Die Weihnachtsbotschaft 2020: Aufbruch zu mehr Ganzheitlichkeit?

Künstlerin: Meine Nichte Carolyn

In Afrika wütet eine Heuschreckenplage dieses Jahr. Was macht man dagegen? Die Einheimischen haben wenig Möglichkeiten. Hilfsorganisationen kommen mit schwerem Gerät und sprühen Tonnen von Insektiziden über die Felder. Ich sehe das im Fernsehen und bin entsetzt. Aus meiner Sicht versucht man hier Menschen vor dem Verhungern zu retten, indem man ihre Ernte, ihre Böden und ihr Grundwasser auf Generationen hinaus -vergiftet. Es scheint mir die typisch westliche Vorgehensweise: Man bekämpft mit viel Aufwand und mit Chemie und / oder Stahl, was einen stört. Kollateralschäden gehören dazu.

Heuschrecken sind normalerweise ein guter Eiweißlieferant. Warum also versuchen die Hilfsorganisationen nicht – statt der Vergiftung -, Möglichkeiten zu entwickeln, wie man möglichst viele von ihnen fängt? Und überlässt den Menschen dort die Technologie, daraus gesunde „Eiweißsnacks“ herzustellen? Es wäre doch eigentlich so viel nahe liegender und so viel nutzbringender.

Ähnliches frage ich mich natürlich auch beim „Kampf“ gegen Corona schon lange. An dem Virus sterben vor allem alte Menschen, während insbesondere kleine Kinder gut klar zu kommen scheinen. Die Gefährlichkeit des Virus ergibt sich also offensichtlich nicht aus dem Virus selbst, sondern daraus, wie stark das Immunsystem des potentiellen Wirtes ist. Das ist bei alten Menschen naturgemäß schwächer.

Es gibt eine Kreativitätstechnik, die nennt sich „Kopfstandfragen“. Man fragt sich dabei, was man tun müsste, um das Gegenteil von dem zu erreichen, was man eigentlich möchte. Diese Antworten stellt man dann wieder auf die Füße, dreht sie also ins Gegenteil – und bekommt so häufig neue gute Einfälle, um das zu fördern, was man eigentlich wollte. Wenn ich also sehe, dass alte Menschen besonders gefährdet sind, kann ich mir die Kopfstandfrage stellen, was man tun müsste, um ihr Immunsystem weiter zu schwächen. So dass sie dem Virus so schutzlos wie möglich ausgeliefert sind.

Mir würde einfallen: Man müsste sie isolieren. Möglichst über Monate. Insbesondere sollte der Zugang zu den Enkelkindern verhindert werden, denn der gibt alten Menschen meist besonders Kraft. Niemand sollte sie berühren oder gar umarmen, ihre Hände streicheln. Aktivitäten mit anderen sollte man ihnen verbieten. Sie haben alleine in ihren Zimmern zu bleiben und möglichst Fernsehen zu schauen (mangels anderer Ablenkung). Dort sollte man die Sendungen so ausgestalten, dass sie so viel Angst bekommen, wie nur möglich, dass sie sich eine Krankheit zuziehen, an der sie ersticken werden, wenn sie den Fuß vor die Tür setzen. Entsprechende Beiträge sollte man jeden Tag im Fernsehen wieder und wieder wiederholen. Das Pflegepersonal sollte man so stressen, dass es noch weniger Zeit hat für die Betreuung. Außerdem sollte man dem Personal eine Maske vor Mund und Nase hängen, damit die alten Leute kein Lächeln mehr sehen, die Pfleger*innen kaum noch erkennen und sie akustisch auch nicht mehr verstehen können. Und so natürlich noch mehr Angst bekommen. Vielleicht nimmt man sie auch zusätzlich aus dem gewohnten Umfeld und schiebt sie „vorbeugend“ in irgendeine andere Einrichtung.

Damit hätte man die alten Menschen mit ziemlicher Sicherheit so gestresst, dass sie dem Virus, wenn er bei ihnen ankommt, nichts mehr entgegen zu setzen haben; das vielleicht auch gar nicht mehr wollen (wozu sollte sich ein solches Leben für sie lohnen?).

Hmm. Hat da vielleicht jemand vergessen, dass das die Antworten auf eine „Kopfstandfrage“ waren? Hat man schlicht vergessen, die Antworten vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen?

Ich bin mir nicht sicher, ob sich überhaupt jemand diese Frage nach der Stärkung oder Schwächung der Menschen gestellt hat. Virologen scheinen so beschäftigt mit dem Blick auf das Kleinste, dass sie das Große, das Ganze, vielleicht gar nicht mehr richtig wahrnehmen können. Fixiert darauf, dass die Menschheit „Abstand“ zu einem Virus hält, was im Grunde nicht gelingen KANN. Gleichzeitig den körperlichen und psychischen Schaden, der durch solche Maßnahmen angerichtet wird, aus irgendwelchen Gründen völlig ausblendend.

Wie wäre es mit einem Blick aus der anderen Richtung, jetzt, wo die Helligkeit auch draußen wieder zunimmt? Wie wäre es, wenn der nette Herr aus dem RKI, der nahezu jeden Abend mit sorgenvollem Gesicht irgendwelche Statistiken über Krankheiten und Todesfälle präsentiert, stattdessen einmal pro Woche freudestrahlend präsentieren würde, wie viele Menschen bereits wieder gesund sind? Die Erkrankung vielleicht sogar weitgehend ohne Schäden überstanden haben? Gerade weil die Erkrankung (auch aus meiner Sicht) alles andere als harmlos ist, wären das positive und hoffnungsvoll stimmende Botschaften. Zusätzlich könnte er auf die Dunkelziffer derer hinweisen, die vermutlich infiziert waren, ohne es bemerkt zu haben. Darauf hinweisen, dass bisher jede Epidemie in der Menschheitsgeschichte sich irgendwann von selbst „tot gelaufen“ hat. Und unter Zugrundelegung der Zeitdauer früherer Pandemien dürften wir eigentlich nicht allzu weit davon entfernt sein (jedenfalls, was das ursprüngliche Virus angeht).

Da es aber auch immer wieder neue Virenmutationen und Epidemien geben wird: Wie wäre es, wenn gleichzeitig den Menschen immer wieder nahe gebracht würde, für sich zu sorgen? Für sich zu sorgen, indem sie den eigenen Körper als Tempel betrachten. Und ihn entsprechend behandeln und ehren? Durch gesunde Nahrung, reines Wasser und gesunde gute Luft (was einen entsprechenden Schutz der Umwelt bedingt!)? – Ebenso wie durch aufbauende „geistige“ Nahrung?

Und könnte man nicht zudem darauf hinwirken, dass auch die Körper der Mitmenschen als Tempel betrachtet werden? Tempel, die man nicht mit Aggression, Wut oder Schuldzuweisungen besudeln sollte. Denn das tut auch dem eigenen „Tempel“ nicht gut.

Der einzige Weihnachtsfilm, den ich früher öfters geschaut habe, ist „Der kleine Lord“. Ich mochte es, dass die Mutter ihrem Sohn beigebracht hat, dass alle Menschen im Grunde Liebe sind, auch wenn man ihnen das nicht immer anmerkt. Und dass der Kleine mit dieser Einstellung seinen verbitterten Großvater heilen konnte, weil er gar nicht auf die Idee gekommen ist, dass dieser etwas Anderes als Liebe sein könne.

Virologen bringen uns heute stattdessen bei, dass jeder Mensch potentiell „ansteckend“ sei mit einer gefährlichen Erkrankung. Gegen die man „kämpfen“ müsse, indem man Abstand hält, Masken aufsetzt, Gifte versprüht, sich soweit wie möglich isoliert und verbarrikadiert, und vor der man in große Angst und Furcht verfallen sollte.

Was für merkwürdige Ideen und Verhaltensweisen, wenn es einem darum geht, dass man die Menschen schützen – und als Menschheit weiterbringen möchte! Als hätten Mauern oder Gifte jemals irgendetwas Positives bewirkt. Oder als würden sie auch nur vor Schaden bewahren können. Es ist eine aus Angst geborenen Sichtweise, von der ich denke, dass wir Menschen fähig sein sollten, sie zu überwinden!

Sollte man in einen Tempel Krankheitserreger bzw. Fragmente von Krankheitserregern gewaltsam eingebringen von außen? In der Hoffnung, dass der Tempel so „lernt“, sich von diesen selbständig wieder zu reinigen? Oder sollte man nicht vielleicht lieber ausschließlich Substanzen in den Tempel bringen, die ihn bereichern und ihm gut tun?

Menschen, die jetzt zustimmen, dass ihre Eltern oder Großeltern in den Pflegeheimen geimpft werden, tun das sicherlich aus Liebe. Vermutlich wird ihnen ohne Zustimmung zu dieser „freiwilligen“ Impfung der Besuch ihrer Lieben weiterhin verweigert. Und vielleicht sind sie auch aus tiefstem Herzen überzeugt, dass die Impfung hilfreich ist. Und freuen sich über das Angebot. Das finde ich völlig okay.

Aber all die, die diese Impfung – merkwürdigerweise schon seit Beginn der Pandemie – so vehement als „alleinigen Ausweg aus der Krise“, als „rettendes Licht am Ende des Tunnels“ propagieren und jede Kritik daran von Beginn an konsequent unterdrückt und zensiert haben: Tut Ihr das aus Liebe zu den Menschen?

