
In vielen wissenschaftlichen Publikationen wurde vor Kurzem gefeiert, dass es im März 2022 endlich gelungen sei, das menschliche Genom vollständig zu „entschlüsseln“. Vgl. dazu z.B. hier (Humanes Genom: Die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts | Gesundheit | Verstehen | ARD alpha, wo auch der „Wettlauf“ beschrieben wird, der zur ersten Veröffentlichung eines menschlichen Genoms 2001 geführt hatte).
Obwohl man (wie auch aus dem ARD alpha-Beitrag hervorgeht) nach wie vor wenig über die Funktion und das Zusammenwirken von Genen wirklich weiß, wurde „Gentechnik“ bereits lange vor dieser „Entschlüsselung“ sehr munter angewandt. In der Landwirtschaft ohnehin. Sobald eine Technik bekannt ist, wird sie angewandt, scheint es. Die Folgen sind völlig offen.
Auch in der Medizin kommen neu entdeckte Techniken meist relativ schnell zum Einsatz, auch wenn die Zusammenhänge und die Auswirkungen der betreffenden Technik nicht einmal ansatzweise verstanden sind. Man greift in ein System ein, und die Folgen dieses Eingriffs für das System kennt niemand. Was mir nicht besonders verantwortungsvoll vorkommt. Ist den das Vorantreibenden gar nicht klar, dass es sich um ein Gesamtsystem handelt? Oder ist den Forscher*innen das zwar klar, aber sie machen halt großflächige Menschenversuche, um die Zusammenhänge dadurch dann besser verstehen zu lernen? 🤔
Die Biologicals sind schon lange vor der „Entschlüsselung“ des menschlichen Genoms 2022 auf den Pharmaziemarkt gekommen. Auch die weltweiten Impfungen mit mRNA und / oder (je nach Produkt) DNA waren bereits vor März 2022 über die Bühne gegangen.
Wie der oben verlinkte Beitrag es sagt: „Die Komplexität des menschlichen Organismus ist aufgrund seines Genoms jedoch bis heute nicht zu erklären. Zu viele Faktoren, etwa die Genregulierung und der Informationsaustausch zwischen den Genen, spielen hier eine Rolle.“ Dennoch „träumen“ etliche Forscher*innen schon davon, mit der „Genschere“ einzelne Gene herauszuschneiden, wenn angenommen wird, dass diese für Krankheiten verantwortlich sein können.
Nun bin ich ja selbst ein neugieriger mit einem starken Forschungstrieb ausgestatteter Mensch, der auch durchaus immer gerne dahin schaut, wo andere sagen „Verboten!“ (ich schrieb das schon gelegentlich…). Ich kann es also kaum verurteilen, dass andere ebenfalls neugierig sind und einen starken Forschungstrieb haben.
Was mir aber große Sorgen macht, ist das in dieser „männlich“ dominierten Welt so sehr ausgeprägte aktionistische „einfach mal machen, egal, was die Folgen sind“. Dieses unbedingt immer sofort etwas machen müssen.
In dieser Welt haben offenbar sehr viele Leute Angst davor, der Natur einfach mal ihren Lauf zu lassen. „Du kannst doch nicht die Dinge einfach laufen lassen“, wurde mir schon manches Mal völlig entsetzt entgegen gehalten. „Da muss man doch etwas tun!“, die Vorstellung, nicht unmittelbar etwas zu tun (wenn die Natur bedrohlich zu sein scheint), löst bei vielen panische Angst aus. So, als würden sie die Natur irgendwie per se als zu bekämpfenden Feind ansehen.
Ein Großteil der Menschen (und ich nehme mich da nicht aus) hat große Panik davor, keine Kontrolle zu haben, über das, was geschieht.
Und viele scheinen zu denken, wenn sie nur irgendetwas etwas tun, dann hätten sie die Kontrolle.
Als fatal empfinde ich dabei, dass so sehr viele Leute anscheinend nur monokausal denken: Eine Ursache = eine Wirkung. Dabei ist doch sehr oft erkennbar, dass eine Ursache vielfache Wirkungen haben kann.
Und erstaunlich wenigen Menschen scheint eben auch umgekehrt klar zu sein, dass, – wenn sie eine bestimmte Wirkung sehen, – dieser nur sehr selten nur eine einzige Ursache zugrunde liegt.
