Parasitär

gefertigt von Dörte Müller

Ich habe keine Ahnung, woraus dieses Virus auf der stofflichen Ebene tatsächlich besteht.
Aber: Zumindest auf der energetischen Ebene hat diese ganze C-Geschichte für mich eindeutig parasitären Charakter.

Energetisch wurde eine sehr geschickte Mischung aus großen Teilen Verängstigung – gewürzt mit einem „Schuss“ des Gefühls „moralischer Überlegenheit“ – zusammengebrüht. Letzteres ist besonders geschickt, weil es sozusagen die Angst als moralisch geboten präsentiert. Und dadurch die Nichtängstlichen nicht etwa als „normal“ oder gar „mutig“, sondern als „amoralisch“ und damit „böse“ dastehen lässt.
Angst, egal wovor, frisst einen von Innen auf, wie ein Parasit… . (Im C-Fall funktioniert das mit der Angst natürlich umso besser, wenn man alle Nachrichten über Heilungsmöglichkeiten- z.B. durch Ivermectin – konsequent unterdrückt. Hier nochmal eindrucksvoll nachzuhören: https://alschner-klartext.de/wp-content/uploads/1630/71/tess_lawrie_oracle.mp4?_=1).)

Der eigentliche „Parasit“ in dieser ganzen Geschichte ist allerdings aus meiner Sicht nicht das, was uns immer als Kugel mit ganz vielen Tentakeln mit Noppen dran präsentiert wird. Sondern das, was man heute wohl als digital-finanziell-militärischen Komplex bezeichnen kann (in Abwandlung eines Zitats von Eisenhower).

Es sind die Konzerne, die – ohnehin schon die Reichsten und Mächtigsten der Welt – durch diese „Pandemie“ noch einmal so richtig absahnen. Auf Kosten der weltweiten Steuerzahler und des inhabergeführten kleinen Mittelstands. Und nein, das ist kaum Zufall… .
Ernst Wolff zeigt in diesem sehr sehenswerten Video https://odysee.com/@BehindTheMatrix:7/Ernst-Wolff-am-Sommer-WEFF-in-Davos-(21.08.2021):3 beeindruckend auf, welche ungeheuren und im Grunde unvorstellbaren Geldmengen diesem Komplex (also den großen Digitalfirmen und v.a. den vier größten Finanzkonzernen der Welt) zur Verfügung stehen. Wie sehr diese Konzerne als verdeckte Weltregierung agieren, die ihre Finger längst überall drin haben – ähnlich wie diese Tentakeln, die dieses C-Dings haben soll… . Und er zeigt auch, worauf das Ganze wohl hinauslaufen soll. Vom Ende her gedacht.

Dieser Komplex wirkt schon lange vor Corona parasitär auf unsere Demokratie, die mehr und mehr von Innen ausgehöhlt erscheint.

Wir haben inzwischen keine im Parlament vertretene Partei mehr, die NICHT die Interessen dieses Komplexes vertreten würde. Alle sind für Digitalisierung, und zwar möglichst schnell und flächendeckend. Alle haben die repressiven staatlichen C-Maßnahmen mitgetragen und alle unterstützen die Spritze. Die Unterschiede zwischen den Parteien und ihren Spitzenkandidat*innen sind in allen entscheidenden Fragen marginal geworden.
Eine echte demokratische Auswahl gibt es nicht, da es keine Opposition gegen die Interessen dieses Komplexes im Parlament gibt:
Die FDP, die sich jahrzehntelang das Eintreten für Freiheitsrechte und Datenschutz auf die Fahnen geschrieben hatte, hat komplett versagt, sich für diese Rechte genau da stark zu machen, wo sie erstmals in der Geschichte der BRD wirklich deutlich bedroht sind.
Die Grünen haben sich gar an die Spitze derer gesetzt, denen Freiheitseinschränkungen nicht weit genug gehen können.

Nur die AfD hat bei der C-Politik etwas anders agiert. Was für die Interessen des digital – finanziellen Komplexes durchaus günstig war. Denn die AfD hat ja nahezu von ihrem Bestehen an die Rolle des „Bösen“ bekommen. Dass ausgerechnet die die C-Maßnahmen tendenziell kritisieren, trug zu dem Gewürz des „moralischen Überlegenheitsgefühls“ in der übrigen Bevölkerung ungemein bei.

