Selektive Wahrnehmung und „Medienkompetenz“

gefertigt von Dörte Müller

Corona und die Berichterstattung drumherum bieten unglaublich viele Studienmöglichkeiten zum Thema „selektive Wahrnehmung“. Bei sich selbst und anderen. Also in erster Linie natürlich bei anderen, bei sich selbst bemerkt man das meist nicht … .😎

Letztens wurde in den Regionalnachrichten eine schwangere Frau interviewt. Sie habe sich in der „Impffrage“ sehr „allein gelassen“ gefühlt. Sie hatte sich nach eigener Aussage „umfassend“ im Internet zu Corona und „Impfung“ informiert.
Und sie war für sich zu dem Ergebnis gekommen, dass sie sich in der Schwangerschaft „impfen“ lassen möchte. Es gibt jedoch (bisher) keine Empfehlung der StiKo dazu. Sowohl ihre Gynäkologin wie ihr Hausarzt hätten ihr sehr vehement abgeraten von einer „Impfung“. Sie sei dann trotzdem ins Impfzentrum und auch dort zunächst auf eine Ärztin getroffen, die sich aufgrund der Schwangerschaft geweigert habe, sie zu „impfen“. Sie habe sich deshalb „sehr allein gelassen“ gefühlt, habe dann aber doch noch einen „netten“ Kinderarzt gefunden, der sie „geimpft“ habe.

Die Frau hat sich natürlich nicht „allein gelassen“ gefühlt, weil sie nicht beraten worden wäre. Ganz im Gegenteil hat sie ja eine Menge Beratung bekommen – von mehreren Ärzten. Es war nur nicht der Rat dabei, den sie einzig und allein hören wollte, denn sie hatte ihre Selektion längst getroffen. –

Meine – ebenfalls selektive – Betrachtung ging (natürlich) in die gegenteilige Richtung: Ich war froh, dass es doch noch etliche Ärzt*innen mit einem Gewissen zu geben scheint, und entsetzt, dass ausgerechnet ein Kinderarzt sich dann doch hergab für dieses Experiment… .

Tatsächlich ging meine selektive Betrachtung aber weit darüber hinaus, denn die Tatsache, dass und wie dieser Bericht gesendet wurde, zeigte mir v.a., dass die flächendeckende Impfung von Schwangeren in der Vorbereitung ist. Offensichtlich geht es doch um die 95 % Impfquote der gesamten Bevölkerung – und da macht man nicht (mal) vor Schwangeren Halt.

Es ist die Art, wie ich mir Nachrichten anschaue: Eben nicht, indem ich mich „danach richte“. Sondern indem ich mir anschaue, was „das Innere“ der Nachricht ist. Der Unterton, der sozusagen auf einer anderen Ebene immer mit ausgedrückt wird.

Als mir zu Beginn der „Pandemie“ tagtäglich irgendwelche „Inzidenzzahlen“ um die Ohren gehauen wurden, ohne jede Angabe, wie viele Tests gemacht wurden, ohne Vergleichbarkeit der Tests und Aussagen zu den Problemen, die solche Art Tests mit sich bringen. Als mir dann auch noch jeden Abend irgendwelche „Todeszahlen“ um die Ohren gehauen wurden, ohne dass Obduktionen gemacht worden wären. Man mit Emotionen spielte wie das billigste Boulevardblatt.
Da SCHRIE mich die Tagesschau in meiner Wahrnehmung quasi Abend für Abend an: SCHAU HIN! Glaub uns kein Wort! Wir agieren UNSERIÖS!

Dann erinnerte ich mich, dass schon seit Jahren immer mehr Kampagnen in den ö.r. liefen: „Trauen Sie nur seriösen Medien.“ Und mir wurde klar, dass das im Grunde schon ein deutlicher Hinweis war: „Wir sind es nicht… .“
Man habe Gremien, die „checken“, aus welchen „Quellen“ Informationen kommen, und die nur „verlässliche“ Quellen akzeptieren… . Ob man das „Qualitätssicherung“ oder „Zensur“ nennt, ist eine Frage der (selektiven) Betrachtungsweise… .

