Der Titel meines Blogs

Künstlerin: Dörte Müller

„Ich lache mich gesund.“ Irgendwie passt das nicht mehr so richtig zu dem, was ich schreibe – und auch zu mir:

Zum Einen habe ich erkennen müssen, dass das mit dem „gesund“ eine Wunschvorstellung von mir ist, die möglicherweise etwas zu hoch gegriffen sein könnte … .

Zum Andern ist mir im letzten Jahr klar geworden, dass Lachen zwar schön ist, aber nicht immer hilft. Dass Lachen – wie alles – zwei Seiten hat, und es gar nicht unbedingt so gut tut, Dinge einfach „weg lachen“ zu wollen.

Als ich den Blog im Sommer 2019 begonnen hatte, hatte ich mich gerade über längere Zeit intensiv mit Glücksforschung und mit positiver Psychologie beschäftigt und war fasziniert von dem Konzept. Noch faszinierter und glücklicher war ich dann, als ich nach dem Lehrgang zur Lachyoga-Leiterin mich so gut fühlte und so niedrige Entzündungswerte im Blut hatte, wie sie schon seit vielen Jahren bei mir nicht mehr gemessen worden waren. Und das ganz ohne Medikamente! Ein Wert, den all die Medikamente vorher schon lange nicht mehr geschafft hatten.

Ich war begeistert. Und natürlich sofort der Meinung, diese tolle „Medizin“ auch allen anderen nahe bringen zu müssen – real und eben auch virtuell über diesen Blog … . In dem ich dann vorhatte, von meinen Erfahrungen zu berichten.

Zielgruppe für das „reale“ Lachyoga waren die, die meiner Meinung nach vom Lachen in gesundheitlicher Hinsicht besonders profitieren konnten, also ältere Menschen und Autoimmunerkrankte. Fehlt(e) nur noch ein passender Raum. Da ich vorhatte, das Ganze ehrenamtlich anzubieten, sollte der Raum natürlich nichts kosten.

Als Erstes erfuhr ich dann, dass das mit dem ehrenamtlich von Kolleg*innen gar nicht so gerne gesehen wird. Was ich verstehen kann, denn wer mit Lachyoga den eigenen Lebensunterhalt bestreitet, findet kostenlose „Konkurrenz“ natürlich nicht so toll. Auch wurde mir bedeutet, dass Menschen Dinge, die sie geschenkt bekommen, fast nie so zu schätzen wissen, wie Dinge, für die sie bezahlt haben. Hm. Wahrscheinlich stimmt das. Leider.

Na ja, das Finanzielle ließe sich regeln, zur Not über einen Spendentopf. Das mit dem Raum für feste Lachyoga-Angebote war schon schwieriger. Zumal ich die niedrigen Entzündungswerte leider so nicht halten konnte. Und dementsprechend auch nicht in der Stimmung war zum Klinkenputzen.

Also übte ich erstmal in der Gymnastikgruppe meiner Mutter. Dabei stellte ich fest, dass das vielen der alten Damen Spaß machte. Bei einigen hatte ich aber auch den Eindruck, dass sie nur mitmachten, um mir einen Gefallen zu tun, und sich eigentlich sehr unwohl dabei fühlten. Das war nicht der Sinn der Sache – und der positiven Energie, die das Lachyoga verströmen kann, auch nicht zuträglich. Aus dem Lebenslauf der betreffenden Damen heraus aber mehr als nachvollziehbar.

Meine vorherige Vorstellung, Menschen im Seniorenwohnheim, die ich gar nicht kannte, mehr oder weniger ungefragt mit Lachyoga zu „erfreuen“, erschien mir plötzlich naiv.

Ja, und dann kam 2020. Und alles war ohnehin ganz anders. Durch den Tod meiner Mutter im ersten Lockdown und allem, was damit zusammenhing, war mir mein eigenes Lachen unerwarteterweise selbst ziemlich vergangen. Plötzlich konnte ich sogar verstehen, dass es Menschen gibt, die von Lachyoga genervt sind, weil sie sich einfach nicht danach fühlen. Vorher fand ich, „man müsse sich halt nur darauf einlassen“. Und konnte gar nicht verstehen, was daran schwer sein sollte.

Jetzt verstehe ich das gut: Selbst wenn es erlaubt gewesen wäre, Lachyoga anzubieten, hätte ich 2020 nicht die „Lachenergie“ (und auch nicht den körperlichen Zustand) gehabt, die nach meiner Erfahrung erforderlich ist, um die Teilnehmer*innen mitzureißen.

Dafür hat mir das Jahr ermöglicht, in anderer Hinsicht an mir zu arbeiten und dabei auch das ein oder andere zu erkennen und vielleicht auch aufzulösen, das ich vorher einfach mit Lachen zugedeckt hätte. Das Jahr hat mich auch „mutiger“ gemacht. In dem Sinne, dass ich mir viel mehr erlaubt habe, meine Meinung auch dann zu vertreten, wenn ich klar von der Mehrheitsmeinung abweiche. Ich habe bemerkt, dass mir das gut tut. Vermutlich sogar besser, als einfach nur zu lachen. … .

Auch, wenn mein Blogname „Ich lache mich gesund“ also nicht mehr ganz dem bei mir aktuellen Stand entspricht, werde ich ihn (erstmal) beibehalten. Denn Ganzheitlichkeit und insbesondere Ganzheitlichkeit in der Medizin sind für mich weiterhin DIE Themen meines Blogs. Und Lachyoga, Humor allgemein und auch Glückforschung halte ich nach wie vor für wichtige Aspekte der Ganzheitlichkeit.

Außerdem: Wer weiß schon, was passiert, wenn dieser ganze Lockdown-Wahnsinn endlich wieder beendet wird? Vielleicht werde ich mich ja doch noch gesund (oder zumindest gesünder) lachen…??? 🙂

abc-Etüden 01.02.21; Vaterfigur

Es fühlte sich seltsam an, diese Straße entlang zu gehen, die er so viele Jahre gemieden hatte. Wie froh war er damals gewesen, als er der muffigen Enge des kleinen Häuschens endlich hatte entkommen können. In dem sein Vater wegen jeder Kleinigkeit Zetermordio schrie und seine Mutter versuchte, mit Plätzchen backen den Anschein einer heilen Welt zu erzeugen. Verlogen. Abstoßend. Spießig. Bloß weg!!! Auf keinen Fall so werden wie sein Vater, dieser gefühllose Klotz. Das war sein wichtigstes Ziel gewesen seitdem. Denn sein Vater hatte seine Bedürfnisse nie überhaupt nur wahrgenommen.  

Er hatte den Kontakt gleich nach dem Auszug abgebrochen. Und sich geschworen, bei SEINEM Sohn alles anders zu machen. Sich zu kümmern. Und das hatte er. Er war da gewesen für seinen Sohn. Immer. Er war stolz auf seine Erziehung. 

Bis – gestern: Er hatte seinen Sohn bei der Studienwahl beraten wollen. Und plötzlich war dieser ausgerastet: „Du siehst mich überhaupt nicht!“ hatte sein Sohn geschrien. „Du willst mir immer nur das aufdrängen, was DU in deinem Leben gerne gehabt und gemacht hättest! Aber ICH will etwas ganz anderes!“ 

Es war ein Schock.

Und plötzlich hatte er das Bedürfnis verspürt, seine inzwischen alten Eltern zu besuchen. Das erste Mal seit dem Auszug. 

Jetzt ging er diese Straße entlang. Und er fühlte, wie etwas in ihm schmolz. Ein nie gekanntes Gefühl zu seinen Eltern in ihm aufstieg. Ein Gefühl das er nur als „weichmütig“ beschreiben konnte.

Er drückte auf den Klingelknopf… . 

Wie immer mit Dank an Christiane, bei der alles Wissenswerte rund um die Etüden nachzulesen ist (Schreibeinladung für die Textwochen 01.02.21 | Wortspende von Ludwig Zeidler | Irgendwas ist immer (wordpress.com).

