„Impfgegner“

gemalt von Dörte Müller

sind Rechte, sind Nazis, so las und lese ich es immer mal wieder. Und jedes Mal tauchen bei mir große Fragezeichen auf: Wie, um Himmels Willen kommt man auf so etwas?

Impfgegner / -skeptiker das sind in der Regel Menschen, die gegen Zwang sind – und für Eigenverantwortung. Die sagen, wer sich impfen lassen möchte, kann dies selbstverständlich tun. Aber sie möchten nicht gezwungen werden, sich oder ihre Kinder zu impfen.

Eintreten für Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit. Typisches Nazidenken…?

Befürworter von Pflichtimpfungen sagen, diese seien erforderlich zur Erreichung eines größeren Ziels: Der Ausrottung der jeweiligen Erkrankung. Das Individuum dürfe nicht selbst entscheiden, sondern es müsse seine Interessen dem größeren Interesse, dem Staatsinteresse unterordnen. Bei mir schwingt bei „Pflichtimpfung“ im Hinterkopf immer mit, „wer sich nicht impfen lässt, gefährdet die Volksgesundheit“. Vielleicht habe ich diese Assoziation nur, weil ich schwerbehindert bin – und z.B. auch zusammenzucke, wenn ich höre, dass Ungeborene im Mutterleib auf „Defekte“ getestet werden. Hinter diesen Konzepten steckt für mich die Vorstellung, dass man Krankheiten ausrotten, und Menschen „optimieren“ könne oder gar müsse. Aus meiner Sicht ein medizinischer Allmachtswahn. Wie groß ist der Schritt von dort – hin zu so etwas wie Euthanasie?

Diese „Impfgegner“ glaubten nicht an „die Wissenschaft“, stellten „wissenschaftliche Fakten“ in Frage, seien wissenschaftsskeptisch, lese ich. Ja, ich bin skeptisch hinsichtlich wissenschaftlicher (oder auch sonstiger) Allmachtsphantasien. Aus gutem Grund.

Allerdings bin ich sehr interessiert an Wissenschaft. Ich schaue und höre mir Wissenschaftssendungen an, lese Bücher, die sich mit wissenschaftlichen Themen beschäftigen, schaue mir Studien an, die mich interessieren, finde es insgesamt immer spannend, Neues zu lernen und zu erfahren aus völlig unterschiedlichen Fachgebieten.
Echte Wissenschaft zeichnet für mich dabei genau dadurch aus, dass sie skeptisch ist: Skeptisch und fachübergreifend. Dass sie sich also selbst immer wieder hinterfragt. Ihre eigenen Hypothesen immer wieder auf den Prüfstand stellt. Fachübergreifendes Wissen nutzt, um den eigenen Horizont und Erfahrungsschatz zu erweitern. Details niemals ausschließlich für sich betrachtet, sondern Zusammenhänge sucht. Zu Kritik auffordert, um eigene blinde Flecken zu erkennen. Den Diskurs pflegt und fördert. Weiß und zugibt, wie wenig sie tatsächlich weiß. Zugibt, dass sie im Grunde immer nur den derzeitigen Stand des Irrtums präsentieren kann – mit dem Versprechen, sich weiter zu bilden, weiter zu entwickeln.
DAS ist für mich Wissenschaft.

Und genau aus diesem Verständnis von Wissenschaft heraus entstand meine Entwicklung zur „Impfgegnerin“, die ich die größte Zeit meines Lebens keineswegs war. Erst als ich aus guten Gründen begonnen hatte, mich näher mit der Thematik zu beschäftigen, mit den Inhaltsstoffen, möglichen Nebenwirkungen usw. Mir Studien anzusehen und Bücher zum Thema zu lesen. Und mich fragte, warum ich in den offiziellen Verlautbarungen so oft auf Behauptungen stieß und so selten auf Belege. Und vor allem, warum JEDE Kritik, JEDE Warnung, JEDE Mahnung, man müsse Nutzen und Risiken von Impfungen besser abwägen, von den verantwortlichen Institutionen, wie dem Paul-Ehrlich-Institut, im Keim erstickt wurde. Da wurde ich skeptisch.

Wenn einfach nur behauptet wird, das in früheren Impfstoffen oft enthaltene quecksilberhaltige Thiomersal sei unbedenklich, weil es nicht im Körper gespeichert werde, frage ich mich, wie man zu so einer Aussage kommt. Woher man das wissen will. Wenn mir gesagt wird, das als Hilfsstoff früher in Impfungen oft enthaltene Aluminiumhydroxid sei unbedenklich, weil die Konzentration „unterhalb toxikologischer Grenzwerte“ liege – und die in Impfungen enthaltene Menge an Formaldehyd sei so gering, dass der „physiologische Formaldehydgehalt des Muskels durch eine Impfung sogar verdünnt“ werde, dann halte ich das für eine zwar durchaus kreative aber mich leider tatsächlich nicht überzeugende Begründung. Hilfsstoffe, wie das Aluminium (heutzutage nimmt man meist anderes, Unbekannteres) werden beigegeben, WEIL sie giftig sind für den menschlichen Körper. Man will ja damit erreichen, dass die Immunantwort anspringt. Man WILL das Immunsystem irritieren. Bereits bei Säuglingen, obwohl sich deren Immunsystem noch gar nicht ausgebildet hat. Und obwohl man weiß, dass sich das physiologische Immunsystem des Menschen oral ausbildet und nicht über das Blut. Es also von der Logik her eher unwahrscheinlich erscheint, dass man dem Immunsystem und vor allem auch dem Gesamtsystem eines Säuglings mit einer Impfung etwas Gutes tut.
Wer garantiert mir, dass das, was einmal im Körper an Giftstoffen ist, dort nicht unter Umständen bleibt und sich über die Anzahl der Impfungen mehr und mehr anreichert?
Niemand.
Denn man WEISS über diese Fragen eigentlich nichts. – Und ganz offensichtlich WILL man darüber auch nichts wissen.

