Die neue Medizin

gefertigt von Dörte Müller

Seit fast 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema „neue“ (oder auch „uralte“) Medizin: Mit Fragen, wie alles mit allem zusammenhängt. Wie die verschiedenen körperlichen Systeme zusammenwirken. Wie Bewusstsein / Unterbewusstsein sich auf körperliche Gesundheit auswirken. Was Energien, und was Emotionen und Gedanken mit Gesundheit zu tun haben.

Ich habe unzählige Bücher und Aufsätze über all diese Themen gelesen. „Moderne“ neurowissenschaftliche Forschung und Bewusstseinsforschung interessieren mich dabei ebenso wie uralte Praktiken und Gesundheitssysteme.

So war ich recht froh, dass (hauptsächlich aus den USA kommend) in den letzten Jahren auch in Deutschland doch auch einiges davon „angekommen“ zu sein schien, sogar in der „Mainstream-Medizin“: Meditation. Verschiedenste Techniken zur Stressreduktion. Der Stellenwert von Bewegung. Von geselligem Beisammensein mit anderen. Von Dankbarkeit, Mitgefühl und Vergebung. Von menschlicher Berührung.
Von gesunder Ernährung. All das nahm spürbar zu.

In Krankenhäusern kann man davon zwar nach wie vor nicht allzu viel bemerken. Aber immerhin, es gibt inzwischen Lehrstühle für Psychoneuroimmunologie. 😊

Das Verständnis, wie sehr alles mit allem zusammenhängt, hatte offensichtlich zugenommen. Die Einsicht, dass man Psyche und Körper nicht getrennt betrachten kann, wenn es um Fragen der Gesundheit geht, schien mittlerweile fast schon „normal“.

Das Potential war allerdings lange noch nicht ausgeschöpft, fand ich. Ein Beispiel:
In dem von mir schon einmal erwähnten Buch „Geheilt“ von Jeffrey Rediger stellt dieser auf der Grundlage von 17 Jahren Forschung dar, was aus seiner Sicht die entscheidenden Faktoren sind, wenn Menschen mit als „unheilbar“ geltenden Erkrankungen diese entgegen aller Prognosen überwinden.
Der Autor ging bei seinen Recherchen sehr streng vor:
Er befasste sich ausschließlich mit Menschen, deren Diagnose zweifelsfrei feststand. Und nur mit Erkrankungen, bei denen Spontanremissionen medizinisch als „unmöglich“ galten.
Dabei identifizierte er, dass v.a. zwei Faktoren wesentlich waren für den Heilerfolg:

Erstens: Die Betroffenen haben die Verantwortung für ihre Gesundheit selbst übernommen. Also nicht einfach einen Arzt „machen“ lassen, sondern sich selbst gekümmert. Ernährungsumstellung, Stressreduktion, das Loslassen vermeintlicher „Verantwortung“ für andere. All das konnten Wege dafür sein.

Und zweitens: Die Betroffenen haben einen (neuen) Sinn in ihrem Leben gesehen.
Dabei haben sie den Tod nicht so sehr als Feind wahrgenommen, sondern das ihnen noch verbleibende Leben als Geschenk. Ein Geschenk, das sie bestmöglich nutzen wollten.

Sie hatten eine Diagnose erhalten, die alles, was ihnen bis dahin unglaublich wichtig erschienen war, plötzlich bedeutungslos werden ließ. Statt sich aber entmutigen zu lassen, „nutzten“ sie den Schock der Diagnose, um Weichen in ihrem Leben neu zu stellen. Sie wollten ihren vermeintlich letzten Lebensmonaten so viel Lebensqualität geben, wie nur möglich. Die Qualität des Lebens wurde für sie viel wichtiger als die noch verbleibende Quantität. Und irgendwie schafften sie es dabei, dass die Erkrankung nebensächlich wurde. Wohl genau dadurch verschwand diese, war nach einigen Jahren oft sogar gar nicht mehr nachweisbar (bei Menschen, deren Lebenszeitprognose von den Ärzten bei der Diagnose auf wenige Monate angegeben worden war).

Eigenverantwortung und Sinn im Leben / Lebensqualität.
Das waren also die Faktoren, die jeder Chemotherapie weit überlegen waren.

Dieses Bild hatte sich mir auch schon in vielen anderen Büchern so ergeben und schien mir wie eine Art Leuchtturm, der der Medizin der Zukunft den Weg weist: Einer Medizin, die sich – mit Ausnahme des Akut- und Notfallbereiches – eher zurücknimmt. Die Eigenverantwortung und Selbstheilung fördert und nur dort eingreift, wo es unumgänglich ist. Die sich im Übrigen hauptsächlich als Unterstützung versteht, um Lebensqualität ggfs. verbessern zu helfen. Das wäre meine Vorstellung.

Und dann kam das „SarsCoV2“.