Denn man hatte längst geübt (und das auch der „anständigen“ Bevölkerung gerne so vermittelt), wie man mit dieser Partei umgeht: Nicht etwa, indem man sich inhaltlich mit ihren Argumenten auseinandersetzt, wie es in einer Demokratie üblich sein sollte. Sondern, indem man sie für moralisch schlecht – und damit der inhaltlichen Auseinandersetzung gar nicht wert erklärt.

Ich habe damals etwas gezuckt, denn ich finde, wenn man die besseren Argumente hat, sollte es ein Leichtes sein, mit diesen zu überzeugen. Statt einfach nur plump auszugrenzen. Ausgrenzung, das ist für mich keine Demokratie. Aber ich war keine AfD-Anhängerin, also hat es mich nur am Rande interessiert. …
Dass man jetzt alle C-Maßnahmenkritiker*innen genauso plump ausgrenzt, ohne auf ihre sachlichen Argumente auch nur im Geringsten einzugehen, tangiert mich hingegen. Und empört mich entsprechend. Leider fühle ich mich weitgehend machtlos dagegen.

Auch ich habe den Einfluss dieses Komplexes und seiner weltweiten Vernetzung durch das Weltwirtschaftsforum (WEF) – und dessen offensichtlich sehr talentierten Gründer Klaus Schwab – lange Zeit vollkommen unterschätzt.

Inzwischen ist mir bewusst, dass es im Grunde derzeit so gut wie niemanden an einflussreichen Stellen in dieser Welt gibt, der oder die nicht durch die „Schule“ des WEF gelaufen wäre, oder – wie Frau Baerbock – derzeit noch läuft. Wer die Politik des WEF bestimmt, bestimmt die Politik der Welt.

Zum Besten für die Welt??? Oder doch eher zum besten für die Drahtzieher im WEF?

Parasitenbefall bedeutet aus medizinischer Sicht: Durch das Agieren des Parasiten im Wirt verliert dieser Vitalität und Lebenserwartung.

Beim Journalismus ist das deutlich zu sehen. Das, was einst als journalistisches Credo galt, „man macht sich nicht mit der Sache gemein, über die man berichtet„, scheint niemand mehr zu kennen.
Mir fällt kein einzige*r Journalist*in in den sogenannten „seriösen“ Medien ein, die oder der nicht sofort eilfertig zeigen würde, welche Haltung er oder sie zu Themen wie Corona, Energiewende oder Digitalisierung hätte. Sie definieren ihre vermeintliche „Seriosität“ gar über diese „Haltung“.
Das jedoch ist kein Journalismus, – sondern letztlich Marketing im Dienste des „Parasiten“. Die Menschheit braucht solch einen „Journalismus“ nicht.

Das Fiese an Parasiten ist, dass man sie oft lange nicht bemerkt. Man verliert vielleicht an Gewicht, fühlt sich unwohl, aber man weiß nicht recht, warum. Und Parasiten nehmen wenig Rücksicht auf ihren Wirt. Manche sind sogar richtig fies: Bei der Toxoplasmose kann der Parasit mit ihm befallene Mäuse dazu bringen, sich in seinem Sinn gezielt in die Reichweite von Katzen zu begeben, sich also „zu opfern“ zugunsten des Weiterlebens des Parasiten (dessen eigentlicher Wirt Katzen sind).

So ähnlich erscheint mir das mit dem Journalismus derzeit auch. Man opfert unbewusst alles, was diesen Berufsstand mal ausgemacht hat und agiert im Grunde selbstmörderisch zugunsten des „Parasiten“. Ohne dies bemerken zu können. Und das gilt längst nicht nur für den Journalismus. Oder die etablierten BT-Parteien. Sondern leider auch für weite Teile der Wissenschaft und inzwischen wohl sogar der Judikative.

Vielleicht ist dieser „Selbstmord“ not-wendig, damit etwas Neues, Besseres entstehen kann? Ich hoffe das!

