Radikalisierung

Gefertigt von Dörte Müller

Jens Spahn und viele andere beklagen seit längerem eine zunehmende Radikalisierung in Bezug auf Corona.

Dem kann ich mich nur aus vollem Herzen anschließen.
Gewalt sollte kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.

Genau hier würde ich mir aber etwas mehr Selbstreflexion der handelnden Politiker*innen sehr wünschen!
Denn eine „Radikalisierung“ ist durchaus nicht einseitig auf Seiten einiger Kritiker der Corona-Politik zu sehen.

Radikalisierung:

Anfang August 2020:
Die SPD-Vorsitzende Saskia Eskens bezeichnet in einem Tweet Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, als „Covidioten“.

In der Folge wird dieser Begriff ebenso wie die Begriffe „Aluhutträger“, „Spinner“, „Verschwörungstheoretiker“, „Rechtsradikaler“ unzählige Male von weiteren Politiker*innen und Journalist*innen benutzt, um Menschen zu diskreditieren, die in Bezug auf das Gesundheitssystem und die Coronamaßnahmen andere Vorstellungen haben, als sie.

All diese Begriffe wurden und werden seitdem in den sozialen Netzwerken millionenfach verbreitet und sind Teil alltäglicher Hetze gegen Andersdenkende.
Was wiederum zu Gegengewalt führt.

Impfradikalisierung:

April 2020:
Die WHO erklärt, dass von der Erkrankung Genesene nur 6 Monate „geschützt“ seien – und sich danach impfen lassen müssten.
Das widerspricht allen bisher geltenden gesundheitlichen Erkenntnissen.
[Inzwischen gibt es in Deutschland gar eine völlig widersinnige „Genesen-Definition“, die nicht einmal an der Erkrankung, sondern am PCR-Test ansetzt.]

Alle Regierungspolitiker*innen Ende letzten Jahres:
„Wir machen ein freiwilliges Impfangebot. Es wird KEINE Impfpflicht geben, auch nicht durch die Hintertür!“
Wer anderes „vorhersieht“, wird als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet.

Seitdem:
Mit Steuerzahler- und GEZmitteln (also auch dem Geld derer, die sich nicht „impfen“ lassen wollen!) wird eine massive Kampagne pro Impfung gefahren (gleichzeitig werden Impfkritiker diskreditiert, Videos gerade auch von Fachleuten, die sich kritisch äußern, gelöscht).
Mit Steuerzahlermitteln wurde auch die Forschung an diesen Stoffen finanziert, Milliarden an Impfstoffdosen eingekauft, eine gewaltige Impflogistik aufgebaut.
Und eine gigantische Testmaschinerie in Gang gesetzt.
[Und (insbesondere Groß-)Unternehmen, für Lockdownschäden entschädigt, die durch eine Politik verursacht wurden, die die Kritiker der Maßnahmen für klar falsch hielten.]

Regierungspolitiker*innen Anfang 2021:
Wir streben eine Impfquote von 60 % an.

Die Stiko im Juli 2021:
Kinder haben nur ein sehr geringes Risiko, an CoViD 19 schwer zu erkranken. Long Covid bei Kindern ist ein Mythos: Die Symptome von Kindern, die erkrankt waren, sind nicht unterscheidbar von Symptomen von den Kindern, die „nur“ den Lockdown / Maskenpflicht erdulden mussten / müssen. Gleichzeitig zeigen die Daten, dass gerade bei Kindern nicht unerhebliche Risiken der Impfung bestehen.“

Die Antwort der Politik: „Maskenpflicht und ein Großteil der Einschränkungen bleiben auch für Kinder. Die Stiko soll endlich ihre Impf-Empfehlungen an unsere Wünsche anpassen.“

Stiko August 2021:
„Wir kommen der Politik entgegen.“ (wörtlich in einem Interview so gesagt).