Wenn mir einfach nur gesagt wird, DIE Wissenschaft WISSE, dass Impfungen mehr nutzten, als schadeten, und ich DÜRFE diese These NICHT hinterfragen, dann werde ich skeptisch. Wenn mir gesagt wird, es gebe keine Belege, dass Impfungen zu mehr Autoimmunerkrankungen oder bestimmten Tumorerkrankungen führen (und auch keine Belege, dass sie dies NICHT tun…), und DESHALB seien sie sicher, dann werde ich skeptisch. Wenn, wie bei der Masernimpfkampagne, mit dem in medialer Dauerschleife erwähnten Tod eines (schwer vorerkrankten) Babys Emotionen geschürt werden, Statistiken zu tatsächlichen Risiken und Gefährdungen jedoch gar nicht oder nur verfälschend dargestellt werden, DANN werde ich skeptisch. Wenn nur über bestimmte Studien berichtet wird – und über andere nicht, DANN werde ich skeptisch. Wenn sich „Wissenschaftler“ hinstellen und Kollegen, die andere Meinungen haben, als sie selbst, als Pseudo-Experten bezeichnen, DANN werde ich skeptisch. Wenn Ärzte, die sagen, man müsse auch bei Impfungen Nutzen und Schaden abwägen, berufsrechtlich verfolgt werden, DANN werde ich skeptisch.

Denn, dann handelt es sich nicht um Wissenschaft, die hier betrieben wird, sondern um eine Ideologie. WISSENSCHAFT würde NIEMALS so mit Kritik umgehen.

Als dann die Masernimpfung zur Pflichtimpfung wurde, da wurde ich zur „Impfgegnerin“. Denn, wenn eine Ideologie zwangsverordnet wird, bin ich dagegen. Das bedeutet: Ich bin nicht pauschal gegen Impfungen, aber ich bin pauschal gegen Zwangsimpfungen.

Das, was uns heute so oft als „Wissenschaft“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine Ideologie, der mit einigen Studien ein Deckmäntelchen umgehangen wird (manchmal, wie z.B. bei der „Null-Covid“-Ideologie erfolgt nicht einmal das). Dieses Mäntelchen erlaubt, sie vordergründig als „Wissenschaft“ zu bezeichnen, obwohl sie mit echter Wissenschaft nichts zu tun hat. Sondern im Grunde genommen sogar der Feind echter Wissenschaft ist. Denn Wissenschaft würde ihre Thesen und Hypothesen niemals zum Dogma und Kritik daran zum Tabu erklären. Ideologien freilich tun genau das.

Wie alle Ideologien trägt diese „Wissenschafts-Ideologie“ einen sehr gefährlichen Keim in sich: Sie birgt die Gefahr, ihre eigene Ideologie höher zu hängen, als das Wohl und das Leben von Menschen. Bei der Null-Covid-Ideologie, die ohne jede wissenschaftliche Evidenz und auch entgegen jeder Logik meint, man müsse Menschen nur lange genug wegsperren – und damit könne man ein Virus „besiegen“, kann man das aktuell deutlich beobachten. Dass ein satirischer Protest von Künstlern gegen diese Ideologie, bei den „Ideologen“ zu Wut, Panik und Abwehr geführt hat – und keinerlei Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Inhalten der Kritik erkennen ließ, ist bei Ideologien nicht anders zu erwarten. Im Grunde wurde die Kritik durch die medialen Reaktionen einfach nur bestätigt.

Ideologien gibt es viele in dieser Welt. Aber:

Wenn eine Ideologie zur Staatsideologie wird und den Menschen auch gegen deren Willen oktroyiert wird, dann ist es nicht nur irgendeine Ideologie. Sondern dann wird es gefährlich.

Wenn Impfskeptiker, – sogar solche, die nur deshalb skeptisch sind, weil sie experimentelle Impfstoffe für unzulässige Menschenversuche halten,- zu einer gefährlichen Spezies erklärt werden, der man ganz selbstverständlich ihre Grundrechte wegnehmen dürfe, dann bröckelt der Rechtsstaat ganz erheblich.

Wenn jede Kritik dagegen im Keim erstickt wird, Richter und Ärzte, die sich kritisch äußern, mit Strafanzeigen, Hausdurchsuchungen und teilweise gar Morddrohungen drangsaliert werden, dann zerbröselt der Rechtsstaat zwischen unseren Füßen.

Ein Regime, dessen Mehrheit willkürlich bestimmte Menschengruppen für gefährlich und / oder minderwertig erklärt, ihnen ihre Rechte nimmt, sie entmenschlicht und mit beleidigenden Schimpfnamen belegt, das ist in ideologischen Systemen leider eher die Regel, als die Ausnahme. Denn Ideologien brauchen die Abgrenzung nach außen. Sie brauchen zu bekämpfende Feindbilder.
Vergleiche hinken immer. Aber, dass viele von denen, die heute aus irgendwelchen Gründen die Impfgegner als „Nazis“ beschimpfen, denen man selbstverständlich ihre Rechte nehmen dürfe, genau die sind, die gleichzeitig ihre Großeltern moralisch verurteilen für deren Verhalten damals, das wundert mich trotzdem…. .

Wie zu jeder anderen Gruppe auch, zählen zu „Impfgegnern“ natürlich nicht nur Menschen, die „echte“ Wissenschaft wollen – statt Ideologie. Selbstverständlich gibt es darunter auch Menschen, die Impfungen aus ideologischen Gründen verschiedenster Art ablehnen. In dieser Welt gibt es die unterschiedlichsten Ideologien und die unterschiedlichsten Menschen, die daran glauben. Für mich kein Problem, so lange sie mir ihre Ideologie nicht zwangsverordnen wollen.

