Ich habe, als ich gesundheitlich noch nicht ganz so angeschlagen war, gerne argentinischen Tango getanzt. Argentinischer Tango, – weil ich ziemlich unmusikalisch bin, und weil ich mir die Reihenfolge von Tanzschritten nicht merken kann. Argentinischer Tango hatte für mich den Vorteil, dass ich nur einen Tanzpartner brauchte, der besonders gut tanzen kann, so dass meine Unmusikalität und „Vergesslichkeit“ kein großes Problem war. Er musste mir halt nur die Impulse, wann (und wie) ich meine Schritte setzen sollte, so deutlich geben, dass ich ihnen problemlos folgen konnte.
Mich von jemandem beim Tangotanzen „führen“ zu lassen, der das gut kann, ermöglichte mir, Freude an etwas zu haben, zu dem ich selber ein eher unterdurchschnittliches Talent habe.
Meine großen Talente liegen u.a. darin, Zusammenhänge erkennen zu können, die anderen verborgen sind. Zusammenhänge und Energien, die dafür entscheidend sind, wie und wohin diese Welt sich entwickeln wird.
Und u.a. auch darin, anderen Menschen Hilfestellungen (Impulse) dafür geben zu können, auch das in ihnen Verborgene für sich erkennen zu können; das Verborgene, das ihnen bis dato sehr oft selbst im Weg stand, ihnen selbst (und ihrem Umfeld) immer wieder Probleme und Schmerzen bereitet hat.
Wie beim Tango nutzen diese Impulse allerdings nur dann etwas, wenn der andere Part ebenfalls den Wunsch hat, gemeinsam etwas für beide Schönes erreichen zu wollen.
Hier allerdings fühlte es für mich manchmal so an, wie es sich für meinen Partner beim Tangotanzen vermutlich angefühlt hätte, hätte ich ihm ständig Widerstand gegen seine Impulse beim Tanzen gegeben. Wäre ihm absichtlich auf die Füße getreten, und auch mal vors Schienbein, im Versuch, ihn aus dem Takt zu bringen. Und würde ihm dann erzählen, dass das seine Schuld sei, weil die Art, wie er seine Impulse setzt, mich nerven würde. Und dann würde ich den Umstehenden lauthals verkünden, dass ich so ekelhaft selbstbewusste Typen, die meinen, dass sie besonders gut tanzen können, sowieso noch nie leiden konnte. Und dass man ja (an dem von mir verursachten Herumgestolpere) auch deutlich sehen könne, dass der Typ sich sowieso weit überschätzt… .
Sprich, es ist einfach, anderen etwas zu verderben, indem man / frau destruktiv handelt.
Allerdings schadet der oder die destruktiv Handelnde mit diesem Verhalten immer auch sich selbst!
Bezogen auf die Blogs: Es ist einfach, Beiträge (und auch die Autorin / den Autor ) „schlecht aussehen“ zu lassen, indem man / frau absichtlich destruktive Kommentare zu einem oder mehreren Beiträgen schreibt.
Denn dann bedarf es entsprechend mehr Leser*innen, die besonders wertschätzende positive Kommentare zu dem betreffenden Beitrag abgeben, – und / oder den destruktiv Handelnden schreiben, dass sie da gerade nichts Gutes tun, – um die destruktive Energie wieder aufzulösen, die durch die einen Beitrag schlecht aussehen lassen wollenden Kommentare entstanden ist.
Dass sich ausreichend andere berufen fühlen, destruktiven Kommentaren etwas entgegenzusetzen, passiert bisher aber leider allenfalls dann, wenn die Person, der ein destruktiver Kommentar geschrieben wurde, einem „Lager“ angehört; und andere Angehörige dieses „Lagers“ dann sozusagen im gemeinsamen Schulterschluss gegen die kämpfen, die einem als gegnerisch empfundenen „Lager“ angehören.
