Selbstwert

Gerade fällt mich das Thema „Selbstwert“ an – und ich merke, da hat sich Zündstoff angesammelt in mir:

Wieso meinen Menschen, gegen meinen Willen, mit einer Nadel in meinen Körper eindringen zu dürfen??

Wieso meinen Menschen, mein „NEIN!“ nicht akzeptieren zu müssen??

Wieso meinen Menschen, mich für mein „NEIN!“ verurteilen zu dürfen?? Spinnen die???

Wieso meinen Menschen, mir meine Haltung und meine Meinung vorschreiben zu dürfen??

Wieso meinen Menschen, mich kritisieren oder gar beschimpfen zu dürfen, nur weil ich anderer Meinung bin, als sie?

Wieso meinen Menschen, auf mich herabschauen zu dürfen, nur weil ich eine „Minderheitsmeinung“ vertrete?

Wieso meinen Menschen, die mich überhaupt nicht kennen, mir erzählen zu dürfen, ich sei „unsolidarisch“??

Wieso meinen Menschen, von mir fordern zu dürfen, dafür zu sorgen, dass SIE sich gut fühlen?

Wieso meinen Menschen, auf meinen Gefühlen herumtrampeln zu dürfen??

Menschen wie ich neigen dazu, sich „zurückzuhalten“, um andere nicht zu verletzen.

Ich komme mehr und mehr zu dem Eindruck, diese Zurückhaltung ist eine Schwäche, die in heutiger Zeit einfach nur ausgenutzt wird. Und das macht mich gerade ziemlich wütend.

Nein, ich bin nicht für Gewalt. Ganz und gar nicht. Und ich bin auch absolut dagegen, Gewalt mit Gewalt zu beantworten.

Aber mit einem klaren Bekenntnis zum eigenen Wert. Und das heißt für mich:
Behaltet eure Ängste und Aggressionen endlich da, wo sie hingehören: ZU EUCH!
Hört auf, sie auf mich oder andere zu projizieren, die damit nichts zu tun haben.
Redet über eure Ängste und Aggressionen in „Ich-Botschaften“ und hört endlich auf, euch hinter anderen zu verstecken!!!

Und bitte, kommt mir nicht mit eurer „DIE-WISSENSCHAFT“-Religion. Es ist mir völlig egal, woran ihr glaubt, solange ihr von mir und anderen nicht verlangt, euren Glauben zu teilen!

Zu eurer Übergriffigkeit, euren Grenzüberschreitungen, eurer Art, andere im Grunde vergewaltigen zu wollen – und euren Versuchen, andere zu manipulieren:
NEIN!!!

Extraetüde 05.21; Vertrauen

Hinweis: Dieser Text hat die Form einer Extraetüde, deren „Spielregeln“ bei Christiane (Schreibeinladung für die Textwoche 05.21 | Extraetüden | Irgendwas ist immer (wordpress.com)) zu finden sind.

Triggerwarnung: Wer sich schon hat impfen lassen, sollte diese Etüde bitte nicht lesen! Wer allem rund um die Impfung klar positiv gegenüber steht, nur dann, wenn er oder sie abweichende Ansichten und Meinungen dazu NICHT als persönlichen Angriff empfindet.

***********************************

Ich nahm auf dem orangenen Plastikstuhl Platz:
„Ich habe Angst.“

Er sah mich weichmütig an: „Das ist ganz normal. Es wird ja soviel gesagt und geschrieben. Aber machen Sie sich keine Sorgen. Es ist alles ganz sicher.“

„Autoimmunerkrankungen…?“

„Ja, das Risiko ist etwas erhöht. Aber zu vernachlässigen. Sie nehmen ja auch am Straßenverkehr teil, oder? Glauben Sie mir, an Corona zu erkranken, ist ein weit höheres Risiko für Sie.“

„Bei den meisten Menschen, die ich persönlich kenne, schien es ähnlich, wie ein unangenehmer grippaler Infekt zu sein.“

„Warten Sie mal ab, was da noch nachfolgt. Long Covid ist berüchtigt.“

„Und unerwünschte Langzeitfolgen der Impfung?“

„Gibt es nicht.“

„Woher wissen Sie das? Wenn jetzt ein halbes Jahr nach …“

„Was mehr als zwei Monate nach der Impfung aufritt, kann nicht mehr auf diese zurück geführt werden. Per definitionem nicht. Die Impfung schützt Sie. An Corona können Sie sterben.“

„Es gibt einige Fälle, wo Personen kurz nach der Impfung verstorben sind. In Deutschland mindestens zehn bisher.“

„Lassen Sie sich davon nicht erschüttern. Die Leute hatten schwere Vorerkrankungen. Ein Zusammenhang mit der Impfung ist auszuschließen.“