Und natürlich gibt es unter den Impfgegnern auch viele, die religiöse Gründe für ihre Haltung haben. Viele streng gläubige Muslime oder Christen lehnen Impfungen ebenso ab, wie etliche orthodoxe Juden.

Alles Nazis?

Es gibt die verschiedensten Gründe, warum Menschen für oder gegen Impfungen sind. Viele Wissenschaftler, wie z.B. Prof. Bhakdi und auch etliche andere sind sogar expliziert FÜR Impfungen. Aber sie sind ebenso expliziert gegen weltweite Menschenversuche mit experimentellen Impfstoffen, über die man so gut wie nichts weiß. Diese Menschen sind für mich das, was ich als „Wissenschaftler“ ansehen würde, denn sie bieten all denen, die sie öffentlichkeitswirksam als „Pseudoexperten“ o.ä. tituliert haben, immer wieder einen wissenschaftlichen Dialog und Austausch an zu ihren Thesen. Also das, was Wissenschaft tun sollte.
Dass die andere Seite diesen Dialog verweigert, ist indes wenig verwunderlich. Denn Menschen, die statt einer Wissenschaft einer Ideologie folgen, brauchen diesen Austausch nicht. Sie sind schon fest in ihrer Meinung.

Ich weiß, dass es sehr optimistisch von mir ist, aber trotzdem würde ich mich freuen, wenn ich mit diesem Text dazu beitragen konnte, dass der ein oder die andere die eigene pauschale Einschätzung über die „bösen rechten Impfgegner“ und vielleicht sogar die Verwendung von Begriffen wie „Covidioten“ oder „Aluhüten“ doch nochmal überdenkt!

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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60 Kommentare

  1. Du schreibst, was mir ziemlich oft, fast andauernd durch den Kopf geht. Impfgegner bin ich auch nicht. Aber meine Zustimmung beschränkt sich auf die Impfungen, die eine lebenslange Immunität bringen, so wie nach einer entsprechenden Erkrankung eine Immunität entsteht (Masern, Windpocken …).
    Eine Impfung gegen SARS Cov2 liefert aber keine lebenslange Immunität. Geht gar nicht. Der kleine Covid ist ein Ableger der Corona-Familie. Corona-Viren begleiten die Menschen seit … (hab die Zeit nicht gerechnet), und weil sie sich stetig verändern, müssen Menschen, DIE DAS WOLLEN, sich jährlich mit entsprechend angepassten Impfstoffen versorgen lassen. (Über das Muss könnte man auch noch diskutieren.)
    Ich lasse mich aus Überzeugung nicht impfen. Und das hat mit den Horrormeldungen über die Impfstoffe nichts zu tun.
    Den Lockerungen für Geimpfte sehe ich gelassen entgegen. Bislang beeinflussen die Beschränkungen mich nicht besonders. Aber das liegt an meinem persönlichen Lebenswandel, an dem, was mir im Leben wirklich wichtig ist. Reisen, Party machen, Essen gehen … das bedeutet mir alles sehr, sehr wenig. Musik würde ich gern wieder machen und auch kleine Konzerte besuchen; Massenveranstaltungen habe ich mein Leben lang verabscheut, da kann mir nichts fehlen. Wir werden sehen … Jedenfalls bleibe ich in Sachen Covid und sonstiger Impfungen, sofern sie das o. g. Kriterium nicht erfüllen, ein Impfgegner. Das gilt nur für mich. Jeder Mensch muss es für sich selbst entscheiden und auch die etwaigen Folgen tragen. Denn eines ist sicher: Die meisten rufen gerade Hurra!, weil sie wenig bis keine Nebenwirkungen an sich bemerken. Dass es schon Todesfälle gab, nehmen sie zwar zur Kenntnis, aber „so ist das nun mal“. Warten wir mal ab, wie der Organismus von Geimpften reagiert, wenn er sich nächstes, übernächstes oder über-übernächstes Jahr mit Corona-Viren infiziert.
    Die Titulierung mit allerlei hässlichen Begriffen wie Du sie beschreibst, kennzeichnet für mich den Einzug von Gewalt in der Sprache. Mir persönlich tut es weh, es schockiert mich, macht mich fassungs- und sprachlos. Und ich zweifle inzwischen an meiner Beziehung zu Menschen, von denen ich solche Worte höre. Denn ihre Worte versinnbildlichen ja ihr Denken, ihre Einstellung. Das lässt mich tief blicken und teilweise bin ich echt erschüttert, sogar angeekelt und wende mich ab.
    Und ich fürchte um unseren Rechtsstaat. Nicht erst seit das Infektionsschutzgesetz mehrfach verändert wurde, sondern schon seit sich ein Bundeskabinett geradezu selbstherrlich herausnimmt, über das Wohl des Volkes zu entscheiden. Was seit vergangenem Frühjahr mit uns gemacht wird, geschieht ganz im Gegenteil zu dem, was man als „Wohlergehen“ bezeichnen kann.

