Außerirdisch…?

gemalt von Dörte Müller

Eine Satire … .

[Hinweis: Die kursiv gedruckten Passagen geben seine (E`s) Gedanken wieder.]

Er öffnet die Augen. Neben ihm an seinem Bett sitzt in etwas Abstand seine Frau. Jedenfalls nimmt er an, dass es seine Frau ist. Denn aus irgendwelchen für ihn unerfindlichen Gründen hat sie eine Art Tüte über Mund und Nase gezogen, so dass er nur ihre Augen erkennen kann.

Er war vor einigen Wochen aufgewacht. In einem Bett. Angeschlossen an viele Schläuche und Maschinen. Als er die Augen geöffnet hatte, standen mehrere ganz aufgeregt wirkende Wesen um ihn herum, die in einer Art „Marsmännchen-Ganzkörperanzügen“ steckten. Ihre Gesichter konnte er nicht erkennen, sie waren komplett in diesen Anzügen versteckt. Diese Wesen erklärten ihm, dass er einen sehr schweren Unfall gehabt hatte vor zwei Jahren, seitdem im Koma gelegen und kaum jemand noch Hoffnung für ihn gehabt hatte. Sie schienen zu erwarten, dass er sich freut, aber er hatte Angst. Wegen der Maschinen, der Schläuche und dieser Wesen, die auf ihn wirkten wie Außerirdische… Zum Glück waren die Schläuche und die Maschinen ständig weniger geworden. Dennoch hatte er mit diesen Wesen an seinem Bett vorsichtshalber nicht gesprochen, obwohl er sprechen konnte. Ohnehin schlief er noch viel.

Heute war er in einem anderen Zimmer aufgewacht. Und statt dieser Wesen war jetzt plötzlich seine(?) Frau da.

E: „Bea? Warum hast du so ein komisches Ding im Gesicht?“

Sie (B) schien erleichtert: „Du sprichst! … Das ist eine FFP2-Maske, die ist hier Pflicht.“

E: „Eine WAS?!“

B: „Na, so eine Staubfiltermaske. Das muss man jetzt tragen wegen Corona.“

(E: Staubfiltermaske…  Corona.. .??.)

E: „Wer ist Corona?“

B: „Ein Virus. Ein ganz fieses. Ach, du hast so viel verpasst. Wegen diesem blöden Virus waren wir jetzt fast 1 ½ Jahre mehr oder weniger im Lockdown. Furchtbar.“

E: „Im WAS??!“

B: „Lockdown. Alles war geschlossen, jedenfalls im Winter und alle sollten möglichst Zuhause bleiben, damit wir uns nicht anstecken. Aber jetzt im Sommer sind die Inzidenzen zum Glück sehr gesunken, und jetzt dürfen wir wieder raus.“

E: „Die WAS??!“

B: „Inzidenzen. Die 7-Tages-Inzidenzen. Das ist so ein Wert halt, auf den kommt es irgendwie an, was wir machen dürfen. Erst kam es auf den R-Wert an und jetzt eben auf den Inzidenzwert. Warum genau, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.“

(E: R-Wert… Inzidenzwert…Was soll das?… Ein Code? Wo bin ich??)

E: „Was ist denn das für ein Wert …?“

B: „Na, der sagt, wie viele Menschen von 100.000 sich infiziert haben, oder jedenfalls positiv getestet wurden.“

E: „Positiv getestet wurden?“

B: „Ja, man muss sich jetzt erstmal testen lassen, wenn man irgendwo hin möchte. Ich bin auch getestet, sonst hätte ich dich nicht besuchen dürfen.“

(E: Lieber Himmel, wo bin ich…? Was machen die für Tests mit den Leuten hier? Und mit mir… ?)

B: „Für die Inzidenzen zählen aber wohl nur die PCR-Tests, nicht so ein Schnelltest, wie ich ihn gerade habe machen lassen, aber sicher bin ich mir da nicht. Die Regeln wechseln ohnehin ständig.“

(E: Angst! )

E: „PCR-Test. Schnelltest. Regeln. Wovon zum Teufel sprichst du?“

B: „So genau verstehe ich die Unterschiede auch nicht. Jedenfalls musst du in Quarantäne, wenn der PCR-Test positiv ist. Wenn der Schnelltest positiv ist, darfst du aber noch einen PCR-Test danach machen. Wenn der dann negativ ist, darfst du wieder raus. Umgekehrt geht das nicht.“

(E: Das muss wohl eine Art Spiel sein von diesen Außerirdischen, bei denen ich hier gelandet bin. …?)

E: „Aah jaaa… . Und was heißt „positiv?“

B: „Na, dann hast du dieses Virus. Also dann bist du krank.“

E: „Du bist krank, weil irgendein „PCR-Test“, wie du ihn nennst, „positiv“ ist …?“

(E: Auf diesem Planeten ist man nicht krank, weil man krank ist, sondern weil man einen Test nicht bestanden hat…? Wobei „positiv“ eigentlich so klingt, als hätte man bestanden. Vielleicht ist krank hier positiv, also irgendwie vorteilhaft….? )

B: „Nicht zwingend krank. Das ist ja das perfide. Viele merken gar nichts von ihrer Infektion. Aber wohlmöglich sind sie trotzdem Superspreader.“

