Aus Blei Gold machen

gemalt von Dörte Müller

Ich habe so einen kindlichen Drang in mir. Wenn man mir sagt: „Geh da nicht hin, schau dir das nicht an, das ist nur alberner Quatsch. Etwas für Spinner und Außenseiter.“, dann weckt das nahezu unwiderstehlich meine Neugier. Ich will wissen, warum das Gelände verboten ist. Und wenn mich die Antwort nicht befriedigt, dann laufe ich los. Und inspiziere, was da so herumliegt. Es scheint ja etwas zu sein, von dem jemand nicht will, dass es andere sehen… . Und das sich vielleicht gerade deshalb zu sehen lohnt.

Und nach der Rückkehr von deinen Exkursionen willst Du zeigen, was Du entdeckt hast?

Klar, es könnte ja auch für andere interessant sein. Die meisten drehen sich freilich weg. Sie haben vielleicht Angst, selber als Spinner und Außenseiter tituliert zu werden, wenn sie hinschauen auf das, was ihnen doch ausdrücklich verboten wurde.

Neudeutsch nennt man das, was da passiert ist, Framing. Und der Begriff „Esoterik“ unterliegt heutzutage so vielen Frames, dass wahrscheinlich jede*r aufschreit, wenn Du jetzt damit kommst. Die einen, weil sie sich nie damit beschäftigt haben und einfach nur den Frames glauben. Die anderen, weil sie sich noch viel mehr, als Du damit beschäftigt haben, und etwas Anderes darunter verstehen, als Du.

Ja, stimmt. Letztlich ist „Esoterik“ ja auch nur ein Überbegriff, unter den man verschiedenste Strömungen fassen kann. Und das, was ich dazu sage, hat auch keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Es ist lediglich meine Interpretation. Und bei dem Thema wirkt ohnehin alles so verdreht, dass es ganz schwer ist, das irgendwie darzustellen.

Bleiben wir einfach erstmal bei der Wortbedeutung: „Dem inneren Bereich zugeordnet“. Warum gilt das als „albern“?

Die heutige Zeit ist fixiert auf das Äußere und das Außen. Das unsichtbare Innere gilt tendenziell als wertlos.  

Anders die Esoterik. Die das Innere als Potential ansieht, als das, was den Menschen in seinem Wesen ausmacht. Für die das Äußere eher ein Widerschein des Inneren ist.
– Und für deren spirituelle Ausrichtungen die unsterbliche menschliche Seele der eigentliche Kern ist.
 

Von einem Begriff wie „Seele“ wendet sich der „moderne Mensch“ mit Grausen… .

Aber, wenn man das Innere verleugnet, bleiben leere Hüllen: Wissen, dem die Weisheit fehlt. Oberflächlichkeit, die nutzlosen Tand produziert. Menschliche Hüllen, die sich leer fühlen, und nicht wissen, wie sie diese Leere füllen können. Die von der Erde und von anderen nehmen und nehmen. Die nicht merken, dass sie dabei zerstören. Oder denen dies egal ist, weil sie dem, was sie zerstören, ohnehin keinen tieferen Sinn zubilligen. Ist das erstrebenswert?
Warum kann man Wissenschaft und Esoterik nicht verbinden? Ging doch früher auch! Warum bekämpft „moderne Wissenschaft“ alles „Esoterische“ so vehement?     

Die „moderne Wissenschaft“ wollte sich ursprünglich von der Religion abgrenzen, indem sie nur das Beweisbare anerkennt. Allerdings hat sie letztlich wohl gerade wegen dieser scharfen Abgrenzung mittlerweile genau die Verhaltensweisen übernommen, die sie eigentlich bekämpft hatte: So hat die „moderne Wissenschaft“ sich immer mehr von offener Neugier entfernt und stattdessen Dogmen und Tabus aufgebaut. Sie ist dadurch selbst zu einer Art Religion geworden, deren Priester so tun, als verkündeten sie „objektive Wahrheiten“. Wer diese hinterfragt, betreibe „Desinformation“, sei ein zu bekämpfender Ketzer. Ein Spalter. Und wird mit einem „Bann“ belegt. Diese „moderne Wissenschaftsreligion“ geht davon aus, dass die gesamte Schöpfung einschließlich uns Menschen Zufallsprodukte seien, und nur das „wahr“ sei, was sichtbar- oder messbar und damit „bewiesen“ sei.

Diese Lehre hat unübersehbare Schwächen: Das mit dem Zufall ist nach der eigenen Mathematik unmöglich, und damit keineswegs „bewiesen“. Der eigene positivistische Wissenschaftsbegriff wird daher bei dem Fundament dieser Lehre gar nicht eingehalten. Für die Frage, was Leben eigentlich ist – und wo es herkommt, gibt es keinerlei Erklärung. Man fokussiert sich darauf, möglichst viele Details der Hülle zu erforschen. Das, was diese Hülle belebt, wird ignoriert, weil es sich der „Beweisbarkeit“ entzieht.
Und diese Ignoranz wird im Grunde genommen auch allen anderen verordnet, denen man sagt, Esoterik sei für „albern“ zu halten.