Zensur versus Kreativität

Künstlerin: Dörte Müller

Wie man bereits an meinem Beitrag „Die Weihnachtsbotschaft 2020...“ sehen kann, mag ich Kreativitätstechniken. Ich wünsche mir immer, dass Politik und Gesellschaft an neuartige oder auch bestehende Herausforderungen herangehen, indem sie kreativ und offen nach den besten Lösungsmöglichkeiten suchen. In der Theorie denke ich mir, dass das so schwer nicht sein könne, schließlich wird es in vielen Unternehmen so gehandhabt. In der Praxis weiß ich, dass Kreativität leider das Gegenteil dessen ist, was die gegenwärtigen Strukturen in Politik, Medien und weiten Teilen der Gesellschaft fördern und zulassen.

Das liegt an der Starrheit großer Strukturen. Es liegt zu einem ganz großen Teil am überbordenden Lobbyismus, der sehr effektiv erreicht, dass Politik sich zugunsten von starken Interessengruppen – und nicht zugunsten des Allgemeinwohls ausrichtet.

Und es liegt an einer ängstlichen Selbstbeschränkung der Politiker*innen, die medial gesteuert wird. Denn kritisiert wird bei uns nicht, wer mit veralteten Ideen kommt, sondern wer bereit ist, etwas Neues auszuprobieren, damit von einem Konsens abzuweichen und wohlmöglich Risiken einzugehen. Unsere Kultur akzeptiert keine „Fehler“. Sie ist begierig danach, „Schuldige“ zu suchen und anzuklagen, wenn etwas nicht wie gewünscht läuft. Weiterentwicklung und Kreativität sind so kaum möglich.

Nicht einmal innovative Vorschläge sind politisch wirklich möglich, denn wer etwas angeblich „Peinliches“ oder auch nur von der Mehrheitsmeinung Abweichendes – diese wohlmöglich sogar Kritisierendes – von sich gegeben hat, für den war es das mit der Karriere. Da könnten die vorherigen Verdienste des Betreffenden noch so groß gewesen sein. Wen interessiert das schon. Wer abweicht, wird „fertig gemacht“.

Gerne auch mit Hilfe „satirischer“ „Anti-Preise“. Angeblich lustig. Aber, ist das nicht einfach nur Mobbing?! Mobbing ist nicht „lustig“! Ganz und gar nicht! Aus meiner Sicht ist es eine gewalttätige Methode, Meinungen oder Personen, die einem nicht passen, zu unterdrücken. Eine besonders fiese Art der Zensur und ein miserables gesellschaftliches Vorbild.

Wettstreit um die beste Lösung für anstehende Probleme? Wie denn unter diesen Voraussetzungen? Stattdessen ähneln sich die politischen Angebote zwangsläufig immer mehr an.

Nirgendwo wurde das so deutlich, wie bei Corona. Die Mehrheitsmeinung verwies auf DIE Wissenschaft und DIE Zahlen. Sie gab sich damit den Anschein der Objektivität – und die vermeintliche Legitimität, jede andere Meinung zu „Fake-News“ zu stempeln.

Aber DIE Wissenschaft, die gibt es gar nicht. Wissenschaft ist so vielfältig, wie die Wissenschaftler*innen, oder sollte dies zumindest sein (ebenso, wie Politik dies sein sollte), wenn sie gut ist und unvoreingenommen. Leider ist sie Letzteres selten und schon gar nicht in der Medizin.

In der Medizin ist Kreativität wenig gefragt. Vielleicht bei der Diagnosefindung manchmal noch ganz gern gesehen. Wenn die Diagnose aber steht, darf im Grunde gar nicht kreativ und individuell behandelt werden, sondern schon aus Haftungsgründen ist „leitliniengerecht“ die für die betreffende Diagnose vorgesehene Behandlung einzuleiten. Schlägt diese nicht an, wird selten die Behandlung hinterfragt, sondern meist stattdessen Dosis und / oder Dauer der Behandlung verstärkt.

Was bedeutet all das, wenn ein „neues“ Problem auftaucht?

Normalerweise schauen Menschen dann zunächst, ob es schon mal etwas Ähnliches gab, und welche Lösung man dort gefunden hat. Als SARS-CoV 2 auftauchte, lag es daher nahe, zu schauen, wie man es bei SARS-CoV 1 gemacht hat. Als Experte für SARS-CoV 1 galt ein gewisser Prof. Drosten. Somit galt er von Beginn an auch als Experte für SARS-CoV 2. Damals war man mit einer schnellen Isolierung der Infizierten gut gefahren. Also versuchte man das auch jetzt. Verständlich.

Als sich zeigte, dass bei SARS-CoV 2 die Symptome sehr viel unspezifischer waren, die Ansteckungsrate aber deutlich höher, hätte man in der freien Wirtschaft vermutlich versucht, kreativ neu nachzudenken und nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Denn ganz offensichtlich passte die alte Lösung nicht so richtig, weil das Problem sich anders darstellte.

In der Politik (und auch in der Medizin) ist das mit dem kreativen neu Nachdenken aus o.g. Gründen schwieriger. Für mich ein Grund, warum man stattdessen an der alten Lösung festgehalten hat, auch wenn diese nicht mehr so richtig zu dem neuen Problem passte. Man hat also versucht, die Isolierung dann eben auf alle Menschen (krank oder gesund) auszudehnen, koste es, was es wolle. Damit das alle möglichst klaglos mitmachen, wurde gleichzeitig das Problem gewissermaßen an die „Lösung“ angepasst: Indem man immer wieder den Ernst der Lage betont(e), mit merkwürdigen Statistiken jongliert(e) – und die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen ablehnt(e), mit der Behauptung, das Virus erzwinge diese. Diese Behauptung wurde von der Presse völlig unhinterfragt übernommen, sogar zum Dogma erklärt. Und so hat uns seitdem „ein Virus fest im Griff“.

Nun ist aber 2020 etwas passiert, was für mich gewissermaßen den Aufbruch in eine Neue Zeit markiert: Diese starre und dogmatische Vorgehensweise wurde nicht nur längst nicht von allen klaglos hingenommen. Sondern es haben sich – aus eigenem Antrieb – und Besorgnis um das Allgemeinwohl eine Menge Expert*innen öffentlich zu Wort gemeldet. Viele haben den eingeschlagenen Weg kritisiert und andere Lösungen vorgeschlagen. Es ging los mit dem Virologen Prof. Streeck, der mit der Heinsberg-Studie vorgeprescht war und gezeigt hatte, dass ein Vielfaches der in den offiziellen Statistiken auftauchenden Menschen Antikörper gegen Covid-19 hatten, die Erkrankung also bei sehr vielen Menschen symptomlos verlaufen war. Es ging (bekanntermaßen) weiter mit dem Epidemiologen und Mikrobiologen Prof. em. Bhakdi und dem Lungenarzt, Gesundheitsexperten und langjährigen SPD-Europaabgeordneten Wodarg.
Das „Zentrum für evidenzbasierte Medizin“ wies in seinen Stellungnahmen immer wieder sehr prägnant darauf hin, dass die vom RKI präsentierten Statistiken in der Form, wie sie präsentiert wurden, nichts mit Evidenz und Wissenschaftlichkeit zu tun hatten.
Wissenschaftler*innen, die von Universitäten stammten, die bis dato in allen Wissenschaftskreisen als die renommiertesten der Welt galten, wiesen in der Erklärung von Great Barrington öffentlich darauf hin, dass sie die Politik der Lockdowns für schädlich halten.
Etliche Ärzt*innen haben sich in verschiedenen Konstellationen immer wieder zu Wort gemeldet und die Maßnahmen der Regierung kritisiert.
Immer wieder wiesen Wissenschaftler darauf hin, dass der PCR-Test zu Diagnosezwecken nicht geeignet ist – und die Zahl der positiven Testergebnisse keine seriöse Grundlage für politische Entscheidungen sein könne.
Einige Jurist*innen hinterfragten deutlich die Rechtfertigung für die fortwährenden Grundrechtseinschränkungen.
Philosophen hinterfragten das Menschen- und Gesellschaftsbild, das die Medien zu beherrschen schien, wonach der Mensch in erster Linie eine potentiell tödliche Gefahr für seine Mitmenschen darstelle.
Kinderpsycholog*innen wiesen auf die Folgen der Maßnahmen und der Berichterstattung für die Psyche von kleinen Kindern hin. Altersforscher*innen auf die Folgen für alte Menschen. Mathematiker und Statistiker werteten über Monate akribisch die Sterbezahlen in unterschiedlichen Ländern aus – und kamen zu Ergebnissen, die das von Politiker*innen immer wiederholte Mantra der hohen Sterblichkeit an Covid-19 so nicht bestätigen konnten.
Pflegepersonal wies auf die seit Jahren bestehenden strukturellen und personellen Probleme in den Kliniken und Altenheimen hin, die eine wesentliche Ursache für das Ausmaß an schwereren und tödlichen Verläufen (nicht nur bei Corona) sind.
Viele wiesen auf die für etliche Branchen verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns hin. Und auf die psychologischen Folgen durch Existenzbedrohungen. Die Zunahme von Depressionen. Die Zunahme häuslicher Gewalt. Die Vergrößerung der Schere von arm und reich. Die Erschwerung oder Verhinderung von Hilfsprojekten. Und so weiter.

