Lachyoga – eine kleine Werbung …

Eine Werbung für Yachtclubs? Nein! Warum auch?

Nein, hier kommt eine Werbung für Lachclubs 😃!

Lachen ist gesund. Das weiß jede*r.

Ich will hier nicht all die gesundheitlichen Vorteile von „Lachyoga“ einzeln aufzählen zur erhöhten Sauerstoffaufnahme durchs vertiefte Atmen beim Lachen, die Zwerchfellmassage usw..
Auch nicht die ganzen wissenschaftlichen Studien, die hochoffiziell nachweisen, wie Stresshormone und Entzündungswerte durch „Lachyoga“ sinken, und die das Immunsystem „pushenden“ Faktoren, wie z.B. die natürlichen „Killerzellen“ im Blut ansteigen.

Denn, was das „Lachyoga“ aus meiner Sicht so besonders wertvoll macht, ist eigentlich etwas anderes:
Es macht Freude. Und – Es weckt das Kind im Erwachsenen.

Man kann zu so ziemlich allem Lachübungen erfinden.

Wie wäre es mit einem „besenrein-Lachen“?:
Alle stellen sich vor, wie sie den Dreck aus dieser Welt wegfegen, den die meisten Menschen schon lange gerne loswürden. Und dann machen sie lachend genau das…!

Ihr versteht, wie ich das meine mit dem Kind?

Die „aufgeweckten Kinder“ erfüllen beim Lachyoga eine sehr wichtige Aufgabe:

Sie helfen, dass der Popanz abgespeckt wird, den viele Erwachsene mit sich herumtragen.
Der Popanz aus „Wichtigkeit“ und „Arroganz“ und der Meinung, eine „Autorität“ darstellen zu müssen.

Dieser Popanz, der davon abhängig ist, dass Menschen ihn füttern. Und der deshalb große Angst hat, dass seine tatsächliche Wertlosigkeit erkannt wird. Denn der Popanz fürchtet um sein „Leben“, wenn seine Wertlosigkeit entlarvt ist und niemand ihn mehr füttert.
Und so setzt er alles daran, die kindliche Freude zu hemmen in dem Menschen, der das Pech hat, ihn mit sich herumzutragen… . Flüstert ihm ein, dass man den Ausdruck kindlicher Freude durch Erwachsene als „lächerlich“, „albern“ oder „peinlich“ zu empfinden habe.

Und merkt dabei nicht, dass peinlich nur er selbst ist.
Und dass seine Angst, sich mit kindlicher Freude lächerlich zu machen – einfach lächerlich ist!

😃😃😃

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Ein Beitrag zu den von Christiane betreuten abc-Etüden, deren aktuelle Schreibeinladung hier https://365tageasatzaday.wordpress.com/2022/06/05/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-23-24-22-wortspende-von-annuschkas-northern-star/ zu finden ist.

Schuldner

Was ist das eigentlich, ein „Schuldner“? Jemand, die oder der mir etwas schuldet?

Ist dann meine Bank mein „Schuldner“? Weil ich ihr mit meinem Girokonto „mein“ Geld zur Verfügung stelle, leihe, damit sie damit arbeiten kann?

Ja, oder? Wenn ich jemandem etwas leihe, schuldet dieser mir zumindest die Rückgabe.

Schuldet er mir außerdem eine Vergütung für die Möglichkeit, die ich ihm biete, mit meinem Geld für sich zusätzliches Geld zu erwirtschaften?
Früher hieß es: „Ja, mein Schuldner „schuldet“ mir Zins und Zinseszins.“

Heutzutage sagt die Bank:
„Nein, DU schuldest mir eine Vergütung, weil ich so nett bin, das Geld für dich zu verwahren!
Und ich schulde dir auch keineswegs die Rückgabe des damaligen Wertes dessen, was du mir vor Jahren zur Verwahrung überlassen hast. Der Wert dessen, was du mir zur Verwahrung überlassen hast, schrumpft Jahr für Jahr, -inzwischen massiv… . Zurück bekommst du von mir allenfalls, was dein Geld jeweils heute „wert“ ist.

