Was wäre, wenn „Jesus“ eine Frau gewesen wäre …? – Teil 3

Und es begannen tatsächlich mehr Menschen, ihre Denkweisen zu ändern. Sie waren all die vielen Kriege leid. Sie wollten, dass „das Imperium“ endlich aufhört, entgegen jeder Weisheit, Sinn und Verstand, Geld und – was noch schlimmer ist – kostbare Rohstoffe und Ressourcen für Waffen auszugeben, mit denen sie nichts als Leid erzeugen.
Dass die Mächtigen des „Imperiums“ endlich aufhören, sich die Erde untertan machen zu wollen. Dass sie aufhören, die Natur und alles Natürliche zu zerstören!!! Sondern die Erde ehren und dankbar sind für die kostenlosen Gaben, die sie von dieser als Geschenk erhalten! Dass sie das Wasser ehren und rein halten! Denn ohne sauberes Trinkwasser würde es irgendwann kein Leben mehr geben können!
Dass sie auch die menschlichen Körper ehren. Auch die natürliche Sexualität zwischen Frau und Mann, und diese nicht als „sündig“ verteufeln. Dass sie aufhören, die Körper der Menschen zu verstümmeln,- in Kriegen, indem sie irgendwelche Gifte hineinschütten, oder sonstwie.

Diese neu und anders Denkenden waren Menschen, denen Natur und Freiheit wichtig ist.
Und die sich nicht einreden ließen, dass sie sich ihres Körpers schämen und diesen stets „schamhaft“ bedecken müssten.

Und diese Menschen fanden sich zu Gruppen und Gemeinden zusammen. Und sie demonstrierten auch öffentlich auf den Straßen für Frieden und Freiheit. Und gegen Technologien, von denen die Gefahr ausging, die Natur und alles Natürliche immer weiter zu zerstören.

Von diesen Menschen ging eine Strahlkraft aus, und sie bekamen Zulauf.

Damit aber wurden sie für die Mächtigen unbequem, die genau mit dem ihren Reichtum (und ihre Macht) gesichert hatten, gegen das diese Friedens- und Naturliebenden mit deren ganzen Leben standen.

Die Friedens- und Naturgemeinden lebten eine ganz andere Philosophie, als sie in diesem „Imperium“ von den Mächtigen und deren Statthaltern, Soldaten etc. gelebt wurde.
Die Mächtigen aber wollten weiterhin dem Volk, – das sie als ihre „Untertanen“ ansahen,- vorgeben und aufzwingen, dass diese so zu leben hatten, wie es diesen Mächtigen diente.

Also verfolgten die Mächtigen die Menschen, die sich der Friedens- und Naturgemeinde angeschlossen hatten. Sie diffamierten sie als angeblich „schlechte“ Menschen, Sünder*innen etc. und manche warfen sie gar ins Gefängnis.

Bis einer, der für das „Imperium“ arbeitete, und diese Gemeinden besonders wütend verfolgt hatte, einen „Geistesblitz“ hatte: Statt diese Gemeinden zu verfolgen, fand er es viel geschickter, jemanden an die Spitze dieser Gruppierung zu setzen, der das, worauf es dem „Imperium“ ankam, nicht in Frage stellen würde. Nicht in Frage stellen würde, weil er in Teilen von sich genau dasselbe Machtstreben hatte, wie die, die ihn jetzt für ihre Zwecke benutzten.
Er war eher ein Revolutionär, ein Zelot, gewesen- und nicht einer, dem Frieden, Natur- und Umweltschutz wirklich ein echtes Herzensanliegen gewesen war. Und er war auch keiner, dem die Gefühle von Frauen besonders wichtig gewesen zu sein schienen. Er mochte Frauen, aber anscheinend vor allem, wenn sie ihn anbeteten und ihn als ihren „Meister“ verehrten.
Diesen „Fischer“ an die Spitze der Gruppierung zu setzen, als sie gerade echten gesellschaftlichen Einfluss bekommen hatte, hatte zwei Seiten. Auf der einen Seite ermöglichte die Macht, die in dem „Imperium“ erst durch so jemanden an der Spitze für die neue Kirche möglich geworden war, wenigstens einen Teil der den Gemeindemitgliedern wichtigen Anliegen in Umwelt-, Naturschutz, sozialen und Friedensmissionen tatsächlich durchsetzen zu können.
Auf der anderen Seite erforderte der Machterhalt für diese „Kirche“ viele politische Kompromisse. Und so stand der Frieden plötzlich gar nicht mehr so hoch auf der Agenda dieser neuen Kirche. Und der Umwelt- und Naturschutz auch nur noch in einigen Bereichen.
In etlichen, den ursprünglichen Gemeindemitgliedern besonders wichtig gewesenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes, betrieb die neue Kirche jedoch nach einigen Jahren – ebenso wie die übrigen Machthaber, die sie selber vorher so kritisch gesehen hatten – genau das Gegenteil von Natur- und Umweltschutz. Man meinte plötzlich, die eigenen „Werte“ anderen mit Waffen oder sonstiger Gewalt aufzwingen zu dürfen. Und führte mit diesen Kreuzzügen gegen die „Ungläubigen“ genau diese angeblichen „eigenen Werte“ ad absurdum! Denn mit diesen „Kreuzzügen“ lebten sie das genaue Gegenteil der Werte, um denen es ihnen doch angeblich ging!

