meines Namens noch einmal besonders deutlich machst. Vielleicht bist du in deinem „wahren“ Leben Lehrer, ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich nicht deine Schülerin bin. Du hingegen scheinst da irgendwie was zu verwechseln.

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      1. @ „Hallo Unschuld…!“

        Hallo Meer!
        Du machst gerade ein neues interessantes Thema auf, die Lehrer-Schüler-Konstellation.

        🌼

        @ „von oben herab“ durch die ständige Wiederholung meines Namens“

        Wenn dir das „@“ als Zeichen für „Zitat“ besser gefällt, stelle ich mich um. Es wollte auch schon mal jemand nur mit dem distanzierenden „Sie“ angesprochen werden. Für mich sehr ungewohnt – wo wir doch letztlich alle gleich sind – aber was solls.

        Im Sinne von „so einfach wie möglich“, stelle ich gerne den entsprechenden Namen oder den gewählten Nick vor den Satzteil, auf den ich mich mit meiner Antwort beziehe.

        Außerdem hat es eine menschliche Qualität, sich beim Namen zu nennen. Eine Sache des Respekts.

        🌼

        @ „Ich empfinde deine Kommentare nicht als „Gespräch“ sondern als Versuch der „Belehrung“ „von oben herab“

        Von meiner Seite aus bevorzuge ich die Augenhöhe.

        Aber ja, wo immer eine Art Vorsprung ist, in Sachen „Wissen“ (siehe Schule), in Sachen Handwerk, im Spirituellen, oder sonst wo, bildet sich ungewollt eine Lehrer-Schüler-Situation, sozusagen ein „Gefälle“. Daran ist nichts verkehrt. Konflikte tauchen erst dann auf, wenn irgendwo Minderwertigkeitsdenken aufkommt: „Du hast mir gar nichts zu sagen!“ Das kennen wir aus der Schule, dem Elternhaus, der Gruppen-Freizeit…

        Damit solches nicht beim Militär aufkommt, hat man dort eine klare Hierarchie aufgestellt, die nicht Frage gestellt werden kann. Da weiß man ganz genau, wer wem was zu sagen hat.

        Mir selbst ist es egal, von wo, aus welcher Richtung und von wem mir eine Belehrung zukommt. Ob ein Kind von oben oder ein alter Mann mit weißem Bart von unten… Wenn ich für die Belehrung offen bin, ist da Dankbarkeit.

        🌼

        @ „ich weiß, dass ich nicht deine Schülerin bin“

        Nicht „meine“, aber du gerierst dich schon… als Schülerin.

        🌼

        Ich stimme dem Baltasar Gracián y Morales zu, wenn er sagt:

        „Es gibt keinen, der nicht
        in irgendetwas der Lehrer
        des anderen sein könnte.“

        Denn wir alle…
        lernen miteinander und voneinander,
        in unterschiedlichen Konstellationen.

        🌼

        Eine heitere Arbeitswoche
        und viel zu lernen, wünscht
        Nirmalo

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      2. Ich „geriere“ mich nicht als Schülerin. Ich sehe mich aber selbstverständlich als Lernende.

        Und ich freue mich, dass du dich ebenfalls als Lernenden betrachtest. Und nicht etwa als jemand irgendetwas „Wissenden“… . Denn viele deiner Kommentare machen leider den Eindruck, als dächtest du, wenn du mit irgendwelchen mehr oder weniger verstaubten Zitaten kommst, hieße das, du würdest irgendetwas „wissen“.
        Aber wenn du dich einfach nur als eben von jeder Person Lernenden siehst, hat mich dieser Eindruck vielleicht getäuscht.

        Wenn du das so schreibst, kann das ja nur heißen: Du fühlst dich von meinem Blog angesprochen, weil du aus meinen Texten etwas für dich lernen möchtest. Das ist schön.
        Und klar: DEINE Offenheit und Bereitschaft dazu, „trieft“ ja auch in jedem deiner Kommentare aus jeder Zeile … . Dein Verständnis der Inhalte meiner Texte ist „atemberaubend“.

        Ich weiß nicht, ob du einen Minderwertigkeitskomplex hast. Du sprichst den Punkt ja in deinem Kommentar an, und das spricht meist dafür, dass da auch tatsächlich ein Thema ist.
        Und dass du der (völlig irregeleiteten) Meinung bist, ich hätte etwas gegen Männer, spricht dafür, dass dieser Minderwertigkeitskomplex etwas mit deinem Verständnis von dir als Mann zu tun haben könnte.🤔
        Möglicherweise bist du nicht in deiner Kraft als Mann und versuchst, das zu kompensieren. Das könnte der Grund sein, warum du gerade Frauen auf diese alberne Art und Weise in deinen Kommentaren ansprichst.

        Männer würden sich diese Arroganz, derer du dich in deinen Kommentaren bedienst, allerdings normalerweise auch ohnehin nicht bieten lassen. Sie würden solche Kommentare entweder löschen oder sehr aggressiv darauf antworten. Eine eigentlich normale Reaktion, die du von einer Frau aber vermutlich nicht akzeptieren wollen würdest.