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    1. Liebe Wilma, ganz herzlichen Dank für deinen guten und ausführlichen Kommentar! Bei Corona machen für mich ebenfalls (auch unabhängig von der Art des Impfstoffs) Impfungen überhaupt keinen Sinn, aus den von dir genannten Gründen. Der gesamte Umgang mit Corona macht für mich sehr deutlich, dass es hier um Ideologie geht – und eben nicht um Wissenschaft. Und dass diese Ideologie inzwischen zu einer Art „Staatsideologie“ geworden ist, die den Rechtsstaat von Innen heraus aushöhlt. Die Verfassungsorgane selber tun leider genau das – und hier hat es auch die letzte Änderung des IfSG noch einmal überdeutlich gezeigt: Ein Gesetz, dem die Verfassungswidrigkeit auf der Stirn steht, wird vom Bundestag trotz aller Bedenken und Kritik durchgewunken. Der Bundesrat erhebt keinen Einspruch, obwohl seine Mitglieder das Gesetz teilweise scharf kritisieren (Tiefpunkt des Föderalismus). Der Bundespräsident kann das Gesetz gar nicht schnell genug unterschreiben (bei deutlichen verfassungsrechtlichen Zweifeln hätte er eigentlich die Pflicht, die Verfassungsmäßigkeit noch einmal prüfen zu lassen …), und kurz darauf steht es bereits im Bundesgesetzblatt. Die Bundesjustizministerin sagt, dass Menschen, die für ihre Grundrechte (und gegen die Änderungen des IfSG) auf die Straße gehen, die Meinungsfreiheit gefährden – und die Polizei hart durchgreifen solle. Der Verfassungsschutz schafft eine neue Kategorie angeblicher „Staatsfeinde“, um Kritiker der Infektionsschutzpolitik beobachten zu können. Was braucht es noch ..?
      Heute Morgen hörte ich übrigens gerade im Radio, dass die Impfstoff-Studien an Kindern und Babys gezeigt hätten, dass die Impfstoffe „hoch wirksam“ und „sehr sicher“ seien bei Babys ab 6 Monaten …

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  2. Wie klar sind diese Ausführungen und wie sachlich! Hier wird ja einfach nur wissenschaftlich – im echten Sinne – versucht, Vorurteile, Dogmen und Ideologien als solche zu erkennen.
    „Erkennen ja, urteilen nein!“ So wurde es – auf innerem Wege – “ gehört“.
    Wer ehrlich und mutig nach Wahrheit sucht, wird auch Hilfen und Antworten auf ehrliche Fragen erhalten. Das zeigt, daß wir Menschen hier auf Erden nicht nur uns selbst überlassen bleiben, sondern daß wir von liebevollen Beobachtern begleitet werden. Ob man das nun “ Jenseits“ nennt …, was spielt das für eine Rolle?!

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  3. Liebe Maren, der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit, ja sogar der Wissenschaftsfeindlichkeit wird unsereinem ja permanent gemacht. Da hilft auch nicht, wenn man sich auf anerkannte Koryphäen beruft – denn diese werden, sofern sie abweichende Meinungen vertreten, sofort verunglimpft, als Wichtigtuer, als Leute, die irgendwann schon mal was Unpassendes gesagt haben, als nicht mehr Aktive, als Leute, die nicht mehr richtig ticken etc pp.
    Was ich wirklich nicht verstehe: wenn die „Impfgegner“ so wenige sind und das Impfen so heilsam ist – warum lässt man sie nicht einfach in Ruhe? Warum regt man sich über sie auf? Die sog. Herdenimmunität wird ja wohl auch ohne sie zu erreichen sein – wo doch alle so scharf darauf sind, geimpft zu werden. Bald werden sich die Intensivstationen leeren – denn alle alle sind ja dann geimpft, schwere Verläufe gibt es dann ja nicht mehr. Und wenn ein paar Covidioten erkranken, umso besser. Schließlich wollen die Krankenhäuser ja auch keine Unmengen ungenutzter Betten haben. Außerdem kann man an ihnen ständig exemplifizieren, wie wohltätig das Impfen ist.
    Heute las ich in einer griechischen Zeitung (die den allgemeinen Propaganda-Feldzug mitmacht), dass die Intensivstation im Athener Zentralkrankenhaus fast voll sei (man könne die leeren Betten an einer Hand abzählen). Die dort Liegenden seien durchweg über 80 und „die meisten“ hätten aus irgendeinem Grund das Impfen versäumt. „Die meisten“ und „eine Handvoll“ sind natürlich sehr präzise Zahlen, danke. Wieviel sind denn Geimpfte? Und ob die Erkrankten nun an Covid erkrankt sind oder an etwas anderem, erfährt man auch nicht. Der ganze Artikel hat nur einen Zweck: Am Ende wird dazu aufgefordert, nicht so dumm zu sein wie diese ungeimpften Alten. … Und sieghaft wird erklärt, dass Pfizer nun bald auch Kleinkinder wird impfen dürfen.
    So gehts tagtäglich. Und doch: ich fühle, wie der Griff sich lockert. Immer mehr Leute zirkulieren ohne Maske, die Cafes werden vorzeitig wieder aufgemacht, die Tavernen ziehen am Montag nach….

