Spannender als Matrix….

gemalt von Dörte Müller

Ein Selbstgespräch … :

Also, da gibt es dieses Virus. Menschengemacht aller Wahrscheinlichkeit nach. Kein „Killervirus“, sondern so „designt“, dass es vor allem für alte Menschen, Menschen mit schweren Vorerkrankungen, insbesondere Herz- Kreislauferkrankungen und Übergewicht, tödlich ist. Gefährlich also vor allem für Menschen in den Industriestaaten, insbesondere auch in den USA….?

Dieses Labor liegt doch in China, in Wuhan. Dieses Labor, das die weltweit größte Sammlung an Corona-Viren beherbergt und damit forscht. Dann könnte das heißen, dass die Chinesen …?

Vielleicht. Aber: Die Gain of Function-Forschung, das ist Forschung mit der man Viren für Menschen künstlich gefährlicher macht, die wurde von den USA in just dieses Labor ausgelagert. Nachdem sie im Heimatland verboten worden war.

Also amerikanische Forschung, die insbesondere für die Bevölkerung der USA, also die eigene Bevölkerung – und zwar vor allem die ärmere, – gefährlich wäre? Das klingt nach einer Story!

Genau, zumal ausgerechnet der Typ, der die Gelder für die amerikanische GoF-Forschung in Wuhan genehmigt hat, Anthony Fauci, Chefberater der amerikanischen Präsidenten in Fragen der Pandemie ist.

Thrillerpotential! Und die Reaktion in Deutschland?

Tja. Das Virus war vermutlich im Oktober 2019 auf irgendeine Art aus diesem Labor entwichen oder sonstwie aufgetaucht. Im Januar 2020 kam die Nachricht von einem Virusausbruch in den deutschen Medien an und Gesundheitsminister, „Chefvirologe“, Medien mahnten zur Besonnenheit. Panikmache, die in einigen Gruppen in sozialen Netzwerken betrieben wurde, brandmarkten sie aufs Schärfste als „rechte Verschwörungstheorien“.

Nicht lange danach änderte sich diese Szenerie dann aber um exakt 180 Grad. Warum?

Keine Ahnung. Ich stelle mir vor, „Chefvirologe“ Drosten könnte über seine internationalen Virologen- und Forschungsnetzwerke erfahren haben, dass das Virus auf GoF-Forschung zurückzuführen ist und gerät in Panik. Malt Horrorszenarien von 50 Millionen Toten an die Wand, vergleicht mit der Spanischen Grippe.

Komischerweise hat er ähnliche Horrorszenarien bereits bei der Schweinegrippe vorhergesagt.

Ja, komisch. Egal. Er informiert die Bundesregierung. Dort bricht aus irgendwelchen Gründen ebenfalls heillose Panik aus und ersetzt jeden gesunden Menschenverstand.

Fortan befindet man sich im Krieg. Gegen ein Virus.

Und im Krieg gegen all die, die weiterhin zur Besonnenheit mahnen, und fachlich fundiert darstellen, dass es viele gute Erfahrungen gibt, was man in einer Pandemie „normalerweise“ tun würde.

Dr. Wodarg, dem es bei der Schweinegrippe noch gelungen war, einen unnötigen Hype und damit viel Leid zu verhindern, wurde plötzlich zum Spinner, der nicht mehr auf der Höhe der Zeit sei.

Genau wie jeder andere Fachmann, der sich aus dem Ruhestand -und damit relativ frei von Interessenkonflikten und Ängsten um Karriere oder gar berufliche Existenz- als Wissenschaftler zu Wort meldete.

Es scheint fast als wollte man aus irgendwelchen Gründen unbedingt so ziemlich ausschließlich das Gegenteil von dem tun, was man „normalerweise“ in einer Pandemie tun würde. Und  als wollte man genau darauf nicht hingewiesen werden.

Ja. Ein Nobel-Preisträger und Professor aus Stanford weist (auf der Grundlage seiner Berechnungen, die sich auf einen Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff bezogen) früh daraufhin, dass die Prognosen von Drosten, Ferguson und anderen über erwartbare Todeszahlen um ein Vielfaches zu hoch sind. Aber das interessierte niemanden. 

Ein Staatssekretär im – nicht für Gesundheitsschutz -, sondern für öffentliche Sicherheit, zuständigen Bundesinnenministerium beauftragt fach- und ministeriumsfremde Personen damit, ein Papier mit Pandemie-Szenarien zu entwerfen. Das Papier enthält eine Regieanweisung, wie man Menschen die größtmögliche Angst vor dem Virus machen kann.
Medien und Politik halten sich in der Folge peinlich genau an diese Regieanweisung. Lieblingsbilder der Medien sind Särge und Menschen, die beatmet auf der Intensivstation liegen.

Auf der Grundlage dieser Bilder wird die Forderung nach möglichst völliger Abriegelung des öffentlichen Lebens erhoben, um sich vor dem „Killervirus“ zu verstecken. Ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums, der in einem ausführlichen und mit vielen Fachleuten abgestimmten Papier vor den vielfältigen Schäden warnt, die eine Abriegelung mit sich bringt, und eine Kosten-Nutzen-Analyse fordert, wird aus dem Ministerium entfernt.

