Hoffnungsvoll

gefertigt von Dörte Müller

Angeregt durch meine derzeitige Lektüre habe ich mehr oder weniger zufällig angefangen, sozusagen „hoffnungsvolle Prophezeiungen“ zu sammeln. Und die möchte ich euch jetzt präsentieren 😊 (wobei ich keine Fachfrau für diese Themen bin, sondern das – zumindest auch – ein wenig spielerisch sehe):

Den meisten bekannt ist der Maya-Kalender, der den 31.12.2012 als Ende eines Zeitalters vorhergesagt haben soll. Nicht in der Form, dass an diesem Tag irgendetwas Spezielles geschehen müsse. Der 31.12.2012 markiere genau die Mitte eines Übergangszeitraums, der auf insgesamt 50 Jahre datiert wird. Der Übergang begann also 25 Jahre vor diesem Datum und dauere auch noch 25 Jahre nach diesem Datum an. Und es liege auch an uns, diesen Übergang zu etwas Positivem zu gestalten.
Ähnliche Vorhersagen gibt es aus den vedischen Texten (beiden liegt wohl auch dieselbe Quelle zugrunde), wonach in dieser Zeit das Dunkle Zeitalter ende. Übrigens ist es das einzige Zeitalter, wo sich nach den vedischen Texten sehr verstärkt auch lichtabgewandte Wesen auf der Erde inkarnieren können. Das bringe Lüge und Täuschung auf die Erde, diene aber dem Zweck, diesen Wesen die Chance zu geben, sich dem Licht wieder zuzuwenden, wenn sie dies wollen.

Neu für mich war Nostradamus, der plötzlich in dem Buch über die Veden „auftauchte“. Ich hatte mich für seine Art Vorhersagen nie interessiert. Fand aber folgende Aussage von ihm sehr spannend: „Mit der Massenvermehrung des neuen Babylon ist die elende Tochter durch den Schrecken des ersten Holocaust groß geworden und wird sich nicht länger halten, als 73 Jahre und 7 Monate„. [Der Autor legte das so aus, dass mit „Babylon“ der Finanzplatz London gemeint sei, mit dem „ersten Holocaust“ der 1. Weltkrieg, und mit der „elenden Tochter“ der Kommunismus des „Ostblocks“, dessen Ursprünge ja durchaus von westlichem Kapital profitiert hatten … .]
Meiner Ansicht nach könnte man das aber auch anders auslegen: „die elende Tochter Babylons“ als die grell geschminkte und mit allerlei Glitzern behängte Welt des Finanzkapitalismus amerikanischer Prägung. Von Weitem anziehend wirkend. Von Nahem grausam und unerbittlich ihre Opfer fordernd von Mensch und Natur. Massenver(m)ehrung des Kapitals mit dem Dollar als weltweiter „Leitwährung“. Elend bringend.
Da Nostradamus (im 15. Jhdt.!) explizit den Begriff „Holocaust“ verwendet hat, könnte man dies auch auf genau das beziehen, was wir heute darunter verstehen. Und den Begriff „erster“ sozusagen als in seiner Art (im negativen Sinn) einzigartig.
Wenn meine Auslegung stimmen sollte, hätte es 2019 zu einem einschneidenden Ereignis in der (amerikanischen) Finanzwelt kommen müssen. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist genau das der Fall (s, z.B. hier: https://finanzmarktwelt.de/crash-am-us-repo-markt-neue-rekordintervention-der-fed-144694/). Das System ist (spätestens) 2019 faktisch gecrasht.

Die gesamte Corona-Politik ist aus meiner Sicht nichts anderes, als der verzweifelte – aus den USA dominierte – Versuch, den Crash irgendwie so weit in die Länge zu ziehen, bis man ein vermeintlich neues wirtschaftliches Fundament hat (BioTechnologie und Industrie 4.0).
Denn, wenn der Zusammenbruch des US-Finanzsystem sichtbar wird, bricht vermutlich (zunächst) weltweit Chaos aus. Dafür will kein*e Politiker*in verantwortlich sein.
Das würde auch die weltweite politische „Einigkeit“ in Sachen Corona erklären… .
Es würde all die völlig widersinnig erscheinenden Maßnahmen und die grassierende Angst und Hektik in den Maßnahmen erklären. Es wäre die unterschwellige Angst vor Chaos, Panik und Rebellion, wenn der Zusammenbruch offenbar wird.
Insofern ist es sicherlich auch kein Wunder, dass ein General den „Corona-Krisenstab“ in Deutschland leiten wird… (oder dass Biden die Spritze damals zum „patriotischen Akt“ erklärt hat …).