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    1. Liebe Gerda, danke dir! Gerade um das Thema deines ersten Satzes ging es mir: Denn wer es nötig hat, andere Ansichten zu verunglimpfen, dem fehlen ganz offensichtlich die inhaltlichen Argumente. Tatsächlich ist genau das für mich der Gradmesser zwischen „da ist jemand vertrauenerweckend, weil er oder sie versucht, sich mit anderen Ansichten inhaltlich auseinanderzusetzen, den Dialog sogar sucht“ und „da verbreitet jemand bloß eine Ideologie / Propaganda. Denn er oder sie hat es nötig, Menschen mit anderen Ansichten zu diffamieren, deren Aussagen zu verdrehen, gar Feindbilder zu erschaffen.“ Letzteres geschieht bei Corona im großen Stil (und bei der im Jahr zuvor eingeführten Masernimpflicht an Schulen in Deutschland bereits in ähnlicher Form in etwas kleinerem Stil. Auch beim Umgang mit Homöopathie war schon länger Ähnliches zu beobachten).
      Wenn eine „Wissenschaft“ andere Ansichten, Herangehensweisen nicht akzeptieren kann, sondern aktiv bekämpft, dann ist es für mich keine Wissenschaft, sondern eben eine Ideologie, deren Protagonisten für mich keine „Wissenschaftler“ im eigentlichen Sinne sind, sondern eher eine Art „Priester“, die „ihre Wahrheit“ verkünden – und jeden bestraft sehen wollen, der oder die sich dieser angeblichen „Wahrheit“ verweigert.
      Wenn der Staat sich diese Sicht und auch diesen Wunsch nach „Bestrafung“ der Abweichler zu eigen macht, wie es in Deutschland ja derzeit geschieht, scheint mir das ein sehr bedenklicher Höhepunkt einer schon länger andauernden Entwicklung. Grundrechte danach „zu verteilen“, ob sich jemand im Sinne dieser Ideologie verhält oder nicht, das hat mit Rechtsstaat nichts zu tun. Denn wie du ja auch schreibst, eine Einschränkung der Grundrechte ist nur zulässig, wenn sie geeignet ist, das damit verfolgte Ziel des Gesundheitsschutzes zu erreichen, außerdem erforderlich und angemessen ist. Wenn alle geimpft sind, die dies wollen (und man davon ausgeht, dass sie dadurch geschützt sind), dann besteht kein Grund mehr, für IRGENDJEMAND die Grundrechte einzuschränken, denn die angenommene Gefährdung für „das Volk“ ist ja weg. Den Nicht-Geimpften dann trotzdem ihre Grundrechte vorzuenthalten oder nur unter strengen Auflagen zu genehmigen, wäre eine reine Strafaktion … .
      Wir leben derzeit aus meiner Sicht mit einer Ideologie, die sich als „Wissenschaft“ verkleidet – und zur Staatspolitik wird, indem diese sich anstatt auf rechtsstaatliche Grundsätze auf diese „Wissenschaft“ als „alternativlos“ beruft.

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  4. Ich danke dir für deinen sachlichen Beitrag zur Debatte, die aber eben leider keine ist. Nicht offiziell. Was mich schon lange stört und skeptisch macht.
    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich den Impfungen gegenüber mehr als skeptisch bin. Die Kompaktimpfungen bei Kleinkindern, die Masernimpfungen heißen, aber es nicht nur sind, lehne ich ab und halte ich für gefährlich.
    Herzliche Grüße
    Ulli

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    1. Liebe Ulli, vielen Dank für deinen Kommentar, der mich sehr freut! Genau, immer, wenn eine Debatte verhindert wird, macht das skeptisch.
      Heute gibt es ja fast nur noch Mehrfachimpfungen, gerade für Kinder. Angeblich, um die Gesamtmenge der erforderlichen Hilfsstoffe zu reduzieren. Dafür empfiehlt man dann aber insgesamt ständig mehr Impfungen nach meinem Eindruck. Und bei der MMR-Impfung eben auch noch faktisch als Pflicht, denn ohne darf das Kind nicht in die Schule und wohl auch nicht mehr in die Kita.
      Herzliche Grüße
      Maren

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      1. Das ist ja das perfide, dass nur von „Masernimpfungen“ gesprochen wird und wenn man die seinem Kind nicht verabreicht, es nicht mehr in die Kita oder in die Schule gehen darf, bei gleichzeitiger Schulpflicht. Mal ganz davon abgesehen, dass die antroposophischen Mediziner:innen immer gesagt haben, dass jede Kinderkrankheit auch ein Entwicklungsschritt bei den Kindern beinhaltet, wie ich bei meinen Kindern beobachten durfte. Selbst die Masern waren dabei. Ja, es ist eine heftige Krankheit und hat viel Fürsorge und Achtsamkeit bedeutet. Ich hatte aber das Glück in einem Kollektiv zu arbeiten, wo es hieß: lasse dich selbst krankschreiben, wenn dein Kind krank ist, damit du bei ihm sein kannst. Und hier wären wir bei dem eigentlichen Punkt – es geht immer wieder nur und ausschließlich um die Wirtschaft und die funktionierenden Rädchen in ihnen.
        Die jetzige Impfkampagne halte ich zudem für eine prima Gelddruckmaschine, wir müssen ja nur mal schauen, wer sich hier wieder dumm und dämlich verdient. Alternativen werden sofort weggewischt. Ich erinnere an eine bestimmte Beifußarbeit, die in Afrika im letzten Jahr erfolgreich gegen Covid eingesetzt worden ist. Kann ja gar nicht sein … sagt die Pharmaindustrie und Punkt.
        Ach herrjeh …

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      2. ich habe extra mal gecheckt, was Anthroposophen und Buddhisten zu den Impfungen sagen, und war sehr erstaunt, trotz der Thesen von Rudolf Steiner versichert die anthroposophische Gesellschaft, nicht gegen Impfung zu sein. Und der Dalai Lama liess sich öffentlich vor der Kamera impfen, und empfielt anderen es ihm gleichzutun. Das vom Oberhaupt einer Lehre, die uns so viel über den Tod gelehrt hat.

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      3. Ich habe den Eindruck, die meisten Dachgesellschaften von „alternativen “ Medizinrichtungen äußern sich gar nicht oder nur sehr zurückhaltend, aber jedenfalls nicht gegen Impfung. Sie haben Angst „in eine Ecke“ gestellt und bekämpft und diffamiert zu werden. Zumindest hörte ich Ähnliches von Homöopathen. Ich finde es ein wenig schade, dass man sich nicht traut, sich offensiv zu äußern, aber der Druck ist wohl sehr groß und es sind alles Richtungen, die ohnehin schon stark bekämpft werden.
        Im Gegensatz natürlich zum Dalai Lama. Aber dieser ist politisch auf die Unterstützung des Westens angewiesen….

