
Gerade las ich einen Text, in dem die Autorin Heilung der Weiblichkeit durch „Verbindung in sisterhood“ empfiehlt.
Abgesehen davon, dass ich das Wort „hood“ nicht mag: Was hieße denn das?
Sie schreibt, jemand wie sie wäre vor einigen Jahrhunderten noch als „Hexe“ gefoltert und verbrannt worden. Ja, dachte ich, jemand wie ich vermutlich auch.
Aber: Es gab in den Dörfern doch meist nur eine oder zwei „Schamaninnen“.
Und all die Frauen, die jemanden wie mich bei der – die Macht der Obrigkeit habenden – Kirche diffamiert haben. Aus Eifersucht (die sie sich nicht zu zeigen getraut hatten, solange ich noch angesehen war). Oder in der Hoffnung, sich so bei den Machthabern einschmeicheln zu können.
Die Frauen, denen es völlig egal war, dass ich gefoltert wurde, die womöglich gar noch darüber lachten. Die es „richtig“ fanden, dass ich „bestraft“ wurde, schließlich hatte ich als „Schamanin“ ja nicht nur andere geheilt, sondern auch mal Schlechtes getan.
Die mich bespuckten, als ich durch die Folter bereits schwer verletzt, zum Marktplatz gezogen wurde; es genossen, auf mich schwer Verletzte und völlig Wehrlose zusätzlich einzuschlagen.
Die das „Spektakel“, eine Frau auf dem Marktplatz brennen zu sehen, als ihnen willkommene Abwechslung ihres Alltags empfanden.
Die Frauen, die sich zwar gerne von mir hatten helfen lassen; sich aber nur feige wegdrehten, – als ich ihrer Hilfe bedurfte.
Sich vielleicht gar beeilten, der Obrigkeit nach dem Mund zu reden, um ja nicht selber von dieser verfolgt zu werden.
DAS sollen meine „Schwestern“ sein??! Ich MÖCHTE mich mit diesen Frauen gar nicht „verbinden“ … . Denn eine solche „Verbindung“ wäre nicht heilend!!!!
Wo kommt solches Verhalten von Frauen gegenüber anderen Frauen her?
Wenn ich in das kollektive Unterbewusstsein hineinspüre, ist da eine Angst zu spüren, dass weibliche Macht etwas Bösartiges in sich habe.
Diese Angst ist durch das Patriarchat extrem und auf widerwärtige Weise geschürt worden.
Ich vermute aber, dass hier zusätzlich einige Fehldeutungen eine große Rolle spielen. Fehldeutungen, die durch ein „selbstlernendes Unterbewusstsein“ in sehr schädlicher Weise immer mehr verstärkt wurden. Ein „selbstlernendes Unterbewusstsein“, das nicht zwischen Dichtung und Wahrheit (Fakten und Fakes) unterscheiden kann (jedenfalls nicht, wenn den Fakes tatsächliche Fakten zugrunde liegen, die aber verfälscht, verdreht, in einem bestimmten Interesse „ausgelegt“ wurden).
Und das auch keine Ironie kennt.
[Ja: Ich halte KI für eine äußerst problematische und gefährliche Entwicklung!!!]
Und ich vermute zudem, dass das Patriarchat nicht aus „reiner Bösartigkeit“ ganz plötzlich entstanden ist.
Sondern, dass es vielleicht eine sich über einen längeren Zeitraum hinziehende „Geburt“ war, die zumindest auch als Reaktion auf mir nicht unwahrscheinlich erscheinende tatsächliche Fehlentwicklungen aus dem Matriarchat gedeutet werden könnte:
Eifersucht zwischen Frauen ist vermutlich nicht erst von Männern erschaffen worden. Sondern resultiert vielleicht eher daraus, dass auch „wir Frauen“ uns gerne anbeten ließen. Und andere „Göttinnen“ dabei als ärgerliche Konkurrenz empfanden.
Tatsächlich halte ich es auch nicht für ganz unwahrscheinlich, dass das, was ich im vorherigen Beitrag als „alberne Heldensagen“ bezeichnet habe, auch von Frauen ausgegangen sein könnte – mit einem: „Na, dann zeigt mir mal, wer von euch „der Größte“ ist. Und den „siegreichen Helden“ erwartet dann „Zuhause“ meine „süße Belohnung“.“
Auch halte ich es für nicht ganz unwahrscheinlich, dass es Frauen gewesen sein könnten, die den „dauerpotenten Stiergott“ für ihr Vergnügen erschaffen haben. Und dass sie die Männer, die sie als für sich gefährlich / unangenehm empfanden, vielleicht zum „Ochsen“ machen ließen, „kastrieren“ ließen.
