Ganzheitliche Medizin VI # 2

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Mir wurde also, als ich zum Medium gemacht wurde, nicht gesagt: „Wir sind die und die.“ Sondern mir wurde gesagt: „Wir können dir jeden Namen nennen, wer wir sind. Es ist für dich nicht nachprüfbar. Und im Übrigen irrelevant. Denn wir wollen nicht, dass du uns blind und unhinterfragt glaubst. Etwa, weil du uns für eine „Elite“ hältst. WIR wollen, dass du unterscheiden lernst! Dass du lernst, selber zu unterscheiden, welche der Informationen, die du bekommst, – der Informationen von Menschen und der aus geistigen Welten,-  sind wirklich gut und nützlich für dich und für Menschen allgemein. Und welche schädlich.“

Das machte für mich durchaus Sinn. Denn das ist ganz offensichtlich das, was in dieser Welt derzeit ansteht: Selber unterscheiden lernen!

Bei manchem, was mir in der Folge alles gesagt wurde, ist das für mich allerdings nahezu unmöglich. Ich kann z.B. bezüglich dem, was mir alles über meine früheren Inkarnationen auf der Erde gesagt wurde, nicht wissen, ob das wirklich Wahrheit ist. Ich kann nur für mich erkunden, ob es sich irgendwie stimmig anfühlt. Und da Menschen schon im aktuellen Leben bei gemeinsam erlebten Ereignissen im Nachhinein selten noch genau übereinstimmend sagen können, was sie erlebt haben, manchmal unterschiedliche Erlebnisse in der Erinnerung vermengen, oder irgendwas hinzufügen, was gar nicht war, ist das bei früheren Leben logischerweise erst recht so.

Aber das war eben auch einer der Punkte, der mir gesagt wurde: „Ihr nehmt „Fakten“ viel zu wichtig. Es kommt viel weniger darauf an, ob irgendetwas „Fakt“ ist, als, was ihr aus dem, was ihr erlebt und erfahren (habt), lernt!“

Die Themen, die in meiner „Ausbildung“ immer wieder kamen, waren „Befreiung der Weiblichkeit aus der Unterdrückung“ und „verstehen“.

Vor wenigen Tagen las ich einen Bericht, in dem der „Taleban-Chef“ zitiert wird mit den (an die USA gerichteten) Worten: „Sie mögen es eine Verletzung der Rechte von Frauen nennen, wenn wir sie öffentlich steinigen oder auspeitschen, weil sie Ehebruch begangen haben, weil sie im Widerspruch zu Ihren demokratischen Prinzipien stehen. [Aber] Sie repräsentieren Satan und ich repräsentiere Gott.“ 

Was repräsentieren diese Männer? Etwas seelisch sehr Krankes, was sie „Gott“ nennen. Ein Geistwesen, das Frauen zu Objekten gemacht hat, die von Männern nach deren „Gutdünken“ gequält gefoltert entrechtet und getötet werden „dürften“.
Ein Geistwesen, das sich weigert, das Leid anderer Menschen zu spüren, und das stattdessen den eigenen widerlichen Sadismus zu „rechtfertigen“ versucht. Indem es schlimmstes Unrecht zu „Recht“ verdreht.

Wie kommen die darauf, dass „der Westen“ „Satan repräsentiere“? Zum Einen, klar, in dem sie das Eigene Böse in ein Feindbild im Außen projizieren. Denn das ist allen drei patriarchalischen Religionen immanent: Sie alle behaupten, ihr jeweiliger „Gott“ repräsentiere das Gute. Und es gäbe auf der anderen Seite jemanden, der das Böse repräsentiere. Den „Teufel“, den „Satan“ oder den „Antichristen“.

„Der Westen“ behauptet das auch. Das dort das Gute repräsentiert wird, und auf der anderen Seite gäbe es DEN zu bekämpfenden und zu vernichtenden „Antichristen“. Im Außen.  

Ich wurde, als ich zum Medium gemacht wurde, quasi zwischen diese Front geschmissen. Was alles andere als angenehm war (und ist).
Denn mein Auftrag war, beiden Seiten sehr deutlich zu sagen: Euer „Gott“ ist keineswegs das reine Gute! Und euer vermeintlicher Gegner ist keineswegs das oder der Böse schlechthin!
Das wollte niemand hören, denn ich nahm ihnen die Illusion und „Rechtfertigung“, Kämpfer*innen für das Gute zu sein. Und ich nahm diese „Rechtfertigung“ allen, auf allen Seiten.