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      4. In den USA gibt es eine sehr hohe Rate an Autoimmunerkrankungen. Woher das wohl kommen mag? Aber „zum Glück“ gibt es dagegen ja so schöne und gewinnträchtige Medikamente (bei den Biologicals, die ja als DAS Wundermittel gelten…, kostet eine Spritze rund 1.000 €, jedenfalls war das bei meinem so). Man versteht das Prinzip … .

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      5. Zu Sonnenspirits Kommentar: Ja, die Anthroposophen versuchen, nicht in die volle Schusslinie zu kommen. Auch Weleda hat sich von allem Möglichen distanziert. Ich halte das für einen Fehler, bin aber nicht in der Lage zu beurteilen, was auf dem Spiel steht. Mir kommt das vor wie damals, als die jüdischen Gemeinden reihenweise einknickten, in der Meinung, sie könnten dadurch das Schlimmste abwenden. Ich glaube, die Anthrosophen wollen ihre Einrichtungen retten: Schulen, Heime, Kliniken. Aber werden sie das können?

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      6. Ich denke auch, dass es ein Fehler ist. Ich glaube, es wäre besser, diese Vereinigungen würden selbstbewusst zu ihren Idealen stehen. Aber wohlmöglich würde das dann als willkommener Anlass gewertet werden, die Waldorfschulen zu schließen? Man kann ja nichts mehr ausschließen….

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  5. Könnte es sein, daß uns das Wort „alternativlos“ in diese Sackgasse geführt hat? Wurde uns damit nicht schon ein Stück freies Empfinden und eigenes Entscheidungsvermögen genommen? Fing da die Gängelung, Fernlenkung.. schon an? Nur mal so ein Gedanke, der mir gerade kam, eher als Selbstgespräch gemeint.

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    1. Ja, „alternativlos“ ist ein merkwürdiges Wort. Ich kann ja sogar verstehen, dass aus Sicht eines Politikers / einer Politikerin manche Entscheidungen „alternativlos“ erscheinen, aber dann sollte man zumindest deutlich machen, warum. Stattdessen wird dieses Wort immer häufiger benutzt und ersetzt Begründungen. Keine gute Entwicklung.

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  6. Liebe Maren,
    ich harmoniere mit allen Aspekten und Betrachtungsweisen, die Du hier ansprichst und danke Dir für Deine sprachliche KLARHEIT und stilisitsche KONZENTRATION.
    Gerne weise ich Dich nachfolgend auf zwei Interviews hin, die thematisch ergänzend passen und eine heilsam ganzheitliche Betrachtung auf Corona und die Impfungen anbieten:

    Dr. Jens Edrich – ein anthroposophischer Arzt spricht über Corona und die Impfung

    Spirituelle Aspekte zur Impfpflicht – Anthroposophischer Arzt spricht über die Corona-Impfungen

    Nachtaktive Grüße von
    Ulrike

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  7. Heute mit (etwas) mehr Zeit, eine längere Antwort. Ideologie, genau darum geht es bei Corona. Nicht um Links oder Rechts, diese Begriffe stammen aus der politischen Steinzeit und werden lediglich zur Spaltung der Gesellschaft eingesetzt. Deutschland hat ein Problem mit der politisch-medialen Kaste. Mir fehlt noch der passende Name für die Ideologie, aber dahinter verbirgt sich der Neoliberalismus. Anders als diverse Finanzexperten, halte ich diesen „Toten“ für sehr lebendig. Es geht, im Verhältnis zur Weltbevölkerung, wenigen darum alle(s) zu kontrollieren. Man kann sich über die Absicht streiten. Wollen sie nur unser Bestes oder sich doch nur weiter die Taschen füllen? Ich behaupte letzteres, die Bewegungen an den Finanzmärkten deuten darauf hin. Die Top-Ten der Forbes-Liste sind die Gewinner der Krise.

    Dinge kritisch zu hinterfragen, sollte für jeden selbstverständlich sein. Auch sogenannte Impfungen mit einem experimentellen Wirkstoff. An „Corona“ wird jedoch offensichtlich, wie der politisch-mediale Komplex in Deutschland wirklich funktioniert. Bereits vor Jahrzehnten wurden die Nazikeulen ausgegeben oder gewaltige (Wort)Kanonen in Stellung gebracht, die jede Kritik am jeweils aktuellen Narrativ in eine Ecke stellen. Bevorzugt die rechte Ecke versteht sich. Schwebt doch der künstlich beatmete Schatten des GröFaZ noch immer über dem Land. Die Querdenker werden also ab sofort „teilweise“ vom Verfassungsschutz beobachtet, der seit Jahrzehnten selbst für die wechselseitige „Beatmung“ der beiden extremistischen Lager sorgt.

    Divide et impera! Gestern noch „Nazis“, werden Kritiker nun zu „Covidioten.“ Ab morgen sind dann vielleicht wieder die Klimaleugner dran. Menschen zu beherrschen kann so einfach sein.

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    1. Danke dir! Ich sehe das weitgehend ähnlich. Ideologien brauchen Abgrenzungen, „Feindbilder“ und suchen deshalb Spaltungen. Die meisten Menschen kämpfen gerne für das Gute und gegen das Böse, und wenn ihnen jemand sagt „Da sind die Bösen!“, lassen sich viele instrumentalisieren, ohne dies zu merken. Auch bei den Kritikern der Maßnahmen lassen sich sicherlich einige instrumentalisieren. Und schon sind die Fronten da. Alles kämpft gegeneinander. Und ist damit viel zu abgelenkt, um noch die Möglichkeit zu haben, etwas tiefer zu schauen.