Esoterik knüpft sozusagen am Gegenpol an: Das Bewusstsein, der lebendige Geist, steht im Vordergrund, aus dem sich dann erst Materie entwickelt hat. Materie, die dann wieder Rückwirkungen auf das (Gesamt)-Bewusstsein hat. Für die „spirituelle Esoterik“ gibt es ein schon immer da gewesenes Urbewusstsein: Gott. Und einen „göttlichen Funken“ in jedem Menschen: Die menschliche Seele. Beides ist nicht messbar, aber erfahrbar, wenn man dies zulässt.

Hat die Wissenschaft sich mit ihrer Festlegung auf die Materie nicht eigentlich selbst amputiert? Nur noch wenige scheinen in der Lage zu sein, größere Zusammenhänge zu sehen und zu verstehen. Viele scheinen nur noch in einer Art „Kleingeistigkeit“ auf ihr jeweiliges Fachgebiet zu starren. Nur wenige sich dafür zu interessieren, was die Welt (und sie selbst) im Innersten zusammenhält, und was sie verbindet. Erstaunlich viele Leute verehren „Geistesgrößen“ wie Platon, Pythagoras, Newton, Shakespeare, Goethe, Mozart und viele andere. Und bezeichnen gleichzeitig „Esoterik“ als „albern“, „spinnert“ oder „dumm“. So, als würden sie gar nicht zu bemerken, wo diese Menschen ihre „Geistesgröße“ hernahmen.

Eine Wissenschaft, die den schöpferischen Geist verleugnet oder zumindest für vernachlässigbar hält, kann vermutlich nicht besonders schöpferisch und vielleicht auch nur bedingt geistvoll sein. Und ist damit fast gezwungen, alles „Schöpferische“ für „unwissenschaftlich“ zu halten.

Die Wissenschaft“ nimmt in unserer Gesellschaft einen extrem hohen Stellenwert ein, wird aber im Grunde genommen durch ihre sich selbst einschränkenden Definitionen und Dogmen künstlich klein gehalten. Obwohl z.B. die Erkenntnisse der Quantenphysik ja durchaus andere Weltbilder zulassen würden.

Ob das Absicht sein könnte?  

Jetzt wird es interessant. Und kompliziert… ..

Aus Blei Gold machen. Was verstehst DU darunter?  

Für mich bezieht sich das auf das Ziel einer Art „innerer Vervollkommnung“. Auf den Antrieb zur Beschreitung des inneren Seelenwegs. Den Antrieb zur „Heldenreise“.
Aus irgendeinem Grund wandeln wir Menschen  nicht von Natur aus als nach allen Seiten strahlende Edelsteine hier auf der Erde. Ich bin aber überzeugt, dass wir alle theoretisch das Potential haben, zu einem strahlenden Edelstein zu werden. Dass wir aber dafür den „profanen“ Stein, in den dieser eingebettet ist, zunächst aufknacken müssen – und dann noch das Innere polieren müssen, damit es glänzen und strahlen kann. Für mich ist das die ursprüngliche Interpretation der Esoterik: Dem inneren Bereich zugeordnet. Mit der Aufgabe, im eigenen Inneren „aufzuräumen“. Harmonie im eigenen Inneren herzustellen. Denn nur, wenn möglichst viele Menschen das schaffen, dann kann sich auch im Außen die ersehnte Harmonie manifestieren.

Warum ist das so schwierig?

Weil es im Außen seit Jahrtausenden aus den verschiedensten Gründen und Interessen viele gegenläufige Kräfte gibt. Und das Außen eben auch auf das Innen jedes Menschen zurückwirkt.

Außerdem sind Menschen, die auf diesem Seelenweg unterwegs sind, schwerer manipulierbar und verführbar. Gerade solche Menschen liefen damit schon immer Gefahr, bekämpft zu werden, denn sie waren und sind ein Störfaktor für diejenigen, deren Ziel Reichtum und / oder Macht über andere war / ist.  

Das wiederum waren und sind nicht selten Menschen, die sich mit „Esoterik“, also dem „inneren Bereich“ gut auskennen. Die ihr Wissen um die Zusammenhänge zwischen Geist und Materie aber zum eigenen materiellen Vorteil nutz(t)en, – und nicht, um ihre Seele erstrahlen zu lassen.

Oder die dachten, es würde ihre Seele erstrahlen lassen, wenn sie ihre eigenen Vorstellungen anderen – notfalls mit Gewalt – aufdrängen.

Wer sich mit Esoterik auskennt, weiß, dass er den Faktor überwinden muss, der das menschliche Potential am effektivsten begrenzt: Angst. Egal, was man erreichen möchte, Angst wird immer hinderlich sein. Sie ist nicht lebensrettend. Nie. Auch nicht vor dem „Säbelzahntiger“. Eine gute Risikoeinschätzung ist lebensrettend. Angst hingegen ist lähmend und schadet. Sie ist also kein „evolutionärer Vorteil“, sondern aus esoterischer Sicht eine zu meisternde Herausforderung auf unserem Weg.  
Es gibt esoterische Vereinigungen, die die ihr Zugehörigen dabei unterstützen wollen, ihre (Todes-)Angst zu überwinden. (Teilweise wohl angelehnt an das, was man über die Einweihungsriten in Kulte alter Hochkulturen weiß.)  
Ich nehme an, dass z.B. Vereinigungen wie die Sculls and Bones, aus deren Reihen ja bekanntlich unter anderem mehrere US-Präsidenten und andere hochrangige US-Politiker hervorgingen, Entsprechendes trainieren.