Die meisten „groß gewordenen“ Geistwesen in dieser Welt sind mehr oder weniger überzeugt, dass ihre Ideen für diese Welt die besten überhaupt sind, – und sie alle finden es unglaublich geil, Macht über andere zu haben und auszuüben.

Ich habe ja schon mehrmals geschrieben, dass meine „offizielle Initiation“ als Medium durch „den Besuch“ eines aus Licht bestehenden Wesens bei mir erfolgte. Bei diesem Besuch wurde etwas in meinem Gehirn verändert, quasi in meinem „Reptiliengehirn“. Der automatische „Kampf- / Fluchtreflex“ wurde reduziert. [Das muss man / frau mir nicht glauben. Wenn mir jemand vor drei Jahren erzählt hätte, dass ihr oder ihm das passiert sei, was mir passiert ist, hätte ICH es vermutlich nicht geglaubt.] Ich schreibe das auch nicht, um zu erzählen, wie besonders ich sei; sondern um zu erklären, wie es mir überhaupt möglich wurde, meinen Auftrag zu erfüllen. Denn das, was reduziert wurde, war vor allem auch das „beschämt werden können“.     

In dieser Welt, in der ja vieles verdreht und auf den Kopf gestellt wurde, schämen Menschen sich leider sehr selten dafür, anderen Leid anzutun oder angetan zu haben.
Ganz im Gegenteil kommen sie sich in dieser patriarchalischen Welt häufig noch besonders „stark“ und toll vor, wenn sie anderen „ordentlich die Meinung gegeigt haben“; jemand anderem durch Prügel gezeigt haben, dass sie der „Stärkere“ sind; andere im Krieg „besiegt“ zu haben, indem sie mehr Menschen getötet und mehr zerstört haben, als der „Gegner“.
Sie verweigern es, zu fühlen, welches Leid sie anderen antun; und entsprechend verweigern sie es, sich für ihre furchtbaren Untaten zu schämen.  

Sie maßen sich stattdessen das zu „Recht“ verdrehte Unrecht an, anderen aufzwingen zu dürfen, wie diese zu sein und sich zu verhalten hätten. Und wer sich anders verhält, den versuchen sie, zu beschämen.

Die Menschen sind – zumindest im Westen – inzwischen dazu erzogen wurden, andere nicht mehr zu beschämen, weil sie anders aussehen: Eine andere Hautfarbe haben oder mit einem nicht eindeutig zuortbaren Geschlecht geboren wurden (was zuvor furchtbar schambehaftet war) oder deutliches Übergewicht haben o.ä..

Aber das Geistwesen, was hinter diesem „beschämen wollen“ steht, hat sich leider nicht aufgelöst. Immer noch (vielleicht sogar mehr als früher) werden die beschämt, die die „falsche“ Meinung haben und äußern; die, die irgendwie andersartig sind, als andere; die, die nicht in das System passen, von dem andere vorgegeben haben, dass das System so zu sein habe.
Aus der Rolle zu fallen (die gesellschaftlich als die vorgegebene Rolle gilt), ist für viele Menschen schambehaftet. Und nicht selten auch für ihre Angehörigen.

Vielleicht ist es das eigentlich Normale und Natürliche, Geistwesen wahrnehmen und mit ihnen kommunizieren zu können. Aber in einer Welt, in der das erst wenige Menschen können, war klar, dass die das nicht könnende Mehrheit MICH als unnormal und komisch „definieren“ würde, weil ich mit meiner Wahrnehmung von der Mehrheitswahrnehmung abweiche.

Um meinen Auftrag überhaupt erfüllen zu können, war es also wichtig, dass ich von dem „beschämt werden können wegen etwas ganz und gar nicht Schämenswertem“ zuvor befreit wurde. Denn sonst wäre es mir peinlich gewesen, so andersartig zu sein, als all die anderen. Ich hätte meine sehr besondere Gabe nicht als Gabe wertschätzen können, weil ich befürchtet hätte, ausgelacht oder gar für „krank“ erklärt zu werden, von denen, denen eine solche Gabe fremd ist.

Denn die meisten Menschen lehnen leider ab, was sie nicht verstehen, was ihnen fremd ist.