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      1. Wer definiert eigentlich, was Gut und was Böse ist? Die jeweils Herrschenden, wer auch sonst. Es muss euch, „uns“ endlich gelingen, die Abneigungen gegeneinander zu überwinden. Wobei Abneigung ein denkbar schlechtes Wort ist. Aber warum müssen sich die Entwickler von E-Autos mit den Entwicklern von Wasserstoff-Autos zoffen, wenn doch beide eine Veränderung wollen? Konkurrenz ist dann wieder etwas anderes. Das jeweils bessere Produkt oder die persönliche Entscheidung des Käufers sollte den Ausschlag geben. Stattdessen schlagen sich die Anhänger beider Technologien quasi die Köpfe ein. Politisch sieht das ähnlich aus. Aber das ist ein anderes Thema. Ich hätte überhaupt keine Probleme damit, wenn sich eine überparteiliche Opposition bilden würde. Selbst bei den Linken und Grünen gibt es bestimmt noch den einen oder anderen normal gebliebenen Politiker. Sahra Wagenknecht und Boris Palmer fielen mir ein. Die Liste ließe sich für alle im Bundestag vertretenen Parteien fortsetzen. Ist das gemeinsame Ziel einmal erreicht, kann man sich immer noch über die eine oder andere Sichtweise „streiten.“ Davon schrieb ich schon, als es noch keine Querdenker-Bewegung gab.

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    2. Danke, liebe Nandalya,

      für deine beiden Antworten hier im Kommentar-„Strang“.
      Es sind diese offensichtlichen Beobachtungen der Geschehnisse, die uns nach Worten suchen lassen.
      Desweiteren „passieren die Dinge“ ja weltweit und ja, auch gezielt, wie orchestriert.
      Die Muster sind dabei überall die gleichen und wie du ja auch schreibst, geht es vorerst um das Teilen und Positionieren in vermeintlich gegengesetzte Blöcke, Ansichten, Weltbilder …etc.

      Wie du ja auch bei der Beliebigkeit der Titulierung von „Gegnern“ der öff. Meinung und des Narrativs schreibst, sind hier alle Winkelzüge erlaubt. Frei nach dem Motto „die Mittel heiligen den Zweck“.
      Noch sind wir in dem Stadium der verbalen Auseinandersetzung, obwohl …

      Und ein wichtiger Punkt ist die Frage, welche du ja auch aufwirfst:
      Wer definiert „Gut und Böse“ und wurde da nicht in den letzten Jahrzehnten mit neuen Weltbildern, Philosophien und Dogmen vorgearbeitet – eben hin zu dieser Beliebigkeit, hinein in einen seltsamen Relativimus.
      Yepp, die Frage bleibt: „Wer“
      und in der Folge eben auch: „Warum“

      Getrauen wir uns hier tief genug zu schauen, hinter die Vorhänge und den nächsten usw. –
      um dann auch diese vorerst bittere Wahrheit zu erkennen und anzunehmen.
      Auch wenn die eigenen „Heroes“ und Weltbilder einen Knacks kriegen oder gar komplett entsorgt werden müssen … plus dem kleinen Punkt: kognitive Dissonanz!??!

      Im Hintergrund läuft stattdessen alles geschmiert, basierend auf dem von dir schon erwähnten „teile und herrsche“. Eigentlich können wir, bei der Betrachtung des „Schauspiells“ ganz entspannt noch die Hegel´sche Dialektik drauf packen.
      Schaffe und unterstütze „These UND Anti-These“ und verkaufe dann die von dir vorbereitete „alternativlose“ zur Rettung
      der gemarterten, zerschlagenen Welt und deren Menschen,
      die in ihrer Hoffnungslosigkeit und Zerschlagenheit,
      wie nach ihrem Wunsch nach Frieden und Sicherheit dann gerne, wie verzweifelt
      den kleinen, gereichten „Fitzel“, die kleinste gemeinsame Menge dankend annehmen.

      Müßig zu erwähnen, daß wir in diese „schöne, neue Welt“ mit Glitzer, Lametta und Blink-Blink
      gezwungen werden, auch wenn man uns verspricht, verführt und einredet,
      daß wir dann ja die neuen Gutmenschen sind, welche für das Gemeinwohl … usw.

      In Dankbarkeit und Freude,
      diese klaren Worte hier vorfinden zu dürfen,
      Raphael.

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  8. Liebe Maren, eine perfekte Zusammenfassung, danke! Ja, die Ungereimtheit, Menschen die für Selbstbestimmung und Grundgesetze sind sls Nazis zu bezeichnen…und dass sich darüber keiner wundert… ? Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Menschen entweder Angst oder Stress haben, oder Beides… denn nur so kann der gesunde Menschenverstand dermassen ausgeschaltet werden…!

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    1. Danke dir, liebe Johanna! Ich verstehe es auch nicht. Aber aus irgendeinem Grund scheinen viele wirklich überzeugt zu sein von dieser Gleichsetzung: Der aktuelle Anlass für mich für diesen Beitrag war tatsächlich ein Kommentarstrang, wo mir diese Aussage begegnet war. Und weil es für den Kommentarstrang zu lang gewesen wäre, habe das stattdessen dann bei mir geschrieben. .. .

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    1. Ich mag ja die Formulierung „Die Pandemie tut dies oder jenes“ nicht so gerne. Denn letztlich ist eine Pandemie ein menschengemachten Konstrukt, in dem Sinne, dass Menschen entscheiden, wann und warum sie eine Pandemie ausrufen, wie sie damit umgehen und wann sie sie für beendet erklären.
      Ich gebe dir aber natürlich sehr recht, dass man sein Handeln möglichst immer danach ausrichten sollte, dass man es mit dem eigenen Gewissen vereinbaren kann. Danke dir!