Meine (selektive) Bewertung dazu ist: Wer in seiner Berichterstattung um Wahrhaftigkeit bemüht ist, hat es nie nötig, andere Meinungen zu zensieren, zu löschen oder gar die Vertreter anderer Meinungen zu mobben. Man kann die Quelle offen legen, und fertig.
Wer meint, Zensur und Mobbing (gar als ö.r. finanzierte Medien) nötig zu haben, disqualifiziert sich in meinen Augen damit selbst: UNSERIÖS! Undemokratisch. Letztlich armselig, wenn man (als ö.r. finanzierte Medien) meint andere erniedrigen zu müssen, in dem verzweifelten Bemühen, sich selbst zu „erhöhen“. Finde ich.

Natürlich war ich fest überzeugt, jede andere Person müsse sich genauso ANGESCHRIEN fühlen von der Tagesschau etc.. Und war ganz erstaunt, irgendwann festzustellen, dass das nicht so war… .

Es gibt ja diesen Spruch, „Wenn du die Wahrheit verstecken willst, dann mach sie offensichtlich.“ Und vielleicht ist das der Trick. Vielleicht betreiben andere aber auch nur eine andere Art der Selektion von Informationen … .

Mir jedenfalls scheinen die (ö.r.) Medien bereits seit Jahren zu agieren, als seien sie die verlängerte Werbeabteilung für bestimmte Branchen: Ob bei der HPV-Impfung oder v.a. bei der Masern-Impfkampagne, die mir im Nachhinein wie eine Art Generalprobe für Corona vorkommt. (Aber z.B. auch beim Pushen von Digitalisierung und G5.)
Das Vortragen unbewiesener Behauptungen, die gewaltvolle Unterdrückung von Gegenansichten (insbesondere, wenn sie von Ärzt*innen kommen) und das Spiel mit Emotionen, alles nicht gerade neu. Fand ich. Vor allem im Nachhinein … .

Im Juli dieses Jahres fand beim WEF das Planspiel Cyber-Polygon statt (die Simulation einer weltweiten Cyber-Attacke). Irgendwo im Internet las ich im Juni die Einschätzung, dass wir wohl demnächst (von Juni an gerechnet) mit immer weiter verstärkten Berichten in den ö.r. Medien über Cyber-Attacken auf öffentliche Einrichtungen oder wichtige Unternehmensstrukturen werden rechnen dürfen. Ja. Das sieht man bereits, und auch ich gehe davon aus, diese Berichte werden noch erheblich zunehmen. Dass hier – wie bei Corona – Drehbücher abgespult werden, mag meine selektive Wahrnehmung sein… .

Unter „Medienkompetenz“ verstehe ich persönlich jedenfalls nicht, jemandem, der mir „versichert“, er sei „seriös“, das vorbehaltlos zu glauben. Und dann jede seiner „Nachrichten“ für „wahr“ zu halten.
Unter „Medienkompetenz“ verstehe ich auch nicht, einer „Mehrheitsmeinung“ mehr „Wahrheitsgehalt“ zuzubilligen, als einer „Minderheitsmeinung“. Unter „Medienkompetenz“ verstehe ich, sich zumindest anzuschauen, wie und wodurch eine angebliche „Mehrheitsmeinung“ zustande kam.
Unter „Medienkompetenz“ (und Demokratiekompetenz!) verstehe ich, sich immer auch Meinungen der „Gegenseite“ anzuhören und durchzulesen – und JEDER Zensur entgegen zu treten (es sei denn, es geht um „Hasskommentare“).