Ich persönlich bin der Meinung, dass man den Menschen mehr zutrauen könnte und sollte. Zumal man aus meiner Sicht mit diesem Impfwahnsinn ein Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, in dem verzweifelten Versuch, etwas künstlich am Leben zu erhalten, was keine Seele hat.
Dessen „Sterben“ aber große Angst macht, weil wir nichts anderes kennen – und weil Unsicherheit zu Angst führt.
Zerstörung, Panik und Wut hätte es wohl so oder so gegeben („Wir werden uns viel zu verzeihen haben.“…)
Wie dem auch sei: Sowohl die Corona-Politik wie auch das, was dahinter steht, ist mit Sicherheit endlich.

Für alle, die keine oder weniger Angst haben, kann es jetzt wohl nur darum gehen, FRIEDLICH eine neue bessere liebevollere Welt zu schaffen auf allen Ebenen!

Es gibt aber noch mehr Spannendes:

2021 war in der westlichen Astrologie ein Saturnjahr. Saturn stehe für Einschränkungen, Prüfungen, autoritäre Strukturen, Kontrolle, Hierarchie, Obrigkeit. Bewahrung des Alten. Regeln. Auch „Schuld“ sei ein Thema. Saturn offenbare aber auch die Schwachstellen von Systemen und zeige das Ende an von Dingen, die nicht mehr passen.
Exakt zu Weihnachten (24.12.2021) gibt es das dritte Mal in diesem Jahr ein Saturn-Uranus-Quadrat.
Uranus stehe für Individualität, Freiheit, Inspiration, Autonomie, Mitbestimmung. Auch für Digitalisierung und Fortschritt. Und auch für Chaos.
Die beiden gegensätzlichen Planeten stehen in diesem Quadrat in einem ungünstigen Verhältnis zueinander. Und dazu befinden sie sich in dem Sternzeichen, das jeweils genau dem anderen Planeten zugeordnet ist: Uranus steht im Stier und Saturn im Wassermann.
So kann es vielleicht sein, dass sich alles irgendwie verkehrt herum anfühlt?
Digitalisierung „von oben“, um autoritäre Kontrolle durchzusetzen … .
Regeln, um Individualität, Freiheit und Mitbestimmung zu verhindern … .
Ein medizinischer „Fortschritt“, der aufgezwungen wird. Zerstörung von Selbständigkeit (im Mittelstand, aber auch bei Kindern und Jugendlichen) mit der Begründung des „Gesundheits-Schutzes“.
Die genannten Konstellationen begünstigten Reibungen und Spannungen zwischen den beiden gegensätzlichen Einflüssen, was manch Aggression erklären könnte… .

In 2022 ist der Saturn-Einfluss zwar noch da, 2022 gilt aber als Jupiter-Jahr. Und Jupiter steht für Glück (ich hoffe, für alle …). Zudem gibt es den Neptun in seinem Sternzeichen, den Fischen, was die Intuition stärken könnte.

Im chinesischen Horoskop war 2020 das Jahr der Metall-Ratte. Die Ratte steht (im Westen für Krankheit) im östlichen Denken hingegen für Intelligenz, für listiges und planvolles Handeln. Und auch für gute Vernetzung.

2021 war das Jahr des Metall-Büffels.
Der Büffel ist ein Herdentier(!). An sich gutmütig, geduldig und aufopfernd. Aber auch autoritär und kann in Panik auch schon mal niederwalzen, was sich ihm in den Weg stellt … .

Das Element Metall, dem beide Jahre zugeordnet waren, steht für Technik und besonders auch für Geld. Aber auch für Verstandesorientierung. Sicherlich auch für Härte.

Wenn man sich überlegt, wie gut diese Eigenschaften die letzten beiden Jahre zu kennzeichnen scheinen… 😉, dann bin ich sehr gespannt auf den Februar 2022! Denn dann werden wir in das Jahr des Wasser-Tigers eintreten. 😊

Wasser und Tiger, das könnte so einige Verhärtungen aufweichen, offen legen, Vieles hinwegspülen oder vertilgen.
Gefühle und Intuition dürften einen anderen Stellenwert bekommen. Manches wird schmerzhaft sein.
Vor allem aber: Zwang und Druck dürften es deutlich schwerer haben. Tiger mögen so etwas nicht ... .