Man scheint es darauf anzulegen, den Menschen so viel Stress wie nur irgend möglich zu machen, um ihr Immunsystem weitmöglichst zu schwächen?

So wirkt es. Der Starvirologe Drosten war währenddessen allerdings nicht nur panisch, sondern hatte längst in Windeseile ein Protokoll für einen PCR-Test auf das Virus entwickelt. Dieses Protokoll wurde dann auch in Windeseile veröffentlicht und in Windeseile von der WHO zum Standard erklärt. Der Erfinder des PCR-Test, der dafür den Nobelpreis erhalten hatte, sagte, dass dieser für diagnostische Zwecke nicht geeignet sei, aber der Mann war dumm. Jedenfalls interessierte das niemanden. Später stellte ein Gremium aus verschiedenen Fachleuten etliche fachliche Mängel in dem Corman-Drosten-Protokoll fest, aber das interessierte niemanden. Drosten war inzwischen Träger des Bundesverdienstkreuzes und längst der bekannteste Virologe Deutschlands.

Und dann gab es diesen Test und man hat ihn aus irgendwelchen Gründen dann auch noch so merkwürdig angewandt, dass man möglichst wenig belastbare Daten über die Pandemie und die Wirksamkeit der Maßnahmen generieren konnte?

Irgendwie schon. Das Zentrum für evidenzbasierte Medizin wies in mehreren Stellungnahmen immer wieder darauf hin, dass man belastbare Zahlen brauche, um den Verlauf einer Pandemie abschätzen zu können und damit auch abschätzen zu können, welche Maßnahmen sinnvoll sind, und welche nicht. Dass man die Anzahl positiver Tests immer in Bezug setzen müsse zur Gesamtzahl der Tests. Dass solche Tests ab einem bestimmten ct-Wert völlig wertlos sind (und man den ct-Wert jeweils benennen müsse). Aber das interessierte niemanden.

Schon gar nicht das RKI, dessen Aufgabe genau das eigentlich gewesen wäre.

Ein Virologe wagte eine Studie, wie sie in Pandemie-Situationen eigentlich Standard sind, und schaute, wie viele Menschen in einem besonders betroffenen Landkreis insgesamt Antikörper gebildet hatten. Er wurde dafür heftig kritisiert. Denn es waren recht viele Personen, was zeigte, dass das Virus eben kein Killervirus war – aber das wollte niemand hören.

Der Rechtsmediziner Püschel in Hamburg widersetzte sich dem Verbot, Menschen, die mit positivem PCR-Test verstorben waren, zu obduzieren. So dass in Hamburg alle 100 in der sogenannten ersten Welle „an Corona“ verstorbenen Personen obduziert wurden – und er stellte fest, dass jede Person schwere Vorerkrankungen hatte, also „mit“ und nicht unbedingt „an“ Corona verstorben war. Aber das wollte niemand hören.

Ärzte hatten die Anweisung, bei jeder Person, bei der bis zu 28 Tage vor dem Tod ein positives Testergebnis vorlag, Covid-19 als Todesursache zu vermerken.

Und das RKI addierte Tag für Tag irgendwelche Zahlen, und die Tagesschau verlas diese Abend für Abend.

Ermüdend irgendwann.

Ja, aber es half, das Thema „Killervirus“ in den Köpfen zu halten. Das war wichtig, denn parallel lief eine andere Entwicklung: Bereits im Januar hatte sich das deutsche Unternehmen BionTec daran gemacht, seine Expertise jetzt ganz in den Dienst der Impfstofferforschung gegen Covid-19 zu stellen. Diese Expertise hatte es gewonnen bei bis dahin eher erfolglos verlaufenen Versuchen, mit Hilfe von m-RNA Mittel zur Tumorbekämpfung zu entwickeln. 

Über Moderna gab es noch 2017 Berichte, wonach die Investoren begannen, auf Rendite zu drängen. Immerhin handelte es sich um das bis dahin höchst bewertete BioTec-Unternehmen der Welt, – dem es noch nie gelungen war, ein Medikament oder Impfstoff mithilfe seiner mRNA-Technologie zu entwickeln.

Überall auf der Welt machten sich zahlreiche Unternehmen an Impfstofferforschung für ein Virus, von dem von Beginn an klar war, dass es nicht ausrottbar sein kann. Dass es mutiert, die Menschheit aber bei einem normalen Verlauf eine gewisse Grundimmunität dagegen entwickeln würde. Das allerdings wollte niemand hören.

Stattdessen bekamen die Pharmaunternehmen, zu deren Anteilseignern mit Unternehmen wie BlackRock die reichsten der Welt gehören, viele Millionen Steuergelder, um „schneller zu forschen“. Dass es wenig plausibel ist, Forschung mit Geld zu beschleunigen, indem man notwenige Beobachtungszeit einfach abkürzt, wollte niemand hören.

Der RKI-Chef sagt früh in 2020, er wisse nicht, was für einen Impfstoff wir haben werden, wie dieser wirken wird, und was er bewirken wird, aber wir werden Impfstoffe haben.
Die WHO bringt bereits im Frühjahr 2020 eine nie dagewesene Definition von Genesenen ins Spiel, indem diese besser noch zusätzlich geimpft werden sollen, weil man als Genesener vielleicht weniger immun sei. Dass das hanebüchener Unsinn ist, interessiert niemanden.