Da eines meiner Anliegen ist, dieses ungute „Lagerdenken“ aufzubrechen, und ich mich deshalb sehr bewusst keinem „Lager“ zuordnen lasse; ist mir nahezu nie jemand beigesprungen.
Tatsächlich finde ich das „Ich und Ihr“ (das mir ja öfters vorgeworfen wurde) auch nicht so richtig schön, weil das mit dem „Ihr…!“ etwas Angreifendes hat.
Ich habe es daher in meinem „Vibrationstext“ anders versucht. Anhand der Rückmeldungen dann aber den Eindruck gehabt, dass anscheinend kaum jemand verstanden hatte, mit dem Text jeweils selbst angesprochen zu sein.
Also bin ich dann mit der persönlichen Ansprache „Ihr…“ in anderen Texten halt sehr viel deutlicher geworden.
Für mich wäre es insgesamt leichter gewesen, Aussagen besser auszutarieren, wenn ich ein Counterpart gehabt hätte, – der sozusagen von der anderen Seite, als ich kommt, und mit dem ich freundschaftlich konstruktiv verbunden bin.
Tatsächlich war das ja genau eine der sogar ziemlich deutlichen Botschaften des „Vibrations-Textes“:
Ich habe diesen Text unter vielen anderen Gründen auch deshalb so geschrieben, weil ich, – wenn ich am System der Schulmedizin, Pharmakologie etc. wirklich seriös, sinnvoll und konstruktiv Verbesserungen erreichen möchte -, jemanden bräuchte, der zunächst eine gegenteilige Position zu meiner hat.
Denn es ist völlig klar, dass ich mit meiner aus meiner persönlichen Wut über MEINE schlechten Erfahrungen getriggerten persönlichen Pauschalablehnung über das Ziel hinausschieße, wenn ich versuche, gesamtgesellschaftlich Änderungen in diesem Bereich zu erreichen.
Ich habe den „Vibrationstext“ daher so geschrieben, dass „mein Counterpart“ und ich zunächst aus gegensätzlichen Positionen kommen, wir uns dann aber in konstruktiven gemeinsamen Gesprächen unsere jeweiligen Hintergründe und Erfahrungen erläutern, so dass wir im Ergebnis uns in der Mitte unserer beiden vorherigen Extrempositionen treffen können; beide viel gelernt hätten, und dann gemeinsam tatsächlich sinnvolle Vorschläge für Verbesserungen machen könnten. – Weil wir die Position des jeweils anderen verstanden haben – und erkannt haben, was wir vorher aus unserer jeweils einseitigen Sicht übersehen haben.
Falls jemand neugierig ist: Es hat nicht geklappt. Vermutlich tanzt er nicht gerne argentinischen Tango, weder im echten noch im übertragenen Sinne 😉, und hat gar nicht richtig verstanden, was ich eigentlich von ihm wollte.
Das wiederum liegt allerdings ziemlich sicher unter anderem auch daran, dass ich den Text so geschrieben habe, dass sichergestellt war, dass er – wenn er mein Counterpart wäre – kritikfähig ist und eine mir entsprechende Fähigkeit zur ehrlichen Selbstreflexion besitzt.
Denn ansonsten war klar, dass genau das passieren würde, was mir auch bei sehr vielen anderen (u.a. hier auf den Blogs) immer wieder passiert ist:
So einige haben mir erzählt, was ICH angeblich alles falsch mache; aber niemand hat mir gegenüber die Einsicht gezeigt, vielleicht (auch) selbst etwas oder sogar eine Menge falsch gemacht zu haben.