Oder vielleicht doch mehr aus Gewinnstreben, Karrieregründen, Machtinteressen – oder vielleicht auch nur aus eigener Angst?

Liebe unterdrückt keine Kritik, keine andere Meinung. … .

Sunshine-Blogger-Award

Heike von Gedankenmusik hat mich für den
„Sunshine –Blogger-Award“ nominiert (13.12.20 Sunshine Blogger Award | gedankenmusik).

Ich fühle mich sehr geehrt! Insbesondere, weil ich selbst gar nicht den Eindruck hatte, in diesem Jahr besonders „positiv“ rüberzukommen. Jedenfalls verglichen mit dem, wie ich früher von den meisten Menschen wahrgenommen wurde…. . Dieses Jahr war für mich viel nachdenklicher. Und ein Teil meines früher für mich so selbstverständlichen „Sonnenscheins“ kommt mir aus heutiger Sicht sogar etwas „aufgesetzt“ vor. Gerade deshalb freue ich mich besonders, dass du, liebe Heike, meinen Blog trotzdem (oder vielleicht auch genau deswegen) als inspirierend und positiv wahrnimmst!!! DANKE!!!

Sehr gerne beantworte ich hier die Fragen die du in der Nominierung an mich gestellt hast:

  1. In diesen Momenten kann ich über mich selbst lachen…:
    Ich lache ja wahnsinnig gerne. Und auch gerne über mich selbst. Häufig kommt das vor, wenn ich mal wieder etwas akustisch falsch verstanden habe und meinem Schatz dann sehr merkwürdige Antworten gebe oder Fragen stelle … .
  2. Einer meiner Lieblingsbeschäftigungen ist… :
    Schlafen!
  3. Welches Lied, welches Buch haben mich besonders berührt:
    Lied: „Stille Nacht …“ von einem professionellen Chor letztes (oder vorletztes?) Jahr in dem Innenhof einer JVA gesungen, um Angestellte und Insassen zu überraschen. Ich habe nur die Fernsehaufnahme davon gesehen, aber bereits die hat mich zum Weinen gebracht. Buch: Da ich seit vielen Jahren eigentlich nur Sachbücher lese, ist „berührt“ wahrscheinlich für mich nicht der richtige Ausdruck. Vielleicht passt das am ehesten auf „Wie das Gehirn heilt“ von Norman Doidge, da das Buch anhand von (mich durchaus berührt habenden) Fallbeispielen zeigt, dass es zum Gesundwerden so viel mehr Möglichkeiten gibt, als wir oft denken. Am meisten beeindruckt hat mich das Kapitel zur Musiktherapie. Mit Musik zu arbeiten, sollte aus meiner Sicht zum Standard werden, besonders bei Kleinstkindern, aber auch bei alten Menschen.
  4. Das schönste Geschenk, das ich mir machen kann, ist…:
    Innere Widerstände und Sorgen ziehen zu lassen und Vertrauen in das Leben zu üben.
  5. Mein Erholungsrezept für zwischendurch ist…:
    Eigentlich ist mein ganzes Leben inzwischen auf Erholung ausgerichtet… . Aber da die Frage so vermutlich nicht gemeint war, würde ich sagen: Atemübungen. Tief durchatmen und vor allem laaaange ausatmen.
  6. Das würde ich gern wiederholen… nochmals erleben…:
    Es gibt viele schöne Momente in meinem Leben. Aber die habe ich ja schon erlebt. Spannender erscheint es mir, Neues Schönes zu erleben.
  7. Welche Ziele geben mir Willen und Zuversicht?
    Willen und Zuversicht schöpfe ich aus einer spirituellen Grundhaltung. Teile der indischen Upanishaden (in deutscher Übersetzung) haben mich da sehr inspiriert.
  8. Welche Reise bringt mich ins Schwärmen?
    Meine ausgedehnte Ägyptenreise, die inzwischen schon 20 Jahre her ist. Dieses Land und seine faszinierenden Bauwerke hatten für mich eine besondere Energie.
  9. Ich zeige Mitgefühl und Verständnis, indem ich…:
    Zuhöre. Und dabei übe, NICHT zu bewerten und zu beurteilen.
  10. Ein erfolgreicher Tag ist für mich…:
    Das Wort „Erfolg“ mag ich gar nicht so gerne. Das klingt immer so, als müsste ich irgend etwas erreichen. Ich will lieber „glückliche“ Tage. Und das sind für mich eher Tage, an denen ich nicht das Gefühl habe, irgend etwas erreichen zu müssen. Sondern Tage. an denen es mir gelingt, einfach sein und genießen zu können.
  11. Von welcher Stärke hätte ich gern noch mehr?
    Lockerheit.

Liebe Heike, nochmal herzlichen Dank für die Nominierung! Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich im Weiteren von dem eigentlich vorgesehenen Procedere abweiche:

Ich habe erst in diesem Jahr begonnen, mich dem Bloggen etwas intensiver zu widmen. Und so möchte ich diesen Beitrag zum Ende des Jahres gerne dafür nutzen, allen „Danke“ zu sagen, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass dieses erste Jahr für mich ein schönes Blog-Jahr war. Also dazu, dass das Bloggen und das Lesen anderer Blogs mir Spaß macht.

Statt wie vorgesehen, 11 weitere Blogs für den Sunshine-Award zu nominieren, benenne ich daher im Folgenden 11 Blogs, bei denen ich mich besonders bedanken möchte:

  • Zuallererst natürlich Christiane von Irgendwas ist immer für deine viele Arbeit, Mühe und Liebe mit den abc-Etüden und den Adventüden! Das Mitschreiben und auch das Lesen der „Erzeugnisse“ der anderen ist für mich eine echte Bereicherung.
  • Melina/Pollys von Innen-Reise-Wege für deine schönen ermunternden Kommentare zu meinen Beiträgen und für das Teilhabendürfen an deiner Innenreise mit dem Kurs in Wundern! Immer wieder inspirierend für mich.
  • TeggyTiggs von meinexperimentlebenblog für die Einblicke in dein Selbstversorgerleben in südlicheren Gefilden und viele gute Dialoge über die Kommentarspalten, die mich dir vom Gefühl her trotz der räumlichen Entfernung als nahe empfinden lassen.
  • Gerda von gkazakou für die Einblicke in dein Leben in Griechenland, für deine Energie und deinen Elan, mit dem du dich für andere Menschen einsetzt. Und insbesondere für deinen Mut, deine Meinung auch dann zu sagen, wenn du weißt, dass du eine Minderheitsmeinung vertrittst – und die Mehrheit dir deine Meinungsäußerung übel nehmen wird. In einer Zeit, in der es normal geworden zu sein scheint, Menschen danach zu beurteilen, ob ihre Meinung gewünscht oder nicht gewünscht ist, (und nicht nach ihren Taten), finde ich diesen Mut extrem wichtig und vorbildhaft!
  • Natürlich Christian von Wortverdreher für Gedichte, die ich als schön und intelligent empfinde. Und die mich oft zum Nachdenken anregen.
  • Jürgen von Linsenfutter für tolle Tierfotos. Und deine Geduld und Naturliebe, die dahinter stehen müssen.
  • Gabi von Einen Moment innehalten für deine schönen Gedichte mit persönlicher Note aus deinem Leben, die mich oft sehr berühren.
  • Beate von Rottweil ist überall für die Begleitung meines Blogs fast von Anfang an und für viele konstruktive Kommentare.
  • Werner von Mit Worten Gedanken horten stellvertretend für alle Etüdenlinge – für das Schreiben eigener Etüden und das Kommentieren der Etüden der anderen.
  • Allen Engelein vom Licht- und Liebeblog, den ich jetzt einfach mal so nenne. Um so auch alle anderen zu erfassen, die versuchen, mit ihren Posts diese Welt ein klein wenig „besser“ zu machen… 😉
  • Und natürlich Heike von Gedankenmusik, die mit ihrem positiven Wesen und mit ihrem Engagement für Menschen, die es schwerer haben im Leben, aus meiner Sicht ein ganz besonderes „Engelein“ ist. Und zusätzlich, wie ich finde, auch noch besonders schöne und humorvolle Beiträge schreibt.

DANKE euch allen und schöne Weihnachtstage!

Maren

Was die Viren uns lehren — Die Wochenschrift für Anthroposophie

Thomas Hardtmuth ist Arzt, Autor und Dozent. Er hat sich eingehend mit den Fragen der Virologie beschäftigt. Gerald Häfner sprach mit ihm über das Wesen von Mikroorganismen und die anstehende Corona-Impfung. Gerald Häfner Wie nie zuvor bestimmt ein Virus und bestimmen Virologen unser Denken, unser Leben, unsere Rechte und deren Einschränkung. Was ist ein Virus?…

Was die Viren uns lehren — Die Wochenschrift für Anthroposophie

Hinweis: Mein persönliches Wissen über Anthroposophie ist begrenzt. Aber dieser Artikel über Viren hat mich sehr angesprochen, so dass ich ihn hier teile. Ohne deshalb für mich gleich die ganze Weltanschauung zu übernehmen. (Leider ist es ja heute sehr modern geworden, Menschen, die mit irgendetwas gleicher Meinung sind wie andere, sofort zu unterstellen, dass sie mit ALLEM gleicher Meinung sind, was diese anderen jemals gesagt haben. Jedenfalls, wenn das „irgendetwas“ der Mehrheitsmeinung widerspricht… . Daher der vorsorgliche Hinweis, dass ich weder über Anthroposophie noch über diesen Arzt vertieftes Wissen habe…. .)

Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit

Künstlerin: Dörte Müller

„Über den Wolken, da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“. Ich mag dieses Lied von Reinhard Mey. Es lässt für mich eine tiefe urmenschliche Sehnsucht nach Freiheit anklingen. Nach Grenzenlosigkeit, Sorgenlosigkeit und Angstfreiheit. Die wir Menschen verzweifelt irgendwo suchen … . Irgendwo anders … : Über den Wolken, im nächsten Jahr, im Urlaub, auf dem Meer… . Nur nicht jetzt und hier.

Echte Freiheit, das muss etwas Wunderbares sein!

Echte Freiheit kennt keinen Ort, auf den sie sich beschränkt, keine Grenzen oder Mauern. Sie grenzt niemanden aus und sich auch nicht ab. All das wäre wider ihre Natur.

Wer wirklich innerlich frei ist, zwingt niemandem seine oder ihre Vorstellung von Freiheit oder gar vom Leben auf. Wer wirklich frei ist, muss niemandem etwas beweisen. Auch sich nicht. Freiheit zwingt niemals irgendjemanden zu irgendetwas. Freiheit lässt jedem Menschen den Raum, den dieser braucht. Und jede Person so sein, wie sie ist. Freiheit vergleicht nicht und hält sich nicht für besser oder schlechter, als andere. Freiheit will niemanden „erziehen“. Sie ist niemals übergriffig. Sie stellt keine Forderungen an andere. Sie beschränkt niemanden und kennt keine Strafen, keine Bußen, keine „Schuldigen“ oder „Sünder“.

Freiheit bestimmt nicht. Und schon gar nicht über andere. Freiheit lügt nicht. Sie überredet und überzeugt auch nicht. Freiheit IST. Ich glaube, sie ist das Paradies.

Wir WISSEN meiner Ansicht nach tief im Innern, dass es dieses Paradies irgendwo geben muss. Aber hier auf der Erde scheint es nicht zu sein. Warum eigentlich nicht? Warum können wir uns als Menschen nicht einfach entscheiden, dieses Paradies genau hier zu erschaffen??

Freiheit wird nicht von jedem / jeder gerne gesehen:

Wer wirklich „frei wie ein Vogel“ ist, ist für jeden Menschen, der Macht über andere ausüben möchte, eine Bedrohung. Er wurde (und wird) deshalb „vogelfrei“: Verfolgt und zum Abschuss freigegeben. Menschen, die Macht ausüben wollen, können innerlich „freie“ Menschen nicht tolerieren. Denn über diese haben sie keine Macht. Menschen, die Macht über andere ausüben wollen, sind selbst nicht frei, denn sie brauchen diese anderen. Sie brauchen Menschen, die ihnen folgen, die sie bewundern, oder die Angst vor ihnen haben. Und damit ein großes Stück ihrer Freiheit diesen „Mächtigen“ opfern.

Warum sollte man irgendjemand diesen Gefallen eigentlich tun? Warum tun wir das seit Jahrtausenden? Ist das nicht eigentlich widersinnig?

Vielleicht, aber: Menschen lieben emotionale Dramen. Und – Personen, die Macht über andere ausüben wollen, haben ihre Tricks. Seit Jahrtausenden erprobt…:

„Die Gedanken sind frei …“. Das ist weit gefehlt. Es gibt kaum etwas, was so manipulierbar ist – und in so großem Stil manipuliert wird, wie unsere Gedanken. Jede Werbeagentur, jeder Lobby-Verein, jeder, der irgendetwas verkaufen oder für sich erreichen möchte auf dieser Welt, lebt genau davon. Ebenso wie früher die Kirche. Erfolgreicher Lobbyismus ist nicht sichtbar. Aber, wenn es einer Branche oder einem Interessenverband gelungen ist, Journalist*innen und andere als „Verstärker“ wirkende Personen (Ärzt*innen, Apotheker*innen, Lehrer*innen, Wissenschaftler*innen, Eltern etc.) auf die eigene Seite zu ziehen, hat diese Branche / dieser Verband normalerweise „gewonnen“ in unserer heutigen Welt.

„Unsere“ Gedanken sind selten wirklich „unsere“. Jede*r, der oder die schon einmal versucht hat zu meditieren, merkt sofort, wie wenig Kontrolle wir über diese Gedanken tatsächlich haben. Den gedanklichen Affenzirkus auszuschalten, ihm die Beachtung zu entziehen, ist wahnsinnig schwierig.

Unser tägliches Gedankenkarussell, all das, was uns ständig einfällt, was wir vermeintlich gerade jetzt oder morgen oder diese Woche oder nächsten Monat unbedingt noch machen und beachten „müssen“, steht unserer Freiheit entgegen. Noch schlimmer sind all die Kritik und all die Ängste und Sorgen, die wir uns täglich machen, und die andere uns oft noch zusätzlich machen. Dass wir ständig meinen, wir „müssten“ irgendwelche „Pflichten“ erfüllen, uns (oder andere) kritisieren, uns ängstigen und sorgen, kommt Menschen, die uns etwas „verkaufen“ wollen, sehr entgegen. Dass solche Gedankenkarussells um Vergleiche mit anderen, um „Pflichten“ und Ängste medial massiv gefördert werden, auch.

In unserem kollektiven und meist auch dem individuellen Unterbewusstsein sind schon seit Generationen Sorgen und Ängste verankert vor dem, was uns alles passieren kann. Und je öfter diese ohnehin latent präsenten Ängste in unserem Leben getriggert werden, desto stärker werden sie normalerweise.

Für Menschen, die Macht über andere ausüben wollen, ist es wichtig, dass diese Angst haben. Denn nur dann sind Menschen bereit, „freiwillig“ eine Einschränkung ihrer eigentlich doch „göttlichen“ Freiheit hinzunehmen. Wer Angst hat, sehnt sich nach Sicherheit – und nicht nach Freiheit. Und wer Angst hat, ist deshalb meist nur zu bereit, dem Versprechen zu glauben, dass er oder sie im Gegenzug zu der Beschränkung der Freiheit Sicherheit durch die „Mächtigen“ erhält.

Der Wunsch oder gar die Forderung nach allumfassender Sicherheit ist vielen inzwischen zur zweiten Natur geworden. Zumal uns in unserer Zeit mehr und mehr suggeriert wurde und wird, dass es so etwas gebe wie allumfassende Sicherheit. Dass wir Menschen alles kontrollieren (und zur Not bekämpfen) könnten – und müssten – mit unseren unglaublichen technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten. Gleichzeitig hat die Angst vor dem nun einmal unausweichlichen Tod erheblich zugenommen, seit die meisten Menschen nicht mehr an so etwas wie eine unsterbliche Seele, Wiedergeburt oder zumindest etwas Göttliches glauben. Viele fordern daher von den „Mächtigen“, alle Anstrengungen dahin zu richten, einen als „verfrüht“ angesehenen Tod um jeden Preis zu verhindern.

Aber der Wunsch, dass mir jemand im Außen Sicherheit und Schutz vor jeder Gefahr geben möge, die Forderung nach „Kontrolle“ oder gar „Kampf“, das ist das Gegenteil von Freiheit!

Echte Freiheit kann meines Erachtens nur mit dem inneren Eingeständnis beginnen, dass äußere Sicherheit eine Illusion ist.

Der Einfluss einer Staatsmacht darauf, dass uns nichts zustößt, wir krank werden oder sterben, liegt bei nahe Null. Eine Staatsmacht kann durch ungünstige Entscheidungen die Wahrscheinlichkeit (deutlich) erhöhen, dass uns etwas zustößt (z.B. durch Krieg). Aber nur in sehr begrenztem Umfang dafür vorsorgen, dass uns nichts Unangenehmes geschieht. Die nach bestimmten Ereignissen immer wieder gern gestellte Frage von Journalist*innen „Hätte man das nicht verhindern können?“ ist sehr einfach zu beantworten: „Nein, hätte man nicht.“ Auch nicht mit „schärferen Sicherheitsmaßnahmen und mehr Überwachung“. Aber unser Glück und unsere Freiheit als Menschen würden wir uns selbst noch mehr einschränken mit solchen Maßnahmen.

Einer der Hauptnutznießer von unserem illusionären Wunsch nach Sicherheit im Außen ist aus meiner Sicht – neben der Waffenlobby und der wehrtechnischen Industrie – die Pharma- und Medizinbranche. Vermeintliche Sicherheit zu verkaufen, ist ein großer Teil ihres Geschäftsmodells. Ob bei Impfungen, sogenannten Vorsorgeuntersuchungen oder Medikamenten wie Blutdrucksenkern oder Cholesterinsenkern. Man redet uns ein, dass wir uns damit ein Stück Sicherheit erkaufen, nicht an einer fiesen Erkrankung leiden oder gar „verfrüht“ sterben zu müssen. Und ein großer Teil der Menschen klammert sich an diese „Sicherheiten“. Vielleicht auch, weil die meisten gerne alles „richtig“ machen möchten, und uns ja gleichzeitig immer wieder suggeriert wird, dass man bloß nicht auf die eigene innere Stimme vertrauen dürfe, sondern um Himmelswillen bei Allem rund um die eigene Gesundheit immer „Experten“ zu Rate ziehen müsse.