Ja, wenig Angst zu haben, kann man für durchaus „weltliche“ Ziele einsetzen. Und wir Menschen streben Dinge wie Macht, Lust, Ruhm, Ansehen schon deshalb an, weil sie unser körpereigenes Belohnungssystem anwerfen: Sie führen zu einem Dopaminausstoß.

Das Problem daran ist: Dopamin ist ein Suchtstoff. Der Kick muss immer größer werden, um noch den gleich hohen Dopaminausstoß und damit die gleiche Befriedigung zu erreichen. Das treibt dazu, immer mehr Reichtum, Macht oder Ruhm zu wollen. Und kann zu einem Teufelskreis werden. Man muss bei diesen Verlockungen sehr aufpassen, dass man ihrem Suchtpotential nicht unterliegt, sie zum Selbstzweck werden, dem man dann sein gesamtes Leben widmet und unterordnet.

Dass einen eine solche Sucht „auffressen“ kann liegt auf „geistiger“ Ebene daran, dass Menschen, die Macht über andere ausüben, oder von anderen bewundert und stark verehrt werden, sich der Energien ihrer „Untergebenen“, ihrer Bewunderer bedienen. Sie haben oft kein gesundes eigenes Ego, sondern ein völlig unausgewogenes, das sich durch die Energien der anderen unnatürlich vergrößert hat. Wenn die Bewunderung der anderen plötzlich wegfiele, wäre da ein Loch. Viele Popstars sind schon an diesem Problem zerbrochen – und haben dieses Loch dann manchmal mit Drogen und Alkohol zu füllen versucht. Für Menschen, die von Bewunderung leben, ist es sehr schwer, wenn diese wegfällt.  

Das Verlangen nach immer mehr Macht, Reichtum, Ruhm etc. kann leider auch dazu führen, dass die betreffende Person oder Institution zur Erreichung dieses „immer mehr“ das Bewusstsein anderer (absichtlich) manipuliert, um sich daraus Vorteile zu verschaffen.  
Angst ist dabei ein entscheidender Schlüsselfaktor. Schon die Kirche hat dies gezielt eingesetzt.   

Auch heute: Ob über Mobbing, Bedrohungen durch Straßengangs, oder gleich durch ganze Staaten. Dafür zu sorgen, dass andere Menschen mehr Angst haben, als man selbst, ist DAS Machtmittel schlechthin.

Das gezielt einzusetzen, hat für mich etwas Dämonisches. Man versucht, die eigene Energie zu vergrößern, indem man den Menschen, denen man Angst macht, Energie abzieht und diese für sich nutzt.

Ja, Menschen „erschaffen“ mit dem Einsatz von Gewalt echte Dämonen. Energieformen, die sich von Angst und Wut nähren. Solche Energieformen können über Generationen Wirkung entfalten. Das geschieht auch, wenn sich die betreffenden Personen nie mit Esoterik beschäftigt haben, und diese Energieformen „nur“ durch den mit entsprechenden Handlungen belebten sehnlichen Wunsch nach Macht entstanden sind – und sich dann wie in einer Spirale immer mehr vergrößert haben.  
Solche Energieformen sind höchst gefährlich. Sie „fressen“ ihre Schöpfer auf. Irgendwann tun diese alles, um an der Macht zu bleiben, tun alles für diese Energieform und sind innerlich selbst leer. Bei vielen Machthabern konnte und kann man Solches beobachten: Die Augen sind leer und stumpf. Die eigene Lebendigkeit ist weg, die Seele hat Schaden genommen. Irgendetwas anderes hat übernommen.

Es gibt esoterische Vereinigungen / Traditionen, die arbeiten sogar mit bewusst von ihnen künstlich erschaffenen Energieformen. Die ihnen helfen sollen, z.B. mehr Macht zu bekommen. Wenn solchen bewusst erschaffenen Dämonen viel Energie gegeben wurde, haben sie nicht nur für ihre Schöpfer, sondern auch für viele andere furchtbare Folgen. Und solche Energien sterben leider keineswegs mit ihren Schöpfern. Hitler, Stalin oder Mao mit ihren jeweiligen Gefolgsleuten sind bekannte Beispiele solcher „Schöpfer“ verheerender Energien, die immer noch Wirkung entfalten.

Solche Energieformen bekommen umso mehr Energie, je mehr Menschen sich daran beteiligen. Je stärker diese Menschen den erschaffenen Dämon durch Emotionen, die noch mit Ritualen und Symbolen weiter verstärkt werden, aufladen. Je öfter solche Rituale wiederholt werden, je mehr die Symbole selber (emotional) aufgeladen werden. Je größere Bedeutung diese Menschen dem Dämon beimessen.  

Bei jedem totalitären Regime gibt es solche Elemente. Und auch bei dieser derzeitigen „Pandemie“ sind sie allzu leicht auszumachen, um „Zufall“ sein zu können: Rituale wie die albernen „AHA-Regeln“, erniedrigende Symbole, wie die Maske und die Tests, die den Menschen die „Bedrohung“ aber auch ihre angebliche Minderwertigkeit und Krankheitsbehaftung bildhaft vor Augen führen sollen. Die ständige unsägliche Angstmacherei über entsprechende Bilder, die der emotionalen Aufladung dienen. Die dauernde Wiederholung und besondere Betonung des C-Worts und jetzt des I-Worts in jeden Nachrichten. Und das Ganze nahezu weltweit… .