E: „Superspreader…???!“

B: „Das sind Leute, die ganz viele andere anstecken. Wegen denen tragen wir auch diese Gesichtsmasken. Und natürlich wegen den Asymptomatischen.“

E: „Den „Superspreadern“ und den „Asymptomatischen“… . Gibt es viele davon auf diesem Planeten?“

B: „Nein, das sind wohl eher wenige. Vielleicht gibt es diese Asymptomatischen auch gar nicht. Jedenfalls gibt es Leute, die das behaupten. Aber es gibt auch Leute, die behaupten, dass es diese ganze Pandemie gar nicht gebe.“

E: „Pandemie?“

B: „Ja, die WHO hat vor 1 ½ Jahren eine globale Pandemie ausgerufen wegen Corona.“

E: „Was heißt denn das, wenn die so was ausrufen? Dass Menschen in den Straßen sterben weltweit? Pandemie klingt nicht gut.“

B: „Ne, klingt nicht gut. Hauptsächlich sind Menschen in Altenheimen, Pflegeheimen und bereits Schwerkranke in Krankenhäusern gestorben an diesem Virus. Aber auch einige Jüngere. Jedenfalls sind insgesamt wohl etwas mehr Menschen gestorben als in anderen Jahren. Jedenfalls in den meisten Ländern. Zumindest nachdem diese Lockdowns schon lange anhielten, denn viele litten sehr darunter, nicht raus zu dürfen, sich nicht zu bewegen, niemanden treffen zu dürfen. Viele verloren ihre Arbeit, gerade in ärmeren Ländern. Und für die Alten, die weitgehend isoliert waren, war das sicher auch nicht schön. Und die Jungen litten auch. Wegen dem Homeschooling usw. … Und es gibt Langzeitfolgen. Die einen leiden unter den Langzeitfolgen von dem Virus. Die anderen unter denen von dem Lockdown, oder beidem. Jedenfalls hat man die Pandemie ausgerufen, damals. Also damals gab es eigentlich noch kaum Menschen, die an dem Virus gestorben sind. Aber Leute, die wegen irgendwelcher Berechnungen unheimlich viele Tote vorhergesagt hatten. Und deshalb hat man dann diese Lockdowns verhängt. Jedenfalls in den meisten Ländern.“

(E: Bea war immer eine vernünftige geerdete Frau. IST das hier wirklich Bea…? Die Frau da tut so, als wäre das, was sie mir hier erzählt, völlig normal… Wahrscheinlich sitzt hier eine Art Klon von Bea. Das könnte auch erklären, warum sie soweit weg sitzt und diese komische Tüte anhat. Das dient alles dazu, dass ich sie nicht so genau erkennen und nicht so gut verstehen kann… .)

E: „Und wie geht es jetzt weiter?“ fragt er schüchtern.

B: „Na, zum Glück gibt es ja jetzt die Impfungen.“

E: „Impfungen?“

B: „Ja, m-RNA-Impfungen, neuartige Technologie. Unglaublich, was die heutzutage alles hinbekommen. Und in was für einer Geschwindigkeit. Früher hat so etwas weit über 10 Jahre gedauert.“

E: „m-RNA??“

B: „Ja, weißt du, das Gefährliche an dem Virus ist hauptsächlich sein Spike-Protein. Das führt nämlich dazu, dass es leichter in menschliche Zellen eindringt. Coronaviren selbst gab es nämlich schon immer. Diese Erkältungsdinger, meist harmlos. Aber dieses Protein führt wohl dazu, dass das Ding für Vorgeschädigte, insbesondere mit Herz-Kreislauferkrankungen, gefährlich sein kann. Und deshalb haben die von dem Spike-Protein des Virus eine m-RNA extrahiert und die chemisch so bearbeitet, dass das angeborene Immunsystem sie nicht erkennt. Und das wird dann verimpft. Und führt dazu, dass der Körper dann selbst Bestandteile dieses Spike-Proteins erstellt, auf Grundlage der m-RNA. Und dann Antikörper dagegen herstellt. Und wenn die geimpfte Person dann dem „echten“ Spike-Protein ausgesetzt ist, dann hat sie schon Antikörper – und wird nicht mehr schwer krank. Sagen die.“

(E: Spike-Protein. M-RNA. Chemisch bearbeitet.
Wo bin ich bloß…?

Versuchen, mir nichts anmerken zu lassen…! Wer weiß, was das hier ist, und was die mit mir noch vorhaben … .)

E: „Klingt total logisch … . Die Leute bekommen also etwas gespritzt, was ihr angeborenes Immunsystem austricksen soll, damit ihr Körper dann selbst etwas für sie Schädliches herstellt, was ihr Körper dann wieder bekämpfen soll… .“

B: „Den meisten ist es ohnehin egal, was in der Spritze ist. Sie wollen einfach wieder alles machen dürfen, wie vor der Pandemie.“

E: „Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?“

B: „Wenn sie geimpft sind, dürfen sie wieder alles. Also nicht ganz alles, aber jedenfalls wieder mehr. Erstmal jedenfalls. Aber es gibt ja auch schon wieder neue Virusvarianten. Und dann muss man sich höchstwahrscheinlich wieder neue Spritzen geben lassen.“

E: „Virusvarianten?“

B: „Ja, jetzt heißt es gerade, die Delta-Variante sei furchtbar gefährlich.“

E: „Delta? Kommt die aus einem Flussdelta?“

B: „Nein, ich glaube es ist die Variante, die vorher Indien-Variante hieß.“

E: „Hat man „Indien“ in „Delta“ umgetauft??“

B: „Nein, man benennt die Variante jetzt nicht mehr nach Ländern, sondern nach dem griechischen Alphabet.“

E: „Aha. Und was sind jetzt diese Varianten? Und warum braucht man ständig Spritzen?“

B: „Na, das sind Mutanten! Und die entgehen vielleicht der Abwehr. Da reicht der Schutz nicht. Sagen die Experten.“

Sie schaut auf die Uhr.

