Atem und Leben

gemalt von Dörte Müller

Das Universum atmet. Alles im Universum atmet. Wir sind Teil eines atmenden Universums. Leben ist Atem. Für uns unmittelbar erfahrbar durch unsere Ein- und Ausatmung.

Atem ist mit Gefühlen verbunden. Gefühle wie Angst zeigen sich unmittelbar in unserer Atmung. Gleichzeitig können wir aber über unsere Atmung auch Einfluss auf unsere Gefühle nehmen. Wenn wir z.B. erstmal tief durchatmen, bewusst langsam atmen, lange ausatmen.
Plötzlich nicht mehr atmen zu können, keine Luft mehr zu bekommen, ist eine menschliche Urangst. Es ist unmittelbare Todesangst.

In einem Buch über „Atmen“ von 2019 las ich gerade über Erkrankungen der Atemwege als dritthäufigste Todesursache in Europa. Herr Wieler vom RKI wird zitiert mit dem Ausspruch: „Grippe und akute Atemwegsinfektionen, Asthma und COPD sind sehr häufige Krankheiten mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. COPD ist zudem eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland und weltweit.“ (Zitat von 2017).

Längst vor Corona hatte diese Welt also ein „Atem-Problem“. Das dürfte an unserer Luftverschmutzung liegen. Auch am Rauchen. Aber auch an energetisch ungünstigen Atemmustern.

Nicht umsonst haben die alten Traditionen in China und Indien viel Wert auf Atmung gelegt und mit Qi Gong bzw. Pranayama Übungssysteme für eine bessere Gesundheit entwickelt. Atem hängt unmittelbar mit dem Energiefluss in unserem System zusammen. Wo Energie nicht fließen kann, wo sie blockiert ist, oder gar nicht genug da ist, da entsteht Krankheit.

In unseren heutigen westlichen Gesellschaften liegt diese Blockade vielleicht sogar öfter im Beckenbereich, als in der Lunge. Wir unterschätzen die Bedeutung des Zwerchfells und des Beckenbodens für die Atmung.
Der Beckenbereich steht gleichzeitig energetisch auch für Lebenslust und Lebendigkeit.

Wir sind eine Gesellschaft, die eher oberflächlich atmet – und oft auch lebt. Brustatmung, eine geschwellte stolze Brust – bei einer gleichzeitigen Verhärtung im Beckenbereich, die die Verbindung zur Erde (und damit zu einem wesentlichen Teil der Schöpfung) blockiert. Das ist bei uns relativ normal.

Pfingsten. Nie erschien mir dieser christliche Feiertag in seiner Symbolik so bedeutend, wie dieses Jahr. Die Pfingstbotschaft, die m.E. aussagt: „Gottes Atem ist immer und unmittelbar in der gesamten Schöpfung. Er ist die Schöpfung. Du musst dich diesem Atem nur öffnen.“

In den Nachrichten wurden kurze Ausschnitte aus den Pfingstgottesdiensten gezeigt: Ein Bischof predigt über den Atem Gottes, der den Menschen geschenkt wurde und werde – …. und in den Bankreihen der gesamten Kirche sitzen ausschließlich Menschen mit einer Art Tüte vor Mund und Nase.

Was für ein Symbol! Angst vor dem lebendigen Atem Gottes. Angst vor dem Lebendigen an sich. Was genau feiern die denn da in den Kirchen zu Pfingsten dieses Jahr?!, habe ich mich gefragt.
Müsste der Bischof nicht eigentlich sagen: „Reißt euch die Masken vom Gesicht! Atmet! Es ist der lebendige Atem Gottes! Nehmt ihn in euch auf! Lebt! Umarmt euch! Spürt die Herzen der anderen! Vertraut!“?

„Geheimnis des Glaubens: Im Tod ist das Leben.“ Unzählige Male habe ich das in meiner Kindheit und Jugend aufgesagt in katholischen Kirchen mit all den anderen daran „Glaubenden“.

„Jeder Tote ist einer zu viel.“, hieß es hingegen in dieser „Pandemie“ oft, auch von Christen. Also jedenfalls jede*r „Corona-Tote“. Wer an was anderem gestorben ist, war nicht so relevant. Relevant war wohl ausschließlich, den Menschen eine möglichst hohe Zahl an „Corona-Toten“ präsentieren zu können.