Und vor meinen entsetzten Augen entwickelte sich plötzlich etwas, was ich nur als eine Art „schwarze Medizin“ bezeichnen kann:

All die „neuen“ Erkenntnisse zur Bewusstseinsforschung. Zum Zusammenhang zwischen Stress und krankheitsauslösenden / -verstärkenden Entzündungen. Zur Psychoneuroimmunologie. Zur Psychologie. Zur Traumaforschung. Zur Rolle von Emotionen und Gedanken. Zu Energien und deren Verstärkung durch „Masse“.

All das wurde genutzt.

All das. Und zwar ausschließlich im negativen destruktiven Sinn. (Vgl. hierzu auch meinen Beitrag: Positive Psychologie… .)
Man hat aus meiner Sicht alles angewandt, was nur ging, um die Erkrankung global zu „verstärken“.
Alles getan, um Heilung zu erschweren.
Und den Menschen stattdessen weltweit eine Spritze aufzudrängen.
Einige Vorgehensweisen erinnerten mich dabei gar an magisch okkult anmutende Praktiken.

Die Schlüssel zur Heilung hingegen versuchte man offenbar ein für alle mal zu zerstören:
Eigenverantwortung wurde zu „böse“ / „unsolidarisch“ / „wissenschaftsfeindlich“ etc. erklärt.
Die Suche nach Lebensqualität als „egoistisch“.
Und die Frage nach dem Lebenssinn als etwas für „esoterische Spinner“.

„Freiheit“ wurde zum Reizwort.
Wer Abhängigkeit erzeugen möchte, hat etwas gegen Freiheit.... .
Spaltung, Verleumdung, Verfolgung Andersdenkender wurden salonfähig, gar immer wieder propagiert.
Wer der Menschheit Gutes tun will, geht anders vor…. .

Die Art und Weise, wie man hier von Beginn an versucht(e), etwas als „rettende Medizin“ zu Markte zu tragen, und – mit wenig Zuckerbrot und viel Peitsche – an Mann, Frau und Kind (bis hin zum Säugling) zu bringen, ist mir so unheimlich, dass ich diese Spritze nicht einmal akzeptieren würde, wenn das Nutzen-Risiko-Profil etwas besser ausfiele, als es das tut.
Mit je mehr Abstand ich diese ganze C-Geschichte betrachte, desto mehr drängt sich mir ohnehin der Eindruck auf, dass es hier nie wirklich um ein Virus ging, sondern von Anfang an um eine Spritze. Dass das Virus nur Mittel zum Zweck war. Was man allerdings wirklich mit dieser Spritze beabsichtigt, das ist mir immer noch völlig unklar.

Verhältnismäßigkeit – medizinisch und juristisch gesehen

gemalt von Dörte Müller

Wie oft habe ich mir gewünscht, dass es in der Medizin so etwas geben würde, was man in der Juristerei als „Grundsatz der Verhältnismäßigkeit“ kennt. Dass man sich also als Arzt (und Patient) zuerst klar werden muss, welches Ziel man mit einer Maßnahme erreichen will:
– „Bekämpfung“ einer Krankheitsursache
– Unterdrückung von Krankheitssymptomen
– Veränderung von (Labor-)Werten
– Krankheitsvorbeugung.

Unsere Medizin ist so angelegt, dass es in den allermeisten Fällen um die Unterdrückung von Symptomen und / oder Veränderung von Laborwerten geht. Denn Krankheitsursachen sind in der weit überwiegenden Zahl der Fälle nicht bekannt und werden auch nicht gesucht. [Allenfalls Teilursachen, wie bei Infektionen der Kontakt mit einem „Erreger“, wo dann allerdings wiederum nicht geschaut wird, WARUM jemand nach diesem Kontakt erkrankt und zehn andere Menschen nach demselben Kontakt nicht.]

Für Patienten stellt sich also schon zuallererst die Frage, ob das mit der Behandlung zu erreichende Ziel eigentlich eines ist, das seinen Bedürfnissen dient (oder eher eines, das den Bedürfnissen der Pharmaindustrie folgt).

Wenn ich mit dem Ziel einverstanden bin, stellt sich die Frage: Ist das Mittel, das gewählt wird, geeignet, dieses Ziel zu erreichen? Die Medizin geht in dieser Frage recht pauschal vor: Wenn in den Zulassungsstudien zu einem Medikament „nachgewiesen“ wurde, dass dieses die fraglichen Symptome häufiger reduziert, als ein Placebo, dann gilt es als „geeignet“. Und zwar für jede*n mit den entsprechenden Symptomen. Die Geeignetheit im konkreten Fall wird meist nicht geprüft, sondern mit Hinweis auf die Studien pauschal behauptet.