B: „Ich muss los, Schatz, die Besuchszeit ist um. Ich bin so glücklich, dass du wieder aufgewacht bist – UND dein Gehirn ganz normal funktioniert!“

Er sieht ihr nach.
(E: Abwehr … Experten … MEIN Gehirn … normal… normal? … )

E: „Mutanten…!“
(E: Himmel! Wenn ich bloß wüsste, WO ich gelandet bin, und vor allem, ob es eine Chance gibt, diesen Außerirdischen hier zu entkommen – und wieder zurück auf meiner Erde zu landen… . )  

Aus Blei Gold machen

gemalt von Dörte Müller

Ich habe so einen kindlichen Drang in mir. Wenn man mir sagt: „Geh da nicht hin, schau dir das nicht an, das ist nur alberner Quatsch. Etwas für Spinner und Außenseiter.“, dann weckt das nahezu unwiderstehlich meine Neugier. Ich will wissen, warum das Gelände verboten ist. Und wenn mich die Antwort nicht befriedigt, dann laufe ich los. Und inspiziere, was da so herumliegt. Es scheint ja etwas zu sein, von dem jemand nicht will, dass es andere sehen… . Und das sich vielleicht gerade deshalb zu sehen lohnt.

Und nach der Rückkehr von deinen Exkursionen willst Du zeigen, was Du entdeckt hast?

Klar, es könnte ja auch für andere interessant sein. Die meisten drehen sich freilich weg. Sie haben vielleicht Angst, selber als Spinner und Außenseiter tituliert zu werden, wenn sie hinschauen auf das, was ihnen doch ausdrücklich verboten wurde.

Neudeutsch nennt man das, was da passiert ist, Framing. Und der Begriff „Esoterik“ unterliegt heutzutage so vielen Frames, dass wahrscheinlich jede*r aufschreit, wenn Du jetzt damit kommst. Die einen, weil sie sich nie damit beschäftigt haben und einfach nur den Frames glauben. Die anderen, weil sie sich noch viel mehr, als Du damit beschäftigt haben, und etwas Anderes darunter verstehen, als Du.

Ja, stimmt. Letztlich ist „Esoterik“ ja auch nur ein Überbegriff, unter den man verschiedenste Strömungen fassen kann. Und das, was ich dazu sage, hat auch keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Es ist lediglich meine Interpretation. Und bei dem Thema wirkt ohnehin alles so verdreht, dass es ganz schwer ist, das irgendwie darzustellen.

Bleiben wir einfach erstmal bei der Wortbedeutung: „Dem inneren Bereich zugeordnet“. Warum gilt das als „albern“?

Die heutige Zeit ist fixiert auf das Äußere und das Außen. Das unsichtbare Innere gilt tendenziell als wertlos.  

Anders die Esoterik. Die das Innere als Potential ansieht, als das, was den Menschen in seinem Wesen ausmacht. Für die das Äußere eher ein Widerschein des Inneren ist.
– Und für deren spirituelle Ausrichtungen die unsterbliche menschliche Seele der eigentliche Kern ist.
 

Von einem Begriff wie „Seele“ wendet sich der „moderne Mensch“ mit Grausen… .

Aber, wenn man das Innere verleugnet, bleiben leere Hüllen: Wissen, dem die Weisheit fehlt. Oberflächlichkeit, die nutzlosen Tand produziert. Menschliche Hüllen, die sich leer fühlen, und nicht wissen, wie sie diese Leere füllen können. Die von der Erde und von anderen nehmen und nehmen. Die nicht merken, dass sie dabei zerstören. Oder denen dies egal ist, weil sie dem, was sie zerstören, ohnehin keinen tieferen Sinn zubilligen. Ist das erstrebenswert?
Warum kann man Wissenschaft und Esoterik nicht verbinden? Ging doch früher auch! Warum bekämpft „moderne Wissenschaft“ alles „Esoterische“ so vehement?     

Die „moderne Wissenschaft“ wollte sich ursprünglich von der Religion abgrenzen, indem sie nur das Beweisbare anerkennt. Allerdings hat sie letztlich wohl gerade wegen dieser scharfen Abgrenzung mittlerweile genau die Verhaltensweisen übernommen, die sie eigentlich bekämpft hatte: So hat die „moderne Wissenschaft“ sich immer mehr von offener Neugier entfernt und stattdessen Dogmen und Tabus aufgebaut. Sie ist dadurch selbst zu einer Art Religion geworden, deren Priester so tun, als verkündeten sie „objektive Wahrheiten“. Wer diese hinterfragt, betreibe „Desinformation“, sei ein zu bekämpfender Ketzer. Ein Spalter. Und wird mit einem „Bann“ belegt. Diese „moderne Wissenschaftsreligion“ geht davon aus, dass die gesamte Schöpfung einschließlich uns Menschen Zufallsprodukte seien, und nur das „wahr“ sei, was sichtbar- oder messbar und damit „bewiesen“ sei.