Wie stark diese Energieform wirkt, sieht man daran, dass es völlig vergebliche Liebesmüh ist, mit Menschen, die damit in Resonanz gegangen sind, über das Thema diskutieren zu wollen. Es fühlt sich an, als prallt man an etwas ab, was den „Zutritt“ zu der anderen Person verwehrt. Bei dem Thema gibt es gar kein gegenseitiges Verstehen können mehr. Gar kein Anhören / Zuhören wollen. Während man sich bei anderen Themen mit kontroversen Meinungen durchaus schon mal zugesteht: „Vielleicht hast du da einen Punkt.“ Oder: „So habe ich das noch nie gesehen, das ist interessant.“ Oder schlicht: „Das wusste ich gar nicht.“ Geht hier sofort eine Art Klappe nach unten. Statt „Das wusste ich nicht.“ Heißt es: „Fake-News!“. Statt „So habe ich das noch nicht gesehen.“ „Verschwörungstheorie!“ Egal, was man sagt.    

Apropos: Es scheint inzwischen belegt zu sein, dass bereits das Virus selbst eine absichtlich geschaffene. also künstlich erzeugte, Energie war. Von der klar war, dass sie auf der körperlichen Ebene (insbesondere vorerkrankter) Menschen Schaden anrichten würde, sollten sie damit in Berührung kommen. Ob diese „Berührung“ geplant war, oder versehentlich geschah, weiß ich nicht. Zumindest war sie offenbar einkalkuliert.

Offenbar, denn man hat ja das Vorgehen für den Fall der Fälle vorher detailliert geübt. Die Art und Weise dieser „Übungen“ und ihre Umsetzung tragen aus meiner Sicht klar die Handschrift von Menschen mit „esoterischem“ Wissen (oder zumindest sehr gutem psychologischen Wissen). Welches Ziel auch immer diese (oder ihre Auftraggeber) erreichen wollten.
Vielleicht hatten die Urheber sogar das Ziel, die Welt „zu verbessern“? Ich halte das für nicht einmal unwahrscheinlich. Menschen, denen es gelungen ist, ihre Ängste zu meistern, und dadurch vermeintlich „Großes“ zu erreichen – großen Reichtum, Ruhm, Macht – halten sich nicht selten für etwas „Besseres“, als andere, denen das nicht gelingt. Sie scheinen daraus teilweise ein Recht, manche vielleicht sogar eine Art Pflicht, abzuleiten, andere nach ihren Vorstellungen zu formen, weil sie denken, sie wüssten, was „das Beste für alle ist“.

Auch aus dem eigentlich guten Ziel, die Welt zu verbessern, kann viel Unheil entstehen. Selbst dann, wenn man an die Seele und an Gott glaubt. Sich aber nicht daran macht, im eigenen Innern die Verhärtungen zu knacken, um den eigenen inneren Edelstein erstrahlen zu lassen, sondern stattdessen „das Böse“ nur im Außen sieht. [Und es dann noch als Gottes Willen definiert, dass man dieses Böse im Außen bekämpft.]  

Ja, unabhängig von der jeweiligen Religion gibt es starke Tendenzen, unerwünschte Eigenschaften oder gar „das Böse“ immer nur bei anderen zu sehen. Leute meinen, das „Böse“ im Außen ausradieren zu können, indem sie andere Menschen bekämpfen, ihnen vorschreiben, wie sie zu sein haben. Die Gewalttätigkeit, die dahinter steht, kann wiederum die oben beschriebenen Dämonen erst erschaffen. So dass sich dann tatsächlich „Böses“ im Außen bildet.  
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das auch der (Irr)-Glaube ist, der hinter den Vorstellungen des „Great Reset“ steht: Der Glaube, in der Lage zu sein, das „Böse“ aus dem Gesamtbewusstsein entfernen zu können. Durch rigide Vorgaben welche Gedanken (und Handlungen) „erlaubt“ sind und welche nicht. Zensur von Veröffentlichungen mit „falschen“ Worten und Gedanken. Gleichzeitig greifen sie auf körperlicher Ebene ein, wollen über Gentechnik künstlich „bessere“ Menschen erschaffen. Menschen, die dann der „bösen“ Natur und „bösen“ Einflüsterungen gegenüber „immun“ sein sollen.

Aus spirituell-esoterischer Sicht hat eine solche „Vision“ etwas extrem Dämonisches, weil sie im ganz großen Stil im Gesamtbewusstsein der Menschheit (unter Einsatz von Gewalttätigkeit und Verängstigung) gezielt herumpfuschen will. Die Schöpfer solcher „Visionen“ erschaffen (negative) Energien, die sie nicht werden beherrschen können.

Was also tun? Der esoterische Ansatz sagt ja: Wie Innen, so Außen.
Der spirituell-esoterische Seelenweg strebt die Vereinigung der gegensätzlichen Pole im eigenen Innern an. Die Vereinigung der Gegensätze, die (Wieder)-Herstellung der göttlichen Urharmonie im eigenen Innern, im eigenen Herzen, gilt als Ziel. Manche haben das früher wohl als „heiligen Gral“ bezeichnet, den es zu suchen gilt. Oder eben das „Gold“. Oder die Öffnung des „Herz-Chakras“.