Leute aus verschiedensten Fachrichtungen boten an, ihre Expertise einzubringen.

Das hätte man als Geschenk ansehen können: Jede Menge ausgewiesener und bis dato hoch angesehener Expert*innen, die ihre Hilfe anbieten in einer neuartigen Situation. Hätte.

Tatsächlich hat man diese Leute keineswegs als „Geschenk“ angesehen, sondern – als Störenfriede. Sie störten die Geschichte der „Alternativlosigkeit“ des politischen Handelns.

Störenfriede nerven. Also hat man alles getan, um das Ansehen aller Kritiker*innen soweit wie möglich zu diskreditieren – und sie ansonsten zu ignorieren. Im Mobbing ist man in unserer Gesellschaft eben leider geübt… . Diejenigen Wissenschaftler*innen, die die Maßnahmen der Regierung gut hießen, waren offensichtlich ebenfalls nicht an einem möglichen Erkenntnisgewinn interessiert, sondern daran, die „Abweichler*innen“ nieder zu schreien (im übertragenen Sinn). Youtube hat offenbar kräftig mitgeholfen und gelöscht wie noch nie zuvor. Warum auch immer.

Sogenannte Fakten-Checker, also Menschen, die es als ihren Beruf anzusehen scheinen, unerwünschte Meinungen zu zensieren, suchten Irrtümer oder ungeschickte Formulierungen, die ein Kritiker der Maßnahmen irgendwann eventuell einmal von sich gegeben hatte. Und versuchten so zu begründen, dass man diese Personen nicht ernst nehmen könne (wenn man nichts Passendes fand, wurde der Person zumindest unterstellt, „rechts“ zu sein. Diese Unterstellung diskreditiert zuverlässig.). Offensichtliche Irrtümer von Herrn Drosten hingegen waren Zeichen einer „Weiterentwicklung der Wissenschaft“ – und der Mann wurde zum Helden stilisiert.

Nun ja. Das KANN man alles so machen (offensichtlich). Aber MUSS man es so machen?!

Muss man sich selbst von Anfang an so sehr auf EINE Lösung fixieren, dass man fast gezwungen ist, alle anderen Vorschläge als unerwünscht und angeblich „nicht gangbar“ zu zensieren?

Muss man Menschen persönlich diskreditieren, nur, weil einem deren Meinung nicht passt?

Wäre es nicht vielleicht gut, bei neu auftauchenden Problemen offen nach allen Seiten nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen?

Wäre es nicht vielleicht gut, bereit zu sein, einmal beschrittene Lösungswege auch immer wieder zu hinterfragen? Statt verbissen daran festzuhalten – und verzweifelt zu versuchen, sie als erfolgreich und alternativlos darzustellen? (Und noch einen Lockdown! Und wenn der wieder nichts bringt, dann eben noch strenger! Und länger!! Kein Hinterfragen der „Behandlung“, sondern immer weiteres Verstärken von Dosis und Dauer…)

Wäre es nicht vielleicht gut, andere Meinungen als wichtig und weiterführend zu betrachten, statt als „störend“?

Wäre es nicht vielleicht gut, Kreativität bei der Lösungssuche zuzulassen und zu fördern, statt sich von vorneherein selbst zu beengen und zu beschränken?

Wäre es nicht vielleicht gut, verschiedene Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren, statt von vorneherein nur die Lösung zuzulassen, die dem entspricht, „wie man es immer gemacht hat“?

Wäre es nicht vielleicht gut, zuzuhören? Statt „überzeugen“ und – wo das nicht – geht, erzwingen zu wollen?

Stattdessen behauptet man lediglich immer wieder, dass man mit den aufgestellten „Regeln“ das Problem in den Griff bekommen würde. Den offensichtlichen Widerspruch zur Realität erklärt man damit, dass sich eben diese Kritiker der Maßnahmen nicht an diese halten würden, und das sei der Grund, warum es das Virus noch gebe. Ein klassischer Zirkelschluss, bei dem man eine Hypothese mit einer durch nichts bewiesenen Behauptung zu belegen sucht, weil man die Hypothese nicht hinterfragen will. Kreativität geht anders. Wissenschaftlichkeit auch.

Resümee: Für den Umgang mit Corona war vielleicht noch nicht wirklich zu erwarten, dass ein kreativeres Denken politisch (und medizinisch) möglich wäre.

Aber 2020 scheint mir gezeigt zu haben, dass es gesellschaftlich möglich ist und auch bereits geschieht – trotz aller Repressalien. Und das stimmt mich durchaus hoffnungsfroh.

abc-Etüden 01.02.21; Menschenkenntnis

Es geht wieder los mit den abc-Etüden im Neuen Jahr :-). Die „Spielregeln“ wie immer bei Christiane (Ludwig Zeidler | Irgendwas ist immer (wordpress.com), der ich herzlich danke für ihre Mühe mit dem Projekt!

Er hatte sie ganz nett gefunden, als sie sich vorgestellt hatte vor rund fünf Wochen. Die Frau, die in die Wohnung über ihn gezogen war.

Aber seitdem … .

Jeden Sonntag pünktlich morgens um 9.00 Uhr drehte sie ihre Musikanlage auf volle Lautstärke. Jeweils eine halbe Stunde. Jedesmal ein anderer Musikstil. Er kochte vor Wut, wenn er nur an sie dachte. Wenn er nur nicht so weichmütig wäre! Zu gerne wäre er hoch gestürmt und hätte Zetermordio geschrien, bis dieses Miststück NIE wieder ihre Anlage auch nur angestellt hätte. Aber Schreien war einfach nicht sein Ding. 

Vorgestern war er ihr im Treppenhaus begegnet. Wie sie ihn angesehen hatte, mit so einem hinterhältigen Grinsen. Machte sich offenbar lustig über ihn. In der Luft hätte er sie zerreißen können, diese Tussi! … Stattdessen hatte er gerade mal ein lahmes „Hallo“  heraus gebracht. Immer noch ärgerte er sich schwarz darüber. Und gleich würde die Musik wieder …

„ATEMLOS ….“ Helene Fischer! Jetzt reichte es endgültig. Schlager! Das war Zuviel! Selbst für ihn… .

Noch bevor er ihre Wohnungstür erreicht hatte, ging diese auf. Sie strahlte ihn an. „Endlich! Seit Wochen versuche ich, dich zu mir hoch zu locken, aber keine der Musik schien dir zu gefallen.
Aber vorgestern, als ich dich im Treppenhaus getroffen habe, da fiel mir erst richtig auf, wie weichmütig du doch wirkst. Und da wusste ich es plötzlich: Schlager!“ Sie gluckste vor Freude. „Komm rein! Ich habe Brötchen für uns gebacken. „

Wahrnehmungen, „Wahrheiten“, „Weltsichten“ und Gefühle – Mein persönlicher Blick auf 2020

Die Brille der Wahrnehmung, Künstlerin: Dörte Müller

Ich gehöre ja zu den eher wenigen Menschen, die schon im Frühjahr 2020 tatsächlich von Covid-19 persönlich – und sogar in mehrfacher Hinsicht – betroffen waren.

Gerade deshalb war es für mich ein verstörendes Erlebnis, tagtäglich in den Nachrichten Wahrnehmungen und „Wahrheiten“ rund um die Pandemie präsentiert zu bekommen, die meinem eigenen Erleben teils diametral widersprachen. Von denen aber trotzdem immer wieder in allen Nachrichten behauptet wurde, dass ich sie als „Wirklichkeit“ und „Wahrheit“ zu akzeptieren habe. Meine „Wirklichkeit“ aus meinem persönlichen Erleben aber sah ganz anders aus.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, ich sei in einer Art Reality-Show gelandet, in der mir mein Erleben abgesprochen und durch ein anderes ersetzt werden sollte. Das fühlte (und fühlt) sich für mich unangenehm spooky an.