Jens Spahn vor einigen Wochen:
„Wenn wir die Geimpften weiter testen, hört die Pandemie nie auf.“ [Kritiker haben von Beginn an darauf hingewiesen, dass immerwährende Tests (egal worauf) auch zu einer entsprechenden immerwährenden „Pandemie“ führen.]

Jens Spahn vor einigen Wochen:
„Die Ungeimpften sollen künftig die Tests, (zu denen wir sie weiterhin zwingen), aus eigener Tasche bezahlen. Das ist nur fair gegenüber den Geimpften.“ [Deren Impfung ja durch die Ungeimpften mit bezahlt wurde …]
Von der Bundesregierung kurz darauf beschlossen für die Zeit ab Mitte Oktober.

Alle Virologen (und Impfstoffhersteller) von Beginn an:
„Die Impfung gibt keine sterile Immunität. Geimpfte können sich weiterhin anstecken. Und sie können auch das Virus weiter verbreiten.“

Menschenverstand:
„Eine Ausrottung des Virus kann es ohnehin nicht geben, zumal auch Tiere das Virus beherbergen können.“

Die Bundesregierung seit Mitte 2021:
„Wir wollen eine Impfquote von mindestens 80 % – 85 %.“ (WARUM???)

Statistiker:
„Während der gesamten „Pandemie“ hat es nie eine Notlage in dem Sinne gegeben, dass es zu einer über den gesamten Zeitraum gesehen signifikanten Übersterblichkeit in Deutschland (oder Schweden) gekommen wäre.
Die zeitweise hohe Belastung einzelner(!) Krankenhäuser ist anderen Faktoren (nicht zuletzt auch dem kontinuierlichen Bettenabbau) zuzuschreiben.“

Politik:
Diese statistischen Daten sind falsch. Wir haben allerdings auch keine wirklich anderen….
Die Datenlage ist schlecht. Denn die Erhebung von Daten, die in irgendeiner Weise unser Narrativ in Frage stellen könnten, erlauben wir nicht… .

Ende August / Anfang September:
Die Politik befürwortet es, wenn private Unternehmen nur noch Geimpfte oder Genesene zu ihren Veranstaltungen zulassen.
„Ungeimpfte müssen Draußen bleiben.“
Mehrere Länder schaffen entsprechende Regelungen.

Ähnlicher Zeitraum:
Für bestimmte Berufsgruppen erhält der Arbeitgeber ein Auskunftsrecht über den Impfstatus.
Datenschutz über sensible Gesundheitsdaten ist seit Beginn der Pandemie obsolet.

Ende August 2021:
Die Tagesschau berichtet, dass in Dänemark alle Coronamaßnahmen aufgehoben werden. Für alle. Ohne Unterscheidung des Impfstatus.
Das sei der hohen Impfquote dort zu verdanken, die bei 80 % der über 12-Jährigen liege. Angekündigt wurde der Freedom-Day m.E. bereit, als die Impfquote dort bei 75 % lag.

20.09.2021:
Die Impfquote in Deutschland wird auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums mit 63,4 % Doppelt- und bereits 67,4 % Einfach „Geimpften“ angegeben.
Wir haben ungefähr 11 % unter Zwölfjährige in Deutschland.
Die Impfquote in Deutschland liegt also bei rund 75 % der über 12-Jährigen (wenn man davon ausgeht, dass sich die Erstgeimpften auch noch der Zweitimpfung unterziehen werden).
[Sind Dänen vielleicht einfach nur weniger fanatisch, als manche Deutsche …?]

21.09.2021:
Jens Spahn findet es „gerecht“, Ungeimpften für die Zeit einer Pflichtquarantäne die Lohnfortzahlung zu entziehen. Es sei unfair, wenn die „Geimpften“ das mitzahlen müssten.
Die Bundesregierung erlässt eine entsprechende Regelung für ab November.
Zur Erinnerung: Man wird als nicht geimpfte Person auch dann in Quarantäne geschickt, wenn man völlig gesund ist, aber z.B. das Pech hatte, „Kontaktperson“ (einer geimpften) erkrankten Person zu sein, oder aus dem falschen Land nach Deutschland zurückzukehren.)
Einige Arbeitgeber fordern, bei allen Mitarbeitern den Impfstatus abfragen zu dürfen.

