Selektive Wahrnehmung und „Medienkompetenz“

gefertigt von Dörte Müller

Corona und die Berichterstattung drumherum bieten unglaublich viele Studienmöglichkeiten zum Thema „selektive Wahrnehmung“. Bei sich selbst und anderen. Also in erster Linie natürlich bei anderen, bei sich selbst bemerkt man das meist nicht … .😎

Letztens wurde in den Regionalnachrichten eine schwangere Frau interviewt. Sie habe sich in der „Impffrage“ sehr „allein gelassen“ gefühlt. Sie hatte sich nach eigener Aussage „umfassend“ im Internet zu Corona und „Impfung“ informiert.
Und sie war für sich zu dem Ergebnis gekommen, dass sie sich in der Schwangerschaft „impfen“ lassen möchte. Es gibt jedoch (bisher) keine Empfehlung der StiKo dazu. Sowohl ihre Gynäkologin wie ihr Hausarzt hätten ihr sehr vehement abgeraten von einer „Impfung“. Sie sei dann trotzdem ins Impfzentrum und auch dort zunächst auf eine Ärztin getroffen, die sich aufgrund der Schwangerschaft geweigert habe, sie zu „impfen“. Sie habe sich deshalb „sehr allein gelassen“ gefühlt, habe dann aber doch noch einen „netten“ Kinderarzt gefunden, der sie „geimpft“ habe.

Die Frau hat sich natürlich nicht „allein gelassen“ gefühlt, weil sie nicht beraten worden wäre. Ganz im Gegenteil hat sie ja eine Menge Beratung bekommen – von mehreren Ärzten. Es war nur nicht der Rat dabei, den sie einzig und allein hören wollte, denn sie hatte ihre Selektion längst getroffen. –

Meine – ebenfalls selektive – Betrachtung ging (natürlich) in die gegenteilige Richtung: Ich war froh, dass es doch noch etliche Ärzt*innen mit einem Gewissen zu geben scheint, und entsetzt, dass ausgerechnet ein Kinderarzt sich dann doch hergab für dieses Experiment… .

Tatsächlich ging meine selektive Betrachtung aber weit darüber hinaus, denn die Tatsache, dass und wie dieser Bericht gesendet wurde, zeigte mir v.a., dass die flächendeckende Impfung von Schwangeren in der Vorbereitung ist. Offensichtlich geht es doch um die 95 % Impfquote der gesamten Bevölkerung – und da macht man nicht (mal) vor Schwangeren Halt.

Es ist die Art, wie ich mir Nachrichten anschaue: Eben nicht, indem ich mich „danach richte“. Sondern indem ich mir anschaue, was „das Innere“ der Nachricht ist. Der Unterton, der sozusagen auf einer anderen Ebene immer mit ausgedrückt wird.

Als mir zu Beginn der „Pandemie“ tagtäglich irgendwelche „Inzidenzzahlen“ um die Ohren gehauen wurden, ohne jede Angabe, wie viele Tests gemacht wurden, ohne Vergleichbarkeit der Tests und Aussagen zu den Problemen, die solche Art Tests mit sich bringen. Als mir dann auch noch jeden Abend irgendwelche „Todeszahlen“ um die Ohren gehauen wurden, ohne dass Obduktionen gemacht worden wären. Man mit Emotionen spielte wie das billigste Boulevardblatt.
Da SCHRIE mich die Tagesschau in meiner Wahrnehmung quasi Abend für Abend an: SCHAU HIN! Glaub uns kein Wort! Wir agieren UNSERIÖS!

Dann erinnerte ich mich, dass schon seit Jahren immer mehr Kampagnen in den ö.r. liefen: „Trauen Sie nur seriösen Medien.“ Und mir wurde klar, dass das im Grunde schon ein deutlicher Hinweis war: „Wir sind es nicht… .“
Man habe Gremien, die „checken“, aus welchen „Quellen“ Informationen kommen, und die nur „verlässliche“ Quellen akzeptieren… . Ob man das „Qualitätssicherung“ oder „Zensur“ nennt, ist eine Frage der (selektiven) Betrachtungsweise… .