„Warum? Sie sagen doch auch immer, dass jeder, der positiv getestet wurde und gestorben ist, an Corona gestorben sei, egal wie viele Vorerkrankungen die Person hatte.“

Er antwortete nicht. Jedenfalls nicht auf die Frage. Stattdessen: „Im übrigen sind das sehr, sehr wenige Todesfälle. Wissen Sie, wie viele Menschen täglich sterben, JEDEN Tag, alleine in Deutschland? Die weitaus allermeisten an Herz-Kreislauferkrankungen. Das hat mit der Impfung nichts zu tun.“

„Warum tut man dann nicht lieber mehr gegen Herz-Kreislauferkrankungen?“

„Bei Corona können Sie etwas dagegen tun, daran zu sterben. Aber bei Herz-Kreislauferkrankungen? Wer will schon seine Ernährung oder gar seinen Lebensstil umstellen?!“

„Um einen schweren Verlauf bei Corona zu vermeiden, sollte ein guter Vitamin-D-Status angestrebt werden, habe ich gehört. In mehreren Altenheimen in der Schweiz und anderswo soll es damit gelungen sein, trotz größerer Corona-Ausbrüche Hospitalisierungen oder gar Todesfälle zu verhindern. Und Vitamin D sei auch ein wichtiger Faktor zum Schutz vor Autoimmunerkrankungen und vielem anderen.“

„Vitamin D…! Dann können Sie ja gleich in die Sonne gehen und denken, das schütze Sie vor Corona! Sie sollten nicht alles glauben, was Sie lesen.“

„Aber es gibt eine Menge Studien und Daten zu den positiven Effekten von Vitamin D.“

„Ja ja, Studien… . Wissen Sie, wie leicht es sich, sich seine Studie so zu backen, dass das Ergebnis herauskommt, das Sie haben wollen? Insbesondere, wenn Sie die entsprechenden Geldmittel dazu haben?“

„Ja, aber bei Vitamin D stehen ja vielleicht weniger finanzielle Interessen …“

„ZETERMORDIO! Was WOLLEN Sie eigentlich? Seien Sie froh, dass wir Ihnen so ein tolles Angebot machen mit der Impfung! Andere Menschen wären dankbar.“

„DER NÄCHSTE BITTE“ erklang es aus dem Lautsprecher über mir.

„Ihre Zeit für das Aufklärungsgespräch ist um. Sie müssen jetzt in die Kabine nebenan. Dort werden Sie geimpft.“

Ich zögerte.

„Sie müssen schon wissen, was Sie glauben – und wem Sie vertrauen wollen! UNS können Sie vertrauen!“

„Aha.“ …

************************************

Diese Geschichte ist selbstverständlich fiktiv. Ihr liegt der Gedanke zugrunde, dass es letztlich aus meiner Sicht die entscheidende Frage bei all den C-Maßnahmen und auch bei der Frage der Impfung ist:

Wem vertraue ich?

Ich persönlich habe zu viel gesehen und erlebt, um „einfach so“ vertrauen zu können. Schon gar nicht in Pharma – und von dieser abhängigen medizinischen „Fachexperten“. Durch die von mir als widersprüchlich bis unseriös empfundene Kommunikation rund um Corona und die ergriffenen Maßnahmen habe ich leider erst recht alles andere als „Vertrauen“ bekommen.

Und nachdem ich mich jetzt dann doch auch noch dazu durchgerungen hatte, das Video von Paul Schreyer zur „Plandemie“ endlich anzuschauen, kann ich mir leider auch durchaus vorstellen, dass die von ihm aufgezeigten Zusammenhänge einiges an „Merkwürdigkeiten“ des letzten Jahres erklären könnten. Auch, wenn ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen möchte … . (Ich verzichte darauf, das Video hier zu verlinken, es ist jedoch im Internet leicht zu finden.)

Wahrnehmungen, „Wahrheiten“, „Weltsichten“ und Gefühle – Mein persönlicher Blick auf 2020

Die Brille der Wahrnehmung, Künstlerin: Dörte Müller

Ich gehöre ja zu den eher wenigen Menschen, die schon im Frühjahr 2020 tatsächlich von Covid-19 persönlich – und sogar in mehrfacher Hinsicht – betroffen waren.

Gerade deshalb war es für mich ein verstörendes Erlebnis, tagtäglich in den Nachrichten Wahrnehmungen und „Wahrheiten“ rund um die Pandemie präsentiert zu bekommen, die meinem eigenen Erleben teils diametral widersprachen. Von denen aber trotzdem immer wieder in allen Nachrichten behauptet wurde, dass ich sie als „Wirklichkeit“ und „Wahrheit“ zu akzeptieren habe. Meine „Wirklichkeit“ aus meinem persönlichen Erleben aber sah ganz anders aus.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, ich sei in einer Art Reality-Show gelandet, in der mir mein Erleben abgesprochen und durch ein anderes ersetzt werden sollte. Das fühlte (und fühlt) sich für mich unangenehm spooky an.