Leider kann ich aber nach allem, was ich derzeit sehe, auch nicht ausschließen, dass es stattdessen dem „Parasiten“ gelingen wird, sich weiterhin dick und fett zu fressen und sein Leben auf Kosten aller anderen deutlich zu verlängern:
Die C-Spritze mit all ihren „Auffrischungen“ und „Segnungen“, die uns diese Technologie ansonsten noch bescheren wird, wird noch einmal Billionen in die Kassen der Anteilseigner der betreffenden Unternehmen spülen. Zulasten der Steuerzahler, die diese Kosten vollständig tragen. Ohne je gefragt worden zu sein… .
Gleichzeitig wird die Gesellschaft immer schneller digital umgebaut. Ohne je gefragt worden zu sein … . Ohne die Chance gehabt zu haben, dagegen zu stimmen.

Wenn ich Ernst Wolff glaube, ist das Endziel des Ganzen die Einführung des digitalen Zentralbankgeldes: Statt des individuellen Eigentums, das die Leute über Jahrzehnte für sich und ihre Kinder aufgebaut haben, bekommt jeder ein digitales Konto mit einem allgemeinen Grundeinkommen und wird im übrigen praktisch enteignet.

Das Konto wird zentral gesteuert:
Je nach persönlichem Wohlverhalten werden gewisse Freiheiten zugelassen, – oder eben nicht zugelassen!
Das Konto kann auch komplett gesperrt, der Betreffende damit zu einem „Nichts“ gemacht werden. Das dann wohl verhungern würde… .
Ernst Wolff hat sich das natürlich nicht ausgedacht, sondern u.a. den Büchern von Klaus Schwab entnommen.

Und wie das geht mit dem „Wohlverhalten“ und den „Freiheiten“, kann jeder bereits derzeit beobachten.

Die Idee mit dem zentral gesteuerten Konto könnte ja theoretisch sogar so etwas wie einem Gerechtigkeitsgedanken entsprechen. Könnte. Wenn es da nicht die Menschen gäbe, die das Ganze steuern. Die sich also für etwas „gleicher“ halten, als den Rest der Menschheit.

Was halten die für „Wohlverhalten“?
Man sieht Vieles bereits jetzt: Meinungsfreiheit gehört offensichtlich nicht dazu. Wissenschaftlicher Diskurs ebenfalls nicht. Vorstellungen von ganzheitlicher Medizin. Von humanistischen Bildungssystemen. Von Eigenverantwortung. Von dem Wunsch, über Eingriffe in den eigenen Körper selber zu bestimmen. All das wird schon heute als „böse“ klassifiziert! (Und von den großen Digitalkonzernen zensiert.)
Würde also Abzug auf dem digitalen Konto bringen.

Wer nicht selbst Teil dieses Komplexes ist, ist letztlich der Willkür derer ausgesetzt, die meinen, bestimmen zu dürfen, was „Wohlverhalten“ ist. Schon jetzt … .

Die Schicht, auf deren Rücken das Ganze vor allem stattfindet, das ist der gesamte weltweite „Mittelstand“. Schon die Lockdowns erfolg(t)en auf dem Rücken dieser Gesellschaftsschicht – und natürlich auf dem Rücken all der ganz Armen.
Es ist die Mehrheit der Menschen.

Diese Mehrheit könnte solch eine Diktatur sicherlich verhindern. Sie hätte auch den enormen wirtschaftlichen und seelischen Schaden verhindern können, den die Lockdowns verursacht haben.
Wenn sie zusammensteht!!!
(Und wenn sie bessere, menschenfreundlichere Ideen gegen die Vorstellungen dieses Komplexes setzt.
Wenn ihr Freiheit und Selbstbestimmtheit etwas wert ist… .)

Die C-Maßnahmen und die „Spritzenpolitik“ zeigen, wie genau das verhindert wird, und wie effektiv das Vorgehen ist.
Die Reaktion der Menschen zeigt freilich auch, wie wenig vielen Menschen ihre Freiheit und die Freiheit der anderen tatsächlich wert zu sein scheint.