Demokratiekompetenz bedeutet für mich, JEDEM die gleiche Chance zuzubilligen, seine Meinung zu äußern und auch auf die Straße zu tragen.
Demokratie- und Medienkompetenz bedeutet für mich auch, dass z.B. bei Wikipedia nicht einfach von anonymen „Redaktionen“ Einträge anderer gelöscht oder geändert werden können. Zumindest sollte der vorherige Text bestehen bleiben – und eine Begründung für Löschung oder Änderung beigefügt werden, so dass sich jede*r Nutzer*in selbst ein Bild machen kann.

Und von meinen GEZ-Gebühren erwarte ich, dass ö.r. Medien es schaffen, Menschen unterschiedlichster Ansichten gleiche Redezeiten in den Prime-Time-Sendungen einzuräumen. Das wäre irgendwie demokratischer, anstatt mir zum Tausendsten Mal dieselben Leute zu präsentieren. Was der SPD-Politiker Lauterbach meint, ist für mich keine Neuigkeit.

Apropos: Unter Demokratiekompetenz verstehe ich auch ein gewisses Verständnis für die Mechanismen unserer Art der parlamentarischen Demokratie:
Politiker*innen, die sich Chancen auf ein Direktmandat in ihrem Wahlkreis ausrechnen, werden immer die Interessen des größten Arbeitgebers der Region ihres Wahlkreises im Blick haben (müssen!).
Dass Lauterbach, der seit 2005 mit Direktmandaten seines Wahlkreises Leverkusen / Köln Mühlheim im Bundestag sitzt, hierbei sehr erfolgreich ist, ist unmittelbar ersichtlich… .
Ich bin mir nicht sicher, ob die Tagesschau etc. wirklich der Ansicht ist, die Interessen des Konzerns Bayer-Monsanto seien identisch mit dem Gemeinwohlinteresse in Deutschland… .

Zwangsimpfung? Ich habe Verständnisprobleme…

gefertigt von Dörte Müller

Es vergeht gefühlt keine Nachrichtensendung ohne Erwähnung von „Impfquoten“ und dem Satz, dass man unbedingt noch mehr Menschen dazu bringen müsse, sich „impfen“ zu lassen.

„Impfskeptiker“, so wirkt es, werden von vielen „Funktionsträgern“ und Journalist*innen als „schwer erziehbar“ betrachtet. Und indirekten oder sogar direkten Zwang scheinen sie für eine geeignete „Erziehungsmethode“ zu halten.

WARUM?

Das Ziel dieser „Erzieher*innen“ wirkt diffus. Nicht einmal die Zahl an „Geimpften“, die irgendjemand anstrebt, wird richtig klar. Der Grund für eine solche Zahl noch viel weniger:

War man mal mit der Aussage gestartet, dass man eine „Impfquote“ von gut 60 % für ausreichend halte, waren es dann irgendwann plötzlich 85 % und sind jetzt teilweise gar fanatisch anmutende 95 %.
Also jede*r, vom Greis bis zum Säugling? Oder meint man 95 % der zwölf- bis hundertjährigen? Man weiß es nicht genau.

Der Nutzen? Der wird recht wild und kreuz und quer – und manchmal auch echt wirr – irgendwie halt einfach mal so … behauptet.

Ja, ich lese und höre durchaus auch „Impfbefürworter“. Und ich bilde mir ein, eine sehr gute Auffassungsgabe zu haben. Aber die jeweils angebotene Logik scheint meine intellektuellen Fähigkeiten entweder zu übersteigen. – Oder diese Logik ist vielleicht gar nicht vorhanden … ?

