Hoffnungsvoll

gefertigt von Dörte Müller

Angeregt durch meine derzeitige Lektüre habe ich mehr oder weniger zufällig angefangen, sozusagen „hoffnungsvolle Prophezeiungen“ zu sammeln. Und die möchte ich euch jetzt präsentieren 😊 (wobei ich keine Fachfrau für diese Themen bin, sondern das – zumindest auch – ein wenig spielerisch sehe):

Den meisten bekannt ist der Maya-Kalender, der den 31.12.2012 als Ende eines Zeitalters vorhergesagt haben soll. Nicht in der Form, dass an diesem Tag irgendetwas Spezielles geschehen müsse. Der 31.12.2012 markiere genau die Mitte eines Übergangszeitraums, der auf insgesamt 50 Jahre datiert wird. Der Übergang begann also 25 Jahre vor diesem Datum und dauere auch noch 25 Jahre nach diesem Datum an. Und es liege auch an uns, diesen Übergang zu etwas Positivem zu gestalten.
Ähnliche Vorhersagen gibt es aus den vedischen Texten (beiden liegt wohl auch dieselbe Quelle zugrunde), wonach in dieser Zeit das Dunkle Zeitalter ende. Übrigens ist es das einzige Zeitalter, wo sich nach den vedischen Texten sehr verstärkt auch lichtabgewandte Wesen auf der Erde inkarnieren können. Das bringe Lüge und Täuschung auf die Erde, diene aber dem Zweck, diesen Wesen die Chance zu geben, sich dem Licht wieder zuzuwenden, wenn sie dies wollen.

Neu für mich war Nostradamus, der plötzlich in dem Buch über die Veden „auftauchte“. Ich hatte mich für seine Art Vorhersagen nie interessiert. Fand aber folgende Aussage von ihm sehr spannend: „Mit der Massenvermehrung des neuen Babylon ist die elende Tochter durch den Schrecken des ersten Holocaust groß geworden und wird sich nicht länger halten, als 73 Jahre und 7 Monate„. [Der Autor legte das so aus, dass mit „Babylon“ der Finanzplatz London gemeint sei, mit dem „ersten Holocaust“ der 1. Weltkrieg, und mit der „elenden Tochter“ der Kommunismus des „Ostblocks“, dessen Ursprünge ja durchaus von westlichem Kapital profitiert hatten … .]
Meiner Ansicht nach könnte man das aber auch anders auslegen: „die elende Tochter Babylons“ als die grell geschminkte und mit allerlei Glitzern behängte Welt des Finanzkapitalismus amerikanischer Prägung. Von Weitem anziehend wirkend. Von Nahem grausam und unerbittlich ihre Opfer fordernd von Mensch und Natur. Massenver(m)ehrung des Kapitals mit dem Dollar als weltweiter „Leitwährung“. Elend bringend.
Da Nostradamus (im 15. Jhdt.!) explizit den Begriff „Holocaust“ verwendet hat, könnte man dies auch auf genau das beziehen, was wir heute darunter verstehen. Und den Begriff „erster“ sozusagen als in seiner Art (im negativen Sinn) einzigartig.
Wenn meine Auslegung stimmen sollte, hätte es 2019 zu einem einschneidenden Ereignis in der (amerikanischen) Finanzwelt kommen müssen. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist genau das der Fall (s, z.B. hier: https://finanzmarktwelt.de/crash-am-us-repo-markt-neue-rekordintervention-der-fed-144694/). Das System ist (spätestens) 2019 faktisch gecrasht.

Die gesamte Corona-Politik ist aus meiner Sicht nichts anderes, als der verzweifelte – aus den USA dominierte – Versuch, den Crash irgendwie so weit in die Länge zu ziehen, bis man ein vermeintlich neues wirtschaftliches Fundament hat (BioTechnologie und Industrie 4.0).
Denn, wenn der Zusammenbruch des US-Finanzsystem sichtbar wird, bricht vermutlich (zunächst) weltweit Chaos aus. Dafür will kein*e Politiker*in verantwortlich sein.
Das würde auch die weltweite politische „Einigkeit“ in Sachen Corona erklären… .
Es würde all die völlig widersinnig erscheinenden Maßnahmen und die grassierende Angst und Hektik in den Maßnahmen erklären. Es wäre die unterschwellige Angst vor Chaos, Panik und Rebellion, wenn der Zusammenbruch offenbar wird.
Insofern ist es sicherlich auch kein Wunder, dass ein General den „Corona-Krisenstab“ in Deutschland leiten wird… (oder dass Biden die Spritze damals zum „patriotischen Akt“ erklärt hat …).