Zumal das „unterscheiden lernen“ eben auch heißt, dass ich nicht mit irgendwelchen perfekten „Wahrheiten“ aufwarten kann, wie diese Welt in ihrem Urgrund tatsächlich ist. Und die, die die Macht haben in dieser Welt, die verhindern zwar gerne, dass ihre Ideen hinterfragt werden. Und seien Lügen und Unrecht auch noch so offensichtlich. Kommt jemand aber mit anderen eigenen deutlich besseren Ideen, dann nehmen sie selbst die geringste „Unperfektheit“ zum Anlass, zu behaupten, dass diese Ideen nichts taugten. Während die Mächtigen, wenn es zu offensichtlich ist, dann auch schon mal zugeben, sich in kleineren Punkten geirrt zu haben, das könne schon mal passieren; gestehen sie denen, die mit anderen Ideen und Meinungen kommen, keinerlei Recht zum Irrtum zu, auch nicht in kleineren Punkten.

Ich habe selbstverständlich das Recht, mich – zumindest in kleineren Punkten 😉- auch zu irren, wenn ich jetzt Einiges von meiner Wahrnehmung beschreibe:

Die zum Wesen gewordene Energie, die hinter der Institution „katholische Kirche“ steht, folgt ersichtlich bereits seit längerem dem Auftrag, sich mehr und mehr selbst aufzulösen. Ich erwarte, dass die zum Wesen gewordene Energie, die hinter der Institution „evangelische Kirche“ steht, diesem Auftrag ebenfalls folgt. Die Wesen, die hinter den Institutionen Islam und Judentum stehen, scheinen sich hingegen bisher noch schwer zu tun mit dem Auftrag der Selbstauflösung. Vermutlich deshalb, weil das, was die Geistwesen, die diese Energien erschaffen haben, als ihren „Erzfeind“ wahrnehmen, immer größer und mächtiger geworden ist: Das Geistwesen, das behauptet, dass Menschen gar keine Seele hätten, und auch keine geistigen Wesen seien. Dass Materie das einzig Relevante – und Menschen im Grunde Objekte seien, ohne jeden Sinn. Dass materieller Erfolg, Geld das Wichtigste und Anzustrebende im Leben der Menschen seien.  

Es gibt Menschen, die einem der genannten Geistwesen (es gibt sehr viel mehr) in „Reinform“ anhängen. Die meisten aber sind von dem Geistwesen, das ihnen „die Seele abgekauft hat“, zumindest teilweise infiziert.  

Und auch dieses Geistwesen ist männlich. Frauen dürfen / sollen zwar „Karriere“ machen und finanzielle Unabhängigkeit anstreben (finanzielle Unabhängigkeit finde auch ich wichtig!). Aber sie haben sich gefälligst in dem männlich vorgegebenen System zu bewegen. Sprich, sie haben das als für sich „gutes“ „erfolgreiches“ Leben anzusehen, was ihnen vorgegeben wird. Also den gleichen Quatsch, der Männern schon länger als angeblich „erfolgreiches“ Leben vorgegaukelt wurde. Und es wird gesellschaftlicher Zwang ausgeübt, sich diesem System anzupassen.
Aber: Der Sinn des menschlichen Lebens ist es NICHT, möglichst viel Geld anzuhäufen; und es ist auch nicht der Sinn des menschlichen Lebens, seine „Pflicht“ zu tun in einem Job, um so ein in der Tiefe krankes System aufrecht zu erhalten!

Und ja, auch dieses Geistwesen strebt ziemlich offensichtlich die Weltherrschaft an. Wobei es das „verdeckt“ macht. Denn es behauptet ja, dass das Geistige gar nicht existent sei.

Dieses Geistwesen lässt seine Anhänger*innen logischerweise ohnehin behaupten, dass alles, was auf der Erde passiere, ausschließlich menschengemacht sei. Diesem Geistwesen und den ihm anhängenden Geistwesen geht es viel um Konsum und um Spaß und manchmal finden sie es luuustig oder sehen es als anregende „Abendunterhaltung“ an, wenn Menschen sich untereinander bekriegen. Jede Zerstörung bringt neuen Konsum. Und den davon Profitierenden noch mehr materiellen Reichtum.