Diese Lehre hat unübersehbare Schwächen: Das mit dem Zufall ist nach der eigenen Mathematik unmöglich, und damit keineswegs „bewiesen“. Der eigene positivistische Wissenschaftsbegriff wird daher bei dem Fundament dieser Lehre gar nicht eingehalten. Für die Frage, was Leben eigentlich ist – und wo es herkommt, gibt es keinerlei Erklärung. Man fokussiert sich darauf, möglichst viele Details der Hülle zu erforschen. Das, was diese Hülle belebt, wird ignoriert, weil es sich der „Beweisbarkeit“ entzieht.
Und diese Ignoranz wird im Grunde genommen auch allen anderen verordnet, denen man sagt, Esoterik sei für „albern“ zu halten.

Esoterik knüpft sozusagen am Gegenpol an: Das Bewusstsein, der lebendige Geist, steht im Vordergrund, aus dem sich dann erst Materie entwickelt hat. Materie, die dann wieder Rückwirkungen auf das (Gesamt)-Bewusstsein hat. Für die „spirituelle Esoterik“ gibt es ein schon immer da gewesenes Urbewusstsein: Gott. Und einen „göttlichen Funken“ in jedem Menschen: Die menschliche Seele. Beides ist nicht messbar, aber erfahrbar, wenn man dies zulässt.

Hat die Wissenschaft sich mit ihrer Festlegung auf die Materie nicht eigentlich selbst amputiert? Nur noch wenige scheinen in der Lage zu sein, größere Zusammenhänge zu sehen und zu verstehen. Viele scheinen nur noch in einer Art „Kleingeistigkeit“ auf ihr jeweiliges Fachgebiet zu starren. Nur wenige sich dafür zu interessieren, was die Welt (und sie selbst) im Innersten zusammenhält, und was sie verbindet. Erstaunlich viele Leute verehren „Geistesgrößen“ wie Platon, Pythagoras, Newton, Shakespeare, Goethe, Mozart und viele andere. Und bezeichnen gleichzeitig „Esoterik“ als „albern“, „spinnert“ oder „dumm“. So, als würden sie gar nicht zu bemerken, wo diese Menschen ihre „Geistesgröße“ hernahmen.

Eine Wissenschaft, die den schöpferischen Geist verleugnet oder zumindest für vernachlässigbar hält, kann vermutlich nicht besonders schöpferisch und vielleicht auch nur bedingt geistvoll sein. Und ist damit fast gezwungen, alles „Schöpferische“ für „unwissenschaftlich“ zu halten.

Die Wissenschaft“ nimmt in unserer Gesellschaft einen extrem hohen Stellenwert ein, wird aber im Grunde genommen durch ihre sich selbst einschränkenden Definitionen und Dogmen künstlich klein gehalten. Obwohl z.B. die Erkenntnisse der Quantenphysik ja durchaus andere Weltbilder zulassen würden.

Ob das Absicht sein könnte?  

Jetzt wird es interessant. Und kompliziert… ..

Aus Blei Gold machen. Was verstehst DU darunter?  

Für mich bezieht sich das auf das Ziel einer Art „innerer Vervollkommnung“. Auf den Antrieb zur Beschreitung des inneren Seelenwegs. Den Antrieb zur „Heldenreise“.
Aus irgendeinem Grund wandeln wir Menschen  nicht von Natur aus als nach allen Seiten strahlende Edelsteine hier auf der Erde. Ich bin aber überzeugt, dass wir alle theoretisch das Potential haben, zu einem strahlenden Edelstein zu werden. Dass wir aber dafür den „profanen“ Stein, in den dieser eingebettet ist, zunächst aufknacken müssen – und dann noch das Innere polieren müssen, damit es glänzen und strahlen kann. Für mich ist das die ursprüngliche Interpretation der Esoterik: Dem inneren Bereich zugeordnet. Mit der Aufgabe, im eigenen Inneren „aufzuräumen“. Harmonie im eigenen Inneren herzustellen. Denn nur, wenn möglichst viele Menschen das schaffen, dann kann sich auch im Außen die ersehnte Harmonie manifestieren.

Warum ist das so schwierig?

Weil es im Außen seit Jahrtausenden aus den verschiedensten Gründen und Interessen viele gegenläufige Kräfte gibt. Und das Außen eben auch auf das Innen jedes Menschen zurückwirkt.

Außerdem sind Menschen, die auf diesem Seelenweg unterwegs sind, schwerer manipulierbar und verführbar. Gerade solche Menschen liefen damit schon immer Gefahr, bekämpft zu werden, denn sie waren und sind ein Störfaktor für diejenigen, deren Ziel Reichtum und / oder Macht über andere war / ist.  

Das wiederum waren und sind nicht selten Menschen, die sich mit „Esoterik“, also dem „inneren Bereich“ gut auskennen. Die ihr Wissen um die Zusammenhänge zwischen Geist und Materie aber zum eigenen materiellen Vorteil nutz(t)en, – und nicht, um ihre Seele erstrahlen zu lassen.

Oder die dachten, es würde ihre Seele erstrahlen lassen, wenn sie ihre eigenen Vorstellungen anderen – notfalls mit Gewalt – aufdrängen.

