abc-Etüden 01.02.21; Menschenkenntnis

Es geht wieder los mit den abc-Etüden im Neuen Jahr :-). Die „Spielregeln“ wie immer bei Christiane (Ludwig Zeidler | Irgendwas ist immer (wordpress.com), der ich herzlich danke für ihre Mühe mit dem Projekt!

Er hatte sie ganz nett gefunden, als sie sich vorgestellt hatte vor rund fünf Wochen. Die Frau, die in die Wohnung über ihn gezogen war.

Aber seitdem … .

Jeden Sonntag pünktlich morgens um 9.00 Uhr drehte sie ihre Musikanlage auf volle Lautstärke. Jeweils eine halbe Stunde. Jedesmal ein anderer Musikstil. Er kochte vor Wut, wenn er nur an sie dachte. Wenn er nur nicht so weichmütig wäre! Zu gerne wäre er hoch gestürmt und hätte Zetermordio geschrien, bis dieses Miststück NIE wieder ihre Anlage auch nur angestellt hätte. Aber Schreien war einfach nicht sein Ding. 

Vorgestern war er ihr im Treppenhaus begegnet. Wie sie ihn angesehen hatte, mit so einem hinterhältigen Grinsen. Machte sich offenbar lustig über ihn. In der Luft hätte er sie zerreißen können, diese Tussi! … Stattdessen hatte er gerade mal ein lahmes „Hallo“  heraus gebracht. Immer noch ärgerte er sich schwarz darüber. Und gleich würde die Musik wieder …

„ATEMLOS ….“ Helene Fischer! Jetzt reichte es endgültig. Schlager! Das war Zuviel! Selbst für ihn… .

Noch bevor er ihre Wohnungstür erreicht hatte, ging diese auf. Sie strahlte ihn an. „Endlich! Seit Wochen versuche ich, dich zu mir hoch zu locken, aber keine der Musik schien dir zu gefallen.
Aber vorgestern, als ich dich im Treppenhaus getroffen habe, da fiel mir erst richtig auf, wie weichmütig du doch wirkst. Und da wusste ich es plötzlich: Schlager!“ Sie gluckste vor Freude. „Komm rein! Ich habe Brötchen für uns gebacken. „

abc-Etüden 47.48.20; Wasser

Wasser ist für mich ein ganz besonderes Element. Das Element, aus dem das Leben kommt; das wir zum Leben zwingend benötigen; aus dem unsere Körper zum größten Teil bestehen.

Wasser, von uns Menschen oft vergeudet, verschmutzt, vergiftet, seiner Lebendigkeit beraubt. Wasser-Quellen, Lebenselixiere, von der Natur uns allen zur Verfügung gestellt – von Großkonzernen als ihr Eigentum angesehen, das kostbare Nass mit Süßungsmitteln und Farbstoffen verschandelnd und teuer verkaufend.

Ob Masaru Emoto mit seinen Wasserkristallen, Ulrich Warnke mit seinem „Bionischen Wasser“, den Wasserforscher Gerald Pollack, ich habe sie alle gelesen und noch in vielen weiteren Büchern zum Thema „Wasser“ gestöbert.

Wasser, das sich in fast jeder Hinsicht anders verhält, als man es physikalisch „erwarten“ würde. Wasser, über das als Ganzes ganz erstaunlich wenig bekannt ist. Wasser, über dessen Gedächtnis man immer noch streitet. Wasser, das in unserm Körper wohl größtenteils „Oberflächenwasser“ ist, H3O2, und damit geladen. Wasser, das Energie aus seiner Umgebung aufzunehmen scheint. Wasser, das nahezu nie „nur“ Wasser ist, weil es alles Wasserlösliche integriert.

Wasser, dessen Qualität in unserem Körper (und auf diesem Planeten) vielleicht der Schlüssel zu Gesundheit oder Krankheit ist? Wow! Faszinierend!

Etwas griesgrämig rufe ich mir in Erinnerung, das all das in der „Wissenschaft“ noch lange nicht „Mainstream“ ist.

Müsste zu diesem für diese Welt so unglaublich wichtigen einzigartigen Element nicht viel mehr Forschung betrieben werden? Müsste es nicht DAS Forschungsthema sein?! Es MÜSSTE, finde ich!

Aber es ist nicht lukrativ, gilt als „esoterisch“, also „igitt“. Die Ergebnisse würden vermutlich vielen IHR lukratives Geschäft verhageln. Wasser kann aus meiner Sicht „Wunder“ wirken, die bei näherem Hinsehen, vielleicht gar keine „Wunder“ sind. Und mir erscheint es leider kein Wunder, dass entsprechende Forschung genau deswegen so gerne mit dem Etikett der „Esoterik“ versehen und damit zum „Tabu“ erklärt wird.

Aber Wasser kann bekanntlich den härtesten Widerstand überwinden. …

Dank an Christiane für die Schreibeinladung ( Schreibeinladung für die Textwochen 47.48.20 | Wortspende von Café Weltenall | Irgendwas ist immer (wordpress.com) ) und an Ulli von Café Weltenall für die Wortspende!

abc-Etüde; Textwochen 47.48.20

Ich stöbere in alten Erinnerungen und spüre den Schmerz. 
Fühle die Quelle der Trauer – und mir schmerzt das Herz. 

Warum habe ich ihr nicht mehr Dankbarkeit und Liebe gegeben?
Damals, als sie noch weilte in diesem Leben?

Warum war ich so oft griesgrämig und urteilte hart? 
Fühlte mich nicht ausreichend geliebt, war wenig zart?

Habe ihr heimlich Vorwürfe gemacht
und dabei doch nur an mich gedacht?

Ihr Bemühen gar nicht gesehen? 
Nicht wirklich versucht, sie zu verstehen?

Ich konnte nicht anders. Das weiß ich genau. 
Bin weder Übermensch noch Überfrau.

Was geschehen ist, ist geschehen. 
Und doch fällt es mir so schwer, es einzusehen. 

Es ist nicht meine Schuld, ich konnte nichts dafür. 
Warum nur klopfen diese Schuldgefühle an meine Tür? 

Ich will sie nicht. Ich weiß, dass sie unberechtigt sind:
Sie kommen von meinem – sich zu oft schuldig fühlenden – inneren Kind.

Dank wie immer an Christiane für die Schreibeinladung (https://wordpress.com/read/feeds/23737740/posts/3023061134) und an Cafe Weltenall für die Wortspende!