Dieses monokausale Denken lässt anscheinend viele annehmen, dass, wenn sie zu sehen meinen, dass ein Gen möglicherweise bestimmte (Krebs-)Erkrankungen begünstigt, sie etwas Gutes damit täten, wenn sie dieses Gen herausschneiden.
Oder – bezüglich des mir gespritzten Biologicals – etwas Gutes damit täten, wenn sie einen Botenstoff des Immunsystems blocken, weil sie gesehen haben, dass dieser Entzündungen fördern kann.
Hinzu kommt, dass bei Krankheiten fast immer angenommen wird, die Ursache der Erkrankung liege irgendwie in dem betreffenden Menschen. Selbst bei Infektionskrankheiten gehen viele davon aus, dass, wer sich nicht anstecke, „gute Gene“ habe.
Ich habe in „Verletzlichkeit“ beschrieben, dass ich Energien spüre. Meine Feinfühligkeit macht mich in dieser Welt, in der allzu viele Menschen meinen, „stark“ zu sein, wenn sie Gift versprühen; logischerweise auch krankheitsanfälliger. Aber ich empfinde meine Feinfühligkeit als ein wertvolles Geschenk, und nicht als etwas, was ich „herausgeschnitten“ bekommen möchte, um weniger anfällig gegen Gifte und Schadstoffe zu sein. Wenn deutlich mehr Menschen feinfühliger wären, würde es in dieser Welt deutlich weniger Gifte, Schadstoffe und Waffen geben.
Und davon hätten alle sehr viel mehr, als wenn Menschen und Pflanzen auf „schädlings- und giftresistent“ gezüchtet werden; und diese Welt weiter mit Gift- und Schadstoffen zugepumpt wird, – bis sie kollabiert.
In dieser „männlich“ dominierten monokausal denkenden Welt, in der so viele so gerne aktionistisch „machen“, „stark“ sein und „Handlungsfähigkeit“ „beweisen“ wollen, kommt die – aus meiner Sicht ebenfalls fatale – Annahme hinzu, dass etwas, was sich unter bestimmten Umständen als schädlich erwiesen hat, quasi komplett böse sei und vernichtet werden müsse.
Viele denken in dieser Welt so über andere Menschen. Jemand hat sich in irgendeiner Form als unangenehm gezeigt, also will man / frau mit diesem jemand – zum angeblich eigenen Schutz – nie wieder etwas zu tun haben. Dass dieser jemand unter anderen Umweltbedingungen vielleicht ein sehr angenehmer Mensch wäre, käme den wenigsten in den Sinn. Schon gar nicht will irgendjemand hören, mit dem eigenen Mauern gegen andere Menschen und „Stärke“ zeigen wollen, zu diesen schlechten Umweltbedingungen vielleicht selber einen „Beitrag“ geleistet zu haben.
Wenn jemand sich gar in Teilen als bösartig gezeigt hat, dann wollen ganz viele diesen jemand unbedingt komplett vernichten, denn wer sich in Teilen als bösartig zeige, könne nur komplett böse sein und müsse sofort und aggressiv eingreifend entfernt werden. Das mag für manche Tumore tatsächlich so sein. In der Medizin wird inzwischen nicht mehr für jeden Tumor immer (sofort) OP empfohlen, was ich gut finde. In anderen Bereichen aber scheint der Antrieb, dass viele etwas von ihnen als bösartig Angesehenes durch aggressive Eingriffe von Außen komplett vernichten wollen, irgendwie eher zugenommen zu haben.
So scheinen zumindest nach meinem Eindruck jedenfalls viele über Leute wie Putin zu denken; oder auch über „Pflanzenschädlinge“; oder eben über ein Gen, das sie als „krankheitsauslösend“ identifiziert zu haben meinen. Oder über einen Faktor des Immunsystems, den sie als „entzündungsfördernd“ identifiziert haben.
Für mich hingegen sind Diktatoren, Zerstörungen durch „Pflanzenschädlinge“, Entzündungen und auch Tumorerkrankungen Symptome eines kranken Systems.
Ich erinnere mich, von dem Zellbiologen Bruce Lipton, der aus meiner Sicht Pionierarbeit geleistet hat für eine – weit gefasste – Epigenetik, mal das Zitat gelesen zu haben: It`s the environment, stupid“, in Anlehnung an den Wahlkampfspruch Bill Clinton`s: „It`s the economy, stupid“. Und diese beiden Zitate sind durchaus aussagekräftig, finde ich.
