Radikalisierung

Gefertigt von Dörte Müller

Jens Spahn und viele andere beklagen seit längerem eine zunehmende Radikalisierung in Bezug auf Corona.

Dem kann ich mich nur aus vollem Herzen anschließen.
Gewalt sollte kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.

Genau hier würde ich mir aber etwas mehr Selbstreflexion der handelnden Politiker*innen sehr wünschen!
Denn eine „Radikalisierung“ ist durchaus nicht einseitig auf Seiten einiger Kritiker der Corona-Politik zu sehen.

Radikalisierung:

Anfang August 2020:
Die SPD-Vorsitzende Saskia Eskens bezeichnet in einem Tweet Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, als „Covidioten“.

In der Folge wird dieser Begriff ebenso wie die Begriffe „Aluhutträger“, „Spinner“, „Verschwörungstheoretiker“, „Rechtsradikaler“ unzählige Male von weiteren Politiker*innen und Journalist*innen benutzt, um Menschen zu diskreditieren, die in Bezug auf das Gesundheitssystem und die Coronamaßnahmen andere Vorstellungen haben, als sie.

All diese Begriffe wurden und werden seitdem in den sozialen Netzwerken millionenfach verbreitet und sind Teil alltäglicher Hetze gegen Andersdenkende.
Was wiederum zu Gegengewalt führt.

Impfradikalisierung:

April 2020:
Die WHO erklärt, dass von der Erkrankung Genesene nur 6 Monate „geschützt“ seien – und sich danach impfen lassen müssten.
Das widerspricht allen bisher geltenden gesundheitlichen Erkenntnissen.
[Inzwischen gibt es in Deutschland gar eine völlig widersinnige „Genesen-Definition“, die nicht einmal an der Erkrankung, sondern am PCR-Test ansetzt.]

Alle Regierungspolitiker*innen Ende letzten Jahres:
„Wir machen ein freiwilliges Impfangebot. Es wird KEINE Impfpflicht geben, auch nicht durch die Hintertür!“
Wer anderes „vorhersieht“, wird als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet.

Seitdem:
Mit Steuerzahler- und GEZmitteln (also auch dem Geld derer, die sich nicht „impfen“ lassen wollen!) wird eine massive Kampagne pro Impfung gefahren (gleichzeitig werden Impfkritiker diskreditiert, Videos gerade auch von Fachleuten, die sich kritisch äußern, gelöscht).
Mit Steuerzahlermitteln wurde auch die Forschung an diesen Stoffen finanziert, Milliarden an Impfstoffdosen eingekauft, eine gewaltige Impflogistik aufgebaut.
Und eine gigantische Testmaschinerie in Gang gesetzt.
[Und (insbesondere Groß-)Unternehmen, für Lockdownschäden entschädigt, die durch eine Politik verursacht wurden, die die Kritiker der Maßnahmen für klar falsch hielten.]

Regierungspolitiker*innen Anfang 2021:
Wir streben eine Impfquote von 60 % an.

Die Stiko im Juli 2021:
Kinder haben nur ein sehr geringes Risiko, an CoViD 19 schwer zu erkranken. Long Covid bei Kindern ist ein Mythos: Die Symptome von Kindern, die erkrankt waren, sind nicht unterscheidbar von Symptomen von den Kindern, die „nur“ den Lockdown / Maskenpflicht erdulden mussten / müssen. Gleichzeitig zeigen die Daten, dass gerade bei Kindern nicht unerhebliche Risiken der Impfung bestehen.“

Die Antwort der Politik: „Maskenpflicht und ein Großteil der Einschränkungen bleiben auch für Kinder. Die Stiko soll endlich ihre Impf-Empfehlungen an unsere Wünsche anpassen.“

Stiko August 2021:
„Wir kommen der Politik entgegen.“ (wörtlich in einem Interview so gesagt).

Jens Spahn vor einigen Wochen:
„Wenn wir die Geimpften weiter testen, hört die Pandemie nie auf.“ [Kritiker haben von Beginn an darauf hingewiesen, dass immerwährende Tests (egal worauf) auch zu einer entsprechenden immerwährenden „Pandemie“ führen.]