Meine (selektive) Bewertung dazu ist: Wer in seiner Berichterstattung um Wahrhaftigkeit bemüht ist, hat es nie nötig, andere Meinungen zu zensieren, zu löschen oder gar die Vertreter anderer Meinungen zu mobben. Man kann die Quelle offen legen, und fertig.
Wer meint, Zensur und Mobbing (gar als ö.r. finanzierte Medien) nötig zu haben, disqualifiziert sich in meinen Augen damit selbst: UNSERIÖS! Undemokratisch. Letztlich armselig, wenn man (als ö.r. finanzierte Medien) meint andere erniedrigen zu müssen, in dem verzweifelten Bemühen, sich selbst zu „erhöhen“. Finde ich.

Natürlich war ich fest überzeugt, jede andere Person müsse sich genauso ANGESCHRIEN fühlen von der Tagesschau etc.. Und war ganz erstaunt, irgendwann festzustellen, dass das nicht so war… .

Es gibt ja diesen Spruch, „Wenn du die Wahrheit verstecken willst, dann mach sie offensichtlich.“ Und vielleicht ist das der Trick. Vielleicht betreiben andere aber auch nur eine andere Art der Selektion von Informationen … .

Mir jedenfalls scheinen die (ö.r.) Medien bereits seit Jahren zu agieren, als seien sie die verlängerte Werbeabteilung für bestimmte Branchen: Ob bei der HPV-Impfung oder v.a. bei der Masern-Impfkampagne, die mir im Nachhinein wie eine Art Generalprobe für Corona vorkommt. (Aber z.B. auch beim Pushen von Digitalisierung und G5.)
Das Vortragen unbewiesener Behauptungen, die gewaltvolle Unterdrückung von Gegenansichten (insbesondere, wenn sie von Ärzt*innen kommen) und das Spiel mit Emotionen, alles nicht gerade neu. Fand ich. Vor allem im Nachhinein … .

Im Juli dieses Jahres fand beim WEF das Planspiel Cyber-Polygon statt (die Simulation einer weltweiten Cyber-Attacke). Irgendwo im Internet las ich im Juni die Einschätzung, dass wir wohl demnächst (von Juni an gerechnet) mit immer weiter verstärkten Berichten in den ö.r. Medien über Cyber-Attacken auf öffentliche Einrichtungen oder wichtige Unternehmensstrukturen werden rechnen dürfen. Ja. Das sieht man bereits, und auch ich gehe davon aus, diese Berichte werden noch erheblich zunehmen. Dass hier – wie bei Corona – Drehbücher abgespult werden, mag meine selektive Wahrnehmung sein… .

Unter „Medienkompetenz“ verstehe ich persönlich jedenfalls nicht, jemandem, der mir „versichert“, er sei „seriös“, das vorbehaltlos zu glauben. Und dann jede seiner „Nachrichten“ für „wahr“ zu halten.
Unter „Medienkompetenz“ verstehe ich auch nicht, einer „Mehrheitsmeinung“ mehr „Wahrheitsgehalt“ zuzubilligen, als einer „Minderheitsmeinung“. Unter „Medienkompetenz“ verstehe ich, sich zumindest anzuschauen, wie und wodurch eine angebliche „Mehrheitsmeinung“ zustande kam.
Unter „Medienkompetenz“ (und Demokratiekompetenz!) verstehe ich, sich immer auch Meinungen der „Gegenseite“ anzuhören und durchzulesen – und JEDER Zensur entgegen zu treten (es sei denn, es geht um „Hasskommentare“).

Demokratiekompetenz bedeutet für mich, JEDEM die gleiche Chance zuzubilligen, seine Meinung zu äußern und auch auf die Straße zu tragen.
Demokratie- und Medienkompetenz bedeutet für mich auch, dass z.B. bei Wikipedia nicht einfach von anonymen „Redaktionen“ Einträge anderer gelöscht oder geändert werden können. Zumindest sollte der vorherige Text bestehen bleiben – und eine Begründung für Löschung oder Änderung beigefügt werden, so dass sich jede*r Nutzer*in selbst ein Bild machen kann.

Und von meinen GEZ-Gebühren erwarte ich, dass ö.r. Medien es schaffen, Menschen unterschiedlichster Ansichten gleiche Redezeiten in den Prime-Time-Sendungen einzuräumen. Das wäre irgendwie demokratischer, anstatt mir zum Tausendsten Mal dieselben Leute zu präsentieren. Was der SPD-Politiker Lauterbach meint, ist für mich keine Neuigkeit.