Inzwischen hat man den „Mund-Nasen-Schutz“ als sozusagen Allheilmittel erfunden, mit dem jede Person völlig unabhängig vom tatsächlichen Risiko zwangsbeglückt wird.

Ja. Die ganze Vorgehensweise erinnerte immer mehr an das Mittelalter mit Pestmasken und Quacksalbern und empathieloser Isolierung von Alten und Schwachen und damit besonders gefährdeten Menschen.

Nachdem es im Sommer in Deutschland wenigstens ein paar Erleichterungen gab, wird im November 2020 wieder alles runter gefahren. Für einen Monat. Man will den Menschen „ein schönes Weihnachtsfest“ ermöglichen.

Es wurde der längste Monat der Zeitrechnung. Bisher gut ein halbes Jahr. …

Die Menschen in den Alten- und Pflegeheimen (und die Zuhause lebenden alten Menschen) sind zu dem Zeitpunkt der Verkündung des Lockdowns im November schon seit vielen Monaten isoliert und eingesperrt. Sie sollen ihr Zimmer nicht verlassen. Besuch dürfen sie nicht empfangen. Da bekannt ist, wie gut gerade der Besuch der Enkelkinder den meisten älteren Menschen tut, wird dieser explizit verboten. Den Kindern eingeschärft, dass sie die Großeltern umbringen würden mit ihrem Besuch.

Zum Jahreswechsel sterben viele dieser alten Menschen. Einsam.

In Deutschland hüpft schon seit Monaten der SPD-Abgeordnete Lauterbach vor jede Kamera und verkündet, man müsse alles schließen in Deutschland. Sonst würden die Intensivstationen volllaufen und Krankenhäuser überlastet. Es ist derselbe Lauterbach, der vor der Pandemie als „SPD-Gesundheitsexperte“ durch die Lande gezogen war mit dem Credo, man müsse kleine unrentable Krankenhäuser schließen und Betten abbauen in Deutschland (was man auch in 2020 brav getan hat). Den Widerspruch interessiert niemanden. Lauterbach darf weiter hüpfen.

Irgendwie würde ich mir wünschen, dass ihn mal jemand für 6 Wochen in eine 2-Zimmer-Wohnung einsperrt. Gemeinsam mit zwei Teenagern, mit denen er Homeschooling üben dürfte…. . Und ihn nach diesen 6 Wochen fragt, ob er die Idee immer noch so toll findet. ..

Die armen Teenager… .

Zum Jahresende sind dann wie gewünscht die ersten Impfstoffe da, Juchhuuu, juchhuhh, juchheissasa!!!

Niemand weiß, wie sie genau wirken – und womit es den Herstellern gelungen ist, die bisher bei ihren Versuchen mit der mRNA-Technologie aufgetretenen Probleme zu verhindern. Aber das interessiert auch niemanden.

Schon gar nicht die EMA, die über die Zulassung in Europa entscheidet. Man entscheidet sich, alle Angaben der Hersteller für plausibel zu befinden und darauf zu verweisen, dass man ja noch weitere Daten erheben wird, nachdem man 70 % der Menschheit damit geimpft haben wird.

Politik und Medien brechen in Jubelgeheul aus, das nur dadurch getrübt wird, dass das mit den Impfungen der 70 % nicht ganz so schnell geht, wie erhofft.

In Israel ging es schneller. Dort hat man im Gegenzug alle Gesundheitsdaten der geimpften Bevölkerung Pfizer versprochen. Der CEO von Pfizer war glücklich, dass Israel sich bereit erklärt hat, sich zum Labor der Welt machen zu lassen – und konnte natürlich sofort liefern. Dass die Todeszahlen in Israel nach Beginn der Impfungen plötzlich rasant stiegen, hat man in den Statistiken der EMA gut versteckt. Und irgendwann zu Ostern hat man dann wohl zu Ehren dieses christlichen Feiertags auch etliche Tote wieder auferstehen lassen. Jedenfalls waren die Statistiken dann anscheinend geändert. Aber das interessierte natürlich niemanden.

Todesfälle und schlimme Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Impfungen gab es nach der offiziellen Darstellung allenfalls beim Impfstoff AstraZeneca.  

Wer wollte das bezweifeln, außer „Verschwörungstheoretikern“?

Eben. Bill Gates hatte bereits früh in 2020 stolz verkündet: „Wir werden bald 7 Milliarden Menschen impfen.“

„Wir?“

Er ist an vielen der Unternehmen finanziell beteiligt (bei BionTec z.B. ist er im Oktober 2019 eingestiegen), insofern passt das schon mit dem „wir“. Und die Über-Regierung bildet er quasi auch. Die Kommissionspräsidentin dankte ihm ausdrücklich für seine „leadership“.

Der Gates, der sein Geld mit einem Betriebssystem gemacht hat, bei dem du dich damals vor vielen Jahren schon gewundert hast, dass es so schnell und so leicht eine Quasi-Monopolstellung erlangen konnte? Dass es auch in Deutschland von allen Behörden übernommen wurde und alles andere dann dazu kompatibel sein musste? Wo du dachtest, der muss mächtige Fürsprecher gehabt haben, dass er das so hinbekommen hat?