Wer sich mit Esoterik auskennt, weiß, dass er den Faktor überwinden muss, der das menschliche Potential am effektivsten begrenzt: Angst. Egal, was man erreichen möchte, Angst wird immer hinderlich sein. Sie ist nicht lebensrettend. Nie. Auch nicht vor dem „Säbelzahntiger“. Eine gute Risikoeinschätzung ist lebensrettend. Angst hingegen ist lähmend und schadet. Sie ist also kein „evolutionärer Vorteil“, sondern aus esoterischer Sicht eine zu meisternde Herausforderung auf unserem Weg.  
Es gibt esoterische Vereinigungen, die die ihr Zugehörigen dabei unterstützen wollen, ihre (Todes-)Angst zu überwinden. (Teilweise wohl angelehnt an das, was man über die Einweihungsriten in Kulte alter Hochkulturen weiß.)  
Ich nehme an, dass z.B. Vereinigungen wie die Sculls and Bones, aus deren Reihen ja bekanntlich unter anderem mehrere US-Präsidenten und andere hochrangige US-Politiker hervorgingen, Entsprechendes trainieren.

Ja, wenig Angst zu haben, kann man für durchaus „weltliche“ Ziele einsetzen. Und wir Menschen streben Dinge wie Macht, Lust, Ruhm, Ansehen schon deshalb an, weil sie unser körpereigenes Belohnungssystem anwerfen: Sie führen zu einem Dopaminausstoß.

Das Problem daran ist: Dopamin ist ein Suchtstoff. Der Kick muss immer größer werden, um noch den gleich hohen Dopaminausstoß und damit die gleiche Befriedigung zu erreichen. Das treibt dazu, immer mehr Reichtum, Macht oder Ruhm zu wollen. Und kann zu einem Teufelskreis werden. Man muss bei diesen Verlockungen sehr aufpassen, dass man ihrem Suchtpotential nicht unterliegt, sie zum Selbstzweck werden, dem man dann sein gesamtes Leben widmet und unterordnet.

Dass einen eine solche Sucht „auffressen“ kann liegt auf „geistiger“ Ebene daran, dass Menschen, die Macht über andere ausüben, oder von anderen bewundert und stark verehrt werden, sich der Energien ihrer „Untergebenen“, ihrer Bewunderer bedienen. Sie haben oft kein gesundes eigenes Ego, sondern ein völlig unausgewogenes, das sich durch die Energien der anderen unnatürlich vergrößert hat. Wenn die Bewunderung der anderen plötzlich wegfiele, wäre da ein Loch. Viele Popstars sind schon an diesem Problem zerbrochen – und haben dieses Loch dann manchmal mit Drogen und Alkohol zu füllen versucht. Für Menschen, die von Bewunderung leben, ist es sehr schwer, wenn diese wegfällt.  

Das Verlangen nach immer mehr Macht, Reichtum, Ruhm etc. kann leider auch dazu führen, dass die betreffende Person oder Institution zur Erreichung dieses „immer mehr“ das Bewusstsein anderer (absichtlich) manipuliert, um sich daraus Vorteile zu verschaffen.  
Angst ist dabei ein entscheidender Schlüsselfaktor. Schon die Kirche hat dies gezielt eingesetzt.   

Auch heute: Ob über Mobbing, Bedrohungen durch Straßengangs, oder gleich durch ganze Staaten. Dafür zu sorgen, dass andere Menschen mehr Angst haben, als man selbst, ist DAS Machtmittel schlechthin.

Das gezielt einzusetzen, hat für mich etwas Dämonisches. Man versucht, die eigene Energie zu vergrößern, indem man den Menschen, denen man Angst macht, Energie abzieht und diese für sich nutzt.

Ja, Menschen „erschaffen“ mit dem Einsatz von Gewalt echte Dämonen. Energieformen, die sich von Angst und Wut nähren. Solche Energieformen können über Generationen Wirkung entfalten. Das geschieht auch, wenn sich die betreffenden Personen nie mit Esoterik beschäftigt haben, und diese Energieformen „nur“ durch den mit entsprechenden Handlungen belebten sehnlichen Wunsch nach Macht entstanden sind – und sich dann wie in einer Spirale immer mehr vergrößert haben.  
Solche Energieformen sind höchst gefährlich. Sie „fressen“ ihre Schöpfer auf. Irgendwann tun diese alles, um an der Macht zu bleiben, tun alles für diese Energieform und sind innerlich selbst leer. Bei vielen Machthabern konnte und kann man Solches beobachten: Die Augen sind leer und stumpf. Die eigene Lebendigkeit ist weg, die Seele hat Schaden genommen. Irgendetwas anderes hat übernommen.

Es gibt esoterische Vereinigungen / Traditionen, die arbeiten sogar mit bewusst von ihnen künstlich erschaffenen Energieformen. Die ihnen helfen sollen, z.B. mehr Macht zu bekommen. Wenn solchen bewusst erschaffenen Dämonen viel Energie gegeben wurde, haben sie nicht nur für ihre Schöpfer, sondern auch für viele andere furchtbare Folgen. Und solche Energien sterben leider keineswegs mit ihren Schöpfern. Hitler, Stalin oder Mao mit ihren jeweiligen Gefolgsleuten sind bekannte Beispiele solcher „Schöpfer“ verheerender Energien, die immer noch Wirkung entfalten.