In einigen degenerierten matriarchalischen „Kulturen“ vielleicht sogar im Wortsinne. (Ich habe mich schon länger gefragt, warum „David“ im AT der Bibel dem „König“ die Vorhäute der unterlegenen Gegner bringen sollte; vielleicht war dieser „König“ mal eine „Königin“ gewesen, der ihre Krieger die Hoden der unterlegenen Gegner als Zeichen ihrer „Anbetung“ und „Treue“ „dargebracht“ haben???).
Vieles, was derzeit im Weltgeschehen sichtbar ist, deutet darauf hin, dass es im kollektiven Unterbewusstsein immer noch eine erhebliche Kastrationsangst gibt. Und zwar auch bei Frauen, die (so wie ich übrigens auch …) gerne „echte“ Männer behalten wollen. [Nur hat für mich echte Männlichkeit zwar durchaus auch was mit Mut, aber nichts mit Gewalttätigkeit zu tun.]
Warum waren es hauptsächlich Frauen, die als „Hexen“ verfolgt wurden, obwohl es doch mindestens genauso viele Männer gegeben hatte, die „schamanisch“ tätig waren? Und es vielleicht sogar deutlich mehr Männer als Frauen gegeben hatte, die Dämonisches taten?
Ich vermute, das lag / liegt an einer unheilvollen Mischung.
Aus „Rachsucht“, die mann vermeintlich „intelligent“ tarnte.
Dämonischer Machtbesessenheit und Weltbeherrscherwillen, was mann ebenfalls vermeintlich „intelligent“ tarnte.
Und Schriften, deren Auswirkungen von denen, die sie schrieben, überhaupt nicht überblickt werden konnten.
Und es hing vermutlich auch mit dem zusammen, worauf bereits der „Menschheitserschaffungsmythos“ der Bibel anspielt:
Das sechste Chakra. Das „dritte Auge“. Das, wo es um die Erkenntnis geht!!!
Die ERKENNTNIS, was „gut“ und was „böse“ ist.
Es ist dieses Prinzip, das aus meiner Sicht mit Namen wie „IsIs“, „Inanna“, „Lilith“ und anderen umschrieben wurde. Denn diese Schöpfungs-Prinzipien wurden alle irgendwann „personifiziert“. Das personifizierte 6. Chakra hatte lange fast überall Frauennamen, was im Gesamtgedächtnis noch erhalten ist. Im Sanskrit wird das sechste Chakra Ajna genannt. Leicht abgewandelt begegnet uns das sowohl in „Anja“ wie auch z.B. in Germania. (Wobei vielleicht manche, die der Germania zu dienen mein(t)en, gerade in dieser eine besondere Bedeutung vermuteten, weil in der „Germ-Ania“ ja auch noch eine „Hefe“, ein „Triebmittel“ gesehen werden kann…..)
Da die „Gottheiten des 6. Chakras“ alles janusköpfige „Gottheiten“ sind, – denn es geht um das Prinzip der ERKENNTNIS von gut und böse, – haben die, die all diese Mythen immer wörtlicher nahmen, Frauen dann leider in „Schubladen“ gepackt:
Die gute reine „jungfräuliche“ Maria erschaffen, der Frauen nachzustreben hätten, wenn sie „gut“ sein wollen.
Und als „Gegenpol“ die böse „Sünderin“ mit ihrem „verlockenden Körper“, die es zu verdammen gelte.
Mann hatte über einen furchtbaren Missbrauch des 5. und das 6. Chakra`s „diktiert“, dass das körperlich Weibliche an sich dämonisch (heutzutage würde man / frau vermutlich sagen „toxisch“) sei.
Das, was es dabei zu ERKENNEN gilt, ist, das diese Schöpfungen in der Form von einem Dämon erschaffen wurden! (Dazu könnte ich noch sehr viel schreiben, wozu der Blog aber nicht geeignet ist.)
Aber: Auch allzu viele Frauen verstecken sich selber gerne hinter der „guten, sanften, alle Liebenden, alles Vergebenden“ „Maria“.
Sie weigern sich, eigene Verantwortung zu übernehmen. Schieben diese gerne den Männern zu.
Und wenn die Männer sich dieser Verantwortung nicht gewachsen zeigen, dann sind das halt „die Bösen“. Die Frau hingegen die „reine Gute“, die stets nur Opfer war.
Die echte Maria, die liebt das Dämonische nicht! Und sie liebt es auch nicht, wenn „ein Mantel ausgebreitet“ wird, um das Dämonische unter einer falschen „Liebe“ zuzudecken!!!
Und dann gab / gibt es die auf der anderen Seite. Die absichtlich gerade nicht die „gute reine jungfräuliche“ „Maria“ (IsIs etc.) im 6. Chakra „anbeten“.
Sondern den gegensätzlichen Pol: „Die Macht“.