Das einzige Ziel schien zu sein, den Menschen Angst zu machen. Vor dem Tod, … den sie angeblich mit Gentechnik vermeiden könnten…? Jedenfalls den Tod an Corona, oder so… ?
Es gab sogar eine äußerst merkwürdige Gedenkfeier für die „Corona-Toten“. Irgendwie mussten diese Verstorbenen während der ganzen Zeit dafür herhalten, alle möglichen und unmöglichen staatlichen Maßnahmen zu „legitimieren“. Eine seltsame Politik.

„Gott existiert. Der Tod existiert nicht.“, so beginnt das Buch von P.M.H. Atwater „Im Tod das Leben“, in dem sie die Erfahrungen von über 4.000 von ihr interviewter Nahtoderfahrener (Erwachsener und Kinder) sowie ihre eigenen entsprechenden Erfahrungen zusammenfasst.

Es gibt unzählige Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben. Und inzwischen gibt es auch etliche Bücher darüber. Auch von Mediziner*innen, die vorher oft „Skeptiker“ waren.

Die erhebliche Zunahme dieser Berichte macht deutlich, dass sich im Gesamtbewusstsein etwas zu ändern beginnt. Aber die meisten der Betroffenen berichten, dass es sehr schwer sei, ihr durch die Erfahrung erworbenes Wissen anderen zu vermitteln. Zum Einen fehlt der passende Wortschatz für etwas, was in der Alltagsrealität niemand kennt. Zum Anderen ist dieses etwas, worüber sie berichten, vielen Menschen unheimlich. Und erscheint ihnen total unverständlich.
Zum Dritten widerfährt ihnen sehr oft etwas, was in der heutigen Zeit leider typisch ist: Das Gegenüber, das solche Erfahrungen nicht kennt und für unheimlich hält, kann nicht einfach akzeptieren, dass die andere Person solche Erfahrungen gemacht hat. Sondern sie versucht, dieser ihre Erfahrungen irgendwie auszureden, sie zu bagatellisieren oder zu ignorieren.
DIE Wissenschaft vollführt teilweise absurde Pirouetten, um die Erfahrungen nur irgendwie abtun zu können, als Halluzination eines gehirntoten Gehirns, ausgedacht oder was auch immer.

Dass der Tod gar kein Tod ist, scheint ebenso beängstigend zu sein, wie ein Tod, der das absolute Ende bedeutet. Beängstigend zumindest für alle, die unbedingt wollen, dass die Menschheit bei der Vorstellung bleibt, dass der Mensch ein rein materielles Wesen ist, zufällig entstanden, unperfekt und vergänglich.

Das o.g. Buch endet mit einer Art Offenbarung, in der die Autorin u.a. schreibt:
„Es gibt nur zwei Religionen auf dieser Erde. Die Religion der Liebe. Und die Religion der Angst.“

Corona scheint mir hier eine Art Scheideweg zu sein:
Das Ganze hat nach meiner Wahrnehmung etwas von einer Art symbolischer „Krönung“ der Angst als vorherrschender „Religion“. Oder zumindest dem Versuch einer solchen Krönung.

Diese ganze „Pandemie“ steckt im Grunde voller Symbolik: Maske. Abstand. Ständiges Desinfizieren. Händewaschen. Wie könnte man Angst vor dem Lebendigen noch deutlicher werden lassen? Es ist gar eine Art „Verteufelung“ des Lebendigen. Auch des lebendigen Atems.
Auch die Spritze, die den Menschen auf gentechnischem Weg „immun“ machen soll (gegen was auch immer), ist ein interessantes Symbol. Ein Symbol, das z.B. für Abhängigkeit / Sucht stehen kann… .
Symbole haben eine erhebliche Wirkung auf unser Unterbewusstsein. Das wissen die „Priester“ der Angst natürlich.

Angst blockiert unsere Atmung. Unser lebendiges Potential. Unsere Liebe. Wollen wir das?