Ich persönlich bin der Meinung, dass man den Menschen mehr zutrauen könnte und sollte. Zumal man aus meiner Sicht mit diesem Impfwahnsinn ein Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, in dem verzweifelten Versuch, etwas künstlich am Leben zu erhalten, was keine Seele hat.
Dessen „Sterben“ aber große Angst macht, weil wir nichts anderes kennen – und weil Unsicherheit zu Angst führt.
Zerstörung, Panik und Wut hätte es wohl so oder so gegeben („Wir werden uns viel zu verzeihen haben.“…)
Wie dem auch sei: Sowohl die Corona-Politik wie auch das, was dahinter steht, ist mit Sicherheit endlich.

Für alle, die keine oder weniger Angst haben, kann es jetzt wohl nur darum gehen, FRIEDLICH eine neue bessere liebevollere Welt zu schaffen auf allen Ebenen!

Es gibt aber noch mehr Spannendes:

2021 war in der westlichen Astrologie ein Saturnjahr. Saturn stehe für Einschränkungen, Prüfungen, autoritäre Strukturen, Kontrolle, Hierarchie, Obrigkeit. Bewahrung des Alten. Regeln. Auch „Schuld“ sei ein Thema. Saturn offenbare aber auch die Schwachstellen von Systemen und zeige das Ende an von Dingen, die nicht mehr passen.
Exakt zu Weihnachten (24.12.2021) gibt es das dritte Mal in diesem Jahr ein Saturn-Uranus-Quadrat.
Uranus stehe für Individualität, Freiheit, Inspiration, Autonomie, Mitbestimmung. Auch für Digitalisierung und Fortschritt. Und auch für Chaos.
Die beiden gegensätzlichen Planeten stehen in diesem Quadrat in einem ungünstigen Verhältnis zueinander. Und dazu befinden sie sich in dem Sternzeichen, das jeweils genau dem anderen Planeten zugeordnet ist: Uranus steht im Stier und Saturn im Wassermann.
So kann es vielleicht sein, dass sich alles irgendwie verkehrt herum anfühlt?
Digitalisierung „von oben“, um autoritäre Kontrolle durchzusetzen … .
Regeln, um Individualität, Freiheit und Mitbestimmung zu verhindern … .
Ein medizinischer „Fortschritt“, der aufgezwungen wird. Zerstörung von Selbständigkeit (im Mittelstand, aber auch bei Kindern und Jugendlichen) mit der Begründung des „Gesundheits-Schutzes“.
Die genannten Konstellationen begünstigten Reibungen und Spannungen zwischen den beiden gegensätzlichen Einflüssen, was manch Aggression erklären könnte… .

In 2022 ist der Saturn-Einfluss zwar noch da, 2022 gilt aber als Jupiter-Jahr. Und Jupiter steht für Glück (ich hoffe, für alle …). Zudem gibt es den Neptun in seinem Sternzeichen, den Fischen, was die Intuition stärken könnte.

Im chinesischen Horoskop war 2020 das Jahr der Metall-Ratte. Die Ratte steht (im Westen für Krankheit) im östlichen Denken hingegen für Intelligenz, für listiges und planvolles Handeln. Und auch für gute Vernetzung.

2021 war das Jahr des Metall-Büffels.
Der Büffel ist ein Herdentier(!). An sich gutmütig, geduldig und aufopfernd. Aber auch autoritär und kann in Panik auch schon mal niederwalzen, was sich ihm in den Weg stellt … .

Das Element Metall, dem beide Jahre zugeordnet waren, steht für Technik und besonders auch für Geld. Aber auch für Verstandesorientierung. Sicherlich auch für Härte.

Wenn man sich überlegt, wie gut diese Eigenschaften die letzten beiden Jahre zu kennzeichnen scheinen… 😉, dann bin ich sehr gespannt auf den Februar 2022! Denn dann werden wir in das Jahr des Wasser-Tigers eintreten. 😊

Wasser und Tiger, das könnte so einige Verhärtungen aufweichen, offen legen, Vieles hinwegspülen oder vertilgen.
Gefühle und Intuition dürften einen anderen Stellenwert bekommen. Manches wird schmerzhaft sein.
Vor allem aber: Zwang und Druck dürften es deutlich schwerer haben. Tiger mögen so etwas nicht ... .