Wer frei ist, VERTRAUT auf seine eigene innere Stimme und seine Intuition. Worauf denn sonst? Er oder sie ist für all solche Suggestionen damit wenig bis gar nicht anfällig. Das wiederum stellt eine erhebliche Gefahr für bestimmte Macht- und Kapitalinteressen dar. Und wird entsprechend vehement bekämpft und verunglimpft.

Aus meiner Sicht ist trotz des immensen Drucks, der derzeit aufgebaut wird, zu spüren, dass die Sehnsucht vieler Menschen nach echter Freiheit insgesamt zunimmt.

Nach echter Freiheit, die m.E. nur im Innen zu erlangen ist. Nach echter Freiheit, die deshalb weniger im Handeln zu suchen ist, als in der Fähigkeit zur Hingabe an das, was IST.

Echte Freiheit, wie ich sie meine, ist in unserer Welt (noch) eine Utopie. Solange wir unser Heil im Aktionismus im Außen suchen, werden wir weder Freiheit noch Frieden in dieser Welt wirklich hinbekommen. Denn beides beginnt im eigenen Innern. Und es ist harte Arbeit, wenigstens etwas von dieser Freiheit für sich zu erlangen. Aber ich glaube, es könnte sich lohnen.

„Gesundheit geht vor.“ Oder …???

Künstlerin: Dörte Müller

„Gesundheit geht vor.“ Das höre ich seit Monaten sehr oft. Es ist DIE Begründung für die Corona-Maßnahmen. Als grundsätzlich kritischer und v.a. als seit vielen Jahren chronisch (schwer) kranker Mensch bin ich mir da allerdings nicht ganz so sicher. Geht sie das?? Wessen Gesundheit? Und vor was geht sie?

Gerade habe ich mal wieder ein Buch ausgelesen, das davon handelte, wie man Krankheiten wie Demenz und insbesondere Alzheimer möglichst vermeiden oder zumindest hinauszögern kann. (Brant Cortright, Das Bessere Gehirn, in deutsch 2017 im Scorpio-Verlag erschienen.)

Man weiß inzwischen, dass das Gehirn prinzipiell lebenslang zur Neurogenese, also zur Neubildung von Hirnzellen, in der Lage ist. Man kennt Möglichkeiten, diese Neurogenese zu fördern. Und man weiß, was man vermeiden sollte, weil es den gegenteiligen Effekt hat.

Im Grunde ist es einfach, sagt der Autor: „Was will das Gehirn? Es will mit der Welt in Beziehung treten und seine Fähigkeiten nutzen, um sein Potential auszuschöpfen. Es will, dass es uns gut geht, dass wir lieben und unser Leben auf allen Ebenen genießen: Mit Körper, Herz, Geist und Bewusstsein. Warum sollten wir uns dem widersetzen?“ Tja, dachte ich, genau, warum sollten wir das tun?? Gesundheit geht schließlich vor … .

Was sollte man aus Sicht der Gehirngesundheit unbedingt vermeiden?

Isolation und Einsamkeit; Mangel an intellektueller Stimulation; mangelndes Gefühl von Sinnhaftigkeit; mangelnden Zugang zu spirituellen Praktiken bzw. Menschen.

Der Grund: Neurogenese braucht zwingend Stimulation, denn nur dann bleiben neu gebildete Hirnzellen bestehen. Wenn man ältere Menschen Isolation und Einsamkeit aussetzt, nimmt die Neurogenese zwingend ab. Und das ist kein vorübergehendes Phänomen. Mehrere Monate Isolation sind in jedem Alter extrem schädlich für das Gehirn und die Gesundheit. Bei alten Menschen richten sie nicht wieder gut zu machende Schäden an.

Geht Gesundheit vor, wenn wir Isolation und Einsamkeit gerade Älterer und auch kranker Menschen über Monate in erheblichem Maße fördern? Geradezu erzwingen?

Ein weiterer Hauptrisikofaktor ist chronischer Stress. Dieser fördert u.a. chronische Entzündungen, aber auch Depressionen, was sich beides negativ auf das Gehirn auswirkt.

Geht Gesundheit vor, wenn die unter dieser Überschrift ergriffenen Maßnahmen viele Menschen um ihre wirtschaftliche Existenz bangen lassen?? Wenn Maßnahmen, die strenge Kontrolle ihrer Einhaltung, und die Berichterstattung über Maßnahmen und Virus Angst und Stress verbreiten? Über Monate?? Wenn Mechanismen zum Stressabbau wie Sport, Tanzen, Kultur, menschliche Nähe im Gegenzug stark eingeschränkt bis nahezu unmöglich gemacht worden sind??

Wie anfällig das Gehirn eines Menschen für Stress ist, wird teilweise bereits im Mutterleib – oder noch davor – entschieden. Denn traumatisierte Mütter (und Väter) können sich nicht so um ihren Nachwuchs kümmern, wie dieser es gerade in den ersten zwei Lebensjahren für eine optimale Gehirnentwicklung bräuchte. Die für Angst zuständigen Gehirnregionen dieser Kinder sind von Beginn an sehr viel stärker ausgeprägt, als bei mit viel Liebe und Körperkontakt betreuten Babys. Ob sich das im späteren Leben jemals komplett ausgleichen lässt, ist offen.

Es ist davon auszugehen, dass auch ein großer Teil der in dieser Pandemie handelnden Personen in diesem Punkt eine schlechte Ausgangslage hat. Es ist die Generation, deren Eltern oder Großeltern durch den 2. Weltkrieg traumatisiert wurde. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum viele Entscheidungen in dieser Pandemie aus einem anscheinend eher negativen Menschen- und Weltbild heraus und nicht ganz so besonnen getroffen werden, wie ich es mir wünschen würde?

Gerade hörte ich einen Wissenschaftler im Radio stolz bemerken, dass er mit einer Studie festgestellt habe, dass Kinder und Jugendliche sich in der „Corona-Krise“ Sorgen machten um das Wohlergehen ihrer Eltern und Großeltern, und Angst hätten, diese wohlmöglich anzustecken. Das sei verantwortungsbewusst von der jungen Generation.

Ist es verantwortungsbewusst von den Erwachsenen, insbesondere von Wissenschaftler, auszublenden, was solche Ängste und Sorgen in Psyche und Gehirn von Kindern und Jugendlichen anrichten, auch langfristig? Und auch in Psyche und Gehirnen von Erwachsenen, insbesondere, wenn diese ohnehin anfällig sein sollten für Depressionen oder Angststörungen? Gesundheit geht vor…??

Was mich persönlich seit Monaten am meisten stört, sind gar nicht mal unbedingt die Maßnahmen an sich (jedenfalls nicht alle). Sondern die mit dem „Verkaufen“ dieser Maßnahmen einhergehende Bewusstseinsvermüllung.

Ich wünsche mir ein Programm, das es mir ermöglicht, zum Stichwort „Corona“ ausschließlich sachliche Informationen zu bekommen (Todesfälle im Vergleich zu anderen Erkrankungen und anderen Jahren um dieselbe Zeit; Intensivbettenbelegungen im Vergleich zu anderen Erkrankungen und Jahren im Herbst / Winter etc.) und sonst bitte nichts!
Ich will nicht „getröstet“ werden, weil – aufgrund der „unsichtbaren Bedrohung“ – „die Zeiten so schwer“ seien. Schon gar nicht von Leuten, die das, was für mich „diese Zeiten schwer“ macht, durch ihre eigenen Entscheidungen oder das „Promoten“ dieser Entscheidungen selbst herbei geführt haben und dies ständig weiter tun.

Ich lebe seit 30 Jahren mit teilweise starken Schmerzen (im Grunde nie wirklich schmerzfrei) und kontinuierlich schlimmer werdenden Bewegungseinschränkungen. Und dieses Gejammere über das „böse Virus, das so viel Schweres erzwingt“ nervt mich, – zumal ein Virus nichts erzwingen kann. Ich bin ein empathischer Mensch. Ich höre zu, wenn mir jemand erzählt, dass es ihm / ihr schlecht geht und nehme Anteil. Wenn mir aber in Nachrichtensendungen emotional rührselig aufbereitete Geschichten über Leute aufgezwungen werden, die Corona überstanden haben – und immer noch leiden, weil es so schlimm war… Dann reagiere ich aggressiv! Nicht gegenüber diesen Leuten, aber gegenüber den Journalist*innen, die deren Schicksal für ihre Zwecke missbrauchen.
Und ich will auch nicht täglich Zahlen zu Corona ohne jeden Zusammenhang und Bilder von einem beatmeten Menschen auf der Intensivstation vorgesetzt bekommen.
So etwas sind für mich keine journalistisch sachlich informativen Nachrichten, sondern Müll. Journalistische Quacksalberei mit dem einzigen Ziel, Menschen in ANGST zu halten. Gesundheit geht vor? Dass ich nicht lache … .

Von den „Corona-Maßnahmen“ selbst bin ich dabei an und für sich kaum betroffen. Ich bin aufgrund meiner Erkrankung, die sich dieses Jahr nochmal verschlimmert hat, inzwischen so stark bewegungseingeschränkt, dass ich das Haus wegen der damit für mich verbundenen Anstrengung ohnehin nur selten verlasse. Meinen Versuch, im Fitnessstudio dem Muskelverfall entgegen zu wirken, hatte ich schon vor dem 1. Lockdown nahezu aufgegeben. Danach komplett. Ich war noch nie eine große Arztgängerin, insofern stört es mich auch nicht, dass ich meine Hausärztin seit diesen „Hygiene-Maßnahmen“ nicht besuchen könnte. Denn ich müsste auf dem Flur anstehen und warten, bis es in der Praxis leer genug ist für alle Abstände. Ich kann nicht längere Zeit stehen. Und um den Block laufen ist für mich auch keine mögliche Option, wenn Sitzbänke Fehlanzeige oder (aus Abstandsgründen) gesperrt sind. Das wird Menschen, die Arztbesuche dringender bräuchten, als ich, möglicherweise nicht anders gehen. Ich kann auch nicht vor Läden anstehen und warten, bis es dort leer genug ist, damit ich rein darf. Macht nichts. Wir bekommen schon seit Jahren unsere Gemüsekiste vom Ökohof geliefert. Aber andere?