Deshalb bleibt aus spirituell-esoterischer Sicht wohl nur die Option, daran zu arbeiten, mit dem Denken dieser Menschen und den von ihnen geschaffenen Energien nicht in Resonanz zu gehen. –
Und sich gleichzeitig darin zu üben, diesen Menschen Nächstenliebe zu schicken und für ihr Seelenheil zu beten, so schwer das ist. Denn sie zu verdammen, verstärkt letztlich nur die negativen Energien.

[Ich persönlich habe übrigens – zumindest in diesem Leben – keinerlei esoterische Schulung oder Einweihung erhalten. Aber schon sehr lange ein starkes Interesse an diesen Themen. Und den Wunsch, in diesem Leben, zumindest ein kleines Stück auf meinem inneren Seelenweg Richtung „Gold“ voranzukommen, was mir allerdings alles andere als einfach vorkommt … 😉.]

Veröffentlicht von lachmitmaren

Ich bin voller Lebensfreude. Manchmal albern, manchmal ernst. Gute Zuhörerin. Vielseitig interessiert. Ich bin kritisch und hinterfrage die Dinge. Bin Volljuristin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, zertifizierte Lachyoga-Leiterin - Und Rheumatikerin seit gut 30 Jahren.

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40 Kommentare

  1. Im allgemeinen halte ich mich an die Regeln und Verordnungen. Doch wenn eine Sache öffentlich und bewußt und gezielt immer nur ausgegrenzt und diffamiert wird oder einzelne Personen, dann werde ich ebenfalls hellhörig. Und so komme ich zu meinen Erkenntnissen und entwickele mich dabeii, ich hoffe nur im aufbauenden, guten Sinne. 😊
    Aufbauend sind hier schon einmal wieder die wunderbaren Gemälde vin Dörte Müller, jedesmal eine Herzensfreude! ❤💛💕✋

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  2. Gerade bin ich bei dem – mir neuen Wort – „framing“ angekommen. Nicht das Wort hätte mich jetzt aufhorchen lassen. Es ist etwas anderes: Und zwar diese gute Art der Vermittlung hier. Es ist für mich wie ein dargereichter „Schlüssel“ zu verborgenen „Schatzkammern“. Eigentlich schade, daß so viele gute Menschen ihn ablehnen, nur weil sie ständig „gewarnt“ werden. Ich glaube, an Mut hätte es ihnen nicht gefehlt, wenn sie nicht durch die offizielle Darstellung „ver – führt“ worden wären. Doch vielleicht finden sie ja trotzdem noch den Weg zur lichten Wahrheit.🌹🍀🌈

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  3. Oh, jetzt bin ich gerade bei dem Wort „Esotherik“ angekommen. An sich ist das für mich ein etwas schwammiger, schillernder Begriff – .. Aber hier ist wieder der „goldene SCHLÜSSEL“. Oh, wie schön und wohltuend ist es doch, hier weiter zu folgen…!

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  4. „Wissen, dem die Weisheit fehlt“, – wieder so eine „Lichtspur“, bzw. eine Lampe, die dunkle Wege erhellt. Wenn aber Licht darauf fällt, erkennen wir und lernen zu unterscheiden, was nun Wert hat und was nicht. Ach, ich freue mich schon auf die nächsten Schritte und Erkenntnisse…Es fühlt sich irgendwie wie BEFREIUNG an.🌞🌈🌹

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  5. „Oberflächlichkeit, die nutzlosen Tand produziert“, – oh, sehr weit bin ich noch nicht gekommen und muß doch schon wieder stehenbleiben, hinhorchen, hinschauen, einen Augenblick verweilen und etwas daraus mitnehmen.. Was nur? Etwa so etwas wie „die blaue Blume“ in der Romantik, die schließlich der einzig passende Schlüssel war zu der geheimen Tür? 🌸🌈

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  6. „Warum kann man Wissenchaft und Esotherik nicht miteinander verbinden?“ Wer das Vorangehende sorgfältig gelesen hat, k a n n das ja miteinander verbinden. DAS ist doch die Lösung, zumindest ein Fingerzeig in die richtige Richtung. Jedenfalls freue ich mich über diese LICHTSPUR. Vielleicht sollte man/frau sich einfach nur darüber freuen, ohne viel darüber zu reden. Ich denke jetzt wieder an das große Vorbild JESUS. Aber schon läuten bei den meisten Menschen alle Alarmglocken. Ist das aber nicht auch so ein berühmter „Fall“? 🌞🌹🌈