War das jetzt hoffnungsvoll? Wohlmöglich nur für Menschen, die nicht gar zu sehr an Materiellem hängen … . 💕

Bizarr

gefertigt von Dörte Müller

Da schrieb ich irgendwo einen Kommentar, weil ich mich über „Hetze“ gegen Andersdenkende ärgerte – und jemand antwortete mir mit einem Bonhoeffer-Zitat.

Auf mich wirkte das bizarr. Sich ausgerechnet auf Bonhoeffer berufen, um Ausgrenzung und Schikanierung einer anders denkenden Minderheit zu rechtfertigen, bzw. sogar für „moralisch geboten“ zu erklären??? !
Dann hörte ich die Tage im Radio einen Kommentar eines sogenannten „Terrorismusexperten“ – und ich verstand etwas besser, wie die Denke dahinter sein könnte:

Wenn ich absolut überzeugt bin, in der besten Demokratie zu leben, die Deutschland je hatte. Der Meinung bin, dass diese im Großen und Ganzen Volkes Willen repräsentiert – und dass wir einen voll funktionsfähigen Rechtsstaat haben.
Dann würde ich Menschen, die genau das in Frage stellen, doch vermutlich auch als Menschen ansehen, die etwas eigentlich Perfektes aus Eigennutz oder Dummheit zerstören wollen?

Dann hätte ich das Virus vielleicht als eine Art „Naturkatastrophe“ angesehen, die völlig überraschend über die Welt hereinbrach – und von Regierungen und privaten Organisationen sofort verantwortungsvoll zugunsten der Menschheit bekämpft wurde. Dass im Oktober 2019 in New York eine Pandemie-Übung zu einem weltweiten Corona-Ausbruch stattfand, deren Veranstalter die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung, das WEF und die John Hopkins-University waren (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503951/Event-201-Eine-sonderbare-Pandemie-UEbung-kurz-vor-Ausbruch-der-Corona-Krise) , hätte ich vermutlich ignoriert oder zumindest nicht in Zusammenhang mit den weiteren Ereignissen gebracht. Dass es nicht das erste Planspiel dieser Art war, hätte ich als „vorausschauende Gesundheitspolitik“ angesehen und positiv bewertet. Ebenso wie ich vielleicht gain of function-Forschung an Viren als „vorausschauend“ bewertet hätte.

Die äußerst schnelle Bereitstellung eines Tests auf das neuartige Virus hätte ich begrüßt. Kritischen Stimmen, die darauf hinwiesen, dass der PCR-Test nicht zur Diagnose geeignet ist, dass er nie „normiert“ wurde, dass bis heute keine einheitlichen Vorgaben hinsichtlich ct-Wert und sonstiger Handhabung vorliegen – und dass das Cormann-Drosten-Protokoll zu diesem Test den üblichen wissenschaftlichen Standards nicht genüge, hätte ich keinen Glauben geschenkt.

Die merkwürdige Berichterstattung über „Inzidenzen„, ohne dass jemals Bezugsgrößen genannt wurden, oder jemals zwischen „positiven Tests“ und Erkrankung unterschieden worden wäre, hätte ich vielleicht als handwerklichen Fehler angesehen. Der in der Hektik und Panik einer Pandemiebekämpfung schon mal passieren könne.

Die Unsummen, die der Pharma- und Biotec-Branche aus öffentlichen Steuermitteln zur Verfügung gestellt wurden, hätte ich möglicherweise begrüßt. Ebenso wie die äußerst schnelle Bereitstellung eines „rettenden“ Impfstoffes durch diese Unternehmen.