„Gesundheit geht vor.“

Was mir fehlt, sind meine Cafébesuche. Bisher hatte ich Wartezeiten zwischen Terminen in kleinen Cafés überbrückt. Dort gab es Stammkundschaft meist älterer Menschen. Einige freuten sich immer, wenn ich auftauchte, denn ich bin (trotz meiner chronischen Schmerzen) ein fröhlicher Mensch. Ihre Freude freute mich dann wiederum. Ob es diese Cafés noch gibt, weiß ich nicht. Ob es den 90-jährigen Stammgast noch gibt, für den sein täglicher Besuch dort DAS Highlight war, auch nicht. Er war bis auf seine Schwerhörigkeit körperlich und geistig sehr fit, hatte sicher keine Angst vor Corona und vor dem Tod ohnehin nicht. Aber er war sehr einsam seit dem Tod seiner Frau.

„Wir schützen die Alten.“ Tun wir das…???

Ich persönlich mag es ja sogar, dass die Adventszeit dieses Jahr besinnlicher wirkt. Menschen, die bisher allerdings hauptsächlich aktivistisch nach außen gerichtet gelebt haben (und das ist in unserer Zeit deutlich die Mehrheit), macht das erzwungene Aufsichzurückgeworfensein oft unruhig und aggressiv. Wenn das ohnehin schon unruhig aufgewühlte Bewusstsein dann noch täglich medial mit diesen Geschichten rund um Corona vollgemüllt wird, macht es das nicht besser.

Natürlich würde ich mich über diese Corona-Maßnahmen nicht ärgern, wenn ich den Eindruck hätte, dass damit die Zahl von Todesfällen und schweren Erkrankungen insgesamt gesenkt würde. Leider habe ich den Eindruck nicht. Die meisten Todesfälle treten in Pflegeheimen auf. In hoher Zahl während des Frühjahrs- und des Herbstlockdowns, also trotz (oder wegen?) dieser Maßnahmen. Realistischerweise wird man Infektionen in Pflegeheimen nicht völlig verhindern können. Und weitgehende Isolation macht alte Menschen nicht gerade weniger anfällig für Tod durch Covid-19 oder andere Erkrankungen. Es gibt einige Hinweise, dass man mit regelmäßigen Vitamin-D3-Gaben schwere Verläufe von Covid-19 in Pflegeheimen reduzieren oder gar verhindern könne. „Selbstverständlich“ wird diesen Hinweisen nicht nachgegangen bzw. sie werden klein geredet. Man könnte es zumindest versuchen (und mit Vitamin C zusätzlich) finde ich. Man tut es nicht. Gesundheit geht vor??

Die zugrunde liegenden und jetzt durch diese Maßnahmen so deutlich werdenden Probleme sind alle nicht neu. Es gab schon bisher erhebliche Unterschiede zwischen arm und reich, sowohl in Deutschland wie weltweit. Zwischen denen, die eine „gute Lobby“ hatten, und denen, die kaum gehört wurden. Zwischen denen, die profitieren und denen, zu deren Lasten dies geht. Die Schere ist durch die Corona-Maßnahmen eben nur nochmal deutlich weiter auseinander gegangen. Schon bisher waren die am Rand der Gesellschaft denen in der Mitte weitgehend gleichgültig. Die Hilfsangebote sind bedingt durch die Corona-Maßnahmen eben nur noch erheblich weniger geworden. Schon bisher war Alterseinsamkeit ein großes Problem, nicht nur in Pflegeheimen. Die Corona-Maßnahmen werfen nur ein Schlaglicht darauf.

Vielleicht ist das gar nicht so schlecht. Vieles wird einfach sichtbarer und damit vielleicht ein deutlicherer Anstoß zum Umdenken.

Alleinsein zu können, sich nach innen zu wenden – und das Alleinsein vielleicht sogar als All-Eins-Sein zu spüren, das muss man üben. Wer das kann, wird sich nicht isoliert fühlen. Vielleicht können diese Corona-Maßnahmen insofern sogar eine Chance sein?

Gesundheit und Wohlergehen gehen vor. Also: Radio, Fernsehen, Computer und Handy aus – und Meditieren :-)!

Ja, statt seit Monaten weltweit wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren, und sich von einem Virus oder vielmehr den rund um dieses Virus erzählten Geschichten hypnotisieren zu lassen (und wohlmöglich auf eine fragwürdige Impfung zu warten, um wieder am Leben teilnehmen „zu dürfen“), könnten wir aus meiner Sicht Sinnvolleres tun. Denn ich bin überzeugt:

TIEF IM INNERN WISSEN WIR MENSCHEN ES LÄNGST BESSER!

Corona: Gesprächsangebot einer Andersdenkenden

Künstlerin: Dörte Müller

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Versuch, für mich die Hintergründe und Ursachen der sehr verschiedenen Bewertungen des Umgangs mit Corona zu beleuchten und zu verstehen. Ich hoffe, damit auch zum Verständnis meiner Sicht bei anderen beizutragen. Ich hole dabei etwas weiter aus, als man das bei dem Stichwort „Corona“ gewohnt ist und beschreibe verschiedene Stränge, die hier für mich eine Rolle spielen. Es ist meine Sicht und selbstverständlich muss niemand meine Bewertung und Wahrnehmung teilen. Wer bei dem Stichwort „Corona“ mit starken Ängsten oder sonstigen erheblichen Emotionen reagiert, sollte den Beitrag eher nicht lesen. Ich möchte niemanden verärgern. Mein Ziel ist im Gegenteil, mehr Verständnis zu schaffen. Über konstruktive Kommentare freue ich mich.

Die Bibel, Darwin und das Unterbewusstsein

„Macht euch die Erde untertan!“ Ich weiß noch, dass ich völlig entsetzt war, als vor vielen Jahren die Kanzlerin in einem Interview – gefragt nach ihrem Lieblingszitat aus der Bibel – diesen Satz nannte. Vielleicht war das für sie eine Möglichkeit, Christentum und Naturwissenschaft für sich zu verbinden. Ich weiß es nicht. Aber ich muss in letzter Zeit öfter daran denken, weil ich mich ja seit etlichen Monaten frage, warum die Corona-Politik so läuft, wie sie läuft. Inzwischen glaube ich, auch durch diese Blogs hier, das besser verstanden zu haben.

Ich stelle immer wieder fest, dass der überwiegende Anteil aller Menschen – zumindest in den Industrienationen – die Natur als etwas grundsätzlich Feindliches betrachtet. Auch mir ist das keineswegs fremd. So habe ich z.B. (eine mir unverständliche) Angst, von Tieren „angefallen“ zu werden; und eine Nacht alleine im Wald wäre mir unmöglich.

Wilde Natur scheint in dem Unterbewusstsein fast aller etwas Bedrohliches zu haben. Selbst bei Naturschützer*innen ist oft – zumindest unterschwellig – die Vorstellung da, die Natur einfach „machen zu lassen“, gehe nicht. Der Mensch könne es in jedem Fall besser. Und wenn der Mensch nicht eingreife, würde das verheerende Auswirkungen haben.

Entsprechend ist die als normal geltende Sicht auf Bakterien, Viren oder Parasiten, dass es sich um ganz widerliche „Waffen“ der Natur handele. Einen solchen „Angriff“ müssen wir selbstverständlich mit Gegenangriffen bekämpfen, um als Spezies zu überleben. Dass diese „Waffen“ der Natur für uns nicht unmittelbar sichtbar sind, macht sie noch heimtückischer.

Ich persönlich habe vor Viren und Bakterien relativ wenig Angst. Das dürfte in erster Linie der Tatsache zu verdanken sein, dass meine Mutter keine Angst davor hatte. Mir wurde eine entsprechende Angst daher nie, auch nicht unterschwellig, anerzogen.

Hinzu kommt aber, dass ich immer schon auch eine andere Stimme in mir gehabt habe. Die Stimme, die die Theorien Darwins bereits als Kind unlogisch fand. Die Stimme, die mir sagt „du bist ein Teil der Natur, und nicht GETRENNT von dieser„. Die Stimme, die dankbar ist für all wundervollen Gaben der Natur, und traurig, dass Menschen diese Gaben so wenig würdigen und stattdessen so oft zerstören. Weil sie meinen, die Erde wäre ihr „Untertan“.

Und diese Stimme wird lauter, je älter ich werde.

Das Gefühl der Trennung von der (als tendenziell böse wahrgenommenen) Natur ist aus meiner Sicht wesentlich ein Erbe der großen patriarchalischen Religionen und deshalb so verbreitet und auch in meinem Unterbewusstsein verankert. Darwin hat diese Religionen im Grunde durch einen neuen Mythos ersetzt und seine Ideen kamen (und kommen) bestimmten Interessen entgegen. Das macht seine Theorien vermutlich so langlebig. Sie wurden interpretiert als „survival of the fittest“, dienten der Rechtfertigung des „Rechts des Stärkeren“ und der Idee, dass es in dieser Welt zuvörderst um Konkurrenz und nicht um Kooperation geht. All das passte (und passt) in eine kapitalistische Welt.

