Bizarr

gefertigt von Dörte Müller

Da schrieb ich irgendwo einen Kommentar, weil ich mich über „Hetze“ gegen Andersdenkende ärgerte – und jemand antwortete mir mit einem Bonhoeffer-Zitat.

Auf mich wirkte das bizarr. Sich ausgerechnet auf Bonhoeffer berufen, um Ausgrenzung und Schikanierung einer anders denkenden Minderheit zu rechtfertigen, bzw. sogar für „moralisch geboten“ zu erklären??? !
Dann hörte ich die Tage im Radio einen Kommentar eines sogenannten „Terrorismusexperten“ – und ich verstand etwas besser, wie die Denke dahinter sein könnte:

Wenn ich absolut überzeugt bin, in der besten Demokratie zu leben, die Deutschland je hatte. Der Meinung bin, dass diese im Großen und Ganzen Volkes Willen repräsentiert – und dass wir einen voll funktionsfähigen Rechtsstaat haben.
Dann würde ich Menschen, die genau das in Frage stellen, doch vermutlich auch als Menschen ansehen, die etwas eigentlich Perfektes aus Eigennutz oder Dummheit zerstören wollen?

Dann hätte ich das Virus vielleicht als eine Art „Naturkatastrophe“ angesehen, die völlig überraschend über die Welt hereinbrach – und von Regierungen und privaten Organisationen sofort verantwortungsvoll zugunsten der Menschheit bekämpft wurde. Dass im Oktober 2019 in New York eine Pandemie-Übung zu einem weltweiten Corona-Ausbruch stattfand, deren Veranstalter die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung, das WEF und die John Hopkins-University waren (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503951/Event-201-Eine-sonderbare-Pandemie-UEbung-kurz-vor-Ausbruch-der-Corona-Krise) , hätte ich vermutlich ignoriert oder zumindest nicht in Zusammenhang mit den weiteren Ereignissen gebracht. Dass es nicht das erste Planspiel dieser Art war, hätte ich als „vorausschauende Gesundheitspolitik“ angesehen und positiv bewertet. Ebenso wie ich vielleicht gain of function-Forschung an Viren als „vorausschauend“ bewertet hätte.

Die äußerst schnelle Bereitstellung eines Tests auf das neuartige Virus hätte ich begrüßt. Kritischen Stimmen, die darauf hinwiesen, dass der PCR-Test nicht zur Diagnose geeignet ist, dass er nie „normiert“ wurde, dass bis heute keine einheitlichen Vorgaben hinsichtlich ct-Wert und sonstiger Handhabung vorliegen – und dass das Cormann-Drosten-Protokoll zu diesem Test den üblichen wissenschaftlichen Standards nicht genüge, hätte ich keinen Glauben geschenkt.

Die merkwürdige Berichterstattung über „Inzidenzen„, ohne dass jemals Bezugsgrößen genannt wurden, oder jemals zwischen „positiven Tests“ und Erkrankung unterschieden worden wäre, hätte ich vielleicht als handwerklichen Fehler angesehen. Der in der Hektik und Panik einer Pandemiebekämpfung schon mal passieren könne.

Die Unsummen, die der Pharma- und Biotec-Branche aus öffentlichen Steuermitteln zur Verfügung gestellt wurden, hätte ich möglicherweise begrüßt. Ebenso wie die äußerst schnelle Bereitstellung eines „rettenden“ Impfstoffes durch diese Unternehmen.