Jens Spahn vor einigen Wochen:
„Die Ungeimpften sollen künftig die Tests, (zu denen wir sie weiterhin zwingen), aus eigener Tasche bezahlen. Das ist nur fair gegenüber den Geimpften.“ [Deren Impfung ja durch die Ungeimpften mit bezahlt wurde …]
Von der Bundesregierung kurz darauf beschlossen für die Zeit ab Mitte Oktober.

Alle Virologen (und Impfstoffhersteller) von Beginn an:
„Die Impfung gibt keine sterile Immunität. Geimpfte können sich weiterhin anstecken. Und sie können auch das Virus weiter verbreiten.“

Menschenverstand:
„Eine Ausrottung des Virus kann es ohnehin nicht geben, zumal auch Tiere das Virus beherbergen können.“

Die Bundesregierung seit Mitte 2021:
„Wir wollen eine Impfquote von mindestens 80 % – 85 %.“ (WARUM???)

Statistiker:
„Während der gesamten „Pandemie“ hat es nie eine Notlage in dem Sinne gegeben, dass es zu einer über den gesamten Zeitraum gesehen signifikanten Übersterblichkeit in Deutschland (oder Schweden) gekommen wäre.
Die zeitweise hohe Belastung einzelner(!) Krankenhäuser ist anderen Faktoren (nicht zuletzt auch dem kontinuierlichen Bettenabbau) zuzuschreiben.“

Politik:
Diese statistischen Daten sind falsch. Wir haben allerdings auch keine wirklich anderen….
Die Datenlage ist schlecht. Denn die Erhebung von Daten, die in irgendeiner Weise unser Narrativ in Frage stellen könnten, erlauben wir nicht… .

Ende August / Anfang September:
Die Politik befürwortet es, wenn private Unternehmen nur noch Geimpfte oder Genesene zu ihren Veranstaltungen zulassen.
„Ungeimpfte müssen Draußen bleiben.“
Mehrere Länder schaffen entsprechende Regelungen.

Ähnlicher Zeitraum:
Für bestimmte Berufsgruppen erhält der Arbeitgeber ein Auskunftsrecht über den Impfstatus.
Datenschutz über sensible Gesundheitsdaten ist seit Beginn der Pandemie obsolet.

Ende August 2021:
Die Tagesschau berichtet, dass in Dänemark alle Coronamaßnahmen aufgehoben werden. Für alle. Ohne Unterscheidung des Impfstatus.
Das sei der hohen Impfquote dort zu verdanken, die bei 80 % der über 12-Jährigen liege. Angekündigt wurde der Freedom-Day m.E. bereit, als die Impfquote dort bei 75 % lag.

20.09.2021:
Die Impfquote in Deutschland wird auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums mit 63,4 % Doppelt- und bereits 67,4 % Einfach „Geimpften“ angegeben.
Wir haben ungefähr 11 % unter Zwölfjährige in Deutschland.
Die Impfquote in Deutschland liegt also bei rund 75 % der über 12-Jährigen (wenn man davon ausgeht, dass sich die Erstgeimpften auch noch der Zweitimpfung unterziehen werden).
[Sind Dänen vielleicht einfach nur weniger fanatisch, als manche Deutsche …?]

21.09.2021:
Jens Spahn findet es „gerecht“, Ungeimpften für die Zeit einer Pflichtquarantäne die Lohnfortzahlung zu entziehen. Es sei unfair, wenn die „Geimpften“ das mitzahlen müssten.
Die Bundesregierung erlässt eine entsprechende Regelung für ab November.
Zur Erinnerung: Man wird als nicht geimpfte Person auch dann in Quarantäne geschickt, wenn man völlig gesund ist, aber z.B. das Pech hatte, „Kontaktperson“ (einer geimpften) erkrankten Person zu sein, oder aus dem falschen Land nach Deutschland zurückzukehren.)
Einige Arbeitgeber fordern, bei allen Mitarbeitern den Impfstatus abfragen zu dürfen.