Apropos: Unter Demokratiekompetenz verstehe ich auch ein gewisses Verständnis für die Mechanismen unserer Art der parlamentarischen Demokratie:
Politiker*innen, die sich Chancen auf ein Direktmandat in ihrem Wahlkreis ausrechnen, werden immer die Interessen des größten Arbeitgebers der Region ihres Wahlkreises im Blick haben (müssen!).
Dass Lauterbach, der seit 2005 mit Direktmandaten seines Wahlkreises Leverkusen / Köln Mühlheim im Bundestag sitzt, hierbei sehr erfolgreich ist, ist unmittelbar ersichtlich… .
Ich bin mir nicht sicher, ob die Tagesschau etc. wirklich der Ansicht ist, die Interessen des Konzerns Bayer-Monsanto seien identisch mit dem Gemeinwohlinteresse in Deutschland… .

Außerirdisch…?

gemalt von Dörte Müller

Eine Satire … .

[Hinweis: Die kursiv gedruckten Passagen geben seine (E`s) Gedanken wieder.]

Er öffnet die Augen. Neben ihm an seinem Bett sitzt in etwas Abstand seine Frau. Jedenfalls nimmt er an, dass es seine Frau ist. Denn aus irgendwelchen für ihn unerfindlichen Gründen hat sie eine Art Tüte über Mund und Nase gezogen, so dass er nur ihre Augen erkennen kann.

Er war vor einigen Wochen aufgewacht. In einem Bett. Angeschlossen an viele Schläuche und Maschinen. Als er die Augen geöffnet hatte, standen mehrere ganz aufgeregt wirkende Wesen um ihn herum, die in einer Art „Marsmännchen-Ganzkörperanzügen“ steckten. Ihre Gesichter konnte er nicht erkennen, sie waren komplett in diesen Anzügen versteckt. Diese Wesen erklärten ihm, dass er einen sehr schweren Unfall gehabt hatte vor zwei Jahren, seitdem im Koma gelegen und kaum jemand noch Hoffnung für ihn gehabt hatte. Sie schienen zu erwarten, dass er sich freut, aber er hatte Angst. Wegen der Maschinen, der Schläuche und dieser Wesen, die auf ihn wirkten wie Außerirdische… Zum Glück waren die Schläuche und die Maschinen ständig weniger geworden. Dennoch hatte er mit diesen Wesen an seinem Bett vorsichtshalber nicht gesprochen, obwohl er sprechen konnte. Ohnehin schlief er noch viel.

Heute war er in einem anderen Zimmer aufgewacht. Und statt dieser Wesen war jetzt plötzlich seine(?) Frau da.

E: „Bea? Warum hast du so ein komisches Ding im Gesicht?“

Sie (B) schien erleichtert: „Du sprichst! … Das ist eine FFP2-Maske, die ist hier Pflicht.“

E: „Eine WAS?!“

B: „Na, so eine Staubfiltermaske. Das muss man jetzt tragen wegen Corona.“

(E: Staubfiltermaske…  Corona.. .??.)

E: „Wer ist Corona?“

B: „Ein Virus. Ein ganz fieses. Ach, du hast so viel verpasst. Wegen diesem blöden Virus waren wir jetzt fast 1 ½ Jahre mehr oder weniger im Lockdown. Furchtbar.“

E: „Im WAS??!“

B: „Lockdown. Alles war geschlossen, jedenfalls im Winter und alle sollten möglichst Zuhause bleiben, damit wir uns nicht anstecken. Aber jetzt im Sommer sind die Inzidenzen zum Glück sehr gesunken, und jetzt dürfen wir wieder raus.“

E: „Die WAS??!“

B: „Inzidenzen. Die 7-Tages-Inzidenzen. Das ist so ein Wert halt, auf den kommt es irgendwie an, was wir machen dürfen. Erst kam es auf den R-Wert an und jetzt eben auf den Inzidenzwert. Warum genau, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.“

(E: R-Wert… Inzidenzwert…Was soll das?… Ein Code? Wo bin ich??)

E: „Was ist denn das für ein Wert …?“

B: „Na, der sagt, wie viele Menschen von 100.000 sich infiziert haben, oder jedenfalls positiv getestet wurden.“

E: „Positiv getestet wurden?“

B: „Ja, man muss sich jetzt erstmal testen lassen, wenn man irgendwo hin möchte. Ich bin auch getestet, sonst hätte ich dich nicht besuchen dürfen.“

(E: Lieber Himmel, wo bin ich…? Was machen die für Tests mit den Leuten hier? Und mit mir… ?)