Das bezog sich nicht nur auf das Handeln der Akteure, das in meiner Wirklichkeit mit der mir im Fernsehen immer wieder vermittelten Geschichte so überhaupt nicht zusammenpasste.

Nein, es ging weit über diese Irritation hinaus: Denn in der Welt der Nachrichten hat(te) ein neuartiges böses Virus die Welt „fest im Griff“. Und dieses Virus „zwang“ uns dazu, uns voneinander zu isolieren und bestimmte „Regeln einzuhalten“.

In meiner Welt gab es ein (bisher wohl unbekanntes) Virus aus der Familie der Corona-Viren, das sich offenbar relativ schnell nahezu weltweit verbreitete. Eine Infektion mit diesem Virus löste eher unspezifische Symptome aus. In ungünstigen Fällen führte sie zu schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tod oder verschlimmerte bestehende andere Erkrankungen entsprechend. Das Risiko für schwere Verläufe war – gemäß aller mir zur Verfügung stehenden Zahlen – für jüngere Menschen sehr gering und stieg mit hohem Alter rapide.

In meiner Wunsch-Welt entschied jede Person für sich, wie sie mit dem Auftauchen dieses Virus umgehen wollte. (Und bis Ende 2019 hätte ich alles anderes auch für völlig abwegig gehalten.) 2020 musste ich in der für mich realen Welt zur Kenntnis nehmen, dass stattdessen die Politik für mich (und gegen meinen Willen) entschied, wie ich mit dem Auftauchen des Virus umzugehen habe. Und sie schien mir sogar vorschreiben zu wollen, welche Gefühle ich dem Virus gegenüber zu haben habe.

Ich mag es nicht, wenn ich den Eindruck habe, dass mir vorgeschrieben wird, welche Gefühle ich zu haben oder nicht zu haben habe.

Der Eindruck einer Art Reality-Show verstärkte sich für mich mit diesen ständig wechselnden und immer wieder verschärften „Regeln“, von denen ich teilweise nicht mehr wusste, welche gerade galten. Deren Nichteinhaltung aber bestraft wurde. Ich mochte diese „Show“ nicht. Und diese Abschiedsfloskel der „Eingeweihten“: „Bleiben Sie gesund.“ zeigte mir auch noch mal deutlich, dass ich eigentlich auch nicht dazu gehörte, irgendwie gar nicht gemeint war, denn ich BIN seit vielen Jahren NICHT gesund.

Dass mir eine neuartige Impfung als „alternativloser“ Weg präsentiert wurde und wird, um aus dieser gefühlten Reality-Show irgendwann wieder aussteigen zu können, macht(e) es nicht besser für mich. Zumal das Wort „alternativlos“ aus meiner Sicht aus dem politischen Vokabular gestrichen werden sollte. Selbstverständlich gibt es zu jeder politischen Entscheidung immer Alternativen – in meiner Welt.

Mir ist klar, dass Menschen mit einem anderen persönlichen Erleben rund um Corona, insbesondere aber mit anderen Glaubenssätzen bezüglich Infektionen, Medizin, Politik usw. natürlich ganz andere Wirklichkeiten bezüglich dieses Themas haben, als ich. Das finde ich normal und völlig in Ordnung. – So lange niemand von mir verlangt, dass ich seine oder ihre Wirklichkeit als die einzig wahre Wahrheit zu akzeptieren habe.

„Meine“ Wirklichkeit ist keine „Wahrheit“, sondern eine aus einer bestimmten Weltsicht und einem bestimmten Erleben heraus entstandene persönliche Bewertung von Ereignissen und Handlungen. Das ist mir wohl bewusst. Meiner Bewertung liegt meine ganzheitliche Medizin- und Weltsicht zugrunde. Eine Sicht, die in der derzeitigen Schulmedizin (und auch in der Politik) bisher nach meinem Eindruck nicht als mögliche „Wirklichkeit“ anerkannt wird. Dort herrscht noch ein materialistisches Weltbild. Und dieses Weltbild bestimmt natürlich das dortige Handeln und somit auch alle rund um die Pandemie getroffenen Maßnahmen.

Da dieses Weltbild nicht meines ist, wirkt es nicht verwunderlich, dass ich mich von den ganzen aus diesem Weltbild heraus entstandenen Erzählungen rund um das Virus so seltsam in eine Parallelwelt gedrängt fühl(t)e, – in der ich nicht sein möchte. Und von der ich nicht so richtig verstehe, warum man sie mir aufzwingen möchte.

Bezüglich Infektionskrankheiten gibt es in der Medizin bekanntermaßen zwei verschiedene Denkschulen. Die materialistisch mechanistische Denkweise, die den Menschen als getrennt von der Natur ansieht, blickt im Wesentlichen auf den Erreger einer Erkrankung. Sieht diesen als „böse“ und mit allen Mitteln zu bekämpfen an – und ist bereit, Kollateralschäden bei diesem Kampf in Kauf zu nehmen. Die andere Denkschule sieht den Menschen als untrennbaren Bestandteil der Natur. Sie blickt bezüglich Infektionskrankheiten (aber auch aller anderen Erkrankungen) im Wesentlichen auf den potentiellen Wirt und auf das Milieu, das dieser bietet. Es geht ihr darum, den Wirt als Ganzes zu stärken, indem Umweltbedingungen innerhalb und außerhalb des Menschen geschaffen werden, die dem Leben dienen. Um so dafür zu sorgen, dass Mensch und Natur gesund bleiben / werden.

Impfungen folgen der ersten Denkschule. Ziel ist es, den Erreger möglichst „auszurotten“. Der „Schutz“ des potentiellen Wirtes wird darin gesehen, dass man sein Immunsystem künstlich „aufrüstet“, damit es genau DEN betreffenden Erreger (hoffentlich) leichter bekämpfen kann. Beim nächsten Erreger wird dann eine neue „Waffe“ entwickelt. Das menschliche Immunsystem wird zu einer Art „Waffenlager“, gegen jeden möglich erscheinenden „Angriff“ „fieser“ Mikroorganismen vorbeugend gerüstet. Die mechanistisch technologische Denkschule, die vorbeugende Aufrüstung für einen guten Weg hält.

Mir ist die zweite Denkschule deutlich näher. Für mich hängt auf dieser Welt alles mit allem zusammen. Und Mikroorganismen sind keineswegs per se „böse“, sondern untrennbarer Teil von uns und der Natur. Ein verdammt wichtiger Teil, da er Leben überhaupt erst ermöglicht. Wenn wir die Natur weiterhin mit Blick auf das Detail – statt auf das Ganze – aufteilen in angebliche „Schädlinge“ und „Nützlinge“, wenn wir nicht lernen, besser für uns und unsere Umwelt zu sorgen, werden wir aus meiner Sicht zwingend weitere Umweltkatastrophen und Epidemien erleben.

Es erscheint mir nicht wirklich hilfreich, gegen jeden (neuen) potentiellen Krankheitserreger neue „Waffen“ zu produzieren, Kollateralschäden (wie die Gefahr der Überaufrüstung) dabei in Kauf zu nehmen – und ansonsten alles so weiter zu machen, wie bisher.

Endlich zurück zur Normalität!“ (Nur) die Impfung ermögliche uns das. Was ist „die Normalität?“ Wie wird die „neue Normalität“ gestaltet – und durch wen? Wird die „neue Normalität“ heißen: Auf immer Abstand halten voneinander wegen all der potentiell krank machenden Mikroorganismen, die nun einmal jeder Mensch tausendfach mit sich herumträgt, die aber nur unter bestimmten Bedingungen wirklich krank machen?

Oder wird die „neue Normalität“ heißen, wir begreifen uns wieder als Teil der Natur – und leben entsprechend?

Impfungen können für mich durchaus in bestimmten Konstellationen Sinn machen. Allerdings würde ich mich vehement dagegen wehren, wenn unsere „neue Normalität“ davon geprägt werden sollte, dass wir uns jährlich gegen irgendwelche Erreger impfen lassen sollen, wohlmöglich als Voraussetzung, um am normalen sozialen Leben teilnehmen zu dürfen.