Das BKA definiert Radikalisierung als „zunehmende Hinwendung von Personen oder Gruppen zu einer extremistischen Denk- und Handlungsweise, und die wachsende Bereitschaft, zur Durchsetzung ihrer Ziele … Mittel bis hin zur Anwendung von Gewalt zu befürworten, zu unterstützen und / oder einzusetzen“.

Sprachlicher Gewalt von Seiten von Politik und Medien sind Impf-, Masken-, Lockdown-Kritiker nunmehr seit weit über einem Jahr nahezu kontinuierlich ausgesetzt.
Gewalt im Sinne von Zensur, Löschung oder zumindest deutlicher Erschwerung (inklusive Demonstrationsverboten) von jeglicher Kritik im öffentlichen Raum ebenfalls.
Parallel nimmt die Gewalt gegen Impfkritiker im Sinne eines Ausschlusses aus der Teilhabe am sozialen Leben immer weiter zu. In einem Ausmaß, den ich persönlich niemals für möglich gehalten hätte.

Was ist, wenn der Bundesgesundheitsminister sich radikalisiert?

Grenzenlos

Gefertigt von Dörte Müller

Als ich in meiner Etüde „Der Lehrstuhl“ die Nazivergangenheit späterer hochrangiger Mediziner thematisiert habe, ging es mir nicht um die Frage von individueller „Schuld“. (Das Wort „Schuld“ mag ich ohnehin nicht.)

Es ging mir um die Frage der ethischen Grenzen von Forschung. Und vor allem darum, ob Forschung in der Lage ist, sich solche Grenzen zu setzen, wenn sie von Außen nicht gesetzt werden. Wenn die jeweilige Regierung die Forschung – aus welchen Gründen auch immer – gar ermuntert. Wird es dann Grenzen geben? Kann es dann Grenzen geben?

Die Geschichte zeigt meines Erachtens, dass es immer Forscher geben wird, die alles probieren, was möglich ist. Aus Forscherdrang, aus „Ruhmesdrang“, aus Neugier, oder auch mit der echten Intention die Welt und die Menschen „besser“ zu machen.

Wie groß ist in der Forschung die Achtung vor dem Leben?

Das erste Mal stolperte ich über diese Frage vor Jahrzehnten. Ich hatte gemeinsam mit einer Schulfreundin auf dem Gymnasium ein Referat zum Thema „Tierversuche“ gehalten. Es war ihre Idee gewesen. Damals gab es ja noch kein Internet, so dass die Recherche direkter war, man sich schlechter innerlich distanzieren konnte. Ich weiß nicht mehr, wo wir überall waren, aber ich erinnere mich noch an unser Empfinden von blankem Entsetzen bei dem, was wir sahen.
Diese Freundin studierte nach dem Abi ein naturwissenschaftliches Fach mit dem erklärten Wunsch, in die Forschung zu gehen. Bei einem unserer spärlichen (jetzt schon lange nicht mehr vorhandenen) Kontakte später, fragte ich nach Tierversuchen. „Ja.“, sagte sie. Auf meinen Blick – und den Hinweis auf unser gemeinsames Schulreferat – folgte ein Schulterzucken. Das gehöre halt dazu und mache ihr auch nichts aus.

Wahrscheinlich ist es so: Bei den ersten Malen fühlt man sich noch unwohl. Irgendwann gewöhnt man sich dran. Und findet es normal. Es gehört halt dazu.

Die Achtung vor dem Lebendigen, vor dem Schmerz und vor der Würde des anderen Lebewesens ist verdrängt. Man tut es ja aus „guten“ Beweggründen, denn man möchte für die Menschheit was erreichen (und / oder für die eigene Karriere).

Menschenversuche sind aus meiner Sicht letztendlich nur eine Eskalationsstufe weiter. Jede medizinische Studie ist ein Menschenversuch, nur dass die Teilnehmer normalerweise (anders als die Tiere) vorab ihr Einverständnis erklären. Inzwischen hat man – von der Politik gedeckt und sogar forciert – auch dieses Einverständnis bezüglich der laufenden Megastudie für obsolet erklärt.
Wo wird das hinführen?