In den letzten Zeilen der „Offenbarung“ der Autorin in dem genannten Buch steht:
„Gott existiert.
Gott ist Liebe.
Gott als Liebe ist der einzige Maßstab.
Wahrheit lässt sich in vier Worten zusammenfassen: ein Geist, viele Denker.“

Die „Religion der Angst“ hat viele Verlockungen. Das ist klar. Aber die tiefere Sehnsucht der meisten Menschen geht wohl doch zur „Religion der Liebe“, denke ich. Unabhängig davon, ob sie Nahtoderfahrungen für real halten oder an Gott glauben oder nicht.

Und das macht mir Hoffnung.

Auf ein Wort, liebe „Corona-Faktenchecker“

gemalt von Dörte Müller

Ja, ich glaube Euch, dass Ihr ein Bedürfnis erfüllt, das tatsächlich etliche Menschen haben:

Das Bedürfnis, dass ihnen in dieser komplexen Welt – und erst recht in einer als bedrohlich empfunden Lage – jemand sagt, was „richtig“ und was „falsch“ ist.
Das Bedürfnis, dass ihnen jemand sagt, wie sie sich verhalten sollen, damit sie geliebt werden und „dazu gehören“.
Das Bedürfnis, dass ihre Angst verstanden wird, sie an die Hand genommen werden und ihnen jemand sagt, „es ist alles gut, wir kümmern uns um euch“.

Aber der Name „Faktenchecker“, der trifft es nicht. Schon gar nicht zum Thema Corona.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Euch Aussagen eines Wissenschaftlers oder Studien unvoreingenommen anschauen. Ihr würdet Eure eigene Qualifikation darstellen, und was die genaue Grundlage ist, aufgrund derer Ihr Eure Bewertung trefft. Ihr würdet deutlich machen, wo die Datenlage klar ist, wo Unsicherheiten bestehen, und wo gegebenenfalls noch weitere Forschung erforderlich sein könnte. Ihr würdet Eure eigenen Unsicherheiten offen legen. Ihr würdet Rücksprache mit den Autoren der betreffenden Studie oder mit dem Wissenschaftler, um dessen Aussagen es geht, halten, bevor Ihr etwas dazu veröffentlicht. Um sicher zu gehen, dass Ihr nichts missverstanden oder versehentlich aus dem Zusammenhang gerissen habt.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Statistiken mit Zahlen, denen die Bezugsgröße fehlt, ebenso verwerfen, wie bloße Behauptungen, – egal, von wem sie stammen.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr hinterfragen, was ein „Inzidenzwert“ genau sein soll. Ihr würdet fragen, was für einen Aussagewert ein „Inzidenzwert“ hat, wenn ihm völlig unterschiedliche Gesamttestanzahlen zugrunde liegen. Ihr würdet fragen, welcher ct-Wert für den PCR-Test angelegt wird – und ob es zu jeder Zeit und überall derselbe ist,- und wo andernfalls eine Vergleichbarkeit herkommen sollte. Ihr würdet fragen, auf wie viele Gene der PCR-Test testet, und ob diese Anzahl immer und überall dieselbe war – und wie aussagekräftig sie ist. Ihr würdet fragen, warum man den PCR-Test als Diagnoseinstrument benutzt, obwohl er dazu doch bekanntermaßen nicht geschaffen wurde – und auch nicht geeignet ist. Ihr würdet deutlich machen, dass es grob unwissenschaftlich ist, den „Inzidenzwert“ während der Zeit des ersten Lockdowns einfach so mit dem heutigen zu vergleichen, da damals nur ein Bruchteil der jetzigen Tests gemacht wurde. Ein damals niedrigerer Inzidenzwert also nichts über die Wirksamkeit der damaligen Maßnahmen aussagt.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Fragen zu den Todeszahlen nach Beginn der Impfkampagnen stellen. Da es sich um experimentelle Impfstoffe handelt, die auch nur im Rahmen einer sogenannten „Notfallzulassung“ verimpft werden, würdet Ihr ganz genau hinschauen. Denn es geht um Menschenleben. Da Ihr wisst, dass die Notfallzulassung nur auf den Angaben der Hersteller beruht, und diese die Rohdaten der vorab erfolgten Studien erst Ende 2022 frei geben werden, wärt Ihr besonders kritisch. Denn Hersteller haben nun einmal (finanzielle) Eigeninteressen.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr prüfen, ob es Belege gibt, dass Länder mit Lockdowns und scharfen Maßnahmen besser durch „die Krise“ gekommen sind, als Länder ohne solche Maßnahmen (oder zumindest mit deutlich weniger Maßnahmen). Oder, ob vielleicht das Gegenteil der Fall sein könnte.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr Euch die Kollateralschäden dieser Lockdowns unvoreingenommen anschauen und möglichst viele unterschiedliche Fachleute dazu anhören.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr all die vielen Studien lesen, die zeigen, dass Masken schädlich sind. Ihr würdet feststellen, dass die Studien, die Masken einen Nutzen bescheinigen, das weitestgehend nur unter Laborbedingungen tun. Und dass sehr viele Experten sagen, dass der Nutzen nur marginal ist und im Vergleich zum Schaden nicht verhältnismäßig.
Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr feststellen, dass Aerosolforscher und viele andere nicht erst seit Kurzem sagen, dass die Ansteckungsgefahr mit Viren im Freien zu vernachlässigen ist. Beschränkungen im Freien also ungeeignet und damit unsinnig (und verfassungswidrig) zur „Bekämpfung“ eines Virus sind. Und dass das logischerweise auch für die Maskenpflicht gilt.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr niemals jemanden mit einer anderen Meinung als Eurer beleidigen oder diskreditieren. Denn das wäre unter Eurer Würde.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr ausschließlich sachlich argumentieren. Und andere Meinungen stets als willkommenen Anlass nehmen, Eure eigene noch einmal zu überprüfen.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, würdet Ihr empört aufschreien, wenn Menschen, die friedlich demonstrieren und ihre Meinung kundtun, von Polizisten brutal angegangen werden – und die Politik zu noch mehr Härte aufruft.