Das BKA definiert Radikalisierung als „zunehmende Hinwendung von Personen oder Gruppen zu einer extremistischen Denk- und Handlungsweise, und die wachsende Bereitschaft, zur Durchsetzung ihrer Ziele … Mittel bis hin zur Anwendung von Gewalt zu befürworten, zu unterstützen und / oder einzusetzen“.

Sprachlicher Gewalt von Seiten von Politik und Medien sind Impf-, Masken-, Lockdown-Kritiker nunmehr seit weit über einem Jahr nahezu kontinuierlich ausgesetzt.
Gewalt im Sinne von Zensur, Löschung oder zumindest deutlicher Erschwerung (inklusive Demonstrationsverboten) von jeglicher Kritik im öffentlichen Raum ebenfalls.
Parallel nimmt die Gewalt gegen Impfkritiker im Sinne eines Ausschlusses aus der Teilhabe am sozialen Leben immer weiter zu. In einem Ausmaß, den ich persönlich niemals für möglich gehalten hätte.

Was ist, wenn der Bundesgesundheitsminister sich radikalisiert?

Parasitär

gefertigt von Dörte Müller

Ich habe keine Ahnung, woraus dieses Virus auf der stofflichen Ebene tatsächlich besteht.
Aber: Zumindest auf der energetischen Ebene hat diese ganze C-Geschichte für mich eindeutig parasitären Charakter.

Energetisch wurde eine sehr geschickte Mischung aus großen Teilen Verängstigung – gewürzt mit einem „Schuss“ des Gefühls „moralischer Überlegenheit“ – zusammengebrüht. Letzteres ist besonders geschickt, weil es sozusagen die Angst als moralisch geboten präsentiert. Und dadurch die Nichtängstlichen nicht etwa als „normal“ oder gar „mutig“, sondern als „amoralisch“ und damit „böse“ dastehen lässt.
Angst, egal wovor, frisst einen von Innen auf, wie ein Parasit… . (Im C-Fall funktioniert das mit der Angst natürlich umso besser, wenn man alle Nachrichten über Heilungsmöglichkeiten- z.B. durch Ivermectin – konsequent unterdrückt. Hier nochmal eindrucksvoll nachzuhören: https://alschner-klartext.de/wp-content/uploads/1630/71/tess_lawrie_oracle.mp4?_=1).)

Der eigentliche „Parasit“ in dieser ganzen Geschichte ist allerdings aus meiner Sicht nicht das, was uns immer als Kugel mit ganz vielen Tentakeln mit Noppen dran präsentiert wird. Sondern das, was man heute wohl als digital-finanziell-militärischen Komplex bezeichnen kann (in Abwandlung eines Zitats von Eisenhower).

Es sind die Konzerne, die – ohnehin schon die Reichsten und Mächtigsten der Welt – durch diese „Pandemie“ noch einmal so richtig absahnen. Auf Kosten der weltweiten Steuerzahler und des inhabergeführten kleinen Mittelstands. Und nein, das ist kaum Zufall… .
Ernst Wolff zeigt in diesem sehr sehenswerten Video https://odysee.com/@BehindTheMatrix:7/Ernst-Wolff-am-Sommer-WEFF-in-Davos-(21.08.2021):3 beeindruckend auf, welche ungeheuren und im Grunde unvorstellbaren Geldmengen diesem Komplex (also den großen Digitalfirmen und v.a. den vier größten Finanzkonzernen der Welt) zur Verfügung stehen. Wie sehr diese Konzerne als verdeckte Weltregierung agieren, die ihre Finger längst überall drin haben – ähnlich wie diese Tentakeln, die dieses C-Dings haben soll… . Und er zeigt auch, worauf das Ganze wohl hinauslaufen soll. Vom Ende her gedacht.