Denn ich hätte all die Berichte 2020 über überlastete Krankenhäuser und mit Covid-19-Patienten überbelegte Intensivstationen mit ständig drohender Triage sicherlich geglaubt.
Wenn mir dann (in 2021) jemand diesen Link https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Analyse_Leistungen_Ausgleichszahlungen_2020_Corona-Krise.pdf geschickt hätte, und darauf hingewiesen hätte, dass dort auf Seite 4 zur bundesweiten Bettenauslastung in deutschen Krankenhäusern bzgl. des Zeitraumes 1.1. – 31.12. 2020 folgendes steht: „... sank die Bettenauslastung auf ein Allzeittiefpunkt von 67,3% (und 68,6% auf den Intensivstationen). Dies berücksichtigt bereits die Versorgung der COVID-19-Patienten, für deren stationäre Versorgung im Jahresschnitt unter Berücksichtigung der Überlieger 2% aller Betten und knapp 4% der Intensivbetten benötigt wurden, natürlich mit zeitlichen und geographischen Spitzen.“, hätte ich das als „Fake News“ abgetan, und ignoriert, dass es in einem Gutachten für das Bundesgesundheitsministerium (und auf dessen Seiten) steht.
Ich hätte die Zahl der „Corona-Toten“ von rund 80.000 im Kopf gehabt, die im letzten Jahr ständig genannt wurde. Und ich würde wohl nicht glauben, dass in dem Gutachten von einer Zahl von rund 30.000 in dem Jahr in Krankenhäusern an Corona Verstorbenen die Rede ist. Und dass das RKI eine Gesamtzahl (Krankenhäuser plus Pflegeheime etc.) von rund 40.000 an Corona Verstorbenen für das Jahr genannt hat (S.13 des Gutachtens, s.a. die Fußnote). Ich könnte mir vielleicht gar nicht vorstellen, dass die Gesamtsterblichkeit des Jahres 2020 (die Gesamtjahressterblichkeit liegt in Deutschland im Schnitt bei knapp 900.000 Menschen), durch Covid nicht beeinträchtigt wurde.

Ich würde vermutlich glauben, dass Nebenwirkungen der Spritzen, so sie denn auftreten, präzise erfasst werden. Und es exakte Daten gibt.
Es würde mir nicht merkwürdig vorkommen, dass kreuz und quer verschiedene Stoffe gespritzt werden, was eine Zuordnung unerwünschter Wirkungen unmöglich macht.
Dass nur äußerst wenige Ärzte Nebenwirkungen überhaupt melden, würde ich für eine Lüge halten.
Dafür würde ich glauben, es lägen allen unerwünschten Nebenwirkungen und auch Todesfällen, die in zeitlichem Zusammenhang mit den Spritzen auftreten, jeweils andere Ursachen zugrunde.
Kritischen Aussagen von Ärzten und Professoren, auch wenn es sich um Nobelpreisträger oder sonstige weltweit bekannte Wissenschaftler vom Fach handeln sollte, würde ich grundsätzlich keinen Glauben schenken. Vielleicht würde ich annehmen, die wollten sich „wichtig machen“, wären möglicherweise neidisch auf die Popularität eines Prof. Drosten oder der Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim.

Okay, dass der Rechtsstaat seit 2020 ganz erhebliche Dellen bekommen hat, hätte ich als Juristin nicht ignorieren KÖNNEN. Auch manche Aussage von Mitgliedern eines „Ethik-Rates“ hätten mir selbst dann, wenn ich alles rund um die Pandemie für „wahr“ gehalten hätte, die Fußnägel hoch gezogen … .

Vielleicht hätte ich mir aber weniger Gedanken darum gemacht, wie fatal es sein könne, dass das Bundesverfassungsgericht in letzter Zeit immer politischer besetzt wurde und immer weniger nach Qualifikation. Dass man ausgerechnet einen Mann, der niemals in seinem Leben Richter war (auch nicht Rechtsgelehrter), sondern bis zu seiner Berufung an das Gericht Bundestagsabgeordneter für die Regierungsfraktionen (und Anwalt in einer Wirtschaftskanzlei), zum Präsidenten beruft, hätte mir trotzdem nicht gefallen. Vielleicht aber hätte ich dennoch darauf vertraut, dass er und seine Mitrichter*innen sich der „Würde ihres Amtes“ bewusst sind und versuchen, sich eine gewisse politische Unabhängigkeit zu erarbeiten. Vielleicht wäre ich dann erst bei der heutigen Entscheidung zur „Bundesnotbremse“ insoweit aus allen Wolken gefallen… .

