Wahrnehmungen, „Wahrheiten“, „Weltsichten“ und Gefühle – Mein persönlicher Blick auf 2020

Die Brille der Wahrnehmung, Künstlerin: Dörte Müller

Ich gehöre ja zu den eher wenigen Menschen, die schon im Frühjahr 2020 tatsächlich von Covid-19 persönlich – und sogar in mehrfacher Hinsicht – betroffen waren.

Gerade deshalb war es für mich ein verstörendes Erlebnis, tagtäglich in den Nachrichten Wahrnehmungen und „Wahrheiten“ rund um die Pandemie präsentiert zu bekommen, die meinem eigenen Erleben teils diametral widersprachen. Von denen aber trotzdem immer wieder in allen Nachrichten behauptet wurde, dass ich sie als „Wirklichkeit“ und „Wahrheit“ zu akzeptieren habe. Meine „Wirklichkeit“ aus meinem persönlichen Erleben aber sah ganz anders aus.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, ich sei in einer Art Reality-Show gelandet, in der mir mein Erleben abgesprochen und durch ein anderes ersetzt werden sollte. Das fühlte (und fühlt) sich für mich unangenehm spooky an.

Das bezog sich nicht nur auf das Handeln der Akteure, das in meiner Wirklichkeit mit der mir im Fernsehen immer wieder vermittelten Geschichte so überhaupt nicht zusammenpasste.

Nein, es ging weit über diese Irritation hinaus: Denn in der Welt der Nachrichten hat(te) ein neuartiges böses Virus die Welt „fest im Griff“. Und dieses Virus „zwang“ uns dazu, uns voneinander zu isolieren und bestimmte „Regeln einzuhalten“.

In meiner Welt gab es ein (bisher wohl unbekanntes) Virus aus der Familie der Corona-Viren, das sich offenbar relativ schnell nahezu weltweit verbreitete. Eine Infektion mit diesem Virus löste eher unspezifische Symptome aus. In ungünstigen Fällen führte sie zu schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tod oder verschlimmerte bestehende andere Erkrankungen entsprechend. Das Risiko für schwere Verläufe war – gemäß aller mir zur Verfügung stehenden Zahlen – für jüngere Menschen sehr gering und stieg mit hohem Alter rapide.

In meiner Wunsch-Welt entschied jede Person für sich, wie sie mit dem Auftauchen dieses Virus umgehen wollte. (Und bis Ende 2019 hätte ich alles anderes auch für völlig abwegig gehalten.) 2020 musste ich in der für mich realen Welt zur Kenntnis nehmen, dass stattdessen die Politik für mich (und gegen meinen Willen) entschied, wie ich mit dem Auftauchen des Virus umzugehen habe. Und sie schien mir sogar vorschreiben zu wollen, welche Gefühle ich dem Virus gegenüber zu haben habe.

Ich mag es nicht, wenn ich den Eindruck habe, dass mir vorgeschrieben wird, welche Gefühle ich zu haben oder nicht zu haben habe.

Der Eindruck einer Art Reality-Show verstärkte sich für mich mit diesen ständig wechselnden und immer wieder verschärften „Regeln“, von denen ich teilweise nicht mehr wusste, welche gerade galten. Deren Nichteinhaltung aber bestraft wurde. Ich mochte diese „Show“ nicht. Und diese Abschiedsfloskel der „Eingeweihten“: „Bleiben Sie gesund.“ zeigte mir auch noch mal deutlich, dass ich eigentlich auch nicht dazu gehörte, irgendwie gar nicht gemeint war, denn ich BIN seit vielen Jahren NICHT gesund.

Dass mir eine neuartige Impfung als „alternativloser“ Weg präsentiert wurde und wird, um aus dieser gefühlten Reality-Show irgendwann wieder aussteigen zu können, macht(e) es nicht besser für mich. Zumal das Wort „alternativlos“ aus meiner Sicht aus dem politischen Vokabular gestrichen werden sollte. Selbstverständlich gibt es zu jeder politischen Entscheidung immer Alternativen – in meiner Welt.