In den Morgennachrichten kam gerade, dass in Israel jetzt die Drittimpfung empfohlen wird. Mit der Begründung, dass in diesem „vorbildlich“ „geimpften“ Land die Zahl der Krankenhauseinweisungen und auch die Todesfälle erheblich steigen.
Für diesen Befund gibt es nur zwei alternative Erklärungsmöglichkeiten, (die freilich von den Journalisten nicht thematisiert wurden, in den weiteren halbstündlichen Nachrichten wurde das Thema „Israel“ stattdessen gar nicht mehr erwähnt…):
– Die gegen die (inzwischen nicht mehr vorhandene) „Alpha-Variante“ angelegte „Impfung“ bringt nicht genug bei den jetzt herrschenden Varianten. (Wenn diese Varianten tatsächlich „gefährlicher“ wären, müsste man nach der Logik der „Impfbefürworter“ allerdings eine hohe Dramatik in den Ländern mit sehr niedrigen „Impfquoten“ beobachten können. Dem ist jedoch nicht so.) Den Nutzen einer „Impfung“, die nicht schützt, vermag ich nicht zu erkennen.
– Der Anstieg von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen ist (mit)ursächlich auf die „Impfung“ zurückzuführen.

Diese Fragen scheinen die Entscheidungsträger jedoch nicht zu interessieren, auch die deutschen nicht. Es wird völlig unverdrossen weiter „geworben“.

Mir stellen sich die Aussagen dabei so dar:

Man hat einen „Impfstoff“, von dem eine „Wirksamkeit“ von rund 97 % behauptet wird. „Wirksamkeit“, da sind sich ausnahmsweise alle einig, bedeutet dabei nicht, dass die gespritzten Menschen „immun“ sind gegen Covid 19, sondern dass sie gegen einen schweren bis tödlichen Verlauf „geschützt“ seien. Sie können sich weiterhin infizieren und das Virus entsprechend auch weitergeben, tun das aber möglicherweise in geringerem Ausmaß.

Ebenfalls Einigkeit bestand von Beginn der „Pandemie“ an, dass Covid 19 bei 80 % aller Infizierten zu leichten bis kaum spürbaren Erkrankungen führe, aber bei 20 % (insbesondere alten und schwer vorerkrankten Menschen) einen schweren bis tödlichen Verlauf haben könne.

Als Sinn aller „Corona-Maßnahmen“ wurde stets angegeben, das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen (und vermeidbare Todesfälle zu reduzieren).

Ohne jetzt auf die „Sinnhaftigkeit“ der Lockdowns näher einzugehen (mit denen man aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit, dass sich viele besonders gefährdete Menschen in den Alten-, Pflegeheimen gleichzeitig anstecken, deutlich erhöht hat). Und auch ohne die wirtschaftlichen Zwänge unseres Gesundheitssystem, das systembedingt immer am Rande der Kapazität arbeitet (alles andere gilt als „unwirtschaftlich“), zu thematisieren:

Bei dieser Ausgangslage könnte eine „Impfung“ theoretisch für die besonders gefährdeten 20 % empfehlenswert sein. Just diese, also die sehr Alten, die Vorerkrankten, Multimorbiden, waren in den Studien, aufgrund derer die Notfallzulassung für die „Impfstoffe“ erteilt wurden, allerdings zum größten Teil ausdrücklich ausgeschlossen (s. z.B. hier: A Trial Investigating the Safety and Effects of Four BNT162 Vaccines Against COVID-2019 in Healthy and Immunocompromised Adults – Full Text View – ClinicalTrials.gov).
Über die „Wirksamkeit“ bei genau dieser Gruppe gab es also fast keine Aussagen! Die Zulassungsbehörden scheint das nicht interessiert zu haben. Obwohl man mit gesundem Menschenverstand erwarten würde: Genau bei dieser Gruppe wirkt der „Impfstoff“ eher schlecht und / oder zeigt besonders starke Nebenwirkungen. Was wohl auch der Grund für den Ausschluss aus der Studie gewesen sein dürfte… .

Die restlichen 80 % werden zu einer Überlastung des Gesundheitssystems nicht beitragen, jedenfalls nicht durch Covid. Man braucht den Stoff aus übergeordneter gesellschaftlicher Sicht für sie also nicht.
Man kann ihn ihnen selbstverständlich anbieten, aber auf rein freiwilliger Basis und nach vollumfänglicher Aufklärung über Nutzen und Risiken. Für Kinder ist er völlig unsinnig (s.a. hier: Kinder entwickeln langfristige Immunität gegen COVID-19 (uni-heidelberg.de))

Die „Impfstoffe“ haben (derzeit für Kinder ab 12) eine bedingte Notfallzulassung. Eine Notfallzulassung setzt eine Notlage voraus (die mir nicht erkennbar ist). UND sie erfolgt aufgrund vorläufiger Daten, die ausschließlich von den Herstellern stammen… .