Wenn Ihr Fakten checken würdet, wärt Ihr entsetzt, wenn politischer Druck auf unabhängige Gerichte / Richter*innen ausgeübt wird, wenn diese Entscheidungen fällen, die politisch nicht gewollt sind.

Wenn Ihr Fakten checken würdet … . WENN … .

Tatsächlich tut Ihr all dies nicht. Natürlich nicht. Denn es geht Euch nicht um das Checken von Fakten. Es geht Euch nicht darum, Hypothesen und Modellrechnungen an der Wirklichkeit, -also den tatsächlich gefundenen Daten – zu prüfen und zu messen. Sondern darum, alle Daten auf Teufel komm raus so zu interpretieren, dass sie irgendwie zu den Hypothesen und Modellrechnungen passen, die Eure Auftraggeber für „gut“ (für sich) empfinden. Egal, wie viele Verrenkungen dies erfordert.
Und es geht Euch darum, alle Menschen, die mit Hypothesen kommen, die weit besser zu den gefundenen Daten und tatsächlichen Befunden passen, mit viel Geschrei und Wutgebrüll vom Hof zu jagen.
Es geht Euch nicht um wissenschaftlichen Diskurs. Natürlich nicht. Sondern um das Gegenteil. Um das Gegenteil von Wissenschaft: Es geht Euch um mit Emotionen gesteuerte Meinungsbildung. Meinungsbildung im Sinn Eurer Auftraggeber.

Ich weiß nicht, was Euch und all die anderen „Influencer“ motiviert, und was man Euch dafür bezahlt, und es ist mir auch egal. Ihr müsst Euer Tun ja nicht vor mir, sondern vor Eurem eigenen Gewissen verantworten.