Wenn ein Mittel als geeignet angesehen wird, wäre die nächste Frage, ob es auch erforderlich ist, um das gewünschte Ziel zu erreichen, oder ob es vielleicht ein milderes Mittel gäbe, das genauso geeignet wäre. Das könnte z.B. eine Dosishalbierung sein, es könnten Globuli sein, eine naturheilkundliche Behandlung oder auch nur Abwarten und Bettruhe.
In der Praxis der Medizin erlebe ich solche Überlegungen selten, und normalerweise nur, wenn es um „Bagatellerkrankungen“ geht.

Der letzte Punkt ist die Frage der Angemessenheit der Maßnahme, der sogenannten Verhältnismäßigkeit im engeren Sinn. Hier geht es um die Abwägung, ob der zu erwartende Nutzen der Maßnahme in einem angemessenen Verhältnis zu den zu befürchtenden Risiken und Nebenwirkungen der Maßnahme steht. Und zwar im konkreten Fall.
In der Theorie wird häufig behauptet, dass in der Medizin genau dies geschehe und zum Standard gehöre. In der Praxis beobachte ich das nicht. Grund ist, dass wir eine „Leitlinienbasierte“ Medizin haben: Sprich ein sogenanntes „Expertengremium“ legt in „Leitlinien“ nieder, welche Behandlung bei welchen Symptomen und Laborwerten als Standard gilt, um „qualitativ hochwertige Medizin sicherzustellen“. Und die Ärzte richten sich in aller Regel nach diesen „Leitlinien“. Denn, obwohl genau dieses Vorgehen die Möglichkeit der Anwendung des „Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes“ oder auch des Grundsatzes „Zuallererst nicht schaden“ konterkariert, ist es ironischerweise für die Mediziner*innen ein Schutz vor Haftung bei Schäden durch die Behandlung: Denn die Gerichte und gegebenenfalls von ihnen gehörte Gutachter sehen eine leitliniengerechte Behandlung in aller Regel als Behandlung „lege artis“ an. Wenn ein Arzt also eine genau am konkreten Patienten ausgerichtete individuelle Behandlung durchführt, – mit anderen Methoden, als in diesen Leitlinien vorgesehen -, ist er einem größeren Haftungsrisiko ausgesetzt, wenn es schiefgeht, als wenn er stur diesen Leitlinien folgt.
Das ist unsinnig und stellt das Patientenwohl auf den Kopf, ist aber leider geltende Praxis (Pharmalobbyismus im Gesundheitssystem ist eine Krake, deren tatsächlichen Ausmaß man sich vermutlich gar nicht vorstellen kann …).

Nun ist das Arzt-Patienten-Verhältnis ein zivilrechtliches und deshalb habe ich mit meinem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz dort schlechte Karten. Und als Patient habe ich ja normalerweise auch die Wahl, ob ich eine vorgeschlagene Behandlung durchführen lasse und ob ich überhaupt bei dem betreffenden Arzt bleiben möchte.

Anders ist es bei hoheitlichen Eingriffen des Staates.

Wir haben in Deutschland das Glück, ein wunderbares Grundgesetz zu haben, in denen unsere „Grundrechte“ festgeschrieben sind. Die meisten Grundrechte sehen vor, dass der Staat durch Gesetz Eingriffe in diese Rechte vornehmen darf, aber solche Eingriffe müssen sich nach unserer Rechtsordnung streng am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit messen lassen. Wenn der Staat die Verhältnismäßigkeit eines Eingriffs in Grundrechte nicht begründet, nicht begründen kann, dann IST dieser Eingriff rechtswidrig. Und die Verhältnismäßigkeit ist ausschließlich dann gegeben, wenn ALLE oben genannten Punkte erfüllt sind. Das ist juristisches Grundwissen.

An der Schnittstelle zur Medizin scheint es mir hier aber inzwischen einige „Schludrigkeiten“ zu geben, bei denen das oben skizzierte medizinische Vorgehen sozusagen in die Juristerei übernommen wird:

Das Infektionsschutzgesetz dient dem Schutz vor übertragbaren Erkrankungen. Man könnte bereits über diese Zweckbestimmung streiten, denn darin liegt eine gewisse Wertung des Gesetzgebers, dass er übertragbare Erkrankungen für gefährlicher für die Bevölkerung (und den Schutz davor für regelungsbedürftiger) hält, als nicht übertragbare Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen oder Autoimmunerkrankungen. Eine Wertung, die ich persönlich für falsch halte. Aus juristischer Sicht dürfte eine solche Wertung aber im Ermessensspielraum des Gesetzgebers liegen.