Allen Beteiligten war klar, dass die Datenlage bei Ergehen der Notfallzulassungen äußerst dünn war und keine seriöse Aussage über die Risiken erlaubte. Die Studien laufen bis 2023. Weitere Daten sollten aus den laufenden „Impfungen“ gewonnen werden.

WARUM also machen insbesondere Politiker*innen (und Virolog*innen etc.) Druck, JETZT nahezu 100 % der Bevölkerung diese Mittel zu verabreichen?

In laufenden Medikamentenstudien die Vergleichsgruppe auf nahezu „Null“ zu reduzieren, wird normalerweise ausschließlich dann gemacht, wenn Erfolg und Nutzen des Medikaments so eindeutig – und die Krankheitslage der Vergleichsgruppe so schwer ist -, dass es ethisch nicht vertretbar erschiene, dieser Vergleichsgruppe das Medikament weiter vorzuenthalten. Einen Zwang, dieses zu nehmen, gibt es selbstverständlich auch dann nicht.

Bei diesen „Impfstoffen“ hingegen sind Erfolg und Nutzen zweifelhaft: Nicht nur, dass in den Ländern, wo dies erfasst wurde, ein hoher Prozentsatz der Hospitalisierten geimpft war.
Die Forderung einer hohen „Impfquote“ ist aus gesellschaftlicher Sicht ausschließlich dann gerechtfertigt, wenn völlig zweifelsfrei feststeht, dass der Nutzen die Risiken für jeden Einzelnen um ein Vielfaches überwiegt.

Das ist jedoch keineswegs der Fall. Selbst, wenn man davon ausgeht, dass bei solchen Löschungen schwerer Nebenwirkungen und Todesfälle, wie sie hier dargestellt sind (Die verschwundenen Impfschadensfälle der EMA-Datenbank – (tkp.at)), alles mit rechten Dingen zugehe. Selbst wenn man davon ausgeht, dass es eine hohe Meldequote von Nebenwirkungen und Todesfälle gäbe (aus meiner Sicht wäre 10 % dabei eine durchaus hohe Quote, ich kenne so einige Fälle von Nebenwirkungen – aber keinen einzigen, wo diese gemeldet worden sind … .).
Selbst dann lassen die wenigen vorhandenen Zahlen einen überragenden Erfolg und Nutzen der Stoffe (also das einzige Kriterium, dass den Wunsch nach einer so hohen „Impfquote“ rechtfertigen könnte) nicht erkennen. Schon gar nicht in einem Zeitraum, bei dem sich die längerfristigen Folgen noch gar nicht zeigen konnten! Und die Erfahrungen in Israel scheinen ja bereits jetzt eher das Gegenteil zu belegen.

Der Ruf nach 95 % berücksichtigt nicht einmal, dass es inzwischen eine hohe Zahl von Menschen gibt, die bereits eine Corona-Infektion hinter sich haben. Wie viele Studien (Weitere Studie zeigt langfristige und starke Immunität nach Infektion – (tkp.at) ) zeigen (und ja auch zu erwarten ist), sind diese gegen Wiedererkrankung am besten geschützt. Natürlich erworbene Immunität ist durch eine Impfung nicht zu „toppen“, kann aber verschlechtert werden, da das Immunsystem, das vielleicht ohnehin noch mit Virusnachwirkungen kämpft (Long Covid… ) zusätzlich mit toxischen Stoffen durch die „Impfung“ belastet würde. Es gibt keinen Grund, warum diese Immunität nach einem halben Jahr „weg“ sein sollte. Das Immungedächtnis ist nicht durch die Zahl der Antikörper zu bestimmen.