Die, die woll(t)en, dass „die Macht mit ihnen sei“. Die also Symbole, Riten, Kulte etc. nutz(t)en, um auf diese Weise ihre Macht über andere zu vergrößern und zu festigen. „Felsen“-fest auszubauen, sozusagen … .. Die erschaff(t)en damit automatisch Dämonisches!!!
Viele Menschen bete(te)n einen Dämon an. Nicht selten, ohne das überhaupt zu bemerken. Denn dieser Dämon wusste sich stets, „gut“ zu tarnen.
Das Verführerische, Verlockende und ins Verderben Führende, das von – wenig weisen – Männern im Patriarchat so häufig Frauen unterstellt wurde / wird.
Das ist in Wahrheit die dämonische Verlockung der Macht.
Der gerade die Männer, die Frauen brutal unterdrückt haben (mit der „Begründung“, dass diese angeblich etwas Dämonisches in sich hätten), leider verfallen waren. Weil diese Männer eben nicht die Weisheit besaßen, ERKENNEN zu können.
Seit geraumer Zeit wird (unter dem „Pentagramm der Venus“???) etwas mit Macht vorangetrieben, was die Menschen auf technologisch militärischem Weg entmündigt. Zu einer Art künstlichem Roboterwesen macht, von dem man behauptet, es „glücklich“ zu machen.
Nach Außen hin.
Denn man verbietet diesem Wesen einfach, irgendetwas zu sagen, zu zeigen oder zu tun, von dem die „Programmierer“ behaupten, es würde „unglücklich“ machen. Nach Außen hin sieht dann also „alles fein“ aus. Denn alles nicht Feine wird ja im Innern dieser Wesen unterdrückt.
Eine „5. Dimension“, in der die Menschheit „automatisch gehoben“ wird?
Oder (auch) die schlimmste Dystopie ever! Weil das Ganze mehr und mehr automatisiert gesteuert wird.
Was unter „Herz über Verstand“ verkauft wird, führt also möglicherweise dazu, dass es unmöglich wird, mit den Peinigern wenigstens noch zu sprechen; wenigstens zu versuchen, ihr Herz zu erreichen. Denn diese Peiniger „bestrafen“ und foltern „automatisiert“.
Diese Peiniger haben schlicht kein Herz!!!
Sie haben auch keinen Verstand! Sondern eine kalte „Intelligenz“ (KI…..), der alles, was den Menschen an sich zum Menschen gemacht hat, – das FÜHLEN, die Liebe, die Fähigkeit zum Mitgefühl – wesensfremd ist.
„MEIN Planet“ ist vielleicht eher „die Wega“: Der Weg der Erkenntnis!!! Bei dem Menschen dafür geöffnet werden, über das, was sie in ihren verschiedenen Inkarnationen erlebt und selber ausprobiert haben, die Erkenntnis in ihre eigene Seele aufzunehmen: Was davon war „gut“, und was war „schlechtes“ / „böses“ Verhalten.
Denn diese Selbst-Erkenntnis, die sicherstellt, dass sie das Böse selber und aus eigener Erkenntnis heraus nie mehr wiederholen wollen; – die ermöglicht dann, dass sie in eine „nächste Stufe“ als Mensch gehoben werden können!!!!!!
Wollen Menschen sich selber eine furchtbare Hölle erschaffen, indem sie sich einfach nicht mehr anschauen, was sie falsch gemacht haben?
Sich gegenseitig „vergeben“, – ohne irgendwas gelernt zu haben? So dass sie dieselben Fehler immer wieder machen, nur jeweils schlimmer?
Oder wollen sie das machen, was in der Bibel sehr verklausuliert durchscheint: Den Weg der Erkenntnis und Verinnerlichung dieser Erkenntnis gehen – um so zu Schöpfer*innen ihres Paradieses, ihres „gelobten Landes“ zu werden??!
P.S.: Es erscheint mir übrigens nicht unwahrscheinlich, dass ich den dämonischen Verlockungen des 6. Chakras in irgendeiner MEINER Inkarnationen ebenfalls erlegen war. Ich bin ein neugieriger Mensch. Ich habe einen starken Forscherinnentrieb. Ich habe eine gewisse Verspieltheit. Und Mut zum Risiko ist mir auch nicht ganz fremd.
Das sind alles durchaus positive Eigenschaften.
Aber eben Eigenschaften, die sehr leicht auch dazu führen können, dass man / frau dämonischen Verlockungen erliegt.
Genau deshalb ist es so wichtig für Menschen zu erkennen und zu verinnerlichen „oh, den Weg so zu gehen, war keine gute Idee!“.
ICH bin in meine derzeitige Inkarnation geboren worden mit einem starken Entsetzen vor dämonischem Missbrauch. Vor Missbrauch des 6. Chakras. …..
Aber auch ICH bin noch nicht am Ziel meines persönlichen Erkenntnis- / Ent-Wicklungs-Weges angekommen.