Als konkrete Ziele der „Covid-19-Regelungen“ des Infektionsschutzgesetzes werden, soweit mir bekannt, angegeben: die Krankenhäuser zu entlasten,
und die Ansteckungsquote zu verringern.
Die Krankenhäuser davor zu bewahren, ihre Kapazitätsgrenze zu überschreiten, ist ein wichtiges Ziel. Wenn allerdings mit dieser Begründung Grundrechte eingeschränkt werden, ist es mehr als merkwürdig, wenn im gleichen Zeitraum staatlicherseits Krankenhäuser geschlossen und Zigtausende Betten und Intensivbetten abgebaut werden. Der Staat kann nicht Grundrechte einschränken, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das er mit anderen Maßnahmen selbst konterkariert.

Die Ansteckungsquote zu verringern, ist bereits als Ziel hingegen nicht unproblematisch. Da die vorgesehenen Impfungen oder sonstigen Maßnahmen das Virus anerkanntermaßen nicht ausrotten können, wird die Pandemie mit dem Versuch, die Ansteckungsquote über einen bestimmten Zeitraum niedrig zu halten, letztendlich nur gestreckt. Was die Wahrscheinlichkeit von immer mehr Mutationen erhöht – Und damit auch die Wahrscheinlichkeit, eine Gefährdung der Bevölkerung durch dieses Virus und seine Mutationen AUF EWIG zu verlängern. (Wovon der Staat auch auszugehen scheint, und deshalb Verträge für mehrere Hundert Millionen Impfdosen verschiedener Sorten abschließt bei rund 80 Mio. Einwohnern … .) Insgesamt wird man also dem Ziel des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung wohlmöglich eher schaden.
Da es aber eine Reihe sogenannter „Experten“ gibt, die sogar von einem „Null-Covid“ phantasieren, dürfte juristisch gesehen ein politisches Ziel, das die Ansteckungsquote verringern will, wohl vom politischen Ermessensspielraum gedeckt sein.

Von diesem Ziel ausgehend, müssen die Maßnahmen, die das Infektionsschutzgesetz regelt, also geeignet sein, die Ansteckungsquote zu verringern. Sind sie das?
Zu Beginn der Pandemie konnte man hier mit Hypothesen und Modellrechnungen operieren, da zur tatsächlichen Geeignetheit wenig bekannt war. Weit über ein Jahr nach Beginn der Pandemie reicht dies jedoch juristisch gesehen nicht mehr, denn inzwischen gibt es genug Daten (oder sollte diese geben), aus denen man die tatsächliche Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen im normalen Leben ablesen kann. Es geht dabei nicht darum, ob Masken z.B. im Modellversuch im Labor eine Plausibilität für einen gewissen Schutz zeigen, sondern, ob sie im Gebrauch im normalen Leben eine Schutzwirkung vor Ansteckung zeigen. Man schaut sich also die Daten an von all den Staaten und Gegenden oder Zeitabschnitten mit Maskenpflicht und vergleicht mit all denen ohne Maskenpflicht. [In Deutschland z.B. war die Ansteckungsquote m.E. geringer, als es noch keine flächendeckende Maskenpflicht gab.] Gleiches macht man mit den Daten bezüglich Geschäftsschließungen, Schulschließungen, Ausgangssperren usw.

Entscheidender Faktor ist dabei natürlich, wie die Ansteckungsquote ermittelt wird, was genau man also darunter überhaupt versteht. Wie viele Tests werden jeweils insgesamt gemacht? Welche Tests? Wie sind die Tests ausgestaltet? (Beim PCR-Test gibt es hier verschiedene Möglichkeiten.) War die Ausgestaltung immer gleich, oder hat man zwischenzeitlich Änderungen vorgenommen? Wird unterschieden zwischen positiven Tests mit Symptomen und ohne Symptomen? Also wird, wie für diese Tests vorgesehen, eine zusätzliche Diagnostik durchgeführt?
Weitere wichtige Daten sind: Wie viele Menschen mit schweren Verläufen hatten (welche) Vorerkrankungen?
Wie viele waren bereits ein- oder zweimal geimpft, und womit?
In welchen Berufen gibt es besonders hohe Ansteckungsraten?

Wenn der Staat nicht weiß und nicht sagen kann, wie er die Ansteckungsquote bzw. den Inzidenzwert eigentlich definiert (wohlmöglich ständig unterschiedliche Bezugsgrößen verwendet, ohne dies deutlich zu machen), dann IST DIESER BEGRIFF NICHT BESTIMMT GENUG, UM DARAUS RECHTMÄSSIGERWEISE GRUNDRECHTSEINSCHRÄNKUNGEN ABZULEITEN.

Unterstellt, die Daten werden beigebracht und es liegt eine eindeutige Definition des Inzidenzwertes vor, so stellt sich die weitere Frage nach der Erforderlichkeit der Grundrechtseinschränkungen. Dabei MÜSSEN mögliche mildere Mittel vom Gesetzgeber erkennbar geprüft worden sein. In Betracht kommen könnte: Maßnahmen auf besonders gefährdete Orte für „Clusteransteckungen“ beschränken wie Altenheime, Krankenhäuser, möglicherweise besonders gefährdete Berufsgruppen, wenn man solche ermittelt hat etc. .
Oder: Maßnahmen auf Szenarien beschränken, wo ein langer, enger Kontakt zu anderen Menschen besteht, und keine ausreichenden Möglichkeiten des Luftaustausches vorhanden sind.