Wer nichts zu verbergen hat, kann und sollte all diese Fragen öffentlich diskutieren, „Geimpfte“ nach der Spritze auf Mikrothromben untersuchen (Stichwort: D-Dimer), nach einem positiven PCR-Test- Verstorbene ebenso wie nach einer „Impfung“ Verstorbene von Anfang an obduzieren etc. .
Wer hingegen all dies nicht tat und tut, Kritik unterdrückt, Studien zu Behandlungsmöglichkeiten (Stichwort: Ivermectin) unterdrückt, nach gut 1 1/2 Jahren „Pandemie“ immer noch mit Behauptungen, wenig aussagekräftigen „Inzidenzen“ – und mit realitätsfernen Modellierungen arbeitet, – der sollte sich über fehlendes Vertrauen in ihn vielleicht nicht wundern … . „Seriös“ geht anders … .

Zusammenfassung:

  • Es sind gut 50 % der Deutschen „geimpft“. Wenn man der Aussage glaubt, dass die „Impfung“ eine Wirksamkeit von 97 % hat, wären also höchstens bei 3 % dieser Gruppe schwere bis tödliche Verläufe zu erwarten.
  • Covid ist für alte und schwer vorerkrankte Menschen bedrohlich. Daher ist bei den „ungeimpften“ 50 % die Alters– und Gesundheitsstruktur entscheidend. Bei Kindern und Jugendlichen geht das Risiko eines schweren bis tödlichen Verlaufs im Fall einer Infizierung gen Null. Die jetzt noch „Ungeimpften“ gehören zu einem großen Teil in diese Altersgruppe. Wo bitte ist da die angebliche Gefahr, unser Gesundheitssystem an die Belastungsgrenze zu bringen, wenn alle „Ungeimpften“ „ungeimpft“ bleiben?? Zumal die Jugendlichen zu der Altersgruppe gehören, bei der z.B. Herzmuskelentzündungen DURCH die Impfung deutlich überproportional auftreten… . Einem nicht erkennbaren Nutzen für die Betroffenen also durchaus erkennbare Risiken gegenüber stehen.
  • Oder glauben die Entscheidungsträger doch eher, dass die „Wirksamkeit“ der „Impfung“ weit unter 97% (bei vielleicht realistischen 30 %) liegt? Aber dann gibt es ebenfalls keinen Grund, diesen Stoff weiter Menschen aufzudrängen. Denn dann hat er kaum Nutzen. Bei unbekannten (Langzeit-)Risiken.
  • Wenn man wirklich an seriösen Daten interessiert ist, die auch Langzeiteinschätzungen möglicher unerwünschter Wirkungen erlauben, braucht man zwingend eine „ungeimpfte“ Vergleichsgruppe, die groß und heterogen genug ist, um entsprechende Vergleiche und Auswertungen zu ermöglichen. Eine „Impfquote“ von weit über 60 % wäre also kontraproduktiv aus gesamtgesellschaftlicher Sicht, denn eine seriöse Auswertung würde damit völlig unmöglich gemacht.
  • Für die Pharmaindustrie ist die mRNA-Technologie äußerst vielversprechend. Sie wird uns ziemlich sicher in Kürze für so ziemlich jede mögliche Erkrankung angedient werden. Es sei denn, die jetzige „Generalprobe“ sollte sich als Schlag ins Wasser erweisen. Wieviel hier für die Pharma- und sonstige beteiligte Industrien auf dem Spiel steht, ist klar. Dass diese Industrien daher nur ein sehr „bedingtes“ Interesse an objektiven (und v.a. an veröffentlichen) Zahlen und Daten über die Risiken der Technologie haben, erscheint mir unmittelbar nachvollziehbar.
    Ich frage mich jedoch, inwieweit unseren Entscheidungsträgern bewusst ist, dass die Interessen dieser Industrien NICHT mit den gesamtgesellschaftlichen Interessen identisch sind. Hier scheint es mir die ein oder andere Ver(w)irrung zu geben.
    Und auch bei ziemlich vielen Journalist*innen scheint mir eine gewisse Ver(w)irrung darüber zu herrschen, was guter, kritischer und UNABHÄNGIGER Journalismus bedeuten könnte … .

