Was wäre, wenn „Jesus“ eine Frau gewesen wäre…? – Teil 4

ACHTUNG: Ich öffne jetzt einige „Siegel“!

Wie bereits im vorigen Teil gezeigt, wurde mit der „Zeitenwende“ des Jahres Null nicht die Geburt eines „Heilands“, sondern der endgültige Sieg des Patriarchats markiert.
Wobei „Patriarchat“ eigentlich der falsche Ausdruck ist, denn Väterliches hatten die, die diesen „Heiland“ erstehen ließen, eher nicht.
Ihnen ging es auch nicht um Väterliches, sondern um „Männererhöhendes“ – beziehungsweise Frauenerniedrigendes.

Die, die auf geistiger Ebene hinter dem standen, was man später als die drei synoptischen „Evangelien“ bezeichnete,

das war in erster Linie:

Ein Gott, der seinen Namen nicht nennt, sondern sich nur „Gott“ (oder „ich bin der ich bin„) nennen lassen will {„Evangelium“ nachMattheus“}.

Er wollte von anderen nicht erkannt werden, denn mythologisch gesehen steckt in diesem Gott einer, den viele „Hephaistos“ nennen.

Und dieser Hephaistos fühlte sich zutiefst verletzt von „der Weiblichkeit“. (Aber auch von anderen Göttern.) Gleichzeitig fühlte er sich aber auch makelbehaftet, schämte sich dieses angeblichen Makels, und wollte deshalb nicht erkannt werden:

Seine Mutter hatte ihn überhaupt nicht liebevoll und mütterlich behandelt. Sie wollte ein hübsches Baby. Eines, mit dem sie vor anderen Frauen angeben könnte, was sie doch für schöne Kinder habe; viel schöner, als die Kinder der anderen.
Und außerdem fühlte sie sich genervt von diesem Schreikind.
Dem sie daher keinerlei Liebe entgegen brachte, sondern es noch zusätzlich misshandelte.
Er war ein Baby, das sie als „hässlich“ ansah, quälte, seinen Körper dadurch zusätzlich sadistisch zerstörte und ihn demütigte. Und er war diesem widerlichen Verhalten seiner Mutter als Baby hilflos ausgeliefert.

Und nachdem er durch dieses widerwärtige Verhalten seiner Mutter (und seines Vaters) körperlich behindert war, verspotteten ihn auch die anderen Götter häufig.
[Euthanasie und Mobbing haben Wurzeln, die sehr tief liegen!]


Und leider führte das dazu, dass auch Hephaistos selber sich als „makelbehaftet“ ansah!
Denn auch er mochte das Makellose, äußerlich perfekt Schöne. Und das war er ja nun mal nicht (mehr).
Hinzu kam, dass bereits seine eigene Mutter ihn abgelehnt hatte, ihn offensichtlich nicht geliebt hatte. So dass sie in ihn aufgrund IHRES wertlosen und widerlichen Verhaltens einen Samen des Zweifels an sich selber gesät hatte. Eine Projektion, der es IHM als Baby und Kind gar nicht möglich war, zu entkommen: Vielleicht war er gar nicht liebenswert? Vielleicht stimmte mit IHM was nicht? Denn seine Geschwister hatte seine Mutter weniger mies behandelt.
Und dass die anderen ihn mobbten, verstärkte seinen Zweifel an sich logischerweise noch!


Und so war er vermutlich sehr sehr glücklich und stolz gewesen, dass ausgerechnet IHM, dem „Hässlichen“, die allerschönste Göttin die Gunst erwies, SEINE Ehefrau zu werden.

Dass ER so eine wunderschöne Ehefrau hatte, daran machte er für sich selber die Bestätigung SEINES eigenen Werts fest [ähnlich wie später viele Frauen ihren Wert an dem Status ihrer Ehemänner festmachten].

Und so verletzte es ihn tief, dass Afrodite es für völlig selbstverständlich hielt, auch mit anderen Männern zu flirten.

SIE hätte ihm nicht übel genommen, wenn ER auch mit anderen Frauen geflirtet hätte, denn für SIE tat es der „Liebe“ zu ihrem Ehemann keinen Abbruch, auch mal mit anderen zu flirten. Sie war neugierig und verspielt und erlebnishungrig. [Dass das für ihren Ehemann schmerzhaft war, vermochte sie allerdings noch nicht zu sehen. Die Gefühle ihres Mannes waren ihr offenbar nicht so wichtig; dafür gefiel es IHR zu sehr, von möglichst vielen Männern angebetet zu werden. Wie wichtig waren / sind IHM IHRE Gefühle???]        