Hätte der Gesetzgeber sich statt des allgemeinen Ziels einer Verringerung der Ansteckungsquote das Ziel gesetzt, schwere Krankheitsverläufe zu reduzieren, wäre ein milderes (und vermutlich besser geeignetes) Mittel als Maskenpflicht und Lockdowns, alles zu fördern, was die Selbstheilungskräfte der Menschen anregt. Um dieses Ziel scheint es dem Gesetzgeber aber nicht zu gehen.

Wenn ich unterstelle, dass der Gesetzgeber begründet hat, warum er solche milderen Mittel für weniger geeignet hält, um das Ziel der angestrebten Reduzierung der Ansteckungsquote zu erreichen, müssen die Maßnahmen auch noch angemessen sein. Hier geht es um eine Abwägung. Je schwerer die Grundrechtseinschränkungen sind, z.B. Berufsausübungsverbote, je mehr Grundrechte betroffen sind und je länger die Einschränkungen andauern, desto strengere Maßstäbe sind an den Nutzen der Maßnahmen anzulegen. Wenn also in dem Fall erheblicher und lang dauernder Grundrechtseingriffe bereits bei der Prüfung von Geeignetheit und Erforderlichkeit das Ergebnis war, dass der Nutzen der Maßnahme eher gering ist, IST DIESE RECHTSWIDRIG.
Selbstverständlich muss der Bürger dabei NICHT nachweisen, dass die Grundrechtseinschränkung, also z.B. das Berufsverbot, ihn psychisch, sozial oder finanziell unzumutbar belastet. DIE GRUNDRECHTE STEHEN JEDEM BÜRGER ZU. PUNKT. Wenn der Staat in diese Grundrechte eingreift, muss ER nachweisen, dass dieser Eingriff verhältnismäßig ist.

In der öffentlichen Diskussion scheint mir hier seit Corona Einiges missverstanden worden zu sein, nach dem Motto, „wer den Schaden hat, muss den Schaden beweisen“. So, wie es im Zivilrecht gilt, daher auch bei ärztlichen Behandlungen – und leider auch bei Impfungen, so lange diese nicht staatlich angeordnet sind.
Im Verhältnis Bürger zu Staat gilt bei uns aber – zum Glück – etwas anderes: DER STAAT MUSS BEWEISEN, DASS EINE MASKENPFLICHT VERHÄLTNISMÄSSIG IST. Nicht umgekehrt!!! Der Staat muss beweisen, dass ein Lockdown verhältnismäßig ist. Nicht umgekehrt!!! Und wenn der Staat die Ausübung meiner Grundrechte von einer Impfung abhängig machen will, dann muss ER beweisen, dass eine solche Regelung dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit genügt. Dann muss ER darlegen, welche Ziele, er mit dieser Impfung genau erreichen will und warum er meint, diese mit der Impfung tatsächlich zu erreichen. Und vor allem muss ER darlegen, dass der mögliche Schaden durch diese Impfung im Vergleich zum daraus erwachsenden Nutzen vernachlässigbar ist.
DA REICHEN KEINE BEHAUPTUNGEN!
Da muss geprüft werden, warum die Todesfälle in Israel und anderen Staaten nach dem Start der flächendeckenden Impfungen zunächst so deutlich gestiegen sind. Es müssen alle verfügbaren Daten gesammelt und offen gelegt werden. Es muss geprüft werden, welche Inhaltsstoffe der Impfungen welche Gefährdungen mit sich bringen. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auch auf die Booster gelegt werden, also die Stoffe in der jeweiligen Impfung, die sicherstellen sollen, dass das menschliche Immunsystem überhaupt reagiert auf die „Impfung“. (Denn diese Booster sind in den meisten Impfstoffen die Verantwortlichen für die Erhöhung der Gefahr von Autoimmunerkrankungen.) Die insoweit getroffenen staatlichen Abwägungen müssen für die Bürger (und die Gerichte) erkennbar und nachvollziehbar sein.

Momentan erscheint es für mich allerdings eher so, als würden bestimmte Behauptungen von bestimmten Experten einfach übernommen und ohne weitere Überprüfung zur Grundlage gesetzgeberischer Entscheidungen gemacht.

Den Einfluss von von keinem Betroffenen gewählten und auf undurchschaubare Weise zusammengesetzten „Expertengremien“, die darlegen, was sie aufgrund von Modellrechnungen, Laborversuchen, bestimmten Studien und Hypothesen, – vielleicht aber auch aufgrund von Interessenverflechtungen mit der pharmazeutischen Industrie -, für die „richtigen Leitlinien“ halten, halte ich schon im Verhältnis Arzt-Patient für sehr bedenklich.