Inzwischen gibt es zu meiner Freude jede Menge Bücher und Filme, die auf der Grundlage entsprechender Forschung, zeigen, dass in der Natur Kooperation evolutionär der wichtigere Faktor zu sein scheint. Und auch entsprechend verbreitet ist. Wir nur bisher zu selten den Blick dorthin gerichtet haben. Auch der Mensch ist ja, wie man inzwischen weiß, ein komplexes Kooperationssystem, das mehr Bakterien und sonstige Mikroorganismen beherbergt, als „eigene“ Zellen. Und ohne Bakterien auch gar nicht lebensfähig wäre.

Weil wir aber wissen, dass Bakterien auch krank machen können, sind wir ihnen gegenüber nicht etwa dankbar, sondern pauschal negativ eingestellt. Dabei ist bekannt, dass nicht ein Bakterium (oder Virus), sondern die Umgebung, die wir ihm bieten, bestimmt, ob (und wie sehr) es uns „krank macht“ oder nicht.

Aus meiner Sicht wäre es deshalb unbedingt sinnvoll, nicht ein Bakterium (oder Virus) zu „bekämpfen“, sondern für eine der Gesundheit förderliche Umgebung zu sorgen. Immer und überall. Aus meiner Sicht wäre es der Menschheit dienlich, den Fokus nicht auf das „gegen“, sondern auf das „mit“ zu legen. Mit der Natur. Und nicht mit riesigem Aufwand dagegen. Auch bei Corona.

Aus der gängigen Weltsicht heraus, befindet sich der Mensch in einem ständigen Überlebenskampf sowohl untereinander wie mit der Natur. Den Kampf mit der Natur hat er bisher nur deshalb überstanden, weil er dieser Natur kraft seiner Geistesgaben (wo auch immer die bei einem „Zufallsprodukt“ herkommen…;-)) überlegen sei. Das Virus ist nach dieser Wahrnehmung ein bedrohlicher Angriff aus der unberechenbaren und tendenziell feindlichen Natur, den man unbedingt „unter Kontrolle bekommen“ müsse.

Meine Sicht, wonach es eine Illusion ist, dass man ein Virus „unter Kontrolle bekommen“ könne, sondern mit ihm leben müsse, macht deshalb Angst. Das verstehe ich jetzt besser. Und auch, warum es der Politik in dieser Situation so schwer fällt, Hilflosigkeit und Ratlosigkeit zuzugeben. Das Gefühl von „Kontrollverlust“ weckt bei vielen Urängste. Die Illusion von Kontrolle ist bei den meisten von uns in fast jedem Lebensbereich erstaunlich ausgeprägt. Und ich verstehe, dass es beängstigend ist, wenn diese Illusion zerstört wird.

Mein Wunsch, statt einen Virus „zu bekämpfen“, den Fokus der Maßnahmen darauf zu legen, das Immunsystem des potentiellen „Wirts“ und die Natur zu stärken (indem man in diese weniger eingreift), das hieße wohl quasi „Kapitulation vor dem Feind“: Anzuerkennen, dass wir ein Teil der Natur sind, und es ein Irrweg sein könnte, sich die „Erde untertan zu machen“, weil der Mensch damit auf längere Sicht seine eigenen Lebensgrundlagen zerstört. Das wäre nicht einfach nur eine andere Corona-Politik, das wäre Revolution. Denn es wäre genau das Gegenteil von allem, was wir jetzt tun.

Keine Maßnahmen „gegen“ das Virus, sondern stattdessen Maßnahmen FÜR das Leben zu ergreifen, ist in der gängigen darwinistischen Weltsicht keine Option. Das wird mir inzwischen klar. Auch, dass die überwiegende Zahl der Menschen Maßnahmen einfordert, weil sie ihnen ein Gefühl der Sicherheit in einer als bedrohlich empfundenen Lage geben. Sie WOLLEN, dass der Staat, dass die Regierenden für sie „sorgen“. Und während ich sowohl die Masken, als auch die Schließung von Kulturstätten, die Verhinderung von Berufsausübung in vielen Branchen, von Tourismus, von Feiern (im Freien; gegen ein Feuerwerksverbot hätte ich allerdings nichts ;-)) oder Präsenzseminaren, das Schließen von Sportstätten, Cafés, usw. als „gegen das Leben“ empfinde – und damit als kontraproduktiv, sehen sie sie als wichtige Maßnahmen „gegen das Virus“. Und die Lage als so gefährlich, dass man keine Zeit verlieren dürfe, indem man erst lange das Für und Wider abwägt.

Die Haltung gegenüber „Autoritäten“

Viele suchen in dieser von ihnen als sehr beängstigend empfundenen Situation einer unsichtbaren Bedrohung, die jederzeit „zuschlagen“ kann, nach Leitlinien und Halt. Sie sind daher dankbar, wenn es „Expert*innen“ gibt, die diesem Wunsch nach Leitlinien nachkommen, und Regierende, die sich sicher zu sein scheinen, welchen „Expert*innen“ man vertrauen kann und welchen nicht.

Dass man seinen eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen nicht vertrauen dürfe, sondern „Expertenwissen“ höher zu schätzen habe, ist in unserer Gesellschaft ohnehin Konsens.

Mir allerdings kommt eine solche Sichtweise so vor, als wäre ich einer Kirche gelandet, die von mir verlangt, das „überlegene Wissen ihrer Priester“ unhinterfragt zu akzeptieren. Und auch die Bewertung ohne wenn und aber zu akzeptieren, welche Priester*innen die „Wahrheit“ verkünden, und welche „Sektenführer*innen“ seien, die man meiden müsse.

Nur, ich mag das nicht einfach so akzeptieren. Viele Menschen finden es normal und selbstverständlich, „Obrigkeiten“ und „Autoritäten“ bedingungslos zu vertrauen. Andere sind da aus biografischen oder sonstigen Gründen weitaus kritischer. Bei mir ist es im Wesentlichen meine langjährige Beschäftigung mit Medizin. Bei der ich immer wieder darauf gestoßen bin, wie sehr hier finanzielle Interessen eine Rolle spielen, wie oft Verflechtungen und Interessen das Handeln bestimmen, und nicht der Leitsatz des Gemeinwohls. Das hat nichts damit zu tun, dass die Handelnden schlechte Menschen sind, sondern mit dem Bezahlungssystem in der Gesundheitspolitik und dem erheblichen Einfluss der Pharmaindustrie auf diesem Gebiet. Daher ist es für mich normal, mir medizinische Ratschläge immer auch unter diesem Gesichtspunkt anzuschauen und mir in jedem Fall verschiedene Meinungen und Experten anzuhören.

Ich vertraue nicht bedingungslos und entsprechend empfinde ich es als anmaßend und bevormundend, wenn Regierende sich wie „Eltern“ gerieren, die tief in mein Leben eingreifen und mir (notfalls mit Zwangsmitteln) sagen, was ich zu tun und zu lassen habe, mit der Begründung, dies sei „alternativlos“. Insbesondere dann, wenn sie behaupten, mich und alle anderen damit vor einer Gefahr schützen zu wollen, die ich als medial aufgebauscht und in Teilen konstruiert empfinde. (Dass ich das so empfinde, liegt natürlich auch an meiner grundsätzlich kritischen Haltung zu „Obrigkeit“.) Dann läuten bei mir Alarmglocken. Während andere diesen erzwungenen Schutz als fürsorglich ansehen und mich als „verantwortungslos“. Und vielleicht sehe ich mich hier auch tatsächlich zu wenig in der Verantwortung für andere.

Natürlich bin ich hier zudem auch inkonsistent. Denn auf anderen Gebieten hätte ich durchaus gerne mehr staatliche Eingriffe: Zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, damit dieser Planet auch künftig lebenswert bleibt. Nicht Eingriffe in das Leben Einzelner, sondern (weltweite) Vorgaben an die Wirtschaft, diesen Planeten nicht zu zerstören. Notfalls finanziell abgefederte Vorgaben. Corona zeigt für mich, hier geht Einiges, wenn man es denn politisch will.

Die Frage der Spiritualität

Hinzu kommt, dass die meisten Menschen (Darwin folgend) an eine zufällige Evolution glauben. Aus meiner Sicht tun sie das nicht, weil dies irgendwie wahrscheinlich wäre (das sich etwas so Komplexes, wie ein Mensch „zufällig“ gebildet hat, ist mathematisch unmöglich), sondern weil ihnen alles andere zu sehr nach den Religionen klingt. Und die hatten sie als aufgeklärte Menschen hinter sich zu lassen geglaubt. Die heutige Wissenschaft definiert sich geradezu aus dieser Abgrenzung heraus. Das hat Folgen für die Sicht auf das eigene Leben, auf den Tod und auch auf diese Welt, der man damit natürlich nicht trauen kann. Und es hat Folgen dahingehend, dass man die eigentlichen Fragen des Lebens nicht oder kaum erforscht, sondern sich auf die messbare Materie fokussiert, obwohl diese in unserem Universum eine geringe Rolle spielt.