Wenn ich also alles, was in den letzten zwei Jahren passiert ist, für völlig in Ordnung und „richtig“ gehalten hätte.
Dann würde ich Menschen, die ständig warnen, dass hier etwas ganz und gar nicht stimme, wohl für gefährliche „Spinner“ halten, deren einziges Ziel es sei, grundlos Vertrauen in den Staat (und die Demokratie) zu zerstören. „Spinner“ oder „Naivlinge“, die nicht merken, dass sie mit ihren Warnungen „Rechtsradikalen“ in die Hände spielen.

WÜRDE ICH???

Ich weiß es nicht.
Denn als Person, zu deren grundlegenden Qualifikationen es gehört, in Argumentationen Ungereimtheiten, Unlogik, Halbwahrheiten, Widersprüchlichkeiten, Lügen, Manipulationen usw. zu erkennen, war und ist es mir einfach unmöglich, für „in Ordnung“ zu halten, was da weltweit seit 2 Jahren „verkauft“ wird.

Dabei bin ich sogar der Meinung, dass dieses Deutschland, in dem wir leben, in vieler Hinsicht „besser“ ist, als so manche voran gegangene Deutschland. Ich halte die in Deutschland handelnden Personen nicht für von Grund auf „böse“. Mir liegt nichts daran, irgendjemand zur Rechenschaft zu ziehen, zu bestrafen oder zu „zerstören“.

ABER:
Völlig unabhängig davon, wer oder was hier „die Strippen zieht“: Hier wird – unter dem Deckmantel einer Pandemie – aus meiner Sicht eben tatsächlich von anderen gerade eine Menge von dem zerstört, was Demokratie und insbesondere Rechtsstaat FÜR MICH ausmacht. Und ich würde gerne (wieder) in einem Rechtsstaat leben, zu dem ich vollstes Vertrauen habe.
Menschen und Organisationen, die mit Lügen, Manipulationen und immer stärkerem Druck, also im Prinzip mit mafiösen Methoden arbeiten, zu denen habe ich kein Vertrauen!!!

Aus Blei Gold machen

gemalt von Dörte Müller

Ich habe so einen kindlichen Drang in mir. Wenn man mir sagt: „Geh da nicht hin, schau dir das nicht an, das ist nur alberner Quatsch. Etwas für Spinner und Außenseiter.“, dann weckt das nahezu unwiderstehlich meine Neugier. Ich will wissen, warum das Gelände verboten ist. Und wenn mich die Antwort nicht befriedigt, dann laufe ich los. Und inspiziere, was da so herumliegt. Es scheint ja etwas zu sein, von dem jemand nicht will, dass es andere sehen… . Und das sich vielleicht gerade deshalb zu sehen lohnt.

Und nach der Rückkehr von deinen Exkursionen willst Du zeigen, was Du entdeckt hast?

Klar, es könnte ja auch für andere interessant sein. Die meisten drehen sich freilich weg. Sie haben vielleicht Angst, selber als Spinner und Außenseiter tituliert zu werden, wenn sie hinschauen auf das, was ihnen doch ausdrücklich verboten wurde.

Neudeutsch nennt man das, was da passiert ist, Framing. Und der Begriff „Esoterik“ unterliegt heutzutage so vielen Frames, dass wahrscheinlich jede*r aufschreit, wenn Du jetzt damit kommst. Die einen, weil sie sich nie damit beschäftigt haben und einfach nur den Frames glauben. Die anderen, weil sie sich noch viel mehr, als Du damit beschäftigt haben, und etwas Anderes darunter verstehen, als Du.

Ja, stimmt. Letztlich ist „Esoterik“ ja auch nur ein Überbegriff, unter den man verschiedenste Strömungen fassen kann. Und das, was ich dazu sage, hat auch keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Es ist lediglich meine Interpretation. Und bei dem Thema wirkt ohnehin alles so verdreht, dass es ganz schwer ist, das irgendwie darzustellen.

Bleiben wir einfach erstmal bei der Wortbedeutung: „Dem inneren Bereich zugeordnet“. Warum gilt das als „albern“?