Frau Baerbock hat wohl vor Kurzem die Einführung eines digitalen „Denunziationsportals“ (sie nannte das natürlich anders) gegen Steuerbetrug gefordert. Heute morgen hörte ich den begeisterten Kommentar eines Journalisten dazu: Das sei keine Denunziation, das sei „Bürgerpflicht“.
Für welche Vergehen werden die nächsten Denunziationsportale eingeführt werden…? Jede*r bespitzelt jede*n. Welch traumhafte Welt … .

Was „Freiheit“ war, was „Freiheit“ ausmacht, merken zu viele Menschen vermutlich erst dann, wenn sie keine mehr haben.

Selbst die Jugend, natürlicherweise eigentlich DAS Potential eines Eintretens für Freiheit und Lebenslust, sagt nicht etwa: „Wie?! Ihr lasst uns nicht feiern? Macht unsere Diskotheken und Clubs dicht? Ihr lasst uns nicht zu unseren Großeltern? Ihr bevormundet uns, und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes, indem wir etwas vor den Mund hängen sollen?! Ihr lasst uns nicht ATMEN??? SPINNT IHR?!

Nein, sie reißen sich die Masken nicht empört vom Gesicht. Und viele sind sogar (ohne jeden Widerstand) bereit, sich gentechnisches Material, (von dem sie nicht wissen, wie es sich auswirken wird,) in ihren Körper spritzen zu lassen. Nicht aus gesundheitlichen Gründen. Sondern als eine Art „Eintrittskarte“ in das, was ihnen an vermeintlicher „Freiheit“ daraufhin temporär zugestanden wird.
Ausgerechnet die Jugend, insbesondere in den Gymnasien, scheint die Diktatur des „Parasiten“ in weiten Teilen bereits akzeptiert zu haben.
Für mich zeigt dieser fehlende Widerstand deutlich, wie mangelhaft die Aufarbeitung der Frage war und ist, wie es in der Geschichte bisher zu totalitären Systemen kommen konnte.

Alle, die diesen Beitrag jetzt für total abgedreht und spinnert halten, bitte ich dringend, sich den folgenden Text von Milton Mayer einmal anzuhören und einfach wirken zu lassen: https://kaisertv.de/2021/08/31/sie-hielten-sich-fuer-frei/

unabhängig und objektiv

gefertigt von Dörte Müller

Da habe ich doch vor einigen Tagen noch geschrieben, dass mir die ö.r. Medien seit Jahren mehr und mehr wie eine verlängerte Werbeabteilung der Pharmabranche vorkommen. (Selektive Wahrnehmung…)

Und heute stolpere ich über diesen sehr lesenswerten Beitrag: https://corona-transition.org/eine-wirklich-gluckliche-familie-reuters-pfizer-und-das-weltwirtschaftsforum

Als ich dann den folgenden link angeklickt hatte, der zu der Webseite von Pfizer führt, war ich doch etwas fassungslos (meine Fassungslosigkeit bezog sich u.a. darauf, dass das auf deren offizieller Webseite steht, man ist offenbar stolz auf die guten eigenen Verbindungen … ): https://www.pfizer.com/people/leadership/board-of-directors/james_smith

Dieser James Smith ist Mitglied des Boards (also des höchsten Gremiums) von Pfizer seit 2014, heißt es dort.

Gleichzeitig ist er Vorsitzender der Thomson Reuters Foundation. Und war von 2012 bis 2020 Präsident, CEO und Direktor der Thomson Reuters Corporation. Selbstverständlich ist er unter anderem auch Mitglied im business council des WEF (world economic forum) und im atlantic council.

Reuters bzw. (seit dem Zusammenschluss mit Thomson) Thomson Reuters, ist eine der großen global agierenden Nachrichtenagenturen.

Zur Erinnerung: Nachrichtenagenturen, das sind die, von denen sich die meisten „Qualitätsmedien“ heutzutage ihre Nachrichten liefern lassen. Für umfassende eigene Recherche fehlt ja längst Geld und Zeit.

Und bei den Nachrichtenagenturen, da weiß man, was man bekommt. Da kann man sich guten Gewissens drauf berufen.

