Die neue Medizin

gefertigt von Dörte Müller

Seit fast 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema „neue“ (oder auch „uralte“) Medizin: Mit Fragen, wie alles mit allem zusammenhängt. Wie die verschiedenen körperlichen Systeme zusammenwirken. Wie Bewusstsein / Unterbewusstsein sich auf körperliche Gesundheit auswirken. Was Energien, und was Emotionen und Gedanken mit Gesundheit zu tun haben.

Ich habe unzählige Bücher und Aufsätze über all diese Themen gelesen. „Moderne“ neurowissenschaftliche Forschung und Bewusstseinsforschung interessieren mich dabei ebenso wie uralte Praktiken und Gesundheitssysteme.

So war ich recht froh, dass (hauptsächlich aus den USA kommend) in den letzten Jahren auch in Deutschland doch auch einiges davon „angekommen“ zu sein schien, sogar in der „Mainstream-Medizin“: Meditation. Verschiedenste Techniken zur Stressreduktion. Der Stellenwert von Bewegung. Von geselligem Beisammensein mit anderen. Von Dankbarkeit, Mitgefühl und Vergebung. Von menschlicher Berührung.
Von gesunder Ernährung. All das nahm spürbar zu.

In Krankenhäusern kann man davon zwar nach wie vor nicht allzu viel bemerken. Aber immerhin, es gibt inzwischen Lehrstühle für Psychoneuroimmunologie. 😊

Das Verständnis, wie sehr alles mit allem zusammenhängt, hatte offensichtlich zugenommen. Die Einsicht, dass man Psyche und Körper nicht getrennt betrachten kann, wenn es um Fragen der Gesundheit geht, schien mittlerweile fast schon „normal“.

Das Potential war allerdings lange noch nicht ausgeschöpft, fand ich. Ein Beispiel:
In dem von mir schon einmal erwähnten Buch „Geheilt“ von Jeffrey Rediger stellt dieser auf der Grundlage von 17 Jahren Forschung dar, was aus seiner Sicht die entscheidenden Faktoren sind, wenn Menschen mit als „unheilbar“ geltenden Erkrankungen diese entgegen aller Prognosen überwinden.
Der Autor ging bei seinen Recherchen sehr streng vor:
Er befasste sich ausschließlich mit Menschen, deren Diagnose zweifelsfrei feststand. Und nur mit Erkrankungen, bei denen Spontanremissionen medizinisch als „unmöglich“ galten.
Dabei identifizierte er, dass v.a. zwei Faktoren wesentlich waren für den Heilerfolg:

Erstens: Die Betroffenen haben die Verantwortung für ihre Gesundheit selbst übernommen. Also nicht einfach einen Arzt „machen“ lassen, sondern sich selbst gekümmert. Ernährungsumstellung, Stressreduktion, das Loslassen vermeintlicher „Verantwortung“ für andere. All das konnten Wege dafür sein.

Und zweitens: Die Betroffenen haben einen (neuen) Sinn in ihrem Leben gesehen.
Dabei haben sie den Tod nicht so sehr als Feind wahrgenommen, sondern das ihnen noch verbleibende Leben als Geschenk. Ein Geschenk, das sie bestmöglich nutzen wollten.

Sie hatten eine Diagnose erhalten, die alles, was ihnen bis dahin unglaublich wichtig erschienen war, plötzlich bedeutungslos werden ließ. Statt sich aber entmutigen zu lassen, „nutzten“ sie den Schock der Diagnose, um Weichen in ihrem Leben neu zu stellen. Sie wollten ihren vermeintlich letzten Lebensmonaten so viel Lebensqualität geben, wie nur möglich. Die Qualität des Lebens wurde für sie viel wichtiger als die noch verbleibende Quantität. Und irgendwie schafften sie es dabei, dass die Erkrankung nebensächlich wurde. Wohl genau dadurch verschwand diese, war nach einigen Jahren oft sogar gar nicht mehr nachweisbar (bei Menschen, deren Lebenszeitprognose von den Ärzten bei der Diagnose auf wenige Monate angegeben worden war).

Eigenverantwortung und Sinn im Leben / Lebensqualität.
Das waren also die Faktoren, die jeder Chemotherapie weit überlegen waren.

Dieses Bild hatte sich mir auch schon in vielen anderen Büchern so ergeben und schien mir wie eine Art Leuchtturm, der der Medizin der Zukunft den Weg weist: Einer Medizin, die sich – mit Ausnahme des Akut- und Notfallbereiches – eher zurücknimmt. Die Eigenverantwortung und Selbstheilung fördert und nur dort eingreift, wo es unumgänglich ist. Die sich im Übrigen hauptsächlich als Unterstützung versteht, um Lebensqualität ggfs. verbessern zu helfen. Das wäre meine Vorstellung.