Die heutige Zeit ist fixiert auf das Äußere und das Außen. Das unsichtbare Innere gilt tendenziell als wertlos.  

Anders die Esoterik. Die das Innere als Potential ansieht, als das, was den Menschen in seinem Wesen ausmacht. Für die das Äußere eher ein Widerschein des Inneren ist.
– Und für deren spirituelle Ausrichtungen die unsterbliche menschliche Seele der eigentliche Kern ist.
 

Von einem Begriff wie „Seele“ wendet sich der „moderne Mensch“ mit Grausen… .

Aber, wenn man das Innere verleugnet, bleiben leere Hüllen: Wissen, dem die Weisheit fehlt. Oberflächlichkeit, die nutzlosen Tand produziert. Menschliche Hüllen, die sich leer fühlen, und nicht wissen, wie sie diese Leere füllen können. Die von der Erde und von anderen nehmen und nehmen. Die nicht merken, dass sie dabei zerstören. Oder denen dies egal ist, weil sie dem, was sie zerstören, ohnehin keinen tieferen Sinn zubilligen. Ist das erstrebenswert?
Warum kann man Wissenschaft und Esoterik nicht verbinden? Ging doch früher auch! Warum bekämpft „moderne Wissenschaft“ alles „Esoterische“ so vehement?     

Die „moderne Wissenschaft“ wollte sich ursprünglich von der Religion abgrenzen, indem sie nur das Beweisbare anerkennt. Allerdings hat sie letztlich wohl gerade wegen dieser scharfen Abgrenzung mittlerweile genau die Verhaltensweisen übernommen, die sie eigentlich bekämpft hatte: So hat die „moderne Wissenschaft“ sich immer mehr von offener Neugier entfernt und stattdessen Dogmen und Tabus aufgebaut. Sie ist dadurch selbst zu einer Art Religion geworden, deren Priester so tun, als verkündeten sie „objektive Wahrheiten“. Wer diese hinterfragt, betreibe „Desinformation“, sei ein zu bekämpfender Ketzer. Ein Spalter. Und wird mit einem „Bann“ belegt. Diese „moderne Wissenschaftsreligion“ geht davon aus, dass die gesamte Schöpfung einschließlich uns Menschen Zufallsprodukte seien, und nur das „wahr“ sei, was sichtbar- oder messbar und damit „bewiesen“ sei.

Diese Lehre hat unübersehbare Schwächen: Das mit dem Zufall ist nach der eigenen Mathematik unmöglich, und damit keineswegs „bewiesen“. Der eigene positivistische Wissenschaftsbegriff wird daher bei dem Fundament dieser Lehre gar nicht eingehalten. Für die Frage, was Leben eigentlich ist – und wo es herkommt, gibt es keinerlei Erklärung. Man fokussiert sich darauf, möglichst viele Details der Hülle zu erforschen. Das, was diese Hülle belebt, wird ignoriert, weil es sich der „Beweisbarkeit“ entzieht.
Und diese Ignoranz wird im Grunde genommen auch allen anderen verordnet, denen man sagt, Esoterik sei für „albern“ zu halten.

Esoterik knüpft sozusagen am Gegenpol an: Das Bewusstsein, der lebendige Geist, steht im Vordergrund, aus dem sich dann erst Materie entwickelt hat. Materie, die dann wieder Rückwirkungen auf das (Gesamt)-Bewusstsein hat. Für die „spirituelle Esoterik“ gibt es ein schon immer da gewesenes Urbewusstsein: Gott. Und einen „göttlichen Funken“ in jedem Menschen: Die menschliche Seele. Beides ist nicht messbar, aber erfahrbar, wenn man dies zulässt.