B: „Für die Inzidenzen zählen aber wohl nur die PCR-Tests, nicht so ein Schnelltest, wie ich ihn gerade habe machen lassen, aber sicher bin ich mir da nicht. Die Regeln wechseln ohnehin ständig.“

(E: Angst! )

E: „PCR-Test. Schnelltest. Regeln. Wovon zum Teufel sprichst du?“

B: „So genau verstehe ich die Unterschiede auch nicht. Jedenfalls musst du in Quarantäne, wenn der PCR-Test positiv ist. Wenn der Schnelltest positiv ist, darfst du aber noch einen PCR-Test danach machen. Wenn der dann negativ ist, darfst du wieder raus. Umgekehrt geht das nicht.“

(E: Das muss wohl eine Art Spiel sein von diesen Außerirdischen, bei denen ich hier gelandet bin. …?)

E: „Aah jaaa… . Und was heißt „positiv?“

B: „Na, dann hast du dieses Virus. Also dann bist du krank.“

E: „Du bist krank, weil irgendein „PCR-Test“, wie du ihn nennst, „positiv“ ist …?“

(E: Auf diesem Planeten ist man nicht krank, weil man krank ist, sondern weil man einen Test nicht bestanden hat…? Wobei „positiv“ eigentlich so klingt, als hätte man bestanden. Vielleicht ist krank hier positiv, also irgendwie vorteilhaft….? )

B: „Nicht zwingend krank. Das ist ja das perfide. Viele merken gar nichts von ihrer Infektion. Aber wohlmöglich sind sie trotzdem Superspreader.“

E: „Superspreader…???!“

B: „Das sind Leute, die ganz viele andere anstecken. Wegen denen tragen wir auch diese Gesichtsmasken. Und natürlich wegen den Asymptomatischen.“

E: „Den „Superspreadern“ und den „Asymptomatischen“… . Gibt es viele davon auf diesem Planeten?“

B: „Nein, das sind wohl eher wenige. Vielleicht gibt es diese Asymptomatischen auch gar nicht. Jedenfalls gibt es Leute, die das behaupten. Aber es gibt auch Leute, die behaupten, dass es diese ganze Pandemie gar nicht gebe.“

E: „Pandemie?“

B: „Ja, die WHO hat vor 1 ½ Jahren eine globale Pandemie ausgerufen wegen Corona.“

E: „Was heißt denn das, wenn die so was ausrufen? Dass Menschen in den Straßen sterben weltweit? Pandemie klingt nicht gut.“

B: „Ne, klingt nicht gut. Hauptsächlich sind Menschen in Altenheimen, Pflegeheimen und bereits Schwerkranke in Krankenhäusern gestorben an diesem Virus. Aber auch einige Jüngere. Jedenfalls sind insgesamt wohl etwas mehr Menschen gestorben als in anderen Jahren. Jedenfalls in den meisten Ländern. Zumindest nachdem diese Lockdowns schon lange anhielten, denn viele litten sehr darunter, nicht raus zu dürfen, sich nicht zu bewegen, niemanden treffen zu dürfen. Viele verloren ihre Arbeit, gerade in ärmeren Ländern. Und für die Alten, die weitgehend isoliert waren, war das sicher auch nicht schön. Und die Jungen litten auch. Wegen dem Homeschooling usw. … Und es gibt Langzeitfolgen. Die einen leiden unter den Langzeitfolgen von dem Virus. Die anderen unter denen von dem Lockdown, oder beidem. Jedenfalls hat man die Pandemie ausgerufen, damals. Also damals gab es eigentlich noch kaum Menschen, die an dem Virus gestorben sind. Aber Leute, die wegen irgendwelcher Berechnungen unheimlich viele Tote vorhergesagt hatten. Und deshalb hat man dann diese Lockdowns verhängt. Jedenfalls in den meisten Ländern.“

(E: Bea war immer eine vernünftige geerdete Frau. IST das hier wirklich Bea…? Die Frau da tut so, als wäre das, was sie mir hier erzählt, völlig normal… Wahrscheinlich sitzt hier eine Art Klon von Bea. Das könnte auch erklären, warum sie soweit weg sitzt und diese komische Tüte anhat. Das dient alles dazu, dass ich sie nicht so genau erkennen und nicht so gut verstehen kann… .)

