Bei dem Beitrag, den ich eben so spontan verlinkt habe, geht es mir persönlich nicht um die Namen der einzelnen „Täter“.
Namen finde ich persönlich ohnehin nicht so wichtig.
Aber ich finde es sehr wichtig, dass Menschen durch solche Beiträge, wie dem verlinkten, deutlich wird, welches Denken hinter solchen furchtbaren Taten steht:
- Abgrenzbare Gruppen schutzloser Menschen, für die sich kaum jemand einsetzt.
- Die furchtbare und widerwärtige Anmaßung angeblicher „Eliten“, über den Körper (und das Leben) anderer Menschen einfach nach „ihrem Gutdünken“ bestimmen zu „dürfen“.
- Die Degradierung der hilflosen Opfer zu Objekten.
- Das vollständige Fehlen von Mitgefühl mit ihren Opfern bei denen, die diese Versuche kaltherzig durchführen.
- Die stumme oder gar beifällige Akzeptanz dieses Vorgehens bei den allermeisten anderen; die nicht selten gar noch in „Verehrung“ derer gipfelt, die ihr Leben „der Forschung gewidmet haben“ (denn es interessiert offensichtlich nur wenige, wenn diese Forscher*innen über Leichen oder vielfache gequälte Opfer gehen).
- Eine Pharmaindustrie, die jede Verantwortung ablehnt. Für die es „normal“ ist, dass es in der Forschung „Versuchskaninchen“ brauche. Die die Qualen ihrer Opfer schlicht und dummdreist ignoriert.
- Ein Gesetzgeber, der Gesetze nicht im Interesse des Opferschutzes, im Interesse der Menschenwürde; sondern im Interesse der Groß-Wirtschaftsmacht „Pharmaindustrie“ erlässt.
- Eine Öffentlichkeit, die all dies kaum interessiert – oder die es sogar für „richtig“ findet.
Weil man ihnen beigebracht hat, dass „Forschung“ nur so funktioniere. Weil man ihnen beigebracht hat, dass es „lebenswertes“ und weniger „lebenswertes“ Leben gebe.
Weil man ihnen beigebracht hat, sich für gesellschaftlich ausgegrenzte Randgruppen nicht einzusetzen.
Weil man ihnen beigebracht hat, nicht zu hinterfragen, was die „Eliten“ vorgeben.
Geschichtlich ist all das bekannt.
Aber: Wieviel davon hat sich geändert???