Dieser Komplex wirkt schon lange vor Corona parasitär auf unsere Demokratie, die mehr und mehr von Innen ausgehöhlt erscheint.

Wir haben inzwischen keine im Parlament vertretene Partei mehr, die NICHT die Interessen dieses Komplexes vertreten würde. Alle sind für Digitalisierung, und zwar möglichst schnell und flächendeckend. Alle haben die repressiven staatlichen C-Maßnahmen mitgetragen und alle unterstützen die Spritze. Die Unterschiede zwischen den Parteien und ihren Spitzenkandidat*innen sind in allen entscheidenden Fragen marginal geworden.
Eine echte demokratische Auswahl gibt es nicht, da es keine Opposition gegen die Interessen dieses Komplexes im Parlament gibt:
Die FDP, die sich jahrzehntelang das Eintreten für Freiheitsrechte und Datenschutz auf die Fahnen geschrieben hatte, hat komplett versagt, sich für diese Rechte genau da stark zu machen, wo sie erstmals in der Geschichte der BRD wirklich deutlich bedroht sind.
Die Grünen haben sich gar an die Spitze derer gesetzt, denen Freiheitseinschränkungen nicht weit genug gehen können.

Nur die AfD hat bei der C-Politik etwas anders agiert. Was für die Interessen des digital – finanziellen Komplexes durchaus günstig war. Denn die AfD hat ja nahezu von ihrem Bestehen an die Rolle des „Bösen“ bekommen. Dass ausgerechnet die die C-Maßnahmen tendenziell kritisieren, trug zu dem Gewürz des „moralischen Überlegenheitsgefühls“ in der übrigen Bevölkerung ungemein bei.

Denn man hatte längst geübt (und das auch der „anständigen“ Bevölkerung gerne so vermittelt), wie man mit dieser Partei umgeht: Nicht etwa, indem man sich inhaltlich mit ihren Argumenten auseinandersetzt, wie es in einer Demokratie üblich sein sollte. Sondern, indem man sie für moralisch schlecht – und damit der inhaltlichen Auseinandersetzung gar nicht wert erklärt.

Ich habe damals etwas gezuckt, denn ich finde, wenn man die besseren Argumente hat, sollte es ein Leichtes sein, mit diesen zu überzeugen. Statt einfach nur plump auszugrenzen. Ausgrenzung, das ist für mich keine Demokratie. Aber ich war keine AfD-Anhängerin, also hat es mich nur am Rande interessiert. …
Dass man jetzt alle C-Maßnahmenkritiker*innen genauso plump ausgrenzt, ohne auf ihre sachlichen Argumente auch nur im Geringsten einzugehen, tangiert mich hingegen. Und empört mich entsprechend. Leider fühle ich mich weitgehend machtlos dagegen.

Auch ich habe den Einfluss dieses Komplexes und seiner weltweiten Vernetzung durch das Weltwirtschaftsforum (WEF) – und dessen offensichtlich sehr talentierten Gründer Klaus Schwab – lange Zeit vollkommen unterschätzt.

Inzwischen ist mir bewusst, dass es im Grunde derzeit so gut wie niemanden an einflussreichen Stellen in dieser Welt gibt, der oder die nicht durch die „Schule“ des WEF gelaufen wäre, oder – wie Frau Baerbock – derzeit noch läuft. Wer die Politik des WEF bestimmt, bestimmt die Politik der Welt.

Zum Besten für die Welt??? Oder doch eher zum besten für die Drahtzieher im WEF?

Parasitenbefall bedeutet aus medizinischer Sicht: Durch das Agieren des Parasiten im Wirt verliert dieser Vitalität und Lebenserwartung.