E: „Und wie geht es jetzt weiter?“ fragt er schüchtern.

B: „Na, zum Glück gibt es ja jetzt die Impfungen.“

E: „Impfungen?“

B: „Ja, m-RNA-Impfungen, neuartige Technologie. Unglaublich, was die heutzutage alles hinbekommen. Und in was für einer Geschwindigkeit. Früher hat so etwas weit über 10 Jahre gedauert.“

E: „m-RNA??“

B: „Ja, weißt du, das Gefährliche an dem Virus ist hauptsächlich sein Spike-Protein. Das führt nämlich dazu, dass es leichter in menschliche Zellen eindringt. Coronaviren selbst gab es nämlich schon immer. Diese Erkältungsdinger, meist harmlos. Aber dieses Protein führt wohl dazu, dass das Ding für Vorgeschädigte, insbesondere mit Herz-Kreislauferkrankungen, gefährlich sein kann. Und deshalb haben die von dem Spike-Protein des Virus eine m-RNA extrahiert und die chemisch so bearbeitet, dass das angeborene Immunsystem sie nicht erkennt. Und das wird dann verimpft. Und führt dazu, dass der Körper dann selbst Bestandteile dieses Spike-Proteins erstellt, auf Grundlage der m-RNA. Und dann Antikörper dagegen herstellt. Und wenn die geimpfte Person dann dem „echten“ Spike-Protein ausgesetzt ist, dann hat sie schon Antikörper – und wird nicht mehr schwer krank. Sagen die.“

(E: Spike-Protein. M-RNA. Chemisch bearbeitet.
Wo bin ich bloß…?

Versuchen, mir nichts anmerken zu lassen…! Wer weiß, was das hier ist, und was die mit mir noch vorhaben … .)

E: „Klingt total logisch … . Die Leute bekommen also etwas gespritzt, was ihr angeborenes Immunsystem austricksen soll, damit ihr Körper dann selbst etwas für sie Schädliches herstellt, was ihr Körper dann wieder bekämpfen soll… .“

B: „Den meisten ist es ohnehin egal, was in der Spritze ist. Sie wollen einfach wieder alles machen dürfen, wie vor der Pandemie.“

E: „Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?“

B: „Wenn sie geimpft sind, dürfen sie wieder alles. Also nicht ganz alles, aber jedenfalls wieder mehr. Erstmal jedenfalls. Aber es gibt ja auch schon wieder neue Virusvarianten. Und dann muss man sich höchstwahrscheinlich wieder neue Spritzen geben lassen.“

E: „Virusvarianten?“

B: „Ja, jetzt heißt es gerade, die Delta-Variante sei furchtbar gefährlich.“

E: „Delta? Kommt die aus einem Flussdelta?“

B: „Nein, ich glaube es ist die Variante, die vorher Indien-Variante hieß.“

E: „Hat man „Indien“ in „Delta“ umgetauft??“

B: „Nein, man benennt die Variante jetzt nicht mehr nach Ländern, sondern nach dem griechischen Alphabet.“

E: „Aha. Und was sind jetzt diese Varianten? Und warum braucht man ständig Spritzen?“

B: „Na, das sind Mutanten! Und die entgehen vielleicht der Abwehr. Da reicht der Schutz nicht. Sagen die Experten.“

Sie schaut auf die Uhr.

B: „Ich muss los, Schatz, die Besuchszeit ist um. Ich bin so glücklich, dass du wieder aufgewacht bist – UND dein Gehirn ganz normal funktioniert!“

Er sieht ihr nach.
(E: Abwehr … Experten … MEIN Gehirn … normal… normal? … )

E: „Mutanten…!“
(E: Himmel! Wenn ich bloß wüsste, WO ich gelandet bin, und vor allem, ob es eine Chance gibt, diesen Außerirdischen hier zu entkommen – und wieder zurück auf meiner Erde zu landen… . )  

Atem und Leben

gemalt von Dörte Müller

Das Universum atmet. Alles im Universum atmet. Wir sind Teil eines atmenden Universums. Leben ist Atem. Für uns unmittelbar erfahrbar durch unsere Ein- und Ausatmung.