Im grundrechtsrelevanten Bereich des Verhältnisses Bürger – Staat sind solche Art „Expertengremien“, deren unbewiesene Behauptungen und Hypothesen plötzlich sauber ermittelte Daten, Prüfungen und Abwägungen zu ersetzen scheinen, ein absolutes No-Go!!!

Zensur versus Kreativität

Künstlerin: Dörte Müller

Wie man bereits an meinem Beitrag „Die Weihnachtsbotschaft 2020...“ sehen kann, mag ich Kreativitätstechniken. Ich wünsche mir immer, dass Politik und Gesellschaft an neuartige oder auch bestehende Herausforderungen herangehen, indem sie kreativ und offen nach den besten Lösungsmöglichkeiten suchen. In der Theorie denke ich mir, dass das so schwer nicht sein könne, schließlich wird es in vielen Unternehmen so gehandhabt. In der Praxis weiß ich, dass Kreativität leider das Gegenteil dessen ist, was die gegenwärtigen Strukturen in Politik, Medien und weiten Teilen der Gesellschaft fördern und zulassen.

Das liegt an der Starrheit großer Strukturen. Es liegt zu einem ganz großen Teil am überbordenden Lobbyismus, der sehr effektiv erreicht, dass Politik sich zugunsten von starken Interessengruppen – und nicht zugunsten des Allgemeinwohls ausrichtet.

Und es liegt an einer ängstlichen Selbstbeschränkung der Politiker*innen, die medial gesteuert wird. Denn kritisiert wird bei uns nicht, wer mit veralteten Ideen kommt, sondern wer bereit ist, etwas Neues auszuprobieren, damit von einem Konsens abzuweichen und wohlmöglich Risiken einzugehen. Unsere Kultur akzeptiert keine „Fehler“. Sie ist begierig danach, „Schuldige“ zu suchen und anzuklagen, wenn etwas nicht wie gewünscht läuft. Weiterentwicklung und Kreativität sind so kaum möglich.

Nicht einmal innovative Vorschläge sind politisch wirklich möglich, denn wer etwas angeblich „Peinliches“ oder auch nur von der Mehrheitsmeinung Abweichendes – diese wohlmöglich sogar Kritisierendes – von sich gegeben hat, für den war es das mit der Karriere. Da könnten die vorherigen Verdienste des Betreffenden noch so groß gewesen sein. Wen interessiert das schon. Wer abweicht, wird „fertig gemacht“.

Gerne auch mit Hilfe „satirischer“ „Anti-Preise“. Angeblich lustig. Aber, ist das nicht einfach nur Mobbing?! Mobbing ist nicht „lustig“! Ganz und gar nicht! Aus meiner Sicht ist es eine gewalttätige Methode, Meinungen oder Personen, die einem nicht passen, zu unterdrücken. Eine besonders fiese Art der Zensur und ein miserables gesellschaftliches Vorbild.

Wettstreit um die beste Lösung für anstehende Probleme? Wie denn unter diesen Voraussetzungen? Stattdessen ähneln sich die politischen Angebote zwangsläufig immer mehr an.

Nirgendwo wurde das so deutlich, wie bei Corona. Die Mehrheitsmeinung verwies auf DIE Wissenschaft und DIE Zahlen. Sie gab sich damit den Anschein der Objektivität – und die vermeintliche Legitimität, jede andere Meinung zu „Fake-News“ zu stempeln.

Aber DIE Wissenschaft, die gibt es gar nicht. Wissenschaft ist so vielfältig, wie die Wissenschaftler*innen, oder sollte dies zumindest sein (ebenso, wie Politik dies sein sollte), wenn sie gut ist und unvoreingenommen. Leider ist sie Letzteres selten und schon gar nicht in der Medizin.

In der Medizin ist Kreativität wenig gefragt. Vielleicht bei der Diagnosefindung manchmal noch ganz gern gesehen. Wenn die Diagnose aber steht, darf im Grunde gar nicht kreativ und individuell behandelt werden, sondern schon aus Haftungsgründen ist „leitliniengerecht“ die für die betreffende Diagnose vorgesehene Behandlung einzuleiten. Schlägt diese nicht an, wird selten die Behandlung hinterfragt, sondern meist stattdessen Dosis und / oder Dauer der Behandlung verstärkt.

Was bedeutet all das, wenn ein „neues“ Problem auftaucht?

Normalerweise schauen Menschen dann zunächst, ob es schon mal etwas Ähnliches gab, und welche Lösung man dort gefunden hat. Als SARS-CoV 2 auftauchte, lag es daher nahe, zu schauen, wie man es bei SARS-CoV 1 gemacht hat. Als Experte für SARS-CoV 1 galt ein gewisser Prof. Drosten. Somit galt er von Beginn an auch als Experte für SARS-CoV 2. Damals war man mit einer schnellen Isolierung der Infizierten gut gefahren. Also versuchte man das auch jetzt. Verständlich.