Vielleicht war dieser Saulus mit dem „Geistesblitz“, den man später „Paulus“ nannte, aber auch jemand ganz anderer, als der, für den er Jahrtausende später von den Menschen gehalten wurde.

Und vielleicht stand dahinter sogar ein Mensch, der gar nicht die verfolgt hatte, die für Frieden, Natur und Umweltschutz waren.

Vielleicht waren es im Gegenteil fanatische und gewalttätige Revolutionäre und religiöse Eiferer, die man damals „Zeloten“ nannte, die ihm Kopfschmerzen gemacht hatten.
Vielleicht ging es ihm um einen „Menachem“ https://de.wikipedia.org/wiki/Menahem_(Zelot),  – um jemandem, um den sich eine Art Helden-Verehrung fanatischer Kreise gebildet hatte. Kreise, die diesen „Zeloten“ vielleicht zu einem „Messias“ und „Märtyrer“ stilisiert hatten. Über den dann angebliche „Heilsgeschichten“ im Umlauf waren. „Heilsgeschichten“, die dieser religiös fanatischen Gruppierung möglicherweise immer mehr Zulauf im von den Römern besetzten Jerusalem brachten.

Und vielleicht war dann jemand – möglicherweise in durchaus guter Absicht – auf die Idee gekommen, diese angeblichen „Heilsgeschichten“ des Fanatismus zu „entschärfen“.
Indem man sie umschrieb.
Umschrieb, indem man biografische Elemente, die über diesen „Zeloten“ bekannt waren, vermengte mit einer Lehre, die von einem ganz anderen Paar stammte, – und mit der Lebensgeschichte dieses Paares.
Und zwar eines Paares, das für das genaue Gegenteil des Denkens dieses Zeloten gestanden hatte.

Eines Paares, das vermutlich zu einer früheren Zeit als dieser „Menachem“ gelebt hatte und vielleicht nicht mal in Jerusalem.

Aber dem, der damit begann, diese „Heilsgeschichten“ umzuschreiben, waren die Schriften der Frau noch bekannt.

Und vielleicht hatten die ersten, die mit diesem Umschreiben begannen, auch noch ein etwas schlechtes Gewissen, dass sie sich bei den Schriften einer Frau bedienten und deren Weisheiten als die eines ganz anderen ausgaben.
Sie gaben dieser Frau daher immerhin noch eine herausgehobene Rolle in ihrem Text, und ließen den von ihnen zusammengebastelten „Jesus“ diese Frau „auf den Mund küssen“, – um damit vielleicht zumindest anzudeuten, dass sie ihm IHRE Worte sozusagen in seinen Mund gelegt haben.
Wobei IHRE Worte in den nun entstandenen Geschichten sehr verkürzt wieder gegeben wurden, teilweise auch verdreht und dadurch sinnentstellt.  

Darauf wiederum bauten dann andere auf, denen es jeweils um ihre eigenen Machtinteressen ging. Die gingen mit professionellen „think tanks“ zu Werke. Und das Ganze entfaltete eine Dynamik, die von denen, die zuerst die Idee des „Umschreibens“ gehabt hatten, vielleicht gar nicht gesehen werden konnte.


Denn so war eine „Jesus“-Figur entstanden, die aus vermutlich drei tatsächlich gelebt habenden Menschen zusammengebastelt worden war. Und es war kein Wunder, dass viele Gläubige später in diesem „Jesus“ auch eine weibliche „Seite“ wahrnahmen, die etliche als besonders angenehm empfanden.
Aber die eigentliche Lehre, um die es der Frau gegangen war, die Lehre der Selbst-Erkenntnis, die hatten sie bei der Neufassung ihrer „Heilsgeschichten“ nicht übernommen.
Denn denen, die die ursprüngliche Geschichte dann geballt für ihre Zwecke umschrieben, ging es nicht um Selbst-Erkenntnis. Sondern zunächst vielleicht um Stabilität – und dann rasant zunehmend um eigene Macht.

Und um Expansion des Einflussbereichs des Machtapparats, für den sie arbeiteten.
Und da der Protagonist, auf den die neu entstandene Kirche aufgebaut war, zu einem Drittel aus einem fanatischen religiösen Eiferer bestand, – hatte diese Kirche bereits „von Geburt an“ eben auch einen gewalttätigen Anteil in sich, der mit fanatisch religiösem Eifer allen „Ungläubigen“ den eigenen Willen aufzwingen wollte.

Die „Heilsgeschichte“ war ja jetzt nicht mehr die Selbst-Erkenntnis gewesen. Sondern man hatte – sozusagen als Ersatz für den eigentlichen Inhalt der Lehre – fabuliert, dass sich ein „Heiland“ geopfert habe für „die Sünden der Welt“.