Atem ist mit Gefühlen verbunden. Gefühle wie Angst zeigen sich unmittelbar in unserer Atmung. Gleichzeitig können wir aber über unsere Atmung auch Einfluss auf unsere Gefühle nehmen. Wenn wir z.B. erstmal tief durchatmen, bewusst langsam atmen, lange ausatmen.
Plötzlich nicht mehr atmen zu können, keine Luft mehr zu bekommen, ist eine menschliche Urangst. Es ist unmittelbare Todesangst.

In einem Buch über „Atmen“ von 2019 las ich gerade über Erkrankungen der Atemwege als dritthäufigste Todesursache in Europa. Herr Wieler vom RKI wird zitiert mit dem Ausspruch: „Grippe und akute Atemwegsinfektionen, Asthma und COPD sind sehr häufige Krankheiten mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. COPD ist zudem eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland und weltweit.“ (Zitat von 2017).

Längst vor Corona hatte diese Welt also ein „Atem-Problem“. Das dürfte an unserer Luftverschmutzung liegen. Auch am Rauchen. Aber auch an energetisch ungünstigen Atemmustern.

Nicht umsonst haben die alten Traditionen in China und Indien viel Wert auf Atmung gelegt und mit Qi Gong bzw. Pranayama Übungssysteme für eine bessere Gesundheit entwickelt. Atem hängt unmittelbar mit dem Energiefluss in unserem System zusammen. Wo Energie nicht fließen kann, wo sie blockiert ist, oder gar nicht genug da ist, da entsteht Krankheit.

In unseren heutigen westlichen Gesellschaften liegt diese Blockade vielleicht sogar öfter im Beckenbereich, als in der Lunge. Wir unterschätzen die Bedeutung des Zwerchfells und des Beckenbodens für die Atmung.
Der Beckenbereich steht gleichzeitig energetisch auch für Lebenslust und Lebendigkeit.

Wir sind eine Gesellschaft, die eher oberflächlich atmet – und oft auch lebt. Brustatmung, eine geschwellte stolze Brust – bei einer gleichzeitigen Verhärtung im Beckenbereich, die die Verbindung zur Erde (und damit zu einem wesentlichen Teil der Schöpfung) blockiert. Das ist bei uns relativ normal.

Pfingsten. Nie erschien mir dieser christliche Feiertag in seiner Symbolik so bedeutend, wie dieses Jahr. Die Pfingstbotschaft, die m.E. aussagt: „Gottes Atem ist immer und unmittelbar in der gesamten Schöpfung. Er ist die Schöpfung. Du musst dich diesem Atem nur öffnen.“

In den Nachrichten wurden kurze Ausschnitte aus den Pfingstgottesdiensten gezeigt: Ein Bischof predigt über den Atem Gottes, der den Menschen geschenkt wurde und werde – …. und in den Bankreihen der gesamten Kirche sitzen ausschließlich Menschen mit einer Art Tüte vor Mund und Nase.

Was für ein Symbol! Angst vor dem lebendigen Atem Gottes. Angst vor dem Lebendigen an sich. Was genau feiern die denn da in den Kirchen zu Pfingsten dieses Jahr?!, habe ich mich gefragt.
Müsste der Bischof nicht eigentlich sagen: „Reißt euch die Masken vom Gesicht! Atmet! Es ist der lebendige Atem Gottes! Nehmt ihn in euch auf! Lebt! Umarmt euch! Spürt die Herzen der anderen! Vertraut!“?

„Geheimnis des Glaubens: Im Tod ist das Leben.“ Unzählige Male habe ich das in meiner Kindheit und Jugend aufgesagt in katholischen Kirchen mit all den anderen daran „Glaubenden“.

„Jeder Tote ist einer zu viel.“, hieß es hingegen in dieser „Pandemie“ oft, auch von Christen. Also jedenfalls jede*r „Corona-Tote“. Wer an was anderem gestorben ist, war nicht so relevant. Relevant war wohl ausschließlich, den Menschen eine möglichst hohe Zahl an „Corona-Toten“ präsentieren zu können.