Mir ist klar, dass Menschen mit einem anderen persönlichen Erleben rund um Corona, insbesondere aber mit anderen Glaubenssätzen bezüglich Infektionen, Medizin, Politik usw. natürlich ganz andere Wirklichkeiten bezüglich dieses Themas haben, als ich. Das finde ich normal und völlig in Ordnung. – So lange niemand von mir verlangt, dass ich seine oder ihre Wirklichkeit als die einzig wahre Wahrheit zu akzeptieren habe.

„Meine“ Wirklichkeit ist keine „Wahrheit“, sondern eine aus einer bestimmten Weltsicht und einem bestimmten Erleben heraus entstandene persönliche Bewertung von Ereignissen und Handlungen. Das ist mir wohl bewusst. Meiner Bewertung liegt meine ganzheitliche Medizin- und Weltsicht zugrunde. Eine Sicht, die in der derzeitigen Schulmedizin (und auch in der Politik) bisher nach meinem Eindruck nicht als mögliche „Wirklichkeit“ anerkannt wird. Dort herrscht noch ein materialistisches Weltbild. Und dieses Weltbild bestimmt natürlich das dortige Handeln und somit auch alle rund um die Pandemie getroffenen Maßnahmen.

Da dieses Weltbild nicht meines ist, wirkt es nicht verwunderlich, dass ich mich von den ganzen aus diesem Weltbild heraus entstandenen Erzählungen rund um das Virus so seltsam in eine Parallelwelt gedrängt fühl(t)e, – in der ich nicht sein möchte. Und von der ich nicht so richtig verstehe, warum man sie mir aufzwingen möchte.

Bezüglich Infektionskrankheiten gibt es in der Medizin bekanntermaßen zwei verschiedene Denkschulen. Die materialistisch mechanistische Denkweise, die den Menschen als getrennt von der Natur ansieht, blickt im Wesentlichen auf den Erreger einer Erkrankung. Sieht diesen als „böse“ und mit allen Mitteln zu bekämpfen an – und ist bereit, Kollateralschäden bei diesem Kampf in Kauf zu nehmen. Die andere Denkschule sieht den Menschen als untrennbaren Bestandteil der Natur. Sie blickt bezüglich Infektionskrankheiten (aber auch aller anderen Erkrankungen) im Wesentlichen auf den potentiellen Wirt und auf das Milieu, das dieser bietet. Es geht ihr darum, den Wirt als Ganzes zu stärken, indem Umweltbedingungen innerhalb und außerhalb des Menschen geschaffen werden, die dem Leben dienen. Um so dafür zu sorgen, dass Mensch und Natur gesund bleiben / werden.

Impfungen folgen der ersten Denkschule. Ziel ist es, den Erreger möglichst „auszurotten“. Der „Schutz“ des potentiellen Wirtes wird darin gesehen, dass man sein Immunsystem künstlich „aufrüstet“, damit es genau DEN betreffenden Erreger (hoffentlich) leichter bekämpfen kann. Beim nächsten Erreger wird dann eine neue „Waffe“ entwickelt. Das menschliche Immunsystem wird zu einer Art „Waffenlager“, gegen jeden möglich erscheinenden „Angriff“ „fieser“ Mikroorganismen vorbeugend gerüstet. Die mechanistisch technologische Denkschule, die vorbeugende Aufrüstung für einen guten Weg hält.

Mir ist die zweite Denkschule deutlich näher. Für mich hängt auf dieser Welt alles mit allem zusammen. Und Mikroorganismen sind keineswegs per se „böse“, sondern untrennbarer Teil von uns und der Natur. Ein verdammt wichtiger Teil, da er Leben überhaupt erst ermöglicht. Wenn wir die Natur weiterhin mit Blick auf das Detail – statt auf das Ganze – aufteilen in angebliche „Schädlinge“ und „Nützlinge“, wenn wir nicht lernen, besser für uns und unsere Umwelt zu sorgen, werden wir aus meiner Sicht zwingend weitere Umweltkatastrophen und Epidemien erleben.