Das bezog sich nicht nur auf das Handeln der Akteure, das in meiner Wirklichkeit mit der mir im Fernsehen immer wieder vermittelten Geschichte so überhaupt nicht zusammenpasste.

Nein, es ging weit über diese Irritation hinaus: Denn in der Welt der Nachrichten hat(te) ein neuartiges böses Virus die Welt „fest im Griff“. Und dieses Virus „zwang“ uns dazu, uns voneinander zu isolieren und bestimmte „Regeln einzuhalten“.

In meiner Welt gab es ein (bisher wohl unbekanntes) Virus aus der Familie der Corona-Viren, das sich offenbar relativ schnell nahezu weltweit verbreitete. Eine Infektion mit diesem Virus löste eher unspezifische Symptome aus. In ungünstigen Fällen führte sie zu schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tod oder verschlimmerte bestehende andere Erkrankungen entsprechend. Das Risiko für schwere Verläufe war – gemäß aller mir zur Verfügung stehenden Zahlen – für jüngere Menschen sehr gering und stieg mit hohem Alter rapide.

In meiner Wunsch-Welt entschied jede Person für sich, wie sie mit dem Auftauchen dieses Virus umgehen wollte. (Und bis Ende 2019 hätte ich alles anderes auch für völlig abwegig gehalten.) 2020 musste ich in der für mich realen Welt zur Kenntnis nehmen, dass stattdessen die Politik für mich (und gegen meinen Willen) entschied, wie ich mit dem Auftauchen des Virus umzugehen habe. Und sie schien mir sogar vorschreiben zu wollen, welche Gefühle ich dem Virus gegenüber zu haben habe.

Ich mag es nicht, wenn ich den Eindruck habe, dass mir vorgeschrieben wird, welche Gefühle ich zu haben oder nicht zu haben habe.

Der Eindruck einer Art Reality-Show verstärkte sich für mich mit diesen ständig wechselnden und immer wieder verschärften „Regeln“, von denen ich teilweise nicht mehr wusste, welche gerade galten. Deren Nichteinhaltung aber bestraft wurde. Ich mochte diese „Show“ nicht. Und diese Abschiedsfloskel der „Eingeweihten“: „Bleiben Sie gesund.“ zeigte mir auch noch mal deutlich, dass ich eigentlich auch nicht dazu gehörte, irgendwie gar nicht gemeint war, denn ich BIN seit vielen Jahren NICHT gesund.

Dass mir eine neuartige Impfung als „alternativloser“ Weg präsentiert wurde und wird, um aus dieser gefühlten Reality-Show irgendwann wieder aussteigen zu können, macht(e) es nicht besser für mich. Zumal das Wort „alternativlos“ aus meiner Sicht aus dem politischen Vokabular gestrichen werden sollte. Selbstverständlich gibt es zu jeder politischen Entscheidung immer Alternativen – in meiner Welt.

Mir ist klar, dass Menschen mit einem anderen persönlichen Erleben rund um Corona, insbesondere aber mit anderen Glaubenssätzen bezüglich Infektionen, Medizin, Politik usw. natürlich ganz andere Wirklichkeiten bezüglich dieses Themas haben, als ich. Das finde ich normal und völlig in Ordnung. – So lange niemand von mir verlangt, dass ich seine oder ihre Wirklichkeit als die einzig wahre Wahrheit zu akzeptieren habe.

„Meine“ Wirklichkeit ist keine „Wahrheit“, sondern eine aus einer bestimmten Weltsicht und einem bestimmten Erleben heraus entstandene persönliche Bewertung von Ereignissen und Handlungen. Das ist mir wohl bewusst. Meiner Bewertung liegt meine ganzheitliche Medizin- und Weltsicht zugrunde. Eine Sicht, die in der derzeitigen Schulmedizin (und auch in der Politik) bisher nach meinem Eindruck nicht als mögliche „Wirklichkeit“ anerkannt wird. Dort herrscht noch ein materialistisches Weltbild. Und dieses Weltbild bestimmt natürlich das dortige Handeln und somit auch alle rund um die Pandemie getroffenen Maßnahmen.

Da dieses Weltbild nicht meines ist, wirkt es nicht verwunderlich, dass ich mich von den ganzen aus diesem Weltbild heraus entstandenen Erzählungen rund um das Virus so seltsam in eine Parallelwelt gedrängt fühl(t)e, – in der ich nicht sein möchte. Und von der ich nicht so richtig verstehe, warum man sie mir aufzwingen möchte.