Ja, der. Und er bedankt sich für das in ihn gesetzte Vertrauen, indem er seit Jahren großzügige Spenden gibt. An Presseunternehmen ebenso wie an medizinische Vereinigungen und viele andere. Der unabhängige Journalismus von Correctiv z.B., die doch in der Pandemie so großartige Arbeit leisten, wäre ohne seine Großzügigkeit ebenso wenig denkbar, wie der Betrieb der WHO in der derzeitigen Form.

Ein großherziger Mensch.

Zweifellos.

Etwas verstörend fand ich allerdings das Video, in dem er sagt, dass das nächste Virus von jedem ernst genommen werden wird. Und er und seine Frau sich dabei anstrahlen, als würden sie sich diebisch darüber freuen.

Ja, komisch. Die beiden lassen sich jetzt übrigens scheiden. Vielleicht wird sie eines Tages erzählen, warum sie sich in dem Video anscheinend so freut? Wer weiß … .

Und dann gibt es da noch diesen Klaus Schwab. Noch eine sehr interessante Figur.

Ja. Dritter Handlungsstrang. Ein inzwischen recht alter Mann mit hoch fliegenden Zielen. Er hat vor vielen Jahren das „Weltwirtschaftsforum“ in Davos ins Leben gerufen. Und aus irgendwelchen Gründen kam und kommen immer (fast) alle, die Rang und Namen und Geld haben.

Manchmal scheinen einzelne Männer große Strahlkraft zu haben. Ähnlich wie Gates….

Die meisten Gäste des Herrn Schwab kommen aus Unternehmen, Großkanzleien, Politik und Medien, wohl auch aus der Wissenschaft. Weltweit. Man kennt sich. Es ist die weltweite Elite, zumindest in der Selbstwahrnehmung. Derselbe Klaus Schwab sitzt auch dem Lenkungskreis der „Bilderberger“ vor. Bestimmt also, wer die Ehre hat, in dem jeweiligen Jahr eingeladen zu werden. Es sind ähnliche Gäste wie in Davos. Hochexklusiv die Treffen, und im Gegensatz zu Davos mehr oder weniger geheim. Ein großer Teil der deutschen Politiker war wohl schon einmal dabei.

Zwei Kreise, in denen die „Weltelite“ Networking betreibt. Ist doch nett….

Zwei Kreise, die sich regelmäßig treffen. Zwei Kreise, die so manche Verabredungen erlauben, von denen der normale Bürger nichts mitbekommt, zumal er diese Kreise auch nicht demokratisch wählen kann. Zwei Kreise, die selbstverständlich alle wichtigen Medien im Boot haben. Und zwei Kreise, die in der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden.

Es gibt sogar eine Art „Jugendprogramm“, das Young Global Leadership Program des WEF.

Es ist immer gut, Menschen, die Chancen auf Machtpositionen haben, früh einzubinden in die eigenen Ideale bzw. die des WEF. Jens Spahn gehört dazu ebenso wie Annalena Baerbock. Auch hier ist die Teilnahme eine große Ehre. Entsprechend glücklich sind High Potentials aus aller Welt, wenn sie dazu gehören dürfen.

Keine schlechte Idee, die „Führungspersonen von morgen“ frühzeitig weltweit zu vernetzen. Könnte zum weltweiten Frieden beitragen … . Theoretisch.

Schwab hat zusätzlich die Zeit gefunden, eine Reihe von Büchern zu schreiben. Er zeigt sich darin als großer Fan von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, einem Neustart in eine Neue Weltordnung. Eine Weltordnung, in der Menschen dazu angehalten werden, sich „wohl zu verhalten“, indem man ihnen Rechte und soziale Teilhabe nimmt, wenn sie sich „nicht an Regeln halten“.

Ja, es heißt, er habe gute Kontakte nach China, und dort probiert man das mit einem „sozialen Punktesystem“ ja schon mal aus. Wer einen „Fehler“ macht, bekommt Punktabzug und ist irgendwann gesellschaftlich nicht mehr existent.

In Deutschland probiert man gerade den umgekehrten Weg: Man nimmt allen ihre Grundrechte weg. Und gibt sie nur denen wieder, die sich „richtig“ verhalten.

Sehr spannend das Ganze. Und wer von all denen ist nun der Böse?

Der Böse?? Das sind alles Gute. Die wollen alle nur das Beste.

Kein guter Film kommt ohne Bösewicht aus.

Ja, also das sind die Querdenker, die „sogenannten“. Familien, Alte, Junge, Kreative, Selbstständige usw., die auf die Straße gehen, um für ihre Grundrechte und den Erhalt ihrer wirtschaftlichen Existenz zu demonstrieren und zu tanzen.

Das sind die Bösen?

Ja, sie stellen mit ihrer Kritik an staatlichen Maßnahmen die „Legitimität staatlichen Handelns in Frage“ und werden deshalb sogar vom Verfassungsschutz beobachtet.

Ups?