Impfungen sind DAS Thema, bei dem die verschiedenen Anschauungen in der Medizin klassischerweise aneinander geraten. Das ist insofern etwas erstaunlich, weil Impfskeptiker*innen es anderen normalerweise nicht verwehren, sich impfen zu lassen. Und sie nicht beschimpfen oder verurteilen, wenn sie dies tun. Umgekehrt ist es nicht ganz so selbstverständlich. Aus dem Gedanken einer verordneten „Volksgesundheit“ heraus, werden Impfskeptiker als „schädlich“ angesehen, weil sie einer „Herdenimmunität“ entgegen stünden. Einer „Herdenimmunität“, die aus diesem Verständnis heraus nur durch die Impfung entstehen könne – und nicht etwa durch bessere und gesündere Umweltbedingungen.

Es sind letztlich verschiedene Denkschulen, verschiedene Weltanschauungen, die hinter der Impffrage, aber auch insgesamt dem Umgang mit „Pandemien“ stehen. Und ich finde, es wäre schon ein Fortschritt, wenn die jeweils andere nicht bekämpft würde.

Philosophie der Freiheit in der Coronakrise — Die Wochenschrift für Anthroposophie

Während den einen die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten im Namen von Solidarität und Infektionsschutz nicht schnell und weit genug gehen kann, halten andere die Coronapandemie für mehr oder weniger heiße Luft und lehnen staatliche Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung strikt ab. Thomas Morgenroth und Philip Kovce suchen Auswege aus dieser verfahrenen Situation – und finden sie im ethischen Individualismus.…

Philosophie der Freiheit in der Coronakrise — Die Wochenschrift für Anthroposophie

Noch ein Beitrag aus der Wochenschrift für Anthroposophie, den ich teile, weil er mir nachdenkenswert erscheint.

Allen ein frohes Neues Jahr mit viel Glück und vor allem Zufriedenheit!!!

Maren

Meine persönlichen Fragen an die Impfung

Künstlerin: Dörte Müller

Ich habe als Kind alle empfohlenen Impfungen bekommen und mir selbstverständlich auch später immer brav geben lassen. Es hieß ja immer, das sei „absolut sicher“. Warum hätte ich dem misstrauen sollen?

Ich habe über Jahrzehnte (nebenwirkungsintensive) Medikamente gegen mein Rheuma bekommen. Stolz erzählte man mir dann vor gut 10 Jahren, mit den neuen „modernen“ Mitteln sei die Erkrankung jetzt „gut behandelbar“. Ich brauche mir „keine Sorgen machen“, sagte der Arzt. Nebenwirkungen träten nur ganz selten auf, die Mittel seien absolut toll und sicher. Als dann nach rund 7 Jahren der Behandlung die schweren Nebenwirkungen nicht mehr zu leugnen waren, sollte ich „umsteigen“ auf ein anderes, noch Neueres dieser „Wundermittel“. Doch diesmal fragte ich nach: „Was wissen Sie über das Immunsystem wirklich?“ „Was passiert, wenn Sie diesen Botenstoff hemmen, im gesamten System?“ „Was passiert langfristig?“ „Wie hängen die verschiedenen Komponenten des Immunsystems zusammen, und was passiert, wenn man eingreift?“

Die Antwort war ernüchternd: Es gab keine. Auf keine dieser Fragen. Und so sagte ich „Nein, Herr Professor. Nicht noch einmal. Nicht mit mir!“

Mit dieser Erfahrung im Hintergrund habe ich an die Impfung, bzw. die, die sie so vehement bewerben, einige persönliche Fragen:

  • Was passiert, wenn Sie den m-RNA-Impfstoff einbringen im GESAMTEN System? Was WISSEN Sie darüber? Und was sind bloße Vermutungen?
  • Das Forschungsgebiet der Epigenetik ist noch relativ neu, steckt in weiten Teilen noch in den Kinderschuhen. Bekannt ist aber, dass Gene sich mit ihrer Umwelt rückkoppeln, dass die Umwelt (das Milieu) einen (entscheidenden) Einfluss darauf hat, ob das, was genetisch veranlagt ist, sich verwirklicht oder nicht. In der Natur, im gesamten Universum scheinen Rückkoppelungsschleifen normal zu sein. Was macht Sie vor diesem Hintergrund so sicher, dass die m-RNA keine Rückkoppelung auf die Gene haben KANN? Dass Sie eine solche Rückkoppelung bisher nicht gemessen / gesehen haben? Auf diesem Forschungsgebiet haben Sie verdammt viel „noch nicht gesehen“. Wie kommen Sie zu der Ansicht, dass die Tatsache, dass Sie etwas bisher nicht gemessen / gesehen haben, Ihnen eine seriöse Aussage darüber erlaube, dass es das nicht gibt? Oder, dass es das „sehr unwahrscheinlich“ nicht gebe?
  • Sie forschen seit einigen Jahrzehnten an der m-RNA-Technologie in der Hoffnung auf den Durchbruch in der Krebstherapie. In diese Forschung sind weltweit bereits viele Millionen Dollar und Euro geflossen, auch aus staatlicher Förderung. Leider blieb der Durchbruch bisher aus. Auch in Bezug auf Impfstoffe war dieser Technologie bisher offenbar nicht der ersehnte Erfolg beschieden. Jetzt gab es noch einmal Milliarden Fördergelder – und innerhalb von 10 Monaten „steht“ der Impfstoff gegen Corona. Und Sie wussten schon im Januar, dass er Ende des Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen würde. Dass Sie die Technologie dazu hatten, liegt nahe. Aber es wird ja Gründe haben, dass es die bisherigen auf dieser Technologie beruhenden Mittel nicht oder nur in geringem Maß zur Marktreife gebracht haben. Was haben Sie diesmal anders gemacht?
  • Sie haben in den Studien anscheinend rund 40.000 Menschen geimpft, davon 20.000 mit Placebo (enthielt dieser ausschließlich NaCl – oder auch „Hilfsstoffe“ des Impfstoffs?). In beiden Gruppen haben sich nur sehr wenige Menschen mit dem Virus infiziert im Beobachtungszeitraum. Wie kann ihre Behauptung der „Wirksamkeit“ des Impfstoffs von weit über 90 % da mehr sein, als eine statistische Gedankenspielerei? Und wie definieren Sie „Wirksamkeit“ genau (keine Infektion? Keine Weitergabe einer Infektion? Keine „Erkrankung“? Oder nur mildere Erkrankung?)?
  • Von den Geimpften haben Sie anscheinend rund 10.000 noch zwei Monate nach der zweiten Impfung „beobachtet“. Wie haben Sie auf der Grundlage dieser kleinen Zahl und des äußerst geringen Beobachtungszeitraums eine seriöse Aussage über Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs treffen können?
  • Wie weit haben Sie einbezogen, dass gerade Autoimmunerkrankungen, aber auch Tumorerkrankungen, in aller Regel schleichend beginnen, – und es nicht selten Monate, manchmal sogar Jahre dauert, bis diese korrekt diagnostiziert werden? Wie weit haben Sie einbezogen, dass Autoimmunerkrankungen sehr oft in Schüben verlaufen?
  • Bei rund 70 % der mit dem Wirkstoff Geimpften kam es anscheinend vorübergehend zu Fieber, Gelenk-/ Muskelschmerzen, ausgeprägter Müdigkeit etc., also ähnlichen Symptomen, wie sie Covid-19 auch auslösen kann (und wie sie auch bei Autoimmunerkrankungen nicht selten sind). Wie wollen Sie ausschließen, dass die Impfung auch ähnliche Langzeitschäden, wie die Erkrankung, anrichten kann, insbesondere, was das Nervensystem betrifft? Immerhin wurde in sehr seltenen Fällen wohl auch eine Gesichtslähmung beobachtet nach der Impfung, was aus meiner Sicht auf eine mögliche Wirkung auf das Nervensystem hindeutet.
  • Hinsichtlich der Wirkungen auf das Immunsystem geben Sie zu, dass das Risiko von Autoimmunerkrankungen sich erhöhe durch die Impfung. Das sei aber „zu vernachlässigen“, da man an Covid-19 sterben könne. Während Autoimmunerkrankungen „gut behandelbar seien“ (ich werde selten so wütend, wie über diese Aussage, insbesondere, wenn sie von Ärzt*innen stammt!!!). Wie kommen Sie zu dieser „Risikoabwägung“? Welche Zahlen legen Sie zugrunde? Ich kann mir vorstellen, dass ältere Menschen vielleicht weniger zu Autoimmunerkrankungen neigen, dort aber das Risiko von schwereren Verläufen von Covid-19 besonders hoch ist, und Sie deshalb dort zu einer Risikoabwägung zugunsten der Impfung kommen. Aber in den jüngeren Altersgruppen? Womit rechtfertigen Sie, Altersgruppen, die von schwereren Verläufen von Covid-19 wenig bis sehr wenig betroffen sind, trotzdem „durchzuimpfen“? Wie berechnen Sie die Risikoabwägung in diesen verschiedenen Altersklassen?
  • Sind Sie bereit – erstmalig bei Impfungen – den Kausalitätsbegriff bei der Frage der Nebenwirkungen der Impfungen genauso auszulegen, wie Sie das bei der Frage der Wirksamkeit von Impfungen so selbstverständlich zu tun pflegen??? Sie sehen die Impfung als wirksam an, wenn sich eine geimpfte Person nicht infiziert. Obwohl jeweils sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, warum sich jemand infiziert – und jemand anderes, der genau daneben stand, nicht. Die Kausalität der Wirksamkeit der Impfung also in keinster Weise bewiesen ist, sondern allenfalls eine Wahrscheinlichkeit der Wirksamkeit dargestellt werden kann. Wenn jedoch jemand einige Zeit nach der Impfung eine Autoimmunerkrankung entwickelt, dann verneinen Sie selbstverständlich standardmäßig die Kausalität zur Impfung, weil ja nicht „nachgewiesen“ sei, dass die Impfung ursächlich war. Es könnten ja auch andere Faktoren (mit)ursächlich gewesen sein. Das ist wohl wahr. Aber schauen Sie sich hier die Wahrscheinlichkeiten überhaupt an? Müssten Sie dann nicht die Studien ganz anders aufziehen? Und wäre es nicht ethisch und moralisch an IHNEN, den Nachweis zu führen, dass die Impfung NICHT (mit)verantwortlich gewesen sein KANN? Zuallererst nicht schaden!!! Immerhin impfen Sie vorher gesunde Personen!!!
  • Als wie ethisch empfinden Sie es, jetzt breit angelegt Millionen oder gar Milliarden an Menschen zu impfen, obwohl der Impfstoff nur in sehr geringen Größenordnungen erprobt wurde? Wenn man bedenkt, wie wenig Daten derzeit insgesamt vorliegen: Ist die gesamte Impfkampagne nicht im Grunde genommen eine breit angelegte vom Steuerzahler finanzierte Studie für Sie, bei der nur den Impflingen nicht wirklich deutlich gemacht wird, dass sie Studienobjekte sind?
  • Haften Sie für mögliche Schäden durch die Impfung?
  • Für wie sinnvoll halten Sie flächendeckende neuartige Impfungen gegen Erreger, von denen jeder weiß, dass der Mensch nicht der einzige Wirt ist, dass sie immer wieder mutieren und ganz sicher nicht „ausrottbar“ sind? Eine „Herdenimmunität“ daher letztlich eine bloße Vermutung darstellen muss, zumal es längst wieder neue Mutationen geben kann? Einem Erreger, von dem aber gleichzeitig bekannt ist, dass es Kreuzimmunitäten durch durchgemachte Infektionen mit anderen Corona-Viren geben kann, die zumindest für einen schwachen Krankheitsverlauf sorgen? Die von Ihnen angestrebte „Herdenimmunitätswahrscheinlichkeit“ also möglicherweise bereits weitgehend erreicht ist?
  • Womit belegen Sie die Behauptung, dass eine durchgemachte Covid-19-Infektion weniger vor Neuinfektion / schwerem Krankheitsverlauf schützen solle, als Ihre Impfung?
  • Inwieweit berücksichtigen Sie in Ihren Messungen bisher die T-Zellen-Immunität, die ja viel entscheidender sein dürfte, als die unspezifischen Antikörper? Warum lassen Sie angesichts der möglichen Gefährlichkeit der Impfung nicht vorher die T-Zellen-Titer der möglichen Impflinge bestimmen, zumindest von denen, die das wünschen?
  • Wie kommen Sie zu der Behauptung, dass es Menschen, die Covid-19 bereits hatten, nicht schade, zusätzlich geimpft zu werden???