Gerade habe ich das Buch „Geheilt“ von Jeffrey Rediger ausgelesen. Der Mann lehrt an der Harvard Medical School. Er hat viele Preise für seinen Ansatz ganzheitlicher Medizin und für seine Forschungsergebnisse bekommen. Das Buch hat mich begeistert. Ungefähr 95 % des Inhalts konnte ich voll unterschreiben.

Bis … ich zum letzten Kapitel kam. Wo er u.a. seine Vision der Medizin im Jahr 2049 darstellt.
Mir wurde übel:
Eine KI, die in medizinischer Hinsicht absolut alles über die Menschen weiß. Von den Erkrankungen ihrer Großtanten und sonstigen Verwandten über die gesamte Ernährung, alle medizinischen Parameter, ihren Stress im Leben usw.. Das erschien ihm paradiesisch .
Mit anderen Worten: Eine KI, die dem Mensch (und „seinem“ Arzt) sagt: „Sie haben eine genetische Vorbelastung für Tumorerkrankungen x, y, z, alpha, omega, denn die alle sind in ihrer weitläufigen Verwandtschaft schon einmal vorgekommen.. . Nehmen Sie unsere maßgeschneiderten Impfungen gegen diese Tumore, dann sind Sie geschützt.“
Auf dem immer bei sich zu führenden Tablet erscheinen dann vermutlich ständig Hinweise, die daran erinnern, dass man Impfung a, b, c aufzufrischen und Medikamente 4,5,6,7,13,16 zu nehmen habe. Beim zweiten Glas Wein ertönt vielleicht ein schriller Signalton, der einen dazu erziehen soll, bei einem Glas zu bleiben. Man kann sich vieles vorstellen.
Rediger nennt das „wohlwollende, informationsbezogene Präsenz der KI“.
Ich nenne es Alptraum-Szenario… .

Rediger freut sich auch sehr über die, wie er es nennt „technologischen Veränderungen„, die es 2049 schon lange gegeben haben werde: „Inzwischen können problemlos Nanobots in die Blutbahn injiziert werden, um entstehende Krebszellen aufzuspüren und zu vernichten, Gefäßwände auszubessern, alt werdende Zellen zu beseitigen, eine kranke Schilddrüse oder ein krankes Herz zu reparieren und vieles mehr.“ schreibt er (S. 506 f.).

Nanobots… . Wenn man schon weit vor 2049 so weit sein will, muss man sich beeilen. Bis man dahin gekommen ist, wird es Opfer geben. Natürlich. Die Dinger lagern sich wohlmöglich im Herzvorhof an, oder im Gehirn oder in den Ovarien … . Das wäre alles nicht so gut. Aber mit der fixen Idee, die Menschheit irgendwann vor Krebs schützen zu können, wären solche Opfer aus Sicht der Forschung mit Sicherheit akzeptabel.

Wenn man diesen Allmachtstraum träumt (und da wird Rediger ja nicht gerade der einzige sein…):

Kann es da nicht äußerst nützlich sein, jetzt schon mal zu testen, wie sich Nanopartikel, die man in den Muskel spritzt, im Körper verteilen? Wo sie sich eventuell anlagern? Wie lange? Was man noch verbessern müsste, damit man Nanobots tatsächlich „zirkulieren“ lassen könnte?

Ist das der Grund, warum BionTec / Pfizer verschiedene Nanopartikel in ihren Impfstoffen testen? Und v.a., ist das der Grund, warum die Politik unbedingt will, dass JEDE Person DIESE Impfstoffe bekommt, (während die Vektorimpfstoffe ja eine deutlich schlechtere Presse bekommen)?
Ist der tiefere Grund für die aufgezwungenen PCR- und sonstigen Tests (wie es ja in alternativen Medien schon lange vorhergesagt wird) tatsächlich darin zu sehen, dass das genetische Material der Menschheit Gold wert ist?