Na ja, die Verfassungsorgane sagen, das Grundgesetz, so wie es von dessen Vätern mal gedacht war, das gilt ab so fort nicht mehr. Wir nehmen euch die Grundrechte. Und nur, wenn ihr euch so verhaltet, wie wir das wünschen, bekommt ihr diese wieder. Vielleicht….

Und da sich alle Verfassungsorgane einig sind, ist das alte Grundgesetz weg.

Und das Bundesverfassungsgericht?

Das hat in 2020 einen Präsidenten bekommen, der bis zum Zeitpunkt seiner Berufung ans BVerfG 2018 Abgeordneter der Regierungsfraktion im Bundestag war. Zuvor bzw. parallel war er Partner und Vorstandsmitglied / Mitglied der Geschäftsführung einer großen international tätigen Wirtschaftskanzlei. Er ist gut vernetzt und ich würde mich sehr wundern, wenn er nicht auch schon zu den Gästen oben genannter Kreise gehört hat.

Es ist also kaum damit zu rechnen, dass das Gericht das alte Grundgesetz, also die bisher bekannte und praktizierte Auslegung des GG wieder herstellen wird?

„Rückwärtsgewandt“ nannte eine Moderatorin vorgestern solche Forderungen im Fernsehen.

Die Legitimität staatlichen Handelns wird also heutzutage einfach aus der Behauptung hergeleitet, dass es legitim sei.

Und da alle mitmachen, ist es legitim.

Und die, die nicht mitmachen wollen, sind Spielverderber und folglich böse.

Und wenn du denen dann noch ein paar sogenannte „Reichsbürger“ an die Seite stellst und ein paar Leute mit nationalsozialistischen Symbolen, ob echt oder gekaufte Hooligans ist egal, dann glaubt jeder, DA seien die zu bekämpfenden Bösewichte.

Tut mir leid, irgendwie ist das etwas dünn. Als Bösewicht reißen die keinen Kinobesucher vom Hocker. Das würde jeder lächerlich finden.

Natürlich. Aber es ist ja auch nur der Cliffhanger. Bei so einem Blockbuster gibt es selbstverständlich eine Fortsetzung. Vielleicht sogar mehrere. Es bleibt spannend … .   

J. B-Mann* erklärt sich solidarisch…

gemalt von Dörte Müller

… mit den über 980.000 Menschen, die im letzten Jahr in Deutschland verstorben sind.
Also genau genommen wohl nicht mit all diesen Verstorbenen.

Mit den Angehörigen von fast 1 Million Menschen, von denen ein großer Teil ihre Lieben in den letzten Wochen, manchmal auch Monaten, ihres Lebens nicht begleiten durfte? Sie nicht sehen durfte, ihre Hand nicht halten durfte?
Ja – also genau genommen wohl auch nicht so wirklich.

Mit den Menschen, die seit Jahren im Pflegeberuf immer an ihren Grenzen arbeiten? In den Archiven recherchiert, wie oft Krankenhäuser und Intensivstationen in den letzten Jahren immer wieder mal an ihre Grenzen kamen, überfüllt waren, weil Intensivstationen sich finanziell nur lohnen, wenn sie zu gut 75 % ausgelastet sind? In Deutschland gibt es vergleichsweise viele Intensivbetten, so dass es für manche Krankenhäuser schwierig war / ist, diese Auslastung zu erreichen. Man hat deshalb bekanntermaßen auch in 2020 etliche Intensivbetten in Deutschland abgebaut. Trotzdem wird in Deutschland vermutlich zu schnell und zu oft in Intensivbetten verlegt, denn diese müssen eben gefüllt werden.
J. B-Mann fordert deshalb, endlich die Art der Finanzierung unseres Gesundheitssystems grundlegend umzugestalten, um die finanziellen Anreize in diesem System besser und menschenfreundlicher zu setzen?!

Oder habe ich da etwas missverstanden? Er erklärt sich gar nicht solidarisch, er erklärt sich empört?
Empört über all die, die zu den Corona-Maßnahmen eine andere Ansicht haben als er, weil sie sich z.B. mit den o.g. Angehörigen solidarisch fühlen? Oder mit all den Menschen, die seit vielen Monaten einsam sind? Oder den Kindern / Jugendlichen etc.?

Ach nein, das habe ich jetzt auch wieder missverstanden, denn mit denen darf ich mich zwar solidarisch fühlen – aber nur, wenn ich dazu sage: „Schlimm, aber es geht ja leider nicht anders“.

Häh?
Selbstverständlich geht das anders: Wir heben all diese Maßnahmen einfach auf! Sorgen aber für besseren Schutz, mehr Betten, mehr Personal und mehr Einzelzimmer (aber auch die Möglichkeit von mehr den meisten Kranken gut tuendem Besuch) in Krankenhäusern, und anderen Orten, wo Menschen nun einmal besonders gefährdet sind.

Das gehe nicht, denn das „gefährde Menschenleben“?!
Wenn es dafür tatsächlich Beweise gebe, und nicht Modellrechnungen, würde ich das glauben. Tatsächlich gibt es aber deutlich mehr Belege für das Gegenteil: Erhöhte Sterblichkeit während Lockdowns. Alles andere sind Hypothesen und Spekulationen.