Ich glaube auch gar nicht, dass Ihr das eigentliche Problem seid, wahrscheinlich seid Ihr nur eine irgendwie sogar logische Folge des Problems. Denn das eigentliche Problem scheint mir zu sein, dass unser gesamtes Bildungs-, Medien- und Medizinsystem schon lange vor Corona daran gearbeitet haben und weiter arbeiten, die Menschen so weit von ihrer eigenen Intuition zu entfernen, dass man tatsächlich bei vielen Menschen oben genanntes Bedürfnis geschaffen hat:

Erschreckend viele Menschen trauen ihrer eigenen Intuition, ihrem Bauchgefühl, viel weniger, als irgendwelchen „Experten“. Suchen Rat und Sicherheit im Außen statt im eigenen Innern. Haben verlernt, auf ihren Körper und ihre Gefühle zu hören. Haben gar kein Körpergefühl mehr, merken nicht mehr, was ihrem Körper gut tut – und was nicht. (Bereits Kindern wird dieses Körpergefühl gerade massiv abgewöhnt, indem man ihnen sagt, sie dürften nicht auf ihr eigenes Gefühl hören, diesem nicht trauen, sondern müssten Maske tragen und Abstand halten, um andere „zu schützen“ und um den Erwachsenen zu gefallen.)

Warum trauen so wenige Menschen ihrer Intuition?

Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, nur „Experten“ könnten wissen, was gut für sie ist.
Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, es wäre besser, den Arzt zu fragen, als sich selbst.
Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, sie bräuchten nur ein (oder zwei oder zehn) Medikament(e) zu nehmen, und dann wäre alles wieder gut. Sie bräuchten sich nur impfen zu lassen, dann würden sie nicht krank, egal, wie sie sonst leben.
Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, „Experten“ WÜSSTEN (fast) alles, und sie bräuchten sich nur vertrauensvoll in deren Hände zu begeben. Die würden dann schon machen, sich kümmern, eigene Anstrengungen seien nicht wirklich erforderlich. Weil man ihnen jahrelang eingeredet hat, alles, was irgendwie nicht schön ist, könne man wegmedikamentieren: Schmerzen (Schmerzmittel), Ängste / Trauer (Antidepressiva). Niemand müsse irgendetwas als negativ Empfundenes aushalten. Die „Experten“ wüssten, wie man es weg bekommt.

Viele haben sich darauf verlassen, haben verinnerlicht, was man ihnen eingeredet hat. Haben ihr eigenes Körpergefühl so lange unterdrückt, bis sie es gar nicht mehr spüren konnten.
Und dann kommt etwas, was sie als existenzielle Krise empfinden. Und sie stellen plötzlich fest, es gibt gar nicht DIE Experten, sondern Wissenschaftler mit ganz vielen ganz verschiedenen Meinungen zum besten Vorgehen in dieser Krise, mit ganz vielen ganz unterschiedlichen Ansichten zu dieser „Krise“.
Das verwirrt! – Und viele versuchen, sich auf ihre Intuition zurück zu besinnen. Auf die eigene innere Instanz, die FÜHLT, was wahr und wahrhaftig gut für einen selbst ist. Das wiederum droht das gesamte über so lange Zeit mühsam aufgebaute Vertrauen in DIE Expertenschaft, DIE Wissenschaft ins Wanken zu bringen. Es wäre für all die, die ihre Lobbyinteressen – gerade im Bereich der Medizin – seit langem sehr erfolgreich über DIE Wissenschaft einzuspeisen pflegen, eine Katastrophe.

Also versucht Ihr, liebe Faktenchecker, mehr oder weniger panisch dieses Vertrauen in DIE Expertenschaft wieder herzustellen – und das Hören auf die eigene Intuition als eine Art „Verirrung“ darzustellen. Denn für Eure Auftraggeber steht verdammt viel auf dem Spiel.

Nicht nur im Bereich der Medizin: Wer Menschen darüber lenken möchte, dass er ihnen „Experten“ präsentiert, die die Dinge nun einmal besser einschätzen könnten, als sie selbst, kann keine „Querdenker“ brauchen. Erst recht nicht, wenn diese auch noch einen Lehrstuhl an einer renommierten Universität in dem entsprechenden Fach innehaben oder hatten und über Jahrzehnte anerkannte Fachleute auf diesem Gebiet waren. Das ist sogar richtig blöd, denn die könnten mit ihrer anderen Meinung das ganze von Pharma-, Finanz-, Digitalindustrie etc. (um nur die offensichtlichen Player zu nennen) mühsam errichtete Gebäude des „Höheren Wissens“ der von ihnen (finanziell und medial) aufgebauten und unterstützten Seite der „Wissenschaft“ zum Einsturz bringen.