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  7. Die Esoterik … Glück und Segen, Licht und Schatten, weil sich auch in diesem Bereich sowohl „normale“ Menschen mit einem Bewusstsein für das Innere, nicht Sichtbare in sich (und vor allem da) und in andere und andereS wie auch scharenweise „weiß-nicht-wie-ist-sie-am-besten-benenne-ohne-völlig-daneben-zu-liegen“ Menschen tummeln. Die Welt der Dualität halt 🙂
    Mir gefällt Dein Beitrag wieder sehr gut, jedoch besonders der vorletzte Abschnitt, den ich (um anderen das Scrollen zu ersparen, hier zitieren möchte: „Deshalb bleibt aus spirituell-esoterischer Sicht wohl nur die Option, daran zu arbeiten, mit dem Denken dieser Menschen und den von ihnen geschaffenen Energien nicht in Resonanz zu gehen. – Und sich gleichzeitig darin zu üben, diesen Menschen Nächstenliebe zu schicken und für ihr Seelenheil zu beten, so schwer das ist. Denn sie zu verdammen, verstärkt letztlich nur die negativen Energien.“
    Genau SO sehe ich das auch.
    Man braucht für den inneren Seelenweg übrigens keinerlei Einweihung, Schulung oder Sonstiges. Ein Leben in Achtsamkeit nach innen und außen genügt vollkommen. Der Weg zum „Gold“ ist nicht immer ein leichter, kann ich aus Erfahrung bestätigen. Zurzeit ist er für mich sogar äußerst schmerzhaft.

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    1. Danke dir, liebe Wilma! Ja, mein Beitrag ist wie immer sehr lang geworden … ;-), weil ich (zu) viele verschiedene Facetten darin unterbringen wollte :-).
      Esoterik wird aus meiner Sicht heutzutage meist völlig missverstanden, denn das, was du vermutlich mit dem scharenweise … meinst, ist aus meiner Sicht oft eher „oberflächlicher Tand“, oder auch „Wohlfühl-Wellness“, als Esoterik. Das Gefährliche sehe ich aber in dem Bereich, den ich ja auch ausführlich beschreibe: Wenn Esoterik nicht als Seelenweg verstanden wird, sondern eher eine Art „Pakt mit dem Teufel“ erfolgt. Das ist für mich das Duale des „Inneren Bereichs“.
      Herzliche Grüße
      Maren

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  8. Gerade machte ich eine Lesepause. Die Überschrift allein zieht mich schon an, erweckt mein Interesse. „Vergoldeter Staub“ , das war mal für mich so ein kurzer „Durchblick“ durch vieles mir Unerklärliche. Aber stehenbleiben wollte ich dabei nicht, sondern in meinem Suchen weitergehen…

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  9. Und es dauerte nicht lange, daß ich „den Schatz im Acker“, die „Perle vom Meeresgrund“…, aber für mich näherliegend: die „Goldkörner mit der Staubschicht“ oder ähnliches „entdeckte“ und nun hier vielleicht sogar haufenweise auf meinem Wege neu entdecke?
    Darum kann ich nur langsam vorankommen, muß immer wieder stehenbleiben, die „Steine auf meinem Wege“ aufheben und näher betrachten…👣☝👀

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  10. Bei den „leeren Hüllen“ denke ich auch an die „Spreu, die im Winde verweht“, aber auch daran, daß bei der Trennung der Weizenernte manche „Körner“ als „zu leicht befunden“ wurden.
    Also: Das ganze Thema ist – bei aller Leichtigkeit -viel „gewichtiger“, als es auf den ersten Bluck erscheint.

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  11. Liebe Maren, wie so oft sprichst du mir aus dem Herzen. Danke für diesen tollen Beitrag. Auch ich finde den Schluss (den Absatz in kursiv) sehr gelungen. Es ist erstrebenswert nicht in Resonanz mit dem Denken und den erschaffenen Energien dieser Menschen zu gehen. Manchmal ist das gar nicht so leicht. Gerade gestern hatte ich ein sehr aufwühlendes Gespräch zum Testthema. Mut und Selbsvertrauen waren an meiner Seite und ich habe es ganz gut gemeistert. Dennoch tut es mir leid, dass die Dinge so sind wie sie sind. Aber so ist der Lauf der Zeit. Leben ist Veränderung. Wir gehen unseren Weg Maren, unsere Herzen und unsere Seelen sind bei uns. Alles Liebe Moni

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    1. Danke dir, liebe Moni, für deine schönen zustimmenden Worte!!! Ich glaube auch, dass es nicht so leicht ist, damit nicht in Resonanz zu gehen. Diejenigen, die damit in Resonanz gegangen sind, haben das ja auch selten bewusst so entschieden, sondern etwas in ihnen war einfach offen für diese Resonanz. Und weil es eine so starke Energie geworden ist, ist es auch für „uns andere“ umso schwerer, sich davon gar nicht berühren zu lassen. Da braucht es Mut und gesundes Selbstvertrauen!
      Herzliche Grüße
      Maren

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  12. „Die Wissenschaft“, – oh, wieder so ein „brennend-heißes“ Thema! Und wie das, was ursprünglich zu mehr Sachlichkeit im Prüfen und Beweisen und somit zur Trennung von der installierten starren oder vernebelnden „Religion“ führte, nun genau das macht, was sie zuvor bekämpfte.
    Wie der „neue Weg“ nun aussehen könnte, das läßt sich weder vorhersehen noch planen und schon gar nicht fixieren. Das muß letztlich jede(r) selbst herausfinden…. Aber gerade in der „Wissenschaft“ gibt es auch „Pfadfinder“…
    Ja, „Pfadfinder“ auf den „neuen Wegen“…..Man freut sich über jeden LICHTBLICK…💡🌹🌞

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  13. Danke für den Beitrag! Letztlich ist es ja so, dass man alles gut oder schlecht nutzen kann; vielmehr sich in irgendetwas verrennen kann und es das absolute Weltbild ansieht. Ansonsten finde ich es total wichtig, für verschiedene Einflüsse offen zu sein, das Herz offen zu halten.