Das einzige Ziel schien zu sein, den Menschen Angst zu machen. Vor dem Tod, … den sie angeblich mit Gentechnik vermeiden könnten…? Jedenfalls den Tod an Corona, oder so… ?
Es gab sogar eine äußerst merkwürdige Gedenkfeier für die „Corona-Toten“. Irgendwie mussten diese Verstorbenen während der ganzen Zeit dafür herhalten, alle möglichen und unmöglichen staatlichen Maßnahmen zu „legitimieren“. Eine seltsame Politik.

„Gott existiert. Der Tod existiert nicht.“, so beginnt das Buch von P.M.H. Atwater „Im Tod das Leben“, in dem sie die Erfahrungen von über 4.000 von ihr interviewter Nahtoderfahrener (Erwachsener und Kinder) sowie ihre eigenen entsprechenden Erfahrungen zusammenfasst.

Es gibt unzählige Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben. Und inzwischen gibt es auch etliche Bücher darüber. Auch von Mediziner*innen, die vorher oft „Skeptiker“ waren.

Die erhebliche Zunahme dieser Berichte macht deutlich, dass sich im Gesamtbewusstsein etwas zu ändern beginnt. Aber die meisten der Betroffenen berichten, dass es sehr schwer sei, ihr durch die Erfahrung erworbenes Wissen anderen zu vermitteln. Zum Einen fehlt der passende Wortschatz für etwas, was in der Alltagsrealität niemand kennt. Zum Anderen ist dieses etwas, worüber sie berichten, vielen Menschen unheimlich. Und erscheint ihnen total unverständlich.
Zum Dritten widerfährt ihnen sehr oft etwas, was in der heutigen Zeit leider typisch ist: Das Gegenüber, das solche Erfahrungen nicht kennt und für unheimlich hält, kann nicht einfach akzeptieren, dass die andere Person solche Erfahrungen gemacht hat. Sondern sie versucht, dieser ihre Erfahrungen irgendwie auszureden, sie zu bagatellisieren oder zu ignorieren.
DIE Wissenschaft vollführt teilweise absurde Pirouetten, um die Erfahrungen nur irgendwie abtun zu können, als Halluzination eines gehirntoten Gehirns, ausgedacht oder was auch immer.

Dass der Tod gar kein Tod ist, scheint ebenso beängstigend zu sein, wie ein Tod, der das absolute Ende bedeutet. Beängstigend zumindest für alle, die unbedingt wollen, dass die Menschheit bei der Vorstellung bleibt, dass der Mensch ein rein materielles Wesen ist, zufällig entstanden, unperfekt und vergänglich.

Das o.g. Buch endet mit einer Art Offenbarung, in der die Autorin u.a. schreibt:
„Es gibt nur zwei Religionen auf dieser Erde. Die Religion der Liebe. Und die Religion der Angst.“

Corona scheint mir hier eine Art Scheideweg zu sein:
Das Ganze hat nach meiner Wahrnehmung etwas von einer Art symbolischer „Krönung“ der Angst als vorherrschender „Religion“. Oder zumindest dem Versuch einer solchen Krönung.

Diese ganze „Pandemie“ steckt im Grunde voller Symbolik: Maske. Abstand. Ständiges Desinfizieren. Händewaschen. Wie könnte man Angst vor dem Lebendigen noch deutlicher werden lassen? Es ist gar eine Art „Verteufelung“ des Lebendigen. Auch des lebendigen Atems.
Auch die Spritze, die den Menschen auf gentechnischem Weg „immun“ machen soll (gegen was auch immer), ist ein interessantes Symbol. Ein Symbol, das z.B. für Abhängigkeit / Sucht stehen kann… .
Symbole haben eine erhebliche Wirkung auf unser Unterbewusstsein. Das wissen die „Priester“ der Angst natürlich.

Angst blockiert unsere Atmung. Unser lebendiges Potential. Unsere Liebe. Wollen wir das?

In den letzten Zeilen der „Offenbarung“ der Autorin in dem genannten Buch steht:
„Gott existiert.
Gott ist Liebe.
Gott als Liebe ist der einzige Maßstab.
Wahrheit lässt sich in vier Worten zusammenfassen: ein Geist, viele Denker.“

Die „Religion der Angst“ hat viele Verlockungen. Das ist klar. Aber die tiefere Sehnsucht der meisten Menschen geht wohl doch zur „Religion der Liebe“, denke ich. Unabhängig davon, ob sie Nahtoderfahrungen für real halten oder an Gott glauben oder nicht.

Und das macht mir Hoffnung.