Die Spiele – Eine symbolische Betrachtung

gefertigt von Dörte Müller

„Die Spiele sind eröffnet.“ hieß es vom japanischen Kaiser.

Die Worte wurden von ihm gesprochen mit einer Maske vor seinen Atemorganen.

Auf mich wirkte das Ganze bizarr. Das große Stadion nur von einer sehr geringen Anzahl Menschen gefüllt, – alle mit Maske. Die Athlet*innen, die fahnenschwenkend ins Stadion einliefen, – ebenfalls ausnahmslos mit Maske vorm Gesicht. Zuvor eine große Inszenierung zur Eröffnung, die kaum jemand im Original sehen konnte, und die vielleicht auch kaum noch jemanden wirklich interessierte, trotz all der Arbeit und Kreativität, die darin steckte. Der Kreativdirektor ohnehin kurz vorher gefeuert wegen irgendeines „humoristischen“ Fehltritts, den er vor zwanzig Jahren begangen haben soll. „Schuld“ wirkt offenbar ewig nach dem Denken, das damit ausgedrückt wird, verzeihen gibt es nicht.

Die Maske hat für mich ja eine äußerst interessante Symbolik: Sie blockiert den Fluss des Atems – und damit den Fluss des Lebens. Atmung ist Leben.

Mit jeder Einatmung nehmen wir Leben in uns auf. Mit jeder Ausatmung geben wir Verbrauchtes, Totes aus uns ab.

Die Maske erschwert die Einatmung des Frischen und zwingt die Träger*innen, einen Teil des Verbrauchten, Toten wieder einzuatmen.
Sie huldigt so dem Todesprinzip.

Und so wirkt(e) auch die ganze Veranstaltung auf mich. Als huldige man hier etwas eigentlich Totem. Auch die lebendige Energie, die bei den Wettkämpfen durch die Zuschauer*innen hätte kommen können, hat man unterbunden, die Stadien sind weitgehend leer.

Also fragte ich mich, wofür stehen die Olympischen Spiele als solche? Was ist hier (symbolisch) im Sterben begriffen?
Körperkult? Auch. Vor allem aber steht Olympia symbolisch wohl für „Höher, schneller, weiter“. Für Konkurrenz und Wettkampf. Für ein sich gegeneinander messen.
Und längst auch: Für Sponsoren, Fernsehrechte und aussagelose Interviews.

Ist das noch lebendig? Nein, ich denke, das hat sich tatsächlich überlebt. Das sich immer weiter schraubende „höher, schneller, weiter“. Das Denken in Konkurrenz. Das Gegeneinander.
Konkret bezogen auf Olympia (und Fußball) auch: Die Verflechtung von Sport und Spaß mit finanziellen Interessen. Immer größer werdende Institutionen mit immer mehr „Funktionären“. Der Missbrauch des Sports für Werbezwecke. Exklusive Fernsehrechte und nutzlose Interviews ohnehin.

Dass „das normale Volk“ bei der Eröffnungsfeier (und auch sonst) bei der in dieser Form sterbenden Veranstaltung ausgesperrt war, – aber Politiker, wie Macron und Jill Biden dort waren, selbstverständlich mit Maske, hatte für mich insofern eigentlich eine fast angenehme Symbolik. Spitzenvertreter von zwei Nationen, die dazu neigen, sich (bzw. die „Eliten“ des eigenen Landes) als „Weltführer“ zu sehen.
Diese Annahme einer Art Weltführerschaft ist ein Denken, das mir im Vergangenen und tatsächlich auch im Vergehen zu sein scheint, auch wenn es derzeit noch überall sehr sichtbar ist.
Es ist ein Denken, anderen Menschen von oben herab und mit Zwang diktieren zu dürfen, wie sie zu leben und zu handeln haben.
Es ist ein Denken, das immer zentralistischer und zwanghafter wurde (und wird) – und deren Institutionen und Organisationen materiell immer reicher, immer größer und gleichzeitig immer sinnentleerter wurden und werden.