Sollte dein Girokonto allerdings leer sein – und du aus irgendwelchen Gründen zusätzliches Geld brauchen, dann „leihen“ wir dir das gerne.
WIR verlangen allerdings selbstverständlich Zinsen für diese Dienstleistung.“

Hm. Wird die Bank mit dieser Doppelmoral eigentlich vom „Schuldner“ zum „Schuldiger“?

Natürlich erbringt eine Bank mit der Verwaltung eines Girokontos eine Dienstleistung. Und Dienstleistungen sollten bezahlt werden in unserem Wirtschaftssystem.

Vielleicht wäre es besser, NUR diese Dienstleistung zu bezahlen – und die Institution „Bank“ an sich deutlich abzuspecken?

Sprich, das gesamte „Investmentbanking“ besenrein auszukehren? Alle Wucherungen zu entfernen?
Warum werden Geld“produkte“ erschaffen, die den Eindruck erwecken, dass es den Investmentbänkern vor allem darauf ankommt, sich mit ihren „Geld-Spielchen“ eine Mitgliedschaft in einem exquisiten Yachtclub leisten zu können?

Warum werden normalen Kunden überhaupt keine „Dienstleistungen“ im Wortsinne erbracht?!

Wem DIENEN die großen Bankhäuser eigentlich?
Dem normalen Kunden, der normalen Kundin jedenfalls nicht… . Oder?

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Ein Beitrag zu den von Christiane betreuten abc-Etüden, für die die aktuelle Schreibeinladung hier https://365tageasatzaday.wordpress.com/2022/06/05/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-23-24-22-wortspende-von-annuschkas-northern-star/ zu finden ist.

Von einem anderen Stern

Die Erde litt. Schon lange. Aber in der letzten Zeit hatte sich das Leiden dramatisch beschleunigt.
Stumme Hilferufe vom Wasser, von Flüssen, Seen und den Meeren, von Bäumen, von Wäldern, von Tieren vibrierten durch das All.

Da endlich kam

SIE.

Im Sauseschritt. Von einem anderen Stern. Und brachte die Liebe mit.

Die beiden erkannten schnell, dass es schwer werden würde für sie auf der Erde.

Ganz offensichtlich hatte eine Spezies das Kommando auf der eigentlich wunderschönen Erde übernommen, die aus einem weniger angenehmen Teil der Galaxie stammte.
Eine Robotspezies.
Wesen, die nicht fühlen konnten.
Und vielleicht deshalb die Erde mit ihren fühlenden Wesen als besonders interessantes Forschungsgebiet betrachteten?

Die Liebe gab alles. Sie setzte ihren gesamten Körper ein. Ihr Herz. Aber sie rannte gegen Mauern. Wieder und wieder.

Die Robotwesen hatten bereits Herz und Hirn der allermeisten Menschen gekapert. Diese Menschen konnten die Liebe nicht (mehr) erkennen.
Sie missbrauchten sie. Ihren Körper. Ihr Herz.

So, wie sie selbst von den Robotwesen missbraucht wurden.
Aber diese Menschen bemerkten den an ihnen verübten Missbrauch nicht, denn die Robotwesen verstanden es geschickt, sich zu tarnen. Sich der von ihnen beherrschten Menschen zu bedienen und sie zu manipulieren, ohne dass diese das zu erkennen vermochten.

Die Robotwesen hielten die Menschen permanent mit irgendetwas beschäftigt und redeten ihnen ein, dass das, womit sie sich beschäftigten, TOTAL wichtig sei. Für wen oder was auch immer … .

Insbesondere Menschen, die in der Politik oder einem großen Unternehmen arbeiteten, flüsterten sie zu, wie wichtig sie auch selbst als Personen seien. Viel wichtiger als andere.
Und so nahmen diese Personen sich wichtiger als andere.

Die Liebe sah, wie diese sich so wichtig Nehmenden mit den Menschen umgingen:
Wollte einer der wenigen nicht von einem Robotwesen infizierten Menschen wirklich etwas von einem solchen großen Unternehmen, bei dem er oft gezwungenermaßen „Kunde“ war, oder von einem Politiker, bekam er eine Standardabsage. Manchmal sogar direkt von einem Roboter.