Hat die Wissenschaft sich mit ihrer Festlegung auf die Materie nicht eigentlich selbst amputiert? Nur noch wenige scheinen in der Lage zu sein, größere Zusammenhänge zu sehen und zu verstehen. Viele scheinen nur noch in einer Art „Kleingeistigkeit“ auf ihr jeweiliges Fachgebiet zu starren. Nur wenige sich dafür zu interessieren, was die Welt (und sie selbst) im Innersten zusammenhält, und was sie verbindet. Erstaunlich viele Leute verehren „Geistesgrößen“ wie Platon, Pythagoras, Newton, Shakespeare, Goethe, Mozart und viele andere. Und bezeichnen gleichzeitig „Esoterik“ als „albern“, „spinnert“ oder „dumm“. So, als würden sie gar nicht zu bemerken, wo diese Menschen ihre „Geistesgröße“ hernahmen.

Eine Wissenschaft, die den schöpferischen Geist verleugnet oder zumindest für vernachlässigbar hält, kann vermutlich nicht besonders schöpferisch und vielleicht auch nur bedingt geistvoll sein. Und ist damit fast gezwungen, alles „Schöpferische“ für „unwissenschaftlich“ zu halten.

Die Wissenschaft“ nimmt in unserer Gesellschaft einen extrem hohen Stellenwert ein, wird aber im Grunde genommen durch ihre sich selbst einschränkenden Definitionen und Dogmen künstlich klein gehalten. Obwohl z.B. die Erkenntnisse der Quantenphysik ja durchaus andere Weltbilder zulassen würden.

Ob das Absicht sein könnte?  

Jetzt wird es interessant. Und kompliziert… ..

Aus Blei Gold machen. Was verstehst DU darunter?  

Für mich bezieht sich das auf das Ziel einer Art „innerer Vervollkommnung“. Auf den Antrieb zur Beschreitung des inneren Seelenwegs. Den Antrieb zur „Heldenreise“.
Aus irgendeinem Grund wandeln wir Menschen  nicht von Natur aus als nach allen Seiten strahlende Edelsteine hier auf der Erde. Ich bin aber überzeugt, dass wir alle theoretisch das Potential haben, zu einem strahlenden Edelstein zu werden. Dass wir aber dafür den „profanen“ Stein, in den dieser eingebettet ist, zunächst aufknacken müssen – und dann noch das Innere polieren müssen, damit es glänzen und strahlen kann. Für mich ist das die ursprüngliche Interpretation der Esoterik: Dem inneren Bereich zugeordnet. Mit der Aufgabe, im eigenen Inneren „aufzuräumen“. Harmonie im eigenen Inneren herzustellen. Denn nur, wenn möglichst viele Menschen das schaffen, dann kann sich auch im Außen die ersehnte Harmonie manifestieren.

Warum ist das so schwierig?

Weil es im Außen seit Jahrtausenden aus den verschiedensten Gründen und Interessen viele gegenläufige Kräfte gibt. Und das Außen eben auch auf das Innen jedes Menschen zurückwirkt.

Außerdem sind Menschen, die auf diesem Seelenweg unterwegs sind, schwerer manipulierbar und verführbar. Gerade solche Menschen liefen damit schon immer Gefahr, bekämpft zu werden, denn sie waren und sind ein Störfaktor für diejenigen, deren Ziel Reichtum und / oder Macht über andere war / ist.  

Das wiederum waren und sind nicht selten Menschen, die sich mit „Esoterik“, also dem „inneren Bereich“ gut auskennen. Die ihr Wissen um die Zusammenhänge zwischen Geist und Materie aber zum eigenen materiellen Vorteil nutz(t)en, – und nicht, um ihre Seele erstrahlen zu lassen.

Oder die dachten, es würde ihre Seele erstrahlen lassen, wenn sie ihre eigenen Vorstellungen anderen – notfalls mit Gewalt – aufdrängen.

Wer sich mit Esoterik auskennt, weiß, dass er den Faktor überwinden muss, der das menschliche Potential am effektivsten begrenzt: Angst. Egal, was man erreichen möchte, Angst wird immer hinderlich sein. Sie ist nicht lebensrettend. Nie. Auch nicht vor dem „Säbelzahntiger“. Eine gute Risikoeinschätzung ist lebensrettend. Angst hingegen ist lähmend und schadet. Sie ist also kein „evolutionärer Vorteil“, sondern aus esoterischer Sicht eine zu meisternde Herausforderung auf unserem Weg.  
Es gibt esoterische Vereinigungen, die die ihr Zugehörigen dabei unterstützen wollen, ihre (Todes-)Angst zu überwinden. (Teilweise wohl angelehnt an das, was man über die Einweihungsriten in Kulte alter Hochkulturen weiß.)  
Ich nehme an, dass z.B. Vereinigungen wie die Sculls and Bones, aus deren Reihen ja bekanntlich unter anderem mehrere US-Präsidenten und andere hochrangige US-Politiker hervorgingen, Entsprechendes trainieren.