Und dann kam das „SarsCoV2“.

Und vor meinen entsetzten Augen entwickelte sich plötzlich etwas, was ich nur als eine Art „schwarze Medizin“ bezeichnen kann:

All die „neuen“ Erkenntnisse zur Bewusstseinsforschung. Zum Zusammenhang zwischen Stress und krankheitsauslösenden / -verstärkenden Entzündungen. Zur Psychoneuroimmunologie. Zur Psychologie. Zur Traumaforschung. Zur Rolle von Emotionen und Gedanken. Zu Energien und deren Verstärkung durch „Masse“.

All das wurde genutzt.

All das. Und zwar ausschließlich im negativen destruktiven Sinn. (Vgl. hierzu auch meinen Beitrag: Positive Psychologie… .)
Man hat aus meiner Sicht alles angewandt, was nur ging, um die Erkrankung global zu „verstärken“.
Alles getan, um Heilung zu erschweren.
Und den Menschen stattdessen weltweit eine Spritze aufzudrängen.
Einige Vorgehensweisen erinnerten mich dabei gar an magisch okkult anmutende Praktiken.

Die Schlüssel zur Heilung hingegen versuchte man offenbar ein für alle mal zu zerstören:
Eigenverantwortung wurde zu „böse“ / „unsolidarisch“ / „wissenschaftsfeindlich“ etc. erklärt.
Die Suche nach Lebensqualität als „egoistisch“.
Und die Frage nach dem Lebenssinn als etwas für „esoterische Spinner“.

„Freiheit“ wurde zum Reizwort.
Wer Abhängigkeit erzeugen möchte, hat etwas gegen Freiheit.... .
Spaltung, Verleumdung, Verfolgung Andersdenkender wurden salonfähig, gar immer wieder propagiert.
Wer der Menschheit Gutes tun will, geht anders vor…. .

Die Art und Weise, wie man hier von Beginn an versucht(e), etwas als „rettende Medizin“ zu Markte zu tragen, und – mit wenig Zuckerbrot und viel Peitsche – an Mann, Frau und Kind (bis hin zum Säugling) zu bringen, ist mir so unheimlich, dass ich diese Spritze nicht einmal akzeptieren würde, wenn das Nutzen-Risiko-Profil etwas besser ausfiele, als es das tut.
Mit je mehr Abstand ich diese ganze C-Geschichte betrachte, desto mehr drängt sich mir ohnehin der Eindruck auf, dass es hier nie wirklich um ein Virus ging, sondern von Anfang an um eine Spritze. Dass das Virus nur Mittel zum Zweck war. Was man allerdings wirklich mit dieser Spritze beabsichtigt, das ist mir immer noch völlig unklar.

Die großen Fragen

Gegenüber von unserem Haus steht eine große Eiche. Sie hinterlässt regelmäßig viele kleine Eicheln in unserem Vorgarten. Und wenn ich mir eine Eichel anschaue – und dann den großen Baum. Dann erfasst mich immer wieder ein Staunen:

Aus so einem kleinen Samen entsteht so ein großer mächtiger Baum.
Der kleine Samen enthält alle dafür erforderlichen Informationen und diese materialisieren sich dann im Laufe der Jahre als Baumstamm, Blätter, und irgendwann auch neue Samen. Wow!

Und gar der Apfelbaum. Mit seinen hübschen Blüten. Alles ist so gemacht, dass in Zusammenwirken mit anderen Lebewesen Neues entsteht. Zum Nutzen für verschiedenste Lebensformen. Ein Netz des Lebens, das sich gegenseitig erhält. Und sich in sich wiederholenden Mustern immer wieder selbst reproduziert.

Welcher Geheimkünstler hat all diese kleinen Samen so wunderbar „programmiert“?

Vom Kleinen auf das Große und das ganz Große schließend:
Aus was für einem Samen ist eigentlich unser Universum entstanden? Hat diesen Samen jemand „programmiert“? Mit welchen Informationen? Und warum?

Manche Quantenphysiker suggerieren gar, unser gesamtes Universum sei ein Hologramm. Die mathematischen Formeln, mit denen sie dies belegen wollen, sind viel zu sperrig, als dass ich sie verstehen würde. Aber interessant erscheint mir die Idee und auch nicht völlig abwegig.

Was würde das über den großen Geheimkünstler hinter allem aussagen?