Menschen wie ich, die sich und die Welt nicht als reine Zufallsprodukte ansehen, folgen offensichtlich einer Weltsicht, die so etwas wie Spiritualität zulässt und einbezieht. DAS aber will man in weiten Teilen von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft unter gar keinen Umständen. Die scharfe Abgrenzung zu „Esoterik“ ist für viele Wissenschaftler*innen Grundbedingung der Wissenschaftlichkeit. Also werden Menschen wie ich zu „esoterischen Spinnern“. Weil man uns als genau solche sieht. Wir weichen ab von einem langjährigen Konsens. Dass es auch mehr und mehr Wissenschaftler*innen gibt, insbesondere solche, die sich mit Quantenphysik beschäftigen, die diese Abgrenzung für veraltet halten, macht es aus der Sicht der Konservativen in der Wissenschaft nicht besser, vielleicht sogar eher noch schlimmer.

Denn in der gängigen Weltsicht gilt „Abgrenzung“ als positiv. Sie sieht es deshalb als normal und sogar als wichtig an, sich auch von Menschen abzugrenzen. Von Menschen mit „falschen“ Meinungen. In der spirituelleren Weltsicht hingegen gilt Trennung tendenziell als Illusion und das ständige Abgrenzen und gegenseitige Bekämpfen und Bekriegen als Irrweg.

Schuldzuweisungen

Das führt zu dem Punkt, der mir an der Corona-Geschichte überhaupt nicht gefällt: Durch das Narrativ, wir könnten das Virus „unter Kontrolle bekommen“, entsteht eine Art Zwang, Schuldige zu suchen, warum das denn immer noch nicht geklappt hat mit der Kontrolle. Ob „Maskenverweigerer“, die angeblich „den Tod anderer in Kauf nehmen“ oder „menschliches Versagen“ bei Ausbrüchen in Pflegeheimen, das „es nicht geben dürfe“. Gerade auch Politiker*innen sind hier mit „Schuldzuweisungen“ alles andere als zimperlich.

Dass nach den bisherigen Großdemonstrationen ohne Maske die Infektionszahlen nie signifikant stiegen, will niemand wissen. Dass man mit Schuldzuweisungen in Pflegeheimen nicht nur Menschen beleidigt, die sich meist aufopferungsvoll um andere gekümmert haben, sondern auch noch Gefahr läuft, dass Infektionen aus Angst vor Strafe und Stigmatisierung wohlmöglich verschwiegen werden, auch nicht.

„Schuldige“ zu haben, beruhigt die Menschen anscheinend. Es eröffnet die Möglichkeit, alles wäre „gut“, gebe es nur nicht diese Querulanten. Damit dürfen diese ihre andere Meinung auch selbstverständlich nicht sozial ungestraft verbreiten. Wer das tut, läuft Gefahr, ausgegrenzt und seiner Karriere und Freundschaften beraubt zu werden, denn er oder sie wird damit zu den „Schuldigen“ gezählt (vgl. zu diesem Punkt auch meinen kleinen Beitrag „Meinungsfreiheit…“).

Natürlich stört mich dieses „Schuldige“ suchen der anderen Seite genauso. Plakate mit Drosten, Gates oder sonstigen in Sträflingskleidung finde ich ebenso daneben, wie die Bezeichnung von Politiker*innen und Journalist*innen als „Verbrecher“.

Und ich glaube auch nicht, dass die verbreitete Hoffnung auf die „erlösende“ Impfung als Folge einer „Verschwörung“ einer Elite oder als Versuch, eine „Diktatur“ zu errichten, zu bewerten ist. (Meine Haltung zum Impfen allgemein siehe „Ein kleiner Pieks…“)

Das politische Handeln folgt vermutlich schlicht und einfach einer Weltsicht, die ich persönlich für veraltet halte. Und die aus meiner Sicht deutlich mehr den Interessen des globalen Kapitals, als denen der Menschen dient. Die aber die Weltsicht ist, der derzeit noch der weit überwiegende Teil der Menschen zu folgen scheint.

Ich bin überzeugt, dass sich das ändern wird. Dass wir uns derzeit in einer Phase des Übergangs befinden, die vielleicht auch dazu führt, dass gerade besonders hart gekämpft wird um Deutungshoheiten. Wenn langjährige „Gewissheiten“ plötzlich gar nicht mehr „gewiss“ erscheinen, wächst logischerweise die Unsicherheit. Einige versuchen, sich das zunutze zu machen, andere haben einfach Angst. Und wissen nicht mehr, was sie glauben sollen. Und ich persönlich habe mit dem Wort „sollen“ ein Problem … .

P.S.: Mein Lieblingszitat aus der Bibel ist übrigens „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“.

abc-Etüden 47.48.20; Wasser

Wasser ist für mich ein ganz besonderes Element. Das Element, aus dem das Leben kommt; das wir zum Leben zwingend benötigen; aus dem unsere Körper zum größten Teil bestehen.

Wasser, von uns Menschen oft vergeudet, verschmutzt, vergiftet, seiner Lebendigkeit beraubt. Wasser-Quellen, Lebenselixiere, von der Natur uns allen zur Verfügung gestellt – von Großkonzernen als ihr Eigentum angesehen, das kostbare Nass mit Süßungsmitteln und Farbstoffen verschandelnd und teuer verkaufend.

Ob Masaru Emoto mit seinen Wasserkristallen, Ulrich Warnke mit seinem „Bionischen Wasser“, den Wasserforscher Gerald Pollack, ich habe sie alle gelesen und noch in vielen weiteren Büchern zum Thema „Wasser“ gestöbert.

Wasser, das sich in fast jeder Hinsicht anders verhält, als man es physikalisch „erwarten“ würde. Wasser, über das als Ganzes ganz erstaunlich wenig bekannt ist. Wasser, über dessen Gedächtnis man immer noch streitet. Wasser, das in unserm Körper wohl größtenteils „Oberflächenwasser“ ist, H3O2, und damit geladen. Wasser, das Energie aus seiner Umgebung aufzunehmen scheint. Wasser, das nahezu nie „nur“ Wasser ist, weil es alles Wasserlösliche integriert.

Wasser, dessen Qualität in unserem Körper (und auf diesem Planeten) vielleicht der Schlüssel zu Gesundheit oder Krankheit ist? Wow! Faszinierend!

Etwas griesgrämig rufe ich mir in Erinnerung, das all das in der „Wissenschaft“ noch lange nicht „Mainstream“ ist.

Müsste zu diesem für diese Welt so unglaublich wichtigen einzigartigen Element nicht viel mehr Forschung betrieben werden? Müsste es nicht DAS Forschungsthema sein?! Es MÜSSTE, finde ich!

Aber es ist nicht lukrativ, gilt als „esoterisch“, also „igitt“. Die Ergebnisse würden vermutlich vielen IHR lukratives Geschäft verhageln. Wasser kann aus meiner Sicht „Wunder“ wirken, die bei näherem Hinsehen, vielleicht gar keine „Wunder“ sind. Und mir erscheint es leider kein Wunder, dass entsprechende Forschung genau deswegen so gerne mit dem Etikett der „Esoterik“ versehen und damit zum „Tabu“ erklärt wird.

Aber Wasser kann bekanntlich den härtesten Widerstand überwinden. …

Dank an Christiane für die Schreibeinladung ( Schreibeinladung für die Textwochen 47.48.20 | Wortspende von Café Weltenall | Irgendwas ist immer (wordpress.com) ) und an Ulli von Café Weltenall für die Wortspende!

Haltung zeigen

Künstlerin: Dörte Müller

Schon seit einigen Jahren fällt mir auf, wie oft es allenthalben heißt, man müsse „Haltung zeigen gegen …“. Ich bin dann immer ganz unglücklich. Nicht wegen der „Haltung“, sondern wegen des Wortes „gegen“.

Es gilt als tugendhaft, „Haltung zu zeigen gegen“ Menschen, die einem zu „rechts“, zu „links“, zu „islamisch“ (islamistisch) oder sonst irgendwie „extremistisch“ vorkommen. „Haltung“. „Klare Kante.“ Dem Menschen „mutig“ sagen, was man von ihm oder ihr hält. Das wird gefeiert. Ein Held, wer sich das traut!

Ich bin bei Heldentum immer etwas skeptisch. Und oft genug erscheint es mir nicht einmal besonders heldenhaft, wenn ich – sicher in der Mehrheitsmeinung eingebettet – einer „Randgruppe“ sage, was ich von ihr halte, so als Mensch. Dann wirkt das auf mich nicht mutig, sondern irgendwie billig. So, als käme es mir mehr auf die Anerkennung der anderen an, als darauf, etwas „Gutes“ zu bewirken. Welche Absicht steht hinter dem „Haltung zeigen“? Das ist für mich die Frage. Was will man erreichen?

Ich frage mich das deshalb, weil das „Haltung zeigen“ nach meiner Wahrnehmung oft so erfolgt, dass dem Menschen aus der „Randgruppe“ gesagt oder bedeutet wird: „Du bist böse. Das, was du denkst, darfst du nicht denken. Wir wollen dich nicht.“

Mit welcher Erwartung sagt man das? Erwartet man, dass dieser Mensch dann reumütig nickt und antwortet „Danke für den Hinweis. Ich werde an mir arbeiten.“?