War das jetzt hoffnungsvoll? Wohlmöglich nur für Menschen, die nicht gar zu sehr an Materiellem hängen … . 💕

Innen und Außen

gefertigt von Dörte Müller

Gerade beschäftige ich mich – aus gegebenem Anlass – viel mit Innen und Außen. Yin und Yang. Und dem so offensichtlich gestörten Gleichgewicht zwischen beiden.

In dieser Welt im Außen – Und in mir, in meinem Innern.

Im Außen wirkt es offen-sichtlich:
Das Yin, das Nährende, das Lebensspendende, das Haltende ist weitgehend verloren gegangen.
Das Yang ist damit seit langem orientierungslos und in blindem Aktionismus einfach nur zerstörerisch handelnd. Es weiß nicht, was es schützen soll, und auch nicht wie. Weil es das „echte“ Yin, für dessen Schutz es doch eigentlich da sein sollte, gar nicht mehr kennt. Es weiß nicht, WOFÜR es kämpfen soll. Es sieht seinen Sinn daher nur noch darin, GEGEN irgendjemand anderen zu kämpfen. Denn Yang ist kämpfen gewöhnt… .

Und so „kämpfen“ die „Mächtigen“ gegen den „Klimawandel“. Oder gegen ein Virus.
Oder gegen „Ungeimpfte“.

In dem, was sie dann als „Klimaschutz“ oder gar „Gesundheitsschutz“ verkaufen, ist allerdings nichts wahrhaftig Schützendes, Nährendes, dem Leben Dienendes. Sondern stattdessen sehr viel Zerstörerisches.

Sie treten nicht an, dem Leben zu dienen, zu nähren und das Lebendige zu schützen. Sondern sie treten an als Kämpfer.
Und sie richten ihren Kampf gegen Andersdenkende.
Wer mit Spaltung, Ausgrenzung, Abwertung, Druck gegen Andersdenkende arbeitet, der schützt nichts. Aber er zerstört viel.

———

Tja, und in meinem Innen? Ich bin vom Typus her ein Mensch mit recht viel Yin. Aber ich habe es irgendwie nicht verstanden, mein Yang so einzusetzen, dass es dieses Yin schützt, bis es ausreichend genährt und gewachsen ist, um sich auch nach Außen verströmen zu können.
Ich habe nicht verstanden, dass dieses Yin etwas ist, was aus meiner eigenen Seele kommt, aus dem, was ich als meine Verbindung zum Göttlichen bezeichnen würde. Dass es insofern in Fülle zur Verfügung steht, – wenn ich verstehe, es anzunehmen.

Stattdessen habe ich von Kindheit an mein eigenes Yin mehr oder weniger nutzlos an andere Menschen verströmt, in der Hoffnung dadurch im Gegenzug das mich „Nährende“ bei diesen Menschen zu finden.
Ich habe sozusagen aus dem eigenen Mangel heraus versucht, den Mangel anderer zu füllen. Um aus der erhofften Dankbarkeit der anderen dann wieder meinen Mangel zu füllen.
Irgendwie logisch, dass das keine besonders gute Strategie ist…. .

Jetzt also übe ich, meinen Mangel aus meiner Verbindung zum Göttlichen her zu füllen. Und je mehr ich mich dem öffne, desto mehr spüre ich, da ist tatsächlich Fülle. Fülle, die allen Menschen dieser Welt zur freien Verfügung steht.

Gleichzeitig nehme ich aber im Außen eine Welt wahr, in der ein Großteil der Menschen ihre eigene Verbindung zum Göttlichen bewusst gekappt hat.
Sozusagen eine Kappe darauf gesetzt hat, um sie nicht zu spüren. Das gilt heutzutage als modern. So modern, dass Menschen, die diese Kappe nicht tragen, von den anderen nicht selten sogar verspottet werden.

Erst wenn diese Kappe sich bei mehr und mehr Menschen lüftet (manchmal bläst ein sogenannter „Schicksalsschlag“ sie hinweg, manchmal eine Begegnung, manchmal ein Traum), wird die Welt sich zum Besseren wenden können.
Ich bin sicher, dass genau das gerade geschieht – und dass vieles von dem, was im Außen gerade so wirkt, als könne es an Absurdität nicht mehr überboten werden…, diese Entwicklung letztlich beschleunigen wird.