Denn dieses Denken in „einfach mal machen, egal, was die Folgen sind“; „Handlungsfähigkeit beweisen“; „eingreifen müssen“; etwas als „das (oder den) Bösen“ definieren, was dann aggressiv mit allen möglichen Waffen bekämpft und vernichtet werden „müsse“. Dieses Denken ist aus meiner Sicht sehr eng verwandt mit dem Denken in immerwährendem Wirtschaftswachstum, den eigenen Reichtum immer weiter vergrößern wollen; oder auch den eigenen „Ruhm“; die eigene Macht; mit dem Denken in „stärker“, mächtiger oder berühmter sein wollen, als die „Konkurrenten“ (und der gleichzeitigen Angst davor, im Konkurrenzkampf der Verlierer zu sein).
Es ist ein einseitiges – manchmal auch egozentrisches – Denken, das die weibliche Weisheit verbannt hat aus dem eigenen Denkkosmos.
Es ist ein Denken, das blind dafür ist, was es zerstört. Weil es auf ständiges Machtwachstum ausgerichtet ist, das logischerweise zulasten anderer geht.
Bruce Lipton hingegen hat die weibliche Weisheit aus seinem Denkkosmos nicht verbannt und daher erkannt, wie entscheidend wichtig eben auch die Umweltfaktoren und auch das eigene und das globale Bewusstsein für die Genexpression sind.
Ich hatte eine Zeitlang den Eindruck, dass dieses eigentlich doch selbstverständliche Denken in der gesamten Wissenschaft angekommen wäre, und die Epigenetik als wichtige Disziplin für die Ursachenforschung von Erkrankungen einen dementsprechend mindestens so hohen Stellenwert bekommen würde, wie die Genetik. Spätestens seit der weltweiten mehr oder weniger aufgedrängten mRNA-Impfungen, (und auch des mir nicht besonders weise anmutenden Umgangs mit Putin), habe ich allerdings inzwischen den Eindruck, dass die Kräfte, denen es um Wirtschaftswachstum, Ruhm, Macht, „stärker“ sein wollen, geht; – die Weisheit mit heftiger Vehemenz wieder weggedrängt haben.
Entsprechend verwundert es mich auch nicht, dass Wikipedia über den Zellbiologen Bruce Lipton behauptet, dass er als Buchautor über „pseudowissenschaftliche“ Themen schreibe; um dann ein Zitat von dem Onkologen David Gorski anzufügen, (der es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht hat, „Alternativmedizin“ aggressiv zu bekämpfen). Der Bruce Lipton als „bekannten Spinner“ bezeichnet. Lipton`s Thesen hätten in der Wissenschaft wenig Anklang gefunden, lese ich bei Wikipedia dann noch.
Nein, in einer Wissenschaft, die dazu gebracht worden ist, in erster Linie in Kategorien von Wirtschaftswachstum, Ruhm und Macht zu denken; finden Thesen von Wissenschaftler*innen, die Wissenschaft und Spiritualität / Weisheit verbinden, wenig Anklang.
Und all das ist nicht die Schuld der Wissenschaftler*innen und Forscher*innen. Ganz sicher ist deren persönliche Motivation sehr oft, anderen helfen und Verbesserungen für Heilung schaffen zu wollen.
It`s the economy, stupid. Und all die damit zusammenhängenden Denkweisen. (Es ist die Spiritualität der Macht, denn auch das Denken in Macht kommt logischerweise aus dem Geist und ist daher „spirituell“.) [Und auch ein Bruce Lipton ist sicherlich nicht frei vom Denken in Wirtschaftswachstum, denn wir leben nun mal in diesem kranken System von Macht und Wirtschaftswachstum.]
Aber, es ist auch die Angst vor Wohlstandsverlust, wenn zu einem anderen Wirtschaftssystem übergegangen würde / wird. Und diese Verlustangst kann ich gut verstehen. Ich habe sie auch.
Ebenso wie ich die natürliche Abwehr gut verstehen kann (und teile), wenn man / frau das Gefühl hat, ein anderes System, – ein System, das man / frau selber vielleicht überhaupt nicht haben möchte,- zwangsweise aufgedrückt zu bekommen.
Fortsetzung folgt.