Schon gar nicht hat irgendjemand die Größe besessen, mir auf meine Texte hin zu schreiben: „Mir ist klar geworden, dass ich mich dir gegenüber mit … unmöglich verhalten habe. Und das Lesen deiner Texte hat mir bewusst gemacht, dass das kein einmaliger „Ausrutscher“ war, sondern ich in Situationen … immer wieder reflexartig auf sehr ähnliche destruktive Art reagiert habe. Deine Texte haben mir geholfen, den Ursachen für mein für mich selbst unangenehmes Verhalten nachzuforschen. Danke!!“
Ein „Counterpart“, der mir meine (angeblichen) Fehler gerne aufzählt; – aber selber nicht kritikfähig ist. Ein „Counterpart“, der von mir erwartet, meine Position (möglichst vollständig) zu räumen; – aber selber nicht bereit ist, von seiner Position abzurücken. Das ist kein „Counterpart“, der es irgendwie erleichtern würde, sinnvolle Verbesserungsvorschläge zu machen, in welchem politischen Bereich auch immer.
Leider ist diese Denkweise, an der eigenen Position verbohrt und verbissen festzuhalten, – bei der gleichzeitigen Erwartung, dass die andersdenkende Person ihre Position räumt,- derzeit nahezu überall in dieser Welt zu beobachten.
Die innere Stärke und die Souveränität, die es braucht, eigene Fehler zugeben können; die haben bisher erst sehr wenige Menschen.
Daher gehört zu den ganz wichtigen Anliegen aller meiner Texte:
Selbstreflexion;
angstfreie Eingeständnisse vermeintlicher eigener „Schwächen“ (wie Untalentiertheiten, Ängste etc.);
ehrliche und aufrichtige Bitten um Verzeihung;
eine gesunde Fehlerkultur;
– all das vollkommen normal und für jede*n selbstverständlich werden zu lassen!!
Denn, wenn Menschen endlich bereit sind, auch das EIGENE Verhalten zu hinterfragen, EIGENE Fehler / Fehleinschätzungen ohne Weiteres zuzugeben; bereit sind, sich Gegenansichten anzuhören, diese verstehen zu WOLLEN – bereit sind, ihre vorher festen Positionen dann auch wieder zu räumen, (weil sie verstanden haben, was sie aus ihrem einseitigen Blickwinkel vorher übersehen haben,)
– DANN haben wir eine wichtige Voraussetzung erreicht, um (auch global gesehen) endlich von einem meist gegnerischen „Ich und Ihr“ (bzw. „Ich und Du“) zu einem partnerschaftlichen „Wir“ zu kommen!
Das angstfreie Eingeständnis vermeintlicher eigener Schwächen / Makel, (das sehr vielen Menschen ihr Leben erheblich erleichtern würde) fällt bisher vielen deshalb (unnötig) schwer, weil in dieser Welt bisher leider sehr viele anscheinend der irrigen Meinung sind, sie würden „größer“ und „stärker“ erscheinen, wenn sie sich über die (körperlichen) “Makel“ und „Schwächen“ (Untalentiertheiten, Ängste etc.) anderer lustig machen; auf andere herabzublicken versuchen.
Das partnerschaftliche Wir wirklich gelingen zu lassen, hat daher als weitere Voraussetzung (und auch das ist ein ganz wichtiges Anliegen aller meiner Texte!), dass Menschen verstehen und verinnerlichen,
wie charakterlich mickrig es ist, sich über vermeintliche „Schwächen“ / (körperliche) „Makel“ einer anderen Person lustig zu machen!
Wie charakterlich mickrig es ist, auf eine andere Person „herabzublicken“, wegen deren vermeintlicher „Schwächen“, „Makel“!
Die mickrigen „Lustigmacherenergien“ nähren sich aus der von ihnen erwarteten Scham der Betroffenen.
Das angst- und schamfreie Eingeständnis eigener von einem selbst nicht beeinflussbarer vermeintlicher „Schwächen“ / (körperlicher) „Makel“ in dem Wissen, dass Grund zur Scham allenfalls die haben, die sich über solche „Schwächen“ / (körperliche) „Makel“ etc. lustig machen, und / oder auf die betreffende Person wegen dieser „Makel“ „herabsehen“;
das verändert die Energien.
Wie schon öfters geschrieben:
Ich lebe meine Texte! Und das in jeder Hinsicht sehr „kreativ“ …😊 und durchaus mit Weitblick.