Was von da kommt, ist geprüft.
Es enthält die „richtigen“ Informationen.
Es enthält „Qualität“.
Es enthält Pfizer … .

Dass Reuters auch enge Zusammenarbeit mit den sozialen Netzwerken pflegt, wie der oben verlinkte Beitrag zeigt, verwundert nicht mehr. Dass Smith aber anscheinend im WEF zusätzlich auch noch ausgerechnet im Vorstand einer „partnering against Corruption intitiative“ sitzen soll, kommt meiner Neigung für „feine Ironie“ doch sehr entgegen … ;-).

P.S.: Auch die Lebensläufe der übrigen Board-Mitglieder von Pfizer sind durchaus interessant. Zum Beispiel der von Susan Desmond-Hellmann, seit 2020 Board-Mitglied. Vorher langjährige CEO der Bill und Melinda Gates Stiftung (2014 – 2020) und (2013 – 2019) Direktorin der Facebook Inc. … .

Nein, ich mag keine Erpresser!

gefertigt von Dörte Müller

Mal wieder eine kleine satirische Geschichte:

Eine Bande Krimineller ist des Nachts durch die Stadt gezogen und hat in jedem Gebäude der Stadt die Fenster zerstört.
Anschließend ging eine Abordnung von ihnen zum Bürgermeister und sagte: „Einige von uns haben (versehentlich?) alle Fenster an euren Gebäuden zerstört [Biowaffenforschung, Laborunfall(?)]. Das ist gefährlich für euch, denn es ziehen überall Einbrecher durch die Gegend. Und vor allem Ältere und Kranke, die sich nicht wehren konnten, wurden von diesen Einbrecher auch schon aufgesucht, die ihnen bös zugesetzt haben.

Aber: Keine Sorge!

Wir haben da schon mal was vorbereitet... .

Das erforschen wir schon lange, es ist eine Supersache. Hat bisher noch nicht so richtig geklappt. Aber jetzt ist DIE Gelegenheit.

Gebt uns etliche Hundert Millionen Goldtaler aus eurem Stadtsäckel und wir garantieren, in nicht einmal einem Jahr werden wir euch ganz neuartige Fenster präsentieren:
Das Raffinierte ist, dass der Kitt mit dem Gebäude, in das die Fenster eingesetzt werden, zusammenarbeitet, sozusagen von dem Gebäude selbst produziert wird.

Und wenn das hier klappt, dann werden wir ungeahnte Möglichkeiten haben mit dieser Technologie. Das wird jeden Goldesel übertreffen, den es je gab.“


Wer jetzt erwartet, dass der Bürgermeister die Bande vom Hof jagt [Schließung aller Biowaffenlabore] und das Vermögen ihrer Hintermänner konfisziert, um damit den angerichteten Schaden zu bezahlen: NEIN!

– Er lädt die Abordnung zum Galadinner. Und gibt ihnen schon mal etliche Millionen Goldtaler vorab.

In Windeseile werden Verträge über die milliardenfache Lieferung und Bezahlung der angepriesenen neuartigen Fenster unterzeichnet.
Die Stadt erklärt sich in den Verträgen bereit, die Bande für alle durch die neue Technologie eventuell eintretenden Schäden an Gebäuden von der Haftung zu befreien.
Die verspricht im Gegenzug, die Stadt dabei zu unterstützen, JEDE Haftung soweit wie möglich zu vermeiden:
„Das ist einfach, ihr müsst euch nur geeignete Gutachter und Sachverständige suchen, die bestätigen, dass eventuelle Schäden an den Gebäuden auf bereits vorhandene Vorschäden – und nicht etwa auf unseren Fensterkitt zurückzuführen sind.
Und keine Sorge, wir werden euch durchgehend beraten. Und euch auch die Hilfe einflussreicher Freunde von uns zur Verfügung stellen.“

Die Stadtregierung schickt ihre Rufer an jede Ecke und auf jeden Marktplatz, und lässt verkünden, dass alle Zuhause bleiben müssen, die Regierung aber verspreche, in nicht einmal einem Jahr DIE Erlösung aus dieser misslichen Lage zu präsentieren. Wer sich nicht an die Vorgaben halte, werde bestraft.
Wer kooperationswillig sei, solle sich eine Fahne ans Haus hängen [Maskenpflicht], das würde Einbrecherbanden signalisieren, dass man der Regierung vertraue und sei deshalb ein wirksamer Schutz.