Bis diese Entwicklung vollzogen ist, werde ich wohl üben müssen, mein Yang besser einzusetzen – zum Schutz des sich entwickelnden Yin (in meinem Innen und in der äußeren Welt).
Denn – noch gibt es sehr viele Menschen, die ihre Seele verleugnen (und in dem Fall passt der Begriff „leugnen“ aus meiner Sicht wirklich 😉).
Und viele Wesen, die genau diese Verleugnung fördern, weil sie ihnen dabei hilft, selber „Gott zu spielen“.

Vor den dabei erzeugten Energien bedarf es Schutz.
Schutz, nicht Angriff …, denn es geht aus meiner Sicht nicht darum, andere Menschen anzugreifen, zu verurteilen oder gar bestrafen zu wollen. „Verurteilung“ gehört aus meiner Sicht sogar eher zu den Energien, vor denen es sich zu schützen gilt: Ur-Teilung ist vom Begriff her gleichbedeutend mit der Ur-Sünde. Klar ist dabei die Ur-Teilung von Gott gemeint, aber wenn ich jeden Menschen als Teil des Göttlichen begreife, gilt es dann nicht auch für andere Menschen? Handlungen zu be- oder auch sogar zu verurteilen, ja, das halte ich sogar für wichtig. Aber Menschen? Da bin ich sehr zweifelnd, ob man sich als Mensch da nicht etwas anmaßt.. ..
Dennoch tue auch ich das natürlich ständig, insbesondere in diesem C-Drama. Ich bin schließlich keine Heilige … . 😎😇

Ein „Trick“, damit die neue (oder alte) Beziehung „gelingt“…

gemalt von Dörte Müller

Gibt es das? Einen solchen „Trick“?

Wenn sich ein Paar kennenlernt, könne man rasch ziemlich genau vorhersagen, ob es eine langjährige gelingende Partnerschaft werden wird, – sagt Martin Seligman* in seinen Büchern.

Wenn es eine solche Vorhersagemöglichkeit gibt, müsste man sich ja eigentlich nur so verhalten, wie die „guten“ Paare – und schon klappt`s, oder? Also zumindest rein abstrakt. Wie praxistauglich das dann tatsächlich ist, müsst ihr für euch selbst beurteilen…. :

Die o.g. Vorhersage erfolgt anhand der sogenannten „Losada-Rate“ (benannt nach ihrem Erforscher, wobei mir bei anderen Autoren teilweise andere Namen für dasselbe Phänomen begegnet sind).

Wenn die Losada-Rate eines Paares bei 1:5 liegt, sagt Seligman (bzw. Losada), dann werde die Beziehung langjährig gut und glücklich. Diese Rate von 1:5 sei dabei nicht nur für Partnerschaften, sondern auch für Freundschaften oder Eltern-Kind-Beziehungen optimal.
Im beruflichen Kontext läge die Rate bei 1:3. Wenn diese erreicht werde, empfänden die Mitarbeitenden das Betriebsklima als angenehm und arbeiteten gerne in dem betreffenden Betrieb.

Was heißt das nun?

Die Rate bezieht sich auf das optimale Verhältnis von Kritik und Wertschätzung in einer Beziehung.
Eine Losada-Rate von 1:5 bedeutet daher: Auf eine kritische Bemerkung gegenüber der anderen Person müssen insgesamt jeweils mindestens fünf aufbauende wertschätzende Bemerkungen bzw. Kommentare dieser Person gegenüber kommen.
Fünf… . Das könnte erklären, warum es so wenig langjährig glückliche Paare gibt… .

Denn die meisten Paare schaffen wohl nur eine Rate von 1:2. Spontan hätte ich gedacht, das wäre ja auch schon irgendwie gut, immerhin doppelt so viel Wertschätzung wie Kritik …, – aber es hält eine Beziehung auf Dauer offenbar nicht, jedenfalls nicht glücklich.
Im beruflichen Umfeld fehlen die wertschätzenden Kommentare nicht selten sogar ganz. Nach dem Motto „Nicht kritisiert ist genug gelobt.“. Manch Chef wundert sich dabei sogar noch, dass seine Mitarbeitenden nicht so engagiert sind, wie sie seiner Meinung nach sein könnten… .