Bezüglich Infektionskrankheiten gibt es in der Medizin bekanntermaßen zwei verschiedene Denkschulen. Die materialistisch mechanistische Denkweise, die den Menschen als getrennt von der Natur ansieht, blickt im Wesentlichen auf den Erreger einer Erkrankung. Sieht diesen als „böse“ und mit allen Mitteln zu bekämpfen an – und ist bereit, Kollateralschäden bei diesem Kampf in Kauf zu nehmen. Die andere Denkschule sieht den Menschen als untrennbaren Bestandteil der Natur. Sie blickt bezüglich Infektionskrankheiten (aber auch aller anderen Erkrankungen) im Wesentlichen auf den potentiellen Wirt und auf das Milieu, das dieser bietet. Es geht ihr darum, den Wirt als Ganzes zu stärken, indem Umweltbedingungen innerhalb und außerhalb des Menschen geschaffen werden, die dem Leben dienen. Um so dafür zu sorgen, dass Mensch und Natur gesund bleiben / werden.

Impfungen folgen der ersten Denkschule. Ziel ist es, den Erreger möglichst „auszurotten“. Der „Schutz“ des potentiellen Wirtes wird darin gesehen, dass man sein Immunsystem künstlich „aufrüstet“, damit es genau DEN betreffenden Erreger (hoffentlich) leichter bekämpfen kann. Beim nächsten Erreger wird dann eine neue „Waffe“ entwickelt. Das menschliche Immunsystem wird zu einer Art „Waffenlager“, gegen jeden möglich erscheinenden „Angriff“ „fieser“ Mikroorganismen vorbeugend gerüstet. Die mechanistisch technologische Denkschule, die vorbeugende Aufrüstung für einen guten Weg hält.

Mir ist die zweite Denkschule deutlich näher. Für mich hängt auf dieser Welt alles mit allem zusammen. Und Mikroorganismen sind keineswegs per se „böse“, sondern untrennbarer Teil von uns und der Natur. Ein verdammt wichtiger Teil, da er Leben überhaupt erst ermöglicht. Wenn wir die Natur weiterhin mit Blick auf das Detail – statt auf das Ganze – aufteilen in angebliche „Schädlinge“ und „Nützlinge“, wenn wir nicht lernen, besser für uns und unsere Umwelt zu sorgen, werden wir aus meiner Sicht zwingend weitere Umweltkatastrophen und Epidemien erleben.

Es erscheint mir nicht wirklich hilfreich, gegen jeden (neuen) potentiellen Krankheitserreger neue „Waffen“ zu produzieren, Kollateralschäden (wie die Gefahr der Überaufrüstung) dabei in Kauf zu nehmen – und ansonsten alles so weiter zu machen, wie bisher.

Endlich zurück zur Normalität!“ (Nur) die Impfung ermögliche uns das. Was ist „die Normalität?“ Wie wird die „neue Normalität“ gestaltet – und durch wen? Wird die „neue Normalität“ heißen: Auf immer Abstand halten voneinander wegen all der potentiell krank machenden Mikroorganismen, die nun einmal jeder Mensch tausendfach mit sich herumträgt, die aber nur unter bestimmten Bedingungen wirklich krank machen?

Oder wird die „neue Normalität“ heißen, wir begreifen uns wieder als Teil der Natur – und leben entsprechend?

Impfungen können für mich durchaus in bestimmten Konstellationen Sinn machen. Allerdings würde ich mich vehement dagegen wehren, wenn unsere „neue Normalität“ davon geprägt werden sollte, dass wir uns jährlich gegen irgendwelche Erreger impfen lassen sollen, wohlmöglich als Voraussetzung, um am normalen sozialen Leben teilnehmen zu dürfen.

Impfungen sind DAS Thema, bei dem die verschiedenen Anschauungen in der Medizin klassischerweise aneinander geraten. Das ist insofern etwas erstaunlich, weil Impfskeptiker*innen es anderen normalerweise nicht verwehren, sich impfen zu lassen. Und sie nicht beschimpfen oder verurteilen, wenn sie dies tun. Umgekehrt ist es nicht ganz so selbstverständlich. Aus dem Gedanken einer verordneten „Volksgesundheit“ heraus, werden Impfskeptiker als „schädlich“ angesehen, weil sie einer „Herdenimmunität“ entgegen stünden. Einer „Herdenimmunität“, die aus diesem Verständnis heraus nur durch die Impfung entstehen könne – und nicht etwa durch bessere und gesündere Umweltbedingungen.

Es sind letztlich verschiedene Denkschulen, verschiedene Weltanschauungen, die hinter der Impffrage, aber auch insgesamt dem Umgang mit „Pandemien“ stehen. Und ich finde, es wäre schon ein Fortschritt, wenn die jeweils andere nicht bekämpft würde.