Als sich zeigte, dass bei SARS-CoV 2 die Symptome sehr viel unspezifischer waren, die Ansteckungsrate aber deutlich höher, hätte man in der freien Wirtschaft vermutlich versucht, kreativ neu nachzudenken und nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Denn ganz offensichtlich passte die alte Lösung nicht so richtig, weil das Problem sich anders darstellte.

In der Politik (und auch in der Medizin) ist das mit dem kreativen neu Nachdenken aus o.g. Gründen schwieriger. Für mich ein Grund, warum man stattdessen an der alten Lösung festgehalten hat, auch wenn diese nicht mehr so richtig zu dem neuen Problem passte. Man hat also versucht, die Isolierung dann eben auf alle Menschen (krank oder gesund) auszudehnen, koste es, was es wolle. Damit das alle möglichst klaglos mitmachen, wurde gleichzeitig das Problem gewissermaßen an die „Lösung“ angepasst: Indem man immer wieder den Ernst der Lage betont(e), mit merkwürdigen Statistiken jongliert(e) – und die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen ablehnt(e), mit der Behauptung, das Virus erzwinge diese. Diese Behauptung wurde von der Presse völlig unhinterfragt übernommen, sogar zum Dogma erklärt. Und so hat uns seitdem „ein Virus fest im Griff“.

Nun ist aber 2020 etwas passiert, was für mich gewissermaßen den Aufbruch in eine Neue Zeit markiert: Diese starre und dogmatische Vorgehensweise wurde nicht nur längst nicht von allen klaglos hingenommen. Sondern es haben sich – aus eigenem Antrieb – und Besorgnis um das Allgemeinwohl eine Menge Expert*innen öffentlich zu Wort gemeldet. Viele haben den eingeschlagenen Weg kritisiert und andere Lösungen vorgeschlagen. Es ging los mit dem Virologen Prof. Streeck, der mit der Heinsberg-Studie vorgeprescht war und gezeigt hatte, dass ein Vielfaches der in den offiziellen Statistiken auftauchenden Menschen Antikörper gegen Covid-19 hatten, die Erkrankung also bei sehr vielen Menschen symptomlos verlaufen war. Es ging (bekanntermaßen) weiter mit dem Epidemiologen und Mikrobiologen Prof. em. Bhakdi und dem Lungenarzt, Gesundheitsexperten und langjährigen SPD-Europaabgeordneten Wodarg.
Das „Zentrum für evidenzbasierte Medizin“ wies in seinen Stellungnahmen immer wieder sehr prägnant darauf hin, dass die vom RKI präsentierten Statistiken in der Form, wie sie präsentiert wurden, nichts mit Evidenz und Wissenschaftlichkeit zu tun hatten.
Wissenschaftler*innen, die von Universitäten stammten, die bis dato in allen Wissenschaftskreisen als die renommiertesten der Welt galten, wiesen in der Erklärung von Great Barrington öffentlich darauf hin, dass sie die Politik der Lockdowns für schädlich halten.
Etliche Ärzt*innen haben sich in verschiedenen Konstellationen immer wieder zu Wort gemeldet und die Maßnahmen der Regierung kritisiert.
Immer wieder wiesen Wissenschaftler darauf hin, dass der PCR-Test zu Diagnosezwecken nicht geeignet ist – und die Zahl der positiven Testergebnisse keine seriöse Grundlage für politische Entscheidungen sein könne.
Einige Jurist*innen hinterfragten deutlich die Rechtfertigung für die fortwährenden Grundrechtseinschränkungen.
Philosophen hinterfragten das Menschen- und Gesellschaftsbild, das die Medien zu beherrschen schien, wonach der Mensch in erster Linie eine potentiell tödliche Gefahr für seine Mitmenschen darstelle.
Kinderpsycholog*innen wiesen auf die Folgen der Maßnahmen und der Berichterstattung für die Psyche von kleinen Kindern hin. Altersforscher*innen auf die Folgen für alte Menschen. Mathematiker und Statistiker werteten über Monate akribisch die Sterbezahlen in unterschiedlichen Ländern aus – und kamen zu Ergebnissen, die das von Politiker*innen immer wiederholte Mantra der hohen Sterblichkeit an Covid-19 so nicht bestätigen konnten.
Pflegepersonal wies auf die seit Jahren bestehenden strukturellen und personellen Probleme in den Kliniken und Altenheimen hin, die eine wesentliche Ursache für das Ausmaß an schwereren und tödlichen Verläufen (nicht nur bei Corona) sind.
Viele wiesen auf die für etliche Branchen verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns hin. Und auf die psychologischen Folgen durch Existenzbedrohungen. Die Zunahme von Depressionen. Die Zunahme häuslicher Gewalt. Die Vergrößerung der Schere von arm und reich. Die Erschwerung oder Verhinderung von Hilfsprojekten. Und so weiter.