Solche Energieformen bekommen umso mehr Energie, je mehr Menschen sich daran beteiligen. Je stärker diese Menschen den erschaffenen Dämon durch Emotionen, die noch mit Ritualen und Symbolen weiter verstärkt werden, aufladen. Je öfter solche Rituale wiederholt werden, je mehr die Symbole selber (emotional) aufgeladen werden. Je größere Bedeutung diese Menschen dem Dämon beimessen.  

Bei jedem totalitären Regime gibt es solche Elemente. Und auch bei dieser derzeitigen „Pandemie“ sind sie allzu leicht auszumachen, um „Zufall“ sein zu können: Rituale wie die albernen „AHA-Regeln“, erniedrigende Symbole, wie die Maske und die Tests, die den Menschen die „Bedrohung“ aber auch ihre angebliche Minderwertigkeit und Krankheitsbehaftung bildhaft vor Augen führen sollen. Die ständige unsägliche Angstmacherei über entsprechende Bilder, die der emotionalen Aufladung dienen. Die dauernde Wiederholung und besondere Betonung des C-Worts und jetzt des I-Worts in jeden Nachrichten. Und das Ganze nahezu weltweit… .

Wie stark diese Energieform wirkt, sieht man daran, dass es völlig vergebliche Liebesmüh ist, mit Menschen, die damit in Resonanz gegangen sind, über das Thema diskutieren zu wollen. Es fühlt sich an, als prallt man an etwas ab, was den „Zutritt“ zu der anderen Person verwehrt. Bei dem Thema gibt es gar kein gegenseitiges Verstehen können mehr. Gar kein Anhören / Zuhören wollen. Während man sich bei anderen Themen mit kontroversen Meinungen durchaus schon mal zugesteht: „Vielleicht hast du da einen Punkt.“ Oder: „So habe ich das noch nie gesehen, das ist interessant.“ Oder schlicht: „Das wusste ich gar nicht.“ Geht hier sofort eine Art Klappe nach unten. Statt „Das wusste ich nicht.“ Heißt es: „Fake-News!“. Statt „So habe ich das noch nicht gesehen.“ „Verschwörungstheorie!“ Egal, was man sagt.    

Apropos: Es scheint inzwischen belegt zu sein, dass bereits das Virus selbst eine absichtlich geschaffene. also künstlich erzeugte, Energie war. Von der klar war, dass sie auf der körperlichen Ebene (insbesondere vorerkrankter) Menschen Schaden anrichten würde, sollten sie damit in Berührung kommen. Ob diese „Berührung“ geplant war, oder versehentlich geschah, weiß ich nicht. Zumindest war sie offenbar einkalkuliert.

Offenbar, denn man hat ja das Vorgehen für den Fall der Fälle vorher detailliert geübt. Die Art und Weise dieser „Übungen“ und ihre Umsetzung tragen aus meiner Sicht klar die Handschrift von Menschen mit „esoterischem“ Wissen (oder zumindest sehr gutem psychologischen Wissen). Welches Ziel auch immer diese (oder ihre Auftraggeber) erreichen wollten.
Vielleicht hatten die Urheber sogar das Ziel, die Welt „zu verbessern“? Ich halte das für nicht einmal unwahrscheinlich. Menschen, denen es gelungen ist, ihre Ängste zu meistern, und dadurch vermeintlich „Großes“ zu erreichen – großen Reichtum, Ruhm, Macht – halten sich nicht selten für etwas „Besseres“, als andere, denen das nicht gelingt. Sie scheinen daraus teilweise ein Recht, manche vielleicht sogar eine Art Pflicht, abzuleiten, andere nach ihren Vorstellungen zu formen, weil sie denken, sie wüssten, was „das Beste für alle ist“.

Auch aus dem eigentlich guten Ziel, die Welt zu verbessern, kann viel Unheil entstehen. Selbst dann, wenn man an die Seele und an Gott glaubt. Sich aber nicht daran macht, im eigenen Innern die Verhärtungen zu knacken, um den eigenen inneren Edelstein erstrahlen zu lassen, sondern stattdessen „das Böse“ nur im Außen sieht. [Und es dann noch als Gottes Willen definiert, dass man dieses Böse im Außen bekämpft.]  

Ja, unabhängig von der jeweiligen Religion gibt es starke Tendenzen, unerwünschte Eigenschaften oder gar „das Böse“ immer nur bei anderen zu sehen. Leute meinen, das „Böse“ im Außen ausradieren zu können, indem sie andere Menschen bekämpfen, ihnen vorschreiben, wie sie zu sein haben. Die Gewalttätigkeit, die dahinter steht, kann wiederum die oben beschriebenen Dämonen erst erschaffen. So dass sich dann tatsächlich „Böses“ im Außen bildet.  
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das auch der (Irr)-Glaube ist, der hinter den Vorstellungen des „Great Reset“ steht: Der Glaube, in der Lage zu sein, das „Böse“ aus dem Gesamtbewusstsein entfernen zu können. Durch rigide Vorgaben welche Gedanken (und Handlungen) „erlaubt“ sind und welche nicht. Zensur von Veröffentlichungen mit „falschen“ Worten und Gedanken. Gleichzeitig greifen sie auf körperlicher Ebene ein, wollen über Gentechnik künstlich „bessere“ Menschen erschaffen. Menschen, die dann der „bösen“ Natur und „bösen“ Einflüsterungen gegenüber „immun“ sein sollen.