Denn ich hätte all die Berichte 2020 über überlastete Krankenhäuser und mit Covid-19-Patienten überbelegte Intensivstationen mit ständig drohender Triage sicherlich geglaubt.
Wenn mir dann (in 2021) jemand diesen Link https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Analyse_Leistungen_Ausgleichszahlungen_2020_Corona-Krise.pdf geschickt hätte, und darauf hingewiesen hätte, dass dort auf Seite 4 zur bundesweiten Bettenauslastung in deutschen Krankenhäusern bzgl. des Zeitraumes 1.1. – 31.12. 2020 folgendes steht: „... sank die Bettenauslastung auf ein Allzeittiefpunkt von 67,3% (und 68,6% auf den Intensivstationen). Dies berücksichtigt bereits die Versorgung der COVID-19-Patienten, für deren stationäre Versorgung im Jahresschnitt unter Berücksichtigung der Überlieger 2% aller Betten und knapp 4% der Intensivbetten benötigt wurden, natürlich mit zeitlichen und geographischen Spitzen.“, hätte ich das als „Fake News“ abgetan, und ignoriert, dass es in einem Gutachten für das Bundesgesundheitsministerium (und auf dessen Seiten) steht.
Ich hätte die Zahl der „Corona-Toten“ von rund 80.000 im Kopf gehabt, die im letzten Jahr ständig genannt wurde. Und ich würde wohl nicht glauben, dass in dem Gutachten von einer Zahl von rund 30.000 in dem Jahr in Krankenhäusern an Corona Verstorbenen die Rede ist. Und dass das RKI eine Gesamtzahl (Krankenhäuser plus Pflegeheime etc.) von rund 40.000 an Corona Verstorbenen für das Jahr genannt hat (S.13 des Gutachtens, s.a. die Fußnote). Ich könnte mir vielleicht gar nicht vorstellen, dass die Gesamtsterblichkeit des Jahres 2020 (die Gesamtjahressterblichkeit liegt in Deutschland im Schnitt bei knapp 900.000 Menschen), durch Covid nicht beeinträchtigt wurde.

Ich würde vermutlich glauben, dass Nebenwirkungen der Spritzen, so sie denn auftreten, präzise erfasst werden. Und es exakte Daten gibt.
Es würde mir nicht merkwürdig vorkommen, dass kreuz und quer verschiedene Stoffe gespritzt werden, was eine Zuordnung unerwünschter Wirkungen unmöglich macht.
Dass nur äußerst wenige Ärzte Nebenwirkungen überhaupt melden, würde ich für eine Lüge halten.
Dafür würde ich glauben, es lägen allen unerwünschten Nebenwirkungen und auch Todesfällen, die in zeitlichem Zusammenhang mit den Spritzen auftreten, jeweils andere Ursachen zugrunde.
Kritischen Aussagen von Ärzten und Professoren, auch wenn es sich um Nobelpreisträger oder sonstige weltweit bekannte Wissenschaftler vom Fach handeln sollte, würde ich grundsätzlich keinen Glauben schenken. Vielleicht würde ich annehmen, die wollten sich „wichtig machen“, wären möglicherweise neidisch auf die Popularität eines Prof. Drosten oder der Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim.

Okay, dass der Rechtsstaat seit 2020 ganz erhebliche Dellen bekommen hat, hätte ich als Juristin nicht ignorieren KÖNNEN. Auch manche Aussage von Mitgliedern eines „Ethik-Rates“ hätten mir selbst dann, wenn ich alles rund um die Pandemie für „wahr“ gehalten hätte, die Fußnägel hoch gezogen … .

Vielleicht hätte ich mir aber weniger Gedanken darum gemacht, wie fatal es sein könne, dass das Bundesverfassungsgericht in letzter Zeit immer politischer besetzt wurde und immer weniger nach Qualifikation. Dass man ausgerechnet einen Mann, der niemals in seinem Leben Richter war (auch nicht Rechtsgelehrter), sondern bis zu seiner Berufung an das Gericht Bundestagsabgeordneter für die Regierungsfraktionen (und Anwalt in einer Wirtschaftskanzlei), zum Präsidenten beruft, hätte mir trotzdem nicht gefallen. Vielleicht aber hätte ich dennoch darauf vertraut, dass er und seine Mitrichter*innen sich der „Würde ihres Amtes“ bewusst sind und versuchen, sich eine gewisse politische Unabhängigkeit zu erarbeiten. Vielleicht wäre ich dann erst bei der heutigen Entscheidung zur „Bundesnotbremse“ insoweit aus allen Wolken gefallen… .

Wenn ich also alles, was in den letzten zwei Jahren passiert ist, für völlig in Ordnung und „richtig“ gehalten hätte.
Dann würde ich Menschen, die ständig warnen, dass hier etwas ganz und gar nicht stimme, wohl für gefährliche „Spinner“ halten, deren einziges Ziel es sei, grundlos Vertrauen in den Staat (und die Demokratie) zu zerstören. „Spinner“ oder „Naivlinge“, die nicht merken, dass sie mit ihren Warnungen „Rechtsradikalen“ in die Hände spielen.

WÜRDE ICH???

Ich weiß es nicht.
Denn als Person, zu deren grundlegenden Qualifikationen es gehört, in Argumentationen Ungereimtheiten, Unlogik, Halbwahrheiten, Widersprüchlichkeiten, Lügen, Manipulationen usw. zu erkennen, war und ist es mir einfach unmöglich, für „in Ordnung“ zu halten, was da weltweit seit 2 Jahren „verkauft“ wird.