Den meisten Menschen, die sich mit Kommunikation beschäftigen, ist bekannt, dass Bemerkungen als umso wertschätzender empfunden werden, je konkreter sie sind. Ein einfaches „Das hast du schön gemacht.“ zählt lange nicht so viel wie „Ich habe mich total gefreut, dass du das gestern … so und so … gemacht hast, denn damit hast du mir in … der und der … Hinsicht Arbeit abgenommen, was mich gerade gestern echt entlastet hat.“ Die wenigsten Menschen, auch die, die sich mit Kommunikation beschäftigen, setzen dieses Wissen allerdings wirklich um. Es ist nämlich in der Praxis gar nicht so einfach. Aber bei Menschen, die sich mit der Annahme von Anerkennung und Lob eher schwer tun (und das sind sehr viele), kommt meist nur konkretes Lob überhaupt an.

Zurück zu den Paarbeziehungen. Was mir besonders spannend erschien, und euch vielleicht auch: Anders, als man oft denkt, sei für eine gelungene Beziehung insgesamt weniger entscheidend, dem oder der anderen in einer schlechten Phase Trost zu spenden, als ihn oder ihr bei positiven Erlebnissen oder Vorhaben aktiv Zuspruch zu schenken.

Wenn also „Schatz“ kommt, und begeistert von einer Idee zu einem neuen Projekt erzählt, was mache ich dann?
Seligman beschreibt vier verschiedene Reaktionsmöglichkeiten, die ich im Folgenden kurz darstelle und mit möglichen Beispielen unterlege:

  • aktiv destruktiv (Blickkontakt, wütend; aktives Zerstören der Motivation, Beschimpfen); Beispielreaktion – „Schon wieder so eine spinnerte Idee von dir! Du hast doch noch nie was wirklich fertig bekommen, oder nur was Hässliches, was keiner brauchen kann. Richtest nur Chaos an, und ICH muss dann alles wieder aufräumen.“ (NICHT gut für die Beziehung…!;-))
  • passiv destruktiv (kein Blickkontakt; Nicht Zuhören, mit den Gedanken bei sich und eigenen Problemen); Beispielspielreaktion – „Ich hatte einen sauanstrengenden Tag. Und dann kam im Büro auch noch so ein blöder Anruf.“ (Im „Akutfall“ aus meiner Sicht okay, das Nichtzuhören und nur bei sich sein sollte aber nicht zur Regel werden … .)
  • passiv konstruktiv (kein Blickkontakt; nur mit halbem Ohr Zuhören, ohne wirkliches Interesse); Beispielreaktion – „Das klingt gut. Mach das.“ (Nimmt „Schatz“ zuverlässig einen Teil des Elans und wird nach meiner Erfahrung von vielen Menschen sogar als unangenehmer empfunden, als die beiden anderen Varianten.)
  • aktiv konstruktiv (Blickkontakt, Lächeln, Freude und Interesse); Beispielreaktion – „Hey, das klingt super! Erzähl Näheres, was stellst du dir genau vor? Wie weit bist du schon? Kann ich irgendwo unterstützen?“ (JAAA, das klingt nach einer glücklichen Beziehung … .)

Also, das ist schon der ganze „Trick“:
– Insgesamt fünfmal so viele aufbauende wertschätzende Kommentare wie kritische Bemerkungen gegenüber der anderen Person.
– Konkrete Wertschätzung dieser Person gegenüber ausdrücken.
– Und Begeisterung und Elan dieser Person, wann immer möglich, aktiv konstruktiv unterstützen.
Dann klappt es auch mit dem Nachbarn … ;-).

Klingt eigentlich ganz einfach, oder?

Tja, aber wie die meisten „Tricks“ sieht es nur für die Zuschauenden einfach aus – und bedarf von den Handelnden in Wahrheit in aller Regel sehr viel Übung und Achtsamkeit.
So jedenfalls meine Erfahrung. …

Vielleicht kann ja trotzdem – oder gerade deshalb – jemand von euch einen Nutzen aus diesem Beitrag für sich ziehen. Ich würde mich freuen!

*P.S.: Martin Seligman gilt als Pionier der „positiven Psychologie“. Das oben Stehende bezieht sich zu einem großen Teil auf Inhalte aus seinen Büchern „Der Glücksfaktor – Warum Optimisten länger leben“ und „Flourish – Wie wir aufblühen“.