Dass sie aber ausgerechnet immer mal wieder mit Aris flirtete, der charakterlich wenig angenehm und auch weit weniger intelligent als Hephaistos war, war für diesen wahnsinnig schmerzhaft. [Diese „Flirts“ mit dem Kriegsgott beleuchten ein ebenfalls nicht ganz so schönes Thema, das es eben auch im Matriarchat gegeben hatte.]
Obwohl sie mit dem Kriegsgott nicht mit der Absicht geflirtet hatte, Hephaistos zu verletzen, und diesen auch gar nicht als „makelbehaftet“ empfand (sonst hätte sie ihn ja nicht freiwillig als Ehemann erwählt); – bohrte dieser Flirt ganz tief in der nie verheilt gewesenen Selbst-Wert-Wunde des Hephaistos.
Denn ER interpretierte ihren Flirt mit diesem körperlich makellosen Typen als Bestätigung SEINER angeblichen Makelbehaftung ausgerechnet durch die Frau, die ER so sehr geliebt hatte. Der er vertraut hatte, dass zumindest SIE ihn nie verspotten würde.  

Und dass ausgerechnet die Frau, die er so sehr liebte, ihm (nach SEINER Interpretation) diese Schmerzen zufügte, nahm er IHR wahnsinnig übel.

Und in seinem tiefen Verletztheitsgefühl schmiedete ER eine furchtbare Rache. Und so benutzte ER diesen „Jesus“, um die Göttinnen zu entmachten und ihnen weh zu tun, und sie zu verletzen, wie es ihm nur möglich war:

Aus der, die seine Mutter gewesen war, und deren „Herdfeuer“ immer Symbol für ihre sexuelle Kraft gewesen war, machte er eine „sie war“, und formte stattdessen eine neue „sie ist“. Die er so gestaltete, wie seiner – von Rache an SEINER Mutter – geprägten Meinung nach, Mütter zu sein hätten.
Ihren neugeborenen Sohn sollte sie anbeten. Vor IHM niederknien. Sanft und mild und stets gütig wollte er seine „Idealmutter“, die ihren über alles geliebten Sohn stets an die erste Stelle setzt.
Die weibliche Kraft sollte gebrochen werden, indem diese neue „Hestia“ ihre eigene weibliche Sexualität, ihre Kraftquelle, ablehnen sollte. (Und ihr „Herdfeuer“ wurde zu dem, worauf sie für die Familie das Essen zu kochen haben sollte.)  


Ehebruch machte ER zur schlimmsten „Sünde“ überhaupt.

Denn das war ja das, was IHM seiner Meinung nach solche Schmerzen zugefügt hatte, für die ER sich unbedingt rächen wollte.
Obwohl Afrodite überhaupt gar nichts dafür konnte, dass ER sich wegen der Verfehlungen seiner Mutter als makelbehaftet ansah, traf seine Rachsucht ausgerechnet die, die er „eigentlich“ liebte.

Über seinen „Retter Gottes“ („Jesus“) erfand ER gleichzeitig eine neue „jüdische“ Religion. Eine einseitig männliche, die sie vorher nicht gewesen war (noch im zweiten Tempel hatte ein göttliches Schöpferpaar aus Frau und Mann gestanden).

Er „halbierte“ diese Religion, machte sie zu einer „halben“ (=„semitischen“) Religion:

Die Erinnerung an die Göttin wurde in den alten Schriften weitgehend ausgelöscht. Aus dem ersten Menschen = „Adam“, der – wie der Name schon sagt 😉- vorher vermutlich „eine Dame“ gewesen war, machte man einfach einen angeblichen männlichen Vornamen. Aus der Lebenskraft „Eva“, die dieser ersten Frau ursprünglich eingehaucht worden war (die FRAU und ihre „Shakti“), einen Frauennamen.
Vermännlichte auch im übrigen viele, die ursprünglich Frauen gewesen waren. Schrieb seltsame „Stammbäume“ und verdrehte und verkürzte etliche der ursprünglichen Aussagen.
Gleichzeitig zerstörte und vernichtete man in allen Tempeln etc. die Stelen der Göttinnen.


Dass „Hephaistos“ aus einem brennenden Dornbusch heraus sprach, war durchaus folgerichtig.
Dass ER (das „Rumpelstilzchen“) nicht wollte, dass jemand seinen Namen erführe, auch.

Die anderen beiden, die hinter den drei „synoptischen Evangelien“ standen, waren:

Der Kriegsgott (der allerdings einst ein Fruchtbarkeitsgott gewesen war) Mars / Aris {„Markus“}.

Aber auch der Lichtbringer Luzifer (die alten Griechen bezeichneten den Planeten, der heute als „Venus“ bekannt ist, anscheinend als „Luzifer“) {„Lukas“}.
{Wobei nicht relevant ist, welche Namen welchem Text zugeordnet wurden, da es ein „Gemeinschaftswerk“ war.}

Obwohl Hephaistos den Kriegsgott nicht mochte, machte er für SEINE Rache an den Frauen, von denen er ja meinte, verletzt worden zu sein, gemeine Sache mit diesem. Und Aris liebte ja ohnehin Zerstörung und Gewalttätigkeit, so dass er auch dafür zu haben war, diese gegen die Frauen zu richten.