Dabei bin ich sogar der Meinung, dass dieses Deutschland, in dem wir leben, in vieler Hinsicht „besser“ ist, als so manche voran gegangene Deutschland. Ich halte die in Deutschland handelnden Personen nicht für von Grund auf „böse“. Mir liegt nichts daran, irgendjemand zur Rechenschaft zu ziehen, zu bestrafen oder zu „zerstören“.

ABER:
Völlig unabhängig davon, wer oder was hier „die Strippen zieht“: Hier wird – unter dem Deckmantel einer Pandemie – aus meiner Sicht eben tatsächlich von anderen gerade eine Menge von dem zerstört, was Demokratie und insbesondere Rechtsstaat FÜR MICH ausmacht. Und ich würde gerne (wieder) in einem Rechtsstaat leben, zu dem ich vollstes Vertrauen habe.
Menschen und Organisationen, die mit Lügen, Manipulationen und immer stärkerem Druck, also im Prinzip mit mafiösen Methoden arbeiten, zu denen habe ich kein Vertrauen!!!

Die Krake

Gefertigt von Dörte Müller

Wer ein klein wenig hinter die allzu bunten Kulissen unserer westlichen Welt schaut, bemerkt heutzutage leicht:

Die Finanzwirtschaft beherrscht die Welt. Ein Wirtschaftszweig, der nichts produziert, der keinen eigenen Nutzen für die Menschheit hat. Jedenfalls keinen positiven. Ein Wirtschaftszweig, der unzählige Leben auf dem Gewissen hat, ebenso wie den fortwährenden Raubbau an der Natur.

„Wirtschaftszweig“ ist der völlig falsche Begriff. Es ist kein „Zweig“. Es ist ein Monster. Ein extrem gefräßiges Monster.

Wenn man sich anschaut, wem die großen Digital- und Kriegswaffen-, die Pharma- und Ernährungs-, die Energie- und Mobilitätskonzerne dieser Welt gehören, wird man immer auf dieselben Namen stoßen. Konkurrenz ist bei den Großen längst eine Illusion. Die Anteilseigner sind immer dieselben, die Interessen damit vollkommen gleich.  

Die Anteileigner sind selbst Finanzkonzerne. Es sind Kapitalunternehmen, die ihren eigenen Anteilseignern wiederum zur Rendite verpflichtet sind.

Es geht um Wachstum. Überall. Denn ein Kapitalunternehmen, das nicht wächst, stirbt. Für das Kapitalunternehmen ist dabei irrelevant, ob sein Wachstum anderen das Leben kostet. (Kleinen inhabergeführten Unternehmen z.B., oder auch der Natur.)

Wenn man sich anschaut, von wem so viele angeblich öffentliche Institutionen „großzügig“ und meist zweckgebunden unterstützt werden, wird man immer auf dieselben Namen stoßen. Namen von Stiftungen. Dahinter stehen Namen, die wiederum mit den betreffenden Finanzkonzernen personelle Verflechtungen aufweisen.
In Form der Stiftung können diese als „gemeinnützig“ anerkannte Gelder verteilen. Und so Einfluss nehmen auf für ihre Konzerne wichtige Institutionen, deren Handlungen – und natürlich auch auf die von diesen Institutionen erfolgenden „Regulierungen“. Denn den großzügigen Geldgeber, von dem die eigene Existenz mehr oder weniger abhängig ist, will niemand verprellen.

Die großen Finanzkonzerne haben die sogenannte westliche Welt komplett im Griff. Schon lange. Es war nur bisher nicht so sichtbar.

Sie sind wie riesige Krakenmonster, die immer mehr fressen wollen. Immer mehr fressen müssen, denn sonst würden sie selbst sterben.

Der Ballon an von der Realwirtschaft völlig abgekoppelten Finanzprodukten ist unvorstellbar riesig. Und er kann jederzeit platzen. Tatsächlich bestand wohl in 2019 eine große Gefahr des Platzens, die nur abgewendet wurde, weil Politiker*innen über staatliche (bzw. im Fall der FED private) Institutionen seitdem Billionen in das System pumpen, um es irgendwie am Leben zu halten.

Voller Panik, dass ein Platzen die gesamte Wirtschaft und damit unseren „Wohlstand“ mit in den Abgrund reißen würde.