Ich fürchte, das widerspräche allen psychologischen Erfahrungen. Irgendwie erscheint es mir deutlich wahrscheinlicher, dass dieser Mensch wütend wird, sich unverstanden fühlt, seinerseits nun auch erst recht „Haltung zeigt“ und sich weiter radikalisiert. Was hat man dann durch die „Haltung“ gewonnen? Außer vielleicht, dass man sich gut und mutig fühlt, weil man sich getraut hat, dem anderen zu sagen, dass man ihn nicht mag und sein Verhalten „nicht toleriert“? Im Zweifel hat man damit erreicht, dass sich die Fronten weiter verhärten. Und dass man genau das verstärkt hat, was man eigentlich „weg haben“ wollte. (Statt den eigenen Anteil an der Situation wahrzunehmen, beschweren sich die „Haltung Zeigenden“ dann leider oft nur über die „Aggressivität“ der anderen Seite. Und sehen sich nun natürlich erst recht berechtigt oder gar in der Pflicht „Haltung zu zeigen“. Die Spirale dreht sich … .)

Können wir nicht stattdessen vielleicht besser „Haltung für“ etwas zeigen? Für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe? Für gegenseitiges Verständnis?

Das bedingt ein offenes Ohr, auch gegenüber Menschen, deren Meinung man zunächst völlig daneben findet. Während es vielleicht manchmal mutig ist, Haltung „gegen“ jemanden zu zeigen, erscheint es mir wahrhaft groß und schwierig und auch mutig, Haltung für positive Werte zu zeigen, wenn das Gegenüber einem genau das nicht gerade leicht zu machen scheint.

Sich über „Deppen“ aufzuregen, ist einfach. Das kann jede*r. Aber wer kann oder will dem betreffenden „Deppen“ schon wirklich zuhören? Ihn als „Mensch“ betrachten, auch dann, wenn dieser Mensch vielleicht gerade eine These von sich gegeben hat, bei der sich einem der eigene Mageninhalt umdreht? Aber vielleicht hat sich dieser Mensch ja auch einfach nur ungeschickt ausgedrückt? Vielleicht habe ICH etwas in seine oder ihre Meinungsäußerung hineininterpretiert, was dieser Mensch überhaupt nicht mit seiner Äußerung meinte?

ZUHÖREN. Gefühle wahrnehmen und eigene Gefühle äußern. Aus meiner Sicht scheint das der einzige Weg zu sein, wenn man als Gesellschaft Radikalisierung und Extremismus „bekämpfen“ will. [Ich verstehe unter „Extremisten“ Menschen, die so in eine Idee bzw. Ideologie verfangen sind, dass sie meinen, sie täten etwas „Gutes“, wenn sie andere Menschen um dieser Ideologie wegen verletzen oder gar töten wollen.] Zuhören und versuchen, zu verstehen. Mit „klarer Kante“ und Stigmatisierung hingegen befördert man meines Erachtens bei der betreffenden Person oft genug genau die Gefühle, die überhaupt erst zu ihrer Radikalisierung geführt haben. Gefühle wie Wertlosigkeit. Außenseiter sein. Sich nicht gesehen fühlen. Sich von einer Mehrheit unterdrückt fühlen. Seiner Würde oder Ehre beraubt fühlen. Sich chancenlos fühlen.

Solche Gefühle machen anfällig für das Anwerben durch radikale Gruppierungen, die die Anerkennung zu bieten scheinen, die die Mehrheitsgesellschaft verweigert. Natürlich sind die Umstände, warum jemand in die Fänge einer solchen Gruppierung gerät, immer komplex. Aber ich persönlich glaube, „klare Kante“ ist häufig die schlechteste aller Möglichkeiten für die Mehrheitsgesellschaft, damit umzugehen. Insbesondere, wenn es um Personen geht, deren Radikalisierung sich vielleicht noch nicht total verfestigt hatte.

Im Großen (bei „echten“ „Extremisten“) wie im Kleinen (bei gerne so genannten „Maskenverweigerern“, die erstaunlich vielen Menschen als neue „Extremisten“ gelten) bin ich der Meinung: Die meisten Menschen sind bunt und haben viele unterschiedliche Facetten und Motivationen. Ihnen EIN Label anzukleben, das einem dann ermöglicht, diesen Menschen mit „gutem moralischen Gewissen“ zu verurteilen, heißt aus meiner Sicht, sich die Sache ziemlich zu vereinfachen, sie manchmal vielleicht sogar auch zu verdrehen. Ohne damit etwas zu gewinnen, wenn man als Mehrheitsgesellschaft tatsächlich an der Zunahme „positiver“ Werte interessiert sein sollte. Andere zu verurteilen, weil sie bestimmte Dinge anders sehen, anders bewerten, als man selbst. Das spricht aus meiner Sicht selten dafür, dass man als (Ver-)Urteilende*r ein moralisch besserer Mensch ist.

Dieses gegenseitige Nichtzuhören, das man jeweils dem oder der anderen vorwirft. Meist voller Empörung – und ohne zu merken, wie wenig man diesem oder dieser gerade selber zugehört hat. Jeweils gefangen im eigenen Bunker. Das ist derzeit sehr in. Und längst nicht nur gegenüber „Extremisten“.

Spricht das wenigstens dafür, dass man sich seiner Sache sehr sicher ist? Zum Beispiel, weil man sich in der Mehrheit befindet? Oder spricht es nicht vielleicht sogar eher dafür, dass man sich seiner Sache überhaupt nicht sicher ist? Und genau deshalb – obwohl man sich in der Mehrheit befindet – Widerspruch, andere Ansichten, nicht dulden mag und kann? Weil man befürchtet, diese Mehrheit sonst möglicherweise zu verlieren?

Ich weiß es nicht. Aber immer, wenn ein Politiker sagt, man müsse als Mehrheitsgesellschaft „Haltung zeigen gegen …“ beschleicht mich ein ungutes Gefühl.

abc-Etüden; Textwochen 47.48.20; Weisheit

Wie jeden Morgen machte sie sich auf, um in der geheimnisvollen Bibliothek des kleinen alten Klosters zu stöbern. Seit diese öffentlich zugänglich war, war sie hier zu finden. Immer auf der Suche nach Erkenntnis. Wo konnte sie näher dran sein als hier? Texte lesend, die heilige Männer vor langer Zeit aufgeschrieben hatten… . Voller Ehrfurcht.

Aber als sie heute Morgen das Kloster betreten wollte, war wie aus dem Nichts plötzlich ein alterslos erscheinender merkwürdig gekleideter barfüßiger Mann vor ihr aufgetaucht. „Möchtest du die Quelle der Weisheit und Erkenntnis finden?“ hatte er sie gefragt. Und dann hatte er sie mitgenommen. Nicht in das Kloster, sondern in den nahen Wald.

Inzwischen fragte sie sich, warum sie ihm so naiv gefolgt war. Immer dichter wurde das Gestrüpp, durch das er sie führte. Ihm schien das nichts auszumachen. Aber sie fühlte sich von den Zweigen geschlagen, blieb an Dornen hängen und bekam Angst vor Zeckenbissen. Sollte es Zecken nicht gerade in solch einer Umgebung zahlreich geben? Und wer weiß, was noch?! Sie wurde griesgrämig und wollte umkehren. Aber irgendwie schien es kein Zurück mehr zu geben. Was machte sie hier bloß? All ihre Freundinnen würden sie für verrückt erklären.

„Wie heißt du?“ fragte sie den Mann. „Menschen haben mir verschiedene Namen gegeben, je nach Zeitalter und Kultur.“ antwortete er und half ihr liebevoll durch das Gestrüpp. „???“

Und dann waren sie plötzlich angekommen. Wasser plätscherte sanft aus einem Felsvorsprung und ergoss sich in einen tiefblauen klaren See. Wunderschön sah die Szene aus und es duftete, wie nur ganz reines Wasser duftet. „Das ist die Quelle der Weisheit?“ fragte sie staunend und zugleich ungläubig. „Blick in den See, dann siehst du die Quelle.“ antwortete er. Sie sah hinein, konnte aber nichts anderes erkennen, als ihr eigenes Spiegelbild.

Fragend blickte sie auf. Doch er war verschwunden.

Mit herzlichem Dank an Christiane (https://365tageasatzaday.wordpress.com/2020/11/15/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-47-48-20-wortspende-von-cafe-weltenall/) für die Schreibeinladung und an Café Weltenall für die Wortspende!

abc-Etüde; Textwochen 47.48.20

Ich stöbere in alten Erinnerungen und spüre den Schmerz. 
Fühle die Quelle der Trauer – und mir schmerzt das Herz. 

Warum habe ich ihr nicht mehr Dankbarkeit und Liebe gegeben?
Damals, als sie noch weilte in diesem Leben?

Warum war ich so oft griesgrämig und urteilte hart? 
Fühlte mich nicht ausreichend geliebt, war wenig zart?

Habe ihr heimlich Vorwürfe gemacht
und dabei doch nur an mich gedacht?

Ihr Bemühen gar nicht gesehen? 
Nicht wirklich versucht, sie zu verstehen?

Ich konnte nicht anders. Das weiß ich genau. 
Bin weder Übermensch noch Überfrau.

Was geschehen ist, ist geschehen. 
Und doch fällt es mir so schwer, es einzusehen. 

Es ist nicht meine Schuld, ich konnte nichts dafür. 
Warum nur klopfen diese Schuldgefühle an meine Tür? 

Ich will sie nicht. Ich weiß, dass sie unberechtigt sind:
Sie kommen von meinem – sich zu oft schuldig fühlenden – inneren Kind.

Dank wie immer an Christiane für die Schreibeinladung (https://wordpress.com/read/feeds/23737740/posts/3023061134) und an Cafe Weltenall für die Wortspende!