Beim Journalismus ist das deutlich zu sehen. Das, was einst als journalistisches Credo galt, „man macht sich nicht mit der Sache gemein, über die man berichtet„, scheint niemand mehr zu kennen.
Mir fällt kein einzige*r Journalist*in in den sogenannten „seriösen“ Medien ein, die oder der nicht sofort eilfertig zeigen würde, welche Haltung er oder sie zu Themen wie Corona, Energiewende oder Digitalisierung hätte. Sie definieren ihre vermeintliche „Seriosität“ gar über diese „Haltung“.
Das jedoch ist kein Journalismus, – sondern letztlich Marketing im Dienste des „Parasiten“. Die Menschheit braucht solch einen „Journalismus“ nicht.

Das Fiese an Parasiten ist, dass man sie oft lange nicht bemerkt. Man verliert vielleicht an Gewicht, fühlt sich unwohl, aber man weiß nicht recht, warum. Und Parasiten nehmen wenig Rücksicht auf ihren Wirt. Manche sind sogar richtig fies: Bei der Toxoplasmose kann der Parasit mit ihm befallene Mäuse dazu bringen, sich in seinem Sinn gezielt in die Reichweite von Katzen zu begeben, sich also „zu opfern“ zugunsten des Weiterlebens des Parasiten (dessen eigentlicher Wirt Katzen sind).

So ähnlich erscheint mir das mit dem Journalismus derzeit auch. Man opfert unbewusst alles, was diesen Berufsstand mal ausgemacht hat und agiert im Grunde selbstmörderisch zugunsten des „Parasiten“. Ohne dies bemerken zu können. Und das gilt längst nicht nur für den Journalismus. Oder die etablierten BT-Parteien. Sondern leider auch für weite Teile der Wissenschaft und inzwischen wohl sogar der Judikative.

Vielleicht ist dieser „Selbstmord“ not-wendig, damit etwas Neues, Besseres entstehen kann? Ich hoffe das!

Leider kann ich aber nach allem, was ich derzeit sehe, auch nicht ausschließen, dass es stattdessen dem „Parasiten“ gelingen wird, sich weiterhin dick und fett zu fressen und sein Leben auf Kosten aller anderen deutlich zu verlängern:
Die C-Spritze mit all ihren „Auffrischungen“ und „Segnungen“, die uns diese Technologie ansonsten noch bescheren wird, wird noch einmal Billionen in die Kassen der Anteilseigner der betreffenden Unternehmen spülen. Zulasten der Steuerzahler, die diese Kosten vollständig tragen. Ohne je gefragt worden zu sein… .
Gleichzeitig wird die Gesellschaft immer schneller digital umgebaut. Ohne je gefragt worden zu sein … . Ohne die Chance gehabt zu haben, dagegen zu stimmen.

Wenn ich Ernst Wolff glaube, ist das Endziel des Ganzen die Einführung des digitalen Zentralbankgeldes: Statt des individuellen Eigentums, das die Leute über Jahrzehnte für sich und ihre Kinder aufgebaut haben, bekommt jeder ein digitales Konto mit einem allgemeinen Grundeinkommen und wird im übrigen praktisch enteignet.

Das Konto wird zentral gesteuert:
Je nach persönlichem Wohlverhalten werden gewisse Freiheiten zugelassen, – oder eben nicht zugelassen!
Das Konto kann auch komplett gesperrt, der Betreffende damit zu einem „Nichts“ gemacht werden. Das dann wohl verhungern würde… .
Ernst Wolff hat sich das natürlich nicht ausgedacht, sondern u.a. den Büchern von Klaus Schwab entnommen.

Und wie das geht mit dem „Wohlverhalten“ und den „Freiheiten“, kann jeder bereits derzeit beobachten.

Die Idee mit dem zentral gesteuerten Konto könnte ja theoretisch sogar so etwas wie einem Gerechtigkeitsgedanken entsprechen. Könnte. Wenn es da nicht die Menschen gäbe, die das Ganze steuern. Die sich also für etwas „gleicher“ halten, als den Rest der Menschheit.