Das war für die Mächtigen äußerst bequem. Zumal sie mit dieser Geschichte auch immer wieder junge Männer dazu bringen konnten, sich als Soldaten für ein angeblich „hohes Ideal“ / für ihren „Gott“ zu opfern.
Und Eltern dazu bringen konnten, dass sie nicht aufbegehrten, wenn ihre Söhne eingezogen wurden, sondern womöglich gar noch „stolz“ waren auf einen heldenhaften (und in Wahrheit völlig sinnlosen und dämonischen Mächten dienenden) Tod ihrer Söhne als „Soldaten im Dienste einer „höheren Sache“.

Gleichzeitig hatte diese „christliche“ Kirche dadurch von Beginn an auch etwas Ausbeuterisches, Lügnerisches und Betrügerisches in sich. Zumal man diese Frau, die man da benutzte, und ihren Liebsten nicht nach ihrem Einverständnis gefragt hatte, missbraucht zu werden für ein angebliches „höheres Ideal“ und sich zu „opfern“.    

Nichts daran, diese Opferung zu fordern, hatte etwas mit Liebe zu tun!
[Was für ein Schwachsinn das ist, zu behaupten, so handele ein „liebender Vater“, müsste doch eigentlich jedem Menschen auffallen!
Oder wie viele von euch würden einen Vater als „seinen Sohn liebend“ bewerten, wenn er diesem befiehlt, sich von einer aufgebrachten Menschenmenge foltern und töten zu lassen, weil er diese folternden und tötenden Menschen so liebe, dass er für sie gerne, seinen „einzigen Sohn“ opfert??!]   

Nein, bei dieser aufgezwungenen Opferung ging es nicht um Liebe.

Sondern man hatte, wie es in primitiven und geistig seelisch wenig entwickelten Religionen und „Kulturen“ üblich gewesen war, einem erzürnten Gott ein Opferlamm „dargebracht“,- um diesen Gott damit für sich milder zu stimmen.

Und geopfert, zum „Opferlamm“ gemacht, hatte man SIE!!!

Die Frau und das, wofür SIE gestanden hatte: Das Prinzip der Selbst-Erkenntnis!!!

IHRE Weisheit hatte man lügnerisch einem Mann in den Mund gelegt, der diese Weisheit gerade nicht hatte.
Die von IHR geleistete Arbeit hatte man verdreht, und im übrigen einfach lügnerisch ihm (im Wortsinne) „zugeschrieben“.

SIE hatte man marginalisiert.


Da SIE eine Frau war, die stets für Freiheit und Frauenrechte, für vollkommene Gleichberechtigung von Frau und Mann gestanden hatte, hatte man sie zusätzlich auch noch bösartig diffamiert.
Sie zur „Sünderin“ erklärt.

Denn der Gott, dem diese – die Frau Opfernden – dienten, war ja einer, dem es gefiel, Frauenrechte übelst zu beschneiden.

Zudem hatte SIE sich dagegen ausgesprochen, Frauen (und Männer) in Ehen zu zwingen, – und darin festzuhalten -, wenn es nicht die füreinander richtigen Partner waren.
Und diejenigen, die meinten „Ehebruch“ sei eine „Sünde“, hatten IHR das übel genommen. Und es zum Anlass genommen, sie als „Sünderin“ zu bezeichnen (obwohl diese Frau in ihrem eigenen Leben ihrem eigenen Ehemann sexuell ja sogar immer treu gewesen war).          


Und da SIE niemals einen Mann als „ihren Herrn und Meister“ angebetet hätte, hatte mann IHR, in dem Versuch, SIE klein zu machen, dann auch noch genau das angedichtet.

So, als sollte sie zynischerweise auch noch einem „Herrn“ „dankbar“ sein, der IHR alles gewalttätig geraubt hatte, was einst IHR gehört hatte.
Der SIE unterdrückte, ausbeutete und – als „Dank“ dafür, dass er sich IHR Eigentum, IHR Wissen und IHRE Weisheit widerrechtlich angeeignet hatte, – SIE dann auch noch auf widerliche Art diffamierte.

Denn ans Kreuz geschlagen hatte mann die FRAU. Die Freiheit der Frau. Die selbstverständliche Gleichberechtigung (und Gleichwertigkeit) der beiden Geschlechter.

In Wahrheit entwertet hatten sich damit allerdings die HERREN, die Solches taten!!!    

Und die ursprüngliche Gleichwertigkeit der beiden Geschlechter hatten diese Herren damit leider zerstört!

Und dass mann die FRAU, der mann ohnehin schon so viel furchtbar Schlimmes angetan hatte, und die mann immer wieder quälte, dann auch noch „vermännlichte“, – machte es noch schlimmer!


Aber… diese Welt ist eine aus geistigen Ebenen Erschaffene! Und daher ist es wichtig, sich anzuschauen, was auf geistiger Ebene noch dahinter steht!!!

Fortsetzung folgt …