Ja, für mich erklärt das durchaus die Panik, mit der Ihr aus allen Rohren schießt auf all die abweichenden und vor Impfung, Lockdown und / oder Maske warnenden Wissenschaftler*innen. Oder versucht, sie totzuschweigen, ihre Aussagen zu löschen.

Aber, liebe Faktenchecker, wie fühlt IHR EUCH dabei?

Wenn die Pandemie vorbei ist …

gemalt von Dörte Müller

Ich höre oder lese immer wieder: „Wenn die Pandemie endlich vorbei ist, DANN … “ holen wir alles nach / werden wir uns alle umarmen / ist alles wieder wie früher / ist alles wieder gut.

Wenn die Pandemie endlich vorbei ist…, – WANN ist das?

Die meisten Menschen mit den o.g. Hoffnungen sagen, „na, wenn alle (die dies wollen) geimpft sind“. Dann seien die Geimpften immun und das Virus „besiegt“.

Ich schaue mir auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums an, wie viele Impfstoffdosen derzeit insgesamt bestellt sind und bis Ende 2021 erwartet werden:
– Biontec/Pfizer: 100,7 Mio.
– Moderna: mind. 78 Mio.
– AstraZeneca: 56,3 Mio.
– Johnson & Johnson: 36,7 Mio.
– CureVac: 24,5 Mio.
– Sanofi/GSK: 27,5 Mio.
sind insgesamt = 323,7 Mio.

Die beiden letztgenannten Impfstoffe sind noch nicht zugelassen. Sie werden also erst später zum Zuge kommen. Und zumindest für CureVac hat man auch schon weiter voraus bestellt, denn insgesamt hat man dort derzeit mind. 54,1 Mio. Dosen über die EU bestellt, sowie sich eine zusätzliche Option für 20 Mio. direkt national einräumen lassen.

Die Bevölkerungszahl in Deutschland liegt derzeit bei 83,1 Mio. Menschen – inklusive Säuglinge (Ich weiß: Pfizer macht auch vor Säuglingen nicht halt. Die Studien laufen bereits. Man wird die „hohe Ansteckungsrate“ bei Kleinkindern herbeitesten – und man wird irgendwann ein Kleinstkind finden, das mit Corona an irgendetwas gestorben ist. Und dieses Schicksal wird man dann medial aufbereiten und in Dauerschleife senden – eine bereits bei der Masernimpfkampagne erprobte Strategie. Und es wird leider Eltern geben, die dieser Inszenierung mehr glauben werden, als ihrer Intuition... .)!

Die Impfstoffe sind bekanntermaßen nicht lange haltbar. Sie werden also kaum einfach mal so für den Fall der Fälle bestellt und dann eingelagert werden, denn das geht nicht. Sie müssten ziemlich schnell wieder entsorgt werden.

Laut gelber Liste befinden sich weltweit derzeit noch 82 Impfstoffe in klinischen Studien und 182 in Präklinischer Entwicklung. 13 Kandidaten wurden bereits zugelassen, 4 davon in der EU.

Alleine Biontec hatte in seinen Impfstoffstudien 4 verschiedene Kandidaten erprobt. Einer davon wird nun verimpft, an den anderen scheint weiter geforscht zu werden. Wie diese ganz genau aufgebaut sind, worin sie sich genau unterscheiden, dazu gibt es öffentlich nicht wirklich Daten. Vermutlich wird Biontec/Pfizer sich auf Patentschutz berufen.

Wofür genau brauchen wir all diese Impfstoffdosen und all die noch in den Studien befindlichen zusätzlichen Impfstoffe, wenn doch nach der öffentlich vermittelten Darstellung zwei Dosen einer Impfung reichen sollen zur Immunisierung?!

Unternehmen betreiben keine Forschung (nicht einmal staatlich subventioniert), wenn sie sich damit nicht Gewinne versprechen würden. Impfen wirft nur dann entsprechende Gewinne ab, wenn es mehr als insgesamt nur zweimal passiert. Jetzt gar noch zusätzliche Impfstoffe zu erforschen, macht nur Sinn als Unternehmen, wenn man sich ziemlich sicher ist, damit auch zum Zuge zu kommen. Ganz offensichtlich geht keines dieser Unternehmen davon aus, dass 2021 diese Pandemie für beendet erklärt werden wird.