Leute aus verschiedensten Fachrichtungen boten an, ihre Expertise einzubringen.

Das hätte man als Geschenk ansehen können: Jede Menge ausgewiesener und bis dato hoch angesehener Expert*innen, die ihre Hilfe anbieten in einer neuartigen Situation. Hätte.

Tatsächlich hat man diese Leute keineswegs als „Geschenk“ angesehen, sondern – als Störenfriede. Sie störten die Geschichte der „Alternativlosigkeit“ des politischen Handelns.

Störenfriede nerven. Also hat man alles getan, um das Ansehen aller Kritiker*innen soweit wie möglich zu diskreditieren – und sie ansonsten zu ignorieren. Im Mobbing ist man in unserer Gesellschaft eben leider geübt… . Diejenigen Wissenschaftler*innen, die die Maßnahmen der Regierung gut hießen, waren offensichtlich ebenfalls nicht an einem möglichen Erkenntnisgewinn interessiert, sondern daran, die „Abweichler*innen“ nieder zu schreien (im übertragenen Sinn). Youtube hat offenbar kräftig mitgeholfen und gelöscht wie noch nie zuvor. Warum auch immer.

Sogenannte Fakten-Checker, also Menschen, die es als ihren Beruf anzusehen scheinen, unerwünschte Meinungen zu zensieren, suchten Irrtümer oder ungeschickte Formulierungen, die ein Kritiker der Maßnahmen irgendwann eventuell einmal von sich gegeben hatte. Und versuchten so zu begründen, dass man diese Personen nicht ernst nehmen könne (wenn man nichts Passendes fand, wurde der Person zumindest unterstellt, „rechts“ zu sein. Diese Unterstellung diskreditiert zuverlässig.). Offensichtliche Irrtümer von Herrn Drosten hingegen waren Zeichen einer „Weiterentwicklung der Wissenschaft“ – und der Mann wurde zum Helden stilisiert.

Nun ja. Das KANN man alles so machen (offensichtlich). Aber MUSS man es so machen?!

Muss man sich selbst von Anfang an so sehr auf EINE Lösung fixieren, dass man fast gezwungen ist, alle anderen Vorschläge als unerwünscht und angeblich „nicht gangbar“ zu zensieren?

Muss man Menschen persönlich diskreditieren, nur, weil einem deren Meinung nicht passt?

Wäre es nicht vielleicht gut, bei neu auftauchenden Problemen offen nach allen Seiten nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen?

Wäre es nicht vielleicht gut, bereit zu sein, einmal beschrittene Lösungswege auch immer wieder zu hinterfragen? Statt verbissen daran festzuhalten – und verzweifelt zu versuchen, sie als erfolgreich und alternativlos darzustellen? (Und noch einen Lockdown! Und wenn der wieder nichts bringt, dann eben noch strenger! Und länger!! Kein Hinterfragen der „Behandlung“, sondern immer weiteres Verstärken von Dosis und Dauer…)

Wäre es nicht vielleicht gut, andere Meinungen als wichtig und weiterführend zu betrachten, statt als „störend“?

Wäre es nicht vielleicht gut, Kreativität bei der Lösungssuche zuzulassen und zu fördern, statt sich von vorneherein selbst zu beengen und zu beschränken?

Wäre es nicht vielleicht gut, verschiedene Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren, statt von vorneherein nur die Lösung zuzulassen, die dem entspricht, „wie man es immer gemacht hat“?

Wäre es nicht vielleicht gut, zuzuhören? Statt „überzeugen“ und – wo das nicht – geht, erzwingen zu wollen?

Stattdessen behauptet man lediglich immer wieder, dass man mit den aufgestellten „Regeln“ das Problem in den Griff bekommen würde. Den offensichtlichen Widerspruch zur Realität erklärt man damit, dass sich eben diese Kritiker der Maßnahmen nicht an diese halten würden, und das sei der Grund, warum es das Virus noch gebe. Ein klassischer Zirkelschluss, bei dem man eine Hypothese mit einer durch nichts bewiesenen Behauptung zu belegen sucht, weil man die Hypothese nicht hinterfragen will. Kreativität geht anders. Wissenschaftlichkeit auch.

Resümee: Für den Umgang mit Corona war vielleicht noch nicht wirklich zu erwarten, dass ein kreativeres Denken politisch (und medizinisch) möglich wäre.

Aber 2020 scheint mir gezeigt zu haben, dass es gesellschaftlich möglich ist und auch bereits geschieht – trotz aller Repressalien. Und das stimmt mich durchaus hoffnungsfroh.