Allen, die der Impfung skeptisch gegenüber stehen, empfehle ich, sich nicht mit einem „Machen Sie sich keine Sorgen! Der Impfstoff ist sicher. Vertrauen Sie uns.“ abspeisen zu lassen.

Stellt Fragen, wenn Ihr unsicher seid! Bei allem rund um das Immunsystem wird nach meiner Erfahrung sehr viel behauptet – und leider verdammt wenig wirklich GEWUSST von den Verantwortlichen.

Und übrigens: Autoimmunerkrankungen sind nach derzeitigem Stand unheilbar. Sie führen in der Regel irgendwann in die vorzeitige Dienst-/ Arbeitsunfähigkeit. Je nachdem, in welchem Alter man sie bekommt, erhöhen sie zumindest nach derzeitigem Stand natürlich auch die Wahrscheinlichkeit eines „vorzeitigen“ Todes. Sie sind fast immer mit starken Schmerzen und sonstigen Einschränkungen verbunden. Die Betroffenen stellen eine dauerhafte finanzielle „Belastung“ des Gesundheitssystems dar (die „modernen“ Medikamente dagegen sind äußerst teuer und gehören zu den umsatzstärksten der Pharmaindustrie – Letzteres dürfte von den Impfstoffen allerdings nochmal deutlich getoppt werden …).

Kein „Experte“ weltweit weiß bisher, was Autoimmunerkrankungen auslöst, was sie triggert und wie das Immunsystem überhaupt in seiner Gänze funktioniert. Woher wollen Sie dann wissen, was Impfungen langfristig im menschlichen Immunsystem anrichten???

Die Weihnachtsbotschaft 2020: Aufbruch zu mehr Ganzheitlichkeit?

Künstlerin: Meine Nichte Carolyn

In Afrika wütet eine Heuschreckenplage dieses Jahr. Was macht man dagegen? Die Einheimischen haben wenig Möglichkeiten. Hilfsorganisationen kommen mit schwerem Gerät und sprühen Tonnen von Insektiziden über die Felder. Ich sehe das im Fernsehen und bin entsetzt. Aus meiner Sicht versucht man hier Menschen vor dem Verhungern zu retten, indem man ihre Ernte, ihre Böden und ihr Grundwasser auf Generationen hinaus -vergiftet. Es scheint mir die typisch westliche Vorgehensweise: Man bekämpft mit viel Aufwand und mit Chemie und / oder Stahl, was einen stört. Kollateralschäden gehören dazu.

Heuschrecken sind normalerweise ein guter Eiweißlieferant. Warum also versuchen die Hilfsorganisationen nicht – statt der Vergiftung -, Möglichkeiten zu entwickeln, wie man möglichst viele von ihnen fängt? Und überlässt den Menschen dort die Technologie, daraus gesunde „Eiweißsnacks“ herzustellen? Es wäre doch eigentlich so viel nahe liegender und so viel nutzbringender.

Ähnliches frage ich mich natürlich auch beim „Kampf“ gegen Corona schon lange. An dem Virus sterben vor allem alte Menschen, während insbesondere kleine Kinder gut klar zu kommen scheinen. Die Gefährlichkeit des Virus ergibt sich also offensichtlich nicht aus dem Virus selbst, sondern daraus, wie stark das Immunsystem des potentiellen Wirtes ist. Das ist bei alten Menschen naturgemäß schwächer.

Es gibt eine Kreativitätstechnik, die nennt sich „Kopfstandfragen“. Man fragt sich dabei, was man tun müsste, um das Gegenteil von dem zu erreichen, was man eigentlich möchte. Diese Antworten stellt man dann wieder auf die Füße, dreht sie also ins Gegenteil – und bekommt so häufig neue gute Einfälle, um das zu fördern, was man eigentlich wollte. Wenn ich also sehe, dass alte Menschen besonders gefährdet sind, kann ich mir die Kopfstandfrage stellen, was man tun müsste, um ihr Immunsystem weiter zu schwächen. So dass sie dem Virus so schutzlos wie möglich ausgeliefert sind.