Beschwerte er sich, weil mal ihm nicht zuhörte, oder weil mal wieder etwas zwangsweise und gegen den Willen der Betroffenen „von oben“ verordnet und durchgedrückt wurde, waren die Robotwesen inzwischen dreist genug, höhnisch antworten zu lassen, dass sie den Ärger ja verstünden… . Er ihnen aber am A… vorbeiginge.
Sie wussten, der betroffene Mensch würde ihrem Machtmissbrauch als Einzelperson ohnmächtig gegenüberstehen.

Machte die Liebe darauf aufmerksam, dass es xy schlecht gehe, sagten die meisten der zumindest teilweise robotinfizierten Menschen, das tue ihnen leid, sei aber nicht wirklich ihr Problem. Selbstverständlich würden sie gerne mal helfen, aber bitte nicht zu oft und auch nicht unbedingt gerade jetzt. Sie hätten schließlich ein eigenes Leben und müssten auch an sich denken. Sagte sie: „Der Regenwald! Das Wasser!“, sagten diese Menschen: „Ja, schlimm. Finde ich auch. Aber ich alleine kann da eh nichts machen. Und warum sollte ICH auf irgendwas verzichten, während die anderen sich weiter ein gutes Leben machen?!“

Den Menschen war das Mitgefühl abhanden gekommen.
Die Robotwesen hatten es getilgt.
Zwar führten die von ihnen beherrschten Menschen das Wort sehr oft auf der Zunge. Es schien geradezu Mode geworden, dieses Wort auf der Zunge zu führen.
Aber diese robotinfizierten Menschen führten es nicht mehr im Herzen. Sie konnten nicht mehr mitFÜHLEN.

Hatten die Robotwesen ihr wahres Gesicht lange hinter Masken von angeblicher Liebe, Mitgefühl und „Solidarität“ (mit wem auch immer) verborgen, waren sie inzwischen schon so weit in die Menschenwelt eingedrungen, dass sie immer dreister und offener agierten. Immer schamloser wurden.

Sie schreckten nicht einmal mehr davor zurück, dieselben Menschen etwas von Mitgefühl reden zu lassen, die sie dazu benutzten, die Lieferung schwerer Waffen zu fordern oder mit dieser Lieferung zu prahlen.

Immer wieder hoffte die Liebe, ihr immens großer Einsatz hätte sich vielleicht doch gelohnt. Hätte vielleicht doch noch etwas bewirken können in den Herzen der Menschen.

Aber jedes mal, wenn sie das Radio einschaltete, – die Sendung, von der die Robotwesen wollten, dass die Menschen sich danach richteten -, hörte sie in letzter Zeit die Worte „schwere Waffen“. Und „Krieg“. Und dass man keinen „Diktat-Frieden“ akzeptiere usw. (Man akzeptiere nur einen Frieden, dessen Bedingungen von den Robotwesen oder den von ihnen beherrschten Menschen diktiert wurde, – sollte das damit ausgedrückt werden?) Man ließ sich alles von den Robotwesen diktieren. Und die Robotwesen waren an Frieden nicht interessiert.

Die Liebe wurde sehr traurig.

Sie fragte sich, ob sie nicht besser auf ihren Heimatplanten zurückkehrte.
Ob sie die Menschen nicht einfach ihrem furchtbaren Schicksal auf der Erde überlassen sollte, das sie erwarten würde, wenn die Robotwesen sich in ihrer vollen Widerlichkeit zu erkennen gegeben haben würden.

Es schien zu spät für eine Rettung der Menschen. Hopfen und Malz schienen bereits verloren. Die Robotwesen waren schon zu tief und zu weit in die Menschheit eingedrungen, hatten sie unterworfen, ohne dass diese es überhaupt so richtig bemerkt hatten. Die meisten fühlten nur eine diffuse Erschöpfung.

Der Liebe hingegen tat nur noch alles weh.