        Aber, ich verrate dir ein Geheimnis…: Auch ich als Frau kann aggressiv … . Und auch ich kann löschen.

        Und wenn jemand meint, mich wiederholt dümmlich und mit einer inhaltlich durch nichts gerechtfertigten Arroganz in seinen Kommentaren „belehren“ zu müssen, dann wird dieser jemand zu spüren bekommen, dass ich als Frau nicht seine ihm „natürlicherweise Untergebene“ bin, die das seiner Meinung (dankbar…?) zu akzeptieren habe.

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  4. @ „Du fühlst dich von meinem Blog angesprochen, weil du aus meinen Texten etwas für dich lernen möchtest“

    Das nicht gerade, aber wenn ich auf irgend etwas von dir antworte, kannst du davon ausgehen, daß du mich damit inspiriert hast. Ich kann nur auf einen Impuls antworten ― ansonsten habe ich nichts zu sagen.

    🌾

    Thema Wahrheit

    1. Es ist wichtig, daß wir uns wichtig nehmen.
    2. Es ist lächerlich, wenn wir uns wichtig nehmen.

    Obwohl die Logik sagt, daß nur einer der beiden Sätze wahr sein könne:
    Beide Sätze sind an ihrem jeweiligen Platz, in ihrem Kontext wahr.

    🌾

    @ „warum du gerade Frauen auf diese alberne Art und Weise in deinen Kommentaren ansprichst“

    Du hältst dich gerne im Vagen. Es würde mir zwecks Verstehen helfen,
    wenn du den jeweiligen Satz zitieren würdest, den du meinst.

    Und nein, ich spreche mit Frauen nicht anders als mit
    Männern und mit Männern nicht anders als mit Frauen.

    In Gesprächen zum Thema Wahrheit, Weisheit, Wissen, Macht/
    Ohnmacht, Lehrer/Schüler… spielt das Geschlecht keine Rolle.

    🌾

    Thema Wissen

    @ „viele deiner Kommentare machen leider den Eindruck, als … hieße das, du würdest irgendetwas „wissen“.

    Was ist denn verkehrt daran, wenn jemand etwas weiß, was ein anderer nicht weiß? Davon ist die Gesellschaft voll, von Leuten, die etwas wissen und solchen, die genau das nicht wissen.

    Du wirst vieles wissen, was ich nicht weiß und ich werde
    vieles wissen, was du nicht weißt. Ich sehe da kein Problem.

    Interessant wird es erst, wenn du etwas weißt,
    was auch ich gerne wüsste ― und umgekehrt.

    Das alles betrifft die gesellschaftliche Eben.

    Bedeutendes jedoch kann nicht von Person zu Person mittels
    Wort oder Papier übertragen werden. Weisheit zu Beispiel.

    Es gibt keinen Menschen, der nicht weise sein
    kann, aber keine Weisheit läßt sich übermitteln.

    🌾

    Thema Macht/Ohnmacht

    @ „Auch ich als Frau kann aggressiv … . Und auch ich kann löschen.“

    Ist „löschen“ nicht eher ein Akt der Hilflosigkeit, denn ein Zeichen von Stärke?

    Warum vermeidest du im Gespräch die Sach-Ebene? Du schneidest viele
    interessante Themen an, landest aber immer wieder im Persönlichen.

    Und ja: Gegen deine Löschung bin ich ohnmächtig.

    Aber vielleicht kannst du mich und meine Art ja noch ein wenig aushalten.
    Denn so garstig, wie du mich projizierst…, bin ich nun wirklich nicht. 🌾

    Sommer-Grüße! ☀️

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    1. Zumindest scheinst du in gewisser Weise lernfähig zu sein, was die Art und Weise deiner Kommunikation angeht. Aber auch insofern würde ich sagen: Besser, aber noch lange nicht gut … .
      Im Übrigen: Wenn du von meinen Texten nichts lernen möchtest, – warum schreibst du mir dann Kommentare?

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  5. Ja. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich glaube, niemand kennt darauf die Antwort. Denken ist oft kein direktes Wissen.
    Aber danke dafür! Es öffnet wieder einmal mehr das Darübernachdenken.
    Liebe Grüße von mir zu dir.

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    1. Ja, liebe Edith, das sehe ich auch so: Denken ist nie direktes Wissen. Wie auch? Das einzig sichere Wissen, was wir haben, ist aus meiner Sicht, dass wir eigentlich nichts darüber wissen, wer oder was wir wirklich sind – und wer oder was diese Welt eigentlich ist. Und das eröffnet zumindest das Wissen darüber, dass das, was uns als angebliches „Wissen“ über uns, über die Welt, über Personen und Handlungen etc. so gerne „verkauft“ wird, nichts mit „Wissen“ zu tun hat. (Sondern oftmals etwas mit bestimmten Interessen … .)
      Herzlichen Gruß 💕
      Maren

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