Die Geistwesen, die hinter den patriarchalischen Religionen stehen, haben nicht nur den „Schachzug“ begangen, zu behaupten, dass das Böse im Außen sei, also bei von ihnen als gegnerisch angesehen Wesen. Sondern auch noch den zusätzlichen „Schachzug“, sich selbst – als das Geistige – als „heilig“ zu erklären. „Sündig“ könne danach nur die Materie sein, also der verkörperte Mensch, wenn er ihnen nicht folgt. So lassen sie ebenfalls ständig Menschen Kriege gegeneinander führen.
Denn, ebenso wie den menschlichen „Befehlshabern“ irgendwelcher Kriege, kommt es diesen Geistwesen auf den eigenen „Ruhm“ an, angeblich „stärker“ und „größer“ zu sein, als das rivalisierende Geistwesen. Sie spüren das Leid ja nicht, das sie bei denen anrichten, die sie als Soldaten beziehungsweise als Zielscheibe benutzen.

Denn ja, alles, was hier auf der Erde sichtbar ist, findet sich ebenso in der geistigen Welt. Das Geistige geht nun einmal der Umsetzung in der Materie stets voran.

Eine bessere Welt setzt unbedingt voraus, dass Menschen aufhören, andere Menschen zu bekämpfen und bekriegen, als vermeintlich „böse Menschen“. Eine bessere Welt setzt unbedingt voraus, dass all die Geistwesen endlich zugeben, dass das Böse, das sie im Außen bekämpfen, in Wahrheit ein Teil ihrer Selbst ist. Und dass sie das bei sich bearbeiten und umwandeln.
Dass also der Anspruch, über andere herrschen zu wollen; sie zwingen zu wollen, die eigenen Ideen (und Ideale) zu übernehmen; sie zu bestrafen, wenn sie andere Ideen haben; ein für alle mal als das erkannt wird, was es ist: bösartig.
Im menschlichen Körper wäre das ein bösartiger Tumor.

Dass also all diese Geistwesen endlich aufhören, ihr bösartiges, anderen Menschen Leid verursachendes Tun zu „rechtfertigen“.
Sondern sich stattdessen endlich alle dafür öffnen, in ihrer eigenen Seele zu fühlen, welches Leid sie anderen antaten und antun.

Es gibt keine Rechtfertigung für Unrecht!

Und NEIN, es gibt auch kein Recht auf eine Selbstverteidigung, die in Wahrheit ein furchtbarer Angriff auf andere Menschen ist! Und das gilt sowohl für die Hamas und alle anderen islamischen Organisationen und Staaten, wie für Israel. Und es gilt sowohl für die NATO, wie für Russland und die Ukraine. Und für jeden anderen in dieser Welt, der oder die Waffen herstellt, verkauft, benutzt! Denn etwas zu erschaffen, was dazu dient, andere Menschen zu verletzen, zu verstümmeln, zu töten, ist immer Unrecht!    

Es ist NICHTS Heldenhaftes daran, andere Menschen zu quälen! Sondern das ist eine sehr kranke furchtbare Verhärtung und Abschottung gegen Gefühle! Es ist die feige Angst davor, Gefühle zuzulassen. Die feige Angst davor, zu spüren!
Die feige Angst davor, sich (und anderen) einzugestehen, kein „rein guter“ Mensch / kein „rein gutes“ Geistwesen zu sein.

Mein Lieblingshandwerker hat mich nach größeren Reparaturen jeweils am nächsten Tag (sogar Samstags) angerufen, und gefragt, ob alles gut läuft. Er sagt, das gehört bei ihm zur normalen Nachsorge. Denn schließlich könne man nie ausschließen, irgendwas übersehen oder falsch gemacht zu haben. Und wenn er versehentlich „Bockmist“ gebaut habe, wolle er dafür selbstverständlich gerade stehen.

Das ist Ehre!

Aber echte Ehre ist in dieser Welt bisher leider noch nicht allzu verbreitet. Allzu viele drehen sich weg, wollen mit ihren Fehlern nicht konfrontiert werden. Tun so, als wären die, die sich über angerichteten Schaden beschweren (und nicht locker lassen), unsympathische Personen. Behaupten teilweise sogar noch dummdreist lügnerisch, der Fehler liege bei der Anwenderin, nicht bei ihnen. Was es „rechtfertige“, dass sie auf Anfragen nicht reagieren. Soll sich doch jemand anderes kümmern. Sie haben „Besseres“ zu tun, als sich ihren Fehlern zu stellen. Ehre? Verantwortung?


All den Geistwesen (den inkarnierten und den derzeit nicht inkarnierten), die sich bisher weigern, das Leid in ihrer Seele zu fühlen, das sie anderen zufüg(t)en, rufe ich zu:
Eure Feigheit, Verantwortungslosigkeit und Ehrlosigkeit sind erbärmlich!!!