Ich frage mich, warum werden Menschen, die an (oder mit) Corona verstorben sind von Vielen (einschließlich unserem Bundespräsidenten) so dargestellt, als handele es sich um qualitativ andere Tote, als all die anderen?
Weil ihr Tod „vermeidbar“ gewesen wäre?! Ja, das könnte ich mir auch gut vorstellen, dass das vermeidbar gewesen wäre, – wenn es keine Forscher gäbe, die z.B. GoF-Forschung betreiben. Diese Leute hätte ich tatsächlich alle metaphorisch in die Wüste geschickt. Stattdessen sitzen sie weiterhin auf ihren gut dotierten Posten – und werben für Lockdowns und Impfungen…. .

Aber man sehe doch in China, dass der Lockdown so erfolgreich gewesen sei?

Häh? Also wie in China: Das hätte geheißen, beim ersten Fall in Bayern und dann v.a.in Ischgl Komplettabriegelung der entsprechenden Ortschaft oder Teilortschaft für mindestens drei Wochen. Wenn jemand dort verhungern sollte, der Müll zum Problem wird o.ä., macht nichts, zeigt den heroischen Einsatz für den Schutz der Bevölkerung. Anschließend macht man alles wieder auf, testet nicht mehr oder nur noch sehr wenig – und erklärt die Pandemie in Deutschland für beendet. Macht Volksfeiern und schickt Bilder davon um die Welt.
Klar gibt es Chinesen mit Superkräften, das sieht man in jedem mystischen KungFu-Film, wie Tiger & Dragon ;-). Und denen gelingt es dann natürlich auch, ein Virus, das um die gesamte Welt wandert, im eigenen Land auf wenige Punkte zu konzentrieren und dort gezielt zu vernichten. So macht man das als KungFu-Kämpfer.
Ich mag China und die Chinesen, aber die Superkräfte beziehen sich vielleicht doch eher auf eine gute Beherrschung der öffentlichen Berichterstattung, würde ich sagen … .

Also, vielleicht es den republikanisch regierten Bundesstaaten der USA nachmachen, von denen die meisten wohl teilweise schon länger wieder alles geöffnet haben, und auch keine Masken mehr vorschreiben? Komischerweise ohne dass irgendein Horrorszenario eingetreten ist… ?

Aber, wenn man jetzt öffnen würde: – Es kein Horrorszenario gibt, sondern den Leuten wohlmöglich sogar besser geht,… wie soll man dann noch diese Impfungen verkaufen?!

Tja … . Die Empörten sind also solidarisch mit Pfizer und Co.?

Ja, vermutlich ist es karrieretechnisch deutlich geschickter, sich mit denen solidarisch zu erklären, die das Geld haben, als als Schauspieler*in mutig den Kopf für eine andere Solidarität in die Kamera zu halten… .

Wie heißt es so schön, es ist wichtig, dass der Beifall von der „richtigen“ Seite kommt … .

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*Hinweis: J. B-Mann steht hier für mich stellvertretend für all die, die die Videos der gut 50 Schauspieler*innen, die sich auf satirische Art mit den als absurd empfundenen Conora-Maßnahmen auseinander gesetzt haben, reflexartig als zynisch und geschmacklos kritisiert haben. Das wiederum konnte ich meinerseits leider nicht unkommentiert lassen, weil mir die Argumentation dahinter einfach falsch erscheint…. . Für gewisse Überspitzungen meinerseits bitte ich um Nachsicht und distanziere mich vorsorglich. Das macht man heutzutage so … .;-)

Auf ein Wort, liebe „Corona-Faktenchecker“

gemalt von Dörte Müller

Ja, ich glaube Euch, dass Ihr ein Bedürfnis erfüllt, das tatsächlich etliche Menschen haben:

Das Bedürfnis, dass ihnen in dieser komplexen Welt – und erst recht in einer als bedrohlich empfunden Lage – jemand sagt, was „richtig“ und was „falsch“ ist.
Das Bedürfnis, dass ihnen jemand sagt, wie sie sich verhalten sollen, damit sie geliebt werden und „dazu gehören“.
Das Bedürfnis, dass ihre Angst verstanden wird, sie an die Hand genommen werden und ihnen jemand sagt, „es ist alles gut, wir kümmern uns um euch“.