Ja, wenig Angst zu haben, kann man für durchaus „weltliche“ Ziele einsetzen. Und wir Menschen streben Dinge wie Macht, Lust, Ruhm, Ansehen schon deshalb an, weil sie unser körpereigenes Belohnungssystem anwerfen: Sie führen zu einem Dopaminausstoß.

Das Problem daran ist: Dopamin ist ein Suchtstoff. Der Kick muss immer größer werden, um noch den gleich hohen Dopaminausstoß und damit die gleiche Befriedigung zu erreichen. Das treibt dazu, immer mehr Reichtum, Macht oder Ruhm zu wollen. Und kann zu einem Teufelskreis werden. Man muss bei diesen Verlockungen sehr aufpassen, dass man ihrem Suchtpotential nicht unterliegt, sie zum Selbstzweck werden, dem man dann sein gesamtes Leben widmet und unterordnet.

Dass einen eine solche Sucht „auffressen“ kann liegt auf „geistiger“ Ebene daran, dass Menschen, die Macht über andere ausüben, oder von anderen bewundert und stark verehrt werden, sich der Energien ihrer „Untergebenen“, ihrer Bewunderer bedienen. Sie haben oft kein gesundes eigenes Ego, sondern ein völlig unausgewogenes, das sich durch die Energien der anderen unnatürlich vergrößert hat. Wenn die Bewunderung der anderen plötzlich wegfiele, wäre da ein Loch. Viele Popstars sind schon an diesem Problem zerbrochen – und haben dieses Loch dann manchmal mit Drogen und Alkohol zu füllen versucht. Für Menschen, die von Bewunderung leben, ist es sehr schwer, wenn diese wegfällt.  

Das Verlangen nach immer mehr Macht, Reichtum, Ruhm etc. kann leider auch dazu führen, dass die betreffende Person oder Institution zur Erreichung dieses „immer mehr“ das Bewusstsein anderer (absichtlich) manipuliert, um sich daraus Vorteile zu verschaffen.  
Angst ist dabei ein entscheidender Schlüsselfaktor. Schon die Kirche hat dies gezielt eingesetzt.   

Auch heute: Ob über Mobbing, Bedrohungen durch Straßengangs, oder gleich durch ganze Staaten. Dafür zu sorgen, dass andere Menschen mehr Angst haben, als man selbst, ist DAS Machtmittel schlechthin.

Das gezielt einzusetzen, hat für mich etwas Dämonisches. Man versucht, die eigene Energie zu vergrößern, indem man den Menschen, denen man Angst macht, Energie abzieht und diese für sich nutzt.

Ja, Menschen „erschaffen“ mit dem Einsatz von Gewalt echte Dämonen. Energieformen, die sich von Angst und Wut nähren. Solche Energieformen können über Generationen Wirkung entfalten. Das geschieht auch, wenn sich die betreffenden Personen nie mit Esoterik beschäftigt haben, und diese Energieformen „nur“ durch den mit entsprechenden Handlungen belebten sehnlichen Wunsch nach Macht entstanden sind – und sich dann wie in einer Spirale immer mehr vergrößert haben.  
Solche Energieformen sind höchst gefährlich. Sie „fressen“ ihre Schöpfer auf. Irgendwann tun diese alles, um an der Macht zu bleiben, tun alles für diese Energieform und sind innerlich selbst leer. Bei vielen Machthabern konnte und kann man Solches beobachten: Die Augen sind leer und stumpf. Die eigene Lebendigkeit ist weg, die Seele hat Schaden genommen. Irgendetwas anderes hat übernommen.