Ich auch nicht … : Man wird, vermute ich, etwa ein halbes Jahr nach der „Durchimpfung“ feststellen, dass der Antikörpertiter bei den Geimpften stark gesunken ist – und eine Folgeimpfserie erforderlich ist (der T-Zellen-Titer wird nicht gemessen werden). Und/oder man wird „feststellen“, dass die Impfungen gegen Mutante XYZ leider nicht helfen, aber glücklicherweise GERADE ein neuer Impfstoff zugelassen wurde, der just DIESE Mutante abdeckt.
Ihr haltet das für Polemik? Man wird es überprüfen können … .

Ich höre oder lese irgendwo, dass Hersteller von Biologicals, also diesen „Wundermitteln“, die die Symptome von Autoimmunerkrankungen eine Zeitlang unterdrücken, sich warmlaufen, und die Aktienkurse dieser Unternehmen steigen. Dass Autoimmunerkrankungen durch diese Impfungen befördert werden, bestreiten nicht einmal die Hersteller dieser Stoffe. Selbstverständlich sei das aber „vernachlässigbar“ gegenüber der Covid-19-Gefahr.

Ich lese, dass Israel mit seiner hohen Durchimpfrate ab 23. Mai dieses Jahres wieder Touristen ins Land lassen wolle. Selbstverständlich NUR Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, – UND die einen negativen PCR-Test vorweisen, – UND die nach Anreise einen Antikörpertest in Israel durchführen lassen, also eine Blutentnahme, mit der sie nachweisen, dass sie Antikörper gebildet haben. Eventuell könne man auf den Antikörpertest später verzichten, wenn es staatliche Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Impfbescheinigungen gebe.
Ein negativer PCR-Test UND Impfung? Wovor hat man Angst? Wenn die Menschen in Israel größtenteils geimpft sind, sind sie doch immun…, sagt man …?! Dann braucht doch niemand Angst zu haben, wenn einige ungeimpfte Personen ins Land kommen … und wieso brauchen die Touristen trotz der Impfung einen negativen Test?
Doch nicht immun…?

Ich lese, dass die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Impfkomplikation für Menschen, die bereits zuvor Covid-19 hatten, steige, weil die Erkrankung die Innenseiten der Blutgefäße angreifen könne – und die Impfung auch. Wenn diese auf vorgeschädigte Blutgefäße trifft, ist die Gefahr eines tödlichen Verlaufs daher deutlich höher. Klingt für mich logisch.
Und umgekehrt? Wenn eine geimpfte Person sich später mit dem tatsächlichen Virus infiziert? (Impfungen können bekanntlich nicht vor Infektionen schützen, allenfalls vor „schweren Krankheitsverkäufen“.) Ist die Gefahr eines tödlichen Verlaufs dann wohlmöglich auch deutlich höher? Es ist das Szenario, vor dem etliche Fachleute bereits von Beginn an gewarnt haben…. Es sind die Fachleute, die in den Medien zu „Verschwörungstheoretikern“ oder „Pseudo-Experten“ erhoben wurden.
Natürlich werden entsprechende Todesfälle in den Statistiken als Covid-19-Tote auftauchen, selbstverständlich nicht als Impftote.

Gleichzeitig mit all diesen „Merkwürdigkeiten“ scheinen wir gerade ein Infektionsschutzgesetz zu bekommen, mit dem Lockdowns je nach Anzahl der Tests (und völlig unabhängig vom tatsächlichen Krankheitsgeschehen im Land) flexibel gesteuert werden können. Im Sommer wird gelockert werden,- es ist vor der Wahl -, und Virenerkrankungen nehmen im Sommer nun einmal ohnehin ab. Im Winter wird man dann wohl wieder anziehen.

Die Pandemie ist beendet, wenn „durchgeimpft“ ist? Wenn – wie oft genau – „durchgeimpft“ ist… ???