Aber der Name „Faktenchecker“, der trifft es nicht. Schon gar nicht zum Thema Corona.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Euch Aussagen eines Wissenschaftlers oder Studien unvoreingenommen anschauen. Ihr würdet Eure eigene Qualifikation darstellen, und was die genaue Grundlage ist, aufgrund derer Ihr Eure Bewertung trefft. Ihr würdet deutlich machen, wo die Datenlage klar ist, wo Unsicherheiten bestehen, und wo gegebenenfalls noch weitere Forschung erforderlich sein könnte. Ihr würdet Eure eigenen Unsicherheiten offen legen. Ihr würdet Rücksprache mit den Autoren der betreffenden Studie oder mit dem Wissenschaftler, um dessen Aussagen es geht, halten, bevor Ihr etwas dazu veröffentlicht. Um sicher zu gehen, dass Ihr nichts missverstanden oder versehentlich aus dem Zusammenhang gerissen habt.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Statistiken mit Zahlen, denen die Bezugsgröße fehlt, ebenso verwerfen, wie bloße Behauptungen, – egal, von wem sie stammen.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr hinterfragen, was ein „Inzidenzwert“ genau sein soll. Ihr würdet fragen, was für einen Aussagewert ein „Inzidenzwert“ hat, wenn ihm völlig unterschiedliche Gesamttestanzahlen zugrunde liegen. Ihr würdet fragen, welcher ct-Wert für den PCR-Test angelegt wird – und ob es zu jeder Zeit und überall derselbe ist,- und wo andernfalls eine Vergleichbarkeit herkommen sollte. Ihr würdet fragen, auf wie viele Gene der PCR-Test testet, und ob diese Anzahl immer und überall dieselbe war – und wie aussagekräftig sie ist. Ihr würdet fragen, warum man den PCR-Test als Diagnoseinstrument benutzt, obwohl er dazu doch bekanntermaßen nicht geschaffen wurde – und auch nicht geeignet ist. Ihr würdet deutlich machen, dass es grob unwissenschaftlich ist, den „Inzidenzwert“ während der Zeit des ersten Lockdowns einfach so mit dem heutigen zu vergleichen, da damals nur ein Bruchteil der jetzigen Tests gemacht wurde. Ein damals niedrigerer Inzidenzwert also nichts über die Wirksamkeit der damaligen Maßnahmen aussagt.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Fragen zu den Todeszahlen nach Beginn der Impfkampagnen stellen. Da es sich um experimentelle Impfstoffe handelt, die auch nur im Rahmen einer sogenannten „Notfallzulassung“ verimpft werden, würdet Ihr ganz genau hinschauen. Denn es geht um Menschenleben. Da Ihr wisst, dass die Notfallzulassung nur auf den Angaben der Hersteller beruht, und diese die Rohdaten der vorab erfolgten Studien erst Ende 2022 frei geben werden, wärt Ihr besonders kritisch. Denn Hersteller haben nun einmal (finanzielle) Eigeninteressen.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr prüfen, ob es Belege gibt, dass Länder mit Lockdowns und scharfen Maßnahmen besser durch „die Krise“ gekommen sind, als Länder ohne solche Maßnahmen (oder zumindest mit deutlich weniger Maßnahmen). Oder, ob vielleicht das Gegenteil der Fall sein könnte.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Euch die Kollateralschäden dieser Lockdowns unvoreingenommen anschauen und möglichst viele unterschiedliche Fachleute dazu anhören.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr all die vielen Studien lesen, die zeigen, dass Masken schädlich sind. Ihr würdet feststellen, dass die Studien, die Masken einen Nutzen bescheinigen, das weitestgehend nur unter Laborbedingungen tun. Und dass sehr viele Experten sagen, dass der Nutzen nur marginal ist und im Vergleich zum Schaden nicht verhältnismäßig.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr feststellen, dass Aerosolforscher und viele andere nicht erst seit Kurzem sagen, dass die Ansteckungsgefahr mit Viren im Freien zu vernachlässigen ist. Beschränkungen im Freien also ungeeignet und damit unsinnig (und verfassungswidrig) zur „Bekämpfung“ eines Virus sind. Und dass das logischerweise auch für die Maskenpflicht gilt.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr niemals jemanden mit einer anderen Meinung als Eurer beleidigen oder diskreditieren. Denn das wäre unter Eurer Würde.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr ausschließlich sachlich argumentieren. Und andere Meinungen stets als willkommenen Anlass nehmen, Eure eigene noch einmal zu überprüfen.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr empört aufschreien, wenn Menschen, die friedlich demonstrieren und ihre Meinung kundtun, von Polizisten brutal angegangen werden – und die Politik zu noch mehr Härte aufruft.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, wärt Ihr entsetzt, wenn politischer Druck auf unabhängige Gerichte / Richter*innen ausgeübt wird, wenn diese Entscheidungen fällen, die politisch nicht gewollt sind.

Wenn Ihr Fakten checken würdet … . WENN … .

Tatsächlich tut Ihr all dies nicht. Natürlich nicht. Denn es geht Euch nicht um das Checken von Fakten. Es geht Euch nicht darum, Hypothesen und Modellrechnungen an der Wirklichkeit, -also den tatsächlich gefundenen Daten – zu prüfen und zu messen. Sondern darum, alle Daten auf Teufel komm raus so zu interpretieren, dass sie irgendwie zu den Hypothesen und Modellrechnungen passen, die Eure Auftraggeber für „gut“ (für sich) empfinden. Egal, wie viele Verrenkungen dies erfordert.
Und es geht Euch darum, alle Menschen, die mit Hypothesen kommen, die weit besser zu den gefundenen Daten und tatsächlichen Befunden passen, mit viel Geschrei und Wutgebrüll vom Hof zu jagen.
Es geht Euch nicht um wissenschaftlichen Diskurs. Natürlich nicht. Sondern um das Gegenteil. Um das Gegenteil von Wissenschaft: Es geht Euch um mit Emotionen gesteuerte Meinungsbildung. Meinungsbildung im Sinn Eurer Auftraggeber.