Mir würde einfallen: Man müsste sie isolieren. Möglichst über Monate. Insbesondere sollte der Zugang zu den Enkelkindern verhindert werden, denn der gibt alten Menschen meist besonders Kraft. Niemand sollte sie berühren oder gar umarmen, ihre Hände streicheln. Aktivitäten mit anderen sollte man ihnen verbieten. Sie haben alleine in ihren Zimmern zu bleiben und möglichst Fernsehen zu schauen (mangels anderer Ablenkung). Dort sollte man die Sendungen so ausgestalten, dass sie so viel Angst bekommen, wie nur möglich, dass sie sich eine Krankheit zuziehen, an der sie ersticken werden, wenn sie den Fuß vor die Tür setzen. Entsprechende Beiträge sollte man jeden Tag im Fernsehen wieder und wieder wiederholen. Das Pflegepersonal sollte man so stressen, dass es noch weniger Zeit hat für die Betreuung. Außerdem sollte man dem Personal eine Maske vor Mund und Nase hängen, damit die alten Leute kein Lächeln mehr sehen, die Pfleger*innen kaum noch erkennen und sie akustisch auch nicht mehr verstehen können. Und so natürlich noch mehr Angst bekommen. Vielleicht nimmt man sie auch zusätzlich aus dem gewohnten Umfeld und schiebt sie „vorbeugend“ in irgendeine andere Einrichtung.

Damit hätte man die alten Menschen mit ziemlicher Sicherheit so gestresst, dass sie dem Virus, wenn er bei ihnen ankommt, nichts mehr entgegen zu setzen haben; das vielleicht auch gar nicht mehr wollen (wozu sollte sich ein solches Leben für sie lohnen?).

Hmm. Hat da vielleicht jemand vergessen, dass das die Antworten auf eine „Kopfstandfrage“ waren? Hat man schlicht vergessen, die Antworten vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen?

Ich bin mir nicht sicher, ob sich überhaupt jemand diese Frage nach der Stärkung oder Schwächung der Menschen gestellt hat. Virologen scheinen so beschäftigt mit dem Blick auf das Kleinste, dass sie das Große, das Ganze, vielleicht gar nicht mehr richtig wahrnehmen können. Fixiert darauf, dass die Menschheit „Abstand“ zu einem Virus hält, was im Grunde nicht gelingen KANN. Gleichzeitig den körperlichen und psychischen Schaden, der durch solche Maßnahmen angerichtet wird, aus irgendwelchen Gründen völlig ausblendend.

Wie wäre es mit einem Blick aus der anderen Richtung, jetzt, wo die Helligkeit auch draußen wieder zunimmt? Wie wäre es, wenn der nette Herr aus dem RKI, der nahezu jeden Abend mit sorgenvollem Gesicht irgendwelche Statistiken über Krankheiten und Todesfälle präsentiert, stattdessen einmal pro Woche freudestrahlend präsentieren würde, wie viele Menschen bereits wieder gesund sind? Die Erkrankung vielleicht sogar weitgehend ohne Schäden überstanden haben? Gerade weil die Erkrankung (auch aus meiner Sicht) alles andere als harmlos ist, wären das positive und hoffnungsvoll stimmende Botschaften. Zusätzlich könnte er auf die Dunkelziffer derer hinweisen, die vermutlich infiziert waren, ohne es bemerkt zu haben. Darauf hinweisen, dass bisher jede Epidemie in der Menschheitsgeschichte sich irgendwann von selbst „tot gelaufen“ hat. Und unter Zugrundelegung der Zeitdauer früherer Pandemien dürften wir eigentlich nicht allzu weit davon entfernt sein (jedenfalls, was das ursprüngliche Virus angeht).

Da es aber auch immer wieder neue Virenmutationen und Epidemien geben wird: Wie wäre es, wenn gleichzeitig den Menschen immer wieder nahe gebracht würde, für sich zu sorgen? Für sich zu sorgen, indem sie den eigenen Körper als Tempel betrachten. Und ihn entsprechend behandeln und ehren? Durch gesunde Nahrung, reines Wasser und gesunde gute Luft (was einen entsprechenden Schutz der Umwelt bedingt!)? – Ebenso wie durch aufbauende „geistige“ Nahrung?

Und könnte man nicht zudem darauf hinwirken, dass auch die Körper der Mitmenschen als Tempel betrachtet werden? Tempel, die man nicht mit Aggression, Wut oder Schuldzuweisungen besudeln sollte. Denn das tut auch dem eigenen „Tempel“ nicht gut.

Der einzige Weihnachtsfilm, den ich früher öfters geschaut habe, ist „Der kleine Lord“. Ich mochte es, dass die Mutter ihrem Sohn beigebracht hat, dass alle Menschen im Grunde Liebe sind, auch wenn man ihnen das nicht immer anmerkt. Und dass der Kleine mit dieser Einstellung seinen verbitterten Großvater heilen konnte, weil er gar nicht auf die Idee gekommen ist, dass dieser etwas Anderes als Liebe sein könne.

Virologen bringen uns heute stattdessen bei, dass jeder Mensch potentiell „ansteckend“ sei mit einer gefährlichen Erkrankung. Gegen die man „kämpfen“ müsse, indem man Abstand hält, Masken aufsetzt, Gifte versprüht, sich soweit wie möglich isoliert und verbarrikadiert, und vor der man in große Angst und Furcht verfallen sollte.

Was für merkwürdige Ideen und Verhaltensweisen, wenn es einem darum geht, dass man die Menschen schützen – und als Menschheit weiterbringen möchte! Als hätten Mauern oder Gifte jemals irgendetwas Positives bewirkt. Oder als würden sie auch nur vor Schaden bewahren können. Es ist eine aus Angst geborenen Sichtweise, von der ich denke, dass wir Menschen fähig sein sollten, sie zu überwinden!

Sollte man in einen Tempel Krankheitserreger bzw. Fragmente von Krankheitserregern gewaltsam eingebringen von außen? In der Hoffnung, dass der Tempel so „lernt“, sich von diesen selbständig wieder zu reinigen? Oder sollte man nicht vielleicht lieber ausschließlich Substanzen in den Tempel bringen, die ihn bereichern und ihm gut tun?

Menschen, die jetzt zustimmen, dass ihre Eltern oder Großeltern in den Pflegeheimen geimpft werden, tun das sicherlich aus Liebe. Vermutlich wird ihnen ohne Zustimmung zu dieser „freiwilligen“ Impfung der Besuch ihrer Lieben weiterhin verweigert. Und vielleicht sind sie auch aus tiefstem Herzen überzeugt, dass die Impfung hilfreich ist. Und freuen sich über das Angebot. Das finde ich völlig okay.

Aber all die, die diese Impfung – merkwürdigerweise schon seit Beginn der Pandemie – so vehement als „alleinigen Ausweg aus der Krise“, als „rettendes Licht am Ende des Tunnels“ propagieren und jede Kritik daran von Beginn an konsequent unterdrückt und zensiert haben: Tut Ihr das aus Liebe zu den Menschen?

Oder vielleicht doch mehr aus Gewinnstreben, Karrieregründen, Machtinteressen – oder vielleicht auch nur aus eigener Angst?

Liebe unterdrückt keine Kritik, keine andere Meinung. … .

Sunshine-Blogger-Award

Heike von Gedankenmusik hat mich für den
„Sunshine –Blogger-Award“ nominiert (13.12.20 Sunshine Blogger Award | gedankenmusik).

Ich fühle mich sehr geehrt! Insbesondere, weil ich selbst gar nicht den Eindruck hatte, in diesem Jahr besonders „positiv“ rüberzukommen. Jedenfalls verglichen mit dem, wie ich früher von den meisten Menschen wahrgenommen wurde…. . Dieses Jahr war für mich viel nachdenklicher. Und ein Teil meines früher für mich so selbstverständlichen „Sonnenscheins“ kommt mir aus heutiger Sicht sogar etwas „aufgesetzt“ vor. Gerade deshalb freue ich mich besonders, dass du, liebe Heike, meinen Blog trotzdem (oder vielleicht auch genau deswegen) als inspirierend und positiv wahrnimmst!!! DANKE!!!