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  14. Wenn ich auch nur einige Sätze weiterlese oder einen Absatz, müßte ich eigentlich sofort „zur Feder greifen“ und schreiben: „Hurrah! Genauso ist es!“ Doch keiner weiß ja dann, was genau ich meine. Aber es steht ja bereits da! Wozu dann noch Eigenes hinzufügen?

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  15. Da ist z. B. der Satz: „Die Wissenschaft wird durch ihre sich selbst einschränkenden Definitionen und Dogmen künstlich kleingehalten.“ Ja, wer sich kleinmachen, niederhallten l ä ß t !! Da beginnt eigentlich wieder der ganz persönliche Weg! 🌞🌹🌈🍀

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  16. Ein interessanter Dialog, den du da mit dir selbst führst, liebe Maren. Inhaltlich dazu Stellung zu nehmen, ist nicht leicht, weil es so viele Aspekte sind, die du anrührst. Ich möchte daher nur zu dem einen Satz meinen Senf dazutun: „Warum kann man Wissenschaft und Esoterik nicht verbinden?“
    Hui, schwierig, denn es setzt voraus, dass man sich einig ist darüber, wovon die Rede ist. Wenn wir von Wissenschaft reden, meinen wir was? Die im 15. Jahrhundert einsetzende und im 19, Jahrhundert endgültig zur Herrschaft gekommene Form der Naturwissenschaft vermutlich, an der sich seither die anderen Fakultäten (Psychologie, Medizin. Kulturwissenschaften etc) orientieren. Du sagst, sie erkenne nur das Beweisbare an. Ja, das behauptet sie. Aber stimmt es? Sind zB die Ableitung des Menschen aus der Amöbe oder meinetwegen auch aus dem Affen und des Affen aus der Amöbe oder der Bing Bang beweisbar? Ich meine, nein. Es sind unbeweisbare Hypothesen, die allerdings als Wahrheiten gepredigt werden. Warum? Weil es „bekanntlich“ nichts und niemanden gibt, was als Schöpfer in Frage kommt. Was bleibt einem da anderes über, als das Seiende aus dem Vorherseienden abzuleiten und den Anfang als Bing Bang zu erklären?

    Diese Art Wissenschaft ist in Konkurrenz zur Kirche entstanden. Ein neu entstehendes Machtzentrum – das der Bürger, der Handelstreibenden, der Goldsucher und Interventionisten wollte sich nicht länger von der Kirche gängeln lassen. Schließlich teilten die beiden ihre Domänen auf und existieren seither recht friedlich nebeneinander: Hi der „Glauben“ – dort das „Wissen“. Und in der Mitte eine sinnentlerte Welt.
    Die „offene Neugier“ ist eine Eigenschaft des denkenden Menschen und nicht der Wissenschaft per se und natürlich erst recht nicht der Kirche. Im griechischen Altertum war sie recht verbreitet, einen Wissenschaftsbetrieb im heutigen Sinne gab es nicht. Man denke nur an das berühmte Heureka des Archimedes, dem in seiner Badewanne liegend das „archimedische Prinzip“ (Auftieb und Verdrängung) bewusst wurde. Da beschäftigt man sich mit einem Problem, denkt nach, rechnet nach, findet die Lösung nicht, und plötzlich geht einem ein Licht auf. Man erkennt, was ist.

    Dieses Ringen nach äußerer und nach innerer Erkenntnis (wahr, falsch, gut, böse) ist nichts Verschiedenes, denn beide gehören zu den Grundtatsachen des Menschen, der außer Körper eben auch Geist und Seele ist.
    Dem Menschen wird nun eben dieses – Geist und Seele – abgesprochen, und was immer noch davon übrig sein sollte, wird auf die Instanzen Kirche und Wissenschaft verteilt. Den Tieren hat man die Seele schon seit langem abgesprochen – als man begann, in ihnen Fleisch-, Fell-, Knochen- oder Milchliferanten zu sehen. Nun also ist der Mensch an der Reihe:es sei Körper und weder Geist noch Seele. Bald wird man es durch die Existenz von „intelligenten Maschinen“ „beweisen“

    Wenn der „innere Weg“ gegen das „äußere Erkenntnisstreben“ gestellt wird, ist der Mensch als dreieinige Wesensform (Physis-Seele-Geist) bereits aus dem Blickfeld verschwunden. Richtig wäre zu sagen: Wir, als Menschen, sind immer auf dem inneren Weg und immer auch im Außen Suchende. Nichts bringt es, sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen. Denn jede für sich ist ein Irrweg. Wer nur den äußeren Pfad beschreitet, erstarrt in die Seelenkälte, wer nur den inneren Weg geht, verliert sich in der Illusion. In der geistigen Welt gibt es dafür zwei Namen: Ahriman (die kalte mechanische Kraft) und Luzifer (die feurigflackernde illusionäre Kraft), In der Mitte steht der Mensch, dort muss er sich behaupten.