In dieser Stadt gibt es nun aber einige alteingesessene Glaser, Maurer und Schreiner, teilweise schon im Ruhestand, die den neuartigen Fensterkitt für gar keine gute Idee halten. (Und die Fahne für nutzlos.)
Sie haben stets gute Arbeit geleistet und einen guten Ruf, und sie sagen den Leuten: „Dieser Fensterkitt, der greift euer Gebäude an. Und er wird es nach und nach kaputt machen. In älteren Gebäuden wird dieser Kitt ohnehin nicht funktionieren. Jeder Einbrecher wird das Fenster dort leicht eindrücken können. Und auch in vielen jüngeren Gebäuden wird es Verklumpungen im Mauerwerk geben und nach und nach könnte das Mauerwerk sogar zerfressen werden.
Es gibt andere Möglichkeiten, eure Fenster zu reparieren. Viel kostengünstiger und sicherer.“
Sie fertigen Broschüren an, um ihre Bedenken und ihre Lösungsvorschläge zu erläutern.

Die Regierung fragt bei der Bande um Rat.

Und die sichert ihre Unterstützung zu,
– die Alteingesessenen mit Schimpf und Schande aus der Stadt zu jagen.
Sie mobilisiert ihre Helfertrupps und sorgt dafür, dass alle Broschüren dieser Betriebe verbrannt werden. Und ihnen die Ausübung ihrer Arbeit soweit wie möglich erschwert wird.

Und die Regierung ist zufrieden.

Geradezu euphorisch ist sie, als die neuen Fenster nach nicht einmal einem Jahr ausgeliefert werden.

Auf die normalerweise in dieser Stadt vorgeschriebene Zertifizierung der Fenster hat man verzichtet.
Es ist ja eine Notlage. Und die Bande wirkt ohnehin extrem seriös und vertrauenserweckend in ihrem kostbaren Zwirn. Die Stadtregierung sieht keinerlei Grund, deren Angaben in irgendeiner Form anzuzweifeln.
Außerdem versichert die Bande, dass man ja auch nach dem Einbau der Fenster weiter prüfen und nachhalten werde, wie gut sie funktionieren und wie sicher sie seien.

Obwohl die Bande bemüht ist, alle Daten weitgehend unter Verschluss zu halten, zeigt sich nach einem weiteren halben Jahr, der Kitt funktioniert bei vielen älteren Gebäuden nicht richtig. Neu hinzu gekommene Einbrecherbanden drücken dort weiterhin die Fenster einfach ein. Außerdem führt der Kitt bei vielen jungen und alten Gebäuden zu merkwürdigen kleinen Verklumpungen im Mauerwerk. Einige Gebäude sind sogar zusammengestürzt.
Genau so, wie die alteingesessenen Betriebe des Ortes es vermutet und befürchtet hatten…

Die Stadtregierung fragt wieder um Rat.

„Das ist ganz einfach“, sagt die Bande. „Ihr lasst eure Stadtrufer verkünden, dass ausschließlich UNSEREN Daten und Angaben zu vertrauen ist!
Und die Leute Geschichten über Verklumpungen keinen Glauben schenken sollten.
Eure Stadtrufer müssen immer wieder herausschreien, dass den Menschen viel Schlimmeres drohe OHNE unsere Fenster. Beschreibt die Brutalität von Einbrechern, malt schreckliche Szenen aus!“

Und dann wird die Bande deutlich:

„Verdammt nochmal, stellt endlich sicher, dass ALLE in der Stadt die neuen Fenster akzeptieren. Das kann doch nicht so schwer sein!
Drängt sie ihnen auf, überall! An jeder Ecke!
Verschenkt Bratwürste dazu und Karussellfahrten.

Die alten Gebäude haben wir.

Kümmert euch jetzt vor allem um die jungen Gebäude!