Sehr gerne beantworte ich hier die Fragen die du in der Nominierung an mich gestellt hast:

  1. In diesen Momenten kann ich über mich selbst lachen…:
    Ich lache ja wahnsinnig gerne. Und auch gerne über mich selbst. Häufig kommt das vor, wenn ich mal wieder etwas akustisch falsch verstanden habe und meinem Schatz dann sehr merkwürdige Antworten gebe oder Fragen stelle … .
  2. Einer meiner Lieblingsbeschäftigungen ist… :
    Schlafen!
  3. Welches Lied, welches Buch haben mich besonders berührt:
    Lied: „Stille Nacht …“ von einem professionellen Chor letztes (oder vorletztes?) Jahr in dem Innenhof einer JVA gesungen, um Angestellte und Insassen zu überraschen. Ich habe nur die Fernsehaufnahme davon gesehen, aber bereits die hat mich zum Weinen gebracht. Buch: Da ich seit vielen Jahren eigentlich nur Sachbücher lese, ist „berührt“ wahrscheinlich für mich nicht der richtige Ausdruck. Vielleicht passt das am ehesten auf „Wie das Gehirn heilt“ von Norman Doidge, da das Buch anhand von (mich durchaus berührt habenden) Fallbeispielen zeigt, dass es zum Gesundwerden so viel mehr Möglichkeiten gibt, als wir oft denken. Am meisten beeindruckt hat mich das Kapitel zur Musiktherapie. Mit Musik zu arbeiten, sollte aus meiner Sicht zum Standard werden, besonders bei Kleinstkindern, aber auch bei alten Menschen.
  4. Das schönste Geschenk, das ich mir machen kann, ist…:
    Innere Widerstände und Sorgen ziehen zu lassen und Vertrauen in das Leben zu üben.
  5. Mein Erholungsrezept für zwischendurch ist…:
    Eigentlich ist mein ganzes Leben inzwischen auf Erholung ausgerichtet… . Aber da die Frage so vermutlich nicht gemeint war, würde ich sagen: Atemübungen. Tief durchatmen und vor allem laaaange ausatmen.
  6. Das würde ich gern wiederholen… nochmals erleben…:
    Es gibt viele schöne Momente in meinem Leben. Aber die habe ich ja schon erlebt. Spannender erscheint es mir, Neues Schönes zu erleben.
  7. Welche Ziele geben mir Willen und Zuversicht?
    Willen und Zuversicht schöpfe ich aus einer spirituellen Grundhaltung. Teile der indischen Upanishaden (in deutscher Übersetzung) haben mich da sehr inspiriert.
  8. Welche Reise bringt mich ins Schwärmen?
    Meine ausgedehnte Ägyptenreise, die inzwischen schon 20 Jahre her ist. Dieses Land und seine faszinierenden Bauwerke hatten für mich eine besondere Energie.
  9. Ich zeige Mitgefühl und Verständnis, indem ich…:
    Zuhöre. Und dabei übe, NICHT zu bewerten und zu beurteilen.
  10. Ein erfolgreicher Tag ist für mich…:
    Das Wort „Erfolg“ mag ich gar nicht so gerne. Das klingt immer so, als müsste ich irgend etwas erreichen. Ich will lieber „glückliche“ Tage. Und das sind für mich eher Tage, an denen ich nicht das Gefühl habe, irgend etwas erreichen zu müssen. Sondern Tage. an denen es mir gelingt, einfach sein und genießen zu können.
  11. Von welcher Stärke hätte ich gern noch mehr?
    Lockerheit.

Liebe Heike, nochmal herzlichen Dank für die Nominierung! Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich im Weiteren von dem eigentlich vorgesehenen Procedere abweiche:

Ich habe erst in diesem Jahr begonnen, mich dem Bloggen etwas intensiver zu widmen. Und so möchte ich diesen Beitrag zum Ende des Jahres gerne dafür nutzen, allen „Danke“ zu sagen, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass dieses erste Jahr für mich ein schönes Blog-Jahr war. Also dazu, dass das Bloggen und das Lesen anderer Blogs mir Spaß macht.

Statt wie vorgesehen, 11 weitere Blogs für den Sunshine-Award zu nominieren, benenne ich daher im Folgenden 11 Blogs, bei denen ich mich besonders bedanken möchte:

  • Zuallererst natürlich Christiane von Irgendwas ist immer für deine viele Arbeit, Mühe und Liebe mit den abc-Etüden und den Adventüden! Das Mitschreiben und auch das Lesen der „Erzeugnisse“ der anderen ist für mich eine echte Bereicherung.
  • Melina/Pollys von Innen-Reise-Wege für deine schönen ermunternden Kommentare zu meinen Beiträgen und für das Teilhabendürfen an deiner Innenreise mit dem Kurs in Wundern! Immer wieder inspirierend für mich.
  • TeggyTiggs von meinexperimentlebenblog für die Einblicke in dein Selbstversorgerleben in südlicheren Gefilden und viele gute Dialoge über die Kommentarspalten, die mich dir vom Gefühl her trotz der räumlichen Entfernung als nahe empfinden lassen.
  • Gerda von gkazakou für die Einblicke in dein Leben in Griechenland, für deine Energie und deinen Elan, mit dem du dich für andere Menschen einsetzt. Und insbesondere für deinen Mut, deine Meinung auch dann zu sagen, wenn du weißt, dass du eine Minderheitsmeinung vertrittst – und die Mehrheit dir deine Meinungsäußerung übel nehmen wird. In einer Zeit, in der es normal geworden zu sein scheint, Menschen danach zu beurteilen, ob ihre Meinung gewünscht oder nicht gewünscht ist, (und nicht nach ihren Taten), finde ich diesen Mut extrem wichtig und vorbildhaft!
  • Natürlich Christian von Wortverdreher für Gedichte, die ich als schön und intelligent empfinde. Und die mich oft zum Nachdenken anregen.
  • Jürgen von Linsenfutter für tolle Tierfotos. Und deine Geduld und Naturliebe, die dahinter stehen müssen.
  • Gabi von Einen Moment innehalten für deine schönen Gedichte mit persönlicher Note aus deinem Leben, die mich oft sehr berühren.
  • Beate von Rottweil ist überall für die Begleitung meines Blogs fast von Anfang an und für viele konstruktive Kommentare.
  • Werner von Mit Worten Gedanken horten stellvertretend für alle Etüdenlinge – für das Schreiben eigener Etüden und das Kommentieren der Etüden der anderen.
  • Allen Engelein vom Licht- und Liebeblog, den ich jetzt einfach mal so nenne. Um so auch alle anderen zu erfassen, die versuchen, mit ihren Posts diese Welt ein klein wenig „besser“ zu machen… 😉
  • Und natürlich Heike von Gedankenmusik, die mit ihrem positiven Wesen und mit ihrem Engagement für Menschen, die es schwerer haben im Leben, aus meiner Sicht ein ganz besonderes „Engelein“ ist. Und zusätzlich, wie ich finde, auch noch besonders schöne und humorvolle Beiträge schreibt.

DANKE euch allen und schöne Weihnachtstage!

Maren

Was die Viren uns lehren — Die Wochenschrift für Anthroposophie

Thomas Hardtmuth ist Arzt, Autor und Dozent. Er hat sich eingehend mit den Fragen der Virologie beschäftigt. Gerald Häfner sprach mit ihm über das Wesen von Mikroorganismen und die anstehende Corona-Impfung. Gerald Häfner Wie nie zuvor bestimmt ein Virus und bestimmen Virologen unser Denken, unser Leben, unsere Rechte und deren Einschränkung. Was ist ein Virus?…

Was die Viren uns lehren — Die Wochenschrift für Anthroposophie

Hinweis: Mein persönliches Wissen über Anthroposophie ist begrenzt. Aber dieser Artikel über Viren hat mich sehr angesprochen, so dass ich ihn hier teile. Ohne deshalb für mich gleich die ganze Weltanschauung zu übernehmen. (Leider ist es ja heute sehr modern geworden, Menschen, die mit irgendetwas gleicher Meinung sind wie andere, sofort zu unterstellen, dass sie mit ALLEM gleicher Meinung sind, was diese anderen jemals gesagt haben. Jedenfalls, wenn das „irgendetwas“ der Mehrheitsmeinung widerspricht… . Daher der vorsorgliche Hinweis, dass ich weder über Anthroposophie noch über diesen Arzt vertieftes Wissen habe…. .)