Es erscheint mir nicht wirklich hilfreich, gegen jeden (neuen) potentiellen Krankheitserreger neue „Waffen“ zu produzieren, Kollateralschäden (wie die Gefahr der Überaufrüstung) dabei in Kauf zu nehmen – und ansonsten alles so weiter zu machen, wie bisher.

Endlich zurück zur Normalität!“ (Nur) die Impfung ermögliche uns das. Was ist „die Normalität?“ Wie wird die „neue Normalität“ gestaltet – und durch wen? Wird die „neue Normalität“ heißen: Auf immer Abstand halten voneinander wegen all der potentiell krank machenden Mikroorganismen, die nun einmal jeder Mensch tausendfach mit sich herumträgt, die aber nur unter bestimmten Bedingungen wirklich krank machen?

Oder wird die „neue Normalität“ heißen, wir begreifen uns wieder als Teil der Natur – und leben entsprechend?

Impfungen können für mich durchaus in bestimmten Konstellationen Sinn machen. Allerdings würde ich mich vehement dagegen wehren, wenn unsere „neue Normalität“ davon geprägt werden sollte, dass wir uns jährlich gegen irgendwelche Erreger impfen lassen sollen, wohlmöglich als Voraussetzung, um am normalen sozialen Leben teilnehmen zu dürfen.

Impfungen sind DAS Thema, bei dem die verschiedenen Anschauungen in der Medizin klassischerweise aneinander geraten. Das ist insofern etwas erstaunlich, weil Impfskeptiker*innen es anderen normalerweise nicht verwehren, sich impfen zu lassen. Und sie nicht beschimpfen oder verurteilen, wenn sie dies tun. Umgekehrt ist es nicht ganz so selbstverständlich. Aus dem Gedanken einer verordneten „Volksgesundheit“ heraus, werden Impfskeptiker als „schädlich“ angesehen, weil sie einer „Herdenimmunität“ entgegen stünden. Einer „Herdenimmunität“, die aus diesem Verständnis heraus nur durch die Impfung entstehen könne – und nicht etwa durch bessere und gesündere Umweltbedingungen.

Es sind letztlich verschiedene Denkschulen, verschiedene Weltanschauungen, die hinter der Impffrage, aber auch insgesamt dem Umgang mit „Pandemien“ stehen. Und ich finde, es wäre schon ein Fortschritt, wenn die jeweils andere nicht bekämpft würde.

Die Weihnachtsbotschaft 2020: Aufbruch zu mehr Ganzheitlichkeit?

Künstlerin: Meine Nichte Carolyn

In Afrika wütet eine Heuschreckenplage dieses Jahr. Was macht man dagegen? Die Einheimischen haben wenig Möglichkeiten. Hilfsorganisationen kommen mit schwerem Gerät und sprühen Tonnen von Insektiziden über die Felder. Ich sehe das im Fernsehen und bin entsetzt. Aus meiner Sicht versucht man hier Menschen vor dem Verhungern zu retten, indem man ihre Ernte, ihre Böden und ihr Grundwasser auf Generationen hinaus -vergiftet. Es scheint mir die typisch westliche Vorgehensweise: Man bekämpft mit viel Aufwand und mit Chemie und / oder Stahl, was einen stört. Kollateralschäden gehören dazu.

Heuschrecken sind normalerweise ein guter Eiweißlieferant. Warum also versuchen die Hilfsorganisationen nicht – statt der Vergiftung -, Möglichkeiten zu entwickeln, wie man möglichst viele von ihnen fängt? Und überlässt den Menschen dort die Technologie, daraus gesunde „Eiweißsnacks“ herzustellen? Es wäre doch eigentlich so viel nahe liegender und so viel nutzbringender.

Ähnliches frage ich mich natürlich auch beim „Kampf“ gegen Corona schon lange. An dem Virus sterben vor allem alte Menschen, während insbesondere kleine Kinder gut klar zu kommen scheinen. Die Gefährlichkeit des Virus ergibt sich also offensichtlich nicht aus dem Virus selbst, sondern daraus, wie stark das Immunsystem des potentiellen Wirtes ist. Das ist bei alten Menschen naturgemäß schwächer.