Ich weiß nicht, was Euch und all die anderen „Influencer“ motiviert, und was man Euch dafür bezahlt, und es ist mir auch egal. Ihr müsst Euer Tun ja nicht vor mir, sondern vor Eurem eigenen Gewissen verantworten.

Ich glaube auch gar nicht, dass Ihr das eigentliche Problem seid, wahrscheinlich seid Ihr nur eine irgendwie sogar logische Folge des Problems. Denn das eigentliche Problem scheint mir zu sein, dass unser gesamtes Bildungs-, Medien- und Medizinsystem schon lange vor Corona daran gearbeitet haben und weiter arbeiten, die Menschen so weit von ihrer eigenen Intuition zu entfernen, dass man tatsächlich bei vielen Menschen oben genanntes Bedürfnis geschaffen hat:

Erschreckend viele Menschen trauen ihrer eigenen Intuition, ihrem Bauchgefühl, viel weniger, als irgendwelchen „Experten“. Suchen Rat und Sicherheit im Außen statt im eigenen Innern. Haben verlernt, auf ihren Körper und ihre Gefühle zu hören. Haben gar kein Körpergefühl mehr, merken nicht mehr, was ihrem Körper gut tut – und was nicht. (Bereits Kindern wird dieses Körpergefühl gerade massiv abgewöhnt, indem man ihnen sagt, sie dürften nicht auf ihr eigenes Gefühl hören, diesem nicht trauen, sondern müssten Maske tragen und Abstand halten, um andere „zu schützen“ und um den Erwachsenen zu gefallen.)

Warum trauen so wenige Menschen ihrer Intuition?

Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, nur „Experten“ könnten wissen, was gut für sie ist.
Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, es wäre besser, den Arzt zu fragen, als sich selbst.
Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, sie bräuchten nur ein (oder zwei oder zehn) Medikament(e) zu nehmen, und dann wäre alles wieder gut. Sie bräuchten sich nur impfen zu lassen, dann würden sie nicht krank, egal, wie sie sonst leben.
Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, „Experten“ WÜSSTEN (fast) alles, und sie bräuchten sich nur vertrauensvoll in deren Hände zu begeben. Die würden dann schon machen, sich kümmern, eigene Anstrengungen seien nicht wirklich erforderlich. Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, alles, was irgendwie nicht schön ist, könne man wegmedikamentieren: Schmerzen (Schmerzmittel), Ängste / Trauer (Antidepressiva). Niemand müsse irgendetwas als negativ Empfundenes aushalten. Die „Experten“ wüssten, wie man es weg bekommt.

Viele haben sich darauf verlassen, haben verinnerlicht, was man ihnen eingeredet hat. Haben ihr eigenes Körpergefühl so lange unterdrückt, bis sie es gar nicht mehr spüren konnten.
Und dann kommt etwas, was sie als existenzielle Krise empfinden. Und sie stellen plötzlich fest, es gibt gar nicht DIE Experten, sondern Wissenschaftler mit ganz vielen ganz verschiedenen Meinungen zum besten Vorgehen in dieser Krise, mit ganz vielen ganz unterschiedlichen Ansichten zu dieser „Krise“.
Das verwirrt! – Und viele versuchen, sich auf ihre Intuition zurück zu besinnen. Auf die eigene innere Instanz, die FÜHLT, was wahr und wahrhaftig gut für einen selbst ist. Das wiederum droht das gesamte über so lange Zeit mühsam aufgebaute Vertrauen in DIE Expertenschaft, DIE Wissenschaft ins Wanken zu bringen. Es wäre für all die, die ihre Lobbyinteressen – gerade im Bereich der Medizin – seit langem sehr erfolgreich über DIE Wissenschaft einzuspeisen pflegen, eine Katastrophe.

Also versucht Ihr, liebe Faktenchecker, mehr oder weniger panisch dieses Vertrauen in DIE Expertenschaft wieder herzustellen – und das Hören auf die eigene Intuition als eine Art „Verirrung“ darzustellen. Denn für Eure Auftraggeber steht verdammt viel auf dem Spiel.

Nicht nur im Bereich der Medizin: Wer Menschen darüber lenken möchte, dass er ihnen „Experten“ präsentiert, die die Dinge nun einmal besser einschätzen könnten, als sie selbst, kann keine „Querdenker“ brauchen. Erst recht nicht, wenn diese auch noch einen Lehrstuhl an einer renommierten Universität in dem entsprechenden Fach innehaben oder hatten und über Jahrzehnte anerkannte Fachleute auf diesem Gebiet waren. Das ist sogar richtig blöd, denn die könnten mit ihrer anderen Meinung das ganze von Pharma-, Finanz-, Digitalindustrie etc. (um nur die offensichtlichen Player zu nennen) mühsam errichtete Gebäude des „Höheren Wissens“ der von ihnen (finanziell und medial) aufgebauten und unterstützten Seite der „Wissenschaft“ zum Einsturz bringen.

Ja, für mich erklärt das durchaus die Panik, mit der Ihr aus allen Rohren schießt auf all die abweichenden und vor Impfung, Lockdown und / oder Maske warnenden Wissenschaftler*innen. Oder versucht, sie totzuschweigen, ihre Aussagen zu löschen.

Aber, liebe Faktenchecker, wie fühlt IHR EUCH dabei?