Es gibt esoterische Vereinigungen / Traditionen, die arbeiten sogar mit bewusst von ihnen künstlich erschaffenen Energieformen. Die ihnen helfen sollen, z.B. mehr Macht zu bekommen. Wenn solchen bewusst erschaffenen Dämonen viel Energie gegeben wurde, haben sie nicht nur für ihre Schöpfer, sondern auch für viele andere furchtbare Folgen. Und solche Energien sterben leider keineswegs mit ihren Schöpfern. Hitler, Stalin oder Mao mit ihren jeweiligen Gefolgsleuten sind bekannte Beispiele solcher „Schöpfer“ verheerender Energien, die immer noch Wirkung entfalten.

Solche Energieformen bekommen umso mehr Energie, je mehr Menschen sich daran beteiligen. Je stärker diese Menschen den erschaffenen Dämon durch Emotionen, die noch mit Ritualen und Symbolen weiter verstärkt werden, aufladen. Je öfter solche Rituale wiederholt werden, je mehr die Symbole selber (emotional) aufgeladen werden. Je größere Bedeutung diese Menschen dem Dämon beimessen.  

Bei jedem totalitären Regime gibt es solche Elemente. Und auch bei dieser derzeitigen „Pandemie“ sind sie allzu leicht auszumachen, um „Zufall“ sein zu können: Rituale wie die albernen „AHA-Regeln“, erniedrigende Symbole, wie die Maske und die Tests, die den Menschen die „Bedrohung“ aber auch ihre angebliche Minderwertigkeit und Krankheitsbehaftung bildhaft vor Augen führen sollen. Die ständige unsägliche Angstmacherei über entsprechende Bilder, die der emotionalen Aufladung dienen. Die dauernde Wiederholung und besondere Betonung des C-Worts und jetzt des I-Worts in jeden Nachrichten. Und das Ganze nahezu weltweit… .

Wie stark diese Energieform wirkt, sieht man daran, dass es völlig vergebliche Liebesmüh ist, mit Menschen, die damit in Resonanz gegangen sind, über das Thema diskutieren zu wollen. Es fühlt sich an, als prallt man an etwas ab, was den „Zutritt“ zu der anderen Person verwehrt. Bei dem Thema gibt es gar kein gegenseitiges Verstehen können mehr. Gar kein Anhören / Zuhören wollen. Während man sich bei anderen Themen mit kontroversen Meinungen durchaus schon mal zugesteht: „Vielleicht hast du da einen Punkt.“ Oder: „So habe ich das noch nie gesehen, das ist interessant.“ Oder schlicht: „Das wusste ich gar nicht.“ Geht hier sofort eine Art Klappe nach unten. Statt „Das wusste ich nicht.“ Heißt es: „Fake-News!“. Statt „So habe ich das noch nicht gesehen.“ „Verschwörungstheorie!“ Egal, was man sagt.    

Apropos: Es scheint inzwischen belegt zu sein, dass bereits das Virus selbst eine absichtlich geschaffene. also künstlich erzeugte, Energie war. Von der klar war, dass sie auf der körperlichen Ebene (insbesondere vorerkrankter) Menschen Schaden anrichten würde, sollten sie damit in Berührung kommen. Ob diese „Berührung“ geplant war, oder versehentlich geschah, weiß ich nicht. Zumindest war sie offenbar einkalkuliert.

Offenbar, denn man hat ja das Vorgehen für den Fall der Fälle vorher detailliert geübt. Die Art und Weise dieser „Übungen“ und ihre Umsetzung tragen aus meiner Sicht klar die Handschrift von Menschen mit „esoterischem“ Wissen (oder zumindest sehr gutem psychologischen Wissen). Welches Ziel auch immer diese (oder ihre Auftraggeber) erreichen wollten.
Vielleicht hatten die Urheber sogar das Ziel, die Welt „zu verbessern“? Ich halte das für nicht einmal unwahrscheinlich. Menschen, denen es gelungen ist, ihre Ängste zu meistern, und dadurch vermeintlich „Großes“ zu erreichen – großen Reichtum, Ruhm, Macht – halten sich nicht selten für etwas „Besseres“, als andere, denen das nicht gelingt. Sie scheinen daraus teilweise ein Recht, manche vielleicht sogar eine Art Pflicht, abzuleiten, andere nach ihren Vorstellungen zu formen, weil sie denken, sie wüssten, was „das Beste für alle ist“.