Für die Verbreitung der Neuen Geschichte vom „Retter Gottes“, der Männlichkeitsüberhöhung, sorgte Merkur / Hermes.

Der „dreifach größte Hermes“.

Gold für den „größten König / Krieger“.
Weihrauch für den „größten Priester“.
Und Myrte, die dann zu bitterer Myrrhe wurde, für den „größten Zauberer“. Die Myrte präsentiert von „Caspar“, dem Schatzmeister, der „den Schatz“ hütete. – Denn Myrte war die Erinnerung an das Paradies, das es einst mit Afrodite gegeben hatte, für den neugeborenen Sohn. Für den Sohn, der zugleich sein eigener „Vater“ war.     

Auch „Moses“, zu dem ER aus dem Dornbusch heraus sprach, war ja „sein Sohn“. Also im Grunde ebenfalls ER selbst, beziehungsweise ein Mensch, den ER zu SEINEM Repräsentanten gemacht hat.


Bezeugen ließ man die (Auf)-ERstehung des „HERRN“ dann zynischerweise von der, die mann als Sünderin diffamiert und marginalisiert hatte.

Und das Ganze versiegelten diese „HERREN“ dann hermetisch.

Allerdings war in diesem „Jesus“, den sie da gefoltert, getötet und ins Grab geworfen hatten, ja auch genau diese Frau und die Lehre, für die SIE stand, enthalten.

Und so hatten sie mit dieser Geschichte von der Auferstehung gleichzeitig auch den Keim gesät, der sicherstellte, dass auch IHRE Auferstehung im 3. Jahrtausend nach ihrer Tötung (also in heutiger Zeit) programmiert war.
Nachdem die Steine, mit denen das Grab verschlossen worden war (die Felsen, auf denen die katholische Kirche errichtet worden war), zur Seite gerollt worden sind.
IHRE Auferstehung und die Auferstehung der Lehre, für die SIE stand.

Denn dieses Paar, das ich anfangs beschrieben habe, das stand ja für eine echte Heilslehre. Eine Heilslehre von einem Paar, das aus „Ur“ kam:

Die Göttin Inanna, die den Menschensohn und „Hirten“ Dumuzi („rechtmäßiger Sohn“) in die Lehre um die Chakren einweihte.

Eine Lehre, die von Ur aus dann in weite Teile dieser Welt „sprang“, – und in Asien als „daoismus“ bekannt ist.
Als „Weg der Selbst-Erkenntnis“.
Symbolisiert durch das Symbol der Inanna (Yin-Yang).    


[In der Bibel „Lilith“ genannt, die diejenigen, die so gerne dämonisch handelten, und es deshalb mit Selbst-Erkenntnis nicht so hatten (denn die könnte ja schmerzhaft sein …), dann „dämonisierten“.
Was die (Selbst-)Erkenntnis für die, die das taten (und vor allem auch die, die das immer noch tun) dann tatsächlich ziemlich schmerzhaft machen kann … ..]

Es ist das Prinzip, bei dem Menschen lernen, sich selber zu erkennen.
Und SELBER zu erkennen, was gut und was böse ist!
Sie also dahin geführt werden, nicht mehr einfach nur irgendwas zu glauben; weil ihnen jemand Mächtiges befohlen hat, das zu glauben, von dem er (oder sie) will, dass die Menschen das glauben!

Es ist das Prinzip der Selbst-Ermächtigung!!!

Das denen, die andere unterdrücken und ihnen den eigenen Willen diktieren und aufzwingen wollen, nicht gefällt.
Denn gerade die möchten das Dämonische in ihrem eigenen Innern meist nicht so gerne erkennen und versuchen stattdessen allzu gerne, ihre Bösartigkeit auf andere zu projizieren.
Und da Inanna das Prinzip der absoluten Gerechtigkeit ist, haben sie vor dieser – echten – Gerechtigkeit vielleicht auch Angst. Und meinen, der Gerechtigkeit entgehen zu können, wenn sie das Prinzip der Inanna (und leider auch mich) bekämpfen und es zu negieren versuchen?


Es ist übrigens nicht „Hephaistos“, der mir Angst macht. Das ist jemand, den ich irgendwie sogar mag, und dessen Schmerz ich verstehe. (Was nicht heißt, dass ihm einfach so verziehen ist!)

Aber – mit ihrer so furchtbar dumm gewesenen Verbannung der Göttinnen, mit ihrer Halbierung dessen, was einst die gemeinsame Kraft gewesen war, hatten sie dieser Welt und allen hier Lebenden (vermutlich unbeabsichtigt) die Abwehrkraft gegen Bösartiges, das von Außen kam, genommen!


Fortsetzung folgt.