Was halten die für „Wohlverhalten“?
Man sieht Vieles bereits jetzt: Meinungsfreiheit gehört offensichtlich nicht dazu. Wissenschaftlicher Diskurs ebenfalls nicht. Vorstellungen von ganzheitlicher Medizin. Von humanistischen Bildungssystemen. Von Eigenverantwortung. Von dem Wunsch, über Eingriffe in den eigenen Körper selber zu bestimmen. All das wird schon heute als „böse“ klassifiziert! (Und von den großen Digitalkonzernen zensiert.)
Würde also Abzug auf dem digitalen Konto bringen.

Wer nicht selbst Teil dieses Komplexes ist, ist letztlich der Willkür derer ausgesetzt, die meinen, bestimmen zu dürfen, was „Wohlverhalten“ ist. Schon jetzt … .

Die Schicht, auf deren Rücken das Ganze vor allem stattfindet, das ist der gesamte weltweite „Mittelstand“. Schon die Lockdowns erfolg(t)en auf dem Rücken dieser Gesellschaftsschicht – und natürlich auf dem Rücken all der ganz Armen.
Es ist die Mehrheit der Menschen.

Diese Mehrheit könnte solch eine Diktatur sicherlich verhindern. Sie hätte auch den enormen wirtschaftlichen und seelischen Schaden verhindern können, den die Lockdowns verursacht haben.
Wenn sie zusammensteht!!!
(Und wenn sie bessere, menschenfreundlichere Ideen gegen die Vorstellungen dieses Komplexes setzt.
Wenn ihr Freiheit und Selbstbestimmtheit etwas wert ist… .)

Die C-Maßnahmen und die „Spritzenpolitik“ zeigen, wie genau das verhindert wird, und wie effektiv das Vorgehen ist.
Die Reaktion der Menschen zeigt freilich auch, wie wenig vielen Menschen ihre Freiheit und die Freiheit der anderen tatsächlich wert zu sein scheint.

Frau Baerbock hat wohl vor Kurzem die Einführung eines digitalen „Denunziationsportals“ (sie nannte das natürlich anders) gegen Steuerbetrug gefordert. Heute morgen hörte ich den begeisterten Kommentar eines Journalisten dazu: Das sei keine Denunziation, das sei „Bürgerpflicht“.
Für welche Vergehen werden die nächsten Denunziationsportale eingeführt werden…? Jede*r bespitzelt jede*n. Welch traumhafte Welt … .

Was „Freiheit“ war, was „Freiheit“ ausmacht, merken zu viele Menschen vermutlich erst dann, wenn sie keine mehr haben.

Selbst die Jugend, natürlicherweise eigentlich DAS Potential eines Eintretens für Freiheit und Lebenslust, sagt nicht etwa: „Wie?! Ihr lasst uns nicht feiern? Macht unsere Diskotheken und Clubs dicht? Ihr lasst uns nicht zu unseren Großeltern? Ihr bevormundet uns, und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes, indem wir etwas vor den Mund hängen sollen?! Ihr lasst uns nicht ATMEN??? SPINNT IHR?!

Nein, sie reißen sich die Masken nicht empört vom Gesicht. Und viele sind sogar (ohne jeden Widerstand) bereit, sich gentechnisches Material, (von dem sie nicht wissen, wie es sich auswirken wird,) in ihren Körper spritzen zu lassen. Nicht aus gesundheitlichen Gründen. Sondern als eine Art „Eintrittskarte“ in das, was ihnen an vermeintlicher „Freiheit“ daraufhin temporär zugestanden wird.
Ausgerechnet die Jugend, insbesondere in den Gymnasien, scheint die Diktatur des „Parasiten“ in weiten Teilen bereits akzeptiert zu haben.
Für mich zeigt dieser fehlende Widerstand deutlich, wie mangelhaft die Aufarbeitung der Frage war und ist, wie es in der Geschichte bisher zu totalitären Systemen kommen konnte.