Denn das Krakenmonster ist getarnt als Goldenes Kalb, das „unseren Wohlstand sichert“. Der Glanz dieses Kalbes zieht viele an. Und gerade Politiker*innen neigen dazu, sich in seinem Glanze sonnen zu wollen.

Die Priester des Goldenen Kalbes versprechen, die menschliche Sucht nach Anerkennung zu erfüllen. Und nach Macht. Und nach Konsum, der beides „sichere“.

Die Menschen im „Westen“ können sich ein Leben ohne dieses Kalb nicht mehr vorstellen.
Aber sie leiden.

Glücklich sind sie nicht trotz all ihres „Wohlstands“.

Die Priester des Kalbes schreien: „Mehr!, Mehr! Wenn Ihr nur mehr von unseren „Segnungen“ bekommt, DANN seid ihr glücklich.“

Und so wollen die Leute mehr, immer mehr. Was sie erhalten an Anerkennung und Macht, ist ihnen aber niemals genug. Denn das eigentliche Loch, das sitzt in ihrem Innern. Und das wird nicht gefüllt.

Und die Krake schließt ihren Griff immer fester.

Es gibt Menschen, die trauen dem Goldenen Kalb nicht. Die sehen die Krake dahinter und sie sehen, dass beides nur Schmerz und Leid bringen kann.

Und sie tanzen nicht mit um das Kalb. Sie versuchen zu warnen, rufen immer lauter: „Seht ihr denn die Krake nicht? Spürt ihr den Würgegriff denn nicht?“

Aber die Priester sagen ihren Anhängern: „Die, die nicht mittanzen, die sind Schuld an eurem Leid! Würden die auch die von uns vorgeschriebenen Riten um das Goldene Kalb ausführen, denn wäre das Kalb besänftigt. Und es ginge allen gut.“

Und so kämpfen die, die das Goldene Kalb anbeten, gegen die, das nicht tun. Der Krake gefällt das Spektakel. Denn sie ist zwar sichtbar, aber die Leute sind mit ihrem Kampf gegen die nicht Mittanzenden so beschäftigt, dass sie die Krake nicht wahrnehmen. Ihren Würgegriff missdeuten.

Ich bin eine von denen, die immer unbedingt retten wollen. Helfen, heilen, Ich mag es nicht, wenn Menschen leiden. Ich leide dann mit.

Und so stehe ich da, und rufe immer wieder:

„Sehr ihr denn nicht, dass diese Spritze ein Produkt der Krake ist?? Versteht ihr denn nicht, dass die Krake NICHT an eurer Gesundheit interessiert ist, denn die würde IHREM Überleben nichts nutzen? Die Krake wächst, wenn ihr krank und abhängig seid!

Was ihr „boostert“ ist nichts anderes, als ein zutiefst krankes System, dessen Krankheit ansteckend ist!“

Bei meinem Ruf geht es mir nicht darum, ob einzelne Menschen „gut“ oder „böse“ sind, denn das kann und will ich nicht beurteilen. Diese Menschen hängen in einem System fest. Und dieses System, das halte ich nicht für gut.

Mein Ruf verhallt. Ich frage mich: „Ist es überhaupt wirklich meine Aufgabe, andere zu retten? Stelle ich nicht immer wieder fest, dass es mir gar nicht gut tut, mich zu sehr um das Wohlergehen anderer zu kümmern, statt um das eigene? Erst recht, wenn diese Menschen überhaupt nicht gerettet werden WOLLEN?

Und ist es nicht auch ihr gutes Recht, NICHT gerettet werden zu wollen?

Sollte ich nicht einfach nur MICH rüsten für den zu erwartenden Zusammenbruch des Systems?“  

Und die Kinder?? Wenigstens die Kinder …?
Was soll ich machen??

Kann ich mich denn überhaupt „rüsten“? Wie???

Vermutlich nur mit Gottvertrauen.

Was passiert, wenn das System zusammenbricht??

Es gibt überall schon Samen für Neues. Haben sie schon gekeimt? Sind die Pflänzchen schon groß genug?  

Sollte ich vielleicht sogar dankbar sei, dass das Spritzen-Theater den Zusammenbruch hinauszögert – bis das Neue lebensfähig ist?

Wie kann ich dazu beitragen, das Keimen zu unterstützen? Kann ich meine Talente irgendwie nutzbringend einsetzen?

Oder reicht es, einfach nur das Loslassen zu üben??? Loslassen von ALLEM, was ich kannte und gewohnt war?

Ich tue mich schwer.