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  9. Ja, eine Ideologie, letztlich ist das Weltbild, dass wir uns aus den Erkenntnissen der Wissenschaft zimmern eine Ideologie, denn die Erkenntnisse dieser Wissenschaft würden auch ganz andere Weltbilder zulassen. Wir aber haben uns mehrheitlich entschlossen, die Welt auf dem Umweg über das Verständnis von Materie zu erklären. Jetzt können wir zum Beispiel diese Impfstoffe entwickeln. Und in den Ländern, wo dies geschah, hat sich tatsächlich die durchschnittliche Lebenserwartung erhöht. Die Folge: Immer mehr Menschen, immer mehr Umweltverschmutzung, Klimakrise und letztlich die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen. Waren die Mikroorganismen dann nicht unterm Strich unsere Freunde indem sie für das ökologische Gleichgewicht sorgten? Und wäre es, auch aus dem Grund vielleicht besser, nicht zu impfen? Ist das zynisch?

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    1. Ich glaube, dass ist etwas zu vereinfacht. Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich in den „impfenden“ Ländern ja aus vielerlei Gründen erhöht, insbesondere natürlich, weil diese ihre Kriege nach dem 2. Weltkrieg mehr in andere Gegenden der Welt verlagert haben … . Weil im Westen ab einer bestimmten Zeit Hunger, existenzielle Armut, Trinkwasserprobleme und sehr schlechte hygienische Verhältnisse kaum noch vorkamen. Und gleichzeitig wurden es in diesen reichen Ländern eher weniger Menschen, und der Bevölkerungszuwachs entstand trotzdem eher in den weniger medizinisch aufgerüsteten Kontinenten und Ländern. Für den Zuwachs der Umweltverschmutzung und der damit zusammen hängenden Probleme sind aber wiederum die eher weniger Menschen in den reichen Staaten zu einem deutlich größeren Anteil verantwortlich.
      Dass zu einem gesunden Gleichgewicht auf dieser Welt aber Mikroorganismen dazu gehören, erscheint mit selbstverständlich. Unsere Nahrung hängt letztlich von „gesunden“ Böden ab, die wiederum viele Mikroorganismen beinhalten. Mit Pestiziden, Insektiziden usw. haben wir da schon tief in ein ursprüngliches Gleichgewicht eingegriffen. Bei Bakterien versteht man so langsam, dass diese zu einem gesunden Gleichgewicht dazu gehören, und für uns lebenswichtig sind (Darmflora etc.). Man versteht auch langsam, dass der sorglose und sehr ausufernde Umgang mit Antibiotika ein Irrweg war. Die tatsächliche Funktion von Viren ist hingegen aus meiner Sicht wenig erforscht bisher. Sie auf die Funktion eines „Krankheitskeimes“ zu verkürzen, den man bekriegen müsse, scheint mir eben – „verkürzt“. Aus meiner Sicht greifen Impfungen in das Gleichgewicht im menschlichen Immunsystem ein, aus der Vorstellung heraus, dass man diesem „helfen“ müsse. Das kann in bestimmten Konstellationen sicher sinnvoll sein. In vielen anderen aus meiner Sicht aber stattdessen durchaus schädlich. Impfung sollte daher immer eine individuelle Abwägung sein, würde ich mir wünschen.

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  10. Deine Texte sind, wie immer sehr gut geschrieben. Ich halte diese Spaltung in der Gesllschaft für sehr traurig. Leider habe ich festgestellt, daß die Toleranz oft (nicht immer!!!) auf beiden Seiten fehlt. Es fehlt einfach an der Toleranz und dem Respekt einer anderen Meinung gegenüber. Manchmal reicht aber schon ein kleiner Satz. Ich habe letztens auch so eine Diskussion verfolgt. Und dann hab` ich einfach geäußert:“ Für mich gibt es nur Menschen, nicht Geimpfte oder Ungeimpfte.“ Und mit einmal sahen das (angeblich) alle anderen auch so. Wer zu mir nett ist, zu dem bin ich auch nett, egal ob er schwarz, weiß, Christ, Jude, geimpft, ungeimpft, schwul, hetero oder was auch immer ist. Der Mensch ist für mich wichtig. Und ich muß auch nicht mit jedem Menschen alle Meinungen teilen und kann mich trotzdem gut mit ihnen verstehen. Das habe ich zum Glück in meinem Umfeldt, aber insgesamt sieht es leider nicht so gut aus. Ich versuche immer dem gegenzusteuern und erteile solchen Unterhaltungen, wenn`s geht eine freundliche Abfhur und wechsele das Thema. Dann muß ich mich nicht aufregen, was gut für meine Nerven ist und am Ende hat man meistens eine gute Unterhaltung geführt. Da das Thema ja propagandamäßig überall präsent ist, habe ich mir angewöhnt, genau darüber so selten wie irgend möglich zu reden, um dem ganzen nicht immer nochmehr „Nahrung“ zu geben. Aber natürlich mache ich mir auch meine Gedanken darüber und führe darüber auch Gespräche…aber so wenig wie möglich, denn wieviel Lebenszeit haben wir (leider) alle damit in letzter Zeit verschwendet dem „geistigen Dünnschiss“ (Entschuldigung) von all den „wichtigen Personen“ zuzuhören und uns darüber aufzuregen, was keinem von uns gut getan hat???
    Die da „oben“ haben kein Recht, meine Nerven kaputt zu machen. Machen wir einfach (weniger) mit. Ich habe mal einen tollen Satz gehört, keine Ahnung wo der seinen Ursprung hat: „Alles ist in Ordnung, solange ich es zulasse.“ 🙂

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