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    1. Liebe Gerda, danke dir! Ich sehe das genauso, der „Fehler“ liegt ja meines Erachtens darin, dass „die Wissenschaft“ (insbesondere im medizinischen Bereich) Wert darauf legt, sich gerade über die Abgrenzung zur Esoterik, also zum inneren Bereich, zu definieren. (Wobei sie -wie du ja auch sagts – ihre eigenen Standards hinsichtlich der Beweisbarkeit gar nicht einhält.)
      Sie bleibt damit m.E. weit unter ihrem Potential. Was sich auf die ganze Gesellschaft auswirkt, in der „die Wissenschaft“ als „höchste Instanz“ gilt. Als die Instanz, der „man“ glaubt, weil sie eben angeblich „objektiv“ sei (was sie ja nur sein könne, wenn sie subjektive Faktoren wie Geist und Seele „ausschalte“. Da subjektive Faktoren aber nicht ausschaltbar sind, ist die Objektivität natürlich nur eine Illusion – und wird vielleicht gerade deshalb besonders vehement behauptet… .). Damit bleibt die gesamte Gesellschaft m.E. unter ihrem Potential, was in weiten Teilen zu einem Handeln führt, dem die Weisheit und Weitsicht fehlt.

      Gleichzeitig – und darauf bezieht sich der zweite Teil meines Beitrags – gibt es natürlich Menschen, die ihr Potential in weit größerem Ausmaß ausschöpfen, als die allermeisten Menschen, aber dies (nach meiner Interpretation) nicht unbedingt im Sinne ihrer Seele und damit eben auch nicht zum Besten der Menschheit … . (Und ich schließe nicht aus, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Punkt ein Zusammenhang bestehen könnte. Denn eine „weisere“ Gesellschaft wäre schwerer manipulier- und lenkbar …).

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  17. Liebe Maren, dass ich ähnlich denke, weißt du wahrscheinlich. Macht, Machtmissbrauch, Manipulierbarkeit und Ausgrenzung von Andersdenkenden, zweifelhafte Wissenschaft als zweifelhafter Religionsersatz, all das hast du sehr gut ausgeführt und ich möchte dem jetzt auch nichts hinzufügen. Zu Esoterik selbst möchte ich noch etwas sagen. Es gibt ganz verschiedene Bereiche von Esoterik. Thorwald Dethlefsen nennt vier Säulen der Esoterik: Alchemie, Kabbala, Magie und Astrologie. Deinen Beitrag würde ich in den Bereich der Alchemie einordnen, wobei ich selbst ihn eher Mystik nenne. Es ist jener Bereich, der mich persönlich am stärksten anspricht. Kabir, Rumi, Lao Tsu, Meister Ekkehart, chassidische Geschichten, Geschichten der Derwische und viele, viele mehr… Kabbala ist mir zu kompliziert und unverständlich. Aus der jüdischen Lehre sprechen mich am ehesten die chassidischen Geschichten an, die oft auch sehr lustig sind. Von Magie halte ich mich fern. Etwas sehr starkes Inneres hält mich davon ab. Selbst bewusst erschaffene positive Gedanken, die ich auch in den Bereich Magie sortiere, sind mir suspekt, weil sie beeinflussen und ich jede Art der Beeinflussung als Störung empfinde. Mit Astrologie habe ich mich eine Zeitlang beschäftigt und finde sie sehr interessant, als Weg ist sie mir aber zu mathematisch. Achtsamkeit und Liebe haben für mich das höchste Transformationspotential. Insgesamt aber gibt es sehr viel Spannendes, Erstaunliches und teilweise Unvorstellbares im Bereich der Esoterik. Ich denke, nur wer sich noch nie ernsthaft damit auseinandergesetzt hat, kann sie als Hokuspokus abtun. Und wer alles „unwissenschaftliche“ ablehnt wird wahrscheinlich große Schwierigkeiten haben, Sinn und Erfüllung zu finden.

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    1. Liebe Leela, vielen herzlichen Dank für diesen tollen ergänzenden Kommentar, über den ich mich sehr freue! Ich persönlich bin ja sehr katholisch erzogen worden …, was wahrscheinlich dazu geführt hat, dass ich institutionelle Religion heute sehr kritisch sehe ;-), aber das Neue Testament immer noch zu den Schriften gehört, die ich sehr inspirierend finde. Gemischt mit den alten indischen Vorstellungen, wie sie in vielen Upanishaden zum Ausdruck kommen. Aber auch Daoismus und Schamanismus haben mich immer fasziniert. Insofern ein breiter Bereich, der vieles umfasst … . Kabbala habe ich auch nicht verstanden, und Astrologie ist mir auch zu mathematisch …;-). Scheint mir ein sehr ähnlicher Weg zu deinem Weg zu sein :-).
      Außer dass Schamanismus natürlich Elemente enthält, die man der Magie zuordnen kann. Diese Elemente empfinde ich aber ebenfalls als potentiell gefährlich. Und das, was man unter „Schwarz-Magie“ fasst, halte ich für ganz furchtbar (und will da auch eigentlich nichts Näheres drüber wissen). Allerdings – und das habe ich ja in meinem Beitrag auch geschrieben -, habe ich schon den Eindruck, dass in dieser „Pandemie“ solche „magischen“ Elemente eingesetzt werden, und nicht einmal wenig. Ich halte es daher für wichtig, das zumindest erkennen zu können, um davon nicht (unbewusst) beeinflusst zu werden.
      Herzliche Grüße!

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