Noch einige Worte zu einigen Kommentaren, die ich nicht freigeschaltet habe, weil sie NUR destruktiv waren:
Einer Frau wie mir, die auf keinen Fall „prominent“ sein möchte in dem Sinne, dass sie als „öffentliche Person“ gilt – und damit Gefahr liefe, dass ihre Privatsphäre nicht respektiert wird; die weder auf facebook noch auf instagram, twitter, telegram oder was es da sonst noch alles gibt, einen account hat; sondern die ihre Botschaften über einen sehr kleinen Blog verbreitet, – zu schreiben, „Du nimmst Dich zu wichtig.“ hat schon eine sehr bemerkenswerte Ironie … .
Auch dabei, dass ich meine Botschaften über einen sehr kleinen Blog verbreite, geht es darum, wenig schöne Energien aufzubrechen – und stattdessen bestimmte andere einem guten gesellschaftlichen Zusammenleben nützliche Energien zu fördern:
– Es ist mir wichtig, dass meine Texte gelesen und verbreitet werden, weil die Leser*innen den INHALT wirklich wertschätzen und wichtig finden! Und nicht etwa, weil ich „prominent“ sei, 50 Mio. „follower“ habe, und sie „dazu gehören wollen“, auch ohne den Inhalt WIRKLICH zu verstehen. [Entsprechend betone ich immer wieder, dass die Qualität von Texten nach deren INHALTEN bewertet werden soll, und nicht nach der „Prominenz“ des Autors oder der Autorin!]
– Dass meine Texte sehr andersartig und für Euch fremd wirkend – und dann auch noch auf einem sehr kleinen Blog daherkamen -; hatte zudem u.a. auch den Sinn, Euch zu zeigen, wie ablehnend und ausgrenzend viele von Euch leider immer noch reagieren auf Andersartige; und auf Fremdes, das sie nicht auf Anhieb verstehen.
Und wie sehr einige von Euch dazu neigen, auf dieses von ihnen nicht verstandene Fremde dann herabzublicken, oder es in ihrem – im Wortsinne – „Unverstand“ gar lächerlich machen zu wollen.
– Ich will ein Zeichen gegen „Einzelkämpfertum“ und für Teamarbeit setzen, indem ich die Aufgabe der Vergrößerung meines Blogs in die Hände anderer gebe. In Eure Hände! Die dann mit einem eigenen „Klick“ meine Texte weiterverbreiten (und damit dann auch den Bekanntheitsgrad meines Blogs erhöhen), wenn sie an der Förderung von Teamarbeit und Gemeinsamkeit ein echtes Interesse haben.
Statt Neid und Konkurrenz um „Follower“, oder gar um „Ruhm“; ist das Ziel gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit anderer …
– Es geht dabei, die Weiterverbreitung Euch zu überlassen, zudem darum, Menschen dazu zu bringen, selber Verantwortung zu übernehmen, sich zu engagieren.
Nicht, wie es derzeit sehr viele tun, sich gemütlich zurückzulehnen, und zuzuschauen, wie andere sich sehr alleine und gegen viele Widerstände abmühen; warten, ob diese scheitern (was, wenn frau / man sehr alleine ist, logischerweise deutlich wahrscheinlicher ist); um dann, wenn sie irgendwann erkennen, „oh, das wird ja etwas Schönes, da könnte es doch angenehm sein, dabei zu sein“; zu kommen, und sich in das von anderen äußerst mühevoll gemachte Nest setzen wollen.
In meinen „Kreationen“ gibt es das nicht! Wer meint, sich zurücklehnen zu dürfen und andere schuften zu lassen, wird dann zum Ausgleich einen entsprechend größeren Beitrag zu leisten haben. – Oder das Nest nicht betreten können…
Wie geschrieben: Ich lebe meine Texte!
Und manchmal fängt etwas sehr Wichtiges sehr klein an … …