Es gibt eine Kreativitätstechnik, die nennt sich „Kopfstandfragen“. Man fragt sich dabei, was man tun müsste, um das Gegenteil von dem zu erreichen, was man eigentlich möchte. Diese Antworten stellt man dann wieder auf die Füße, dreht sie also ins Gegenteil – und bekommt so häufig neue gute Einfälle, um das zu fördern, was man eigentlich wollte. Wenn ich also sehe, dass alte Menschen besonders gefährdet sind, kann ich mir die Kopfstandfrage stellen, was man tun müsste, um ihr Immunsystem weiter zu schwächen. So dass sie dem Virus so schutzlos wie möglich ausgeliefert sind.

Mir würde einfallen: Man müsste sie isolieren. Möglichst über Monate. Insbesondere sollte der Zugang zu den Enkelkindern verhindert werden, denn der gibt alten Menschen meist besonders Kraft. Niemand sollte sie berühren oder gar umarmen, ihre Hände streicheln. Aktivitäten mit anderen sollte man ihnen verbieten. Sie haben alleine in ihren Zimmern zu bleiben und möglichst Fernsehen zu schauen (mangels anderer Ablenkung). Dort sollte man die Sendungen so ausgestalten, dass sie so viel Angst bekommen, wie nur möglich, dass sie sich eine Krankheit zuziehen, an der sie ersticken werden, wenn sie den Fuß vor die Tür setzen. Entsprechende Beiträge sollte man jeden Tag im Fernsehen wieder und wieder wiederholen. Das Pflegepersonal sollte man so stressen, dass es noch weniger Zeit hat für die Betreuung. Außerdem sollte man dem Personal eine Maske vor Mund und Nase hängen, damit die alten Leute kein Lächeln mehr sehen, die Pfleger*innen kaum noch erkennen und sie akustisch auch nicht mehr verstehen können. Und so natürlich noch mehr Angst bekommen. Vielleicht nimmt man sie auch zusätzlich aus dem gewohnten Umfeld und schiebt sie „vorbeugend“ in irgendeine andere Einrichtung.

Damit hätte man die alten Menschen mit ziemlicher Sicherheit so gestresst, dass sie dem Virus, wenn er bei ihnen ankommt, nichts mehr entgegen zu setzen haben; das vielleicht auch gar nicht mehr wollen (wozu sollte sich ein solches Leben für sie lohnen?).

Hmm. Hat da vielleicht jemand vergessen, dass das die Antworten auf eine „Kopfstandfrage“ waren? Hat man schlicht vergessen, die Antworten vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen?

Ich bin mir nicht sicher, ob sich überhaupt jemand diese Frage nach der Stärkung oder Schwächung der Menschen gestellt hat. Virologen scheinen so beschäftigt mit dem Blick auf das Kleinste, dass sie das Große, das Ganze, vielleicht gar nicht mehr richtig wahrnehmen können. Fixiert darauf, dass die Menschheit „Abstand“ zu einem Virus hält, was im Grunde nicht gelingen KANN. Gleichzeitig den körperlichen und psychischen Schaden, der durch solche Maßnahmen angerichtet wird, aus irgendwelchen Gründen völlig ausblendend.

Wie wäre es mit einem Blick aus der anderen Richtung, jetzt, wo die Helligkeit auch draußen wieder zunimmt? Wie wäre es, wenn der nette Herr aus dem RKI, der nahezu jeden Abend mit sorgenvollem Gesicht irgendwelche Statistiken über Krankheiten und Todesfälle präsentiert, stattdessen einmal pro Woche freudestrahlend präsentieren würde, wie viele Menschen bereits wieder gesund sind? Die Erkrankung vielleicht sogar weitgehend ohne Schäden überstanden haben? Gerade weil die Erkrankung (auch aus meiner Sicht) alles andere als harmlos ist, wären das positive und hoffnungsvoll stimmende Botschaften. Zusätzlich könnte er auf die Dunkelziffer derer hinweisen, die vermutlich infiziert waren, ohne es bemerkt zu haben. Darauf hinweisen, dass bisher jede Epidemie in der Menschheitsgeschichte sich irgendwann von selbst „tot gelaufen“ hat. Und unter Zugrundelegung der Zeitdauer früherer Pandemien dürften wir eigentlich nicht allzu weit davon entfernt sein (jedenfalls, was das ursprüngliche Virus angeht).