Alle, die diesen Beitrag jetzt für total abgedreht und spinnert halten, bitte ich dringend, sich den folgenden Text von Milton Mayer einmal anzuhören und einfach wirken zu lassen: https://kaisertv.de/2021/08/31/sie-hielten-sich-fuer-frei/

„Wir müssen uns jetzt mal ehrlich machen“

gefertigt von Dörte Müller

Das erste Mal habe ich diesen merkwürdigen Satz vor gut 15 Jahren gehört – von einem Bundestagsabgeordneten. Ich verstand damals gar nicht, was er damit sagen wollte, denn ich dachte bis dahin, Menschen SIND ehrlich – oder unehrlich.

Seitdem ist mir dieser Satz immer wieder begegnet – in der Politik. Und irgendwie passt er da ja auch hin. Machen,… so tun als ob.
Politik ist ein Schauspiel. Ehrlichkeit ist in einem Theaterstück keine passende Kategorie.
Das Publikum entscheidet, ob ihm die Darbietung gefällt. Ein Schauspieler muss nicht ehrlich sein. Die „Kritiker“ (die Medien) spießen erbarmungslos auf, wenn jemand „aus der Rolle“ fällt. Etwas sagt oder tut, was „man“ nicht sagt oder tut. Konstruktive Theaterkritik ist sehr selten.
Das Publikum liebt offenbar leider „Verrisse“.

Ich persönlich fand ja dieses Lachen von Laschet am „falschen“ Ort fast sympathisch. Aus meiner Sicht hat er damit auf eine für einen Politiker erfrischend ehrliche (wenn auch unfreiwillige) Art gezeigt, dass er die ganze Veranstaltung mit dem Bundespräsidenten für eine Farce hielt. Eben ein Schauspiel.
Solche Besuche binden Ressourcen vor Ort, die in Katastrophenfällen eigentlich dringend für die unmittelbare Hilfe gebraucht würden. Die Menschen haben von der Betroffenheitsrhetorik tatsächlich – nichts.
Aber: Seit Schröders Gummistiefelauftritt gelten solche Besuche als „Kümmern“, und wer das unterlässt, als „schlechter Landesvater / -mutter“.
Tatsächlich ist es Wahlkampf und Medienspektakel – und Laschet hat diesen Auftritt „vergeigt“.

In den politischen Schauspielstücken, die seit Jahrzehnten gegeben werden, geht es nicht darum, gute Lösungen anzubieten und zu diskutieren, sondern so wenig Fehler wie möglich zu machen. Denn die Kritiker (Medien) interessieren nur die Fehler, die Skandale. Das lenkt das Publikum effektiv davon ab, dass das Schauspiel nicht besonders viel Inhalt bietet. Nicht besonders viel Inhalt bieten kann, denn die eigentlichen Entscheidungen laufen nicht auf offener Bühne.

So gilt derzeit Scholz als der „beste“ Kanzlerkandidat, weil er angeblich gerade die wenigsten Fehler macht. Ob die „Theater-Kritik“ kurz vor der Wahl noch einmal Neuigkeiten hinsichtlich der Cum-Ex-Geschäfte „entdeckt“ oder ähnliches, bleibt abzuwarten. Viel spricht jedenfalls dafür, dass nicht das Handeln der „Schauspieler“, sondern das Schreiben und Reden der „Kritiker“ entscheidend dafür ist, wem das Publikum im September Beifall klatscht.

Letztens sah ich mir ein „Sommerinterview“ mit Olaf Scholz an.

Und jetzt komme ich zu dem Thema, dass ich eigentlich mit diesem Beitrag beleuchten wollte 😎.
Denn er hat sich in einem Punkt tatsächlich für mich überraschend „ehrlich gemacht“:

Wir bräuchten den Ausbau der Windkraft (wenn ich mich recht erinnere um das Doppelte?) schon alleine für unsere chemische Industrie. Diese wiederum bräuchten wir, um Arbeitsplätze und damit Wohlstand zu sichern.