Ich weiß es nicht. Aber die von Rediger skizzierten Forschungsträume lassen mich Schlimmes befürchten.
Und ich bin mir sicher, ER meint es gut.
Das macht es noch gruseliger.

Positive Psychologie – Eine Umkehrung. Oder: Hat die Krone einen Pferdefuß…?

gefertigt von Dörte Müller

„Also, fangen wir mal: Positive Psychologie. Was wissen Sie darüber?“

„Der Begründer hatte ursprünglich das Konzept der „erlernten Hilflosigkeit“ erforscht. Und sich dann überlegt, dass es ja vielleicht auch genau andersherum geht. Man also lernen kann, seine Resilienz, seine Widerstandskraft zu stärken.“

„Erlernte Hilflosigkeit. Erzählen Sie mir mehr darüber, Müller.“

„Die Versuche liefen mit Hunden. Die Tiere wurden völlig willkürlich Stromschlägen ausgesetzt, ohne dass sie die Chance hatten, das mit ihrem Verhalten irgendwie zu beeinflussen.
Irgendwann wurden sie apathisch. Haben sich in ihr Schicksal ergeben. Und als man ihnen dann die Möglichkeit gab, dem Käfig – und damit dem brutalen Setting, in dem sie sich befanden – zu entkommen, nahmen sie diese Möglichkeit gar nicht mehr wahr. Sie blieben quasi „freiwillig“ weiter in dem Käfig. Sie hatten „gelernt“, dass sie sowieso keine Chance haben.“

Interessantes Konzept, Müller. Ist das auf Menschen übertragbar? Ja? Gut.
Werden wir uns merken.
Und was können Menschen tun, um ihre Widerstandskraft zu stärken?“

Tanzen zum Beispiel ist ideal: Eine Super-Kombination aus moderater sportlicher Bewegung, Musik und Gemeinsamkeit. Das tut richtig gut.

„Alle Tanzveranstaltungen verbieten! Gemeinsames Musizieren auch! … Weiter.“

Sport mit anderen generell ist gesundheitsfördernd.“

„Verbieten! Weiter.“

Singen in Gemeinschaft. Wirkt auf psychischer und körperlicher Ebene sehr positiv.“

„Verbieten! Weiter.“

Sozialkontakte sind generell sehr wichtig. Zig wissenschaftliche Studien zeigen eindeutig, wie sehr soziale Isolation und Einsamkeit das Herzinfarktrisiko und das Schlaganfallrisiko erhöhen. Auch andere Krankheitsrisiken sind deutlich erhöht aufgrund der vermehrten Entzündungsprozesse und Stresshormone.“

„Sozialkontakte soweit wie irgend möglich reduzieren. Weiter.“

„Für Ältere besonders wichtig und erfüllend ist das Zusammensein mit ihrer Familie, insbesondere den Enkelkindern.“

„Alte Menschen isolieren. Besuche von Familienmitgliedern, insbesondere von Enkelkindern unbedingt verbieten! Weiter.“

Lachen ist gesundheitsfördernd.“

„Sorgen Sie dafür, dass die Leute nichts zu Lachen haben! Weiter.“

„Manchmal helfen auch schon Atemübungen. Tiefe Einatmung, lange Ausatmung. Viel frische Luft.“

„Verhindern!“

„Das Atmen verhindern?“

„Schulze, jetzt stellen Sie sich nicht so dumm! Verpflichten Sie die Menschen, sich eine Maske vor Mund und Nase zu binden. Fest! Schnellere und schlechtere Atmung steigert ordentlich die Stresshormone, nicht wahr? Also!