Auf einer unterschwelligen Ebene zeigt(e) die Veranstaltung für mich symbolisch sehr eindrucksvoll das Sterbende dieses Denkens. Auch das Sterbende dieser Art Institutionen und dieser Art Politik.

Olympia findet im Land der aufgehenden Sonne statt. Ein Symbol, dass gleichzeitig zu dem Sterbenden längst etwas Neues heraufdämmert?

Ich finde es wunderschön, zu sehen und zu lesen, was sich derzeit überall im Kleinen an Neuem entwickelt. An Lebendigem. Wie viele Projekte es gibt von Menschen, die regionale Lebensmittel mit lebendiger Energie anbieten (oder für sich selbst anbauen), statt weitgereister in Plastikfolie eingeschweißter toter Nahrung. Die sich um echten Umweltschutz vor Ort kümmern. Die sich für Wald und Auen und Blühwiesen einsetzen. Denen es nicht um finanziellen Reichtum geht, sondern um ideellen. Die ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaftssystem anstreben.
Die miteinander arbeiten und nicht gegeneinander. Die keine Neiddebatten führen, sondern sich gegenseitig helfen und unterstützen. Die kreativ sind und nach neuen ganzheitlichen Lösungen suchen. Die neue Ansätze für eine humanistische Bildung suchen – ebenso wie für ein ganzheitliches und von Pharmainteressen unabhängiges Gesundheitssystem.
Die gegenseitige Wertschätzung und Dankbarkeit sich und der Natur gegenüber zu leben versuchen.

Das Alte, jetzt langsam Sterbende, neigt dazu, von oben herab zu diktieren, auszugrenzen, und mit Zwang zu arbeiten. Je mehr es die eigene Vergänglichkeit spürt, desto größer scheint die Neigung zu Zwang und Druck zu werden.

Das Neue hingegen ist eine organische, lebendige Bewegung, die von Freiwilligkeit ausgeht – und die von unten kommt. Mitten aus der Gesellschaft.

Und anders geht es aus meiner Sicht auch nicht, denn das Lebendige kann sich nur organisch bilden. Von Unten. Ohne Zwang.

Die Politik, wie sie bisher gelebt wurde – und uns bekannt ist, ist dafür nicht geeignet. Sie lebt von Vorgaben von Oben. Wenn sie keine Revolutionen heraufbeschwören möchte, bleibt ihr dabei im Grunde nur, Altes, Bekanntes immer wieder zu wiederholen und nur die technischen Formen anzupassen. „Wohlstand“ „Wachstum“, jetzt eben durch Digitalisierung.

Entsprechend enthalten die Programme aller im BT sitzenden Parteien Worthülsen, die sattsam Bekanntes und im Grunde Verbrauchtes mehr oder weniger elegant zu verpacken suchen. Aber das, was da verpackt wurde, ist eigentlich längst tot. Abgestanden, bereits ausgeatmet. Es hat seinen Lebenssinn verloren.

Neues braucht Frischluft. Neues Denken, neue Herangehensweisen.

Unter dem Deckel des Alten wächst hier bereits Vieles. Und vielleicht braucht dieses Neue sogar einen gewissen Druck zur Entfaltung. Einen Druck, der möglicherweise erstmal eher noch zunehmen wird.

Bis dann das Alte endgültig abgestorben ist und zum Dünger für das Neue werden wird … .

Wem der Text jetzt etwas zu pathetisch klingt: Es ging um Olympia … . Da schien mir etwas Pathos durchaus passend … .😎