Mit anderen Worten: Der von den meisten Parteien so vehement propagierte Ausbau der Windkraft dient nicht dem Klimaschutz, sondern „unserer“ Wirtschaftskraft.

Ich würde gerne darüber abstimmen!
Denn für mich heißt Klimaschutz zunächst mal Strom sparen!
Und Umweltschutz heißt Ressourcen sparen!

Strom (und Ressourcen) sparen heißt für mich:
Hinterfragen, wieweit „unsere“ chemische Industrie der Ökologie unseres Planeten und der Ökologie der Menschen dienlich ist. Und sie auf ein dem Planeten und dem Menschen dienliches Maß zurückstutzen. Arbeitsplätze sollten zugunsten der Ökologie entstehen. Nicht zu ihren Lasten.

Strom (und Ressourcen) sparen heißt für mich:
Keine Förderung von E-Mobilität. Kein völlig unreflektiertes Ausrangieren von Benzinern und Dieselautos zugunsten ressourcen- (und stromfressendem) millionenfachen Neubau von E-Autos. Was der Neubau von Fabrikanlagen und von den Fahrzeugen selbst an Ressourcen und Strom verschlingt, ist in die Bilanz selbstverständlich einzubeziehen. Was die vorzeitige Verschrottung an Müll schafft und an Ressourcen verschlingt, ebenfalls.

Strom (und Ressourcen) sparen heißt für mich:
Keine Digitalisierung unserer Schulen. Stattdessen mehr Unterricht in der Natur.

Strom (und Ressourcen) sparen heißt für mich:
Keine immer weiter fortschreitende „Durchdigitalisierung“ unseres gesamten Lebens. Abschied von „Industrie 4.0“!

Ehrlichkeit heißt für mich:
Die Diskussion zum Klimaschutz nicht völlig blind auf CO2 zu verengen.

Ehrlichkeit heißt für mich:
Klimaanpassung betreiben. Also grüne Städte (Dachbegrünung als Standard, Fassadenbegrünung, wo möglich, Absenken von Bürgersteigen und Grünstreifen, in denen Regenwasser abfließen kann usw.). Flächenversiegelung deutlich zurückfahren. Mehr Wälder stehen lassen. Flussbegradigungen rückgängig machen, mehr Auen zulassen.
Die möglichen Maßnahmen sind lange bekannt. Die Umsetzung sehr viel weniger invasiv und belastend, als das, was wir die letzten zwei Jahre weltweit erlebt haben. Es gibt nur keine Großindustrie, die sich daran eine goldene Nase verdienen könnte… .

Ehrlichkeit heißt für mich:
Die Diskussion zuzulassen, wie viel und welche Industrie wir wirklich brauchen.

Ehrlichkeit hieße für mich:
Den Menschen, die guten Glaubens für „die Energiewende“ demonstrieren, zu erklären, dass es dabei um ein Wirtschaftsförderprogramm geht – und NICHT um Klimaschutz. Und schon gar nicht um Umweltschutz!

Zur Ehrlichkeit gehört allerdings auch, dass es nicht die deutschen Abgeordneten sind, die die Regie in diesem Theaterstück führen.

Aber ausbleibender Beifall der weltweiten Zuschauer ist auch für die „Regie“ nicht ganz unbedeutend. Und vielleicht bieten ja Parteien wie „die Basis“ tatsächlich auch Ansätze, die es ermöglichen, in Zukunft ein Theaterstück zu erleben, in dem das Publikum mit Regie führt.
Ein konstruktives Stück, in dem es nicht darum geht, um jeden Preis verbale (oder sonstige) Fehler zu vermeiden, sondern Lösungen zu suchen, die der Menschheit und dem Planeten dienen. Und nicht bestimmten Wirtschaftszweigen.
Da würde ich Beifall klatschen…. .