Anlächeln geht auch nicht mehr? So ein Pech aber auch… . Wo doch selbst flüchtige angenehme Sozialkontakte aufbauend wirken können, nicht wahr …?
Ach ja, und lassen Sie nicht die kleinen Kinder aus! Stress sollte man früh lernen, … Erlernte Hilflosigkeit … Schöner Begriff.
Weiter, Meier!“

„Ein Sinn im Leben wirkt positiv. Eine erfüllende Arbeit, insbesondere für Menschen, die sich das selbst aufgebaut haben.“

„Kleine und mittelständische Betriebe dicht machen! Treiben Sie möglichst viele in die Insolvenz! Sorgen Sie dafür, dass Leute ihre Arbeit verlieren und vielleicht dann auch ihre Wohnungen! Weiter.“

Kunst und Kultur haben positiven Einfluss.“

„Dicht machen! Weiter.“

Urlaubsreisen, Neues kennenlernen.“

„Reisen verbieten! Weiter.“

„Aufenthalte in der Natur.“

„Machen Sie Ausgangssperren! Schicken Sie die Leute in Quarantäne Zuhause, so oft es geht! Weiter.“

„Manchen hilft auch, sich eine kleine Ruheinsel Zuhause zu schaffen. Täglich zu meditieren.“

„Sorgen Sie dafür, dass es Zuhause keine Ruheinseln gibt! Erfinden Sie „Homeschooling“!  Weiter.“

„Der unbedingte Glaube an die eigenen Selbstheilungskräfte. Spiritualität. Beides kann selbst schwerste Erkrankungen, wie Tumore im Endstadium tatsächlich heilen. Auch dazu gibt es mittlerweile vielfache Forschung.“

Selbstheilungskräfte. Spiritualität. Brrr.
Lächerlich machen! Weiter.

Selbstwirksamkeit: Das Wissen, die eigene Situation durch eigenes Handeln verändern und verbessern zu können.“

„Schmidt! Erlernte Hilflosigkeit! Es muss völlig egal sein, was die Leute machen. Sie können sich noch so bemühen, sich an alle Regeln zu halten. Es wird nichts ändern. WIR ÄNDERN DIE REGELN. Immer wieder. Es muss verwirrend sein und bleiben. Irrational wirken. Mal dürfen sie kurzzeitig etwas mehr, dann wieder sperren wir sie ein.
Völlig unabhängig von ihrem Verhalten, natürlich. Weiter.“

Gemeinsamkeit. Die Gewissheit, dass die Menschen, die man liebt, auf der eigenen Seite stehen.“

„Ja, wir brauchen Spaltung! Aber das ist nicht schwer. Es wird Menschen geben, denen unsere Art, ihre GESUNDHEIT ZU SCHÜTZEN aus irgendwelchen Gründen nicht gefällt. DAS sind die Bösen.
Sorgen wir dafür, dass die nach Kräften bekämpft werden!“

„Wie denn das?“

„Krause, Sie Anfänger! Der Beginn des Ganzen ist entscheidend. Den dürfen Sie nicht verpatzen! ANGST, PANIK! DAS müssen Sie schon richtig eindrucksvoll hinbekommen.
Die Leute dürfen nicht dazu kommen, ihren Neokortex einzuschalten. Die Amygdala! Die brauchen wir. Das Reptiliengehirn. Kampf oder Flucht.
Wer in Panik ist, ist auch im Kampfmodus. Da brauchen wir nur noch die geeigneten Bösen präsentieren.
Und wenn die erstmal begonnen haben gegen diese Bösen zu kämpfen, werden sie sich immer mehr mit unserer Sache identifizieren
.
Eine win – win – Situation. Für uns. Ha ha … .Gelernte Aggression… . Übrigens auch ein typischer Umgang mit dem Gefühl der Hilflosigkeit … .  

Man kann den Vagusnerven, also die Entspannungsreaktion, trainieren. Aber man kann natürlich auch umgekehrt die Stressreaktion trainieren. Irgendwann reichen nur noch kleine Reize und der Organismus, das Nervensystem ist in Dauerstress, der sich immer weiter erhöht.