Da es aber auch immer wieder neue Virenmutationen und Epidemien geben wird: Wie wäre es, wenn gleichzeitig den Menschen immer wieder nahe gebracht würde, für sich zu sorgen? Für sich zu sorgen, indem sie den eigenen Körper als Tempel betrachten. Und ihn entsprechend behandeln und ehren? Durch gesunde Nahrung, reines Wasser und gesunde gute Luft (was einen entsprechenden Schutz der Umwelt bedingt!)? – Ebenso wie durch aufbauende „geistige“ Nahrung?

Und könnte man nicht zudem darauf hinwirken, dass auch die Körper der Mitmenschen als Tempel betrachtet werden? Tempel, die man nicht mit Aggression, Wut oder Schuldzuweisungen besudeln sollte. Denn das tut auch dem eigenen „Tempel“ nicht gut.

Der einzige Weihnachtsfilm, den ich früher öfters geschaut habe, ist „Der kleine Lord“. Ich mochte es, dass die Mutter ihrem Sohn beigebracht hat, dass alle Menschen im Grunde Liebe sind, auch wenn man ihnen das nicht immer anmerkt. Und dass der Kleine mit dieser Einstellung seinen verbitterten Großvater heilen konnte, weil er gar nicht auf die Idee gekommen ist, dass dieser etwas Anderes als Liebe sein könne.

Virologen bringen uns heute stattdessen bei, dass jeder Mensch potentiell „ansteckend“ sei mit einer gefährlichen Erkrankung. Gegen die man „kämpfen“ müsse, indem man Abstand hält, Masken aufsetzt, Gifte versprüht, sich soweit wie möglich isoliert und verbarrikadiert, und vor der man in große Angst und Furcht verfallen sollte.

Was für merkwürdige Ideen und Verhaltensweisen, wenn es einem darum geht, dass man die Menschen schützen – und als Menschheit weiterbringen möchte! Als hätten Mauern oder Gifte jemals irgendetwas Positives bewirkt. Oder als würden sie auch nur vor Schaden bewahren können. Es ist eine aus Angst geborenen Sichtweise, von der ich denke, dass wir Menschen fähig sein sollten, sie zu überwinden!

Sollte man in einen Tempel Krankheitserreger bzw. Fragmente von Krankheitserregern gewaltsam eingebringen von außen? In der Hoffnung, dass der Tempel so „lernt“, sich von diesen selbständig wieder zu reinigen? Oder sollte man nicht vielleicht lieber ausschließlich Substanzen in den Tempel bringen, die ihn bereichern und ihm gut tun?

Menschen, die jetzt zustimmen, dass ihre Eltern oder Großeltern in den Pflegeheimen geimpft werden, tun das sicherlich aus Liebe. Vermutlich wird ihnen ohne Zustimmung zu dieser „freiwilligen“ Impfung der Besuch ihrer Lieben weiterhin verweigert. Und vielleicht sind sie auch aus tiefstem Herzen überzeugt, dass die Impfung hilfreich ist. Und freuen sich über das Angebot. Das finde ich völlig okay.

Aber all die, die diese Impfung – merkwürdigerweise schon seit Beginn der Pandemie – so vehement als „alleinigen Ausweg aus der Krise“, als „rettendes Licht am Ende des Tunnels“ propagieren und jede Kritik daran von Beginn an konsequent unterdrückt und zensiert haben: Tut Ihr das aus Liebe zu den Menschen?

Oder vielleicht doch mehr aus Gewinnstreben, Karrieregründen, Machtinteressen – oder vielleicht auch nur aus eigener Angst?

Liebe unterdrückt keine Kritik, keine andere Meinung. … .