Auch aus dem eigentlich guten Ziel, die Welt zu verbessern, kann viel Unheil entstehen. Selbst dann, wenn man an die Seele und an Gott glaubt. Sich aber nicht daran macht, im eigenen Innern die Verhärtungen zu knacken, um den eigenen inneren Edelstein erstrahlen zu lassen, sondern stattdessen „das Böse“ nur im Außen sieht. [Und es dann noch als Gottes Willen definiert, dass man dieses Böse im Außen bekämpft.]  

Ja, unabhängig von der jeweiligen Religion gibt es starke Tendenzen, unerwünschte Eigenschaften oder gar „das Böse“ immer nur bei anderen zu sehen. Leute meinen, das „Böse“ im Außen ausradieren zu können, indem sie andere Menschen bekämpfen, ihnen vorschreiben, wie sie zu sein haben. Die Gewalttätigkeit, die dahinter steht, kann wiederum die oben beschriebenen Dämonen erst erschaffen. So dass sich dann tatsächlich „Böses“ im Außen bildet.  
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das auch der (Irr)-Glaube ist, der hinter den Vorstellungen des „Great Reset“ steht: Der Glaube, in der Lage zu sein, das „Böse“ aus dem Gesamtbewusstsein entfernen zu können. Durch rigide Vorgaben welche Gedanken (und Handlungen) „erlaubt“ sind und welche nicht. Zensur von Veröffentlichungen mit „falschen“ Worten und Gedanken. Gleichzeitig greifen sie auf körperlicher Ebene ein, wollen über Gentechnik künstlich „bessere“ Menschen erschaffen. Menschen, die dann der „bösen“ Natur und „bösen“ Einflüsterungen gegenüber „immun“ sein sollen.

Aus spirituell-esoterischer Sicht hat eine solche „Vision“ etwas extrem Dämonisches, weil sie im ganz großen Stil im Gesamtbewusstsein der Menschheit (unter Einsatz von Gewalttätigkeit und Verängstigung) gezielt herumpfuschen will. Die Schöpfer solcher „Visionen“ erschaffen (negative) Energien, die sie nicht werden beherrschen können.

Was also tun? Der esoterische Ansatz sagt ja: Wie Innen, so Außen.
Der spirituell-esoterische Seelenweg strebt die Vereinigung der gegensätzlichen Pole im eigenen Innern an. Die Vereinigung der Gegensätze, die (Wieder)-Herstellung der göttlichen Urharmonie im eigenen Innern, im eigenen Herzen, gilt als Ziel. Manche haben das früher wohl als „heiligen Gral“ bezeichnet, den es zu suchen gilt. Oder eben das „Gold“. Oder die Öffnung des „Herz-Chakras“.

Deshalb bleibt aus spirituell-esoterischer Sicht wohl nur die Option, daran zu arbeiten, mit dem Denken dieser Menschen und den von ihnen geschaffenen Energien nicht in Resonanz zu gehen. –
Und sich gleichzeitig darin zu üben, diesen Menschen Nächstenliebe zu schicken und für ihr Seelenheil zu beten, so schwer das ist. Denn sie zu verdammen, verstärkt letztlich nur die negativen Energien.

[Ich persönlich habe übrigens – zumindest in diesem Leben – keinerlei esoterische Schulung oder Einweihung erhalten. Aber schon sehr lange ein starkes Interesse an diesen Themen. Und den Wunsch, in diesem Leben, zumindest ein kleines Stück auf meinem inneren Seelenweg Richtung „Gold“ voranzukommen, was mir allerdings alles andere als einfach vorkommt … 😉.]