Tja, da werden die Herzinfarkte wohl ein „klein wenig“ zunehmen … wie traurig … .“

„Geht es Ihnen darum? Um die Herzinfarkte?“

„Ein Nebenprodukt, würde ich sagen. Erstmal geht es jetzt um die Impfung.“

„Impfung? Das ist doch was Positives. Das passt doch gar nicht zu Ihnen.“

„Es geht natürlich nicht um eine Impfung, wie Sie sie kennen, Schröder.
Ich wollte da schon lange mal was ausprobieren. Und jetzt ist DIE Gelegenheit. Ein wenig, nennen wir es mal „Zauberei“, – und der Körper der Leute wird das, was er bekämpfen soll, vorher erst selber produzieren. Genial, oder?“

„Es wird Leute geben, die das gar nicht genial finden werden, sondern unheimlich.“

„Natürlich Schuster, das ist Teil des Konzepts. Die werden den Leuten Angst machen vor der Spritze. Vor Mikroblutungen, Herzmuskelentzündungen, Autoimmunerkrankungen, Unfruchtbarkeit, erhöhter Infektanfälligkeit, zerstörtem Immunsystem usw.. Prima.“

„Haben die Spritzen denn solche Nebenwirkungen?“

„Wer weiß das schon…? Die Blinddarmentzündung, die Blasenentzündung, wer bringt das schon mit der Spritze in Verbindung? Der Herzinfarkt, der Schlaganfall zwei Monate später. Ein Zusammenhang mit der Spritze? Die Leute sind schon immer gestorben an solchen Dingen … . Autoimmunerkrankungen, Tumore. Das nimmt doch alles schon lange zu, wie soll da ein Zusammenhang …?“

„Aber wenn es doch die Angst vor diesen Nebenwirkungen gibt, wird doch kaum jemand solch eine Spritze akzeptieren?“

„Ach Neumann! Die Menschen mögen Herausforderungen. Sie wissen doch, die positive Psychologie: Das Gefühl, eine Herausforderung gemeistert zu haben, bringt Glückshormone. Und eine Herausforderung ist es nur, wenn es ein wenig Mut erfordert… .. Und dann noch dieses Gemeinschaftsgefühl, dieses Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Die Menschen lieben es, Gutes zu tun!“

„Aber irgendwo im Unterbewusstsein bleibt vielleicht doch auch eine Angst vor dieser Spritze. Erst recht, wenn es immer mehr dieser Spritzen werden.“

„Perfekt, oder Bayer? Im Unterbewusstsein bleibt eine Angst. Erst recht, wenn wir immer neue Tanten Mu`s auftreten lassen, die dann natürlich resistent sind gegen die Spritze, ha ha… .
Und irgendwann wird diese Angst vielleicht in Aggression umschlagen. Gegen alles und jeden. Denn was man einmal im Körper hat, wird man ja nicht wieder los. Das kann schon mal unangenehme Gefühle machen. Die sich dann nach Außen Bahn brechen. Eine Frage der Zeit. Und wir haben Zeit… . Wir verdienen gut daran, ha ha … .“

„Aber wenn dann überall Aggression und Chaos herrscht?“

„Dann, König, kommt unsere Stunde.
Denn … dann … werden wir härtere Maßnahmen ergreifen … müssen!!!
Leider, leider …, ha ha … .

Ach, Müller, Meier, Schulze, haben Sie nicht Lust, mich für einen Ethikpreis vorzuschlagen? Ich finde, ich bin der geeignete Kandidat.“

„Ja, das sind Sie zweifellos, Mister Te…flon. Wer wüsste mehr über Ethik, als Sie?!“    

 

Ja, der Meister der Umkehrung kennt sich sehr gut aus in der menschlichen Psyche. Aber vom menschlichen Herzen versteht er nichts. Denn tief in diesen Herzen ist das WISSEN um die LIEBE verankert. Und deshalb können wir Mister Te…flon getrost in den Küchenschrank stellen zu den anderen Pfannen – und uns ab und zu mal ein Ei drauf backen … 😉.

Und ich bin überzeugt: Auch all die Meier, Müller, Schulzes, die laut plätschernden Bäche, die drostentativ irgendwas „erklärenden“ Professoren, die gehobelten Spähne, die Kretschmänner und die kurzen Männer, die von einer Mücke gestochenen Steine usw., in Deutschland und Österreich und überall sonst auf der Welt, werden bald feststellen, dass der Menschenversuch mit der erlernten Hilflosigkeit nicht das ist, wonach ihr Herz sich sehnt…. .😉💖💕