Sagt insbesondere den Bewohnern dieser Gebäude immer wieder, was für ein gutes Werk sie tun, wenn sie diese Fenster akzeptieren.“

„Machen wir alles. Aber es gibt einige „Unbelehrbare“ in unserer Stadt. Die bestehen darauf, ihre Gebäude selbst zu reparieren und zu schützen.“

„Dann müsst ihr eine härtere Gangart einlegen! Macht attraktive Veranstaltungen für die, die unsere Fenster eingebaut haben – und schließt die ohne unsere Fenster aus.

Droht ihnen, dass sie ihre Arbeit nicht mehr verrichten dürfen. Reisen ohnehin nicht. Sie müssen ja ihre Gebäude schützen … .

Zwingt sie, die Dichtigkeit ihrer selbst eingebauten Fenster ständig von euch testen zu lassen und lasst sie teuer dafür bezahlen.
Die Dichtigkeit UNSERER Fenstern testet ihr dann natürlich NICHT mehr! Wir wollen die Menschen schließlich nicht mit unerwünschten Ergebnissen „verwirren“, nicht wahr …?!

Und wenn selbst das alles nicht hilft, schließt ihr die „Fenster-Verweigerer“ eben ÜBERALL aus. Erlaubt ihnen nicht mal den Gang zum Einkaufsmarkt… .
Irgendwann habt ihr sie!

Dass ihr alle kriegt, ist WICHTIG, denn wenn erst alle unsere Fenster haben, wird NIEMAND mehr nachweisen können, dass sein Gebäude ohne unsere Fenster Einbrechern vielleicht besser stand gehalten hätte. Es gibt dann ja keine Vergleichsmöglichkeit mehr.“

Ein kleines Stimmchen meldet sich:

„Aber ist das, was wir jetzt machen, die ohne diese Fenster von allem auszuschließen, nicht irgendwie fast ein bisschen so, als würden wir eine Art unsichtbare Mauer in unserer Stadt zwischen den Gebäuden mit den neuen Fenstern und denen ohne errichten?
Ist es nicht vielleicht auch unethisch und unsolidarisch? Schließlich WISSEN wir doch gar nicht, was dieser Kitt wirklich für Folgen hat.
Und: Wenn diese Tests teuer zu bezahlen sind, können sich das doch unsere ärmeren Hausbesitzer gar nicht mehr leisten.“

„Dummerchen!“, antwortet die Bande, „Das ist doch der Sinn der Sache, dass die sich das nicht leisten können!
Wo ist das Problem? Sie brauchen doch nur unsere Fenster zu akzeptieren, und schon machen wir ihnen kaum noch Scherereien.
(Jedenfalls erstmal.
Solange der Kitt nicht erneuert werden muss… .)

Das mit der Mauer ist ein vollkommen unpassender Vergleich! Hast du es immer noch nicht verstanden: Was ethisch ist, das bestimmt IHR! Und ihr werdet schon eine Kommission finden, die euch bescheinigt, dass es ethisch ist, Menschen zu bestrafen, die über über Veränderungen an ihrem eigenen Haus selber bestimmen wollen, und die ihre Meinung frei sagen wollen, – anstatt Verantwortung für das Wohlergehen unserer Bande zu übernehmen.

Und, Dummerchen, du musst dich schon entscheiden, mit WEM du dich solidarisch erklären willst. Mit ein paar armen Bewohnern eurer Stadt, die euch zu nichts nutze sind, –
oder mit UNS?!

WIR sind reich und erfolgreich und haben sehr einflussreiche Freunde. Mit uns solidarisch zu sein, das ist klug, DAVON könnt ihr profitieren.“

Markus S. und Karl L. klatschen frenetisch Beifall, und der Rest des Rates der Stadt fällt schnell in diesen Beifall ein.
Besonders begeistert ist auch eine Gruppe grün Gekleideter, die zwar gar nicht in der Stadtregierung sitzt, sich aber gute Chancen ausrechnet, dort bald zu sein.
[Und jeder weiß, wer das anstrebt, sollte sich besser mit den RICHTIGEN solidarisch zeigen. Denen mit Macht, Geld und Einfluss … .]