Aus spirituell-esoterischer Sicht hat eine solche „Vision“ etwas extrem Dämonisches, weil sie im ganz großen Stil im Gesamtbewusstsein der Menschheit (unter Einsatz von Gewalttätigkeit und Verängstigung) gezielt herumpfuschen will. Die Schöpfer solcher „Visionen“ erschaffen (negative) Energien, die sie nicht werden beherrschen können.

Was also tun? Der esoterische Ansatz sagt ja: Wie Innen, so Außen.
Der spirituell-esoterische Seelenweg strebt die Vereinigung der gegensätzlichen Pole im eigenen Innern an. Die Vereinigung der Gegensätze, die (Wieder)-Herstellung der göttlichen Urharmonie im eigenen Innern, im eigenen Herzen, gilt als Ziel. Manche haben das früher wohl als „heiligen Gral“ bezeichnet, den es zu suchen gilt. Oder eben das „Gold“. Oder die Öffnung des „Herz-Chakras“.

Deshalb bleibt aus spirituell-esoterischer Sicht wohl nur die Option, daran zu arbeiten, mit dem Denken dieser Menschen und den von ihnen geschaffenen Energien nicht in Resonanz zu gehen. –
Und sich gleichzeitig darin zu üben, diesen Menschen Nächstenliebe zu schicken und für ihr Seelenheil zu beten, so schwer das ist. Denn sie zu verdammen, verstärkt letztlich nur die negativen Energien.

[Ich persönlich habe übrigens – zumindest in diesem Leben – keinerlei esoterische Schulung oder Einweihung erhalten. Aber schon sehr lange ein starkes Interesse an diesen Themen. Und den Wunsch, in diesem Leben, zumindest ein kleines Stück auf meinem inneren Seelenweg Richtung „Gold“ voranzukommen, was mir allerdings alles andere als einfach vorkommt … 😉.]

Atem und Leben

gemalt von Dörte Müller

Das Universum atmet. Alles im Universum atmet. Wir sind Teil eines atmenden Universums. Leben ist Atem. Für uns unmittelbar erfahrbar durch unsere Ein- und Ausatmung.

Atem ist mit Gefühlen verbunden. Gefühle wie Angst zeigen sich unmittelbar in unserer Atmung. Gleichzeitig können wir aber über unsere Atmung auch Einfluss auf unsere Gefühle nehmen. Wenn wir z.B. erstmal tief durchatmen, bewusst langsam atmen, lange ausatmen.
Plötzlich nicht mehr atmen zu können, keine Luft mehr zu bekommen, ist eine menschliche Urangst. Es ist unmittelbare Todesangst.

In einem Buch über „Atmen“ von 2019 las ich gerade über Erkrankungen der Atemwege als dritthäufigste Todesursache in Europa. Herr Wieler vom RKI wird zitiert mit dem Ausspruch: „Grippe und akute Atemwegsinfektionen, Asthma und COPD sind sehr häufige Krankheiten mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. COPD ist zudem eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland und weltweit.“ (Zitat von 2017).

Längst vor Corona hatte diese Welt also ein „Atem-Problem“. Das dürfte an unserer Luftverschmutzung liegen. Auch am Rauchen. Aber auch an energetisch ungünstigen Atemmustern.

Nicht umsonst haben die alten Traditionen in China und Indien viel Wert auf Atmung gelegt und mit Qi Gong bzw. Pranayama Übungssysteme für eine bessere Gesundheit entwickelt. Atem hängt unmittelbar mit dem Energiefluss in unserem System zusammen. Wo Energie nicht fließen kann, wo sie blockiert ist, oder gar nicht genug da ist, da entsteht Krankheit.

In unseren heutigen westlichen Gesellschaften liegt diese Blockade vielleicht sogar öfter im Beckenbereich, als in der Lunge. Wir unterschätzen die Bedeutung des Zwerchfells und des Beckenbodens für die Atmung.
Der Beckenbereich steht gleichzeitig energetisch auch für Lebenslust und Lebendigkeit.

Wir sind eine Gesellschaft, die eher oberflächlich atmet – und oft auch lebt. Brustatmung, eine geschwellte stolze Brust – bei einer gleichzeitigen Verhärtung im Beckenbereich, die die Verbindung zur Erde (und damit zu einem wesentlichen Teil der Schöpfung) blockiert. Das ist bei uns relativ normal.

Pfingsten. Nie erschien mir dieser christliche Feiertag in seiner Symbolik so bedeutend, wie dieses Jahr. Die Pfingstbotschaft, die m.E. aussagt: „Gottes Atem ist immer und unmittelbar in der gesamten Schöpfung. Er ist die Schöpfung. Du musst dich diesem Atem nur öffnen.“

In den Nachrichten wurden kurze Ausschnitte aus den Pfingstgottesdiensten gezeigt: Ein Bischof predigt über den Atem Gottes, der den Menschen geschenkt wurde und werde – …. und in den Bankreihen der gesamten Kirche sitzen ausschließlich Menschen mit einer Art Tüte vor Mund und Nase.

Was für ein Symbol! Angst vor dem lebendigen Atem Gottes. Angst vor dem Lebendigen an sich. Was genau feiern die denn da in den Kirchen zu Pfingsten dieses Jahr?!, habe ich mich gefragt.
Müsste der Bischof nicht eigentlich sagen: „Reißt euch die Masken vom Gesicht! Atmet! Es ist der lebendige Atem Gottes! Nehmt ihn in euch auf! Lebt! Umarmt euch! Spürt die Herzen der anderen! Vertraut!“?