Und wer oder was wären wir dann eigentlich?

Und wäre es nicht eigentlich ohnehin viel logischer, dass es unendlich viele bewohnte Planeten und Menschenwesen unterschiedlicher Formen und Ausprägungen in dieser und anderen Galaxien gibt, als dass wir die einzigen Menschen wären? Erwarten wir nicht irgendwie sogar, dass wir nicht die einzigen sind – oder warum erfreuen sich all diese Filme, die mit „Star“ beginnen, so einer großen Beliebtheit?

Fragen über Fragen. Aber, ob die Antwort wirklich „42“ ist …?😎

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Wie immer mit herzlichem Dank an Christiane für ihre liebevolle Betreuung der Etüden, deren aktuelle Einladung hier https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/10/03/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-40-41-21-wortspende-von-umgebucht/ zu finden ist. Und an Yvonne für die Wortspende!

Hypnotisch

Die Idee, Menschen über Hypnose heilen zu können, hat mich immer fasziniert. Das wollte ich lernen.

Aber in all meinen Seminaren zur Heilhypnose habe ich mich irgendwie sperrig angestellt: Etwas in mir sperrte sich dagegen, in Trance zu gehen, und jemand anderen in meinem Unterbewusstsein „herumpfuschen“ zu lassen. Gleichzeitig sperrte sich aber auch etwas in mir, in dem Unterbewusstsein anderer „herumzupfuschen“. Irgendwie erschien mir das unethisch. Selbst zu Heilzwecken.

Natürlich weiß ich, wie man Menschen in Hypnose versetzt. Klar ist auch, dass unser Unterbewusstsein auf Bilder anspricht. Je emotionaler die verwendeten Bilder sind, desto „besser“ kann man den Verstand des anderen ausschalten. Dann das, was man suggerieren möchte, immer wieder wiederholen. In schneller Abfolge. Und immer wieder.

Nur ein kleiner Prozentsatz von Menschen reagiert nicht auf solche Suggestionen. Die allermeisten sind (unterschiedlich stark) hypnotisierbar.

Für Nichthypnotisierte wirkt es merkwürdig, einen Hypnotisierten zu beobachten. Man kann sich nicht vorstellen, dass dieser beispielsweise wirklich „vergessen“ habe könne, dass es die Zahl 7 gibt. Er hat es auch nicht „vergessen“, aber er hat in dem Moment keinen Zugang dazu. Wenn ihn jemand auf die 7 anspricht, wird er, wenn er „gut“ hypnotisiert ist, diesen jemand nur leer anschauen.

Auch posthypnotische Suggestionen wirken. Als Zuschauer hat man dabei das Gefühl, dass ein Geheimkünstler jemanden benutzt, um irgendetwas auszuführen, was dieser von sich aus nicht getan hätte. Das kann sehr unheimlich sein.

Je mehr und je länger Menschen einer Hypnose unterzogen wurden, desto besser wirkt sie. Desto schwieriger ist sie zu durchbrechen. Irgendwann wird es selbst für den Hypnotiseur schwierig, die Hypnose wieder aufzulösen.

Von Außen einzuwirken, erscheint mir dann quasi unmöglich. Ich habe nie gelernt, wie man von einem Anderen erzeugte tiefe Hypnose von Menschen von Außen auflösen kann.

Leider.

Denn längst nicht jeder „Geheimkünstler“ setzt seine Hypnose zu Heilzwecken ein… .

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Um nicht missverstanden zu werden: Das Wort „herumpfuschen“ beschreibt mein Gefühl dazu. Ich möchte damit niemandem zu nahe treten, der oder die Hypnose zu Heilzwecken verwendet. Man kann damit gute Heilerfolge erzielen, oft bessere, als mit langjähriger Psychotherapie. Und man versetzt die Klient*innen dabei auch nicht in eine so tiefe Trance, dass diese sich Sorgen machen müssten, dass tatsächlich gegen ihren Willen in ihrem Unterbewusstsein „herumgepfuscht“ wird.
Ich möchte eher darauf aufmerksam machen, dass uns Hypnose alltäglich begegnet. Und dass alles, was man sich wieder und wieder anschaut, anhört usw. eine hypnotische Wirkung hat, die umso stärker ist, je mehr die vermittelte Botschaft mit einem starken emotionalen Gefühl verknüpft wurde.

Wie immer mit herzlichem Dank an Christiane für ihre liebevolle Betreuung der Etüden, deren aktuelle Einladung hier https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/10/03/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-40-41-21-wortspende-von-umgebucht/ zu finden ist.

Und an Yvonne für die Wortspende.