„Geheimnis des Glaubens: Im Tod ist das Leben.“ Unzählige Male habe ich das in meiner Kindheit und Jugend aufgesagt in katholischen Kirchen mit all den anderen daran „Glaubenden“.

„Jeder Tote ist einer zu viel.“, hieß es hingegen in dieser „Pandemie“ oft, auch von Christen. Also jedenfalls jede*r „Corona-Tote“. Wer an was anderem gestorben ist, war nicht so relevant. Relevant war wohl ausschließlich, den Menschen eine möglichst hohe Zahl an „Corona-Toten“ präsentieren zu können.

Das einzige Ziel schien zu sein, den Menschen Angst zu machen. Vor dem Tod, … den sie angeblich mit Gentechnik vermeiden könnten…? Jedenfalls den Tod an Corona, oder so… ?
Es gab sogar eine äußerst merkwürdige Gedenkfeier für die „Corona-Toten“. Irgendwie mussten diese Verstorbenen während der ganzen Zeit dafür herhalten, alle möglichen und unmöglichen staatlichen Maßnahmen zu „legitimieren“. Eine seltsame Politik.

„Gott existiert. Der Tod existiert nicht.“, so beginnt das Buch von P.M.H. Atwater „Im Tod das Leben“, in dem sie die Erfahrungen von über 4.000 von ihr interviewter Nahtoderfahrener (Erwachsener und Kinder) sowie ihre eigenen entsprechenden Erfahrungen zusammenfasst.

Es gibt unzählige Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben. Und inzwischen gibt es auch etliche Bücher darüber. Auch von Mediziner*innen, die vorher oft „Skeptiker“ waren.

Die erhebliche Zunahme dieser Berichte macht deutlich, dass sich im Gesamtbewusstsein etwas zu ändern beginnt. Aber die meisten der Betroffenen berichten, dass es sehr schwer sei, ihr durch die Erfahrung erworbenes Wissen anderen zu vermitteln. Zum Einen fehlt der passende Wortschatz für etwas, was in der Alltagsrealität niemand kennt. Zum Anderen ist dieses etwas, worüber sie berichten, vielen Menschen unheimlich. Und erscheint ihnen total unverständlich.
Zum Dritten widerfährt ihnen sehr oft etwas, was in der heutigen Zeit leider typisch ist: Das Gegenüber, das solche Erfahrungen nicht kennt und für unheimlich hält, kann nicht einfach akzeptieren, dass die andere Person solche Erfahrungen gemacht hat. Sondern sie versucht, dieser ihre Erfahrungen irgendwie auszureden, sie zu bagatellisieren oder zu ignorieren.
DIE Wissenschaft vollführt teilweise absurde Pirouetten, um die Erfahrungen nur irgendwie abtun zu können, als Halluzination eines gehirntoten Gehirns, ausgedacht oder was auch immer.

Dass der Tod gar kein Tod ist, scheint ebenso beängstigend zu sein, wie ein Tod, der das absolute Ende bedeutet. Beängstigend zumindest für alle, die unbedingt wollen, dass die Menschheit bei der Vorstellung bleibt, dass der Mensch ein rein materielles Wesen ist, zufällig entstanden, unperfekt und vergänglich.

Das o.g. Buch endet mit einer Art Offenbarung, in der die Autorin u.a. schreibt:
„Es gibt nur zwei Religionen auf dieser Erde. Die Religion der Liebe. Und die Religion der Angst.“

Corona scheint mir hier eine Art Scheideweg zu sein:
Das Ganze hat nach meiner Wahrnehmung etwas von einer Art symbolischer „Krönung“ der Angst als vorherrschender „Religion“. Oder zumindest dem Versuch einer solchen Krönung.

Diese ganze „Pandemie“ steckt im Grunde voller Symbolik: Maske. Abstand. Ständiges Desinfizieren. Händewaschen. Wie könnte man Angst vor dem Lebendigen noch deutlicher werden lassen? Es ist gar eine Art „Verteufelung“ des Lebendigen. Auch des lebendigen Atems.
Auch die Spritze, die den Menschen auf gentechnischem Weg „immun“ machen soll (gegen was auch immer), ist ein interessantes Symbol. Ein Symbol, das z.B. für Abhängigkeit / Sucht stehen kann… .
Symbole haben eine erhebliche Wirkung auf unser Unterbewusstsein. Das wissen die „Priester“ der Angst natürlich.

Angst blockiert unsere Atmung. Unser lebendiges Potential. Unsere Liebe. Wollen wir das?

In den letzten Zeilen der „Offenbarung“ der Autorin in dem genannten Buch steht:
„Gott existiert.
Gott ist Liebe.
Gott als Liebe ist der einzige Maßstab.
Wahrheit lässt sich in vier Worten zusammenfassen: ein Geist, viele Denker.“

Die „Religion der Angst“ hat viele Verlockungen. Das ist klar. Aber die tiefere Sehnsucht der meisten Menschen geht wohl doch zur „Religion der Liebe“, denke ich. Unabhängig davon, ob sie Nahtoderfahrungen für real halten oder an Gott glauben oder nicht.

Und das macht mir Hoffnung.